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Vom Melkvieh zur Mangelware – Third Party-Entwickler und Nintendo

Spezial Historie

Nintendo gilt schon lange als eine außergewöhnliche Firma der Games-Branche, weil sie es schafft, sowohl auf Hardware- als auch auf Software-Seite ganz weit oben mitzuspielen. Nintendos Konsolen überzeugen durch Innovationen, die immer wieder frischen Wind ins Spiel-Erlebnis bringen. Nintendos Spiele erfreuen sich beeindruckender Bekanntheit und Beliebtheit, was Reihen wie The Legend of Zelda oder Super Mario zweifelsfrei belegen. Doch was wäre die Spiele-Welt ohne Third Party-Entwickler, also Spiele-Hersteller, die kein Teil der Firma Nintendo sind und auch nicht exklusiv für Nintendo entwickeln? Diese Dritthersteller bereichern unsere Spielesammlung jenseits von Konsolen-Grenzen mit teilweise ausgezeichneter Software, die in dieser Form nicht von Nintendo zu erwarten ist. Für die Spieler ist die Sache klar: Mehr Third Party-Spiele bedeuten mehr Auswahl, also mehr Spielspaß! Aber das Verhältnis zwischen Nintendo und Drittentwicklern war nicht immer einfach…

Die frühen Tage: Alleinherrscher Nintendo

Blicken wir weit zurück: Der Gedanke, dass eine Firma Spiele für die Konsole einer anderen Firma veröffentlichen könnte, basierte auf der grundsätzlichen Idee, dass es überhaupt möglich war, Software und Hardware voneinander zu trennen. Nintendo beschritt diesen Weg mit dem legendären Famicom – oder, wie es hierzulande bekannt ist, dem Nintendo Entertainment System (NES). Die Spiele-Module konnten ausgetauscht werden und nicht jedes Spiel erforderte den Kauf einer ganzen Konsole, was nicht immer selbstverständlich war. Zu NES-Zeiten war Nintendo extrem erfolgreich und lange Zeit praktisch konkurrenzlos. Sie verdienten nicht nur mit dem Verkauf der Konsole, sondern auch mit jedem neu erschienenen Spiel Geld. Dies ist anderen Firmen nicht entgangen, darum wuchs ihr Interesse, von der verbreiteten und beliebten Hardware zu profitieren, indem man eigene Software dafür produziert.

Zu Zeiten des NES war Nintendo der unumstrittene Branchenführer.

Nintendo war darauf allerdings nicht angewiesen. Sie waren es, deren erfolgreiches Produkt Begehrlichkeiten weckte. Wenn also andere Firmen selbst Spiele für Famicom programmieren wollten, dann zu Nintendos Bedingungen – und die waren berüchtigt und knallhart! Die ersten beiden Lizenznehmer waren Namco und Hudson. Zusammen mit anderen frühen Lizenzfirmen (Konami, Capcom und Bandai) durften sie eigenen Module produzieren, zahlten aber etwa 20 Prozent Tantiemen für jede verkaufte Spiele-Kassette. Hudson hatte zuvor vom Spiel Lode Runner (Computer-Software) etwa zehntausend Stück abgesetzt. Die NES-Version dagegen wurde über eine Million Mal verkauft, was Hudsons Umsatz im Jahr 1987 vervierfachte. Auch Namco, ein Gigant im Münzautomatengeschäft, konnte erfolgreich eineinhalb Millionen Exemplare des Spiels Xevious absetzen. Für Nintendos Konsole produzieren zu dürfen, war praktisch eine Lizenz zum Gelddrucken.

Darum verschärfte der damalige Nintendo-Boss Hiroshi Yamauchi die Bedingungen für Dritthersteller. Er wollte die Kontrolle über jedes Spiel haben, die Qualität der Spiele steigern und mehr Gewinn erzielen. Darum sollte es nur noch von Nintendo produzierte Spiele geben. Die Lizenznehmer entwickelten die Spiele und gaben Nintendo den Produktionsauftrag mit mindestens zehntausend Stück pro Spiel. Nintendo musste im Voraus bezahlt werden und erhielt zweitausend Yen pro verkauftem Modul, was etwa doppelt so viel war, wie die Produktion kostete. Unterm Strich gab es also für Nintendo keinerlei Risiko, aber beachtliche Gewinne. Verkaufte sich ein Spiel im Millionen-Bereich, verdiente Nintendo daran schnell über sieben Millionen US-Dollar – sehr einfach und risikolos. Die Third Party-Entwickler fluchten zwar über die Bedingungen, verdienten in der Regel aber immer noch selbst sehr gut an diesem Geschäft. So stieg die Anzahl an Lizenznehmern: Im Jahr 1987 waren es siebzehn, 1990 gab es bereits siebzig. Und mit der Anzahl an Lizenznehmern stiegen auch die Nintendo-Anteile.

Strenge Lizenzverträge, hohe Gewinne

Der rasante Zuwachs an Drittherstellern – 1991 waren es schon über neunzig – brachte neue Probleme mit sich. Kleinere Firmen hatten nach Abzug der Kosten für den Kauf der Module von Nintendo, Marketing und Verpackung kaum noch Geld für die eigentliche Entwicklung der Spiele zur Verfügung. Zunehmend kamen schlechte und langweilige Spiele auf den Markt. Darum verschärfte Nintendo erneut die Bedingungen und limitierte die Anzahl an Spielen, die die Drittentwickler pro Jahr veröffentlichen durften. Dies sollte dazu führen, dass sich die Firmen intensiver mit der Qualität der Spiele befassen. Immerhin konnte man Misserfolge nicht ausgleichen, indem man einfach mit mehreren anderen Spielen den Markt flutete. Bei den Firmen kam diese Entscheidung natürlich nicht gut an, aber sie waren praktisch vom konkurrenzlosen Giganten Nintendo abhängig.

Hiroshi Yamauchi führte Nintendo in die erfolgreiche Videospiel-Ära.

Diese Macht nutzte Nintendo aus und herrschte ungehindert über die Branche. Sogar Branchen-Riese Namco musste sich schwer getroffen geschlagen geben, als Nintendo nach Ablauf des ersten gemeinsamen Fünfjahresvertrages im Jahr 1989 darauf bestand, für die weitere Zusammenarbeit sämtliche Privilegien zu streichen und Namco denselben Lizenzvertrag wie allen anderen Firmen anzubieten. Nachdem Nintendo sich auch in Amerika etablieren konnte, plante der Gründer und damalige Präsident von Nintendo of America, Minoru Arakawa, ähnliche Lizenzverträge, wie sie die Mutterfirma in Japan vorschrieb. Man wollte sich zudem das Recht vorbehalten, auch die Inhalte aller Spiele zu kontrollieren und Spiele ggf. abzulehnen oder zu zensieren. Letzteres machten sie beispielsweise mit dem Spiel Custer’s Revenge, weil darin nackte, an Pfähle gebundene Indianermädchen vorkamen. So unterzog Nintendo jedes Spiel einer 40-Punkte-Bewertung.

Die Lizenznehmer gaben dann wie in Japan die Produktion der Spielekassetten in Auftrag, die dann in Kyoto hergestellt wurden. Je nach Speicherkapazität zahlten sie an Nintendo zwischen 9 und 14 US-Dollar pro Modul und waren dann selbst für Lagerung, Vertrieb und Verkauf verantwortlich – und trugen wieder einmal alle damit verbundenen Risiken. Jeder Lizenznehmer durfte nur fünf Nintendo-Spiele pro Jahr veröffentlichen und diese waren zwei Jahre lang für Produktion und Verkauf auf anderen Spielesystemen gesperrt.

Atari und der Code-Diebstahl

Die strengen Lizenzbedingungen ließen auch den Gedanken aufkommen, Nintendo einfach komplett zu umgehen und eigene Module für das NES zu produzieren. Nintendo ging allerdings konsequent dagegen vor und erschwerte solche Ansätze durch Sicherheitschips, durch die nur von Nintendo produzierte Module auf den Konsolen funktionierten. Diese Sicherheitscodes waren auch nicht einfach zu knacken.

Atari reagierte extrem auf Nintendos Lizensierungspolitik.

