Das sind die liebsten Neuerscheinungen des Jahres 2019 der ntower-Redaktion Spezial

Das Jahr 2019 war wieder einmal ein ziemlich aufregendes Gaming-Jahr. Es wird Zeit darauf zurückzublicken und unsere Highlights vorzustellen. Einige Redakteure stellen in den folgenden Texten ihre liebste Neuerscheung des Jahres 2019 vor, nicht jedes Spiel erschien für die Nintendo Switch. Wir hoffen auch von euch zu hören, welches Spiel eure Lieblingsneuerscheinung des Jahres gewesen ist.


Das Highlight von Felix Eder war AI: The Somnium Files


Plattform: Nintendo Switch, PlayStation 4, Steam
Genre: Visual Novel / Mystery-Adventure


AI: The Somnium Files ist das neueste Spiel von Kotaro Uchikoshi, dem Schöpfers der hochgelobten Zero-Escape-Reihe. Wie die spirituellen Vorgänger ist auch AI: The Somnium Files nicht für das junge Publikum gedacht, denn es fließt einiges an Blut und auch mit schmutzigem Humor wird nicht gespart. Ihr spielt einen Detektiv namens Date und müsst einen schrecklichen Mordfall aufklären, bei welchem einer jungen Frau ein Auge ausgerissen wurde. Das Spiel besteht zwar zum größten Teil aus Text, doch ab und zu ist auch eure Geschicklichkeit, euer Denkvermögen oder eure Schnelligkeit gefragt. Ihr werdet unter anderem in der Lage sein, in die Träume anderer Menschen einzutauchen und könnt euch in diesen 3D-Traumwelten frei bewegen sowie Aktionen durchführen. Entscheidungen beeinflussen schlussendlich die Geschichte und ihr werdet auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen, bevor ihr die Wahrheit hinter dem Fall aufklären könnt.


Während ich 2017 mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild und 2018 mit Super Smash Bros. Ultimate klare Lieblinge hatte, tat ich mir 2019 schon etwas schwerer. Eigentlich hätte ich dieses Jahr gerne Super Mario Maker 2 gewählt, welches zwar außerordentlich gut, aber doch sehr ähnlich zum Vorgänger ist und somit nicht mehr den ganz großen Wow-Effekt auslösen konnte, wenn man zuvor den Wii U-Teil bereits ausgiebig gespielt hat. Schlussendlich habe ich mich für AI: The Somnium Files entschieden, da ich diesem Spiel dieses Jahr am meisten entgegengefiebert hatte und meine hohen Erwartungen glücklicherweise erfüllt wurden. Mit knapp 50 Spielstunden ist AI: The Somnium Files zudem mein meistgespieltes Einzelspieler-Spiel in diesem Jahr und jede Stunde war ein Genuss. Ich liebe einfach Spiele, die eine starke Story, interessante Charaktere, tolle Musik und schockierende Plottwists zu bieten haben – all dies trifft auf AI: The Somnium Files zu!


Hier geht es zum Testbericht von AI: The Somnium Files



© Spike Chunsoft


Das Highlight von Marco Kropp war Astral Chain


Plattform: Nintendo Switch
Genre: Action-Adventure


Nintendo ging mit PlatinumGames für ein neues Action-Spiel in Kooperation, was in diesem Sommer seine Veröffentlichung feierte. Die Rede ist von Astral Chain. Im Spiel schlüpft ihr in die Rolle eines Polizisten, welcher auf einer künstlichen Insel namens Arche die täglichen Arbeiten verrichtet. Doch die Welt ist leider alles andere als friedlich, denn die Menschheit wird seit Jahren durch Chimären, Wesen aus einer anderen Welt, bedroht. Durch diverse Umstände erlangt ihr in den Besitz eines Gefährten, genannt Legionen, die euch bei diversen Ermittlungsarbeiten unterstützen aber auch zusätzliche Angriffsmöglichkeiten zur Verfügung stellen.


