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Beam me up, Scotty: Die Historie der Star Trek Spiele auf Nintendos Konsolen – Teil 1

Historie

Nach 12 Jahren Pause startet mit Star Trek: Discovery am 24.09.2017 eine neue Serie aus dem beliebten Franchise im amerikanischen Fernsehen. Bereits einen Tag später bekommen auch deutsche Zuschauer die Möglichkeit, sich die Abenteuer der neuen Charaktere auf dem heimischen Bildschirm anzusehen – exklusiv beim Streamingdienst Netflix. Dabei schlägt die Serie wohl ein neues Kapitel innerhalb des bekannten Universums auf und kehrt inhaltlich zurück an den Anfang. Die Ereignisse der Serie beleuchten einen Zeitraum, der sich noch vor den Abenteuern der Original Enterprise Crew rund um Kirk, Spock und Pille abspielt. Die Macher wagen sich dabei in Galaxien vor, die schon so manch anderer vor ihnen betreten hat, schließlich existieren bereits über 700 Episoden im Fernsehen und 10 Kinofilme. Da sollten doch alle Geschichten erzählt sein? Wir dürfen gespannt sein.

Den Start der neuen Serie nehmen wir hier zum Anlass, um einmal zu beleuchten, welche anderen Medien Star Trek noch bevölkert hat. Da es sich hier um eine Seite zum Thema Videospiele handelt, liegt es nahe, dass wir uns eben dieses Thema mal genauer ansehen wollen. Im Speziellen, ihr ahnt es vielleicht schon, legen wir dabei den Fokus auf die Veröffentlichungen auf den Konsolen aus dem Hause Nintendo. Insgesamt 10 Spiele wollen wir uns ein wenig näher ansehen, weswegen wir dieses Spezial in zwei Teilen veröffentlichen. Doch zunächst begeben wir uns an den Anfang und der liegt nun bereits über 50 Jahre zurück...

Das Phänomen Star Trek

Mit Star Trek erschuf Gene Roddenberry 1966 eine Fernsehserie, die sich im Lauf der Zeit zu einem Franchise erweiterte, welches bis heute anhält. Der deutsche Wikipedia-Eintrag fasst die Ausgangslage für die Geschichte in der fernen Zukunft ganz gut zusammen:

„Star Trek beschreibt eine utopische Zukunft, in der die Menschheit enorme soziale und technische Fortschritte erzielt hat. Erzählt werden die Geschichten von Schiffsmannschaften und Mitreisenden auf Raumschiffen und -stationen der wissenschaftlichen und militärischen Sternenflotte. Die Menschheit hat die meisten der heutigen Probleme, wie etwa soziale Ungleichheit, Rassismus, Intoleranz, Armut und Krieg, überwunden. Auch Kapitalismus und Geldfunktion existieren nicht mehr. Die Menschheit ist zu einer globalen Einheit herangewachsen und besiedelt über die Erde hinaus weitere Planeten. Dabei verfolgt sie das Prinzip der friedlichen Koexistenz mit anderen Lebensformen. Die intelligenten Lebewesen im Star-Trek-Universum unterscheiden sich in Bezug auf ihre Ethik und Gesellschaftsform.“

Kaum zu glauben, vor über 50 Jahren lief die erste Folge über den Bildschirm!