Den spektakulärsten und abenteuerlichsten Versuch, das patentierte Sicherheitssystem zu umgehen, unternahm die Firma Atari bzw. Tengen. Den Code dafür hatte Nintendo dem Archiv des Copyright-Amtes für unveröffentlichte Werke eingereicht. Man nahm an, dass dieser dort sicher wäre, weil niemand ihn heraus- oder mitnehmen durfte. Selbst Notizen waren untersagt. Allerdings gab es eine Ausnahme: Sollte eine einschlägige Prozessklage eingereicht werden, konnte der Code legal aus dem Tresor entnommen werden. Eine Firma, die der Copyright-Verletzung beschuldigt wurde, durfte das geschützte Material einsehen, um sich gegen den Vorwurf zu verteidigen.

Atari Games beauftrage eine Anwaltskanzlei, den Code zu beschaffen, unter der Behauptung, Nintendo hätte sie verklagt. Tatsächlich gab es zu diesem Zeitpunkt aber keine Klage! Der somit praktisch gestohlene Code wurde dann erfolgreich verwendet, um das Sicherheitssystem nachzubauen. So brachten sie eigene Versionen von Spielen für Nintendos Konsole auf den Markt, völlig ohne Einbeziehung von Nintendo. Obendrein verklagten sie Nintendo sogar wegen monopolistischer und ausgrenzender Geschäftspraktiken. Nintendo reagierte natürlich prompt mit einer Gegenklage und eine große Schlacht um Hunderte Millionen Dollar begann. Wie es ausging? Kurz gesagt: Atari zog den Kürzeren und musste jegliches Vermarkten, Vertreiben und Verkaufen von Nintendo-kompatiblen Modulen einstellen und noch im Handel befindliche Spiele zurückrufen. Nintendo stand als Gewinner da, enttäuscht wurden diejenigen, die hofften, dass der Branchen-Gigant in seine Schranken gewiesen werden könnte.

Konkurrenz belebt das Geschäft

Nintendos Stellung als Alleinherrscher wurde erstmals ernsthaft angefochten, als SEGA begann, im Konsolengeschäft mitzumischen. Mit ihrem Genesis-System (hierzulande als Mega Drive bekannt) konnten sie zwar nicht die Marktführerschaft an sich reißen, aber immerhin doch relevante Marktanteile erzielen. Besonders bedeutsam war diese Entwicklung bezüglich der Third Party-Firmen. SEGA machte es dabei gar nicht so viel anders als Nintendo. Sie eiferten dem Vorbild nach und stellten ebenfalls Bedingungen für Firmen auf, die als Lizenznehmer Spiele veröffentlichen wollten. Immerhin waren diese etwas attraktiver und flexibler als bei Nintendo, andererseits war es bei Nintendo möglich, mehr Spiele zu verkaufen. Der entscheidende Punkt war aber: Endlich hatten Drittentwickler eine Alternative und damit auch ein Druckmittel in Verhandlungen. Man musste sich nicht mehr jeder Bedingung unterwerfen, die Nintendo sich ausdenken konnte, denn immerhin war es jetzt möglich, zur Konkurrenz zu wechseln.

Sonic galt lange Zeit als Konkurrent zu Mario. Die beiden Maskottchen symbolisierten auch die Konkurrenz zwischen SEGA und Nintendo.

So konnte sich nun jede Firma entscheiden, ob sie auf Nintendo, SEGA oder beide setzen wollte. Electronic Arts (EA) wollte sich schon damals nicht einschränken und öffnete sich auch in Richtung SEGA. 1990 erschien ihr erstes Genesis-Spiel, im Jahr darauf kamen neun weitere hinzu. Natürlich hatte man auch eine Nintendo-Lizenz erworben, aber im Jahr 1990 stammte bereits ein Viertel des EA-Umsatzes aus Genesis-Spielen. Nintendo bereitete dies als Branchenführer keine größeren Bauchschmerzen, aber bekanntlich befand sich Nintendo seither in Konkurrenz mit anderen Firmen, beginnend mit der SEGA-Ära. Es war also nicht nur eine Konkurrenz um Marktanteile, sondern auch um attraktive Spiele von Third-Party-Entwicklern.

Diese Konkurrenzsituation führte dazu, dass die Lizenzverträge zu Zeiten des Super Nintendo Entertainment Systems (SNES) etwas weniger streng ausfielen. Zwar wurden den Lizenznehmern nur drei Spiele pro Jahr zugestanden, um die Qualität zu sichern, dafür gab es keine Exklusivitätsklausel mehr. Einige Dritthersteller kauften wie zu NES-Zeiten Module von Nintendo, andere durften aber auch ihre eigenen herstellen, mussten aber natürlich Nintendos Sicherheitschip einbauen. Beispielsweise machte dies die Spiele-Schmiede Acclaim, die mit der Firma Keytronics einen Untervertrag zur Spieleherstellung abschloss. Für Nintendo gab es einen Anteil von zwanzig Prozent vom Großhandelspreis. Weiterhin war klar: In der Videospiel-Branche führt an Nintendo kein Weg vorbei. Auch in den kommenden Konsolen-Generationen ergänzten bedeutende Spiele diverser Third Party-Entwickler Nintendos eigenes Portfolio an Spielen und machten Besitzer einer Nintendo-Konsole damit rundum glücklich.

Vom Allrounder zum Spezialisten

Mit der Wii-Ära wurde erstmals ein Trend eingeläutet, der starke Auswirkungen auf die Third Party-Landschaft haben sollte. Inzwischen hatte sich SEGA aus dem Bereich der Konsolenherstellung zurückgezogen, dafür hatten sich aber mit Sony und Microsoft zwei neue Konkurrenten etabliert, die ebenfalls in der Lage waren, erfolgreiche Spielekonsolen herzustellen. Diese Konkurrenz und die Kosten, die bei der Produktion leistungsstarker Konsolen entstehen, veranlassten Nintendo, eine neue Strategie einzuschlagen. Man verabschiedete sich einfach vom Motto „höher, schneller, weiter“ und setzte stattdessen auf neue, kreative Ansätze. Konkret hieß das für die Wii-Konsole: Die Leistung war lediglich vergleichbar der des Vorgängers Gamecube und die Besonderheit, die potenzielle Käufer überzeugen sollte, war die revolutionäre Bewegungssteuerung. Das Konzept war zunächst einmal sehr erfolgreich. Die Wii verkaufte sich wie geschnitten Brot und Nintendo sah sich in der neuen Strategie bestätigt.

In Zeiten von Wii und Wii U kehrten viele Drittentwickler Nintendo den Rücken.

Aber was bedeutete dies für die Dritthersteller? Natürlich fütterten auch sie die Konsole mit Spielen, denn die meistverkaufte Konsole dieser Generation hat natürlich auch viel Potenzial für Spieleverkäufe. Trotzdem gab es neue Schwierigkeiten. Zum einen war es nicht mehr ohne weiteres möglich, Spiele für mehrere Plattformen zu programmieren. Die stärkeren Konkurrenzkonsolen wollte man natürlich ausreizen. Das war aber zu viel für die schwache Wii. Darum war zusätzlicher Aufwand notwendig, um die Spiele technisch so anzupassen, dass sie auch auf der schwächeren Hardware funktionieren. Und Aufwand ist für ein Wirtschaftsunternehmen nur ein anderes Wort für Kosten. Zum anderen war die technische Leistungsfähigkeit nicht die einzige Herausforderung. Die neue Steuerung selbst verlangte Reaktionen der Hersteller. Ein Spiel, das Bewegungssteuerung gut und kreativ ausnutzt, muss ganz darauf ausgelegt sein. An dieser Stelle scheiterte es schon bei den meisten Spielen. Nicht jedes Genre bot sich dafür an, Ports von anderen Plattformen waren sowieso nicht für Bewegungssteuerung gemacht und oft schienen auch die Ideen oder einfach der Wille zu fehlen, Nintendos Konzept voll zu unterstützen. So sah man häufig, dass in Spielen einfach ein Knopfdruck durch wildes Fuchteln ersetzt wurde und fertig war die „Bewegungssteuerung“. Dieses Vorgehen war zudem häufig aus der Not heraus geboren, denn auch mit der Controller-Erweiterung „Nunchuk“ war die Anzahl der belegbaren Knöpfe im Wii-Zeitalter recht beschränkt.

