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Mein Traum-Spiel – One Piece als MMORPG

Spezial

Spielegenres gibt es mittlerweile wie Sand am Meer – und selbst unter diesen zahllosen Genres und Sub-Genres gibt es immer wieder den Versuch, mehrere dieser zu verbinden, sodass die Genre-Grenzen mehr und mehr schmelzen. Das beste Beispiel dafür sind Shooter, in denen Rollenspielelemente in Form eines Level- und Klassensystems schon lange zum Standard gehören. Manch einer mag sich daran stören, ich dagegen finde diese Entwicklung fantastisch. Das “klassische“ Genre würde heutzutage in vielerlei Hinsicht den Eindruck erwecken, das entsprechende Spiel sei weniger komplex – The Legend of Zelda: Breath of the Wild bleibt allen voran ein Action-Adventure, und doch geben die Survival- und Rollenspiel-Aspekte dem Spiel noch einen gewissen Hauch von Komplexität. So schafft man es, grundlegend schon bekannte Spielprinzipien aufzupeppen und interessant zu halten.

Das experimentelle MMORPG: Destiny aus dem Hause Bungie/Activision vereint MMORPG-Elemente mit klassischem Shooter-Gameplay.

Nun gibt es ein Genre, das mich auf dem Papier und durch die reine Vorstellung davon, was in diesem Genre möglich wäre, schon immer angesprochen hat – bei jedem Versuch, Gefallen an diesem zu finden, wurde ich allerdings schwer enttäuscht. Die Rede ist von Massively Multiplayer Online Role-Playing Games, oder kurz: MMORPGs. Riesige, hauptsächlich von Spielern bevölkerte Welten, in denen man seine eigenen Abenteuer erlebt oder sich mit anderen Spielern dieser Welt zusammenschließt, um gemeinsam Abenteuer zu bestreiten – ja, das hört sich wunderbar an. Bei der reinen Überlegung, was für ein solches Spiel wichtig wäre, fiele mir allen voran eine starke Immersion ein, die mit der vollen Kontrolle über seinen eigenen Charakter, mit dem man die fremde Welt betritt, einhergeht. Nun ist schon genau das der Punkt, an dem alle MMORPGs, die ich ausprobiert habe, kläglich scheitern – doch die Tatsache, dass verschiedene Genres immer mehr ineinander übergehen, gibt mir in diesem Punkt Hoffnung. Schon seit vielen Jahren träume ich von einem MMORPG im One Piece-Universum – nur, dass dieses in meiner Vorstellung noch nicht einmal allzu viel mit einem klassischen MMORPG zu tun hat. Es ist ein Spiel, das viele übliche Mechaniken aus MMORPGs beiseitelegen und gänzlich neu erfinden bzw. sich von anderen Genres inspirieren lassen müsste. Bevor ich euch allerdings von meinem One Piece-MMORPG erzähle, ist es erst einmal entscheidend, dass ihr wisst, welche etablierten Mechaniken von MMORPGs dem Genre in meinen Augen eigentlich nur im Wege stehen – und natürlich auch, worauf es bei einem guten MMORPG nach meinem Empfinden ankommt.
Das klassische MMORPG – Immersion? Fehlanzeige!

Das Wichtigste, das ein MMORPG tun sollte, ist das Erzeugen des Gefühls, man sei wirklich in einer anderen Welt, was man natürlich als Immersion versteht. Schon simple und in nahezu allen MMORPGs existierende Elemente stehen der Immersion jedoch im Weg – beginnend beim Levelsystem. Bevor ihr nun aber denkt, dass ich gerne die Level in einem Rollenspiel abschaffen wollen würde: Nein, ich will auf etwas gänzlich Anderes hinaus. Ich will es nicht als “faul“ betiteln, doch völlig normale Level in einem mittelalterlichen Setting, welches wohl die meisten MMORPGs teilen, einzubauen, halte ich schlicht für inspirationslos. Diese Level bestehen aus gewöhnlichen Zahlen – beispielsweise von “1“ bis “100“, wobei 100 das Maximallevel darstellt. Das Level steht dabei für die Stärke, oder, im übertragenen Sinne, für die Erfahrung einzelner Spieler. Nun frage ich mich aber: Gibt es denn keine Bezeichnungen für diese Level, die dem Setting eher gerecht werden, sodass ich mich nicht in einer mittelalterlichen Welt beim Vergleichen von kleinen Zahlen ertappen muss? Klar, viele Rollenspiele koppeln die Level noch mit Titeln bzw. Rängen, die sich ins entsprechende Setting einfügen, doch spielen diese immer nur eine Nebenrolle. Der Immersion würde es allerdings sehr gut tun, wenn man anstatt eines Spielers mit dem Level 42 etwa einem Ritter gegenüberstehen würde, sodass nicht das Level, sondern lediglich der Titel Respekt einflößt. Steigt man dann selbst auf dieses Level auf, so erhöht sich nicht nur eine Zahl, sondern man wird zum Ritter – eine kleine Änderung, die dem Ganzen trotzdem eine gänzlich neue Gewichtung geben würde.

Die Souls-Reihe ist für ihr knallhartes und direktes Kampfsystem bekannt. Hier im Bild: Dark Souls 3.

Eine weitere Sache ist das Kampfsystem, das in den meisten MMORPGs nur aus einer stationären Klickorgie besteht. Man wählt die bekannten Skills in einem schon längst einstudierten Rhythmus und in einer festen Reihenfolge, bis es das Gegenüber irgendwann aus den Socken haut. Packend ist das nicht. Man hat ohnehin nur die Belohnung im Kopf, die man anschließend eventuell erhält – vielleicht sogar Ausrüstung, die einen dann von Spielern mit schlechterer Ausrüstung unterscheidet. Denn oftmals geht es in MMORPGs um nichts Anderes: Zahlen, Werte, Zahlen. Eine Spielereihe, die sich seit längerem großer Beliebtheit erfreut, ist die “Souls-Reihe“ – und die Faszination, die von diesen Spielen ausgeht, entsteht genau dadurch, dass der Spieler über seine Kampfhandlungen zu jeder Zeit die volle Kontrolle hat. Zwar gibt es auch, rein statistisch, bessere und schlechtere Waffen, doch ist es nicht das, worauf es ankommt. Die entsprechenden Angriffsmuster der Waffe müssen mit dem eigenen Spielstil übereinstimmen, müssen zum eigenen Spielstil werden – und hat man den Umgang mit einer Waffe erst einmal perfektioniert, und Waffen gibt es eine ganze Menge, so kann man sämtliche Werte getrost ignorieren. In diesem Zusammenhang entsteht “Erfahrung“ nicht durch ein Level, sondern durch wirkliche, nicht zählbare Erfahrung, die man in dem Umgang mit der Waffe gesammelt hat. Hätte man ein solches Kampfsystem in einem MMORPG, wäre es natürlich äußerst wichtig, dass es viele verschiedene Kampfstile gibt – es soll ja gewissermaßen vermittelt werden, dass jeder Spieler einzigartig ist. So viel vorneweg.
Das richtige Setting ist entscheidend!

Ein MMORPG im One Piece-Universum, kann das funktionieren? Ich meine: Das wäre sogar die perfekte Voraussetzung.