Für mich stellt Star Trek eine Idee dar, zu der ich immer wieder gerne zurückkehre. Ich bin kein Hardcore-Trekkie, verkleide mich nicht und zitiere auch nicht unentwegt (aber manchmal schon) aus den zahlreichen TV-Folgen oder Filmen. Es gab und gibt auch Zeiten, da habe ich keine Berührungspunkte mit Star Trek, allerdings zieht es mich immer wieder zurück in das Universum. Ich mag die Charaktere, die Geschichten, die Ideen auf dessen Grundlage die Geschichten erzählt werden und nicht zuletzt faszinieren mich natürlich die Möglichkeiten der Reise mit einem Raumschiff. Über die Serien und Filme hinaus habe ich in den letzten Monaten die Romane für mich entdeckt (hauptsächlich die Romane, die zeitlich nach dem Ende von The Next Generation & Deep Space Nine spielen), aber auch einige Videospiele fanden den Weg auf die Computer und Konsolen der vergangenen Jahrzehnte. Ich möchte mir heute daher ein wenig die Videospiele ansehen, die es auf Nintendo-Konsolen und Handhelds geschafft haben. Dazu müssen wir uns weit in die Vergangenheit begeben, gerade dorthin wo Star Trek im Fernsehen so richtig durchstartete, an den Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Engage!

Star Trek: 25th Anniversary

Wir beginnen unsere Reise im Jahr 1991, welches passenderweise das 25. Jubiläum von Star Trek im amerikanischen Raum darstellt. Im amerikanischen Fernsehen läuft die 4. beziehungsweise 5. Staffel der Nachfolgeserie Star Trek: The Next Generation (TNG) und der 6. Kinofilm der Original-Crew der Enterprise ist in Produktion und kommt Ende des Jahres ins Kino. In Deutschland fristet Star Trek: The Next Generation derweil noch ein Nischendasein, so zeigt das ZDF im Jahr 1991 gerade einmal die erste und Teile der zweiten Staffel von „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert“. Wohl dem der englisch spricht und sich die Kaufvideos der Serie leisten kann (40 bis 50 Deutsche Mark für 2 Episoden), diese Videokassetten erscheinen häufig Monate vor der Fernsehausstrahlung in Deutschland. So ist es nicht verwunderlich, dass die Video- und Computerspiele zum Thema Star Trek in dieser Zeit ausnahmslos das 25th Anniversary im Titel tragen. Aufgrund der Popularität der Charaktere der Original-Serie ist von der Crew der Enterprise NCC-1701-D aus The Next Generation natürlich hier nichts zu sehen, auch wenn ein Abschied von Kirk, Spock und Co. scheinbar unmittelbar bevorsteht. Da die Entwicklung von Videospielen auch damals bereits viel Zeit in Anspruch nimmt, erscheint Star Trek: 25th Anniversary erst im Februar 1992 in den USA und später auch in Deutschland.

Wir beginnen unsere Reise auf dem NES.

Dabei müssen wir zwischen zwei Fassungen unterscheiden. Zum einen erschien das Spiel für das Nintendo Entertainment System (NES) und zum anderen gab es eine Fassung für den Game Boy. Wer die volle Packung Jubiläum haben wollte, musste beide Spiele kaufen, handelt es sich doch bei der Game Boy-Fassung nicht um einen Port, sondern um ein eigenständiges Spiel. Obwohl das SNES in Japan und den USA bereits erschienen war, kam das Spiel noch für das NES heraus, stellt also eine späte Veröffentlichung im Lebenszyklus der Konsole dar. Entwickelt wurde das Spiel von Interplay (The Bard´s Tale, Wasteland), welche zu jener Zeit noch sehr populär waren, veröffentlicht wurde es von Ultra Games. Das Spiel beginnt klassisch mit einem Cold Open, wie es in der Serie ebenfalls praktiziert wurde. So steigt man direkt in die Story ein und es dauert ein wenig, bis man selbst zum Controller greifen darf. Doch auch ein Vorspann, wie aus der Serie bekannt, wurde im Spiel eingebaut, nur diesmal mit den Namen der Entwickler in den Credits. Zu Beginn steuert ihr das klassische Außenteam bestehend aus Kirk, Spock und McCoy auf dem Planeten, wo ihr euch relativ frei bewegen könnt. Im späteren Verlauf dürfen sich auch weitere Crew-Mitglieder auf der Oberfläche bewegen, sogar bis hin zum klassischen Redshirt (Bei den Redshirts handelte es sich in den Serien um Sicherheitsoffiziere, die man vorher noch nie in der Serie gesehen hatte. Danach auch nie wieder – in der Regel ließen sie im Außeneinsatz ihr Leben).

