Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Nintendo und die DLCs

Kommentar

DLC – Downloadable content. Es gibt nur wenig Begriffe, die in unserer heutigen Videospiel-Szene so viele gemischte Reaktionen hervorrufen. War die Thematik eine lange Zeit nur für PC Spieler von Relevanz, schlichen sich die bezahlbaren Zusatzinhalte Stück für Stück auf die Konsolen von Microsoft und Sony – aber Nintendo? Der japanische Konzern würde niemals auf diesen Zug aufspringen, dessen war man sich damals noch absolut sicher. Heute wissen wir es besser und es werden für die verschiedensten Spiele Zusatzinhalte in Form von einzelnen DLCs oder Season Passes angeboten, die mal mehr, mal weniger gut bei der Spielerschaft ankommen. Im Folgenden möchte ich ein wenig auf die Geschichte des Downloadable content an sich eingehen, ehe wir einen Schwenk zu Nintendo wagen und die Situation von „damals“ bis heute betrachten. Bitte bedenkt, dass es sich hierbei auch um meine subjektive Sicht der Dinge handelt und ich natürlich keinen Anspruch auf die absolute Wahrheit erhebe.

Der DLC an sich – ein Geschäftskonzept mit Zukunft

Wo genau die Ursprünge der käuflichen Zusatzinhalte liegen, kann man heute gar nicht so genau sagen und um dieser Frage an sich nachzugehen, muss erst einmal der Sachverhalt geklärt werden, was wir unter einem DLC verstehen. Fassen wir das Thema möglichst grob und inkludieren jegliche herunterladbare Zusätze oder beginnen wir an dem Punkt, an dem für Extrainhalte Geld gezahlt werden musste?

Zumindest auf dem PC müssen wir gar nicht so weit zurückreisen, wenn es um die Jahreszahlen geht. Nach meiner bisherigen Recherche war der allererste Inhalt, den man umsonst aus dem Internet herunterladen konnte, das sogenannte „Unit Pack“ für das Spiel „Total Annihilation“, ein Echtzeit-Strategiespiel von 1997. Ein Jahr später durfte man zum allerersten Mal für das „Cuss Pack“ des Spiels „Redneck Rampage“ bezahlen. Doch was ist dann mit den sogenannten Expansion Packs oder Erweiterungen bzw. Add-Ons, wie sie hierzulande genannt wurden, die man zwar auch im Handel kaufen konnte, die Spiele aber nachträglich um neue Inhalte erweiterten ganz so wie es heute unsere DLCs tun? Hier können wir noch weiter zurück gehen, nämlich ins Jahr 1989 als die Erweiterung „The Promised Lands“ für den Aufbauspiele-Klassiker Popolus erschien.

Mit eines der ersten Spiele die einen DLC am PC spendiert bekamen: Total Annihilation © wargaming

Ihr seht also, selbst eine so vermeintlich einfache Frage, wie die nach dem Ursprung einer Geschäftspraktik, lässt sich nicht so einfach beantworten. Doch um eine klare Linie zu ziehen, möchte ich mich tatsächlich auf die bezahlbaren Zusatzinhalte beschränken, die aus dem Internet bezogen werden müssen. Der Siegeszug der kaufbaren Extras begann zweifelsohne mit den digitalen Vertriebsplattformen wie z.B. Steam. War es früher noch undenkbar, dass man sich ein Spiel ausschließlich in digitaler Form kaufen würde, schreiten die physischen Medien heutzutage mehr und mehr auf ihre Bedeutungslosigkeit zu. Der Einzelhandel muss Umsatzeinbußen hinnehmen und die Zeiten von großen Spieleboxen, die in den heimischen Regalen stehen, sind langsam aber sicher vorbei, sofern man kein Sammler ist.

In dieser Zeit etablierten sich immer mehr Zusatzinhalte, die jedoch noch größtenteils umsonst waren und von den Entwicklern in ihre Spiele gepatcht wurden. Der erste große Aufschrei in Sachen bezahlbarer Inhalte, an den ich mich aktiv erinnern kann und der auch traurige Berühmtheit erlangte, war ein DLC zum Spiel The Elder Scrolls: Oblivion aus dem Hause Bethesda und Vorgänger des heute sehr beliebten Skyrims. Während alle bisherigen Elder Scrolls-Teile ihre gängigen Erweiterungen erhielten, die das Hauptspiel um neue Inhalte ergänzten, wollte Bethesda mit Oblivion einen zusätzlichen Pfad einschlagen, um mit den eigenen Spielen an frisches Geld zu kommen. Und so passierte es, dass am 03.04.2006 ein DLC in Form einer Pferderüstung zu einem Preis von 2,50 $ veröffentlicht wurde. Dieses schmucke Rüstungsteil hatte jedoch einen ganz großen Haken: Es handelte sich hier um ein rein kosmetisches Item, das keinerlei spielerischen Nutzen hatte. Was heute in Spielen wie Fortnite, Overwatch oder diversen anderen Konkurrenzprodukten völlig normal ist, hat damals einen förmlichen Shitstorm ausgelöst. Die Fans liefen Sturm gegen Bethesda und der Publisher durfte sich einiges an negativer Presse gefallen lassen, was ebenfalls ein Novum war. Der Rest ist Geschichte und wir wissen, dass die schlechte PR dem Thema DLC nachhaltig nicht geschadet hat. Heute sind Spiele, für die es keine DLCs gibt, eher die Ausnahme als die Regel und die „Causa Pferderüstung“ hat damals etwas bewiesen, was auch heute noch gilt: Es gibt sinnvolle und weniger sinnvolle DLCs.

