Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Der Anfang vom Ende oder das Ende vom Anfang? – Welche Rolle The Legend of Zelda: Breath of the Wild in der Zelda-Lore spielt

Spezial


Seit einigen Tagen bereits kann ich stolz behaupten, das bislang größte The Legend of Zelda-Abenteuer durchgespielt zu haben. Was "Durchspielen" bei einem solch monströsen Spiel, wie Breath of the Wild es ist, bedeutet, kann ein Jeder für sich selbst ausmalen. Doch auch wenn die Verheerung besiegt wurde und Link sich wieder an seine Vergangenheit erinnern kann, so verbleiben noch immer zahlreiche Mysterien und Wunder in diesem großen Hyrule. Als großer Fan der Zelda-Lore habe ich mir gleich einmal meinen Shiekah-Stein gegriffen, um allerlei Daten und Informationen zu sammeln, welche sich im Spiel verstecken und darauf warten, von uns Spielern entschlüsselt zu werden.

Eines soll dieses Spezial ganz sicher nicht. Es soll keine passende Platzierung für Breath of the Wild innerhalb der Zelda-Zeitlinie finden. Wer sich tief mit der Materie auskennt, der wird schnell auf viele Widersprüche und Hindernisse treffen, welche eine eindeutige Zuordnung unmöglich machen. Zumindest würde ich dies mit dem aktuellen Wissensstand behaupten und mich, um ehrlich zu sein, gar nicht erst wagen, eine treffende Zuordnung zu versuchen. Stattdessen möchte ich einige Gedanken mit euch teilen – durchaus könnten diese weitere Überlegungen hinsichtlich einer möglichen Platzierung anregen, doch dies ist in erster Linie nicht meine Absicht. Als ich auf meine Reise durch Breath of the Wilds Hyrule zurückblickte, wurden mir als Zelda-Theoretiker und -Fan einige Dinge bewusst, die ich mindestens als "aufregend" beschreiben würde. Solltet ihr genauso Lore-vernarrt sein wie ich, oder ihr wollt einfach nur einer kleinen Geschichtsstunde lauschen, dann seid ihr hier ganz richtig.

Der Anfang vom Ende


2011 veröffentlichte Nintendo The Legend of Zelda: Skyward Sword für die Wii und setzte damit erneut auf eine innovative Steuerung. Neben der Bewegungssteuerung von Wii-Fernbedienung und Nunchuk, welche eure Bewegungen 1:1 im Spiel wiedergeben konnten, wurde vor allem auch die Geschichte des Spiels beworben. Denn zur Feier des 25. Jubiläums der Serie entschied man sich, eine offizielle Zeitlinie (oder im Englischen: Timeline) zu veröffentlichen, welche die Ereignisse der bisher erschienenen Spiele, inklusive des zu der Zeit neuesten Ablegers, in eine chronologische Reihenfolge brachte – mit Skyward Sword direkt an der Spitze.

Der Todbringer stellt die Quelle allen Übels dar. Sein Fluch soll für immer weilen.

Skyward Sword erzählt die bislang frühsten Ereignisse in der Welt von Hyrule. So früh tatsächlich, dass das heute als Hyrule bekannte Königreich damals noch gar nicht etabliert war. Die Menschen lebten hoch oben in den Wolken im Wolkenhort und flogen auf Wolkenvögeln von fliegender Insel zu fliegender Insel. Im Intro des Spiels wird von einem epischen Kampf zwischen Gut und Böse erzählt. Irgendwann nach dem Erschaffen der Welt durch die drei heiligen Göttinnen Din, Farore und Nayru, kam das Unheil aus den Ritzen der Erde und sorgte für Chaos und Entsetzen unter den Völkern des Erdlandes. Um das heilige Erbe der Göttinnen zu schützen, schickte die Beschützerin der Menschen und der gesamten Welt, die Göttin Hylia, ein Stück des Landes, und damit auch einige Überlebende der menschlichen Rasse, hoch empor in den Himmel. Daraufhin besiegte Hylia das Böse und verbannte es schließlich. Im Verlauf von Skyward Sword muss man sich der Aufgabe stellen, dieses Böse erneut in seine Schranken zu weisen.

