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Wargroove angespielt - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Wargroove
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
1. Quartal 2019
Vertrieb
Noch keine Angaben
Entwickler
Noch keine Angaben
Genre
Noch keine Angaben
Spieleranzahl
Lokal: 0 - Online: 0
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Nostalgie! Strategie! Euphorie?

Von Max Kluge () Der Titel Wargroove von Spieleschmiede Chucklefish Games erinnert nicht nur optisch an die Advance Wars-Reihe, die seit einigen Jahren von Nintendo sträflich vernachlässigt wird. So hat es sich das Indie-Studio zur Aufgabe gemacht, ein Strategie-Spiel im Stile der Serie der "guten alten Zeit" zu erschaffen. Und das ist ihnen auf den ersten Blick auch ziemlich gut gelungen.

Der Kampf in Wargroove ist in Züge unterteilt.

Die Demo, welche ich auf der gamescom anspielen konnte, warf den Spieler in ein bekanntes Szenario: Mehrere Dorfbewohner sollten von einem Ende der Map zum anderen eskortiert werden, während an anderen Stellen der Karte immer mehr Feinde auftraten. Mittels eines Karrens konnte man das gemeine Fußvolk schnell aus dem Kreuzfeuer geleiten, musste allerdings trotzdem stets aufpassen, dass die feindlichen Truppen diesen nicht auch unter Beschuss nahmen.

Das Gameplay von Wargroove ist genretypisch in Züge unterteilt. Zunächst dürft ihr mit allen euren Einheiten eine Aktion machen, schließlich ist euer Gegner dran. Dabei entscheidet die Position eurer Figuren über dessen Verteidigungsbonus im Kampf. Steht eine Einheit zum Beispiel im Wald, ist sie dort geschützter, als auf ebener Fläche. Kommt es zum Angriff, schlägt immer die Einheit zuerst, die gerade am Zug ist. Anschließend teilt der Gegner, falls noch vorhanden und mit der geeigneten Waffe ausgerüstet, aus.

Um an neue Einheiten zu kommen, müsst ihr eure Kasernen nutzen. Pro Kaserne könnt ihr ein Mal pro Zug einen neuen Verbündeten zu euch rufen. Die Auswahl war hier in der Demo zwar nicht riesig, aber vorhanden. So konnte man zwischen Schwertkämpfern, Bogenschützen, Rittern auf Pferden und diversen Transportmitteln wählen. Jede Einheit weist dabei natürlich Vor- und Nachteile auf. So teilen Fernkämpfer auf die Distanz zwar ordentlich aus, werden im Nahkampf allerdings gnadenlos niedergemäht. Schwertkämpfer hingegen sind preiswert in der Anschaffung, jedoch auch nicht sonderlich robust.

Wargroove dürfte die Herzen von Advance Wars-Fans höher schlagen lassen

Apropos Anschaffung – Einheiten sind in Wargroove nicht umsonst, sie kosten einen fixen Betrag, den ihr an die Kaserne abdrücken müsst. Geld generiert ihr jede Runde. Wie viel ihr bekommt, hängt davon ab, wie viele Häuser ihr eingenommen habt. Bauwerke sind schlussendlich ein wichtiges strategisches Element im Spiel: Man kann sie einnehmen und muss sie schließlich auch gegen Feinde verteidigen. Andersrum kommen sie auch wieder mit eigenen Verteidigungsanlagen daher und können ordentlich austeilen.

Jeder Kommandant hat seine eigene Spezialfähigkeit.

Zu guter Letzt besitzt man noch einen Kommandanten, der signifikant mehr Lebenspunkte besitzt, als alle anderen Einheiten. Dieser macht außerdem allerhand Schaden und hat eine bestimmte Spezialfähigkeit mit an Bord. Im Falle der Demo konnte ich damit umliegende Verbündete heilen. Sehr praktisch, allerdings auch nicht übertrieben stark – gut austariert eben.

Rein optisch präsentiert sich das Spiel im Übrigen zwar äußerst nostalgisch, aber auch unheimlich detailverliebt und stilsicher. Besonders die Animationen der verschiedenen Einheiten beim Angriff sind sehr hübsch in Szene gesetzt. Hier sollte der Titel besonders Freunde vom Pixel-Look abholen, die auch vor einem kleinen modernen Kniff nicht zurückschrecken.

Unsere Prognose zu Wargroove

Meinung von Max Kluge
Leider beschränken sich meine Eindrücke auf diese kleine Demo. Ich kann aber bereits erahnen, dass in Wargroove viel Potenzial steckt. Wenn die Entwickler dieses auch ausgeschöpft haben, steht uns hier mit Sicherheit ein spannendes Strategie-Spiel ins Haus, das sich vor den alten Einträgen der Advance Wars-Reihe sicherlich nicht zu verstecken braucht – und diese auch durchaus übertreffen könnte. Wirklich festlegen möchte ich mich allerdings noch nicht. Dafür habe ich schlicht viel zu wenig gesehen.
Mein persönliches Highlight: Der tolle Stil des Spiels, der an alte Tage erinnert, aber dennoch modern daherkommt.

Kommentare 4