Guter DLC – schlechter DLC – was ist was?

Doch bevor wir uns nun den Zusatzinhalten auf den Nintendo-Konsolen widmen, muss eine weitere Frage geklärt werden: Was sind denn nun sinnvolle und was sind schlechte DLCs? Hier wird man keine einheitliche Antwort finden, denn die Antwort ist von sehr subjektiver Natur. Für die einen ist ein DLC erst dann gelungen, wenn er das Spiel nach hinten heraus erweitert und zum Beispiel eine weitere Kampagne anbietet oder auf Handlungsstränge eingeht, die nach der eigentlichen Story spielen. Anderen wiederum reicht es, wenn das eigentliche Hauptspiel um zusätzliche Items oder einzelne Quests ergänzt oder ein zusätzlicher Schwierigkeitsgrad oder ein neuer Charakter hinzugefügt wird. Zu guter Letzt gibt es auch noch die Sorte Spieler, die mit einem DLC glücklich sind, der dem Protagonisten mehr Anpassungsmöglichkeiten verleiht, zum Beispiel in Form neuer Outfits oder Accessoires. Die Antwort auf diese Frage richtet sich dabei auch ein wenig nach dem Genre. Während viele Spieler von einem Rollenspiel-DLC einen deutlich größeren Umfang erwarten, sind Fans von Prügelspielen schon froh, wenn sie einen neuen Charakter bekommen, mit dem sie sich in den Kampf stürzen können. Die Pferderüstung wurde damals von einem Gorßteil der Spielerschaft als absolutes No-Go empfunden, ein paar Jahre später war es aber zum Beispiel vollkommen in Ordnung, für einen neuen Charakter Geld zu bezahlen.

Der erste DLC-Aufreger: Die berühmt-berüchtigte Pferderüstung aus Oblivion © Bethesda Softworks

In einer Hinsicht sind sich aber die meisten Spieler einig: Ein schlechter DLC liegt dann vor, wenn man das Gefühl nicht loswird, dass ein bereits bestehender Inhalt aus dem Hauptspiel herausgeschnitten wurde, nur um diesen dann extra zu verkaufen. Ein solches Beispiel findet sich auch hier wieder bei einem beliebten Rollenspiel-Hit. 2009 erschien das Dark-Fantasy RPG „Dragon Age Origins“, welches auch von Anfang an Mikrotransaktionen bzw. DLCs anbot. Ein solcher erwerbbarer Inhalt war der Golem Shale, den Vorbesteller des Spiels als Bonus geschenkt bekamen. Alle anderen hatten die Möglichkeit, den Charakter nachträglich gegen eine kleine Summe zu erwerben. Was den Fans jedoch ganz besonders bitter aufstieß, war die Tatsache, dass Shale anscheinend bereits komplett im Hauptspiel integriert war und man den Charakter und seine Dialoge und Quests absichtlich als bezahlbaren Content anbieten wollte. Der Entwickler BioWare begründete diese Vorgehensweise damals noch damit, dass man den Vorbestellern einen exklusiven Bonus gewähren wollte, doch der Schaden war bereits geschehen – von nun an herrschte bei vielen Spielen aus der Spieleschmiede BioWare eine grundlegende Skepsis, ob die DLCs tatsächlich erst nachträglich entwickelt wurden oder ob man nicht einfach Inhalte aus dem fertigen Spiel entfernt hatte und dann als gesonderten Download anbot. Gelernt hat BioWare übrigens nicht aus der Sache: Zum Release von Mass Effect 3 wiederholte sich das Spiel von Neuem und ein Begleiter, der für die Haupthandlung relativ wichtig war, wurde aus dem Spiel herausgetrennt und umsonst für Vorbesteller angeboten, alle anderen wurden zur Kasse gebeten.

Solche Negativbeispiele haben letztendlich ihren ganz eigenen Rattenschwanz hinter sich hergezogen: Das Misstrauen gegenüber dem Thema DLC wuchs immer mehr und selbst heute wird von Seiten der Spielerschaft gerne einmal der Vorwurf laut, dass manche sogenannte Day-One DLCs aus dem bereits fertigen Hauptspiel entnommen wären. Das Problem daran ist jedoch, dass diese Wahrnehmung oftmals rein subjektiver Natur und völlig unbegründet ist. Es entwickelte sich in manchen Kreisen eine wahre Verschwörer-Mentalität, bei der hinter jedem käuflichen Zusatzinhalt ein Betrug am Spieler gewittert wurde. Letztendlich haben die Erfahrungen der letzten Jahre dafür gesorgt, dass der Begriff „DLC“ oft mit einem faden Beigeschmack daherkommt und nicht immer für rein positive Reaktionen sorgt.

Nintendo und die DLC-Thematik – Fluch oder Segen?