In der Gegenwart war das Böse als "Der Verbannte" bekannt, obwohl seine Ur-Form deutlich furchteinflößender war. Der Todbringer, der Quell alles Bösen auf der Welt, wird von Link in der Vergangenheit ein für alle Mal im Master-Schwert verbannt. Es saugt die Essenz des Bösen in sich, auf dass es niemals wieder freikommen wird. Bevor aber der Todbringer seinem Ende gegenübersteht, verflucht er die Reinkarnation der Göttin Hylia und den mutigen Helden für alle Zeiten. Man sagt, das Böse würde immer wieder zurückkehren, und mit ihm ein neuer Held und die Reinkarnation der Göttin, welche wir schlicht und ergreifend als Zelda kennen. Der Fluch des Todbringers wirkte, schließlich können wir zahlreiche Male aufzählen, bei denen Ganon(dorf) oder ein anderer Bösewicht auftauchte, um das Land wieder einmal in Chaos zu versetzen.

Die Legende von vor 10.000 Jahren


In Hyrule erzählt man sich Geschichten von einem erbitterten Kampf gegen die Verheerung. Impa erzählt Link, was geschah.

Wer keine Tomaten auf den Augen hat, der wird in Breath of the Wild auf eine sagenhafte Legende gestoßen sein, welche dem Volkesglauben nach vor 10.000 Jahren stattgefunden haben soll. Zu dieser Zeit war Hyrule sehr weit fortgeschritten. Allein die Tatsache, dass jene Legende selbst lange nach irgendeinem bereits bekannten Zelda-Titel spielen muss, gibt uns ein Gefühl dafür, wie weit in der Zukunft Breath of the Wild oder jene Legende tatsächlich liegen müssen. Die Shiekah, welche in keinem Zelda-Ableger zuvor so stark vertreten waren, stellten die hoch-entwickelste Kultur dar und besaßen das Wissen über erstaunliche Technologien. Schon für einige Zeit lebte man in Frieden gemeinsam, da kam den Shiekah ein brillanter Einfall. Wieso nicht die Technologie nutzen, um ewigen Frieden zu erschaffen? Die Menschen kannten die Verheerung zu diesem Zeitpunkt schon und wussten, dass sie tief im Inneren schlummern und nur darauf warten würde, überraschend auszubrechen. Aus diesem Grund konstruierte man zahlreiche Verteidigungsanlagen und bestialische, mechanische Abwehrmechanismen, darunter die vier Titanen und Horden an Wächtern. Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Böse wieder erwachen würde.

Und tatsächlich. Sobald die Verheerung Ganon von 10.000 Jahren ausbrach, war Hyrule bereit. Eine ganze Armee an Wächtern umkreiste das formlose Monster und die vier Titanen attackierten die Verheerung, was Ganons Stärke um einiges schwächte. Damit war es dem Helden der damaligen Zeit möglich, die Verheerung mit einem finalen Schlag des Master-Schwertes niederzustrecken. Mit der Macht der Göttin versiegelte die Prinzessin schließlich das Böse und alle hätten friedlich weiterleben können, hätten sich König und Gefolgschaft nicht gefürchtet. Sie kritisierten das leichtsinnige Verhalten der Shiekah und verbannten sie schließlich aus Hyrule. Viele, viele Jahre später – 100 Jahre vor den Ereignissen von Breath of the Wild – wurden die antiken Shiekah-Technologien wiedergefunden. Unter König Rhoam versuchte man, den Plan der Vorfahren zu rekonstruieren. Man wusste, die Verheerung würde eines Tages wiederkehren, also ernannte man neue Recken, welche für das Schicksal von Hyrule verantwortlich waren. Doch zu spät. An oder kurz nach dem 17. Geburtstag der Prinzessin, wie wir sie aus Breath of the Wild kennen, erwachte Ganon erneut. Mit einer Prinzessin, welche nicht sofort bereit war, dem Bösen gegenüberzutreten und einem Volk, welches das Wissen über die antiken Shiekah fast verloren hatte, war Hyrule dem Untergang geweiht. Für 100 Jahre schon kämpft Prinzessin Zelda im Schlossinneren mit Ganon und versucht seine Macht einzugrenzen. Schließlich erwacht Link aus seinem langen Schlaf, der ihm neue Kräfte gegeben hat. Neue Kräfte, mit denen er die Verheerung endgültig besiegen werden sollte.

Das von der Göttin auserwählte Volk


Einige Orte aus Breath of the Wild rufen Erinnerungen an frühere Zelda-Teile wach. Zufall oder eindeutige Verbindung?

