© Toukana Interactive / kurzgesagt - in a nutshell
Star Birds für den PC in der Vorschau – Ein niedlicher Ausflug ins Weltall!
Geschrieben von Kerstin Steiner am 27.08.2025
Mit Dorfromantik veröffentlichte das deutsche Entwicklungsstudio Toukana Interactive 2021 einen echten Spielehit, der im September 2022 auch Spielerinnen und Spieler der Nintendo Switch begeistern konnte. Im Juni 2024 kündigte das Studio dann eine Kooperation mit kurzgesagt an, die für ihre animierten Dokumentationsvideos auf YouTube bekannt sind. Was zunächst noch unter dem Projektnamen Project Mango lief, wurde schnell zu Star Birds und schickt die Spielerschaft ins Weltall, wo kleine Asteroiden besiedelt werden, um Ressourcen abzubauen. Bisher ist das Spiel zwar nicht für die Nintendo Switch geplant, allerdings sind wir zuversichtlich, dass es früher oder später auch auf der Hybrid-Konsole landet. Deswegen haben wir uns auch auf der gamescom das Spiel noch einmal ausgiebig angeschaut.
Kleine Asteroiden warten darauf, besiedelt zu werden
© Toukana Interactive / kurzgesagt - in a nutshell
Jeder, der die YouTube-Videos von kurzgesagt kennt, wird sich direkt in der Welt von Star Birds zuhause fühlen. Denn nicht nur die Grafik ist gleich, sondern auch der unvergleichliche Humor ist präsent, der einen durch die Geschichte führt. Das Universum ist nämlich ein großer Ort und das meiste davon noch unerforscht. Daher haben es sich die Star Birds zur Aufgabe gemacht, alles unentdeckte zu erforschen und ein florierendes Produktionsnetzwerk aufzubauen, um bekannte und fremde Ressourcen abzubauen sowie neue Technologien zu entwickeln. Letztendlich handelt es sich bei Star Birds um ein entspannendes Aufbauspiel mit einem Fokus auf Ressourcenmanagement und kann in eine ähnliche Schublade wie beispielsweise Factorio gesteckt werden.
Zu Beginn des Spiels werden wir natürlich mit den Gameplay-Mechaniken vertraut gemacht und die vielen verschiedenen Star Birds erklären sie auf witzige Art und Weise. Anschließend landen wir auf einer kleinen Weltraumkarte, wo wir verschiedene Asteroiden auswählen und diese anschließend besiedeln können. Da es darum geht, gewünschte Ressourcen zu sammeln, können wir zunächst schauen, welche wo zu finden sind. Anschließend betreten wir den Asteroiden und bauen eine Startrampe, von der aus wir schließlich agieren können. Als nächstes müssen wir die entsprechende Ressource finden und einen Extraktor bauen. Anschließend muss er mit der Startrampe verbunden werden. Je mehr Extratoren wir bauen, desto mehr Ressourcen sammeln wir, allerdings müssen wir auch entsprechend viele Startrampen bauen, um die Materialien weiterzuverarbeiten.
Die Raumkarte zeigt euch, welche Ressourcen wo zu finden sind
© Toukana Interactive / kurzgesagt - in a nutshell
Sind die gewünschten Ressourcen auf dem Asteroiden nicht vorhanden, müssen wir zurück zur Raumkarte und uns nach anderen umschauen, wo wir die gesuchten Materialien abbauen können. Damit wir diese jedoch besiedeln können, müssen wir Tech-Punkte einsetzen, um sie zunächst aufzudecken. Diese Punkte werden auch benötigt, um neue Gebäude zu erforschen. Denn zum Beispiel brauchen wir eine Raffinerie für die Herstellung von Sauerstoff. Durch das Abschließen von Quests sammeln wir neue Tech-Punkte und Credits, mit denen wir neue Gebäude kaufen können. Wenn wir mal zu wenig davon haben, können wir auch welche auf den Asteroiden mit Hilfe eines Rovers sammeln. Oft liegen welche nämlich einfach an der Oberfläche und wir müssen sie nur händisch einsammeln.
Nach und nach könnt ihr immer mehr Gebäude bauen und ein ganzes Produktionsnetzwerk aufbauen. Manchmal findet ihr auch ungewöhnliche Dinge auf den Asteroiden, die ihr dann erst einmal untersuchen müsst. Später ist es auch nötig, Ressourcen von einem Asteroiden zu einem anderen zu befördern, wofür ihr ein weiteres Netzwerk auf der Raumkarte aufbauen müsst. Letztendlich ist es ein stetiges Puzzeln und Optimieren, um die Quests zu erfüllen und in der Geschichte weiter voranzuschreiten.
Das Spiel besticht zunächst durch seine einzigartige Grafik, für die die kurzgesagt-Videos bekannt sind. Doch dahinter versteckt sich ein ausgeklügeltes Gameplay, das vor allem Menschen begeistern dürfte, die es lieben, Vorgänge zu optimieren und Ressourcen zu managen. Die Steuerung ist unglaublich zugänglich, die Texte komplett auf deutsch und die Performance großartig. Sollte das Spiel den Sprung auf die Nintendo Switch (2) schaffen, kann ich mir sogar vorstellen, dass die Maus-Funktion hier gut genutzt werden könnte. Es bleibt also abzuwarten, wann das Spiel den Sprung auf die Nintendo-Konsole schafft, denn der Early Access für den PC startet bereits am 4. September.