Nun haben wir uns allerdings genug mit der Thematik an sich beschäftigt und wollen den Blick auf Nintendo richten. Denn die Titel des Konzerns aus Kyoto haben sich lange dem Trend rund um die DLCs erwehrt, so scheint es jedenfalls. Wirft man jedoch einen ganz nüchternen Blick in die Vergangenheit, so lässt sich der allererste Bezahlinhalt auf einer Nintendo-Konsole bereits im Jahre 2012 finden. Im März wurde nämlich für die japanische Version von „Fire Emblem“ auf dem Nintendo 3DS ein DLC angeboten, der das Spiel um weitere Zusatzinhalte ergänzte. Doch selbst, wenn wir dieses Beispiel als einen der ersten wenigen Versuche ansehen, mit bezahlbaren Inhalten zu experimentieren, folgten kurze Zeit später weitere Titel, diesmal auch im Westen, diesem Beispiel. So veröffentlichte Nintendo u.a für „New Super Mario Bros 2“ zwischen Oktober und Dezember 2012 mehrere DLCs, die das Spiel um mehrere Inhalte, wie z.B neue Level, Herausforderungen oder auch Items, die den Spielfluss erleichtern sollten, erweiterte. Jedes dieser Packs schlug damals mit 2,50 € zu Buche und stellte eine mehr oder weniger sinnvolle Erweiterung des eigentlichen Spiels dar. Gleiches galt für den Titel „Fire Emblem Awakening“, das auch DLC-Pakete anbot, die neue Charaktere, Karten, Waffen und Weiteres beinhalteten.

Mittlerweile ist Nintendo vollends auf den DLC-Zug aufgesprungen und kann dabei auf gute wie auch schlechte Erweiterungen und Zusatzinhalte zurückblicken. Ich persönlich bemerkte diesen Umstand erst mit Mario Kart 8 und den zusätzlichen Strecken und Fahrern – allen voran der damals recht dreiste Marketing-DLC mit und um Mercedes. Doch wie schlägt sich Nintendo mit seinen Zusatzinhalten? Haben wir es hier, wie im Falle BioWare oder Bethesda, mit DLCs zu tun, die im Preis-Leistungsverhältnis einfach nicht überzeugen können oder hat Nintendo sein Augenmerk doch mehr auf die Qualität der zusätzlichen Spielinhalte gelegt? Die Antwort auf diese Frage ist, wie so oft im Leben, nicht so eindeutig zu beantworten, denn besagte Qualität schwankt teilweise enorm. Meiner Meinung nach kann man bei den DLCs des kyotoer Konzerns zwischen folgenden Inhalten unterscheiden:

Neben lauter kleiner Ergänzungen bekam auch Mario + Rabbids Kingdom Battle einen zusätzlichen Handlungsstrang spendiert. © Ubisoft

Bezahlbare Zusatzinhalte, welche dem Spiel einen komplett neuen Fokus geben und bisher nicht veröffentlichten Inhalt hinzufügen. Als Beispiele wären hier Xenoblade Chronicles 2: Torna ~ The Golden Country, Splatoon 2: Octo Expansion oder Die Zelda Breath of the Wild Erweiterung „Die Ballade der Recken“ zu nennen. Hier wurde neben der eigentlichen Haupthandlung weitere Arbeit in neue Geschichten und Charaktere gesteckt, die den Spielspaß noch einmal erweitern.

Inhalte, die die eigentliche Kampagne oder Haupthandlung erweitern und ergänzen, indem sie vielleicht vereinzelt neue Quests einfügen, neue Herausforderungen, Gegenstände und Charaktere implementieren, ohne jedoch das eigentliche Spiel in seiner Gänze zu erweitern. Als Beispiele lassen sich hier die „Prüfung des Schwertes“ aus Breath of the Wild, der Erweiterungspass für Firem Emblem: Three Houses oder Mario + Rabids Kingdom Battle nennen.

Zu guter Letzt folgen die DLCs, die den Fokus einzig und allein auf neue Strecken oder Charaktere aus Rennspielen oder Brawler setzen, wie zum Beispiel die Season Passes von Super Smash Bros. oder Mario Kart 8 (bzw. Mario Kart 8 Deluxe, wo die Zusatzinhalte bereits inklusive waren). Diese habe ich deswegen von der zweiten Kategorie herausgelöst, da sie das Spiel zwar ebenfalls nur um ein paar wenige Inhalte erweitern, damit aber teils die ganze Spiel-Balance verändern und durcheinander bringen können.

Wenn wir uns nun die vorher gestellte Frage bezüglich „guten“ und „schlechten“ DLCs vor Augen führen, kann man sicher sagen, dass Nintendo in diesem Fall zwar oft eine gute aber nicht durchgängig ideale Figur macht. Für mich persönlich kam zumindest niemals das Gefühl auf, dass irgendwelche Inhalte aus einem bereits fertiggestellten Spiel geschnitten worden wären. Auf der anderen Seite kann man auch nicht leugnen, dass Nintendo sich teilweise durchaus bemüht, mit manchen Zusatzinhalten durchaus an schnelles Geld zu kommen. So gab es nicht gerade wenige Fans, die z.B. von den ersten Inhalten des Season Passes von Breath of the Wild eher enttäuscht waren. Der Master-Modus und die neuen Prüfungen des Schwertes waren letztendlich zwar ein Anlass, das Spiel noch einmal zu spielen, doch hatte man sich damals mehr erwartet und sehnte sich deutlich nach storylastigeren Inhalten. Ein weiteres Negativbeispiel nach dem Motto „Mehr vom Gleichen“ waren unter anderem die DLC-Pakete von Fire Emblem Warriors, von denen es drei Stück gab und die allesamt jeweils „nur“ drei Charaktere, neue Kostüme, Karten und Waffen mit sich brachten und dabei mit jeweils 8,99 € zu Buche schlugen.