Beim "auserwählten Volk" werden die meisten wahrscheinlich zuerst an die Hylianer denken. Wie kann man es ihnen auch vorwerfen? In den meisten Spielen haben die Hylianer den Großteil von Hyrule unter ihrer Kontrolle oder sind zumindest mit anderen Völkern verbündet oder befreundet. Außerdem tragen zwei Abkömmlinge der Hylianer ein Triforce-Fragment in sich – Link das Triforce des Mutes und Zelda das Triforce der Weisheit. Tatsächlich sogar ist Zelda die als Mensch wiedergeborene Göttin Hylia. Hylia wählte das Volk der Hylianer (Man merkt die Gemeinsamkeiten im Namen, oder?) für ihre menschliche Manifestierung, ein anderes Volk aber erhielt eine genauso wichtige Aufgabe zugeteilt. Den Shiekah, welche schon seit Urzeiten das Erdland, sprich das spätere Hyrule, bewohnten, wurde die Ehre zuteil, die menschliche Hylia, und somit auch die königliche Familie, zu beschützen. Das ist die typische Rolle, welche die Shiekah in vielen Spielen einnehmen, so etwa in Ocarina of Time oder sogar schon in Skyward Sword.

Nun, wäre es nicht einfach nur sinnig, wenn die Shiekah – das älteste und wohl auch intelligenteste Volk, welches je in Hyrule gelebt hat – alles versuchen würden, um das Wohlergehen der Königsfamilie zu gewährleisten? Natürlich wäre es das. Doch anstatt einer Impa, welche die Prinzessin vor direkten Angriffen beschützt, hatten die Shiekah einen viel raffinierteren Plan. Durch ihre lange Geschichte müssen sie sich auch sehr wohl über den Fluch des Todbringers bewusst sein. Möglicherweise ist in den Überlieferungen bereits verloren gegangen, dass es sich um einen Fluch handelt, doch dass das Böse stets wiederkehrt und im Anschluss dazu ein Held erscheint, das ist traditionelles Wissen. Wie wäre es also, wenn man den Helden praktisch obsolet macht? Wenn man so mächtige Waffen entwickelt, dass man sich selbst gegen das Böse beschützen kann? Kurz gesagt: Wieso bekämpft man das Übel nicht an der Wurzel? Die Shiekah-Technologie ist so eindrucksvoll, es würde nicht überraschen, wenn sie selbst dazu in der Lage wären, den Fluch des Todbringers zu beseitigen. Und wenn sie ihn schon nicht gänzlich aufheben können, dann zumindest die Intervalle, in denen Ganon oder eine andere dunkle Macht auftaucht, erhöhen. Wir wissen natürlich nichts Konkretes von anderen bösen Kräften während den zwei Angriffen der Verheerung Ganon, doch zumindest das ist schon eine große Leistung: die Verheerung konnte für etwa 9.900 Jahre versiegelt werden. Wenn wir da an andere Zeitabstände wie zwischen Ocarina of Time und Twilight Princess oder Ocarina of Time und The Wind Waker, welche beide je etwa 100 Jahre betragen, ansehen, dann kann man definitiv von einem Riesenerfolg für die Shiekah sprechen.

Von Anfang an wird einem klar: "Hier musst du hin!" – Handelt allerdings mit Vorsicht, statt mit Nachsicht.

Dieser Sieg kommt allerdings nicht ohne seine Verluste. Wie bereits angedeutet, wurde das Volk aus Hyrule verbannt, in der Angst, sie würden noch wahnwitzigere Maschinen bauen. Während der Königsfamilie einige treu geblieben sind und sich an einem etwas abgelegenen Ort, wahrscheinlich dem heutigen Kakariko, niedergelassen haben, entstand eine Gegenbewegung unter den Shiekah. Diese Rebellen sind in Breath of the Wild als der Yiga-Klan bekannt und haben ein umgedrehtes Shiekah-Auge als Wahrzeichen. In der Wüste lebend warten sie auf die bestmögliche Gelegenheit, den Helden zu besiegen, um die Siegeschancen der Verheerung zu erhöhen. Dabei bleiben sie selbstverständlich ohne Erfolg. 100 Jahre nach dem erneuten Angriff der Verheerung Ganon leben nur noch drei wahre Shiekah: Impa, Purah und Robelo. Zwar ist das Shiekah-Mädchen Paya direkt mit Impa verwandt, es ist allerdings unbekannt, woher die anderen "Shiekah" aus Kakariko stammen. Nichtsdestotrotz hatten die alten Shiekah-Mönche ein letztes Ass im Ärmel. Dieses zeigt sich in Form der vielen Schreine, die in Hyrule aufgetaucht sind und den Helden stärken sollen. Diese Shiekah, haben echt an alles gedacht!