Bei dem Spiel handelt es sich dann um ein Adventure, bei dem man Aufgaben erledigen muss, Objekte finden, mit den Bewohnern sprechen und mit der Umgebung interagieren. Für die Zeit war die audiovisuelle Umsetzung nicht schlecht, wobei man ein paar Jahre später auf dem PC in der Hinsicht viel mehr erreichen konnte. Zumindest war dies ein ordentlicher Anfang für ein Star Trek Spiel auf einer Nintendo-Konsole.

So ziemlich zeitgleich zum NES-Spiel erschien auch eine Fassung für den Nintendo Game Boy. Dabei handelte es sich, wie bereits erwähnt, um ein komplett eigenständiges Spiel, welches von Visual Concepts (in der Gegenwart für etliche Sportspiele von 2K bekannt und bis heute aktiv) entwickelt und ebenfalls von Ultra Games herausgebracht wurde. Die Crew rund um Captain Kirk wird hier auf ein komplett neues Abenteuer geschickt. So startet ihr relativ schnell auf einer Sternenkarte und manövriert die Enterprise entweder durch ein Asteroidenfeld, trefft auf Kriegsschiffe von Klingonen beziehungsweise anderen kriegerischen Rassen oder müsst euch durch eine Weltraum-Amöbe durchkämpfen (was auch sonst?). Dabei wechselt der Bildschirm jeweils in eine Seitenansicht und ihr steuert die Enterprise wie in einem seitwärts-scrollenden Shoot 'em Up. Hierbei kommen euch natürlich auch eure Waffen zu Hilfe, von denen ihr in diesen Levels ordentlich Gebrauch machen werdet. Auf den Planeten geht es darum, möglichst alle Lebensformen zu scannen und auch gelegentlich einzusammeln. Dabei müsst ihr kleinere Rätsel lösen, indem ihr verborgene Teile einer Waffe einsammelt und anderen Lebensformen wiederum ausweichen, es sei denn ihr lasst den Phaser für euch sprechen. Das Spiel konnte damals keine guten Wertungen einfahren, mir persönlich hat es ganz gut gefallen, auch wenn die Spielzeit nicht mehr als 2-3 Stunden beträgt, je nachdem, ob ihr wisst, was ihr tun müsst, oder nicht.

Star Trek: The Next Generation

Ist es ein Trikorder? Nein, es ist ein Game Boy! (auf dem Super Game Boy auch in Farbe!

Im Jahr 1993 begann nun auch die Ära der Videospiele zu Star Trek: The Next Generation. Dabei orientierte man sich wohl an der Veröffentlichung von Star Trek: 25th Anniversary, zumal das erste Spiel zur „neuen“ Star Trek-Serie ebenfalls noch auf dem NES und dem Game Boy erschien. Im Gegensatz zum Vorgänger handelt es sich bei Star Trek: The Next Generation (manchmal können Spieletitel auch simpel sein) bei dem Handheld-Ableger um dasselbe Spiel wie auf der stationären Konsole. Dabei entschied man sich beim Entwickler Absolute Entertainment (The Rescue of Princess Blobette) aus dem Spiel eine Raumschiff-Simulation zu machen. Als Spieler übernehmt ihr die Rolle eines Sternenflotten-Kadetten und befindet euch auf der USS Enterprise-D in einer Simulation der USS Enterprise-D. Klingt verwirrend, ist es aber nicht. Kadetten müssen innerhalb ihrer Ausbildung ja auch Abläufe und Extremsituationen üben, dazu gehört eben auch, die Simulation von Kampfhandlungen, die in diesem Spiel klar im Vordergrund stehen. Dabei übernehmt ihr als Kadett die Rolle des Captain (über die Logik dieser Übung mögen andere entscheiden, schließlich sind zwischen Kadett und Captain noch so einige Ränge und nicht jeder Anwärter ist zum Captain geeignet) und versucht im Rang aufzusteigen. Dazu erfüllt ihr nach und nach Missionen und greift dabei auf die verschiedenen Stationen des Schiffes zu. Diese Stationen sind mit den entsprechenden Charakteren aus der Serie besetzt, zur Navigation und Datenbankabfrage wendet ihr euch an Data, für taktische Informationen an Worf, wollt ihr mehr aus dem Antrieb der Enterprise herausholen, bleibt euch nichts anderes übrig, als Geordi zu bitten, den Warpantrieb zu quälen.