Ein Beispiel für einen guten Zusatzinhalt auf der Nintendo Switch: Torna ~ The Golden Country. © Nintendo

Dem gegenüber stehen diverse Zusatzinhalte, die zweifelsohne so manches Herz haben höher schlagen lassen. Am häufigsten fiel bei meinen Recherchen die Erweiterung von Xenoblade Chronicles 2: Torna ~ The Golden Country, die zeitgleich auch als Standalone-Version spielbar war und als Vorzeigebeispiel eines guten DLCs gilt – dabei ist es dann umso ärgerlicher, dass die restlichen Zusatzinhalte des Season Passes von XC2 eher in die Kerbe „mehr ist besser“ schlugen und hauptsächlich Items und Nebenhandlungen mit sich brachten. Doch auch die zusätzlichen Strecken und Fahrer aus Mario Kart 8 wurden des Öfteren positiv erwähnt und selbst ein Splatoon 2: Octo Expansion wurde von vielen sehr wohlwollend aufgenommen, da es den Multiplayer-Shooter um eine weitere Singleplayer-Erfahrung und kosmetische Extras erweiterte, ohne dass sich die Besitzer des Basisspiels zu einem Kauf genötigt sahen.

Und dann gibt es eben noch jene DLCs, welche die komplette Balance eines Spieles mehr oder weniger drastisch verändern können – die prominentesten Beispiele hierfür sind wohl die Super Smash Bros. Charaktere, die man im aktuellsten Ableger im Rahmen eines Season Passes erwerben kann. Die Beliebtheit der einzelnen Charaktere und Stages variiert hierbei jedoch extrem. So kann es sein, dass ein neuer Kämpfer das Spiel um einige sinnvolle Elemente erweitern oder – wie zuletzt beim Helden aus Dragon Quest XI geschehen – einen wahren Shitstorm auslösen kann.

Abschließend kann man wohl sagen, dass es eigentlich nur eine Frage der Zeit war, bis Nintendo die DLC-Mechaniken endgültig für sich entdeckt hat. Und wir können wahrscheinlich froh darüber sein, dass es bisher noch zu keinen Totalausfällen gekommen ist oder dass fertige Inhalte aus Spielen herausgeschnitten und neu verkauft wurden – auch wenn man das natürlich niemals gänzlich ausschließen kann. Zum Schluss würde mich persönlich noch interessieren, wie ihr zum Thema DLC und Season Pass in Nintendo-Spielen steht und was eure persönlichen Highlights und / oder Enttäuschungen waren.

Kommentare 24

  • XenoDude Turmfürst - 27.10.2019 - 15:08

    DLC's die das Spiel mit weiteren Handlungen erweitern, sprechen mich an. Beispielsweise Starcraft Brood War oder Torna (XC2).

    Für diese zusätzliche Inhalte zahle ich gerne. Wenn jedoch bewusst ein Teil der Handlung vorgehalten wird, um mehr Geld zu kassieren, habe ich mühe damit.
  • 1232ditto Turmritter - 27.10.2019 - 15:27

    Ich finde DLCs grundsätzlich nicht schlecht. Bei Nintendo sind eigentlich alle gut, die ich mir geholt habe und auch fast alle Angebote sind fair. Auf der Switch gefielen mir die DLCs von Zelda, Splatoon und Xenoblade gut. Eine neue oder zusätzliche Geschichte ist immer gut aber auch Inhaltsupdates bei Mario Kart oder Smash finde ich nicht schlecht. Da muss aber auch die Menge zum Preis im Vergleich zum Inhalt des Spiels passen.
    Zb bei Mario Kart 8 bekommt man für 60€ 8 Cups und einige Fahrer, wobei mir die Fahrer nicht so wichtig sind. Mit beiden DLC zusammen hat man 4 Cups für 12€ bekommen. Also vereinfacht 50% mehr Inhalt an Strecken für 20% des Preises. Und für mich sind die Strecken neben dem grundsätzlichen Gameplay das Wichtigste. Das finde ich voll in Ordnung.
    Dagegen finde ich, dass bei Smash der Preis schon etwas hoch im Vergleich zum Inhalt ist. Mit 25€ zahlt man fast 50% des Spiels und bekommt nur 5 Kämpfer zu den bestehenden 70? Kämpfern, also weniger als 10% des Inhalts an Kämpfern. Das ist schon recht wenig. Natürlich kann man es nicht so einfach vergleichen und wenn es beliebte Kämpfer sind, kann ich gut verstehen, dass man sie sich kauft. Ich habe sie auch selbst gekauft in Hoffnung auf Nintendo-eigene Kämpfer, das bereue ich schon etwas, aber das ist ja mein Fehler.
    Andere DLCs wie von Fire Emblem Warriors oder Fire Emblem auf dem 3DS finde ich in Ordnung bzw nicht so besonders interessant aber die muss man sich ja auch nicht kaufen.