Obwohl zunächst Kingdom Hearts III mein Favorit des Jahres 2019 war, faszinierte mich Astral Chain vom ersten Trailer an. Doch bei Astral Chain wagte ich auch ein privates Experiment. Das Spiel erschien am 30. August 2019 und ich hatte geplant, es vor meiner Urlaubsreise nach Japan eine Woche später inhaltlich abzuschließen. Und dieses Experiment ist mir gelungen. So beendete ich die Geschichte innerhalb von 27 Stunden. Selbst am Abend und in der Nacht vor dem Abflug spielte ich es noch intensiv. Ich empfand bei dem Spiel sehr viel Freude und auch wenn es hier und da verbesserungswürdig war, so ist Astral Chain mein Spiel des Jahres 2019. Angefangen bei der tollen Musik über die Handlung, den abwechslungsreichen Szenarien bis hin zu den kleinen Details konnte mich das Spiel tatsächlich in seinen Bann ziehen. Die berühmte Platinum-Action und die tollen Effekte ergänzten das Spiel hervorragend und sorgten für bombastische Momente. Aber es gab auch kleinere Schwächen. So waren manche Passagen in die Astral-Ebene manchmal ein Krampf und einige Male wollte die Steuerung nicht so, wie ich wollte. Auch die Geschichte der Beziehung zu eurem Zwilling war teilweise vorhersehbar, aber trotzdem unterhaltsam. Dennoch gefielt mir das Spiel sehr und sogar etwas mehr als Kingdom Hearts III, obwohl ich mich auf Kingdom Hearts III vergleichsweise mehr gefreut hatte.


Hier geht es zum Testbericht von Astral Chain.


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© Nintendo


Das Highlight von Felix Kraus war Resident Evil 2 - Remake


Plattform: PlayStation 4, Xbox One, PC
Genre: Horror, Abenteuer, Action, Rätsel


Mit dem Remake zu Resident Evil 2 wurde für mich das Spielejahr 2019 eingeläutet. Obwohl ich zuerst skeptisch war, da ich gehofft habe, man würde denselben Weg gehen wie mit dem Remake von Teil eins auf dem GameCube. Dieses gehört heute noch zu meinen liebsten Spielen aller Zeiten. Meine Zweifel verflogen allerdings schnell, als erste Spieleszenen gezeigt wurden. Das Abenteuer von Claire Redfield und Leon S. Kennedy hätte nicht schöner neu veröffentlicht werden können.


Mit dem Remake zu Resident Evil 2 ist es Capcom gelungen, die Quintessenz des Grundspiels zu extrahieren und in ein modernes Gewand zu gießen. Optisch ist das Spiel eine Augenweide. Die alten Handlungsorte wurden gut in die neue Spielmechanik übertragen und glänzen mit einer detailverliebten Präsentation. Zusammen mit dem hervorragenden Sound, der primär aus dezenten Klängen und beunruhigenden Umgebungsgeräuschen besteht, ergibt sich eine tolle Atmosphäre, in der ich mich als Horror-Fan sofort wohlgefühlt habe. Ebenso hat es mir gefallen, dass man sofort zu Beginn den höchsten Schwierigkeitsgrad auswählen konnte, ohne diesen vorher freischalten zu müssen. Dieser kommt mit einer ganz besonderen Einschränkung daher, die man als "Resident Evil"-Veteran kennen- und lieben gelernt hat – und zwar die beschränkte Speicherfunktion. Das mag nicht jedermanns Sache sein, aber das Gefühl, nach langer Spieldauer ohne zwischenzeitliches Speichern aus Mangel eines Farbbandes endlich wieder den Spielstand sichern zu können, lässt sich am ehesten mit dem Toilettengang nach dem Kinofilm Avengers: Endgame vergleichen.


Trotz des penetranten Mr. X und der widerstandsfähigen Gegner ist das Remake zu Resident Evil 2 meine liebste Neuerscheinung 2019 und ich freue mich wahnsinnig auf das Remake des dritten Teils, welches bereits in wenigen Monaten veröffentlicht werden soll.