Nun stellt sich natürlich die Frage, weshalb ausgerechnet das One Piece-Universum dafür sorgen sollte, dass ein MMORPG zum ersten Mal halten könnte, was das Genre eigentlich verspricht. Nun, egal, ob ihr One Piece-Fans seid, oder nicht – ihr werdet gleich feststellen, dass dieses Franchise geradezu nach einem MMORPG schreit. Nennen wir es fürs erste einmal “One Piece: Grandonline“. Um nun vorneweg erst einmal alle One Piece-Fans unter euch zufrieden zu stimmen: Das ganze wäre natürlich in einem Parallel-Universum angesiedelt, in der keines der originalen Ereignisse des Mangas/Animes stattgefunden hat - mit einer Ausnahme: Die Ausgangssituation wäre dieselbe, wie zu Beginn des Originals: Gol D. Roger, der König der Piraten, leitete mit seinen letzten Worten während seiner Hinrichtung die große Ära der Piraten ein. Auf der Suche nach dem größten Schatz der Welt, dem One Piece, machten sich daraufhin unzählige Piraten auf den Weg zur Grand Line, wo der Schatz vermeintlich versteckt liegt.

Das, was Grandonline erst einmal von allen anderen MMORPGs unterscheiden würde, wäre die schier endlose Vielfalt an verschiedenen Kampfstilen, die natürlich durch die Teufelsfrüchte zustande kommt. Diese verleihen demjenigen, der sie isst, besondere Fähigkeiten – so besteht sein Körper beispielsweise fortan aus Gummi. Eine große Menge an normalen “Klassen“ (Ein-Schwerter-Stil, Zwei-Schwerter-Stil, Schütze, Waffenlos etc.) könnte man dann mit etwaigen Teufelskräften kombinieren – je nachdem eben, wie man sich den eigenen Charakter vorstellt. Wichtig hierbei wäre aber selbstverständlich ein aktives Kampfsystem, ähnlich zu dem der Souls-Reihe. Die Waffen etc. hätten dazu keine aufrufbaren Statuswerte – es wäre nur wichtig, was man mit dem entsprechenden Angriffsmuster anfängt. Die Teufelsfrüchte wiederum wären besondere Gegenstände, die überall auf der Welt verstreut wären. Dabei würden selbstverständlich dieselben Prinzipien wie in der Vorlage gelten: Jede Teufelsfrucht gibt es nur einmal, man kann nur eine Teufelsfrucht verzehren und nach dem Verzehr verliert man die Fähigkeit, zu schwimmen.

Die Struktur der Welt in One Piece ist zwar prinzipiell vorgegeben, sie bietet aber genügend Raum für künstlerische Freiheiten.

In dem Spiel gäbe es grundlegend zwei große Fraktionen – die Marine, die als geschlossene Fraktion fungiert und natürlich die Piraten, die trotz derselben Fraktion nicht zwingend zusammenarbeiten müssen. Piratenbanden wären dabei natürlich das, was man von anderen MMORPGs als “Gilden“ kennt, deren “Wappen“ bestünde dabei aus deren Piratenflagge, die man sich individuell zusammenstellen könnte. Woraus die von mir kritisierten Level anderer MMORPGs bestehen würden, liegt wahrscheinlich schon auf der Hand: Als Marinesoldat würde man im Rang und Titel aufsteigen, wobei eine auf drei limitierte Anzahl an Admirälen das Maximallevel wäre. Ein solches gäbe es als Pirat nicht – dort steigt natürlich das Kopfgeld auf Fahndungsplakaten. In einer Piratenbande hätte dieses auch Einfluss auf das jeweilige Ansehen der Bande – je höher die Summe des Kopfgeldes aller Crewmitglieder, desto höher das Ansehen. Unter den Piratenbanden mit dem höchsten Ansehen würden dabei in einem regelmäßigen Rhythmus aktuelle Titel verteilt werden – so bekämen beispielsweise die vier Piratenbanden, mit dem höchsten Ansehen, den Titel eines “Kaisers“, den man aus der Vorlage kennt. Über eine täglich ans Schiff gelieferte Zeitung könnte man sich dann nicht nur über die neusten Kopfgelder und Marineoffiziere, sondern auch über andere wilde Vorkommnisse in der Welt von One Piece: Grandonline informieren.