Insgesamt konnte die erste Adaption zur Next Generation nicht überzeugen, hatte diese doch mit statischen Bildschirmen, einer nicht mehr zeitgemäßen Grafik und einem Konzept zu kämpfen, was nicht wirklich zur Serie passte. Sicherlich ist nichts falsch daran, dass auch Kadetten üben müssen, in den jeweiligen Situationen die korrekten Handlungen auszuführen. Aber insbesondere innerhalb der TV-Serie The Next Generation wird die Oberste Direktive (untersagt es, sich in die Entwicklung anderer Spezies einzumischen und regelt die Kontaktaufnahme zu anderen Völkern) und auch die Suche nach friedlichen Konfliktlösungen stark hervorgehoben. Da muss sich das Videospiel schon die Kritik gefallen lassen, gerade die Kampfhandlungen, auch wenn sie bloß simuliert werden, in den Vordergrund zu stellen.

Wir schreiben das Jahr 1994…

Das Jahr 1994 gilt meiner Meinung nach als eines der wichtigsten Jahre im Verlauf der Geschichte von Star Trek. In diesem Jahr läuft mit „All
Good Things…“ die letzte Episode von Star Trek: The Next Generation im amerikanischen und auch deutschen Fernsehen. Diese schließt die Serie mit einer fulminanten Doppel-Folge ab. Inhaltlich bezieht sich die Episode auf die Ereignisse des Pilotfilms der Serie und kommt damit zu einem runden Abschluß. Doch damit nicht genug, in Deutschland ist der Fernsehsender Sat1 dabei sich zum Star Trek-Sender zu etablieren, laufen doch die letzten Folgen TNG sowie die erste und zweite Staffel der Nachfolgeserie Star Trek: Deep Space Nine auf dem privaten TV-Sender. Im Hintergrund laufen bereits die Dreharbeiten, sowohl für die neueste Serie Star Trek: Voyager, die im Januar 1995 an den Start gehen soll, als auch für den siebten Star Trek Kinofilm Star Trek Generations (auf deutsch: Treffen der Generationen) der in den USA Ende 1994 ins Kino kommt. Passend zum Kinofilm kommt auf dem Game Boy in diesem Jahr ein Videospiel mit dem Namen Star Trek Generations: Beyond the Nexus heraus.

Mit viel Fantasie durch den Weltenraum.

