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Hardware-Test: Inateck 60 W USB-C Charger Ladegerät für Nintendo Switch

Hardware-Test

Inateck bietet alle Arten von Zubehör und Hardware-Upgrades, einschließlich PCI-Expresskarten, Stromversorgungen & Batterien, Festplattengehäuse & SSDs, Kabel & Tools an. So befindet sich im aktuellen Portfolio des Herstellers auch ein Power Adapter zum schnellen Aufladen von Geräten mit USB-C-Anschluss. Auch die Nintendo Switch und der Nintendo Switch Pro Controller können somit problemlos aufgeladen werden. Wir haben bereits einen Test zum 45 Watt starken und sonst ziemlich identischen USB-C-Charger präsentiert (hier entlang), doch nun haben wir ein Modell mit 60 Watt erhalten. Es wird versprochen, dass es besonders leistungsstark ist und nicht nur das originale Nintendo Switch-Ladegerät im Ladetempo schlägt, sondern auch das eigene Vorgängermodell. Wir haben uns ausgiebig mit diesem Gerät beschäftigt und präsentieren euch unsere Eindrücke.

Die Verpackung ist geordnet und sieht besonders ansprechend aus

Besonders ordentlich und edel ist dieses Produkt verpackt. Die Verpackung selber ist aus Pappe und besteht aus mehreren Fächern. Eines hält das Ladegerät fest, ein anderes das Kabel und ein weiteres Fach hat unterschiedliche Adapter für Stromstecker. So seid ihr nicht nur im europäischen Raum, sondern auch im amerikanischen und britischen Raum mit diesem Ladeadapter bestens vorbereitet und auch im Urlaub mit der höchsten Effizienz aufladen. Die Adapter können problemlos von dem Ladegerät getrennt und ausgetauscht werden. Ein Klettverschluss am Kabel ermöglicht es euch das Kabel zu einem Bund zusammenzubinden, ohne, dass das Kabel dabei beschädigt wird. Besonders gut ist die Tatsache, dass man das Kabel ersetzen kann, sollte dieses kaputt gehen. Ein Kabel mit USB-C-Eingang an beiden Enden wird dabei benötigt, ihr könnt aber auch sicherlich jedes beliebige lose Kabel mit mindestens einem USB-C-Anschluss an dieses Ladegerät anschließen.

Zugegebenermaßen, etwas klobig fällt das Design des Ladegeräts schon aus, doch die glatten Flächen lassen dieses Gerät sich besonders wertvoll anfühlen. Dabei ist viel Technik drin verbaut, so werden hier intelligente Mechanismen verwendet, die das jeweils angeschlossene Gerät erkennen können. Durch diesen Mechanismus werden vier Leistungsstufen (15 W, 27 W, 45 W und 60 W) variabel zur Verfügung gestellt, je nachdem welches zu ladende Gerät angeschlossen ist. Dazu kommen noch vier Ladestrommodi (5 V, 9 V, 15 V und 20 V, alle mit 3 Ampere), die ebenfalls individuell verwendet werden können. Das Ladegerät kann außerdem mit der höchsten Energieeffizienzklasse und vielen Schutzmechanismen punkten, so seid ihr gegen Überhitzung, Starkstrom, Überspannung und Überladung geschützt.

Das Ladegerät eignet sich wunderbar, um eure Nintendo Switch-Konsole auf Reisen aufzuladen