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© Capcom


Das Highlight von Florian McHugh war The Liar Princess and the Blind Prince


Plattform: Nintendo Switch, PlayStation 4, PlayStation Vita
Genre: 2D-Adventure


In The Liar Princess and the Blind Prince schlüpft ihr in die Rolle einer Wölfin, die sich wünscht zu einem Menschen werden zu können, um einen jungen und erblindeten Prinzen helfen zu können. Eure Hauptaufgabe besteht darin, den blinden Prinzen unbeschadet durch diverse Level zu führen, wobei ihr jederzeit zwischen eurer menschlichen und eurer Wolfsform wechseln könnt. Während ihr in Ersterer den jungen Thronerben an die Hand nehmen und ihm Befehle zurufen könnt, wehrt ihr in Letzterer diverse Gegner ab und sorgt dafür, dass dem Prinzen kein Leid zugefügt wird. Dazu werden außerdem eure grauen Zellen gefordert, wenn es darum geht, den Prinzen mit gezielten Befehlen sicher durch diverse Fallen zu navigieren und kleine Rätsel zu lösen. All dies spielt sich auf wunderschön gezeichneten Hintergründen ab, die einem das Gefühl vermitteln, man liest gerade ein Märchenbuch – inklusive einer Moral von der Geschichte.


Dass bei all den Neuerscheinungen sich ausgerechnet ein so kleiner Indie-Titel als mein persönliches Highlight des Jahres behaupten konnte, lag nicht zuletzt daran, dass mir der Stil des Spiels sehr gut gefallen hat, der doch ziemlich einmalig und etwas Besonderes ist. Zusammen mit den sehr gut geschriebenen und vertonten Charakteren und den doch recht anspruchsvollen Rätseln hat sich so ein Gesamtpaket zusammengeschnürt, welches anderen großen Titeln vom Umfang her zwar nicht das Wasser reichen kann, sich dafür aber mit Charme und viel Liebe zum Detail einen Platz in meinem Herzen erobern konnte.


Hier geht es zum Testbericht von The Liar Princess and the Blind Prince.


© NIS America


Das Highlight von Johannes Bausch war Sekiro: Shadows Die Twice


Plattform: PlayStation 4, Xbox One, Windows
Genre: Action-Adventure


From Software, am besten bekannt für Demon Souls, Bloodborne und die Dark Souls-Reihe, lieferte uns in diesem Jahr ihren neuesten Streich: Sekiro: Shadows Die Twice. Und was sie uns dort für einen Titel serviert haben! Ihr übernehmt die Kontrolle über Sekiro, einen Shinobi, der den göttlichen Erben Kuro nicht beschützen konnte und der durch das Scheitern entführt wurde. Seiner Ehre sowie seines linken Arms beraubt schwor er sich, Kuro aus den Klauen der Feinde zu befreien. Kenner der „Soulsborne“-Spiele konnten ihre bereits erlernten Taktiken der knüppelharten Games direkt über Bord werfen, denn bei Sekiro: Shadows Die Twice stehen das sekundengenaue Parieren sowie schnelle, aggressive Angriffe auf der Tagesordnung. Vorbei sind die Zeiten als Blocken, Ausweichrollen und in Deckung springen bei Erschöpfung, der Schlüssel zum Sieg waren. Blitzschnell müsst ihr die Angriffe abwehren, um den Feinden Haltungsschaden zuzufügen. Ist der Balken gefüllt, könnt ihr mit einem Todesstoß den Kontrahenten niederstrecken. Bossgegner benötigen allerdings zwei, manchmal sogar mehrere Todesstöße, bevor sie sich das Reich der Toten einmal näher ansehen. Dabei zählt, je kürzer der wirkliche „Lebensbalken“ des Kontrahenten, desto länger bleibt der Haltungsschaden bestehen. Somit wird ein Wechselspiel aus Parieren sowie kurzen Hieben gezaubert. Als Hilfe hat Sekiro zudem eine Armprothese, die mitunter als Axt oder Greifhaken eingesetzt werden kann.