    Noch eine Anmerkung. Den DLC von Fire Emblem Three Houses würde ich in die erste Kategorie wie den vo Xenoblade einordnen, da bei beiden eine Nebengeschichte hinzugefügt werden soll/wurde. Natürlich ist es noch nicht klar, wie umfangreich diese ist, aber von der Idee her bringt es auch neue, eigene Inhalte dazu.
  • TheSchlonz Turmheld - 27.10.2019 - 15:38

    DLC's haben am PC bei mir meistens zur Folge, dass ich mir das Spiel erst als GotY Edition hole.
    Was ich ganz beschissen finde ist wenn, wie schon 2 mal im Falle von Nintendo passiert, eine komplette Edition erscheint, der DLC aber nur als Code enthalten ist. :cursing:
  • Soran Turmbaron - 27.10.2019 - 15:38

    naja, Nintendo war auch am anfang nicht nur tolle DLCs. Pokemon Mystery dungeon Gates of Infinity hat man die Starter hinter DLClevel versteckt, damit man ja auch alle kauft.
    Auch das ZeldaDLC fand ich nicht sonderlich berauschend. Statt der versprochenen NEUEN Story hat man nen haufen Chalanges bekommen, mit Cutszenen, die nur bekanntes nacherzählt haben und wenig mit dem getanen zu tun haben.

    DLCs sind einfach wie alles eine Frage der Qualität. Die DLCs zu MK8 hab ich mir gerne gekauft und denke auch die strecken waren das Geld alle mal wert, gut fand ich auch Torna, dass hat mir besser gefallen als das Hauptspiel, aber auch hier fand ich die Sidequests fürs Hauptspiel, die mit dem Pass kamen, fragwürdig, waren sie doch Teilweise hinter Klingen und damit hinter RNG versteckt, obwohl man da echtes Geld reingesteckt hat.
  • Rotbart93 Let's find the key we've lost - 27.10.2019 - 15:52

    Dlc wie Splatoon 2 Octo, Xenoblade Torna, Zelda BotW und Mario Rabbids Dk Adventure waren richtig gut und haben die Story erweitert, allesamt haben nur 15-20€ gekostet ,das waren sie auch auf jeden Fall Wert.
  • Recke Revali Toter Recke - 27.10.2019 - 16:06

    @Soran Ich stimme zwar gewissermaßen zu, aber Nintendo hat auch eine extrem gute Erklärung dazu abgegeben. Es gab zu viele Ideen für einen DLC, sodass sie diese in einen kompletten Nachfolger gesteckt und trotzdem noch eine solide Story-"Erweiterung" angeboten haben.
  • Soran Turmbaron - 27.10.2019 - 16:18

    @Recke Revali
    Dann hätte man eine nehmen sollen. Man hat eine NEUE Story versprochen, die kam nicht, das grenzt an irrführende Werbung. Es gab auch keine Wirkliche Storyerweiterungen, alles was kam, wusste man schon, man hat es nur in neue Zwischensequenzen gesteckt. Hätte ich gewusst, das es nur mehr Challenges sind, hätte ich es mir gesparrt.
  • Orikuro PC & Nintendo Spieler - 27.10.2019 - 16:29

    DLC – Downloadable content. Es gibt nur wenig Begriffe, die in unserer heutigen Videospiel-Szene so viele gemischte Reaktionen hervorrufen.
    Du meinst abgesehen von Mikrotransaktionen, Lootboxen, Season Pass, Battle Pass, F2P, GaaS, Vorbesteller Boni und neuerdings Glücksspiel. <X :ugly:

    Zu viele DLC führen bei mir heute nur noch dazu, dass ich auf eine GotY Editon warte. Was heute eigentlich bei den meisten Spielen eh sinnvoll ist, da die ersten Versionen so viele Patches benötigen wie noch nie. Die wenigen richtigen Erweiterungen wie Torna, New Super Luigi U, Mario Kart 8 , Splatoon 2 Octo Expansion unterstütze ich aber gerne, vorausgesetzt das Preis-Leistungsverhältnis passt.

    Speziell zu Nintendo. Ja, bei DLC geht es hier noch recht human zu - außer bei Fire Emblem- wenn ich mir da mal andere Hersteller so anschaue, aber Nintendo holt sich ihr Geld eben noch über andere Sachen rein als nur DLC. Überteuertes Zubehör, Vollpreis Ports, Nintendo Switch Online Gebühr, amiibos etc. Abgesehen davon sind die First-Party Spiele auch die Aushängeschilder einer Konsole, da sollte man sich keine zu großen Patzer leisten.
  • Zegoh Feuer ♥ Eis - 27.10.2019 - 16:36

    Zitat von Florian McHugh:

    dass manche sogenannte Day-One DLCs aus dem bereits fertigen Hauptspiel entnommen wären. Das Problem daran ist jedoch, dass diese Wahrnehmung oftmals rein subjektiver Natur und völlig unbegründet ist.

    Zitat von XenoDude:

    Für diese zusätzliche Inhalte zahle ich gerne. Wenn jedoch bewusst ein Teil der Handlung vorgehalten wird, um mehr Geld zu kassieren, habe ich mühe damit.
    Und genau hier sehe ich das Problem: Das angesprochene Thema "wurde es bewusst weggelassen" oder "haben sie zu früh released und machen den Rest per DLC" kann man eben nicht nachvollziehen.
    Gerade bei jedem Spiel was noch vor Release DLC/SeasonPass-Ankündigung hat, ist irgendwie dieser bittere Beigeschmack das man sich denkt "jo, das hätte auch schon drin sein können".