Ein Biest. Ein Wille. Absolute Zerstörung!


Der typische The Legend of Zelda-Antagonist in Ganon, soviel sollte feststehen. Der Gute wurde bisher auch schon dutzende Male in diesem Spezial erwähnt. Naja... fast! Auch wenn es sich mit bislang einer einzigen Ausnahme in allen The Legend of Zelda-Spielen um denselben Ganon(dorf) handelt, so wird seine Form gerne einmal unterschieden. Als Ganondorf versteht man die mehr oder wenige menschliche Inkarnation des Dämonenkönigs aus Ocarina of Time, wie auch Twilight Princess und The Wind Waker. Sobald Ganondorf aber seine wahre Macht entfesselt, indem er das ganze Triforce oder bloß Teile davon verwendet, verwandelt er sich in eine wilde, wütende Bestie in Schweine-Gestalt. Dann kommt es vor, dass man diese Kreatur nur noch Ganon nennt.

Man braucht keinen Körper, um Unheil anzurichten. Nach der Niederlage der Verheerung Ganon verwandelt er sich in hasserfüllte Materie.

Nun scheint es aber so, dass wir in Breath of the Wild einen ganz speziellen Fall haben. Zelda, welche schlussendlich die Kräfte von Hylia in sich erwecken kann, kann die Kraft des gesamten Triforce nutzen. In der Szene, als sie sich der Verheerung gegenüberstellt, ist dies eindeutig an ihrer Hand zu erkennen. Wenn die Königsfamilie nach einiger Zeit also das ganze Triforce an sich genommen hat, heißt das im Umkehrschluss, dass Link nur noch das Master-Schwert bleibt und Ganon – dem, was von ihm übrig ist – ebenso völlig ohne Triforce auskommen muss. Kann man hier also wirklich vom gewöhnlichen Ganon sprechen? Nein. Schon zig Mal habe ich den wahren Namen laut ausgesprochen. Bei diesem Ganon handelt es sich um die Verheerung Ganon. Wie die Beschreibung dieses Monsters im Spiel selbst verrät, wartete es in seinem Kokon, um seinen Körper wiederherzustellen. Man sieht, dass trotz der Nebel-gleichen Form noch ein wenig Bewusstsein in dieser Kreatur stecken muss. Es versucht den ewigen Zyklus aufrechtzuerhalten und möchte sich mit einem neuen Körper materialisieren. Dies schlägt allerdings fehl, sobald Link auftritt, weshalb die Verheerung in einem unfertigen und sehr aggressiven Zustand erscheint.

Sobald diese Form von Link niedergeschlagen ist, kommt es zum ultimativen Showdown. Die Überreste der Verheerung, sein blinder Hass und sein wilder Zorn, bilden eine neue, gigantische Kreatur in Form eines Schweins. Auf diese Weise hat Ganon seine ursprüngliche Bestien-Gestalt wieder, hat aber jeden Funken an Bewusstsein für seinen unendlichen Zorn aufgegeben. Aufgeben ist hier ein gutes Schlüsselwort, denn diese Form von Ganon hat den ewigen Zyklus, in seinem Drang nach Zerstörung, von sich aus aufgegeben – sie strebt eine Reinkarnation gar nicht mehr an. Ob das Böse in dieser Zeit tatsächlich niemals zurückkehren wird, bleibt fürs Erste ein Mysterium. In jedem Fall gab man der Zelda-Geschichte mit Breath of the Wild eine gänzlich neue Facette, die in kommenden Ablegern weiter erforscht werden könnte.

Doch am Ende ist all dies nichts als eine Legende. The Legend of Zelda.

Relevante Spiele

  • Cover von The Legend of Zelda: Breath of the Wild

    The Legend of Zelda: Breath of the Wild

    System: Wii U

    Vertrieb: Nintendo

    Genre: Adventure, Action, 3D

    10 9 63
  • Cover von The Legend of Zelda: Breath of the Wild

    The Legend of Zelda: Breath of the Wild

    System: Nintendo Switch

    Vertrieb: Nintendo

    Genre: Adventure, Action, 3D

    10 9 217

Kommentare 33

  • Blackgoku in my Heart, i am a Gamer - 01.05.2017 - 14:35

    Echt cooles Spezial muss ich schonmal Loben! :thumbup:

    also Soll das heissen Ganon hat Versucht sich wieder zu einen menschen zu machen?

