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Wo ist Bowser? Level 3b: Luftiger Ausflug

Spezial

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Level 3b: Luftiger Ausflug
Level-Code für SMM2: M68 - WD9 - FXG
Baumeister: Felix Eder

Der Weg in die Höhe führte Mario unweigerlich in kältere Regionen. Bibbernd dachte er an seine Hängematte zurück, in der sich jetzt wahrscheinlich Peach die Sonne auf die Nase scheinen ließ, während er irgendwelchen zweideutigen Spuren nachjagte. Und das, obwohl noch nicht einmal klar war, ob überhaupt eine Bedrohung für das geliebte Pilz-Königreich bestand. Wie auch immer – jetzt steckte Mario mittendrin im Abenteuer, da wollte er es nun auch meistern! Für den Weg nach oben konnte er etwas Unterstützung gebrauchen, schließlich sorgte seine Vorliebe für italienische Speisen dafür, dass er die Schwerkraft im Normalfall nur sehr begrenzt überwinden konnte. Doch das Schicksal meinte es gut mit ihm, denn ein alter Freund war auch gerade in der Gegend unterwegs und hatte einen hilfreichen Tipp parat.

Mit Yoshi und Feder ging es hoch hinauf ins Himmelreich! – © Nintendo

„Hallo Mario, wie geht es dir? Ich bin es, Yoshi!“ Da funkelten Marios Augen vor Freude: „Yoshi! Schön dich zu sehen! Wohin des Weges?“ Mit seiner langen Zunge deutete der treue Dino in Richtung der Wüste. „Da hinten in der Wüste ist ein Freund von mir unterwegs. Er braucht dringend etwas Sonnencreme, also bin ich hierhin aufgebrochen, um ihm welche zu besorgen. Oben in den Wolken ist immer was davon auf Lager. Willst du mitkommen? Schnapp dir einfach eine Feder und auf geht’s!“ Nachdem er sich kurz geärgert hatte, nicht selbst auf diese Idee gekommen zu sein, freute Mario sich umso mehr. Wie in alten 16-Bit-Tagen zauberte er sich mithilfe einer magischen Feder einen Umhang herbei und brach mit Yoshi ins Himmelreich auf.

Als sie so weit aufgestiegen waren, dass sie den Wolken nahe waren, begegneten sie Lakitu. Kein anderes Wesen hatte wohl einen besseren Überblick über die Geschehnisse auf der Welt, also fiel Mario direkt mit der Tür ins Haus: „Hallihallo Lakitu! Du musst mir eine Frage beantworten – und da du schon hier bist, würde ich mir gerne deine Wolke ausleihen. Ich habe es eilig und will schnell zurück in meine Hängematte!“ Wortlos flog das Wolkenwesen davon. Peach hatte schon einmal erwähnt, dass der impulsive Italiener an seinen diplomatischen Fähigkeiten feilen sollte, aber Mario ist halt Mario – kein Politiker, kein Herrscher, einfach Mario. In diesem Fall musste also wieder mal seine nonverbale Überredungskunst herhalten. Mit einem gewaltigen Sprung kickte er Lakitu von seiner Transportwolke und nahm selbst auf ihr Platz.

Vor dem Kettenhund hatte Mario keine Angst. Angekettet und auf der anderen Seite der Notenwand konnte er ihm nicht mehr gefährlich werden. – © Nintendo

„Aua! Ist ja gut, ich beantworte deine Frage. Aber als Gegenleistung musst du auf deiner Reise verkünden, dass ich von jetzt an Herrscher über die Bösewichte des Pilz-Königreichs sein werde, und dass du jedem auf den Kopf springst, der nicht vor mir niederkniet!“ Lakitu als Herrscher? War der verrückt geworden? Kaum war Bowser mal nicht zur Stelle, schienen alle Schurken durchzudrehen. Also fasste Mario seine Position mit einem knappen Statement zusammen: „Nö.“ Lakitu blickte frustriert auf seine besetzte Wolke: „Na gut, aber dann kriege ich wenigstens meine Wolke zurück!“ Darauf konnte Mario sich einlassen. „Einverstanden! Dann sag mal: Weißt du, wo Bowser ist? Ich habe einen Hinweis erhalten, dass er hier sein könnte.“