Bei der Charaktererstellung könnte man neben umfangreichen, optischen Anpassungen nun nicht nur seine Fraktion auswählen, sondern auch seine Heimatinsel in einem der vier Ozeane neben der Grandline – also North, East, South oder West Blue. Dazu kämen natürlich auch Details wie das Alter oder der bevorzugte Beruf, der hauptsächlich für Piratenbanden entscheidend wäre. Um das gemeinsame Spielen mit Freunden allerdings zu fördern, könnte man auch direkt als Mitglied einer bereits existierenden Piratenbande oder Marineeinheit loslegen. Dort gäbe es natürlich verschiedene Positionen, die bestenfalls besetzt sein sollten: einen Koch, einen Navigator, einen Musiker – alles eben, was eine muntere Piratenbande oder eben ein geordnetes Marineschiff braucht.
Befahrt die Ozeane mit Freunden und Kampfgefährten auf eurer Seite!

In Sea of Thieves schließt ihr euch mit einigen Freunden zusammen und schippert über den Ozean – Kommunikation ist dabei das A und O!

Das hauptsächliche Gameplay des Spiels bestünde natürlich bei weitem nicht nur aus den Kämpfen. Da man eine Menge Zeit mit dem Schippern über die Meere beschäftigt wäre, sollte dieser Teil natürlich auch nicht zu reiner Warterei verkommen, wie man es etwa aus “The Legend of Zelda: The Wind Waker“ kennt. Ich stelle mir dabei ähnliche Mechaniken vor, wie sie auch beim angekündigten Rare-Titel “Sea of Thieves“ zum Einsatz kommen – jeder muss mitanpacken und das ausführen verschiedener Manöver will bestens koordiniert sein. Welche Möglichkeiten man dabei hätte, wäre natürlich auch abhängig von einem der zahlreichen Schiffe, die man sich für die entsprechende Menge an Berry, der Währung in One Piece, kaufen bzw. bauen lassen kann. Diese Schiffe könnte man anschließend natürlich auch aufmotzen, individuell einrichten und natürlich auch einfärben, wie man lustig ist. Die Instandhaltung des Schiffes wäre dabei ebenfalls die Aufgabe der Crew – bestenfalls die des Schiffzimmermanns. Neben Begegnungen mit feindlich oder freundlich gesinnten Spielern könnte es auf hoher See auch vorkommen, dass man von computergesteuerten Kopfgeldjägern verfolgt wird – sofern man bereits nach einem gefahndet wird. In Seeschlachten und Unwettern könnte das Schiff dabei natürlich stark beschädigt werden.

Nach dem Zusammenschluss einer Piratenbande wäre es natürlich das Ziel, die Grandline zu befahren, wo das hauptsächliche Spiel stattfindet. Zunächst einmal gäbe es dort dieselben Regeln, wie man sie auch aus der Vorlage kennt: Man könnte immer nur von Insel zu Insel fahren, wobei sich der Log-Port des Navigators, eine Art Kompass, dessen Nadel Inseln direkt anpeilt, auf jeder Insel neu orientieren müsste, um die jeweils nächste Insel anpeilen zu können. Die Inseln wären dabei grundlegend von zwei unterschiedlichen Kategorien: PvP (Player vs. Player) und PvE (Player vs. Environment). PvP-Inseln wären, wie der Name schon vermuten lässt, Niemandsland. Dort könnte man sich also nach Belieben mit sämtlichen anderen Spielern anlegen und auf mancher dieser Inseln gäbe es auch Schätze abzustauben, die natürlich immer wieder neu spawnen (beispielsweise in einem Drei-Tages-Rhythmus). Die PvE-Inseln wären dagegen von jeweils sehr unterschiedlicher Natur. So gäbe es beispielsweise Inseln, auf denen man von anderen Spielern abgeschirmt werden würde, um storylastige Questreihen zu erleben, die sich natürlich an den verschiedenen Story-Arcs der Vorlage orientieren würden. So könnte ich mir beispielsweise eine Quest-Reihe vorstellen, in der man ein Königreich vor einem Bürgerkrieg bewahren muss, der auf Lügen und Intrigen aufbaut, wie es in der Baroque Firma-Saga der Vorlage der Fall ist. Auf jeder Insel hätte man natürlich auch die Möglichkeit, einen Eternal-Port zu erwerben, dank dem man mit seinem Schiff immer zur entsprechenden Insel zurückkehren könnte (So könnte man eventuell auch eine Schnellreise-Funktion einbauen, auch wenn das der Immersion nicht unbedingt guttut).