In meinem Portfolio befinden sich mehrere Geräte mit einem USB-C-Ladeanschluss. So hat sich das Ladegerät als leistungsstärker erwiesen als das hauseigene Nintendo Switch-Ladekabel. Während das Nintendo Switch-Ladekabel bei mir lieber im Dock stecken bleibt und ich keine Lust habe es jedes Mal hinter dem Fernseher raus- und reinzustecken, sehe ich das Ladekabel von Inateck als exzellente Option für den Urlaub. Zu Hause dient es für mich nicht nur als Smartphone-Ladegerät, sondern es eignet sich auch gut zum Aufladen meines Nintendo Switch Pro Controllers. Neben den ganzen Sicherheitsoptionen lädt sich die Nintendo Switch schneller auf, als mit dem herkömlichen Nintendo Switch-Ladegerät. Während ein Aufladen in der Docking-Station etwa 3 bis 3,5 Stunden einnimmt, lädt sich die Nintendo Switch mit dem Ladegerät von Inateck in weniger als drei Stunden auf. Bereits nach einer Stunde ist die Nintendo Switch zu 50 % geladen, nach zwei Stunden Ladezeit wurden etwa 86 % registriert. Damit die Nintendo Switch voll geladen ist, dauert dies noch etwa eine Stunde, denn Sicherheitsmechanismen sorgen dafür, dass die Batterie nicht überspannt. Solche Sicherheitsmechanismen sind in jedem Ladegerät vorhanden, dies ist der Grund warum die ersten 50 % schneller geladen werden als die restlichen 50 %. Auch mein Smartphone beinhaltet einen USB-C-Anschluss und wurde relativ schnell von diesem Ladegerät aufgeladen. Jegliche Schnellladeoptionen wie Qualcomm Quick Charge, Dash Charge oder Warp Charge werden durch dieses Gerät nicht unterstützt, es ist aber trotzdem relativ flott.

Im Vergleich zum etwas günstigeren 45 Watt Modell macht dies für eine Nintendo Switch-Konsole wenig Unterschied. Mit schwereren Geräten wie Laptops oder Tablets lohnt sich die zusätzliche Investition in das leistungsstärkere Modell. Immerhin setzt nun Apple mit den neuen iPad Pro-Modellen ebenfalls auf den USB-C-Anschluss, somit würde es sich für euch lohnen in die Zukunft zu investieren. In Zukunft wird nahezu jedes Smart Device einen USB-C-Anschluss beinhalten, selbst die iPhones werden im nächsten Jahr voraussichtlich auf den USB-C-Anschluss setzen, von den Android-Geräten und Laptops mal abgesehen.

Kommentare 7

  • Sconnizo Turmheld - 21.01.2019 - 20:46

    Also das geschätzt 3m lange Kabel ist ein deutlicher Pluspunkt. Bekomm da immer eins zu viel, wenn ich im Handheld zock und zum Laden quasi neben der Steckdose sitzen muss. :rover:
    Was ich aber nicht ganz versteh ist der Sicherheitsmechanismus.
    Wird da jetzt einfach mehr Strom reingepumpt und nach ner Zeit macht das Teil eine Pause oder wie kann man das verstehen? Klingt für mich so, als würde der Akku der Switch dadurch kaputt gehen.
  • Lisa Zahn I bleed Pixel - 21.01.2019 - 21:23

    Ich fasse keine extern produzierten Geräte mehr an nachdem schon etliche Konsolen nach nem Patch gegrillt wurden...
  • Kimiko Miau! - 22.01.2019 - 10:51

    Da Nintendo sich nicht an Industriestandards hällt und eine eigenens angepasste implementierung von USB-PD verwendet, würde ich von solchen speziellen Ladegeräten sehr stark abraten.
  • Tarik Turmbaron - 22.01.2019 - 14:29

    @LaNoir @Kimiko
    Das gilt eher für Drittanbieter-Docks als für Drittanbieter-Netzteile.
  • Kimiko Miau! - 22.01.2019 - 14:40

    @Tarik Das gilt für alles was USB-PD verwendet und mehr als 5V übertragen kann. Also Docks + Ladegeräte auch.
  • Mr Flow Turmritter - 23.01.2019 - 20:45

    Ich nutze das Teil und meine Switch läuft weiterhin. Ob man das nun als „Entwarnung“ sehen kann, weiß ich nicht. ;)

    -Update 29.1.2019: OS 7.0 und die Konsole wird nicht durch das Laden beschädigt.
  • Lisa Zahn I bleed Pixel - 26.01.2019 - 04:34

    @Mr Flow Bei den anderen Geräten lief auch alles fein, bis ein Firmwareupdate kam und sämtliche Konsolen gegrillt wurden...