Daraufhin nickte das wolkenlose Himmelwesen. Gespannt lauschte Mario seinen Worten, um herauszufinden, ob er endlich auf der richtigen Spur war. Sollte der gesuchte Oberfiesling vielleicht ganz in der Nähe sein Unwesen treiben? Lakitu schien Antworten zu kennen: „Oh ja, er war hier – auf der Suche nach einem mächtigen Item, das ihn stärker machen kann als jedes andere Wesen. Aber ich glaube nicht, dass er etwas gefunden hat. Dieses magische Item ist eine reine Legende. Glaub mir, ich kenne hier jeden kleinsten Winkel, da ist nichts. Als ich ihn zuletzt gesehen habe, ist er wütend mit seiner Clown-Kutsche über den Knochenberg hinweggeflogen.“ Endlich eine heiße Spur! Mario kramte noch schnell eine Tube Sonnencreme aus der Wolke, warf sie Yoshi zu und hängte ihm den magischen Umhang um. „Flieg ruhig schon vor, mit Sonnenbrand ist nicht zu spaßen!“ Yoshi bedankte sich höflich und brach zügig auf.

Bald war der aufregende Trip durch Himmel und Eis geschafft, doch ein letzter Herausforderer würde sich in Kürze dem Klempner in den Weg stellen. – © Nintendo

Am liebsten wäre Mario direkt hinterhergeflogen, aber zum einen hatte er versprochen die Wolke zurückzugeben, zum anderen lösten sich die Dinger sowieso immer nach kurzer Zeit unter seinen Füßen auf. Also entschied er sich, wieder zurück zum (deutlich wärmeren) Boden zu wandern und dann um den Knochenberg herum zu Bowser zu gelangen. Allerdings schien irgendein Baumeister sich in dieser Gegend ausgetobt zu haben, denn selbst aus dieser Himmelwelt konnte er sich nicht einfach herausfallen lassen. Zu allem Überfluss stellte sich ihm auch noch ein schlechtgelaunter Geselle in den Weg: Bumm Bumm! Dieser schwebte gerade auf einer Wolke von einem Koopa zum nächsten und verteilte irgendwelche Flyer. Ob er wohl eine Party ausrichten wollte? Wahrscheinlich führte er aber etwas anderes im Schilde, denn als er den Klempner erblickte, steckte er schnell alle Zettel ein und ging auf ihn los. „Was hast du denn hier zu suchen? Verkriech dich in eine Röhre, wo du hingehörst, du Möchtegern-Klempner!“

Wenn Bumm Bumm es so wollte, konnte er seinen Kampf haben. Schnell wurde dem Schurken klar, dass er außer blauen Augen nichts gegen Mario zu gewinnen hatte, also flog er bereits nach einer mittelschweren Kopfnuss wieder davon – nicht ohne noch eine letzte Drohung auszurufen: „Heute bin ich noch einmal nett und verschone dich, aber wage es nicht, mir in den Dschungel zu folgen, sonst wird es ungesund für dich!“ Aber das interessierte Mario weniger. Schließlich war er auf der Suche nach Bowser, und der sollte ja irgendwo hinter dem Knochenberg sein, vor dem er nun stand. Jetzt musste er sich wieder entscheiden. Auf der linken Seite des Bergs lag eine heiße, schwer durchquerbare Wüste. Rechts dagegen führte ein schmaler Pfad durch eine gruselige, düstere Villa. Luigi hatte Mario einst von ihr erzählt und ihm davon abgeraten, sie zu betreten. Andererseits: Luigi konnte sowieso ein kleiner, großer Angsthase sein. Die Entscheidung lag ganz bei Mario.



Berichtsbild: Original-Artwork: © Nintendo, Artwork-Komposition: © ntower

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