Nach anfänglicher Begeisterung über das Spiel Wii Sports und die neue Steuerung machte sich also Ernüchterung breit. Darum setzte die nächste Konsole, Nintendos Wii U, nicht mehr auf Bewegung, sondern auf den zweiten Bildschirm: Das legendäre GamePad war geboren, das ergänzend zum Fernseher einen zweiten Bildschirm lieferte. Eine Grundidee hat Nintendo allerdings beibehalten: Nicht die Power der Hardware war das Verkaufsargument, sondern eine andere, einzigartige Idee. Leider gab es einen wesentlichen Unterschied zur Wii: Der Erfolg blieb bescheiden. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen und die Verkaufszahlen zeigten, dass man der Konkurrenz nicht mehr enteilte, sondern ihr hinterherhinkte. Die Probleme der Third Party-Entwickler blieben dieselben (hoher Aufwand für Ports und Anpassung an das Konzept mit zwei Bildschirmen), nur waren durch die geringe Hardware-Basis die Aussichten auf gute Verkaufszahlen der Spiele nicht besonders rosig. Die Auswirkungen dieser Situation wurden jetzt also besonders deutlich: Die Unterstützung der Drittentwickler war verschwindend gering. In der Breite lebte die Wii U von Indie-Entwicklern, die viele kleinere, teils aber sehr unterhaltsame und kreative Spiele beisteuerten. In der Spitze, also wenn es um AAA-Top-Titel ging, war Nintendo auf sich selbst angewiesen. Inzwischen war allen klar: Nintendo-Fans kaufen Nintendo-Konsolen, alle anderen wählen zwischen Microsoft und Sony. Leidenschaftliche Gamer setzten auf die Zweitkonsole, um für alle Spiele gerüstet zu sein.

Nintendo Switch und die Sehnsucht nach mehr

Obwohl dieser Weg bis heute beibehalten wurde, haben sich noch längst nicht alle Spieler damit abgefunden. Melancholisch blicken viele Fans zurück auf die alten Zeiten, als man die geliebten Nintendo-Spiele und die Top-Titel anderer Hersteller auf derselben Konsole spielen konnte. Der Blick in die Zukunft verrät noch keinen eindeutigen Weg, den die Dritthersteller mit der neuen Nintendo Switch einschlagen werden, aber einige interessante Bewegungen sind zu erahnen. Zunächst muss man feststellen, dass viele Hersteller aufgrund der letzten Konsolen kritisch und vorsichtig geworden sind. Was in der Startphase von Nintendos neuem Hybriden angekündigt wurde, kann man sicher nicht als eine Flut von Spielen bezeichnen. Die ganz großen Namen wie GTA oder Assassin’s Creed finden sich nicht auf Switch-Releaselisten.

Werden wir auf Nintendo Switch noch viele Third Party-Games wie Skyrim sehen?

Trotzdem ist es zu früh, die Hoffnung aufzugeben. Die aktuelle Stimmung in der Gamer-Gemeinde ist nämlich nicht zu vergleichen mit der Wii U-Zeit. Viele Spieler stehen der Konsole sehr positiv gegenüber. Nicht nur unerschütterliche Nintendo-Hardcore-Fans sind überzeugt vom Hybrid-Konzept, auch zahlreiche Gamer, die sich in den vergangenen Jahren nicht sonderlich für die Firma aus Kyoto interessiert haben, springen nun (wieder) auf den Nintendo-Zug auf. Besonders die Kombination mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild bescherte der Nintendo Switch einen Traumstart, der nicht nur positive Presse, sondern auch sehr gute Verkaufszahlen mit sich brachte. Die Voraussetzungen sind nun also ähnlich wie bei der Wii: Das Portieren von PS4- oder Xbox One kann nicht durch ein einfaches „Copy & Paste“ gelöst werden, aber wer Software auf Nintendo Switch veröffentlicht, trifft auf eine nicht uninteressante Zahl potenzieller Käufer.

Die Frage ist nun: Sind Switch-Spieler dazu bereit, die Spiele der Drittentwickler zu kaufen, auch wenn es sich womöglich um technisch unterlegene Versionen handelt? Oder werden sich nur Spiele von Nintendo selbst wirklich gut verkaufen? Es ist anzunehmen, dass die wenigen Third Party-Spiele, die sich in Entwicklung befinden, auch als Testballon dienen. Wird ein Fifa-Ableger erfolgreich, der zwar inhaltlich beschnitten ist, dafür aber auch mobil unterhalten kann? Lässt sich mit einem Skyrim Geld verdienen, das schon lange auf anderen Plattformen seine Käufer gefunden hat, aber nun auch den Nintendo-Fans schmackhaft gemacht wird? Die gesamte Branche wird wohl interessiert beobachten, ob es wirtschaftlich sinnvoll sein kann, in Nintendo Switch zu investieren. Letztlich kommt es nur darauf an. Bei großen Firmen spielen Emotionen, Vorlieben und Vertrauen keine große Rolle. Es wird wirtschaftlich kalkuliert und entschieden. Damit sind es unterm Strich wir Spieler, die durch das eigene Kaufverhalten entscheiden, wohin der Weg führen wird. Vielleicht werden wir in einigen Jahren zurückblicken und sagen können, dass es die Nintendo Switch-Ära war, die Nintendo und die Dritthersteller wieder zusammengeführt hat.

Quelle und Literatur-Tipp

Nintendo Game Boy von David Sheff



Viele der Infos aus den frühen Nintendo-Tagen zu Zeiten von NES und SNES stammen aus dem Buch Nintendo „Game Boy“ – Wie ein japanisches Unternehmen die Welt erobert von David Sheff. Das Buch ist 1993 im Goldmann Verlag erschienen. Heute ist es leider nur noch schwer zu finden, zumal es auch nicht mehr besonders aktuell ist. Für Nintendo-Fans, die sich für die frühere Geschichte des Unternehmens interessieren, kann ich dieses Werk aber wärmstens empfehlen! Spannend, informativ und unterhaltsam wird beschrieben, wie Nintendo die Welt der Videospiele betrat. Es gibt zahlreiche, interessante Einblicke und auch die oben beschriebenen Ereignisse werden noch ausführlicher dargestellt. Wer also ein Exemplar beispielsweise auf dem Gebrauchtmarkt entdeckt, sollte zugreifen!

Kommentare 47

  • fuma Turmbaron - 23.07.2017 - 10:15

    Mehr Spiele sind immer gut=)
  • Rosalinas Boyfriend Greatest Warrior of the Galaxy - 23.07.2017 - 10:23

    wenn Nintendo exklusive Inhalte bekommt kaufe ich auch mal ein Third Party Spiel, generell kaufe ich jedoch was nicht vln Nintendo kommt eher für Playstation, schon allein weil mich Trophäen dazu motivieren mehr aus einem Titel rauszuholen
  • Solaris God of Switch - 23.07.2017 - 10:28

    Nintendo Konsolen hab ich seit dem GameCube nur noch wegen den Exklusivtiteln geholt. Die Multititel auf anderen Plattformen.
  • lumpi3 Meister des Turms - 23.07.2017 - 10:41

    Ich beziehe mich nur auf dem letzten Absatz und finde das hier wiederum der Markt vollkommen falsch verstanden wird.

    Der Video und PC Spiele Markt der jetzt Zeit besteht gut und gern aus

    5% AAA
    5% AA
    10% aus A

    Titeln . Der Rest im allgemeinen sind Indie bzw. Klein Projekte die in der Ntower Sichtweise wieder keine Beachtung finden.

    Klar kann man argumentieren das sich ein System nur mit CoD, FIFA, GTA etc. Verkauft, das ist aber bei genauerem Hinsehen absolut falsch den wie oben angedeutet besteht der Markt der verkauften Games zu 80% aus kleineren nicht hoch budgedtierten Titeln.

    Die Switch ist in vielerlei Hinsicht keine klassische Konsole das wissen wir alle.
    Sie ist wie Doug Bowser beschrieb ( nicht wörtlich zitiert) ein tragbares STEAM auf dem jedes auf STEAM erhältliche Spiel ( durchschnittlich gesehen) auch laufen kann wenn man den so will.

    Diesen Markt versucht Nintendo zu erobern und wie man bisher sieht ist es Ihnen bis dato auch gut gelungen.

    Ende 2017 werden wir schon weit über 100 Titel auf der Switch zur Verfügung haben, die zwar nicht jedem schmecken werden aber dennoch eine Riesen Auswahl abbilden die der Markt zu bieten hat.


    Zumindest im ersten Jahr wird man ein FIFA bekommen und von 2K auch ihre beiden Sport Zugpferde.
    Von Focus kommt der LWS2017/18 ( jaja werden manche Sagen wer braucht so einen Schrott ) aber genau dieser Schrott verkauft sich mittlerweile millionenfach auf den Mitbewerber Geräten.
    Square Enix versorgt uns mehr den je mit RPG's
    Beat em Ups kommen auch immer mehr .
    Multiplayer Titel sind jetzt schon sehr viele erhältlich und das egal ob off oder online.