Sekiro: Shadows Die Twice hat mich zu Beginn des Jahres regelrecht an den Bildschirm gefesselt. Ich spreche aber direkt eine Warnung aus: Ihr werdet häufiger sterben, als sich die Lemminge die Klippen herabstürzen. Spieler benötigen eine immens hohe Frustresistenz, denn Wutausbrüche sind keine Seltenheit beim Erleben dieses Games. Doch genau das hat den Reiz für mich ausgemacht, ihr müsst eure Feinde analysieren, ihre Angriffsmuster studieren und allem voran eure Hand-Augen-Koordination trainieren. Manche Angriffe sind nicht parierbar, somit stellt sich die nächste Frage: Über den Streich des Gegners hüpfen (bei einem Rundumschlag) oder seitlich Ausweichen (bei Stichangriffen). Pfeilschnell müsst ihr die Angriffe erkennen, um im Sekundenbruchteil die richtige Aktion auszuführen. Bis zu meinem Lebensende werde ich niemals das legendäre Schwertkampfduell mit Genichiro vergessen. Ich weiß nicht mehr, wie viele Stunden es gedauert hat, ihn nach einem Kampf epischen Ausmaßes um Leben und Tod endlich niederzustrecken, das Glücksgefühl nach so einem intensiven Fight ist aber unbeschreiblich. Nur um direkt danach aber wieder mit einer Faust in die Fresse auf den Boden der harten (Sekiro)-Tatsachen zurückgeschmettert zu werden. Denn der nächste Bosskampf wartet nicht lange, da gibt es noch genügend Dates mit anderen Kalibern derselben Kerbe. Neben den grandiosen Kämpfen bietet Sekiro wundervolle japanische Landschaften, einen phänomenalen Soundtrack fernöstlicher Klänge sowie eine fantastische Atmosphäre. Meiner Meinung nach hat Sekiro: Shadows Die Twice zurecht kürzlich den Game Award für das Beste Spiel 2019 erhalten.


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© Activision


Das Highlight von Kevin Becker war A Hat in Time


Plattform: Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One, Windows, macOS
Genre: 3D-Platformer


Bevor der bunte Indie-3D-Platformer A Hat in Time endlich seinen Weg auf die Nintendo Switch fand, verwirrten uns undurchsichtige Aussagen und lange Wartezeiten, bis es dann endlich soweit war und das Spiel zwei Jahre nach seiner Erstveröffentlichung erschien. Ihr übernehmt die Rolle von Hat Kid – ein kleines, außerirdisches Mädchen, das auf dem Weg nach Hause ihren Treibstoff für ihr Raumschiff in Form von Zeitgläsern verliert und auf einem fremden Planeten die zeitmanipulierenden Schätze wieder an sich reißen muss, bevor es die Einheimischen tun.


Als selbst ernannter Liebesbrief an den GameCube war mein Interesse an A Hat in Time als jemand, der mit dem kleinen Würfel aufwuchs, augenblicklich geweckt, nachdem so viele 3D-Platformer ihre Inspirationen hauptsächlich aus der Nintendo 64-Ära ziehen. Erwartungsgemäß hoffte ich auf die merkwürdig interessanten Ansätze, die so viele GameCube-Spiele wie Super Mario Sunshine oder Luigi´s Mansion zu ihrer Zeit mit sich brachten und wünschte mir ein Abenteuer, dass mindestens ebenso kreativ wie mutig ausfällt. Und was soll ich sagen: Die Erwartungen wurden merklich übertroffen. Nicht nur ist jede Welt ein einmaliges Erlebnis, das mit unterschiedlichen Gameplay-Prämissen spielt und deswegen fast schon wie ein kleines Eigenabenteuer erscheint – Hat Kids Movement ergänzt sich dem Leveldesign aufgrund ihrer unheimlichen Geschmeidigkeit in der Steuerung einfühlsam und ergibt mit den dynamischen Hutfähigkeiten einen knuffig sympathischen Protagonisten. Immer wieder war ich überrascht, wie gut der Zeitgeist des GameCubes eingefangen wurde, ohne wie eine billige Kopie zu wirken: Sei es der Witz und die Dialoge aus Paper Mario: Die Legende vom Äonentor, die knallbunte Optik aus The Legend of Zelda: The Wind Waker oder die glaubwürdigen Orte aus Super Mario Sunshine.