Beyond the Nexus bedient sich dabei beim Gameplay ganz dreist am Vorgänger. Spieler, die also bereits das Game Boy-Spiel zu The Next Generation gespielt haben, finden sich sofort zurecht. Kein Wunder, handelt es sich doch bei den Entwicklern wiederum um Absolute Entertainment, die bereits den Vorgänger herausgebracht haben. Selbst wenn sich der Kampfbildschirm zu Beginn des Spieles minimal zum Vorgänger unterscheiden sollte, liegt das daran, dass ihr hier auf der USS Enterprise-B startet. Überhaupt orientiert sich das Spiel eher lose am Film – sicher, die Protagonisten sind alle vorhanden, jedoch kann ich mich innerhalb des Filmes nicht an so viele Weltraumschlachten erinnern (wohl aber an den Absturz der USS Enterprise-D, beziehungsweise der Untertassen-Sektion davon). Insgesamt bietet das Spiel drei Gameplay-Mechaniken, zum einen Weltraumschlachten sowie zum anderen Puzzlemechaniken, in denen ihr vorhandene Energieleitungen neu zusammensetzen müsst, um wieder Energie für das Raumschiff zu erhalten. Zu guter Letzt gibt es noch Abschnitte, in denen ihr mit Captain Picard in einer Top-Down-Perspektive jede Menge Romulaner beseitigen müsst. Wie es sich für den Captain der USS Enterprise-D gehört, wird natürlich direkt geschossen, nicht nur betäubt – Ironiemodus aus. Die Präsentation ist für ein Game Boy-Spiel, insbesondere auf dem Super Game Boy ganz ordentlich, auf den Standbildern wo die Missionsziele präsentiert werden, sind die entsprechenden Protagonisten gut zu erkennen und auch die Soundeffekte können sich hören lassen. Insgesamt wiederum ein Spiel, das die Möglichkeiten des Game Boy gut nutzt, allerdings sollte es im Jahr 1994 doch möglich sein, auch im 16-Bit-Bereich etwas für den geneigten Fan zu präsentieren, oder?

Hier endet nun der erste Teil unserer Historie, im zweiten Teil schauen wir uns nicht nur die 16-Bit-Ära an, wir begeben uns auch in eine Zukunft, in der das Gamepad ausgedient hat. In der Zukunft steuert man Videospiele mit Stiften und durch Bewegung! Faszinierend!

Relevante Spiele

  • Cover von Star Trek: Conquest

    Star Trek: Conquest

    System: Wii

    Vertrieb: Bethesda Softworks

    Genre: Strategie

    3 4 0

Kommentare 7

  • nuclear_nightmare Retrofreak mit Kleinfamilie - 19.09.2017 - 18:15

    cooles special,vor allem gutes timing. hab seit august endlich netflix. seitdem bin ich auch voll im star trek fieber :D früher nur die kinofilme aber jetzt streame ich auch alle serien.
  • Rob64online Turmritter - 19.09.2017 - 23:43

    Star Trek Generations: Beyond the Nexus war damals mein schlechtestes GB Spiel. Konnte mit dem Spiel nichts anfangen.
  • Kytana Turmbaronin - 20.09.2017 - 00:01

    Na ja, hab mich mehr auf Orville gefreut als auf diese "neue" Star trek Serie, die mehr Ähnlichkeiten
    mit dem J. J. Abrams Universum hat als mit Tos und seine Nachfolger. Das ist wohl mehr für junges Publikum
    gemacht worden. Aber gut mal abwarten und nachher ko. ... eh klatschen.

    Aber nett das ihr euch die Mühe gemacht habt. Wusste gar nicht das es Spiele auf Nintendo Konsolen gab.
    8|
  • Dennis Gröschke Anung un rama - 20.09.2017 - 08:15

    @Kytana
    Danke für deinen Kommentar, am Wochenende kommt noch der zweite Teil des Spezials, insgesamt kommen wir auf 10 Spiele für Nintendo Konsolen.

    Wie hat dir denn The Orville gefallen, falls du es schon anschauen konntest?
    Ich hab bisher nur die erste Folge gesehen und die war so lala. Zum Glück nicht so sehr der Seth McFarlane Humor wie befürchtet (ist nicht mein Ding) sondern schon auch mit (vermeintlicher) Charakterentwicklung, wobei sich das noch zeigen muss.

    Aber die Charaktere sind ja sowas von 90er Jahre Star Trek, also bitte. Es gibt den Klingonen, es gibt den Androiden und es gibt den Charakter mit den Problemen (Barcley aus TNG), das ist ja mal (ob mit Absicht) sowas von Reißbrett 90er Jahre Star Trek...

