© Meta / Marvel

Marvel's Deadpool VR für die Meta Quest 3 in der Vorschau – Ein Superheld, der sich selbst nicht ganz so ernst nimmt

Im Rahmen der gamescom 2025 hatten wir einen Termin bei Meta, bei welchem wir das kommende Highlight der Oculus Studios in Kollaboration mit Twisted Pixel und Marvel Games ausprobieren konnten. In Marvel’s Deadpool VR wird die Comicfigur auf ein neues Abenteuer geschickt und soll fiese Schurken bekämpfen. Wie das mit einem VR-Konzept funktioniert, erklären wir euch in unserer Vorschau.

Die Schurken könnt ihr mit eurem Säbel oder der Handfeuerwaffe besiegen

© Meta / Marvel

Das Spiel ist dem Comic treu geblieben, denn alles wirkt toll animiert und grafisch absolut gelungen. Dies zeigen insbesondere die spaßigen Kämpfe, die euch entweder den Säbel schwingen oder mit einer Knarre schießen lassen. Wie ihr die Kämpfe bestreitet, ist absolut euch überlassen, denn das Spiel macht selten eine Vorgabe, wie ihr zu spielen habt. Es lassen sich auch manchmal Waffen von Gegnern klauen und mit diesen die Kämpfe bestreiten. Eine Maschinenpistole oder Pfeil und Bogen können ebenfalls benutzt werden und machen die Kämpfe umso abwechslungsreicher. Mit Textanimationen wie zum Beispiel „Headshot“, die auftauchen, wenn man die Gegner auf bestimmte Weise erledigt, wirkt das Spiel noch comichafter. Inwieweit die Gegner abwechslungsreich sind, konnte ich nach dem Anspielen noch nicht einschätzen, denn in der etwa 30-minütigen Demo bin ich nur wenigen verschiedenen Gegnertypen begegnet.

Neben dem guten Kampfsystem gibt es auch angenehme Fortbewegungsmöglichkeiten. Ich habe keine Übelkeit gespürt, als ich an bewegenden Kreissägen vorbeigerutscht bin oder mit Wandsprüngen akrobatisch von Wand zu Wand gesprungen bin. Damit mir nicht schlecht wird, drehe ich meinen Körper immer mit dem Spiel, nur die Bewegung nach vorne und nach hinten mache ich mit dem Stick. Deadpool hat noch zusätzlich einen Greifhaken, welcher euch auf höhere Ebenen gelangen lässt. Dabei ist die Erkennung noch ein wenig optimierungswürdig, denn manchmal brauchte ich einige Versuche, um mit diesem zu treffen, obwohl dies eigentlich leichter von der Hand gehen sollte.

Deadpool selbst kommentiert vieles in diesem Abenteuer und lässt es dadurch umso mehr wie einen Comic wirken. Mit einer guten Portion an Freude, viel Charme und etwas Wahnsinn fühlt ihr euch wie in einem Kinofilm, welcher die Ernsthaftigkeit ein wenig ruhen lässt. Auch die Story zeigt wie verrückt das Spiel ist, denn ihr kämpft hier in einer Reality Show um euer Überleben, wobei die fiesesten Schurken aus dem Marvel-Universum in die Show entführt wurden. Ab dem 18. November könnt ihr mit dem Spiel starten, welches als Exklusivtitel für die Meta Quest 3 und die Meta Quest 3S erscheinen wird. Das Spiel läuft nativ auf dem VR-Headset und benötigt keinen angeschlossenen Computer zum Spielen.

Unser Fazit

Meinung von Ilja Rodstein

Unterm Strich hinterlässt Marvel’s Deadpool VR einen ziemlich soliden Eindruck, denn die Grafik überzeugt und auch die Steuerung ist ziemlich präzise. Es fühlt sich erfrischend anders im Vergleich zu den gewöhnlichen Superheldenspielen an, was sich insbesondere auf die ironischen Dialoge des Protagonisten zurückführen lässt. Dank der spaßigen Platformer- und Kampfpassagen hat das Spiel die nötige Abwechslung, um die Motivation langfristig aufrecht zu erhalten. Falls ihr also ein Action-Spiel sucht, welches sich nicht besonders ernst nimmt, dann ist das Spiel genau das Richtige für euch.
Mein persönliches Highlight: Der Flow, in den man bei den Kämpfen kommt

Kommentare 1

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  • billy_blob

    Meister des Turms 27. August 2025 um 13:21

    Geil, hab ne Meta Quest 3. Das Spiel hab ich mir gleich mal auf die Wunschliste gesetzt ;)