© Square Enix

Der Remaster-Wahnsinn unserer Zeit Spezial

Im September hielt unser geliebtes Videospielunternehmen ihre berühmte Nintendo Direct-Präsentation ab und präsentierte uns allerlei Informationen über kommende Neuerscheinungen. Wobei die Bezeichnung irreführend sein kann, handelte es sich bei den „neuen“ Erscheinungen doch um einen beachtlichen Teil an Remakes, Reboots, Remastern, Reimagines, Re-You-Name-It. Es scheint, als wäre das erneute Erleben der Vergangenheit Toppriorität der Spielerinnen und Spieler – ein Traum, den die Entwicklerstudios und Publisher gewiss gern mit einem breiten Grinsen erfüllen. Der Wettbewerb der Videospielindustrie entfernt sich mit einem gewaltigen Schritt von gewagten Neuankündigungen und dem Risiko, neue IPs zu etablieren, gar allgemein Neues zu versuchen – und wer kann es ihnen übel nehmen, ist das Recyceln der Vergangenheit doch so simpel und genial. Warum dieser „Remaster-Wahnsinn unserer Zeit“ einen besonders schmerzhaften Nerv trifft, wir uns aber trotzdem danach sehnen, erfahrt ihr in diesem Spezial. Vorweg sei gesagt, dass die folgenden Definitionen nach wie vor sehr umstritten sind und ich daher meine persönliche Auffassung der Begriffe darstellen werde.


Remakes, Remaster, Reboots, Reimagines, Re...cycling?


Um Videospiele aus der Kindheit neu zu erleben, müssen entweder unzählige Second-Hand-Stores abgegrast oder sich mit eBay Kleinanzeigen-Problemen rumgeschlagen werden. Mit ein wenig Glück gibt es Portierungen auf moderne Konsolen – meist digital im hauseigenen Store –, doch so wirklich ist nur ein Bruchteil davon noch zeitgemäß. Somit scheint das Reproduzieren vergangener, nahezu antiker Videospiele seinen Zweck zu erfüllen, doch sind sie komplizierter als wir vermuten würden.


Wie so vieles in der Videogames-Industrie entstammen auch die Definitionen der Neuauflagen von Videospielen meist aus der Filmwelt. Das übergeordnete Remake bedeutet so viel wie eine „neue Version eines bereits verfilmten Stoffes oder bereits veröffentlichten Liedes,“ so heißt es jedenfalls im Cambridge Wörterbuch, wobei wir hier einfach „verfilmter Stoff“ und „Lied“ mit „Videospiel“ austauschen könnten. Genevieve Koski schrieb im September 2015 einen Artikel für das Online-Magazin Vox und erklärte ein Remake in der Filmindustrie als etwas, das „einen bestimmten Film genau nachstellt.“ Bedeutet für uns also einfach gesagt, dass der Titel, Handlung, Gameplay und alles, was beim Videospiel dazu gehört, gleichbleibt und in neuem, modernem Glanz erstrahlt. Ein geradezu perfektes Beispiel für ein modernes Remake stellt das im Jahr 2019 erschienene The Legend of Zelda: Link’s Awakening dar. Selbst die recht veraltete 8-Wege-Steuerung wurde übernommen, vermutlich als Nostalgiefaktor für die älteren Spielerinnen und Spieler unter uns – ein Faktor, den ich später noch mal genauer unter die Lupe nehmen werde. Der finnische Professor Jaakko Suominen beschreibt dies als „digitale Kulturproduktion“, bei der es darum geht, „Extras hinzuzufügen, einen zusätzlichen Wert zu schaffen und neue Versionen zu erstellen.“


The Legend of Zelda: Link's Awakening wurde 2019 zum zweiten Mal aufgeweckt.

© Nintendo

Ein Remaster ist da deutlich einfacher zu verstehen: Simpel gesagt wird ein älterer Titel genommen, wie er ist, und mit schicken (HD-)Texturen, neuem Sound und manchmal Quality-of-Life-Änderungen versehen, die Technik aber bleibt gleich. Die etwas aus dem Rahmen fallenden Reboots nehmen in der Regel das klassische Setting eines Spiels, schmeißen jegliche Konventionen über Bord und behalten lediglich den groben Rahmen. Meist löst sich hier das Entwicklerstudio von bereits bestehenden Storylines oder Plots und bildet diese neu. Das Gameplay wird zum größten Teil in die moderne Zeit übertragen.


Auch wenn das preisgekrönte Final Fantasy VII schon damals ein Jahrzehnt auf ein Remake für moderne Systeme wartete, ist der Titel Final Fantasy VII Remake nicht ganz korrekt. Hier handelt es sich zwar auch um eine Neuauflage, aber unter Remake wird, wie oben angeführt, etwas anderes verstanden. Bei der im April 2020 erschienenen Neuauflage sehen wir eher ein Reimagine, denn Square Enix nahm die Charaktere und Welt des JRPGs, passte dessen Kampfsystem an und veränderte auch die Geschichte so deutlich, dass ihm die Bezeichnung eines Remakes nicht mehr gerecht werden würde. Dafür gibt es Gründe, wie Naoki Hamaguchi von Square Enix in einem Interview erklärt: „Jeder weiß, wer Sephiroth [Antagonist des Spiels] ist! Wir dachten nicht, dass es so effektiv wäre, ihn bis zu einem späteren Zeitpunkt in der Geschichte zurückzuhalten.“ Hier sehen wir also, dass Neuauflagen, die nicht nur stumpf die Vergangenheit neu aufleben lassen, auch Raum für Anpassungen der Geschichte geben. Eiserne Fans des Titels mögen vielleicht nicht zufrieden mit der Entscheidung gewesen sein, aber sie macht das Franchise zugänglicher für eine neue Fanbase, die vor 25 Jahren entweder weniger mit Final Fantasy VII anfangen konnte oder den Titel damals verpasste.


Nun stellt sich aber die Frage: Wozu das Ganze? Warum sollten Publisher und Entwicklerstudios alte, etablierte Spiele noch einmal verkaufen wollen, bieten sie doch selten wirklich etwas Neues? Und warum sollten Spielerinnen und Spieler noch einmal in den Geldbeutel greifen, wenn sie das Spiel bereits besitzen?


Nostalgie, Kindheit und ein Gefühl der Sicherheit


Wie vorhin angeschnitten, erschien das „Remake“ zu Final Fantasy VII 23 Jahre später, also ungefähr eine Generation nach der Ersterscheinung im Jahr 1997. Der Autor Douglas Adams beschrieb schon im Jahr 2002, dass dies ein passender Zeitraum zu sein scheint, in Vergessenheit geratene Medien neu zu erleben. „Alles, was nach dem 35. Lebensjahr erfunden wird, ist gegen die natürliche Ordnung der Dinge. Vorher war alles besser,“ heißt es in seinem Buch „The Salmon of Doubt.“ Nostalgie ist menschlich und verständlich, doch nimmt sie manchmal negative Ausmaße bis hin zum unverständlichen Hass gegenüber neuer Technologie oder neuen Medieninhalten an. Nostalgie wird in uns ausgelöst, wenn wir Medien erleben, die uns beim Großwerden begleiteten und uns dementsprechend ein Gefühl der Sicherheit gaben. Auch der oben angesprochene Professor Suominen beschäftigt sich schon länger mit dem Phänomen der Nostalgie und seiner heute tatsächlich fälschlichen Definition. Ursprünglich stamme das Wort „Nostalgie“ aus dem Griechischen und beschrieb „die Qual der Heimkehr,“ heute wird die gegenteilige Definition angenommen und Nostalgie im Kern eher als „Sehnsucht nach der Vergangenheit“ verstanden.


Super Mario 64 konnte mit der Super Mario 3D All-Stars-Collection erstmalig auf der Nintendo Switch erlebt werden.

© Nintendo

Das Gefühl der Nostalgie wird laut der Medienwissenschaftlerin José van Dijck zumeist von Erinnerungen hervorgerufen – weil wir uns nach der Vergangenheit sehnen, nach dem sicheren Umfeld, das wir als Kinder unter anderem in fiktionalen Welten erfahren haben. Im Laufe der Zeit, wenn wir mit Objekten der Vergangenheit in Berührung kommen, erinnern wir uns an Erlebnisse, die wir beispielsweise mit Final Fantasy VII damals hatten. Die ursprüngliche Erinnerung jedoch verschwimmt mit jedem Mal neu. Somit erinnern wir uns nie exakt gleich – im Gegenteil, wir entfernen uns jedes Mal erneut davon. Trotz dieser inhaltlichen Entfernung ist das Gefühl, welches wir im Kindesalter beim Spielen verspürten, omnipräsent. Daher schleicht sich dennoch das positive Gefühl der Nostalgie ein, wenn wir Super Mario 64 heute in der zeitlich begrenzt verfügbaren Super Mario 3D All-Stars-Sammlung ansehen. Die Sicherheit, die wir als Kinder im Jahr 1996 verspürten, als wir Mario durch die dreidimensionale Welt steuerten, ist fest mit dem Nintendo 64-Titel verankert. Perfekt also für Nintendo, um das Spiel an heute ungefähr 30–35-jährige Erwachsene zu verkaufen: Die Spielerin oder der Spieler darf den Titel auf modernen Konsolen erleben und erfährt das ultimative Coming-Home-Feeling, während Nintendo ökonomisches Minimalprinzip fährt, auf welches ich später noch zu sprechen komme.


Ein anderer zentraler Punkt ist das generationenübergreifende Gefühl, das Videospiele bei heutigen Eltern auslösen. Spielerinnen und Spieler, die beispielsweise die erste Pokémon-Edition in jungem Alter erlebten, haben nun teilweise selbst Familie mit Kindern in ähnlichem Alter. Zwar war die Pokémon-Community sichtlich verwirrt von der Veröffentlichung der Pokémon Let’s Go-Titel, aber nur aufgrund der Überraschung, wurden doch gewiss andere Titel des Franchises erwartet. Ein Remake der Hauptreihe erschien, das ausnahmsweise nicht direkt auf eiserne Fans abzielte, sondern auf andere Konstellationen. Wie oben beschrieben, neigen heutige Eltern dazu, gewisse nostalgische Gefühle mit Retro-Titeln zu verbinden – ein für sie schwierig zu beschreibendes positives Gefühl des Nachhausekommens, das sie an die kommende Generation übertragen möchten. Und wie soll das am besten funktionieren, ohne die ollen, hässlichen Kamellen der 1990er-Jahre auszupacken? Richtig, mit entspannten Neuauflagen, die zudem einsteigerfreundlicher und hübscher daherkommen. Die Eltern erleben ihre Kindheit in einem neu gestalteten Gameplay wieder, das sich auch nicht mit verfälschten Erinnerungen beißt und eventuelle Kindheitserinnerungen zerstören könnte. Sie können all ihre Lieblings-Pokémon in modernem Design aus der Vergangenheit treffen – gleichzeitig lernen ihre Kinder den sicheren Ort ihrer Eltern als ihren eigenen kennen.


Angebot trifft Nachfrage – alle zufrieden?


Neuauflagen haben allein durch emotionale Aspekte bei der Kundschaft ihre Daseinsberechtigung. Große Unternehmen wie Nintendo sagen da natürlich nicht Nein, sich an dieser Bequemlichkeit zu bedienen. Wirtschaftlich gesehen sind Neuauflagen zwangsläufig günstiger in der Produktion, aber auch risikoarmer als komplett neue Spielereihen; zwei ökonomische Faktoren also, die für Neuauflagen sprechen. Die Geschichten sind größtenteils geschrieben und die Charaktere und deren Designs stehen schon. Höchstens die Marketing-Kurbel muss angeschmissen werden, damit sich Schlangen von Nostalgikern vor dem nächsten Videospielhändler des Vertrauens bilden.


Auch wenn uns die vielen Remaster bzw. das Recycling teilweise auf die Nerven geht und aktuell Überhand nimmt, besitzt es irgendwo seine Berechtigung. Sowohl seitens der nun etwas älteren Gaming-Community, aber auch seitens der Unternehmen erscheint der Wiederverkauf vergangener Werke nur logisch. Auf der einen Seite sehen wir die emotionale Bindung und die damit verbundene Sicherheit, auf der anderen steht die ökonomische Bequemlichkeit der Unternehmen. Gerne möchte ich zusammenfassen, dass der Recycling-Trend nicht per se schlecht für uns ist: im Gegenteil. Auch wenn die neuen IPs mit vergangenen Werken konkurrieren, sind wir laut den Verkaufszahlen erfreut über Neuauflagen von Titeln, die es verdient haben. Oft besitzen sie Veränderungen, die das erneute Spielen lohnend machen, seien es Quality-of-Life-Anpassungen, externe Erweiterungen oder mittlerweile standardmäßige HD-Auflösung. Im Fall von Final Fantasy VII Remake sehen wir auch einen anderen Vorteil: Reimagines und Reboots ermöglichen Entwicklerstudios, vergangene Titel, die ihrer Zeit auf technischer Ebene nur geringfügig gerecht wurden, nach ihren neuen modernen Vorstellungen wieder aufleben zu lassen. Technische Limitierungen vergangener Tage bestehen nicht mehr und dank neuer Konsolen-Generationen können die Visionen der Entwicklerinnen und Entwickler vollends Realität werden. Zeitgleich dürfen wir als Spielerinnen und Spieler in bereits erzählte Geschichten eintauchen und das Gefühl der Sicherheit erneut erfahren – etwas, das wir in manchen Fällen zu gerne an unsere Nachfahren weitergeben. Auch wenn das aktuelle Recycling einen faden Beigeschmack hat, freue ich mich noch immer über alle Re-irgendwas-Varianten, die modern und in aller Frische erscheinen. Für mich persönlich auch eine Chance, verpasste Titel nachzuholen, die schon seit Jahren unter dem Pile of Shame vergraben sind.


Jetzt seid ihr dran: Wie empfindet ihr die aktuelle Welle der Neuauflagen? Seid ihr mittlerweile genervt oder freut ihr euch über kommende Remaster?

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Kommentare 37

  • *GHost*

    Turmfürst

    Also ich habe nichts gegen Remaster, so kann jede Generation Klassiker auf der aktuellen Konsolengeneration nachholen.

    Nur sollten neu Entwicklungen nicht drunter leiden.

  • Torben22

    Meister des Turms

    Ich finde je älter ein Spiel umso begründeter ist ein Remaster. GTAV gibt's gefühlt auf 3 Generationen. Aber wenn Nintendo sagen würde da ist ein altes Gamecube Spiel welches sie remastern wollen würde ich sagen Hm ok nicht jeder hat den Würfel oder die Wii noch. Make sence!

  • DarkInside

    Turmritter

    Es kommt immer darauf an wie es gemacht wird.

    Resident Evil 2 Remake oder Zelda LA sind gute Beispiele wie man es macht.


    Chrono Cross z.B. oder die Pixel Remaster von Square sind hingerotzter Müll. Square ist da ein großer der viele Müll Remaster auf den Markt wirft. Aber auch Sony muss man nicht verstehen ein Last of Us Remake. :rolleyes:


    Konami jetzt mit Silent Hill 2, puh nötig? Eher nicht sieht auf der PS2 immer noch gut aus. Silent Hill 1 hätte es eher verdient gehabt. Aber okay besser als nichts von Silent Hill zu hören, obwohl warte Blooper Team. :rolleyes:


    Es werden aber viele Klassiker gerne vergessen die es mal nötig hätten in einem neuen Gewand zu erscheinen. Dino Crisis 1+2, Vagrant Story, Parasite Eve, Eternal Darkness etc.

    SNES Games lasse ich mal außen vor. Die sehen heute noch gut aus. Chrono Trigger und Terranigma lassen sich aus der Ära heute noch gut spielen, da brauch ich kein Grafik Upgrade, bei PSX Games sieht es mit der 3D Grafik schon anders aus. :D

  • Vank84man

    Nintendo Fan 4ever ✌

    Wirklich super toll geschrieben :thumbup:


    Wie ich es momentan so finde?

    Schwierig zu beantworten.

    Es kommt halt darauf an,wie viel Mühe sich die Entwickler(Studios)geben.

    Bestes Beispiel ist ja im Artikel schon mit dabei-Zelda Links Awakening <3

    Da wurde sehr viel in das Spiel 🎮 investiert und sieht und spielt sich schön.

    Auch das Final Fantasy 7 Remake und das baldige Erscheinen von FF Rebirth finde ich gut gelungen,man bleibt dem Original fast treu und spinnt noch etwas neues in die Story mit ein :thumbup:


    So HD Remaster sind auch ok,da wird aber nur das nötigste an Zeit investiert in das Spiel um schnelles Geld zu machen.

    Das geht eher mehr in die Hose,aber ist zum Glück bei nicht allen HD Remaster Spiele so.


    Also zum Schluss=bin eher für ganz tolle Remake Spiele

    Bin aber auch nicht abgeneigt von HD Ports wen Sie gut umgesetzt sind.


    Müde von Remaster/Remake bin ich noch nicht.

    Schließlich ist da auch noch viel Nostalgie dabei ^^

  • Devil1983

    Poweruser

    Ich bin zufrieden mit Remaster und Remakes. Ich spiele sie sehr gerne erneut und es stört mich in keinster weise, dass Spiel schon einmal erlebt zu haben.

  • EdenGazier

    Prinzipal der Spiele

    Ich bin daccord mit dem ganzen.


    Ich krieg von gut gemachten Remastered und Remakes den Hals nicht voll genug

  • SaylE

    Hier peinlichen Titel eingeben

    Entwickler machen ältere Titel nicht auf moderner Hardware zugänglich -> Ohjemine wie stellen wir das nur mit der Videospielkukturarchivierung an? Zum Glück gibt es ja Emulatoren, da kann man die Spiele spielen ohne dafür zu zahlen. İst ja mein Anrecht


    Entwickler machen ältere Titel durch Remakes/Remaster auf moderner Hardware zugänglich -> Das ist do alles Wahnsinn!!!!



    Wie man's macht, macht man's falsch :D

    İch bin froh darüber, wenn ältere Spiele in modern gespielt werden können und man nicht dem völlig unrealistisch skalierten Retro-Gebrauchtspielemarkt ausgeliefert ist.

    Alt heißt auch nicht direkt schlecht. Die Grafik kann sehr schlecht gealtert sein. Aber gutes Gameplay bleibt eigentlich fast immer gutes Gameplay. Manchmal wird es mit der Zeit sogar noch besser.

  • General McCreevous

    Turmheld

    *GHost* wie soll das gehen? Wenn Leute daran arbeiten, fehlen die bei den neuen Spielen -> Entwicklung dauert länger

  • play my life away

    Hätte lieber mehr neue Spiele.


    Ich verstehe die Argumentation, dass Neuauflagen kostengünstig sind und dadurch finanzielle Mittel für eine komplette Neuentwicklung zur Verfügung stellen, jedoch sind manche Neuauflagen echt fragwürdig.


    Nintendo zum Beispiel könnte einfach mal Nintendo + (Name ersetzbar) auf den Markt bringen und alle Spiele offiziell via Emulatoren bis zur Wii-Zeit anbieten, an denen sie die Rechte haben. So könnte jeder, der möchte, gegen eine monatliche Gebühr Spiele nachholen.


    Wird zwar leider nie passieren und der Markt wird weiterhin von Neuauflagen geflutet werden, aber hey. Solang es Menschen gibt, die es kaufen, wird es auch weiterhin so bleiben und seine Berechtigung haben. :dk:

  • Super_Mario

    :D

    Ich liebe Remakes und ich hoffe wir bekomme mehr davon. Alte Spiele sind nach der Zeit anstregend zu zocken, egal ob es wegen der Grafik, Geschwindigkeit, Design oder Komfortfunktion ist. Ein Ocarina of Time in Grafik wie in Shadow of the Colossus auf PS4 wäre doch ein Traum 8)

  • *GHost*

    Turmfürst

    *GHost* wie soll das gehen? Wenn Leute daran arbeiten, fehlen die bei den neuen Spielen -> Entwicklung dauert länger

    Oft gibt es doch auch Externe Studios die sich darauf spezialisiert haben.

  • Ninjasexparty

    Turmfürst

    Jeder hat wahrscheinlich ein Spiel aus seiner Jugend, welches nicht so gut gealtert ist...sei es nur Grafisch. Oder man bekommt die Konsole für sein Lieblingsspiel nicht mehr ohne Probleme an einen modernen TV angeschloßen.

    Und da freut man sich doch wenn von dem Spiel eine neue, verbesserte Version rauskommt. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich das der Spielemarkt förmlich damit überschwemmt wird.

    Ob es bei dem einen oder anderen Spiel nötig ist/war kann ja jeder für sich entscheiden. Ich muss es ja nicht kaufen wenn ich mit dem Original noch zufrieden bin oder es zu sehr abgeändert wurde.


    "Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht" Das trifft nicht nur beim Essen zu, sondern auch bei Spielen. Merkt man daran das sich Remakes/Remaster und aber auch Fortsetzungen wie geschnitten Brot verkaufen. Warum sollten die Entwickler dann ein Risiko eingehen und große neue IPs entwickeln, die es aber schwer haben von den Spielern angenommen zu werden, wenn man auch auf Nummer sicher gehen kann. Das war zu Zeiten vor dem Internet einfacher, wo man sich teilweise Spiele nur nach dem Cover gekauft hat oder weil man einen Bericht in einer Zeitschrift gelesen hat. Da wurde man nicht beeinflußt von tausenden Kommentaren, Videos oder Hate/Shitstorm gegen Entwickler nur weil einiges einigen nicht in den Kram passt.


    Und sei es im Musik, Film oder Videospielgeschäft....mittlerweile hat man ja auch alles schonmal irgendwo gesehen/gehört. Selten kommt noch was neues was sich von der schon vorhandenen Vielfalt abheben kann.

  • Solaris

    Der mit dem Yoshi tanzt

    Hängt tatsächlich finde ich von Spiel zu Spiel ab. Remakes wie Resi 2, Zelda Links Awakening, Reimagines wie FF7 oder Remaster wie Zelda Skyward Sword finde ich persönlich sehr gut gelungen und haben aufgrund des Alters auch eine Daseinsberechtigung. Beim schwarzen Schaf Last of Us als Beispiel dagegen eher negativ, da es neben einem älteren Remaster für PS4 nun auch noch ein Remake für die PS5 gibt. Das ist für mich ein ganz klares Melken der Cashcow und auch Einschränkung von Studioressourcen. Es wird halt im Einzelfall entschieden, ob mir das Remake, Reimagine wert ist und daher findet (noch) keine Ermüdung statt. Es gibt auch Reihen die einen zweiten Frühling verdient hätten wie ein Reboot/Remake zu Legacy of Kain Soul Reaver Reihe mit Raziel oder der Wario Land Reihe oder Golden Sun. Da steckt viel Nostalgie drin aber leider bislang keine Ankündigung dazu. Die Hoffnung stirbt zuletzt und wenn mich ein Reimaksterboot (Reimagine, Remake, Remaster, Reboot) mal nicht anspricht, dann muss es zum Glück auch nicht gekauft werden.

  • General McCreevous

    Turmheld

    ich spiele noch spiele aus 1999 und so, wie z.B. re-Volt oder etwas später wildlife park, Star Wars Battlefront. Die Grafik stört mich nicht, nur eine bessere Steuerung wäre ganz gut, aber dafür ein remake zu kaufen, ist es nicht wert.

  • Phantomilars

    Weltraummönch

    Ich spiele seit den Zeiten des Commodore 64 an Computern und Konsolen, trage folglich so einige Erinnerungen in mir, und ich kann das inflationäre Recycling, den geistlosen Eklektizismus und den "Retroismus" als Lifestyle in Kombination mit zynisch durchmonetarisierten Geschäftsmodellen nur noch schwer ertragen. Stattdessen würde ich mir kreative Neuschöpfungen, Experimentierfreude und künstlerisch-technische Ambitionen wünschen. Sprich: all das, was die Klassiker überhaupt erst zu Klassikern gemacht hat. Darüberhinaus bräuchte es dringend eine öffentliche Debatte, wie Computerspiele als Kunstform für künftige Generationen archiviert werden sollen. Denn die zahllosen Neuauflagen auf neuen Plattformen preisen sich selbst zwar an als Zeitmaschine, tatsächlich sind sie aber i.d.R. nicht werktreu und bieten ein anderes Spielerlebnis als das Original.

  • Rincewind

    Meister des Turms

    Zum Thema:


    Ich habe kein Problem Remaster, Remakes und Reboots. Solange es mir gefällt, ist es doch eine Win Win Situation.


    Solaris


    Crystal Dynamics befragt zurzeit Spieler ob Interesse für ein neues Legacy of Kain Spiel (neues Spiel/Reboot/Remake) da ist und wie dies aussehen sollte.


    Wollt ihr ein neues Legacy of Kain? Entwickler ruft zur Abstimmung auf!


    Nur so als Hoffnungsschimmer für die Fangemeinde. ;) Ich würde das auf jeden Fall feiern ist eine meiner Top Five Playstationreihen.

  • prog4m3r

    Turmbaron

    Prinzipiell freue ich mich an diesem Punkt fast mehr über Remakes und Remaster als auf die meisten Neuankündigungen.

    Manchmal sind es natürlich Spiele die man kennt und liebt, aber immer öfter beschert man uns so auch Titel, welche man vorher nicht (legal) spielen konnte. Chrono Chross: The Radical Dreamers Edition und Yakuza: Ishin!, die man hier in Europa so im Original nicht hat spielen können sind da nur zwei Beispiele und es gibt genug andere Spiele bei denen ich aus diesem Grund eine Neuauflage mehr als begrüßen würde. Darüber hinaus erzeugen Remaster oft auch eine erneute Verfügbarkeit von Titeln die ansonsten nur schwer zu erhalten wären, natürlich würde in diesen Fällen oft auch eine einfache digitale Neuveröffentlichung im Store der aktuellen Konsolen genügen, aber so etwas wie The Legend of Zelda: Skyward Swords HD ist halt leicht verdientes Geld und dank der höheren Auflösung eben auch ein Remaster. Positivere Beispiele sind da Portierungen von Handheld Titeln, wie bspw. Rune Factory 3 bzw. 4 Special oder etwas wie Radiant Historia: Perfect Chronology (sollten JRPG Fans sich vor Schließung des 3DS eShops unbedingt noch herunterladen!), wo das ursprüngliche DS Spiel mit neuen Artworks, Voice-Over, QoL-Features und zusätzlichen Content versehen wurde.

    Natürlich benutze ich Remakes auch gerne als willkommene Ausrede um Spiele die ich mag noch einmal zu spielen, machen wir uns da nichts vor.
    Darüber ob man FFVIIR als "Remake" oder "ReImangine" einordnen sollte, lässt sich unterdessen streiten, im Endeffekt folgt der Titel der Handlung des Originals in sehr weiten Teilen, das Kampfsystem ist modernisiert, aber hat seine Parallelen und die Erweiterungen in der Narrative waren damals halt oft nur ein Nebensatz, aber sind letztendlich meist auch Teil des damaligen Spiels, zweifellos löst sich der Titel am Ende eindrucksvoll von der ursprünglichen Handlung und wird in den weiteren Teilen eigene Wege gehen, aber es gibt durchaus genügend Remakes die sich weiter vom Original entfernt haben, ohne dass wir darüber diskutieren würden.

    Dies alles mal beiseite gelassen, erachte ich es als wenig sinnvoll, wenn man wie Sony ein Remake von einem Titel macht, der auf den letzten beiden Konsolengenarationen verfügbar war UND bis heute spielerisch und optisch vollkommen i.O. ist, looking at you The Last of Us "Part 1".

  • Yami-Silver

    Turmbaron

    Ich habe vom NES/Game Boy bis zur Switch alle Nintendo Konsolen/Handheld im Regal. Alles OVP inkl. Spiele. Und trotzdem würde ich die alten Spiele/Konsolen nicht mehr auspacken.

    Ich warte bis eine Neuauflage erscheinen würde. So warte ich z.B. auf TLoZ: Twillight Princess. Obwohl ich das Spiel für Gamecube, Wii & WiiU besitze

    Das gleiche mache ich auch mit anderen Konsolen. Hab mir einige PS5 Spiele als PS5 Version geholt. Auch wenn das PS4 Spiel ein Gratis Update bekam (liegt auch dran das ich die PS5 Version Physisch haben möchte).

    Also ich habe nichts gegen Remastered. Und hoffe sehr das wir mal Metal Gear Solid 1 auf der PS5 bekommen würde. Als Remastered.

  • ICHTHYS

    Turmbaron

    Da ich die letzte Konsolengeneration verpasst habe, bin ich wahnsinnig glücklich mit den ganzen Ports und Remasters.


    Ich möchte bitte noch Mass Effect, Batman Arkham und Metroid Prime Trilogy für Switch, oh und F- Zero GX. Danke!!!

  • Ande

    Meister des Turms

    GTAV gibt's gefühlt auf 3 Generationen. Aber wenn Nintendo sagen würde da ist ein altes Gamecube Spiel welches sie remastern wollen würde ich sagen Hm ok nicht jeder hat den Würfel oder die Wii noch.

    GTA V gibts auf PS3, 4 und 5 das sind also nicht nur gefühlt 3 Generationen. :D

    Bei alten Spielen und bin ich eher für ein Remaster zu haben. 1. wird da nicht jeder Mist aus der Zeit neu verwurstet, in der Regel bekommen nur Klassiker eine neue Chance, 2. hat man wie du sagst die Konsole gar nicht mehr oder sie kommt auf dem 4k-Fernseher nicht mehr so toll rüber und 3. sind auch manche Klassiker nicht immer sehr gut gealtert. Ocarina of Time 3D war ein gutes Beispiel, die Stiefel im Wassertempel aus und anzuziehen war und ist auf dem N64 eine Qual, im Remake für 3DS ist es jetzt ein normales Item und man muss nicht dauernd ins Menü dafür.

    Ich bin immer eher für ein Remake statt Remaster, da wird immerhin alles von Grund auf neu gemacht und eventuell auch Fehler oder nervige Elemente verbessert. Remaster sind verbesserte Texturen und eventuell Charaktermodelle es läuft meist flüssiger und wenn man Glück hat, dann werden ebenfalls ein paar überkomplexe Menüs neu gestaltet.

  • Ely

    Turmheld

    Einmal ist es ja nicht schlecht, alte Titel auf neuer Hardware einfach zugänglich zu machen. Gerade Awakening habe ich damals auf dem Ur-GB nicht nur einmal durchgespielt. Allerdings ohne den Drang, das Remake heute zu spielen.


    Andererseits soll das nicht dazu führen, weniger neue Titel an den Start zu bringen, bzw. daß neue Titel deswegen halbfertig und voller Bugs erscheinen hust*splatoon3*husträusper.

  • Haby

    Blackmaster

    Einz wird in diesem Bericht vergessen; das nur durch Wiederveröffentlichungen auch Spieler zum Genuss von Spielen kommen die sie zu ihrer damaligen Zeit nicht spielen konnten. / Heutige Generationen hatten noch kein SNES; N64; GameCube oder sogar die Wii.

    Sie kommen also nur in Berührung mit den Spielen dieser Plattform wenn sie sich eins dieser alten Geräte kaufen oder durch eine Wiederveröffentlichung.


    Spiele wie z.B: Live A Live sind erst durch die Wiederveröffentlichung überall auf der Welt kaufbar; und nur dadurch bin ich überhaupt auf dieses tolle Spiel aufmerksam geworden. / Und so geht es vielen Spielern das sie nur dank einer Wiederveröffentlichung auf einen altes Game überhaupt aufmerksam geworden sind.


    Natürlich ist es auch schön ältere Titel mit moderner Technik wieder zu erleben. Den gerade Spiele der Gameboy Ära sind eben schon in die Jahre gekommen; hier könnten gewisse Titel gewiss durch ein Remake einen neuen Glanz ausstrahlen.


    Sehe es ähnlich wie Douglas Adams, nach 35 Jahren oder besser gesagt schon nach 15 Jahren könnte man Spiele in neuen Gewand durchaus wiederveröffentlichen. Denn bis dahin gibt es nicht nur eine neue Generation an Spielern auch die Technik hat sich gewandelt, daher kann man hier das Spiel durchaus wieder bringen.


    Wobei es immer gut ist wenn ein Mix aus neuen Titeln und Wiederveröffentlichung existiert; so das es nicht nur alte Titel gibt die neue erscheinen.

  • qinn

    Turmzyniker

    Ich persönlich tue mich immer ziemlich schwer mit Remakes, meistens stecken da andere Entwickler hinter oder es werden zu moderne Elemente eingebaut, wodurch der Charme des Originals nicht eingefangen wird. Zum Glück sind viele meiner liebsten Spiele aus meiner Kindheit PC-Spiele, die auch heute noch auf Windows 10 laufen. Tja und Wii und DS, die funktionieren auch noch und Emulatoren gibt es ja auch ohne Probleme für alle möglichen Hardware -ich spiele da also viel lieber direkt nochmal die Spiele, mit denen ich Kindheitserinnerungen verbinde, als ein möglicherweise nicht gut neu aufgegossenes. Deshalb brauche ich auch nicht alle Nase lang neue Games, mein Backlog ist riesig und ich komme immer wieder zu älteren Spielen zurück, besonders in heutigen Zeiten, in denen aktuelle Spiele meistens bloß reine Industrieprodukte sind.

  • Hemmy

    Rockabilly-Kartenklauber

    Ich bin halt noch relativ jung, darum sind mir viele alte Spiele entgangen und ich hab eine Menge nachzuholen.

    Darum kommt mir ein Skyward sword HD oder ein Mario 3d allstars gerade Recht, obwohl es die meisten wahrscheinlich als unfair im Preis empfinden würden. Dennoch finde ich Remakes besser, denn z.B. Super mario 64 im eben erwähnten mario allstars sieht mittlerweile nicht nur furchtbar aus, sondern spielt sich auch schreklich. Da hätten einige (meinetwegen auch optionale) Verbesserungen in den Punkten Steuerung und Kamera gut getan. Trotzdem bin ich ein Fan von Remastern und Remakes :)

  • derqwasi

    Turmknappe

    Bin zwar neu hier und gehöre auch schon zu denjenigen, die die Orginal-Spiele gesuchtet haben und auf (fast) jeden HD -, Remake-Port aufspringen und wieder dafür Euros der Gaming-Industrie in den Hals werfen, nur um das Gefühl wieder zu haben, Vergangenheit zu fühlen und zu spüren und vor allem zu zocken.


    Aber das Flair ist halt anders. Anstatt der Bit und Polygon Grafik nachzueifern, genießt man jetzt das neue HD, aber ist es das, was man wieder neuaufleben lassen möchte? Ist es nicht gerade das was man sucht, das die Spielmotorik vielleicht anders gestaltet wurde oder vielleicht eventuell, unter Umständen was neues hinzugekommen ist. Schwierige Frage

    Klar bin ich gehyped auf nächstes Jahr auf die Neuauflagen von Suikoden 1 und 2 und etliche andere Neuauflagen. 200 und mehr Stunden nur um jedes kleine Detail was man früher hart erkämpft hat um ein wirklich komplettes Spiel sein Eigen nennen zu dürfen, in der Originalfassung als auch im Remake.


    Ich bin der Meinung, man muss nicht jedes Original neuaufleben lassen. So verlieren Sie durch Remakes und Neuports den eigenen persönlichen Wert. Man fühlt sich wieder am persönlichen Ehrgeiz gepackt und gezwungen, das gleiche wieder zu tun, wieder 100% zu packen in vielleicht kürzerer Zeit. Somit wird der 1. Spielspaß mit dem Original gemindert, durch den "Speedrun" durch das Remake.

    Ich werde trotzdem fleißig meine Euros lassen, nur um Sie mein Eigen nennen dürfen und ein Spielesammler und Zocker zu sein.

    42 Jahre, stolzer Besitzer etlicher Konsolen, Originalen und Remakes.

  • Philipp_Watch

    Turmheld

    Ganz ehrlich.... Ohne Remastered und Remakes würde ich wahrscheinlich keine Konsole mehr besitzen und/oder nur noch PS2 Spielen 😄 7/10 der heutigen Spiele sind lieblose, zusammengewürfelte und nicht fertiggestellte Scherbenhaufen die nach Wochen einen 40-60GB!! (Muss man sich Mal vorstellen) Day One Patch erhalten, damit sie zu 100% spielbar sind. Wenn man gar keine Idee hat, macht man sich die Welt der User auch mit InGame Käufen schmackhaft.


    Fazit.... Ich bleibe bei meinem Gaming Setup: PS2 und Nintendo Switch. Die Xbox Series wird alle 2-3 Monate mal angeworfen für Updates

  • stl1988

    Turmritter

    Bei Final Fantasy VIII muss man ja auch dazu sagen, dass das "Remake" im Namen nicht für ein Remake steht, sondern für etwas anderes, von dem ich aber auch nicht so genau weiß, für was. Der Nachfolger zu Final Fantasy VII Remake heißt z.B. auch Final Fantasy VIII Rebirth. Und einen dritten Teil soll es auch noch geben, dessen Name wurde aber nicht verraten.

  • playersdestiny

    DestinysPlayer

    >>Technische Limitierungen vergangener Tage bestehen nicht mehr und dank neuer Konsolen-Generationen können die Visionen der Entwicklerinnen und Entwickler vollends Realität werden.<<



    Das sehe ich anders. Die Technik ist immer limitiert, und wird wahrscheinlich niemals die Visionen der Entwickler zufriedenstellen. Man kann mit einem Remake den heutigen Stand der Technik erreichen, aber auch nur dann, wenn man mehr als nur die Optik verbessert. In den allermeisten Fällen sind die Visionen der Entwickler in der Vergangenheit gefangen, und begrenzt vom Entwicklungsbudget.


    Die Publisher gehen immer den einfachsten Weg und werten lediglich die Optik auf, unabhängig davon, ob es ein Remaster oder Remake ist. Das Gameplay wird 1 zu 1 übernommen, dabei wäre bei vielen Titeln mehr drin.


    Man kann alte Spiele in die Moderne bringen, aber nötig wäre es nicht, da sich die alten Spiele nicht schlechter spielen, nur weniger gut aussehen. Es geht ums schnelle Geld.

  • ShianKARLAariumu

    Remakes sind im Moment das Einzige was die Vgindustrie* zu bieten hat.

    Das letzte "nicht port/remake Spiel" das ich als ok empfand war AgeOfCalamity..

    Schon traurig. Aber dank GaaS etc. wird es nicht besser.


    Immer wenn jemand "Remake" sagt, muss ich an den Scherzkeks hier denken:


    *Abgesehen von Indies



    Philipp_Watch

    So siehts aus.

  • Darksamus666

    Wall-Jump-Akrobat

    Bei mir ist es so, dass eine Neuauflage zum Vollpreis auch was besonderes bieten soll. Nintendo macht das mal besser, mal schlechter.

    Ein Remaster von Skyward Sword mit besserer Optik und klassischer Steuerung ist mMn etwas, das man auch für 40€ gewinnbringend anbieten kann. Bei Mario 3D World bekomme ich nicht nur besseres, weil flotteres Gameplay, sondern ein komplett neu gestaltetes, stundenlang fesselndes Abenteuer dazu.

    Bei nem Remake sollte es sich es aber so verhalten, dass das Spiel vA vom Gameplay zumindest an moderne Spiele angepasst ist. So hätte ich mir von nem 80€ teurem TLoU pt1 schon erwartet, dass es gameplaytechnisch an den 2. Teil angepasst wird und nicht schlicht ein mal mehr das Spiel von 2013 in noch schicker bietet.

    Resident Evil 4 scheint ja da schon angepasst zu werden, genauso wie Dead Space.

    Richtig interessant ist ein Remake für mich aber erst dann, wenn es den Kennern und Fans des Originals eine neue idealerweise bessere Erfahrung bietet als das Original. Bei tollen Remakes uss ich Resident Evil auf dem Cube immer hervorheben, aber auch Teil 2 auf der letzten Gen bot für alle Fans ein tolles, komplett neu gestaltetes Erlebnis.

  • BANJOKONG

    Frieden!

    Sehr schwieriges Thema!

    Ich bin eher dagegen auf remastered.

    Aber es gibt auch Ausnahmen die sehr schöne Remakes gekommen sind wie z.b. zelda links awakening, demon souls, ff7 oder remake stage's bei mk8 deluxe.

    Zelda Twillight Princess, gta 5, the last of US remastered / remake finde ich z.b unnötig

    (Persönliche Meinung)

  • VigySan

    Ich mag remastered sehr gerne,sie sollten aber doch sehr nah getreu am original bleiben.Sonst geht der Charme des Klassikers verloren.Finde es gur wen man die alten Spiele auf der heutigen Konsole spielen kann.Mir persönlich würde es auch reichen wen einfach die Klassiker in ner Art virtual console veröffentlicht werden. Somit hat man das original.Natürlich dürfen darunter nicht die neuen Spiele leiden.Es sollte sich die waage halten

  • otakon

    Ssssssssswitch

    Also ich mag Remakes/Remaster schon sehr gerne, aber nur wenn die Spiele auch schon älter sind so das sie tatsächlich eine Bereicherung sind.

    Reimagines dagegen find ich doof da die das Spiel von damals zu sehr verändern...

    Gibt noch ne ganze Menge Spiele die meinetwegen gern neu aufgelegt werden können <3

  • Wowan14

    Gamer aus Leidenschaft

    Kann ich ehrlich gesagt drauf verzichten. Grund ist, dass das Ergebnis oft unzufriedenstellend für mich ist. Remaster haben dann plötzlich irgendwelche neuen Bugs, grafische Fehler oder sonstige Aussetzer und öfters sieht die scharfe Optik unnatürlich aus bzw. manche Elemente stechen zu sehr raus, wie zum Beispiel Charaktermodelle zur Umgebung. Xenoblade Chronicles war das bisher wahrscheinlich beste Remaster für mich.

    Bei Remakes hingegen konnte bisher keines, dass ich gespielt habe, mich wirklich mehr begeistern als das original und oft wurden diese garnicht dem gerecht bzw. haben nicht das verkörpert, was die Originale so besonders bis heute gemacht haben.

  • Mondspiegel

    Turmritter

    Ich finde Remaster/Remakes gut da ich teilweiße nicht die nötigen Konsolen habe um die alten Perlen noch mal zu spielen.

    Es gibt so viele tolle Games die sonst einfach verschwinden würden.

    Außerdem sind manche Spiele einfach mega schlecht gealtert, und haben eine Modernisierung auch bitter nötig.

    Aber ich kann auch verstehen daß man, bei Nintendo eine gewisse Frustration entwickelt da man nun schon drei Generationen z.B Super Mario 64 kaufen muss ohne bemerkenswerte Verbessungen. ( Zum Vergleich Mario 64 PC Port das wäre ein Traum)

    Und andere Marken einfach keinen Support erhalten obwohl es gewünscht ist z.b F-Zero, Wave Race, und ob man Geld 💰 damit verdient sollte auch hinten anstehen manchmal muss man auch einfach mal seine Fans supporten, aber ist nur meine Meinung.

  • Brommel

    Turmbaron

    Ich finde, dass RemakesWasAuchImmer vollkommen OK sind. Es gibt mir die Chance verpasste Games auf aktuellen Konsolen nachzuholen und diese zu einem normalen Preis in meine Sammlung (und den Pile of Shame :D ) aufzunehmen. Aber auch die Games die ich in den z.B. 90'ern hatte, diese nie fertig gespielt und irgend wann verkauft habe.

    Und das Ganze ohne mir eine alte Konsole zu besorgen welche mit dem/den Games richtig ins Geld gehen kann.

    Im Idealfall noch auf der NSW. Da kann ich es wirklich nachholen, da ich den Hobel oft mit auf Reisen oder ins Bett mitnehme und hier deutlich mehr Zeit für so etwas habe.

    Ich finde aber auch, dass diese überflüssig sind wenn sie zu oft kommen. Bsp. The Last of Us.
    Es gab einen PS4 Remaster und nur paar Jahr später kommt das gleiche nochmal für die PS5. Das hat einen richtigen Cashgrab Beigeschmack.
    Stören tut es mich aber nicht, da ich es nicht kaufen muss und es dann einfach liegen lasse.

  • SwiftWind82

    Turmritter

    Sehr schöner Artikel <3


    Ich hatte vor ca. 20 bos 25 Jahren, als an Re-Titel noch nicht zu denken war, immer dieses "provozierende" Gefühl, dass die damaligen Kinder und Jugendlichen auch in den Genuss in die Games oder sonstige Franchises meiner Kindheit kommen müssen. Ich dachte immer, heut gibts fast nur noch Mist und als ich sowas wie die Teletubbies sehen musste (durch zufall) , dachte ich, was geht denn jetzt ab. Selbst Franchises wie Turtles, Transformers usw waren eigentlich schon Tod, zumindest nicht mehr in der Masse verbreitet.


    Um so mehr freute es mich natürlich, als dass alles wieder aufblühte.

    Also ja, vom Grundsatz bin ich pro irgendwelche Re- Titel.....

    .... aber, es gibt immer ein aber.

    Zu meinen eigenen Erschrecken musste ich feststellen, dass mich kaum noch ein Titel von damals reizt.

    Natürlich, ausnahmen bestätigen die Regel, vor allem Titel die mir damals durch gegangen sind.

    Nur bei vielen Spielen, beispielsweise Secret of Mana ist es tatsächlich nur die unbeschwerte, schöne Kindheitserinnerung die mich an das Game hält. Es ist immer noch ein sehr gutes Game, aber ich habe für mich festgestellt, ich lieber die erinnerung von damals mit dem Spiel behalten möchte und nicht mehr 1 oder mehrfach durch spielen will.

    Da ich gern ab und an in erinnerung verweile, höre ich z.B öfters mal den Soundtrack


    Festzuhalten ist, ja ich freue mich Grundsätzlich immer noch in den meisten fällen wenn Games als Re- Titel erscheinen, dass war es dann meist aber auch schon. Das wonach ich mich früher so gesehnt habe, hängt mir teils aber auch zum Hals raus, wenn ich sehe, dass ein Last of Us immer und immer wieder veröffentlicht wird.

    Da bin ich dann auch wieder etwas altmodisch und sage, es muss auch weitergehen.

    Wir haben die Zeiten doch selbst immer mit neuen Sachen erlebt, warum nicht auch die künftigen Generationen.

    Ich versteh das absolut mit der Vermarktung, nur denke ich auch das Re- Titel immer ein Stück Zeit wegnehmen von neuen Ideen.


    Ich weiß ich wiederspreche mir da selbst etwas. Letztlich bin ich da wohl auch etwas zwiegespalten