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Wo ist Bowser? Level 4a: Puzzle Mansion

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Level 4a: Puzzle Mansion
Level-Code für SMM2: MJC-0MY-PDG
Baumeister: Carsten Kischel

„Ich bin nicht Luigi. Ich bin nicht Luigi.“ Während Mario sich der, schon von außen gruselig anmutenden, Villa am Fuß des Knochenberges näherte, versuchte er sich immer wieder einzureden, dass er absolut furchtlos war. Schon als Kind hatte er stets seinem schreckhaften Bruder Mut zugesprochen, wenn nachts das Licht ausging.

Mario hatte keine Angst! Wirklich nicht. Höchstens ein kleines Bisschen ... – © Nintendo

Inzwischen war Luigi ein stattlicher Mann, der aber trotz seiner offenkundigen Nervosität jederzeit dazu bereit war, gruselige Abenteuer zu bestehen. Da sollte so eine kleine Villa doch für einen weltberühmten Helden wie Mario kein Problem darstellen! Auf jeden Fall war dieser Weg besser als das Durchqueren einer staubigen Wüste. An der Villa angekommen stellte Mario fest, dass tatsächlich kein Weg daran vorbei führte. Der Pfad bis zum Eingang wurde immer schmaler. Das sehr hohe Gebäude grenzte an der linken Seite direkt an einer steilen Bergwand, die selbst für die Hamma-Buam nicht zu erklimmen wäre. Rechts sah es nicht besser aus: Diesem tödlichen Abhang wollte sich wohl niemand freiwillig nähern.

Es blieb also nur eine Möglichkeit: Ab durch den Vordereingang in die Villa, drinnen eventuell ein paar Snacks suchen, die in der Küche vergessen wurden, und durch den Ausgang auf der Hinterseite zurück auf den schmalen Pfad, der hoffentlich direkt zu Bowser führte. Klang doch ganz einfach – also nichts wie rein in die muffige Bude! Drinnen zeigte sich schnell, dass es wohl doch nicht ganz so einfach werden sollte wie erhofft. Um in den seltsamen Räumen voranzukommen, musste Mario erst einige kniffelige Rätsel lösen. Diese führten ihn schließlich in den Keller, und dort war es (er hatte es kommen sehen) stockduster. Von elektrischem Strom hatte man in dieser Gegend wahrscheinlich noch nie gehört. Nur eine kleine Flamme zeigte unserem furchtlosen Helden (vielleicht nicht ganz furchtlos … aber fast!) zumindest die Hindernisse, die direkt vor seiner Nase auftauchten.

Im Keller des Gebäudes wurde es finster. – © Nintendo

Während er halbblind durch die Gegend lief, stieß er versehentlich mit dem Fuß an einen Gegenstand. Es war kein schwerer Gegenstand, seine Zehen blieben also von quälenden Schmerzen verschont. Mario musste dieses Ding wohl durch die Gegend gekickt haben, wie einen Fußball. Für den Bruchteil einer Sekunde kamen nostalgische Gedanken in ihm auf. Er erinnerte sich, wie er vor langer Zeit mit seinen Freunden Smash Football gespielt hatte und bekam Lust, sie mal wieder dazu einzuladen. Doch bevor er stehend in der Dunkelheit vor lauter Träumereien einschlafen konnte, richtete er seine Konzentration wieder auf das Ding, das jetzt umgekippt auf dem Boden lag. Ein näherer Blick verriet ihm, dass es sich um einen Papierkorb handelte, aus dem einige zerknüllte Blätter herausgefallen waren. Neugierig sah er sich das Papier an.

Offensichtlich war Mario über verschiedene Versionen eines Briefes gestolpert. Da hatte wohl jemand unbedingt die richtigen Worte finden wollen und alle Fehlversuche entsorgt, in denen Buchstaben verschmiert waren oder Gedanken nicht so formuliert wurden, wie vom Autor beabsichtigt. Der neugierige Klempner schnappte sich einen Entwurf, der scheinbar nicht nach nur wenigen Worten abgebrochen worden war, und las ihn:

Liebster Bowser,

die letzten Tage mit Dir waren wohl die wunderschönsten meines Lebens. Niemals hätte ich es für möglich gehalten, dass zwei so unterschiedliche Wesen derart starke Gefühle füreinander entwickeln könnten. Darum ist es mir ein wichtiges Anliegen, dass sich unsere Wege schon bald wieder kreuzen können. Ich weiß, dass Du immer die tollsten Pläne schmiedest, aber wenn Du zwischendurch etwas Zeit für mich finden könntest, würde ich Dich bei all Deinen Projekten unterstützen.

Ich befinde mich gerade auf dem Weg zum ntower. In diesem prächtigen Turm lebt und arbeitet ein wundervolles Team von netten Menschen, die mir angeboten haben, für einige Tage in einer kleinen Kammer zu wohnen. Wenn Du mich dort besuchen würdest, wäre ich überglücklich! Ich könnte es aber auch verstehen, wenn Du dafür nicht die Zeit finden würdest, weil Dein Projekt im Dschungel Dich so einnimmt. In diesem Fall könnte ich auch bei Dir vorbeischauen, auch wenn wir nur für wenige Minuten den Zauber erleben könnten, den wir in letzter Zeit gespürt haben. Ich warte gespannt auf Deine Antwort.

In Liebe

Pauline


„WER? WAS? WO?“ Mario fielen fast die Augen aus dem Kopf. Bowser, verliebt? In Pauline? Und Pauline in Bowser??? Nach einer gefühlten Stunde in Schockstarre, die Mario weit mehr mitnahm als die gruselige Villa selbst, konnte er wieder klare Gedanken fassen. Immerhin gab dieser Brief schon deutliche Hinweise, wo sich Bowser aufhalten würde. Leider konnte Mario, obwohl er jeden Winkel der Villa auf den Kopf stellte, kein Antwortschreiben finden, das Bowsers genauen Standort verraten hätte. Was Mario bei der gründlichen Suche aber fand, war der Hinterausgang. Er zögerte nicht und folgte dem Pfad um den Knochenberg herum, bis er schließlich eine Weggabelung erreichte. Wo sollte er jetzt weitersuchen? War Bowser im ntower zu Besuch bei Pauline oder im Dschungel, um an seinem „Projekt“ (was auch immer das bedeuten könnte) zu arbeiten?



Berichtsbild: Original-Artwork: © Nintendo, Artwork-Komposition: © ntower

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