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Need for Speed: Nitro angespielt - Wii

  • Deutschland Deutschland: Need for Speed: Nitro
  • USA USA: Need for Speed: Nitro
  • Japan Japan: Need for Speed: Nitro
Plattform
Wii
Erscheinungsdatum
06.11.2009
Vertrieb
Electronic Arts
Entwickler
Electronic Arts
Genre
Rennspiel, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 0
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Angespielt: Need for Speed: Nitro

Von Christian Ibe ()

Dass Rennspielfans auf der Wii nicht all zu viel zu lachen haben, müsste mittlerweile jedem klar sein. Lediglich EAs alljährliche Need for Speed-Episoden sorgen für stetigen, mehr oder minder brauchbaren, Nachschub an der Rennspielfront. Da die letztjährigen Umsetzungen der HD-Versionen auf der Wii qualitativ nicht wirklich herausstechen konnten, verfolgt EA ab sofort eine neue Strategie und veröffentlicht mit Need for Speed: Nitro einen eigenständigen Ableger für die Nintendo-Konsole nebst DS. Auf der Kölner gamescom hatten wir die Möglichkeit, die neue Raserei genauer unter die Lupe zu nehmen und schildern euch hier unsere ersten Eindrücke.
Mit Need for Speed: Nitro erwartet euch ein reinrassiges Arcade-Rennspiel, das ein wenig an eine Mischung aus Burnout und Need for Speed erinnert und keinerlei Wert mehr auf Realismus setzt. In unserer Probesession standen uns einige Strecken zur Verfügung, auf denen mit verschiedenen Wagen wie einem Mercedes CLK oder Audi RS geheizt werden konnte. Steuern ließ sich das Spiel unter anderem mit Hilfe des Wii Wheels, was sich als äußerst präzise herausstellte. Mit 2 wird Gas gegeben, während ihr mit 1 und B bremst bzw. für einen Drift ansetzt. Der A-Knopf dient zum Boosten. Zusätzlich werden auch die Wiimote-Nunchuk-Kombi sowie der GameCube-Controller unterstützt. Außerdem könnt ihr auch mit einer normal gehaltenen Fernbedienung spielen. Per Links- und Rechtsdrehungen wird in diesem Fall gelenkt. Diese neue Art der Rennspiel-Steuerung ist anfangs sehr ungewohnt, doch der Entwickler bewies uns, dass mit etwas Übung auch auf diese Weise er erste Platz in Reichweite liegt. Doch kommen wir zum eigentlichen Spiel. Während des Startvorgangs habt ihr die Möglichkeit, euer Nitro aufzuladen und euch schon einmal einen kleinen Vorteil zu erarbeiten, indem ihr gezielt knapp unter dem roten Drehzahlbereich bis zum Losfahren Gas gebt. Ihr tummelt euch mit bis zu sieben Kontrahenten auf den Pisten, die zum Teil mit einer hartnäckigen KI aufwarten und auch nicht davor zurückschrecken, euch gegen den zivilen Verkehr oder eine Wand zu drücken. In Nitro habt ihr aber nicht nur mit euren direkten Kontrahenten zu kämpfen, auch die Polizei macht euch das Leben schwer, indem sie euch verfolgt und versucht anzuhalten. Dabei kommt wieder ein ähnliches System wie in den vorangegangen Serienablegern zum Einsatz: je mehr Chaos ihr verursacht, desto hartnäckiger versuchen euch die Gesetzeshüter zum Stillstand zu bringen.

Einzige Möglichkeit, sie wieder los zu werden, ist einen der auf der Strecke verteilten Sterne einzusammeln oder zu versuchen, die Cops abzudrängen. Da bei den heißen Duellen auf der Strecke auch euer Wagen in Mitleidenschaft gezogen wird, liegen zusätzlich auch Schraubenschlüssel auf den Pisten herum, die eure Blechschäden beheben und für eine sorglose Weiterfahrt sorgen. Allerdings muss man auch sagen, dass die Schäden an eurem Gefährt eher kosmetischer Natur sind und sich kaum auf das Fahrverhalten auswirken. Insgesamt laufen die Rennen recht flott in konstanten 60 Bildern pro Sekunde ab, jedoch besticht die Grafik nicht gerade durch Detailverliebtheit. Zwar wirkt der neu gewählte Comic-Stil für die Serie recht ungewohnt, passt aber zum Arcade-lastigen Gameplay von Nitro.

Unsere Prognose zu Need for Speed: Nitro

Meinung von Christian Ibe
Die Entwickler versprechen eine variantenreiche Auswahl an Pisten auf vielen Plätzen rund um den Globus. Doch die angepeilte Zielgruppe des Titels bereitet ein wenig Bauchschmerzen: Casualgamer sowie junge Rennspielfreunde. Wenn EA einige kleine technische Patzer im Endprodukt ausmerzt und das Spiel auch für Corezocker genug Herausforderungen bietet, erwartet uns ein solides Rennspiel, das auf jeden Fall einen Fortschritt zum letzten Ableger auf der Wii darstellt

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