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Wo ist Bowser? Level 3a: Montys rutschige Hügel

Spezial

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Level 3a: Montys rutschige Hügel
Level-Code für SMM2: HL5-LVY-MFF
Baumeister: Marco Primmer

Vielleicht war es nur so ein Gefühl, aber der Weg nach unten schien für Mario die richtige Spur zu sein. Immerhin war er für den Abstieg schon passend gekleidet. Ein ehemaliger Bergarbeiter hatte ihm einmal aus Dankbarkeit für seine tollen Spiele ein sogenanntes Arschleder geschenkt, das Mario geschickt in seine Hose eingearbeitet hatte, um ihm so schmerzfreies Rutschen zu ermöglichen. Und das konnte er jetzt richtig gut gebrauchen, denn der Weg zu den Maulwürfen war die reinste Rutschpartie. Natürlich hatte unser Lieblingsklempner sichtlich Freude daran, sich einfach auf den Hosenboden zu setzen, mit Schwung eine Horde Gegner aus dem Weg zu schieben und zum richtigen Zeitpunkt zum Sprung anzusetzen, um die wilde Action ohne Unterbrechung weiterzuführen. Für diesen Spaß wird er wohl nie zu alt sein!

Warum rennen, wenn man auch rutschen kann? – © Nintendo

Doch HALT! Er wäre am liebsten noch stundenlang weitergerutscht, aber jetzt war er am Ziel angekommen. Über eine der ihm wohlbekannten Röhren betrat er das Reich der Maulwürfe. Sofort bemerkte er, dass die Buddelexperten die Umgebung mit prachtvollen Reichtümern dekoriert hatten, darunter die seltenen roten Münzen, die der Legende nach Zugang zu verborgenen Geheimnissen gewähren sollten. „Hey Maulwurf,“ fragte Mario einen der kleinen Montys, „warum hortet ihr hier so viele Schätze?“ Die Antwort kam prompt: „Auf Befehl von König Monty!“ König Monty? Hatte sich Monty Maulwurf jetzt selbst zum König ernannt? Das würde Bowser bestimmt nicht schmecken. „Dann frage ich mal den Herrn König persönlich!“ Daraufhin nickte der kleine Maulwurf und hüpfte mit einem Kopfsprung in sein kleines Loch zurück, aus dem er sich zuvor herausgebuddelt hatte.

Mario wusste instinktiv, was zu tun war. Die roten Münzen mussten der Schlüssel zur Zuflucht des neuen Untergrundkönigs sein. Er sammelte alle ein – was gar nicht so einfach war, aber immerhin reden wir hier von Super Mario – und erhielt so tatsächlich Zugang zu Montys verborgener Schatzkammer. Als er die Räumlichkeiten betreten hatte, fielen ihm direkt zwei Dinge ins Auge: Erstens wurde ihm mit dem Blick nach oben gerichtet klar, dass der dort platzierte Schatz auch für Mario von Bedeutung war. Zweitens wollte ein selbsternannter König einen solchen Reichtum selbstverständlich nicht ungeschützt herumliegen lassen, was ein Blick die Schräge herunter offenbarte. Der größte Schatz des Maulwurfkönigs war offensichtlich eine weitere aus Gold geformte Zahl, die hier gut bewacht verwahrt wurde. Auch König Monty selbst beschützte, umzingelt von seiner Leibgarde, den wertvollen Reichtum.

Die Maulwürfe waren offensichtlich ein wohlhabendes Volk. Warum sie ihren Reichtum wohl nicht zum Kauf von Videospielen verwendet hatten? – © Nintendo

Entsprechend unfreundlich wurde Mario empfangen, er konnte sich aber mit arschledergestützter Rutschpower schnell durchsetzen und den neuen König befragen. Dieser war zum Glück gesprächig: „Ja, ich bin der König! Hast du dir mal diese Goldmünzen angesehen? Darauf steht, von Bowser persönlich geprägt, dass die Tiefe auf ihn folgen wird. Als ich das gelesen habe, war es mir sofort klar: Bowser ist verschwunden und überlässt mir sein Königreich! Ich bin gerade noch dabei, etwas Überzeugungsarbeit innerhalb der Bevölkerung zu leisten. Aber es ist eindeutig: Ich soll herrschen!“ Dieses Gehabe interessierte Mario dann doch nicht so sehr, darum fragte er weiter: „Also weißt du auch nicht, wo Bowser jetzt ist?“ „Jetzt? Nicht mit Sicherheit, aber meine Untertanen haben berichtet, dass sie ihn vor nicht allzu langer Zeit hinter dem Knochenberg gesehen haben. Wenn ich ihn suchen würde, würde ich dort anfangen.“

Mario bedankte sich für den Tipp und setzte seine Reise fort. Den Knochenberg zu besteigen würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen, das war klar. Der Weg rechts daran vorbei führte durch eine seltsame, düstere Villa – das würde die Urlaubsstimmung sicher endgültig verfliegen lassen. Die Alternative wäre der Weg auf der linken Seite. Dieser bestand aus einer gefährlichen Wüstenlandschaft, die alles andere als leicht zu durchqueren war. Für welchen Weg er sich entschieden hat, fragt ihr?



Berichtsbild: Original-Artwork: © Nintendo, Artwork-Komposition: © ntower

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