Neben dem Kerngameplay würde das One Piece-Universum auch genügend Stoff für saisonale Events bieten – beispielsweise auch passend zum aktuellen Geschehen im Manga/Anime. So könnte beispielsweise, passend zum aktuellen Film “One Piece Film: Gold“ das Vergnügungsschiff “Gran Tesoro“ auf den Ozeanen auftauchen, das die Spieler anschließend unsicher machen könnten. Auch kleinere, zusätzliche Fraktionen könnten mit etwaigen Add-ons oder saisonalen Events ihr Debut in One Piece: Grandonline feiern - so beispielsweise die Revolutionsarmee oder die Cipher Pol-Organisationen der Weltregierung, die nach und nach hinzugefügt werden könnten, um, je nach Hauptfraktion, einen komplexeren Werdegang zu ermöglichen.
Realistisch bleiben...

Am Ende bleibt natürlich die Frage: Könnte ein solches Spiel überhaupt funktionieren? Nun, funktionieren könnte es wohl definitiv, der Haken ist nur leider ein völlig anderer. Um ein solches Spiel auf die Beine zu stellen, bräuchte es einen unfassbar riesigen finanziellen und zeitlichen Aufwand, weshalb dieser Traum natürlich auch ein solcher bleiben wird. Dennoch macht es mir schon Spaß, nur über ein solches Spiel nachzudenken – ein MMORPG in meinem liebsten Universum, das noch dazu die volle Interaktivität des Spielers in den Fokus stellt, wodurch man voll und ganz in die Welt eintauchen kann. Ich lade euch nun herzlich dazu ein, eure Gedanken mit mir zu teilen. Was würdet ihr von One Piece: Grandonline halten? Wie sieht euer persönliches Traum-Spiel aus? Lasst mich und alle anderen gerne daran teilhaben! Dass meines ein Traum bleibt, ist wohl ohnehin besser so – mein Sozialleben würde schlagartig enden.

Kommentare 5

  • blackgoku in my Heart, i am a Gamer - 16.10.2016 - 12:50

    wow also Speazial hat mir echt gut gefallen. :thumbsup: und im One piece universum, würde ich ganz ehrlich Begrüssen. oder zelda im so ein stil wäre lustig.
  • felix PhoenixWrightForSmash! - 16.10.2016 - 13:07