    Was mich aber immer Gestört hat war, mann Verbannt ihn Immer, und Immer wieder und er kommt Zurück. Also warum vernichtet mann ihn nicht? also Warum Bannt mann ihn wen das Überhaupt nichts bringt. Ja mann kann in frieden Leben, aber dann kommt er wieder und Vernichtet alles! Immer wird eine Neue Zelda und Ein Neuer Link Geboren, sie werden Sofort aufgefordert in Den Fussstapfen ihrer Vorfahren zu treten Bei Link hat es geklappt. aber Bei Zelda war das Anders Sie war 17, (und Das Volk hat sie Als Missratene Tochter Bezeichnet) Was mich sehr Aufgeregt hat! sie hat sich Eben um was Anderes Gekümmert. Für mich Sind zuteil die Dorfbewohner und der könig Schuld (ich weis, er wollte das Nicht so wirklich aber er musste so machen. Aber es war kein Erfolg sie haben sie zu Sehr Unterdruck gesetzt. und Dabei hat Ganon das schön ausgenutzt und sich Befreit. Immer noch eine traurige geschichte wo ich Ganon so sehr hasse!
  • DatoGamer1234 E3 und Smash Hype! - 01.05.2017 - 15:22

    @blackgoku Hast du Skyward sword gespielt?
  • Blackgoku in my Heart, i am a Gamer - 01.05.2017 - 15:24

    ja habe ich Sogar jedes ;)
  • RP97T Turmheld - 01.05.2017 - 15:26

    @blackgoku
    Soweit ich weiß wurde Ganondorf mehrmals komplett vernichtet, und zwar in Twilight Princess und The Wind Waker. Wenn das passiert wird aber ein neuer Ganon geboren wie man es in Four Swords Adventure sieht.
  • Blackgoku in my Heart, i am a Gamer - 01.05.2017 - 15:32

    Zitat von RP97T:

    @blackgoku
    Soweit ich weiß wurde Ganondorf mehrmals komplett vernichtet, und zwar in Twilight Princess und The Wind Waker. Wenn das passiert wird aber ein neuer Ganon geboren wie man es in Four Swords Adventure sieht.
    ok soweit habe ich das nicht bedacht. Aber wie kann er dann so einen Hass auf die haben wen er die nicht mal kennt Verstehst was ich Meine?
  • Tezeran Turmknappe - 01.05.2017 - 15:55

    Bei der Timeline stütze ich mich auf kleine Details.
    1. Ruto wird explizit erwähnt (Sogar als Weise).
    2. Krogs / Orni erscheinen durch Wind Waker.
    3. Wind Waker passiert durch Majoras Mask.

    Daher:
    -> Skyward Sword findet statt.
    -> In OoT wird Ganon besiegt
    -> Link verlässt Hyrule (Siehe Intro von Wind Waker)
    -> Ganon steigt empor und überflutet Hyrule
    -> Ganondorf wird mit dem Mastersword gebannt
    -> Da Ganon(dorf) der Auslöser der Flut ist, könnte Sie durch seine Bannung wieder zurückgehen (Passende Hintertür für Ganondorf
    -> Das Masterschwert ist bekanntlich nicht lange in Ganondorfs Kopf - dadurch wurde wohl auch die Bannung aufgehoben.

    So lässt sich eine schöne Brücke schlagen.
    Das ist meine kleine Timeline für BotW. ;D
  • bleach_fan Pokemon Champ der ersten Stunde - 01.05.2017 - 16:20

    Ich betrachte jedes Zelda Spiel unabhig von den anderen und fand den Auftritt Ganons in BotW ziemlich enttäuschend. Das lag auch damit zusammen, dass es Ganon in menschlicher Form nicht gab. Mir fehlte die Geschichte hinter ihm, seine Motive, Beweggründe - den Charakter Gannon gab es quasi garnicht. Keine abschließende Konversation mit den Endboss, auf den man so lange hingearbeitet hat. Es hatte für mich Bilderbuch- oder Märchencharakter. Die Bösen sind einfach böse weil es ihre Natur ist und zum Schluss streckt der Held die böse Hexe nieder und Ende gut, alles gut. Ich fand es einfich nicht gut geschrieben und geistlos.
  • Switch - 01.05.2017 - 16:38

    Dachte BOTW hat nichts mehr mit der Timeline zutun? Mal wird so gesagt mal so.
  • Solaris Vorsicht bissig - 01.05.2017 - 17:26

