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The Elder Scrolls V: Skyrim angespielt - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: The Elder Scrolls V: Skyrim
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  • Japan Japan: The Elder Scrolls V: Skyrim
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
17.11.2017
Vertrieb
Nintendo, Bethesda Softworks
Entwickler
Bethesda Game Studios
Genre
Action, RPG, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Skyrim to go

Von David Pettau ()
Skyrim zum Mitnehmen – für viele Spieler, die bis dato wohl auch nicht unbedingt viel mit Nintendo zu tun hatten, war das eine der Kernaussagen des damaligen Teaser-Trailers, der die Nintendo Switch erstmals präsentierte. Und ja – The Elder Scrolls V: Skyrim erscheint endlich, wenn auch sechs Jahre nach der Erstveröffentlichung des Rollenspiels, für eine Nintendo-Plattform. Aus der Videospielwelt ist Skyrim nichtmehr wegzudenken. Kein westlich angehauchtes Rollenspiel, welches euch eine offene Spielwelt zu Füßen legt, kommt um einen Skyrim-Vergleich herum. Ob der Stellenwert, den das Spiel bei vielen Spielern genießt, gerechtfertigt ist, darüber werden wir aber erst philosophieren, wenn das Spiel noch in diesem Jahr erscheint. Nach unserem Ersteindruck direkt von der gamescom 2017 werden wir euch nun erst einmal darüber berichten, wie gut sich Himmelsrand in der Hosentasche macht – oder wahlweise auch einmal mehr am großen Bildschirm.

Keine Angst, das ist kein Game of Thrones-Spoiler.

Wahrscheinlich bedarf das Spielprinzip von Skyrim keinerlei Erklärung. Als Unbekannter Wanderer startet ihr euer Abenteuer in Himmelsrand, der namensgebenden Spielwelt, in Gefangenschaft. Nachdem ihr eurem Charakter durch das Personalisieren eures Äußeren etwas Leben eingehaucht habt, entkommt ihr eurer drohenden Todesstrafe dank einer fulminanten Verkettung von Zufällen, so scheint es, gerade noch so. Nach dem zeitlich überschaubaren Einstieg steht es euch anschließend völlig frei, in welche Richtung ihr losmarschiert. Und so viel sei gesagt: Himmelsrand ist eine riesige und auch sehr abwechslungsreiche, mittelalterlich angehauchte Spielwelt. Neben einer Hauptquest, die euch nach und nach in verschiedene Gebiete von Himmelsrand lockt, findet ihr nahezu überall Nebenaufgaben – diese reichen von stumpfsinnigen Sammel- oder Tötungsaufträgen bis hin zu komplexen, ineinandergreifenden Aufträgen, die beispielswiese für den Ausgang eines Bürgerkriegs entscheidend sind, der Himmelsrand heimsucht.

Im Laufe des Spiels erforscht ihr die riesige Spielwelt und komplexe Dungeons und verteidigt euch gegen allerlei Monster und finstere Gesellen – wahlweise in der 1. oder 3. Person. Dabei seid ihr ständig auf der Suche nach Waffen, Rüstungen, verwertbaren Gegenständen oder anderem Plunder, den ihr gegen Gold eintauschen könnt. Auf diesem Mix aus Erkundung, Kämpfen und dem Sammeln von Gegenständen baut prinzipiell das gesamte Spielprinzip auf, was ihr aus diesen Aspekten macht, ist aber größtenteils euch überlassen.

Die Artenvielfalt in Himmelsrand ist enorm, jedoch nicht zu euren Gunsten.

Vom Spielprinzip, das wahrscheinlich ohnehin bereits jeder kennen dürfte, einmal abgesehen, stellt sich nun aber natürlich die spannende Frage, was für eine Figur Skyrim auf Nintendos Hybridkonsole macht. Was die reine Performance des Spiels angeht, so sind mir im Laufe meiner Anspielzeit keinerlei Ruckler oder andere Probleme aufgefallen. Die Nintendo Switch spielt Skyrim reibungslos ab – um dies zu bewerkstelligen, scheint aber die eine oder andere technische Anpassung getätigt worden zu sein. Zwar kann ich das nach meiner kurzen Anspielzeit und ohne direkten Vergleich nicht mit absoluter Sicherheit sagen, doch wirkt Skyrim auf der Nintendo Switch nicht so hübsch wie die Special Edition, die im vergangenen Jahr für die PlayStation 4 und Xbox One erschien. Am besten wäre die Nintendo Switch-Version des Rollenspiels wohl mit dem originalen Skyrim zu vergleichen, wie es Ende 2011 für die Xbox 360 und PlayStation 3 auf den Markt kam.

Auf dem Handheld dürften geringere Texturauflösungen und eine geringere Sichtweite von Details aber ohnehin nicht ins Gewicht fallen – und gerade der mobile Aspekt des Spiels dürfte für viele Interessenten das Kaufargument schlechthin sein. Hätte ich persönlich die Wahl, würde ich zwar immer zum Pro Controller greifen, doch auch im Handheld-Modus spielt sich Skyrim genauso, wie man es kennt. HUD-Elemente und Texte fallen auf dem Bildschirm der Nintendo Switch natürlich ungewohnt klein aus, als problematisch würde ich dies allerdings noch nicht ansehen. Dennoch merkt man natürlich, dass es sich bei Skyrim um kein Spiel handelt, welches in Hinblick auf Spielesessions in beispielsweise der Bahn konzipiert wurde.

Was die anderen Funktionen der Nintendo Switch angeht, so unterstützt Skyrim beispielsweise die Bewegungssteuerung, die euch beispielswiese das Zielen mit Pfeil und Bogen erleichtert. In Skyrim fühlt sich dies leider weniger gut an, als man das beispielsweise von Zelda oder vor allem Splatoon 2 gewohnt ist. Dass die Möglichkeit einer Bewegungssteuerung integriert wurde, dürfte dennoch einige Spieler freuen.

Unsere Prognose zu The Elder Scrolls V: Skyrim

Meinung von David Pettau
The Elder Scrolls V: Skyrim zählt für viele Spieler zu den besten Rollenspielen aller Zeiten – meiner Meinung nach zurecht. Ich liebe das typische Bethesda-Spielprinzip, ich liebe den Soundtrack der Reihe, das Kampfsystem findet genau den richtigen Grad an Action, um nicht langweilig zu werden und die Spielwelt ist faszinierend und glaubwürdig umgesetzt. Viele Spieler gibt es aber auch, die diese Ansicht nicht nachvollziehen können – das liegt an kleineren Designpatzern oder dem Polishing, dessen Existenz man nicht zu jeder Sekunde wahrnehmen kann. Natürlich muss man ein Freund von westlichen Rollenspielen sein und über kleinere Aussetzer der KI, kleinere Bugs und Glitches etc. hinwegsehen können, um mit Skyrim wirklich Spaß zu haben – diejenigen, auf die das zutrifft, werden mit Skyrim aber sicher auch auf der Nintendo Switch nichts falsch machen, auch wenn die Portierung keine außergewöhnliche ist.
Mein persönliches Highlight: Einen Riesen zu unterschätzen und meilenweit in die Luft katapultiert zu werden... Ich weiß noch immer nicht, ob diese Todesart in der Form vorgesehen war, aber bitte niemals ändern!

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