    Zitat von Florian McHugh:

    Am häufigsten fiel bei meinen Recherchen die Erweiterung von Xenoblade Chronicles 2: Torna ~ The Golden Country, die zeitgleich auch als Standalone-Version spielbar war und als Vorzeigebeispiel eines guten DLCs gilt –
    Du magst vielleicht recht haben, das es als "Beispiel" gut vorangehen würde - aber wenn man ehrlich ist, zählt es nicht als DLC. Du hast oben im Beitrag selbst geschrieben:

    Zitat von Florian McHugh:

    Doch um eine klare Linie zu ziehen, möchte ich mich tatsächlich auf die bezahlbaren Zusatzinhalte beschränken, die aus dem Internet bezogen werden müssen.
    Also somit fällt Torna auch raus - ich sehe es sowieso nicht als DLC, da es auch eigenständig ist.

    ____________________________________________________________________________________

    FInde das Thema DLC allgemein schwierig.
    Es gibt eben sehr sehr viele Faktoren, die für mich einen "guten" DLC ausmachen.
    Da wären zum Beispiel:
    - Qualität des Hauptspiels
    - Art des DLCs (Kämpfer, Inhalt, Kosmetik,...)
    - Preis
    - Umfang
    - daraus resultierend: Preis/Leistungsverhältnis
    - persönlicher Geschmack.

    Und daraus entstehen auch ganz verschiedene Ergebnisse. So bin ich bei einigen Spielen (z.B. Heroes of Hammerwatch) mit zusätzlichen freischaltbaren Klassen als DLC zufrieden gewesen, weil sie billig waren. Gleichzeitig hab ich aber auch schon den Season Pass von bspw. Smash bereut, eben weil mich viele Charaktere nicht angesprochen haben.

    Es ist meiner Meinung nach einfach Fluch und Segen: wenn einen ein Spiel gefällt, kann man einfach nicht genug bekommen und dann macht man auch mehr Abstriche was DLCs betreffen. Man ist dann durchaus mit weniger zufrieden. Gleichzeitig ist aber immer dieser "bittere Beigeschmack" dabei. Insgesamt kann man wohl sagen: Es ist sehr subjektiv, solange man sich nicht "betrogen" oder "abgezockt" fühlt, sind DLCs für einen selbst wohl okay, das kann aber der nächste schon wieder ganz anders sehen.

    Zudem ist es wie mit allen: gibt es zu viel "Schrott" oder zu viel "negatives" oder schlechtes, wird schnell verallgemeinert und die Grundeinstellung gegenüber solches ist dann auch erstmal negativ. Das stimmt so wohl für viele über ein und trifft defitiniv auf DLCs zu. Ebenso wie auf Microtansaktionen, Lootboxen und co.

    Edit:

    Zitat von Florian McHugh:

    Abschließend kann man wohl sagen, dass es eigentlich nur eine Frage der Zeit war, bis Nintendo die DLC-Mechaniken endgültig für sich entdeckt hat.
    Im Bezug auf Nintendo sehe ich es wie du. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie mit einsteigen. Mittlerweile hat ja auch gefühlt jedes neue Game von Nintendo DLCs. Und es wird wohl auch nur eine Frage der Zeit sein, bis Nintendo einen Shitstorm für ein schlechten DLC abbekommt.

    Als nächstes könnte sich auf jeden Fall Gamefreak qualifizieren, sie sollten definitiv kein DLC ankündigen, vorallem keine fehlenden Pokemon, die dann auch noch Geld kosten. Wenn das passiert, ist ein Shitstorm vorprogrammiert. Aber ich hoffe soweit können sie auch denken :D
  • Recke Revali Toter Recke - 27.10.2019 - 16:53

    @Soran Ich verstehe deinen ersten Satz nicht. Die neue Story wurde wie gesagt durch neue Cutscenes und Tagebücher ersetzt, für 20€ für den ganzen Season Pass ist das in Ordnung. Außerdem gibt es auch ein gutes Gefühl, denn die neue Story wurde nicht gerusht und kommt in Form eines ganz neuen Spiels daher. Dafür muss man einen mittelmäßigen DLC in Kauf nehmen, der den Begriff "neue Story" zugunsten der neuen Story etwas weit ausgedehnt hat.
  • Wunderheiler Turmbaron - 27.10.2019 - 16:57

    @TheSchlonz

    bei welchen Spielen war das?
  • Soran Turmbaron - 27.10.2019 - 17:06

    @Recke Revali
    Was gibt es nicht zu verstehen, es wurde eine neue Story versprochen, die Leute haben geld bezahlt, die neue Story kam aber nie als DLC. Das ist eigentlich nach deutschem Recht nicht zulässig, man kann nicht einfach was anderes in ein Packet paken, was man nicht bezahlt hat, aber gut vermuttlich kann man "neue Story" auch extrem dehnen und sagen, die neue Story ist "link macht nochmal 20 Schreine". Die Cutszenen und die Tagebücher ergänzen ein wenig das Lore, aber es ist eben keine neue Story, es ist eine Erweiterung der vorhandenen. Und wenn man eben zu einem ein Challangepack raushaut und dann ein StoryDLC, dann erwartet man auch mehr Story.