    Also steht Skyword Sword für das Alpha, also den Anfang und Breath of the Wild für das Omega, ergo das bisherige Ende der Timeline. Was ich besonders toll fand, waren die Verweise auf OoT anhand der Zitadelle der Zeit und die verfallene Lon-Lon Farmruine (leider ohne Epona). :)
  • RP97T Turmheld - 01.05.2017 - 17:54

    @blackgoku
    Ganon hat in Four Swords Adventures keine Erinnerungen von früher und hat auch kein Hass auf Link und Zelda. Er ist halt böse weil er die Reinkarnation des Hasses vom Totbringer ist. Er ist auch glaub' ich der einzige 'neue' Ganon (und halt noch BotW). Alle anderen Ganons sind Ganondorf aus OoT. In Wind Waker stirbt er auch und kam in der Adult Timeline bis jetzt noch nicht zurück.

    @Topic
    Die erste Erinnerung sagt eigentlich schon dass BotW nach Four Swords Adventures spielt (oder zwischen TP und FSA). Vieles kann in 10000+ Jahren passieren und Ganon ist wahrscheinlich auch nicht der aus OoT weil er in Twilight Princess ja gestorben ist.
  • Daniel Kania Redakteur & Lektor - 01.05.2017 - 18:37

    @RP97T Das Argument "der ersten Erinnerung" ist Quatsch, da Zelda nicht nur Skyward Sword, Ocarina of Time und Twilight Princess anspricht, sondern auch A Link to the Past und The Wind Waker in der zweiten Strophe, welche von den Stimmen der Recken ein wenig übertönt wird. In der deutschen Version ist es trotzdem hörbar.
  • E4_ Action-Platformer - 01.05.2017 - 20:10

    Könnte auch so eine Art vereinigte Timeline sein? Nur ein Vorschlag. Frei nach dem Motto: Spielt so weit in der Zukunft, dass die "Kleinigkeiten" von früher auf das große Ganze keinen merklichen Effekt mehr haben, alles was passieren kann, bereits passiert ist, und alles auf Gleich ist. Was vor Skyward Sword war ist schließlich auch nur mehr unpräzise Legende.

    Wenn nicht, dann könnte es bspw. auch eine Abspaltung/Fortführung von der Wind Waker Linie sein (Abspaltung nicht im Sinne von Zeitlinie, sondern dass es durchaus parallel zu Spirit Tracks passieren kann), die Bewohner haben das alte, überflutete Hyrule verlassen, aber irgendwann schwindet der Bann von Ganon, der Ozean geht zurück, das alte Land von OoT und früher wird neu besiedelt (vielleicht von Nachfahren der alten Hylianer, die Menschen von Spirit Tracks waren schon relativ technisiert) und es gibt wieder neue Reinkarnationen. Dann kehren Ganon und das Masterschwert zurück. Oder sind die Anspielungen an die ALttP und MM/TP Zeitlinie so gravierend?


    PS: Wenn ich je die Chance habe, eine große Welt zu erschaffen (fiktiv natürlich, so krass bin ich auch nicht :P ) dann gestalte ich die Zeitlinie klar und logisch, abgeschlossene Handlungsstränge, keine Zeitreisen, wenn ich andere Aspekte der Welt zeigen oder neue Ideen ausprobieren will, mache ich lieber einen Schritt seitswärts und nehme neue Charaktere, statt aus reiner Promo ein, zwei Helden oder Bösewichte überall und immer an allem beteiligt sein zu lassen. Ja, ich weiß, Legende und so, aber andere Franchises sind gerade deshalb so erfolgreich, weil es eben nicht jedes Mal einen Reset-Button gibt, und sich Handlungsstränge nachvollziehbar über Generationen und Spin-Offs erstrecken können.
  • Switch - 01.05.2017 - 20:11

    @E4_ ich mag dumme Zeitreisen. 8)
  • E4_ Action-Platformer - 01.05.2017 - 20:19

    @Switch
    Ja, aber nach spätestens der Dritten kennt sich nicht einmal der Creator mehr aus, was jetzt wann wo passiert ist und ob's nun Canon ist oder nicht. :ugly:

    Hideo Kojima hat aber bewiesen, dass man es auch ohne zu einem gordischen Knoten werden lassen kann. :rolleyes:
  • RP97T Turmheld - 01.05.2017 - 21:53

