© Ferdinand Lutz & Reprodukt

Q-R-T: Weltraumtechnik in unserer Comic-Rezension

Bereits seit knapp zehn Jahren erscheinen die Comics rund um den Außerirdischen Q-R-T bei Reprodukt. Erdacht und gezeichnet werden sie von Ferdinand Lutz, der mit „Weltraumtechnik“ nun den fünften Band der Reihe vorlegt. In der Reihe geht es um die Abenteuer der beiden ungleichen Freunde Lara und Q-R-T (wird wie Kurt ausgesprochen), die von einer ungewöhnlichen Situation in die nächste schlittern.


In welchen Schlamassel sind Q-R-T und Lara nun wieder geraten?

© Ferdinand Lutz & Reprodukt

Dabei ist Lara ein ganz normales Mädchen mit ganz normalen Problemen und Sorgen. Doch Lara hat ein Geheimnis, denn sie ist mit Q-R-T befreundet, der ebenfalls auf ihre Schule geht. Q-R-T sieht aus wie ein ganz normaler Junge, ist aber schon über 100 Jahre alt. Er kommt von einem fernen Planeten, auf dem man sein Leben lang Kind bleibt. Auf der Erde nun beobachtet er bereits seit einiger Zeit die Menschen und ihr in seinen Augen seltsames Verhalten. Doch wenn man einen Außerirdischen als Freund hat, führt das mitunter zu zahlreichen Fragen – vor allem von Erwachsenen. Daher ist es ganz gut, wenn Q-R-T sich tarnt, auch wenn das Duo im aktuellen Buch immer wieder kurz davor ist, dass die Tarnung unter den Menschen auffliegt.


Zunächst gehen Lara und Q-R-T jedoch zu ihrer Oma aufs Land zu einem Zeltausflug. Laras Oma ist ein wenig zerstreut und so kommt es zu einigen Missgeschicken, jedoch nichts wirklich Dramatisches. Da Q-R-T durch seine Herkunft jedoch auf jede Menge Weltraumtechnik zurückgreifen kann, wogegen Lara eher naturverbunden ist, sieht sein Zelt zum Übernachten von innen viel größer und geräumiger aus. Doch der Regen macht ihnen einen Strich durch die Rechnung.


In einer weiteren längeren Episode verschlägt es Q-R-T und Lara auf eine Raketenabschuss-Basis, wo sie durch ihre Anwesenheit ebenfalls ein wenig Chaos in die Abläufe bringen. Hier kommt Ihnen einer der Nachbarn von Q-R-T, der sich der Erforschung des Weltalls verschrieben hat und auch anfällig für Verschwörungstheorien scheint, beinahe auf die Schliche. Es kommt in der Folge dann auch zu einigen ungewollten Situationen und jede Menge Abenteuern, die Lara zwar teilweise zum Schmunzeln bringen, aber auch so manches Problem offenbaren, das man mit der Spezies Mensch haben kann.


Vier Bücher lang konnten wir die Abenteuer von Lara und Q-R-T bereits erleben. Mit seinem doch recht tollpatschigen Haustier Flummi, das jede beliebige Gestalt annehmen kann, kommt es auch im aktuellen Buch zu witzigen Einfällen und skurrilen Situationen. Das ist ein recht harmloser, aber unterhaltsamer Spaß für die kleineren Leserinnen und Leser, die wir hier auf ntower.de auch nicht vernachlässigen wollen.


Ferdinand Lutz nutzt die Neugier von Q-R-T auch dafür, um uns erwachsenen Menschen mitunter den Spiegel vorzuhalten, indem er ihn und Lara in Situationen bringt, in denen die adulten Menschen nicht allzu glücklich agieren. Darin liegt vielleicht auch ein wenig der Reiz der Bucheihe für die kindlichen und jugendlichen Leserinnen und Leser.


Wenn ihr euch einen ersten Eindruck von den Illustrationen verschaffen möchtet, könnt ihr hier verschiedene Seiten aus dem Comic online einsehen.


Q-R-T – Weltraumtechnik ist erschienen bei Reprodukt:

  • Hardcover, farbig
  • ISBN: 978-3-95640-373-6
  • 17 x 23cm
  • 88 Seiten
  • 16,00 €
  • Altersempfehlung des Verlages: ab 6 Jahren

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Unser Fazit

Meinung von Dennis Gröschke

Mit Q-R-T – Weltraumtechnik stellt Autor und Zeichner Ferdinand Lutz bereits sein fünftes Buch vom extraterrestrischen Besucher und seiner menschlichen Freundin vor. Ursprünglich erschienen die Geschichten auch in dem Magazin „Dein Spiegel“, einem Nachrichtenmagazin für junge Leser, wo die Abenteuer monatlich abgedruckt werden. Für die jeweiligen Buchausgaben werden die Geschichten nochmals überarbeitet und ergänzt, damit sich das Ganze auch wie ein zusammenhängendes Abenteuer liest. Nicht selten bringen diese Eskapaden, bei denen Q-R-T auch gerne mal seine außergewöhnlichen Fähigkeiten einsetzt, den Leser zum Schmunzeln. Schnell findet man sich auf der Seite von Lara und Q-R-T wieder und amüsiert sich über die Auswirkungen und Beeinflussungen auf die Erwachsenen und die Umgebungen, denen die Kinder ausgesetzt sind. Für die Zielgruppe ab 10 Jahren ein großer Spaß, der leider viel zu schnell durchgelesen ist.

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