    Schöner Artikel! (Auch wenn mir persönlich das Spiel gar nicht zusagen würde, da ich weder ein sehr großer One Piece Fan, noch ein MMORPG-Fan bin).
    Mein Traumspiel wäre wohl ein riesiges Super Smash Bros Spiel (mit einem anständigen Ranglisten- und Turniermodus), welches allerdings auch einen richtig umfangreichen, großen Storymodus (1000+ Stunden Spielzeit) haben sollte. In dem Storymodus gibt es eine einzigartige, fesselnde Geschichte, welche sich um all unsere Helden dreht und bei der alle Helden gemeinsam das Ziel haben, die Welt zu retten. Das Besondere an dem Storymodus ist, dass alle Charaktere umfangreiche Passagen aus ihren jeweils eigenen Franchises haben und ihre individuellen Fähigkeiten einsetzen, um gemeinsam weiterzukommen. Geschmückt wird das Ganze mit Cutscenes, wie wir das bereits aus SSB Brawl gewohnt waren. Ein Beispiel aus einem kleinen Abschnitt dieses Storymodus:
    Spoiler anzeigen
    Anfangs fängt man (natürlich) als Mario an und beginnt dasAbenteuer vom Schloss aus in der 2D Ansicht im klassischenJump´n´Run Stil, macht sich auf die Reise und dieanderen Helden folgen Mario. An Stellen, wo Mario nicht weiter kommt,kommen entweder Kirby oder Rayman ins Spiel und helfen ein bisschenaus. Doch irgendwann kommt Mario zu einer unbekannten Tür und mussein Rätsel lösen, welches er so in der Form noch nicht kannte. Hierkommt Professor Layton ins Spiel und dank ihm kommt man dann weiter.Hinter der Tür lauern auf einmal viele böse Engel, welche vonBayonetta beseitigt werden müssen - der ganze Raum drohtanschließend zusammenzustürzen, doch dank Witch Time schaffen esalle noch rechtzeitig aus dem Raum. Als nächstes kommt eineunüberwindbare Schlucht, doch Paper Mario weiß sich zu helfen unddreht die Welt in die 3D Perspektive, sodass man hinten am Hügelentlang gehen kann. Am anderen Ende der Schlucht ist ein großerTeich mit einer orangen Tür am anderen Ende. Man spielt nun Link,der mit einem Floß über den Teich zur Tür schwimmt, doch diese istverschlossen. Zelda bemerkt dann, dass an der Decke ein Schalter ist,der von einer Schattenbarriere geschützt ist. Sie setzt einenUltrasmash ein und durchbricht mit ihrem Lichtpfeil dieSchattenbarriere. Nachdem der Schalter betätigt wurde, erscheinteine Schatztruhe, in welcher Metallstiefel drinnen sind. Link ziehtdie Stiefel an und schwimmt lässt sich ins Wasser runter sinken.Unten ist eine riesige geheime Unterwelt mit vielen Gegnern aus demMetroiduniversum. Zero Suit Samus kommt nun ins Spiel und erkundetdie Unterwelt nach nützlichen Items. Sie geht durch viele Passagen,bis sie einen Power Suit findet. Sie kämpft sich weiter vor undfindet schließlich auch einen Plasma Beam und fährt mit einemgeheimen Lift wieder an die Oberfläche. Mit dem Plasmabeam schafftsie es, die Tür zu öffnen und die Helden schreiten voran. Hinterder Tür ist allerdings ein eisiges Gebirge und nun kommen die IceClimbers ins Spiel, mit welchen man versuchen muss, über denriesigen Berg zu kommen. Am hinteren Ende des Berg ist allerdings einsteiler Abgrund und es gibt nur eine kleine Platform in weiter Ferne,auf welcher man sicher landen kann. Link hat eine Idee und benutztseinen Paraschal, um rüberzufliegen. Auf der weit entferntenPlattform angekommen scheint es allerdings nicht mehr weiterzugehen,da es nirgendswo weitergeht. Allerdings erblickt Villager dann weitüber der Plattform einen herausragenden Ast, welcher sich abermindestens 10 Meter über der Plattform befindet. Er hat eine Ideeund pflanzt einen riesigen Baum, welcher bis nach ganz oben ragt. Nunmacht sich Diddy Kong nützlich und klettert den Baum entlang nachoben auf den Ast des anderen Baumes, usw....

    Zum Bild - Warum wird das Bild nicht direkt angezeigt? Infos hier.


    Gäbe es dieses Spiel, bräuchte ich für die nächsten 5 Jahre kein anderes Spiel mehr, soviel steht mal fest :ugly:
  • Kokomo Turmknappe - 16.10.2016 - 13:28

    best. game. ever.
  • Nekozawa Turmknappe - 16.10.2016 - 13:49

    Tolles Spezial aber ein Spiel, welches ich auf keinen Fall kaufen würde.
  • MasterSwordXMonado Carnifex - 16.10.2016 - 18:57

    Also meinen Geschmack hast du damit voll getroffen, ich wäre dabei! :D