    @Daniel Kania
    Was sagt sie denn genau? Ich hab' mir die Cutscene auf Deutsch mal angesehen und kann es nicht gut hören.
  • Daniel Kania Redakteur & Lektor - 01.05.2017 - 22:15

    @RP97T Genau wie sie zuvor "durch die Lüfte", "durch die Zeit", "in Schatten gehüllt" oder so ähnlich sagt, spricht sie nun von "über das Meer" und "eine Verbindung in die Vergangenheit". Letzteres natürlich ne eingedeutschte Version von A Link to the Past.
  • Frog24 YER DONE! - 01.05.2017 - 22:30

    @RP97T

    Der Ganon von Zelda 1 war ebenfalls ein neuer Ganon, der Ganon von den Oracle-Teilen war ebenfalls ein neuer Ganon (wobei, was heißt denn hier "neu"? Dieser Ganon war "nur" eine wiedergeboren Kopie von dem ALttP-Ganon, als hirntoter Zombie) und bei dem ALbW-Ganon weiß ich bis heute nicht, ob es der Ganon von ALttP ist (der verbannt oder getötet wurde?) oder Zombie-Ganon von den Oralce-Teilen ist.

    Btw. auch wenn ich die Zelda--Timeline u. a. wegen dem von mir gerade eben geschriebenen Punkten für riesigen Bullshit halte, finde ich es doch immer wieder interessant und spannend darüber zu reden :ugly: :D
  • RP97T Turmheld - 01.05.2017 - 22:34

    @Daniel Kania Ok aber sagt sie das nur in der deutschen Version? Die anderen scheinen von der zweiten Strophe auch nichts zu wissen und ich habe es heute auch zum ersten Mal davon gehört.
  • RP97T Turmheld - 01.05.2017 - 22:36

    @Frog24Ich habe die Downfall Timeline absichtlich außen vor gelassen aber danke für die Info. :)
    Die Oracle Teile muss ich noch spielen jetzt wo du sie erwähnt hast.
  • Werwolf Turmmitleser - 01.05.2017 - 23:21

    Ich hoffe mal dass wir mit der alternativen Story vom Winter DLC noch etwas mehr erfahren.
  • Blackgoku in my Heart, i am a Gamer - 01.05.2017 - 23:25

    @Werwolf Vielleicht Etwas Story zu Ganon, oder Noch besser zu den Vier Recken. das Wäre Mega! :thumbsup:
  • HN.Smith Hardcore Noob - 02.05.2017 - 10:28

    Vielleicht wurde auch einfach nur eine neue Parallele erzeugt. Start ist Skyward Sword und Ende BotW. Und der ganze Mittelteil mit Anspielungen auf andere Spiele werden in den nächsten Teilen abgehandelt. Der nächste als noch unangekündigtes dlc. Die darauf folgenden in einer überarbeitenen Engine, die auf die Switch angepasst wird.

    Das wäre doch mal was. Alle 2 Jahre ein neuer Ableger (inkl. Qualität).
  • HonLon - 02.05.2017 - 11:42

    Top-Artikel!

    Die Timeline Diskussion lasse ich mal unkommentiert, darüber kann man unendlich und ohne Lösung diskutieren.

    Interessant finde ich aber, wie der Autor doch einige Sachen richtig schön beschrieb und auch kleine Interpretationen zwischen den offiziellen Zeilen hab ich sehr gern gelesen.
  • cedrickterrick Owain will join Smash as Mii! - 02.05.2017 - 12:30

    @Smith

    Gibt ja, den nicht viel diskutierten
    Spoiler anzeigen
    Timeline-Split in Skyward Sword.
    Der Verbannte wird in der Gegenwart entgültig besiegt, aber der Fluch wird nur in der Vergangeheit ausgesprochen.
  • HN.Smith Hardcore Noob - 02.05.2017 - 13:20

    ... genau. Ich kenne die Storys jetzt nicht so gut und die timeline noch weniger. Aber wer ein ParallelUniversum einbaut hat immer die Möglichkeit weitere zu erfinden und damit unendlich viele Möglichkeiten.
  • HonLon - 02.05.2017 - 13:47

    Kann es eigentlich sein, dass die Timeline Diskussion zwar erwartungsgemäß kommt, aber mit dem Artikel, der sich von einer gezielten Setzung deutlich und stark distanziert, nicht mal direkt was zu tun hat?

    Geht es nicht mehr um einen Eindruck rund um das Böse und wie es dargestellt wird?