    Auf was ich hinaus will ist eigentlich nur...

    Schaut mit offenen Augen auf die Palette der Spiele lasst euch mal auch auf etwas kleines ein. Auch im 8 oder 16 Bit Look ( diese Spiele sind keineswegs leichter und schneller z programmieren als hd polygon Games nur weil sie nach SNES oder MegaDrive aussehen, sondern sie sind meist Hommage an die alten Zeiten und diese in deren Grafikgewand in der Neuzeit mit Vorzügen der letzteren)
    Informiert euch aus mehreren Quellen tauscht euch vernünftig aus, und probiert auch mal was neues das eben " nur " als Download kommt und ihr werdet sehen das ihr auch mit der Switch mehr zu spielen bekommt als ihr jemals Zeit haben werdet es zu spielen.

    In diesem Sinne ...

    Nicht nur EA und Co. sind Dritthersteller sondern auch Cornfox&Bros, tinybuild, frozenbyte, rayark und viele weitere Entwickler die ihr bestes geben euch ein tolles Hobby zu bereiten.
  • Roman Dichter Redakteur - 23.07.2017 - 10:47

    Zitat von lumpi3:

    Klein Projekte die in der Ntower Sichtweise wieder keine Beachtung finden.

    Wie kommst du denn darauf? Wir schenken Indie-Titeln sehr viel Beachtung und Würdigung, wahrscheinlich mehr als jede andere deutsche Spiele-Seite. Wir testen massenhaft Indie-Spiele und haben auch keine Scheu, sie gut zu bewerten, wenn sie unterhaltsam sind. In diesem Spezial wird auch erwähnt, dass sie im Grunde die Wii U getragen haben, was in keinster Weise negativ ist.

    Allgemein kann ich deinen Aufruf unterstützen, dass Spieler auch Indies eine Chance geben sollten und nicht von Anfang an abtun sollten, nur weil eben keine große Firma dahintersteht.

    Allerdings wäre es falsch zu behaupten, dass Indies die Lücke vollständig füllen könnten, die größere Titel hinterlassen, wenn sie fehlen. Das Vorhandensein oder Fehlen großer Hersteller und ihrer Spiele hat große Auswirkungen auf den Markt und die Kaufbereitschaft vieler Spieler, egal wie viele Prozent diese ausmachen. Die Wii U gilt von den Verkaufszahlen her betrachtet als Flop, und das liegt bestimmt nicht an den Indies.
  • Sakura Turmbaronin - 23.07.2017 - 10:53

    Klar wünsche ich mir mehr Spiele. Aktuelle Thirds wären natürlich am besten aber mit guten Ports oder Spezialeditionen könnte ich gut leben. Als momentane Nintendo only Spielerin könnte ich auch nicht auf andere Plattformen ausweichen. Wenn die Switch sich weiter gut verkauft werden zumindest mit der Zeit immer mehr Thirds Spiele umsetzen aber klar ist auch das niemals alles für die Switch kommen wird.
  • Closed Turmfürst - 23.07.2017 - 10:56

    Für den erfolgreichen Fortbestand sind (gute) Third Party Spiele sicherlich nicht verkehrt. Im Allgemeinen denke ich da aber an Exklusiventwicklungen für Nintendo und an keine Multiplattformspiele. Die verkaufen sich wohl auf anderen Konsolen besser, nicht zuletzt weil sie auf Systemen von BigN immer verspätet oder mit weniger Inhalt erscheinen.
  • Internetzwerg Turmritter - 23.07.2017 - 10:59

    Wer will denn Multiplattform Spiele für die Switch? Man kauft sich auch ne Nintendo Konsole für die Nintendospiele. Wer auch außerhalb von Nintendo was zockt, hat sowieso ein Gamer PC oder PS4,Xbox One.
  • Belphegor Mitglied des Wii U Adel - 23.07.2017 - 11:00

    Das dickste Problem bei Nintendo ist die unterirdisch schwache Hardware. Warum soll man auch nur einen 3rd Party Titel auf der Switch kaufen, der mehr Inhalt und technisch das bessere Erlebnis auf anderen Plattformen bietet? Ich würde nie auf die idee kommen ein Arkham-Game auf der Switch zu kaufen, da solche Spiele nun mal auch von der grafischen Pracht leben, die es auf der Switch nicht gibt. So lange Nintendo den Blue Ocean sucht und nicht in den Infight mit Sony und MS tritt, so lange werden die 3rds die Nase rümpfen und Red Dead Redemption, Batman Arkham, GTA, Wolfenstein, Resident Evil, Far Cry, Star Wars, Project Cars, Doom, Freitag der 13. - The Video Game, The Evil Within, Injustice, Tekken, Mortal Kombat und viele weitere tolle Multiplattformtitel werden exklusiv NICHT auf einer Nintendoplattform erscheinen!
  • Link84 Switch-Only-Player - 23.07.2017 - 11:02

    Kommt mir das nur so vor oder fehlen im Artikel mal locker 10 Jahre (N64 und Gamecube fehlen komplett, das SNES wird nur angeschnitten)?

    Ansonsten ein ganz interessanter Artikel.
  • GamingPeter Give me Animal Crossing - 23.07.2017 - 11:03

    Ich kaufe mir eine Nintendo Konsole wegen Nintendo Spielen, vorallem sind die meisten Third Games nichts für mich. Aber mehr Games sind natürlich immer gut ;) .
  • lumpi3 Meister des Turms - 23.07.2017 - 11:03

    ich bezog mich explizit auf den letzten Absatz des Spezials. Da schreibt ihr nur von Tesbalons und wenigen Spielen die sich in Entwicklungen befinden zeigt zudem nur Spiele wie FIFA und Skyrim auf. Hier ist komplett beiseite geschoben was ich schon erläutert habe.
    Das zB. Über 100 Spiele da sein werden bis Ende 2017 da kann beileibe nicht die Rede von Testbalons und wenigen in Entwicklung befindlichen Spielen sprechen ausser man schaut eben wieder mal nur auf die AAA Produktionen vom einer Hand voll Firmen.

    Das habe ich damit gemeint, nicht die üblichen Tests etc. Die ihr bringt.
    Das Spezial ist mir einfach zu einseitig und negativ verfasst ( bezüglich des letzten Absatzes)
  • Roman Dichter Redakteur - 23.07.2017 - 11:13

    Zitat von Nik84:

    Kommt mir das nur so vor oder fehlen im Artikel mal locker 10 Jahre (N64 und Gamecube fehlen komplett, das SNES wird nur angeschnitten)?

    Der Anspruch des Artikels ist keine lückenlose Historie, sondern die Entwicklung der Situation darzustellen. Darum wird zunächst besonders die Anfangszeit in den Fokus gerückt (also besonders NES), wofür es, wie man im Spezial unten sehen kann, auch eine sehr gute Quelle gibt. Anschließend geht es um den Wendepunkt, also die Situation, als Nintendo nicht mehr der selbstverständliche Anlaufpunkt für einen Großteil der großen Third Party-Entwickler war. Dieser hat z.B. mit dem Ausstieg Nintendos aus dem Hardware-Power-Rennen zu tun, also ab der Wii-Ära.



    Zitat von lumpi3:

    Hier ist komplett beiseite geschoben was ich schon erläutert habe.

    Du kannst ja nicht erwarten, dass alles Denkbare in einem Absatz aufgenommen wird. Indies sind auch eine hochinteressante Entwicklung, auch sicherlich ein eigenes Spezial wert, aber eben nicht im Fokus dieses Textes. Mit Sicherheit kann man das, was Indies leisten, positiv hervorheben, was wir beide hiermit ja auch machen. Und ich freue mich wirklich darüber, was sie uns liefern! Aber das ändert nichts an der Situation rund um größere Hersteller und dass diese eben leider auch negative Aspekte mit sich bringt.
  • lumpi3 Meister des Turms - 23.07.2017 - 11:17

    Im Fokus dieses Textes sind die Dritthersteller auf der Switch und da sprecht ihr leider nur von Tesballons und wenigen Spielen das ist eben eine falsche Sichtweise und suggeriert das der geneigte Käufer keine bis kaum Spiele erhält was schlicht und ergreifend eben nicht stimmt.
  • blither aToMiisiert - 23.07.2017 - 11:19

    Ich kaufe alles bevorzugt für die Switch. Nur ein paar wenige Exklusiv-Spiele kaufe ich für andere Plattformen.

    Multiplattform-Spiele, die es nicht auf der Switch gibt, ignoriere ich meist.
  • Kraxe - 23.07.2017 - 11:35

    Sehr schönes Special in der ich auch meine Meinung herauslesen kann. ;)

    Solange sich die Konsole verkauft, wird es dem Käufer scheinbar egal sein wie es um die Thirds steht.

    Das längerfristige Problem wird aber sein, dass man diese Spieler künftig wieder an die Konkurrenz verlieren wird. Das war ja in der Vergangenheit auch so, als man viele Spieler wegen der Wii an die Konkurrenz verloren hat, weil dort das Spielelineup, aufgrund des Thirdpartysupports, vielfältiger war/ist. Auf einer PS kann man mehr Gamer erreichen. Da gibt es von Action, über Sport und RPGs bis hin zu Jump n Runs.

    Nintendo hat keine stabile Userbase was die Verkaufszahlen der Vergangenheit belegen. Ohne halbwefs anständigen Thirdpartysupport wird Nintendo immer Auf und Abs haben und nicht so konstant auf der Erfolgswelle surfen wie Sony.

    Microsoft beweist aber auch, dass es wenig Sinn macht eine dritte leistungsstarke Konsole auf den Markt zu werfen. Microsoft hat aktuell enorme Probleme und Nintendo würde diese garantiert auch haben, wenn man nicht auf eine Switch gesetzt hätte.

    Nintendo muss - und das wird ein schwieriges Unterfangen - einen guten Mittelweg zwischen Leistung und Differenzierung finden. Von jahrelangen Krankheiten wie Onlineservice will ich nicht reden. Das versteht sich normalerweise von selbst.

    Mit Switch hat Nintendo ein Konzept entwickelt das durchaus für die nächsten vier, fünf Jahre Erfolg bringen kann. Danach muss man sich wieder etwas anderes überlegen. Man darf nicht vergessen, dass Nintendo heuer einige Spiele veröffentlicht. Irgendwann gehen die Ressourcen aus. Oder man entwickelt, um dem Spielenachschub nachzukommen, Schnellproduktionen wie AC amiibo Festival, Tri Force Heroes oder Mario Tennis Ultra Smash.

    Solange Nintendo das aktuelle Niveau (Qualität und Quanität) halten kann wird auch das Thema "Thirdpartysupport" eher zweitrangig sein. Aber sobald dieses Gleichgewicht von Quantität und Qualität gestört wird wird der Aufschrei groß werden und das wird sich dann auch auf die Verkaufszahlen auswirken.

    Ich persönlich glaube nicht, dass Nintendo dieses Pensum, das sie aktuell fahren, über drei, vier Jahre halten können. Nintendo kann nicht so schnell releasen ohne dass die Qualität darunter leidet.

    Daher benötigt Nintendo einen guten Thirdparty-Support. Es reicht ja schon, wenn es Exklusivtitel sind, aber jedes qualitativ gute Spiel was nicht von Nintendo kommt ist wichtig. Ich meine dabei vollwertige Titel und nicht nur Indiegames, denn Indies sind kein Kaufargument sich für 330€ eine Konsole zuzulegen. Das sind eher Zusatzhappen, die das Lineup ergänzen. Das große Geld und die Gamer lockt man aber mit den großen Publishern.
  • Splatterwolf In der Anstalt seit 1889 - 23.07.2017 - 11:35

    Ich bin momentan sehr zufrieden, kann mir die Zwischenzeit zwischen den größeren Titeln mit den ganzen eShop-Neuveröffentlichungen füllen. Wenn die Masse an Games da wäre, wäre wieder die Gefahr, dass die Übersicht fehlt und man gar nicht genau weiß, was man zuerst zocken will.

    Da man sich in der Regel dann für das Nintendo-Produkt entscheidet, haben die Thirds meist die A-Karte gezogen und sind bei neuen Releases eher zweitrangig.

    Generell kaufe ich aber auch alles für die Switch, gerade der Aspekt, dass ich spielen kann, wie, wann und wo ich will, ist ein starker Pluspunkt.
  • Lazarus Turmbaron - 23.07.2017 - 11:39

    Multi-Platform titel würde ich bevorzugt für die Switch kaufen. Allein schon deswegen, weil ich die dann überall spielen könnte. Das ist für mich eh das Hauptargument für die Switch. Deswegen warte ich auch noch sehnsüchtig auf Rime und Yoka Laylee.
  • Dirk Apitz Dr. Pepper - 23.07.2017 - 11:40

    @lumpi3

    Also Indietitel finden bei uns große Beachtung. Wir testen die sehr oft und die werden auch in spezisks erwähnt wie in meinem wo es um lokale Multiplayer geht und ich dort die Fahne für Indies hochgehalten habe, weil diese der Switch verdammt gut tun werden.

    Gleichzeitig muss man aber erwähnen dass es in diesem Spezial um die großen Entwickler geht und hier sieht die Unterstützung einfach mau aus. Gerade du hast uns erzählt dass die großen AAA Titel von Thirds noch kommen werden aber die Realität sieht anders aus. Selbst AA Entwicklungen sind weniger als gedacht und EA bringt tatsächlich nur FIFA bisher ansonsten scheißen die auf die Konsole.

    Warum das so ist? Es gibt viele Gründe. Schlechte Zahlen, schlechte Zusammenarbeit mit Nintendo in der Vergangenheit und wie man bei den jüngsten Meldungen bemerkt scheint sich das nicht geändert zu haben und eben eine Hardware, die einen anderen Weg geht.

    Doch die Thirds werden nächstes Jahr wichtig und auch wenn ich keine AAA Titel erwarte, so doch wenigstens kleinere Produktionen. Doch stand jetzt sieht es da mau aus. Dieses Spezial ist eine Momentaufnahme.
  • gerdsen Turmritter - 23.07.2017 - 11:44

    @Nik84
    Ja da hast du Recht es fehlt einiges an Jahren.

    @Roman Dichter
    Der Anfang mit dem NES ist der Rtikel sehr gut und auch ab der Wii wieder.
    Mir persönlich fehlt zB N64 vs PS. Dort wurden Grundsteine im mangelnden Support gesetzt zB kein Final Fantasy mehr bei Nintendo.
    Dies zog sich beim Verkaufsschwachen GameCube weiter fort.
  • LadyBlackrose Träumerin - 23.07.2017 - 11:59

    Ich habe eine Meinung, die ich gerne in den Kommentaren erläutern würde... xD

    Als bekennendes Fangirl von Nintendo, freut es mich natürlich wenn es viele Spiele für die Nintendo Konsolen gibt.
    Aber mir ist die Qualität in dem Moment wirklich wichtiger, denn was habe ich von einem Port oder einem AAA Titel, wenn die Umsetzung furchtbar, die Steuerung schwammig und eine Katastrophe oder das Feeling einfach nicht zieht? Genau, nichts als Ärger. Ich habe eine Nintendo Konsole vorallem, weil ich die Spiele von Nintendo genießen will, weil mich die Franchises reizen und ich genau weiß, dass ich mit den Spielen nichts falsch machen kann.

    Mehr Dritthersteller, die dann auch noch geile, wirklich gute und schöne Spiele für die Nintendo Konsolen rausbringen, sind für mich das Zuckerli, die Kirschen auf der Torte und machen es mir nurnoch ein wenig mehr schmackhafter. Ich möchte das Nintendo einfach Erfolg hat, ich möchte, dass es diesem Unternehmen, welches so viele unglaublich geile Spiele herausgebracht hat und mich mit so vielen Stunden verzaubert hat, gut geht.
    Aus den beiden Gründen, braucht es mehr Dritthersteller.
    Denn nur dann geht es der Nintendo Konsole und nicht zuletzt, Nintendo wirklich gut, weil sie eine breite Fläche an Fans jeglicher Genre abdecken können, für jeden etwas dabei ist und man auch einfach mal etwas testen kann, ohne gleich auf eine andere Konsole oder dergleichen ausweichen zu müssen.

    Solange die Qualität der Spiele stimmt, wünsche ich mir von allem einfach jede Menge ^^
  • retr089 Einzelgänger - 23.07.2017 - 12:02

    @lumpi3

    Da muss ich dir widersprechen.
    Die AAA-Titel sind eklatant wichtig.

    Unser Kino, wie wir es heute kennen, würde es so auch nicht mehr geben, wenn da nur noch Indie-Filme und kein Transformers, Fluch der Karibik etc. mehr laufen würde.
  • Saixilein Meister des Turms - 23.07.2017 - 12:04

    Also ich brauch sie nicht unbedingt, da viele Thirds mich nicht interessieren, aber gerne dürfen mehr kommen, denn das kann Niemanden schaden :)

    Besonders in den nächsten 2 Monaten werde ich mir einige Thirds holen, wie Mario + Rabbids, RBI Baseball, Dragonball Xenoverse 2 und Fifa. Dazu freue ich mich noch auf einige Indies wie nine parchments, FLipping Death und Blasphemous.
  • Sssnake36 Old School - 23.07.2017 - 12:07

    Wenn sich der Third Party Support wieder so entwickelt wie zu Wii Zeiten, wäre ja alles in Ordnung. Große neue Titel werden nicht kommen, dafür ist die Hardware zu schwach. Aber so angepasste Produktionen wie damals Red Steel, The Conduit oder Madworld - ich denke wenn die Switch weiterhin so erfolgreich ist ,werden solche Produktionen kommen.
  • Rincewind Bergungstaucher - 23.07.2017 - 12:29

    Wie hier schon erwaähnt wurde gibt es zwischen AAA Titeln und Indie viel Spielraum. Die wirklichen AAA Titel finde ich oftmals uninteressant, da bei solchen Millionenprojekten auf Nummer sicher gegangen wird. Ein Großteil der AAAs sind Fortsetzungen ohne große Innovationen. Ich mochte Assissins Creed, GTA und Resident Evil, aber je neuer der Teil, um so wahrscheinlicher, dass ichs nicht durchgespielt oder sogar nur angespielt habe. Diese AAA Dauerfortsetzungen langweilen mich. Ich hätte nicht mal etwas gegen Fortsetzungen, aber die sollten dann auch irgendwie frisch und neu sein.

    Andere Spiele wie "The Evil within" setzen auch auf Recycling. Nicht alle AAA Titel sind wichtig. Auf manche kann man ganz gut verzichten. Bei den AA oder A Titel sind einige bei, der für die Switch wesentlich interessanter wären und mit hoher Sicherheit Erfolg hätten. Das ist bei AAA Titel nicht zwangsläufig der Fall. Ich kann mir beispielsweise nicht vorstellen, dass Doom auf der Switch ein Millionenseller werden würde.

    Es steckt doch eh eine gewisse Ironie darin. Switch Besitzer meckern darüber, dass sie die AAA Titel nicht bekommen und die anderen Konsoleros, die die Titel haben, meckern nicht selten über die Qualität dieser AAA Titel.
  • Rincewind Bergungstaucher - 23.07.2017 - 12:40

    @retr089

    Vor allem sind die Exclusivtitel vom Konsolenhersteller wichtig. Wenn mich der Kauf einer PS4 reizt, dann ist dafür nicht GTA, Assissins Creed oder Far Cry verantwortlich, sondern "The Last of Us" Das "Shadow of Colossus" Remake, Death Stranding und Detroit: Become Human. Das sind die Verkaufsargumente der PS4 . Auch bei Microsoft reizen mich die wenigen Exclusivtitel wie "Killer Instinct" oder viele der in den Sand gesetzten Projekte. Bei den Thirds würde mir nur eine Spielreihe einfallen, die für mich ein Systemseller ist: Final Fantasy.
  • Booyaka Meister des Turms - 23.07.2017 - 12:45

    Eigentlich kann es nur eine Antwort geben. Mehr spüle sind immer gut ich will auch abseits von dem Indie Kram mehr Spiele von großen Entwicklern sehen. Den Massenmarkt begeisterst du halt eher mit den Games von EA,Activision,Ubisoft und Co deshalb halte ich die für sehr wichtig.
  • Nico.98 Meister des Turms - 23.07.2017 - 12:45

    Ja! Mehr Spiele sind immer gut.
  • megasega1 Zocker seit 1992 - 23.07.2017 - 12:56

    Ich habe eine andere Meinung.

    Nintendo Konsolen kauft man seit dem N64 nur wegen der Nintendo Spiele. (Und HAL, Rare, Retro-Studios, Next Level Games, etc.) Es gibt allerdings immer wieder mal 3rds, die Nintendo besonders mit Spielen füttern, wie Shinen, Sega , Ubisoft oder Activision. Man darf Spiele wie Skylanders, Rayman Origins, Just Dance und Co. nicht vergessen, was also eher so AA oder AA,5 Spiele sind. Ich würde mich natürlich freuen, wenn Sega mal die Yakuza-Serie auf die Switch bringt, oder Ubisoft das aktuelle Assassins Creed angepasst portet. Aber nur wenn dabei nicht so eine furchtbare Ruckelorgie wie bei AC 3 auf der WiiU rauskommt ;)

    3rds waren ab dem N64 eher so das Standbein von Sony. Die PS1 hat ja fast ausschließlich von 3rds gelebt. Nintendo gingen genau die flöten und mit DS und Wii konnte man sie teilweise wieder holen. Aber denkt ihr nicht auch, das manchmal der PS-Only Spieler etwas neidisch auf die Nintendo Konsole guckt und gern das neue Zelda, Mario oder Mario Kart zocken würde? Crash Bandicoot und Knack 2 können diese Lücke sicher eingermaßen füllen.

    Ich denke, 3rds braucht jede Plattform, sonst geht sie irgendwann unter, egal ob Steam, Playstation, XBOX, Switch, oder sonstwer. Siehe Sega, denen fehlten ab Mitte des Saturn Zyklus die 3rds und 5 Jahre später war der Ofen aus. Sony wird immer die meisten 3rds haben, es sei denn, Nitnendo käme 2021 mit einer "Nintendo-Power" Konsole um die Ecke, die Leistungstechnisch mit PS 5 und XBOX 4 den Boden aufwischt. Dann kämen zu den Nintendo Titeln noch die AAAs. Und dann wird der Erfolg von allein kommen, da bin ich sicher.
  • CloudAC In love with Xenob. Chro. 2 <3 - 23.07.2017 - 13:02

    Sony wird immer die meisten 3rds haben, es sei denn, Nitnendo käme 2021 mit einer "Nintendo-Power" Konsole um die Ecke, die Leistungstechnisch mit PS 5 und XBOX 4 den Boden aufwischt. Dann kämen zu den Nintendo Titeln noch die AAAs. Und dann wird der Erfolg von allein kommen, da bin ich sicher.Joa, mehr Spiele sind gut. Wäre nur schön wenn Nintendo noch paar eigene Marken wieder bringen würde aus der SNES - GC Zeit. Die sind ja auf dem richtigen Weg was eigene Marken angeht, ganz unabhängig jetzt mal von der Switch Leistung. Das neue Mario scheint ja ganz gut zu werden. XENO2 kommt und in Zukunft Metroid und scheinbar ein normales Pokemon. Jetzt noch nen F-Zero und neue gutes Starwing und ich bin zufrieden. Von Thirds kaufe ich für Switch nur Lost Sph..Dabei wird es ja wohl keine Grafik einbusen geben :troll: .



    Am Ende werde ich jedenfalls jetzt schon mehr Spiele für die Switch haben als für Wii und WiiU zusammen. Große AAA Grafik Bomben von Thirds haben für mich nichts auf der Switch zu suchen. Würde nie ne schwächere Version für Switch kaufen.



    Das Ding ist, auch wenn ich hauptsächlich dem anderem Lager angehöre, würde ich das zusammen mit dem Switch Konzept sogar begrüßen und die Sony Konsolen würden für mich dann sogar zur zweit Konsole werden können.
  • henni4u Retrogamer aus Leidenschaft - 23.07.2017 - 13:35

    Sehr schöner Bericht! Dafür erstmal ein Lob.

    Zum Thema oder zur Frage selbst: wie schon oben beschrieben, hätte ich gerne alle meine Favoriten auf einer Konsole. Wegen der schwächeren Technik, wird vieles, was mich interessiert, nicht auf der Switch erscheinen. Auch die Tatsache, daß die VC für Switch nichtmal angekündigt wurde, macht die Switch noch uninteressanter. Sollte eine Version mit stärkeren Akku und als reine Handheld Version kommen, wäre ich eher interessiert, als jetzt. Also warte ich ab.
  • Shadowsoul980 Turmbaron - 23.07.2017 - 13:43

    Pahh Nintendo braucht keine Thirds den wie es alle hoffentlich wissen ist ausnahmslos alles richtiger Datenmüll und absolut schrecklich was nicht von Nintendo selber kommt. :troll: :troll:
  • Kugelwilli ist bei Nintendo zu Hause - 23.07.2017 - 13:48

    Ich schließe mich der breiten Masse an, was die Abstimmung angeht.

    Natürlich habe ich eine Nintendo-Konsole, um Nintendo-Spiele spielen zu können, aber ich möchte dann und wann auch mal ein vernünftiges Game von einem anderen Entwickler zocken und genießen dürfen.

    "Kraxe" hat das schon sehr gut dargestellt. Indie-Titel sind auch nett und machen Spaß, sind aber für niemanden ein Grund sich eine teure Heimkonsole zu kaufen.

    Und ich bleibe bei meiner Meinung, dass sich Nintendo damals mit der N64-Strategie ("Wir nehmen nur ausgewählte Entwickler und nicht alle...") auf Jahre hin selbst nachhaltig geschädigt hat. Vor allem der -von vielen geliebte- Gamecube hat dies (trotz besserer 3rd-Party-Unterstützung), von den Verkaufszahlen her zu spüren bekommen. Seit dem ist der Drittentwickler-Support ein oft diskutiertes und auch nerviges Thema.

    Sieht man mal von dem Wii-Erfolg ab, hat sich jede stationäre Nintendo-Konsole schlechter verkauft, als ihr Vorgänger. Kein Wunder, dass manche schon das Ende von Nintendo befürchtet (oder gar erhofft) haben. Ich hoffe, dass diese Entwicklung NICHT so weitergeht. Aber die Switch ist ja auch keine reine stationäre Konsole.
  • Dennis RPGKING.FOREVER Turmfürst - 23.07.2017 - 15:12

    Ich habe für das gestimmt: Auf jeden Fall! Zu wenige Third Party-Spiele machen die Konsolen für mich uninteressant.
  • Skerpla 任天堂 - 23.07.2017 - 15:38

    Ist mir egal solange es nicht so ein Tier Quiz Scheiß wie an der Wii wird den jeder, aber wirklich jeder entwickeln kann und sich vielleicht 5000 mal verkauft hat. Und das nur weil es so schlecht so dass es dazu nicht mal eine ROM gibt.

    PS: Ich bin absolut gegen ROMs aber das muss hier kam kurz erwähnt werden.

    @megasega1 So schlimm war AC3 nicht mal. Hat auf den anderen Konsolen genau so geruckelt. Call of Duty Black Ops 2 war da schlimmer mit Rucklern, Bugs durch welche das Spiel unlösbar erscheint oder Abstürzen bei denen es Piept und der Bildschirm einfriert. Aber ist ja auch ein Call of Duty. Da ist das normal. Das piepen ist übrigens nur noch in Just Dance 2017 sonst noch gesichtet worden. Und da weil die Konsole im Menü einfach komplett überlastet wurde.
  • ItsaMeM... Waiting for E3!!! - 23.07.2017 - 15:48

    @Belphegor

    Das dickste Problem ist nicht die "unterirdisch schwache Hardware", wie du's beschreibst, sondern die Faulheit der großen Entwickler, die einfach keinen Bock darauf haben, sich mal was neues einfallen zu lassen, statt jedes Jahr aufs neue das gleiche rauszubringen (Stichwort hier ganz klar CoD und Fifa). Aber da es ja diese Kunden gibt, die jedes Jahr aufs neue wie so kleine Konsumzombies alles kaufen, brauchen sich die Entwickler nichts neues auszudenken. Sony und Microsoft haben sich dem gebeugt, weil sich nur so deren Systeme gut verkaufen. Klar gibt es Ausnahmen wie Halo, oder früher auch Fable, oder The Last of Us, oder Uncharted. Aber das sind nur kleine Titel, die bei vielen nicht den Wunsch beflügeln, sich ne Konsole zu kaufen.

    Nintendo hingegen hat den Vorteil, dass sie auch selber Software entwickeln. Dementsprechend müssen sie sich den Thirds nicht so beugen, wie es Microsoft und Sony seit Jahren machen. Und genau deswegen gibt es auch immer nur die gleiche Grütze jedes Jahr, ohne wirkliche Neuerungen und das auch nur, weil die Thirds zu faul sind.

    Aber ist ja einfach, die Schuld immer nur bei der Hardware zu suchen und nicht mal die Spieleentwickler zu hinterfragen, nicht wahr? ;)

    Selbst aus einer schwachen Hardware lässt sich viel rausholen.
  • DLC-King No fear,drink Beer - 23.07.2017 - 16:11

    Nunja ich bin Videospiel Fan aber im Grunde interessiert mich nur Nintendo WÜRDE mich als Fanboy im positiven Sinne betiteln.
    Mochte damals auch auch Sega und bei Sony mochte ich die PS1.

    Aber jetzt im Jahr 2017 interessiert mich die Konkurrenz und viele Third Party Games die dort erscheinen so gut wie gar nicht.


    Gibt wenige Serien (meist ältere Serien) die mich interessieren wie zb Resident Evil,MegaMan,Castlevania,Tekken usw

    Aber ich hab die Einstellung entwickelt dass wenn es auf Nintendo Plattformen kommt ich die Spiele kaufe und wenn nicht dann halt eben nicht.

    Spiele wie StreetFighter usw gejlren für mich auf Nintendo Plattformen woanders will ich diese Spiele gar nicht und bringt mir das Flair was ich möchte auch nicht.

    Streetfighter 4 würde deswegen mit einem achselzucken bedacht und Ultra Street Fighter 2 gekauft.


    Wenn die Thirds die Serien bringen die mich interessieren kaufe ich die sofort auf Nintendo Plattformen.
    Wenn nicht dann halt eben nicht.

    Eine Konkurrenz Konsole kommt auf keinen Fall in frage.

    Wenn ich die switch betrachte gibt es im prinzip eh genug spiele.
    Hab 8 Retail spiele seit dem Rel3ase und weitere 7 als Download.
  • otakon Ssssssssswitch - 23.07.2017 - 16:21

    Der Anfang vom Special ist echt gut leider wird am Ende viel ausgelassen und die Probleme mit den thirds dadurch nur sehr oberflächlich behandelt.
    Da ich auf Nintendo spiele nicht verzichten kann werde ich als first Konsole immer eine von Nintendo holen.
    Für die third spiele die da nicht erscheinen hol ich (derzeit) immer eine andere Konsole dazu, es kommen aber immer weniger wirklich tolle third spiele...
  • Pit93 Phantom Thieves Leaders - 23.07.2017 - 18:32

    "Ich habe eine andere Meinung, die ich in den Kommentaren erläutere."

    Grundsätzlich bin ich immer für mehr Spiele. Für mich persönlich hängt das aber komplett davon ab ob es sich bei diesen 3rd-Party-Titeln um exclusives oder Multiplattformtitel handelt. Sind es Multis, dann werden die Spiele eh für PC oder PS4 gekauft, da die Hardware einfach besser ist und ich die Spiele in möglichst bester Qualität erleben möchte.

    Für Leute, die sich jedoch nicht mehrere Konsolen und/oder PC kaufen stellt ein zuverlässiger Nachschub an Multiplattformtiteln jedoch ein wichtiges Argument dar die Switch der Konkurrenz vielleicht vorzuziehen.
  • nuclear_nightmare Retrofreak mit Kleinfamilie - 23.07.2017 - 18:51

    das spiel von hudson heißt übrigens Load Runner und nicht Roadrunner. Der ist bekanntlich von Warner Bros. u ne Zeichentrickfigur.
  • Roman Dichter Redakteur - 23.07.2017 - 19:44

    @nuclear_nightmare Danke für den Hinweis, ist korrigiert. Stand schon falsch in meiner Quelle, vielleicht ein Übersetzungsfehler... Aber ein ganz lustiger. So, ich bin weg. "Miep, miep!" Whooooooooooooooom
  • FloX99 Lokale Gottheit - 23.07.2017 - 21:51

    Ich hab für ist mir egal gestimmt, größere thirds Spiele ich eh auf dem PC oder der PS und für die kleineren und die exclusiven Produktionen hab ich die Switch.. Gerade für Spiele die ganz gut sind aber für die man sich nicht unbedingt vor eine Große Konsole oder den PC setzen möchte liebe ich die Switch... Dazu zählen bei mir vor allem Rundenbasierte RPGs, puzzlegames, kleinere Adventures/RPGs und 2D spiele...

    Viele JRPGs und schöne Nintendo exclusive Spiele kommen ja eh erwarte ich mal..
  • nuclear_nightmare Retrofreak mit Kleinfamilie - 23.07.2017 - 23:14

    guter Artikel aber mir fehlt hier der ware Grund für das 3rd party problem, dieses fing schon lange vor der wii an.
    das Nintendo 64 nämlich! die entscheidung wieder auf Cardridges statt CDs zu setzten hat das Problem erst richtig entstehen lassen.
    750 SNES Games sind erschienen u nur 300 N64 Games. Das ist ganz klar die erste Generation welche Nintendo von ihrem Monopolthron gewaltig gestoßen hat. Für die PSX sind damals locker 1500 Spiele entschieden.
  • NJunkie Keep calm and choose one. - 23.07.2017 - 23:52

    Bin zufrieden mit dem was es gibt.
  • Zgravity Real Gamer - 24.07.2017 - 07:01

    @megasega1 Das Nintendo mit einer leistungsstarken Konsole 2021 kommt wäre schon möglich. Dazu müssten denke ich noch mehr Leute JETZT hard-und Software von Nintendo kaufen damit sie es sich leisten können ihre neue Konsole zu subventionieren sonst heulen wieder alle rum das es zu teuer ist. Bei der Switch war der Aufschrei wegen 300 statt 250 € ja enorm. Wie wohl die Reaktionen sind würde eine neue Nintendo Konsole 400-500 € kosten ? 8|
  • Roman Dichter Redakteur - 24.07.2017 - 08:59

    @gerdsen @otakon @nuclear_nightmare
    Wie ich etwas weiter oben gesagt habe, ging es mir nie um eine vollständige, lückenlose historische Darstellung. Dafür hätte ich noch viel weiter ausholen müssen und der Rahmen wäre wohl etwas gesprengt worden. Dann wäre daraus wohl eine Spezial-Reihe geworden. Zweifellos ein ein netter Gedanke. :)

    Hier ging es mir aber mehr um die Beleuchtung einer zentralen Entwicklung. Dafür waren mir besonders zwei Dinge wichtig: Die Situation zu Beginn, als sich die ganze Third Party-Situation begann zu formen und Nintendo quasi die Bedingungen diktieren konnte. Und zweitens die Wende, beginnend mit dem Aufkommen von Konkurrenz durch SEGA, was den Thirds erstmals eine gute Verhandlungsposition einbrachte und schließlich Nintendos Wii-Konzept, mit dem die Hardware-Anbieter also nicht mehr (mehr oder weniger) im Gleichschritt weiterzogen, sondern unterschiedliche Voraussetzungen schufen, sodass es für Drittentwickler mehr darauf hinauslief klare Entscheidungen zu treffen, weniger, einfach alles für alle anzubieten (oder dies zu können).

    Es ist richtig, dass es im Artikel deshalb einen Sprung gibt, bei dem N64 oder Gamecube keine Rolle spielen. Richtig ist auch, dass man dort ebenfalls noch viel Interessantes sagen könnte, wie z.B. die Frage nach dem Speichermedium (Modul vs. CD). Aber denkt daran: Im Grunde spreche ich über jahrzehntelange Historien mehrerer Firmen. Damit kann man diverse Bücher füllen, darum muss man für einen kurzen Text wie diesen (vergleichsweise kurz, manchen wird er schon lang vorkommen...) eine Auswahl treffen und für sich eine Fragestellung entwerfen, die man dann verfolgen kann.

    Sicherlich gab es auch vor der Wii Third Party-Entwickler, die sich aus verschiedenen Gründen von Nintendo abgewandt haben, aber ganz grundsätzlich gab es weiterhin einen guten Support diverser Firmen und auch zahlreiche große Spiele. Durch die Wii-Richtungsentscheidung und den Wii U-Misserfolg wurden erst Auswirkungen sichtbar, die ein deutlich wahrnehmbares Gefälle im Spiele-Angebot zwischen Nintendo und den Konkurrenten erzeugt haben. Im Grunde war man auch auf dem N64 gut versorgt mit Spielen, wenngleich auch dort ein Gefälle zu erkennen ist, da gebe ich euch Recht. Vielleicht wird es ja irgendwann ein weiteres Spezial geben, das dann auch auf diese Punkte ausführlicher eingeht. Ich danke also für eure Ergänzungen, die dieses Spezial nicht berücksichtigen konnte. :)

    Es tut mir Leid, dass der letzte Teil etwas oberflächlicher wirkt. Das hängt auch damit zusammen, dass ich eine hervorragende Quelle für die früheren Tage hatte, die viele interne Einblicke liefert, welche man sonst nicht so leicht findet. Für die jüngere Vergangenheit hatte ich leider keine vergleichbare Quelle, mit der ich so ins Detail hätte gehen können. Trotzdem wollte ich den Grundgedanken weiterverfolgen und habe darum nicht aufgehört und keinen Text verfasst, der ausschließlich von der Vergangenheit erzählt, sondern einen Bogen bis in die Gegenwart geschlagen. Ich hoffe, dass euch der Text trotzdem etwas informieren und unterhalten konnte. :)

    @Rincewind
    Es stimmt, dass die Qualität wichtig ist und auch ich finde, dass besonders die ganz großen, teuren Produktionen oft zu sehr auf Nummer sicher gehen und darum Kreativität und Mut vermissen lassen. Trotzdem: Für die Wahrnehmung und den Erfolg einer Konsole ist es auch bedeutend, ob man im Spieleregal die großen, bekannten Namen wiederfindet, die letztlich in aller Munde sind. Wie wichtig es genau ist, darüber kann man streiten. Aber ich bin mir sicher: Mit GTA & Co. würde sich auch die Nintendo Switch noch besser verkaufen.

    @Zgravity
    Das ist wohl die falsche Vorstellung interer Abläufe. Nintendo wird nicht vorsätzlich mit einer Konsole Geld sammeln, um damit die nächste zu subventionieren. Jede Konsole wird für sich so entworfen und verkauft, dass sie ein wirtschaftlicher Erfolg ist. Ob das dann funktioniert, ist eine andere Frage.

    Man wird aber nicht sagen: "Wir haben jetzt gutes Geld verdient, darum machen wir die nächte Konsole mal günstiger." Wenn eine Firma entscheidet, Hardware so günstig anzubieten, dass sie nichts daran verdent oder sogar draufzahlt, dann ausschließlich deshalb, um bei einer sehr großen Basis an verkaufter Hardware auch besonders viele Spiele zu verkaufen, die das Geld dann weder reinholen.

    Das hat alles nichts mit dem Konsolen-Vorgänger zu tun. Wirtschaftlich handeln will und muss man immer, dafür gibt es aber verschiedene Wege. Und den Weg, die Hardware nicht an das marktübliche Maximum zu pushen, sondern andere Verkaufsargumente zu finden, geht Nintendo ganz bewusst, nicht weil man es nicht auch anders könnte.

    Und zum Kunden: Es ist relativ egal, wie viele Leute wegen eines Preises meckern, es fragt sich nur, wie viele bereit sind, bei einem bestimmten Preis zu kaufen. Sicher würden viele Leute bei einer leistungsstärkeren Konsole auch mehr bezahlen. Anderen wäre es das nicht wert. Die zentrale und äußerst komplizierte Frage, bei welchen Hardware-Eigenschaften zu welchem Preis besonders viele Leute kaufen würden, können die Firmen nur versuchen immer wieder aufs Neue zu beantworten.
  • otakon Ssssssssswitch - 24.07.2017 - 11:55

    @Roman Dichter ich kann schon verstehen das der artikel einfach zu lang geworden wäre ^^"
    Vielleicht machst du ja die weitere Ära in einem neuen Special
    Nichtsdestotrotz war der artikel ja auch sehr interessant.
    Die endgültige Abkehr der thirds dürfte in der Wii Ära gewesen sein aber ich denke der Abstieg fing in der N64 Zeit an wo Nintendo aber auch die thirds es verpasst haben einen entsprechenden Kundenstamm auf Nintendo Konsolen aufzubauen....
    Ich hoffe das die thirds mal wieder etwas mehr wagen und sich mehr auf Nintendo Konsolen trauen.