Dass der vermutlich einzig hervorstechende Kritikpunkt in Form einer schwächelnden Technik an der wahrscheinlich noch mangelnden Erfahrung des jungen Teams liegt, zeigt nur, wie hervorragend sämtliche andere Komponenten, wie Musik, Gameplay oder Kreativität umgesetzt sind und für mich selbst Hochkaräter wie Super Mario Odyssey – trotz meiner Liebe zum Spiel – vom Thron stürzen. Ein Muss für Genre-Fans.


Hier geht es zum Testbericht von A Hat in Time.


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© Humble Bundle


Das Highlight von Daniel Kania war Fire Emblem: Three Houses


Plattform: Nintendo Switch
Genre: Strategie-RPG


Fire Emblem: Three Houses stellt den neuesten Ableger der langjährigen Strategie-RPG-Reihe von Nintendo und Intelligent Systems dar. Nachdem die Serie vor wenigen Jahren noch kurz vor dem Aus stand, geht es ihr heute besser als jemals zuvor. Mit den Titeln für den Nintendo 3DS konnte das Fire Emblem-Universum viele neue Fans gewinnen und auch der aktuelle Ableger für die Nintendo Switch markiert einen idealen (Wieder-)Einstiegspunkt für Neulinge wie auch Veteranen.


Der Kern des Spiels ist traditionsgemäß erhalten geblieben: In schachbrettartigen Umgebungen befehligt ihr eure Truppe an liebenswürdigen Figuren und geht dabei möglichst strategisch vor, um euren Gegnern den Garaus zu machen oder das Missionsziel zu erfüllen. Seid ihr jedoch gerade nicht auf dem Schlachtfeld, dann erkundet ihr das Kloster Garreg Mach, in dem ihr mit all den verschiedenen Figuren sprechen, Quests annehmen und anderen Aktivitäten nachgehen könnt. Die Spielmechaniken gehen hier Hand in Hand und sorgen für einen zufriedenstellenden, fesselnden Spielefluss.


Was mich persönlich wohl am meisten beeindruckt hat, ist die schiere Menge an Inhalt sowie das Herzblut und die Mühe, welche in dieses Spiel geflossen sind. Während Fire Emblem Fates noch praktisch in drei Spiele geteilt wurde, erleben wir bei Fire Emblem: Three Houses das genaue Gegenteil. Hier stecken gleich drei Spiele in einem. Es ist schlichtweg absurd, wie viel in diesem Spiel erlebt werden kann und wie viele Optionen es gibt, um jeden Spieldurchgang einzigartig zu gestalten. Besonders zu loben sind an dieser Stelle noch die Charakterisierung der einzelnen Figuren als auch die erstklassige englischsprachige Synchronisation. Fans von Strategie oder RPG dürfen das auf keinen Fall verpassen!


Hier geht es zum Testbericht von Fire Emblem: Three Houses.


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© Nintendo / Intelligent Systems


Das Highlight von Maik Styppa-Braun war Yooka-Laylee und das Unerreichbare Versteck


Plattform: Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One, PC
Genre: Platformer, 2D


Yooka Laylee und das unerreichbare Versteck war für mich die große Hoffnung, dass an die Stärken des ersten Teils angeschlossen wird und man diese dank der Mischung aus 2D- und 3D-Elementen noch weiter ausbaut. Diese Mischung gefiel mir in den Screenshots und Videos vorab schon sehr gut und konnte mich auch im ausgiebigen Test überzeugen.


Warum der Titel mein Highlight des Jahres ist? Er macht einfach auf so vielen Ebenen alles richtig. Die Steuerung geht locker von der Hand, der Soundtrack setzt sich schön im Ohr fest und sowohl Oberwelt als auch die einzelnen Level überzeugen durch Kreativität und Witz. Dies führt letztlich zu einem unglaublich tollen Spielerlebnis, welches ich so lange nicht mehr hatte. Hinzu kommt die immense Spieldauer. Allein die Anzahl der Level und die große Oberwelt laden zu etlichen Stunden ein. Ist man dann auch wie ich ein Fan von Komplettierung, stehen einem unzählige sammelbare Gegenstände zur Verfügung. