© Tango Gameworks / Bethesda

Hi-Fi Rush für den PC im Test – Rhythmisches Hack 'n' Slash trägt den MP3-Player am richtigen Fleck

Mit diesem Titel hat wohl niemand gerechnet: Während der Xbox und Bethesda Developer Direct am 25. Januar veröffentlichten Bethesda und das Entwicklerstudio Tango Gameworks, das unter anderem für The Evil Within verantwortlich ist, ein quietschbuntes Rhythmus-Abenteuer, welches noch am gleichen Abend angespielt werden konnte. Weg vom Horror-Franchise wagt sich Tango Gameworks also an ein Hack ‘n‘ Slash, gepaart mit allerlei musikalischen Rhythmus-Elementen, das die ersten Blicke allerdings durch seinen außergewöhnlichen Artstyle auf sich zieht. Mit Hi-Fi Rush taucht nun ein neuer Stern am Rhythmus-Himmel auf, welchem ich sofort entgegenfieberte. Die Downloadkabel liefen heiß und schnell durfte ich mich in einer rhythmischen Zukunftswelt wiederfinden – ob ich danach aber den Traum eines Rockstars an den Nagel hänge, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Ein Defekt, der davon träumt, ein Rockstar zu sein

Chai ist ein verträumter Teenager mit musikalischer Ader. Eines Tages erfährt er vom Projekt Armstrong des Technik-Giganten Vandelay und meldet sich freiwillig für deren Cyborg-Experimente, nachdem Chai ohnehin einen verletzten rechten Arm am Körper trägt. Als er nach der Operation aufwacht, wird klar: Irgendetwas stimmt mit seinem neuen metallischem Arm nicht. Er geistert kurzweilig durch Vandelays Produktionsgebäude, nachdem ihm eine Roboter-Durchsage auf diesen Defekt hinwies. Auf dem Weg zum Checkpoint trifft er auf robotische Sicherheitskräfte und wird nach einem Missverständnis gezwungen, seinen magnetischen Arm kurzerhand als Prügelknüppel zu nutzen – nach der Aktivierung bemerkt er erstmalig, dass er statt eines menschlichen Herzens nun einen kleinen MP3-Player in sich trägt, welcher ihm die Rhythmik der Welt zeigt.

Chai möchte der Firma Vandelay das Handwerk legen.

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Damit scheint das Setting klar: Chai nutzt seinen magnetischen Arm als Waffe, der Metallschrott anzieht, um sich seinen Weg durch robotische Feinde zu prügeln. Nach kurzer Zeit trifft er auf die junge Frau Peppermint, die ihm schnell mit ihrem Scharfsinn zur Hilfe eilt. Mit dabei ist ihre robotische Katze namens 808, die im Verlauf des Spiels nützlicher sein wird als es anfänglich den Anschein hat. Nun liegt es also an Chai, Peppermint und der kleinen 808, Chai aus den Fängen der Firma Vandelay zu befreien und dem Chef Kale das Handwerk zu legen – und Chai nebenbei auch seinen Traum zu erfüllen, Rockstar zu werden.

Die Story ist wahrlich nicht das Aushängeschild von Hi-Fi Rush, dennoch stechen auch in diesem Zusammenhang einige Kernaspekte heraus. Trotz des ziemlich einfachen Rahmens präsentiert Tango Gameworks eine süße und emotionale Heldengeschichte, die sich nicht nur auf Chai als Protagonisten stützt, sondern im gleichen Maße die im Laufe des Spiels eingesammelten Charaktere einbindet. Hier muss ich schon einwerfen: Es ist beeindruckend wie schnell ich emotional investiert war, fühlte ich schon zu Beginn einige Sympathie mit den fantastisch geschriebenen Charakteren, welche sowohl im Englischen als auch im Deutschen wunderbar vertont sind. Euch erwartet eine wirklich spannend und schön geschriebene Story, die hin und wieder mit einen Story-Schwenkern überrascht, aber kein Kino-Niveau annimmt – das muss sie in meinen Augen auch nicht.

Schnell verliebte ich mich in die Charaktere von Hi-Fi Rush.

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Die Geschichte bringt euch immer wieder zum Lachen, dabei ist es unwichtig, ob der Witz auf Deutsch oder Englisch ertönt, denn hier steht die deutsche Synchronisation der englischen in nichts nach und übermittelt klugen Humor und Witz auf gleichem Niveau. Humortechnisch erinnert mich Chai und sein Team an den jungen Spider-Man – das mag aber vielleicht am ähnlichen Art Style zu Spider-Man: Into the Spider-Verse oder Spongebob Schwammkopf: Eine schwammtastische Rettung liegen, auf welchen ich später nochmal näher eingehen möchte.

Schnell fühlt sich die wachsende Gruppe sehr dynamisch und lebendig an, während jedes Teammitglied eine eigene, sympathische Art mitbringt. Beispielsweise trifft der chaotische Chai auf die smarte und zielstrebige Peppermint, die sich schnell auf den pazifistisch veranlagten Macaron einlässt. Aus Spoilergründen möchte ich noch zu erwartende Charaktere nicht explizit erwähnen, aber auch hier wirken die Neuen nur bereichernd und nicht erzwungen. Die Neuzugänge treten der Crew in angenehmen Abständen bei und bringen alle individuelle Eigenschaften mit, die das Gameplay darüber hinaus angenehm erweitern.

Hier fliegen wenige Fäuste, lediglich die Flying-V

Hi-Fi Rush wird von diversen Kolleginnen und Kollegen als musikalisches Devil May Cry beschrieben, denn hier trifft actionreiches Hack 'n' Slash auf feinfühliges Rhythmusgefühl, mit welchem ihr den Combo-Zähler in die Höhe prügeln müsst. Ausgerüstet mit seinem verschrotteten Metallarm, der im Kampf kurzerhand die Form des rockigen Gitarrentypus Flying-V annimmt, kloppt sich Chai durch Robotermengen, um in den Leveln voranzuschreiten. Dabei stehen ihm anfänglich nur eine überschaubare Auswahl an Kombinationen zur Verfügung, die Genre-typisch aus leichten und schweren Angriffen bestehen. Schnell könnt ihr dieses Repertoire aber mithilfe der zu findenden Schrotteile, die als Währung dienen, ausführlich erweitern und so den S-Rang während der Kämpfe sichern. Diesen bekommt ihr klassischerweise, indem ihr unbeschadet eine hohe Anzahl an Angriffe landet und den Combo-Zähler steigen lasst. Zusätzlich zählt hier aber auch euer Rhythmusgefühl: Alle Angriffe, Aktionen und Interaktionen stehen im Einklang mit der Musik. Bedeutet also, dass ihr im richtigen Rhythmus zuschlagen müsst, um so nicht nur mehr Schaden auszuteilen, sondern auch mehr Punkte einzuheimsen, die euren Rang angeben. Mit dieser gut integrierten Mechanik sticht Hi-Fi Rush aus der Masse der Action-Titel deutlich heraus.

Im Laufe des Spiels trefft ihr auf immer neue Gegnertypen, die verprügelt werden wollen.

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Nicht nur durch das Kaufen neuer Kampffähigkeiten wächst Chai über sich hinaus: Dank der Technik-Skills von Kumpanin Peppermint kann sich Chai verschiedene Chips implantieren lassen, die ihm passive Fähigkeiten ermöglichen. Die als Gitarrenpicks daherkommenden Teile könnt ihr ebenfalls gegen die Schrott-Währung eintauschen und so beispielsweise die Abklingzeit der Fertigkeiten eurer Crew während des Kampfes verkürzen. Richtig: Gabelt ihr weitere Teammitglieder auf, können sie euch im Kampf behilflich sein und bringen einzigartige Fertigkeiten mit, die ein gewisses Maß an Strategie im Kampf ermöglichen. Zum Beispiel schießt Peppermint einige Intervalle an Plasmageschossen, um Schilder der Gegner zu brechen – Macaron hingegen nutzt seine riesigen Fäuste um physische Schilder zu durchschlagen. Diese könnt ihr in kurzen Abständen während der Kämpfe dazu rufen und mit Chais Angriffsmuster bzw. -Stil kombinieren und so das Hack 'n' Slash-Gameplay perfektionieren.

Natürlich besteht Hi-Fi Rush nicht nur aus Gekloppe. Wie in anderen Genre-Ablegern lauft ihr durch ziemlich lineare Level, die einige Geheimnisse beherbergen, und das recht limitierte Erkunden etwas motivierender gestalten. Generell kann der Titel auch an dieser Front beeindrucken und schickt euch durch unvergleichbare Schauplätze – lediglich in der Mitte des Titels seid ihr storybedingt, für meinen Geschmack zu lange, an einem Ort. Schaut ihr aber in den richtigen Ecken und folgt ausnahmsweise mal nicht den Richtungsanweisungen, halten die Level von Hi-Fi Rush einiges an Geheimnissen bereit.

Zwischendurch slidet ihr durch verschiedene Szenerien und könnt kurz verschnaufen.

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Neben goldenen Statuen des Bösewichts, welche eine Menge Schrott für euch beherbergen, könnt ihr neben spielirrelevante Collectibles auch diverse Upgrades finden. Beispielsweise verhelfen euch manche Items dazu, dass sich eure HP-Leiste verlängert und ihr somit mehr Treffer einstecken könnt, andere erweitern eure Leiste, die ihr für Spezialangriffe benötigt. Diese lädt sich ebenfalls im Kampf auf und ermöglicht verstärkte Fähigkeiten, die nicht nur eine Menge Schaden anrichten, sondern auch strategisch eingesetzt werden können, brechen sie bei manchen Feinden nämlich ebenfalls Schilder oder deren Haltung. Die Haltung ist vergleichbar mit einem Zustand aus anderen Titeln: Kloppt ihr mit starken Angriffen und oft auf die Gegner ein, werden sie für kurze Zeit paralysiert und sind so noch empfindlicher für Angriffe. Dadurch erhalten sie entsprechend zusätzlichen Schaden. Chais Blockfähigkeit zwingt die Feinde ebenso schnell in die Knie, wenn ihr einen Angriff im richtigen Moment pariert – hier wechselt ihr also zwischen offensivem und defensivem Angriffsmuster, um ans Ziel zu kommen. Alles in musikalischer Thematik gelingt Hi-Fi Rush das Gesamtpaket an Kampfsystem unheimlich gut, auch wenn dies durch die Rhythmik vielleicht fremd und geringfügig langsamer wirkt – ordentlich Wumms gibt es hier trotzdem.

Platformer-Passagen lockern auf – entschleunigen aber nicht.

In Hi-Fi Rush gibt es zwar ordentlich auf die Zwölf, trotzdem darf sich Chai hin und wieder an diversen Platformer-Elementen probieren, während er die Technik-Level von Vandelay erkundet. Will also heißen: Ihr springt von Plattform zu Plattform, befestigt euren Enterhaken an den dafür vorgesehenen Stellen oder ihr slidet gut und gerne durch diverse Fabrikhallen und weicht ankommenden Fracht-Containern aus. Während der Kämpfe stoßt ihr schon ordentlich auf Action, die zwischenzeitlich eingesetzten Platformer-Passagen lassen euch jedoch auch keine Ruhe und kreieren eine angenehme Balance innerhalb des Gameplays, sodass weder das Kämpfen noch das Platforming zu irgendeiner Zeit langweilig wird.

Die Platformer-Einlagen führen nicht selten zu kleineren Cutscenes, die dieses Mal in der Tat das Gameplay auflockern und ein wenig Zeit zum Verschnaufen ermöglichen – oder euch den ein oder anderen Lacher hervorkitzeln. Wie oben angeschnitten, erinnert der Artstyle von Hi-Fi Rush durch seinen Animationsstil an den Spielfilm Spider-Man: Into the Spider-Verse und auch humortechnisch finden sich hier, meiner Ansicht nach, viele Parallelen. Als großer Fan des Animationsfilms war ich ebenso begeistert von der visuellen Aufmachung des Musik-Spiels. Auch hier werden klassische Comic-Elemente mit 3D-Animationsstil verbunden und verschmolzen. Mal gewichtet der Cel-Shading-Look des Titels etwas mehr, welcher dann doch an das bunte Sunset Overdrive erinnert, an anderen Stellen schauen wir einen fantastisch aussehenden Cartoon – der sehr gerne eine eigene TV-Adaption verdient.

Die Bosskämpfe bleiben insgesamt fair, benötigen aber hier und da etwas Taktik.

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Es wirkt, als hätte ich nun einige Stunden einen langen, aber nicht langweiligen Cartoon mit phänomenalem Soundtrack selbst gespielt. Bei Hi-Fi Rush wurde sich aber nicht hauptsächlich auf die Musik konzentriert, diese dient hier nämlich nur als Rahmen und Rhythmusgeber während des Spielens. Zwar ertönen im Hintergrund ständig schöne Gitarrenriffs, die unterschiedliche Genres abdecken, diese drängen sich aber Genre-untypisch nicht in den Vordergrund. Einzig während der Bosskämpfe wird die Musik dann ordentlich aufgedreht und lässt das Adrenalin durch euer Blut schießen, sobald ihr die teils kolossalen Gegner bei Invaders Must Die von The Prodigy weichprügelt. Weitere Interpreten sind beispielsweise Nine Inch Nails, The Joy Formidable sowie The Black Keys, die zusammen eine breite Palette an wunderbarer Musik bereitstellen. Hier hätte ich mir vielleicht etwas mehr knalligere Songs gewünscht – das ist aber Meckern auf ganz hohem Niveau.

Technisch kam mein PC nicht sonderlich stark ins Schwitzen, Bugs und Fehler waren ebenfalls keine zu finden. Hier hat Tango Gameworks wirklich saubere Arbeit geleistet und mich letztendlich mit einem Staunen zurückgelassen. Hi-Fi Rush ist ein wilder musikalischer und visueller Ritt, der mich nicht selten zum Lachen brachte und mit offenem Mund zurückließ. Das Post-Game ist ebenfalls vollgepackt und motiviert zum Wiederspielen der Level, könnt ihr nämlich beispielsweise vorher blockierte, kleinere Passagen nun mit euren neuen Fähigkeiten betreten – oder ihr probiert euch an der neuen Schwierigkeitsstufe aus. Falls ihr dann schon dabei seid, geht auf die Suche nach den in den Leveln verteilten Graffiti, die am Ende eine bemalte Wand eures Hubs füllen. Das Spiel lädt jedenfalls ein, Chais Reise erneut zu begleiten. Besonders im Rahmen des Game Pass sollte jeder Musik- und Hack 'n' Slash-Fan mindestens reinschauen!

Unser Fazit

10

Meisterwerk

Meinung von Michael Barg

Hi-Fi Rush ist ein Überraschungshit der besonderen Sorte. Ich bin generell immer angetan von musikalischen Rhythmusspielen, vor allem wenn es nur so mit Rockmusik-Referenzen strotzt. Aber nicht nur der tonale Aspekt fesselte mich ans Game-Pad, der Mix aus Hack 'n' Slash und Rhythmusspiel sorgt selten für grandiosen Wumms wie bei Hi-Fi Rush. Damit keine Langeweile eintritt, wird das Gameplay bis zur letzten Sekunde erweitert und überrascht mit jedem Level aufs Neue. Das generelle Pacing ist ebenso grandios integriert: In perfekt gesetzten Absätzen wechselt ihr zwischen Kampfeinlagen, Platformer-Passagen und kleinen belohnenden Erkundungstouren oder werdet kurzweilig durch den großartigen Animationsstil und der fantastisch geschriebenen Charaktere rausgeholt. Hier findet ihr meisterhaftes Gleichgewicht, das in knapp acht Stunden erstmalig abgeschlossen werden kann. Für die, die nicht genug von Chai und seinen Freunden finden können, ist ein angenehmes Post-Game aufzufinden. Solltet ihr mit anderen Titeln des Entwicklerstudios vertraut sein, sind die The Evil Within-Easter Eggs noch die Kirsche auf der Torte.
Mein persönliches Highlight: Der Artstyle, die Charaktere, das Gameplay...

Meinung von Kim Davids

Hi-Fi Rush kam aus dem Nichts und schlug ein wie eine Bombe. Ein extrem polierter Comic-Look trifft auf einen guten Soundtrack und phänomenales Action-Platformer-Gameplay. Ich hatte erst Bedenken, da ich bei Metal: Hellsinger Probleme mit dem rhythmischen Gameplay hatte, was hier aber wesentlich verzeihlicher ist und so auch für Anti-Musiker spielbar bleibt. Tango Gameworks haben bewiesen, dass sie mehr können als The Evil Within und Ghostwire: Tokyo und auch gänzlich andere Pfade beschreiten möchten. Schon früh im Jahr eine der ganz großen Überraschungen, die bei der Wahl zum Spiel des Jahres definitiv nicht übersehen werden darf.
Mein persönliches Highlight: Der wunderschöne Artstyle und die deutsche Synchronisation (!)

Kommentare 25

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  • Fang

    Meister des Turms 29. Januar 2023 um 17:03

    Irgendeine Chance auf eine Switch-Portierung? Sieht technisch ja machbar aus.

  • Blautevion

    29. Januar 2023 um 17:05

    Krass 10/10 😳✨☀️

    Dann muss ich da wohl doch mal ran Dank Gamepass xD

  • Thagor90

    Turmritter 29. Januar 2023 um 17:10

    erst gestern installiert, mal schauen ob ich heute zu meinem ersten eigenen Test komme :)

  • Krispin Berndt

    Redaktionsleiter 29. Januar 2023 um 17:14

    Irgendeine Chance auf eine Switch-Portierung? Sieht technisch ja machbar aus.

    Die Chance ist für mein Empfinden zumindest nicht unwahrscheinlich, dass es irgendwann auch auf andere Plattformen / die Switch kommt. Ich würde aber nicht in den nächsten zwölf Monaten damit rechnen. Bisher lassen die Entwickler auf solche Fragen auch absolut nichts durchblitzen. Wir halten aber die Augen offen und berichten, sollte es da was zu berichten geben. :thumbup:

    Nächste Woche schaue ich es mir auch mal in Ruhe an, nachdem es überall ja mit Lobeshymnen übersät wird. Der Stil gefällt mir richtig gut.

  • Redbeard993

    "Come Back Stronger" 29. Januar 2023 um 17:16

    Ich wusste einfach, dass dazu ein Test kommt :D. Spiel ist echt richtig gut. Ich schätze, dass das Spiel gerade in einer Nintendocommunity ziemlich gut ankommen wird. Ich sag maximal 1-2 Jahre dann kommt es auch auf Switch, das wird sich Microsoft nicht entegehen lassen, wie bei Ori damals.

  • Ilja Rodstein

    Newsschreiber 29. Januar 2023 um 17:30

    Also ich habe es bereits angespielt und kann es zu Hause nur auf einem von zwei Fernsehern spielen. Hier ist ein Delay extrem entscheidend und eine Option zur Verschiebung des Tons wird bald geboten, ist aber noch in den Einstellungen ausgegraut.

  • SvenIsHere

    29. Januar 2023 um 17:31

    Hi-Fi Rush ist eine unglaubliche Überraschung. Ich spiele es seit Release und es macht noch immer unglaublich viel Spaß. Es besitzt die Leichtigkeit glorreicher Videospielzeiten und trotzdem wird es im weiteren Spielverlauf zu einer schönen Herausforderung. Grafisch und vom Design finde ich es absolut fantastisch. Dazu eine tolle und witzige Story mit liebenswerten Charakteren die man schnell ins Herz schließt. Endlich mal kein überdimensioniertes Open-World mit Sammelwahn und rießigem Fähigkeitenbaum. Dazu kam es aus dem nichts. Sowas habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr erlebt. Dieses Gefühl nichts von einem Spiel zu wissen und es dann plötzlich zu spielen und zu merken, dass es richtig gut ist. Unbezahlbar.

    Hi-Fi Rush ist tatsächlich ein Grund, sich eine Series Konsole an zu schaffen. Ich hoffe dass Microsoft das als Motivation sieht, weiterhin mit solch tollen Überraschungen um die Ecke zu kommen. So bescheiden 2022 für MS endete, so heftig startet 2023.

  • rusuck

    Turmritter 29. Januar 2023 um 17:33

    Redbeard993

    Ori ist 2nd Party, Hi Fi Rush ist 1st Party (wie die Minecraft Ableger)

  • SvenIsHere

    29. Januar 2023 um 17:33

    Ilja Rodstein

    Ich hatte anfangs die Möglichkeit den Ton an ein Delay an zu passen. Bei mir ist es in den Optionen verfügbar.

  • Ilja Rodstein

    Newsschreiber 29. Januar 2023 um 17:36

    Ilja Rodstein

    Ich hatte anfangs die Möglichkeit den Ton an ein Delay an zu passen. Bei mir ist es in den Optionen verfügbar.

    Okay danke, ich schaue es mir nochmal an.

  • Redbeard993

    "Come Back Stronger" 29. Januar 2023 um 17:37

    Hi-Fi Rush ist tatsächlich ein Grund, sich eine Series Konsole an zu schaffen. Ich hoffe dass Microsoft das als Motivation sieht, weiterhin mit solch tollen Überraschungen um die Ecke zu kommen. So bescheiden 2022 für MS endete, so heftig startet 2023.

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

    Dass das Spiel ankommt, lässt positiv auf die Zukunft hoffen und Microsoft vielleicht auch endlich mal aus seiner Shooter/Simulations-Komfortzone kriechen. Banjo Kazooie on the way! :D

  • Plok

    29. Januar 2023 um 17:50

    Jetzt muss ich seit 2021 zum ersten Mal die Series S reaktivieren. Eigentlich bin ich gerade komplett ausgebucht.

    Aber schön das die Microsoft Studios in Schwung kommen. Da hoffe ich frecherweise doch glatt mal auf eine neue erfrischende Nintendo IP auf der nächsten Direct!

  • Kerstin Steiner

    Verrückte Katzen-Lady 29. Januar 2023 um 18:06

    Es ist absolut nicht mein Genre, aber ich habe jede Menge Spaß mit dem Spiel! Einfach ein unglaublich witziges Spiel, was jede Menge Laune macht :D

  • Darkseico

    Nintendo Fan 29. Januar 2023 um 18:26

    Ist wirklich fetzig das Game. Ich hatte mir nichts dabei gedacht als es angekündigt würde. Genau wie bei Hades hat es bei mir wie ne Bombe eingeschlagen. Wirklich jedem zu empfehlen. :D

  • Herr von Faultier

    Hardcore Noob 29. Januar 2023 um 18:30

    Ich bin sonst auch kein Fan von Rhythmusspielen, aber ich wollte kurz reinschauen und dann wurde einfach weiter gespielt und weiter gespielt und weiter gespielt und weiter gespielt..........

  • Keksdoener

    Turmritter 29. Januar 2023 um 18:36

    Ich hatte es auf der one mal über die Cloud gespielt und es sah fantastisch aus und hat auch wirklich Spaß gemacht. Der Stil erinnerte mich anfangs an Jet Set Radio und führte überhaupt erstmal dazu es zu probieren.

  • TheLightningYu

    Für die Inquisition 29. Januar 2023 um 18:37

    Die Chance ist für mein Empfinden zumindest nicht unwahrscheinlich, dass es irgendwann auch auf andere Plattformen / die Switch kommt.

    Ich mein 100% unwahrscheinlich halte ich es nicht, aber in anbetracht das jetzt Bethesda und Tango Microsoft gehört, würde ich eher empfehlen erstmal nicht davon auszugehen und sich dafür überraschen lassen wenns wirklich kommt, als jetzt falsche HOffnung zu säen wenns dann doch nicht kommt.

  • Crimsmaster_3000

    Bastardo de Crimson 29. Januar 2023 um 18:42

    Zitat

    Das generelle Pacing ist ebenso grandios integriert: In perfekt gesetzten Absätzen wechselt ihr zwischen Kampfeinlagen, Platformer-Passagen und kleinen belohnenden Erkundungstouren oder werdet kurzweilig durch den großartigen Animationsstil und der fantastisch geschriebenen Charaktere rausgeholt.

    Bin zwar erst bei knapp 1,5 Stunden aber jap, jap und jap... Auch ein kleiner Überraschungshit für mich :awesome:

  • GumGumDeno

    Turmheld 29. Januar 2023 um 18:53

    Richtig geiles Game, macht so Spaß. Es war direkt im GP und diesen gibts ja schon für 3,49€ zu finden. Lets playe das Game gerade. 10/10 verdient. Rock'n'Roll ☺️🤘🏼😎

  • Pascal Hartmann

    I'm not a cat 29. Januar 2023 um 20:04

    Ich wollte es auch spielen, doch dann habe ich durch Zufall gesehen, dass Vampire Survivors im GP ist. Plötzlich war es Sonntag Abend...

  • megasega2

    Meister des Turms 29. Januar 2023 um 23:01

    Für mich auch eine der Überraschungen des noch jungen Gaming-Jahres, zumindest bisher. Bin gespannt, wie repetetiv das nach dem Takt schlagen wird und ob die Bosse auf Normal irgendwann unfair werden.

  • nec3008

    Turmfürst 30. Januar 2023 um 07:55

    Da hat Microsoft wirklich mal was überraschendes auf die Spieler losgelassen. Der Shadow-Drop war richtig gut, vor allem, da es mal kein Indie-Game ist (die wurden von Microsoft ja schon öfter spontan veröffentlicht) sondern ein AAA Titel.

    Die Animationen und das Design könnten auch für einen Film herhalten. Bis jetzt läuft es butterweich und die Musik ist Zucker mit einer Kirsche obendrauf, dank der richtig guten deutschen Synchro (so kann eine Lokalisierung auch wunderbar mit dem Originalton mithalten).

    Das Gameplay funktioniert auch wunderbar für Rhythmus-Muffel, da es wirklich einiges verzeiht und man auch einige visuelle Hilfsmittel hat. Die ganze Welt folgt immer dem Rhythmus und eine zusätzliche Anzeige lässt sich ebenfalls einblenden, die Latenz zwischen Bild und Ton kann auch noch per Schieberegler in den Optionen leicht angepasst werden.

    Ich hab auf jeden Fall Spaß mit dem Spiel, während ich bei Metall: Hellsinger irgendwie völlig raus war.... aber im Nachhinein liegt es vielleicht auch an meinem Setup (Series X => Fernseher => AV-Receiver; Ton Dolby Atmos für Home Theatre). Da ist es wohl leider ein bekanntes Problem, dass Bild und Ton nicht immer synchron sind und der einzige Weg, das zu ändern, wäre die Xbox direkt in den Receiver zu stecken und es an den Fernseher weiter zu leiten. Nur leitet mein Receiver leider kein ALLM und VRR weiter an den Fernseher, da zu alt.

  • wussii

    Turmritter 30. Januar 2023 um 08:41

    Fang Das Spiel ist wirklich sensationell und es "gehört" eigentlich zur switch...das ist so ein typischer Titel den ich lieber dort gespielt hätte. Ein port auf die switch ist aber ausgeschlossen. Microsoft hat ja diese drei Titel als Xbox Exclusive angekündigt (Starfield, Redfall und der "unbekannte Titel"). Bei Ori war das was anderes, da ist MS nur der Publisher gewesen und hat den port genehmigt. Kurzum, spielt es auf dem PC oder der Konsole - es lohnt sich echt.

  • Kylar

    30. Januar 2023 um 09:36

    Ich spiele es auf dem Steam Deck und ich bin begeistert :* bin sehr zufrieden

  • Strohhut Yago

    König der Piraten 30. Januar 2023 um 10:55

    Fang

    Denke ich nicht, ist von einem hauseigenen MS Studio. Damit bleibt es Xbox und PC Exklusiv.