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Wo ist Bowser? Level 2a: Knochenbrecher

Spezial

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Level 2a: Knochenbrecher
Level-Code für SMM2: 3NH-M5F-PMG
Baumeister: Ilja Rodstein

Bowser und ein Verbündeter? Niemals! Wenn es darum ging, wer der einzig wahre Herrscher über das Böse war, würde Bowser keinen Konkurrenten neben sich dulden. Eher würde er sich ein paar Wochen am Strand ausruhen, um dann mit voller Energie eine Prinzessin zu entführen. So gut kennen wir ihn doch inzwischen wohl alle. Das änderte aber nichts an der Tatsache, dass Mario ihn finden musste, um das Rätsel um die verschlüsselte Botschaft und sein Abtauchen zu entschlüsseln.

Mario musste gut auf die Schlangenblöcke aufpassen. Ein kleiner Fehler und seine Knochen wären gebrochen. – © Nintendo

Allerdings bemerkte er schnell, dass es von hier an nicht einfacher werden würde. Zwar war inzwischen wieder die Sonne aufgegangen, sodass er die Umgebung gut im Blick hatte, aber irgendetwas zog ihn auf magische Weise zu Boden, als hätte sich die Schwerkraft vervielfacht. Unser Held verstand nicht, was das sollte, aber er wusste, dass er jetzt auf keinen Fall springen durfte. Ein Fall, und sei es nur aus einem halben Meter Höhe, könnte ihm seine Knochen brechen. Also verzichtete er wohl oder übel auf seine legendären Sprungfähigkeiten und suchte nach anderen Möglichkeiten, um an unfreundlichen Passanten vorbeizukommen. Natürlich fand er auch welche. „HAAAAAAAAAALT!“ Ein Wiggler hatte offensichtlich Gesprächsbedarf. „Anstatt mich einfach so aus dem Weg zu räumen, höre mir lieber zu. Ich weiß, was hier vor sich geht. Du musst nur mit mir kommen, dann zeige ich es dir.“ Mario war skeptisch. Er hatte schon einige von diesen Raupenwesen getroffen und traute ihnen nicht wirklich. Wiggler deutete in eine völlig andere Richtung, in der weit und breit kein Koopa zu sehen war. Vielleicht wollte er ihn vom rechten Weg abbringen und in eine Falle locken. Wahrscheinlich war es besser, nicht auf ihn zu hören und das Level weiterzuspielen. Meint ihr nicht auch, liebe Leserinnen und Leser? [Wiggler folgen]

Also verlor Mario keine Zeit und behielt sein Ziel im Blick. Wo steckte nur dieser Koopa, der angeblich eine Postkarte von Bowser in seinem Besitz hatte? Auf seiner Suche entdeckte Mario eine Reihe Schildkröten in einem Raum unter ihm. Sie waren durch massive Mauern vor Marios Angriffen geschützt, aber durch einen Spalt konnte er sie sehen. Einer der Koopas stach durch seine leuchtend rote Farbe aus der Masse heraus, blickte nach oben und entdeckte den Helden: „Hey, bist du nicht dieser Koopa Mario oder so? Der gemeine Klempner, der immer wieder unserem geliebten König Bowser auf die Nerven geht?“ Geliebt? Soso, dieser Koopa war offensichtlich ein Fan von seinem Unterdrücker und Sklaventreiber. Manche Wesen würde Mario nie verstehen. „Genau – und bist du etwa der Bruder von diesem – ähm – naja, anderen Koopa? Der mit Bowsers Postkarte?“ Reflexartig zog sich der Fankoopa in seinen Schutzpanzer zurück und rief nur: „Dir werde ich gar nichts sagen. Außerdem hab‘ ich alles Merchandise sicher verwahrt, da kommst du nie dran!“ Offensichtlich war schnell der Punkt erreicht, an dem Reden nicht mehr nützte.

Dieser Maulwurf schien sehr freundlich zu sein, allerdings lief er geradewegs auf eine Klippe zu. – © Nintendo

Mario musste einen Weg finden, seinen Panzer zu durchsuchen. Da kam ihm eine Idee. Über der Koopa-Gang schlummerte ein Steinblock. Dessen aufbrausenden Charakter kannte er gut, also musste er ihn nur ein Bisschen provozieren: „Hey Steini, du siehst aber viel schwächer als der Rest deiner Familie aus. Wahrscheinlich kannst du nicht einmal ein rohes Ei zerquetschen!“ Der Plan ging sofort auf. Mit einem gewaltigen Wumms stürzte der Steinblock sauer zu Boden und unter ihm war kein Koopa sicher – auch nicht der sture rote Koopa. Schnell war dessen Panzer geleert und der grummelige Steinblock verzog sich wieder auf seinen geliebten Stammplatz, wohlwissend, dass er auf Marios List hereingefallen war und nur dessen Arbeit für ihn erledigt hatte. Mario grinste nur und warf einen Blick auf die persönlichen Gegenstände aus den Koopa-Panzern, die dort fast so effizient verstaut worden waren wie Items in der Handtasche von Peach.

Eine Postkarte kam leider nicht zum Vorschein, dafür aber ein Schlüssel, den er mit viel Mühe und gezielten Dehnübungen durch den Spalt erreichen konnte. Jetzt war alles klar: Hinter der nächsten verschlossenen Tür würde Mario fündig werden. Das dachte er zumindest, als der den Raum betrat, den er natürlich schnell ausfindig gemacht hatte. Aber so sehr er auch jeden Winkel des Raumes durchsuchte, von einer Postkarte fehlte jede Spur. Hatte der Koopa ihn vielleicht auf die falsche Fährte geführt und die Postkarte versteckt? Oder war doch alles nur ein riesiger Schwindel und es existierte gar keine Postkarte? Sollte der Gumbalg doch Recht gehabt haben? Mario wusste es nicht, aber eines war sicher: Die Suche musste weitergehen, irgendwo waren bestimmt weitere Hinweise über Bowsers Verbleib zu finden. Urlaub oder nicht – irgendetwas musste dieser hinterhältige Schuft im Schilde führen.

Gefährliche Kreissägen machten Mario das Leben schwer. – © Nintendo

Und tatsächlich: Wenn auch keine Postkarte, so fand Mario einen Buchstaben, der aus Goldmünzen geschrieben war – immerhin auf dieser Mission ging es für den Klempner voran. Nachdem er den Buchstaben ins Eingabefeld unter der verschlüsselten Botschaft auf seiner Nintendo Switch eingegeben hatte, nutzte er die Gelegenheit, eine Münze aus dem wunderschönen Goldschatz einzusammeln. Bei einem genaueren Blick auf das funkelnde Edelmetall stellte er fest, dass diese Münzen wohl wirklich von Bowser persönlich platziert worden waren. Auf der Vorderseite war dessen Gesicht zu sehen. Dieser überhebliche und ziemlich hässliche Gesichtsausdruck wirkte viel weniger abstoßend, wenn er ein anerkanntes Zahlungsmittel zierte. Was es wohl kosten würde, Marios Heldengesicht auf Goldmünzen zu verewigen? Noch in solchen Gedanken versunken wendete Mario langsam das Goldstück in seiner Hand. Auf der Rückseite war nicht nur die für Münzen übliche Zahl zu sehen, sondern auch ein mysteriöser Text: „MEIN REICH ERHEBT SICH – MIT NEUER STÄRKE AUS HIMMLISCHEN HÖHEN – WENN DIE TIEFE AUF MICH FOLGT“

Was konnte das bedeuten? Neue Stärke aus himmlischen Höhen? Vielleicht hatte sich Bowser in eine Clown-Kutsche geschwungen und schwebte nun über dem Königreich auf der Suche nach irgendeinem Item, das ihm neue Stärke verleiht? Aber warum folgt die Tiefe auf ihn? Die Tiefe – womöglich führt der Weg auch nach unten zu Monty Maulwurf. Und der Maulwurf – folgt auf ihn? Seltsam … Diese Aussagen wurden nur sehr vage formuliert und stellten unseren Helden erneut vor eine wegweisende Entscheidung. Wo sollte die Suche also weitergehen? Doch egal, wie seine Entscheidung ausfallen würde, Mario wollte sie schnell fällen – nicht nur, um Bowser bald zu finden, sondern auch, um endlich wieder springen zu können. Verdammte Schwerkraft ...



Berichtsbild: Original-Artwork: © Nintendo, Artwork-Komposition: © ntower

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