    @cedrickterrick
    Aber der Split bringt auch im Moment ein paar Fragen: Der "Fluch" lastet doch dann auf Link und Zelda bzw. deren Nachfahren. Oder ist der Fluch zeitgebunden?
    Gibt es in der Vergangenheit ohne Verbannten überhaupt Link und Zelda bzw. weitere Reinkarnationen? Braucht oder gibt es überhaupt Reinkarnationen in dem Strang, in dem der Fluch nicht lastet?
    Fragen über Fragen :D
  • Dirk Apitz Dr. Pepper - 02.05.2017 - 13:52

    Zitat von HonLon:

    Kann es eigentlich sein, dass die Timeline Diskussion zwar erwartungsgemäß kommt, aber mit dem Artikel, der sich von einer gezielten Setzung deutlich und stark distanziert, nicht mal direkt was zu tun hat?

    Geht es nicht mehr um einen Eindruck rund um das Böse und wie es dargestellt wird?
    Wer den Artikel liest sollte auch wissen, dass der gute Daniel eigentlich sogar erwähnt dass er die Timeline gar nicht besprechen will. Mir hat er es sogar vorher versprochen (da ich die Timeline nicht mag^^) und deswegen finde ich den Artikel so spannend da ich die Lore und die einzelnen Storyfetzen wahnsinnig interessant finde und ich mich auch ohne Timelinequatsch damit auseinander setzen kann.

    Daher verstehe ich die Timelinediskussion hier auch nicht. Uns wird ja immer gesagt wir sollen nicht ständig erwähnen dass wir die Mist finden aber selbst fängt man ständig damit an obwohl es gar nicht Thema ist. Sehr schade.
  • HN.Smith Hardcore Noob - 02.05.2017 - 13:55

    Stimmt @'HonLon

    Die Timeline Diskussion findet ihre Motivation aus dem ungewissen heraus. Also irgendwie hängt alles zusammen, aber keiner kann (konnte) sagen wie.

    Und dann wird es mystisch und dadurch interessant (die Illuminati lassen grüßen) :link_confused:
  • HN.Smith Hardcore Noob - 02.05.2017 - 13:56

    Es gibt doch keine Diskussion. Lediglich einen Austausch von Gedanken. Nicht mehr und nicht weniger.
  • cedrickterrick Owain will join Smash as Mii! - 02.05.2017 - 14:46

    @HonLon Ich wollte die Diskussion nicht anfangen. Ich hab ihm nur seine Frage beantwortet. :saint:
    Zum Split:
    Spoiler anzeigen
    Das Problem ist die Zeitreise: Link besiegt in der Gegenwart entgültg den Verbannten indem die Hyliastatue auf den Verbannten kracht. Bisher konnte er den Fluch nicht aussprechen. Dann kommt Ghirahim und reist in die Vergangenheit, um dies zu verhindern und seinen Meister dort wiederzubeleben. Das geschieht und der Todbringer spricht seinen Fluch aus bevor er stirbt. Aber er ist dann eben in der Vergangenheit schon besiegt. Er kehrt erst in Ocarina of Time als Ganondorf wieder zurück. Link reist in seine Zeit zurück, wo der Fluch nie ausgesprochen wurde, da wo der Verbannte durch die Statue besiegt worden ist.
    Der Fluch existiert somit nur in einer Timeline, wo die meisten Ereignisse von SwS, z.B. der Verbannte, nicht stattgefunden haben. Ein SwS ohne den Verbannten, wäre ein noch besseres Spiel! :love:
    Der Timelinespilt ist nicht so offensichtlich wie in OoT. Geb ich zu. ;)
  • HonLon - 02.05.2017 - 14:57

    @cedrickterrick
    Ich kenn den Split durchaus und ich muss dir in einem widersprechen: Immer wenn eine Story was mit zeitreisen zu tun hat und sich dadurch die Zukunft bzw. Vergangenheit auch nur ein minimales bisschen ändert, gibt es ganz einfach immer nen Split. Das ist nicht versteckt :D

    Meine vorherigen Fragen kann man allerdings auch nicht mit Rückgrat beantworten, weil sie die Handlung von Skyward Sword übersteigen ;)
  • MaxiHut Turmheld - 03.05.2017 - 15:04

    Kann man das Hauptziel ' Besiege Ganon ' überhaupt schaffen? (Also in BotW)
  • Blackgoku in my Heart, i am a Gamer - 03.05.2017 - 15:26

    @MaxiHut Leider nicht wirklich, Du Fängst genauso An wo du Gespeichert hast. :/