    Das Nintendo dann eben sich noch hinstellt, und das, was man schon bezahlt hat, eben eine neue Story, lieber als neues Spiel verarbeitet, und man dann nochmal bezahlen soll (was manja eigentlich schon bezahlt hat) macht es nicht besser, sondern in meinen Augen noch schlimmer
  • Taneriiim Assistent des Regionalmanagers - 27.10.2019 - 17:40

    Nennt mich altmodisch, aber irgendwie sind mir DLC‘s lieber als diese ganzen Battle Pass, sehr teuren Skinverkäufe oder Microtransaktionen.

    Generell ist Vieles, was mit F2P zu tun hat sehr seltsam finde. Und was besonders seltsam ist, ist die Grenzenlosigkeit der Ausgaben. Theoretisch kann man ne Millionen Dollar in Skins ausgeben. Ich glaube nicht dass sich Jeder so gut im Griff hat, und ich bezweifle dass Entwickler das Spiel weiter kostenlos anbieten würden, wenn sie es täten.

    Abomodelle von PLATTFORM ANBIETERN (nicht von einzelnen Entwicklern) hingegen fände ich interessant.

    F2P kann ja eine Demofunktion einnehmen, dafür wäre es ok.
  • TheSchlonz Turmheld - 27.10.2019 - 18:00

    @Wunderheiler
    Mario + Rabbits.
    Ich dachte wäre auch bei Xenobladechronicles 2, hab mich aber getäuscht.
  • Solaris ntower zertif. Kommentator - 27.10.2019 - 18:20

    Den einzig fairen DLC den ich kenne stammt aus Witcher 3. Da war das P/L Verhältnis überragend, gegenüber gestellt, war z. B. der DLC von Zelda Brot die reinste Frechheit. :thumbdown:
  • base332 Turmritter - 27.10.2019 - 18:20

    ich bin nach wie vor ein gegner von dlc's im allgemeinen...

    ich denke mir immer wieder den ganzen schnick schnack hätte man auch einfach in einem kleinen story addon oder auch einfach nur so zusammenführen können (den ganzen schnick schnack wie neue waffen, kostüme etc. hätte man dann noch als xtra anpreisen können) eigentlich so wie damals... xD

    vom wirtischaftlichen standpunkt verstehe ich natürlich das es ertragreicher ist viele kleine dinge zu verkaufen als 1-3 große packete (addons) dennoch werde ich mich glaube nie richtig damit abfinden können...


    @XenoDude
    starcraft broodwar war kein dlc sondern ein komplettes addon zu der zeit gab es den begriff dlc auch noch garnicht
  • Wunderheiler Turmbaron - 27.10.2019 - 18:30

    @TheSchlonz

    das ist von Ubisoft...
  • XenoDude Turmfürst - 27.10.2019 - 18:34

    Zitat von base332:

    @XenoDude
    starcraft broodwar war kein dlc sondern ein komplettes addon zu der zeit gab es den begriff dlc auch noch garnicht
    Natürlich war es im eigentlichen Sinn kein DLC, da man die Erweiterung nicht herunterladen konnte, jedoch ist es vom Charakter her sehr wohl eine DLC (vergleichbar mit Torna).
  • Micha-Teddy93 SEGA & Nintendo = ♡ - 27.10.2019 - 19:05

    Nintendo und DLCs, uff. Ich bin so zwiespältig bei dem Thema und erkenne keine Logik bei den Support. Mario Kart 8 bietet man bei den Strecken 50% mehr Inhalt für 12€. Strecken bei einen Rennspiel die man wohlmöglich mehr fährt, als im Gegenzug einen Charakter in Smash für 5,99€ spielen wird.

    Diese Preis/Leistungs Waage ist bei mir nicht zu erkennen bei Nintendo. Bei Splatoon hat man wahnsinnig viel sogar für lau angeboten. Ich bin gespannt ob sich das einpendeln wird. Am Interesse zu den Spielen kann es doch nicht liegen.
  • Miriam-Nikita Bewohnerin - 27.10.2019 - 19:22

    Also ich freue mich eigentlich immer über DLCs, weil ich so die Möglichkeit habe, tolle Spiele zu erweitern und noch länger zu spielen.
    Sagt mir ein DLC nicht zu, so wird er nicht gekauft.

    An DLCs auf der Switch habe ich folgendes:
    • Zelda BotW Season Pass
    • Xenoblade 2 Season Pass
    • Fire Emblem Three Houses Season Pass
    • Smash Bros Fighter Pass
    • Fire Emblem Warriors Season Pass
    • Splatoon Octo Expansion
    • Mario & Rabbids DK DLC (einzeln)


    Davon wurden alle, außer Mario & Rabbids sofort gekauft, auch wenn nur wenige Infos bekannt waren. Und ich wurde nicht enttäuscht.

    Liegt aber auch daran, dass ich aus den Beschreibungen ziemlich gut rauslesen kann, ob das ganze brauchbar für mich ist oder nicht. Ich stell mir auch gar nicht die Fragen, ob etwas rausgeschnitten wurde oder nicht. Sondern für mich gibt es nur folgende Punkte zu beachten:

    Wie ist die zu erwartende Qualität des Spiels und kann ein DLC der angebotenen Art, zum angebotenen Preis meinen Spielspaß erweitern. Wenn ja, dann wirds gekauft. Ansonsten wirds nicht gekauft (z. B Marvel Ultimate Alliance 3)


    Ich bin also durchaus froh, dass es DLC gibt. Und habe dadurch schon viele Stunden in meine Spiele gesteckt.
  • Ande Turmfürst - 27.10.2019 - 19:35

    Es ist immer ein bisschen unterschiedlich, den Xenoblade 2 DLC fand ich gut und da wurde einiges geboten fürs Geld. Bei Smash finde ich die Preise eher etwas hoch angesetzt, vor allem die Mii Kostüme sind etwas, was man zu den jeweiligen Charakteren dazupacken oder einfach kostenlos hätte anbieten können. 80 Cent für einen Schleimhut ist eigentlich eine Frechheit.
    Irgendwie hat Nintendo auch keine wirklichen Ideen bei DLC, die von BotW angekündigte Ballade der Recken war am Ende nicht wirklich der Rede wert, da hatte ich mehr und vor allem etwas neues erwartet statt ein paar Schreine.
    Eigentlich wäre es mir aber sowieso lieber, wenn man komplette Spiele zu einem Preis und ganz ohne Downloadgedöns rausbringt, kostenlose Inhalte wie z.B. die neuen Kostüme bei Mario Odyssee oder Waffen in Splatoon nehme ich gerne mit, könnte aber auch ohne die Leben (wobei bei Splatoon es dann zum Start schon deutlich mehr Waffen/Stages hätten sein müssen).
  • otakon Ssssssssswitch - 28.10.2019 - 07:52

    DLC sind natürlich für jeden anders und was der eine gut findet findet der andere wieder schlecht, da wird man eh nie auf einen Nenner kommen und auch Kosten/Nutzen ist ja sehr individuell.

    Ich finde kosmetische DLC zB überhaupt nicht schlimm, auch wenn ich es schade finde das Sachen wie Skins und Kostüme früher mal zum freischalten Standard waren und man nun für sowas Geld ausgeben soll... mach ich aber so gut wie nie - das ist es mir nicht wert.
    Neue Charaktere etc in Fighting Games find ich super, kaufe ich aber auch eher selten... ich liebe fighting Games aber online machen die keinen Spaß und für ein paar Runden offline mit DLC Kämpfern spielen macht keinen Sinn zumal ich die Preise da oft zu hoch empfinde.
    Story DLC die eine neue Geschichte erzählen etc finde ich klasse und wenn das interessant klingt bin ich auch bereit das zu kaufen, was nicht geht ist wenn man das Gefühl hat das es absichtlich entfernt wurde, aber das Gefühl hatte ich bisher sehr selten und bei Nintendo noch gar nicht.
    Ebenso neue Maps oder Level wie bei NSMB 2 - da hab ich keine Probleme mit und wenn mir das Spiel gefällt kauf ich sowas vielleicht auch.

    Grundsätzlich bin ich mit Nintendos DLC Politik aktuell eher zufrieden, kaufe zwar längst nicht alles aber habe das Gefühl das sie es sinnvoll nutzen.
  • megasega2 Turmheld - 28.10.2019 - 12:05

    Ich würde bei DLC noch zwischen DLC und Add-On unterscheiden. Zum Beispiel gab es bei "Die Siedler 6: Aufstieg eines Königreiches" noch das Add-On "Reich des Ostens". Das fügte nicht nur eine komplett neue Region hinzu, sondern auch auf den anderen Maps einsetzbare neue Figuren, bauten und Gegenstände, wie den Geologen, mit dem man erschöpfte Steinbrüche wieder nutzbar machen konnte.

    Ein DLC hingegen, in diesem Sinne, ist für mich sowas wie Skins, Waffen oder irgendwelche Kostüme. Bei einem Add-On, wenn es umfangreich und sinnvoll ist, zahle ich gern auch ein paar Euro mehr als üblich (15 bis 25 Euro sind absolut okay), bekomme dafür aber auch wirklich mehr. Bei reinen DLC-Produkten, also Skins oder Kostümen, verändert sich ja das Gameplay nicht, ich bekomme keine neue Map, keine hilfreichen Gegenstände, wie den oben angesprochenen Geologen, sondern eben nur Klamotten und Farben.

    Dafür gebe ich sicher keine 10 € aus oder irgend so einen Season-Pass, der mehr als das Hauptspiel kostet und zu 75 % nur aus kosmetischen items besteht.

    Ich bin ohnehin generell dafür, das auch mobile Games zukünftig Geld kosten sollten, dafür aber auf DLC und dergleichen verzichten. So wie es bei Super Mario Run war.
  • green Link Turmritter - 28.10.2019 - 13:28

    Ich finde es nicht gut, wenn vor Release gesagt wird, dass man an DLC arbeiten wird. Früher, als es die Möglichkeiten noch nicht gab, hätte man den Release um ein paar Monate verschoben und die Ideen in das Hauptspiel gepackt.
    Am schlimmsten finde ich aber, wenn vor Release ein Hero-Mode-DLC angekündigt wird. Ich starte mein Spiel lieber sofort im Hero-Mode und will nicht erst das Spiel durchspielen und anschließend, nach Veröffentlichung des DLC's, nochmal von vorne anfangen. Das raubt mir den Spielspaß erheblich. Beispiel: Zelda BotW.