    Ich glaube wir bekommen mit The Orville evtl die Star Trek-Serie, die sich viele Trekkies wünschen (Trekkies scheinen ja eher nichts neues zu wollen) und mit Star Trek: Discovery die bessere Serie, die evtl wenig mit dem altbekannten Star Trek zu tun hat (was ich wiederum gut fänd)
  • bignfan Turmknappe - 20.09.2017 - 10:50

    star trek für NES liegt in der US version bei mir noch verschweißt rum :D
    schön zum anschauen, mehr aber auch nicht..
  • Kytana Turmbaronin - 20.09.2017 - 15:37

    @Dennis Gröschke
    Orville bietet genau das was es verspricht. Es bietet Retro Charme und zudem gibt es auch ernste Szenen, die man wohl weniger erwartet hätte wenn man an Seth MacFarlene denkt. Vor allem Kritiker verstehen nicht das diese Serie mehr ein Ausflug in die Kindheit und an frühere Science Fiction Filme erinnern will als an Family Guy im Star trek Universum. Es war nie geplant eine reine Comedy Serie daraus zu machen sondern viel mehr das Gefühl zu geben Fanservice der ersten Güte zu erhalten.

    Natürlich gibt es noch einige Szenen die nicht gelungen sind, Humor der nicht zündet oder zu offensichtliche Wendungen. Vor allem weil man im Trailer teils vom ersten und zweiten Teil schon einige Szenen gesehen hat. Aber ich bin mir sicher, wenn Fox im Gegenteil zu Firefly sich in Geduld übt und die Macher hinter der Serie sich bei den Drehbüchern noch etwas mehr Mühe geben könnte die Serie langlebig und erfolgreich sein.
    Leider gibt es sie nur im Bezahlfernsehn, das schmälert diesen Erfolg vielleicht und das Discovery halt mehr Budget und Reichweite hat.

    Trotzdem ist es optisch schön anzusehen und der zweite Teil war für mich persönlich um einiges besser und hat einige Besatzungsmitglieder noch besser charakterisiert. Gab anfangs und Ende absurde Stellen wo du nicht wusstest ob das jetzt ihr ernst ist oder nicht. Entweder man mag halt diese Art von Humor oder nicht.
    Ich selbst musste jetzt auch an keiner einzigen Stelle wirklich Lachen aber ständig Schmunzeln oder mich an bestimmte Szenen aus der Star trek Serie erinnern wie zb. den Replikator oder den Traktorstrahl.

    Man muss immer bedenken das auch andere Serien, vor allem TnG ziemlich lange brauchte bis sie endlich den Dreh raus hatten(in dem Falle wohl durch Roddenberrys Tod weil sich dann die Autoren mehr trauten).
    Ich erwarte mir das selbe natürlich von der neuen Star trek Serie. Nicht das ich vion den vielen Änderungen begeistert wäre aber ich gebe ihr zumindest eine Chance und hoffe das zumindest später oder im Laufe der Serie die alten Klingonen wie wir sie kennen auftauchen und auch die Uniform sich ändert. Dann wäre ich zumindest diesbezüglich versöhnlich. ;)

    Bin gespannt auf den zweiten Teil.

    BTW: Meine drei Favoriten sind: 1. Star trek Ds9, 2. Babylon 5, 3. Firefly, von der es leider viel zu wenig Folgen gab. Danke Fox. x_x
  • otakon Ssssssssswitch - 24.09.2017 - 12:18

    Ich bin ja nicht so der Trekkie, ich fand TNG und DS9 sehr gut aber die anderen Serien haben mich kalt gelassen - dafür mochte ich die Kinofilme mit der alten Crew sehr, die mit der TNG Crew waren okeee bis mäh und die neue alte Crew find ich wieder sehr gut ^^
    Bin mal auf die neue Serie gespannt.

    Mit den Spielen hab ich kaum was zu tun gehabt, hab ein Gameboy Spiel mal in nem Laden anspielen können und es war furchtbar X(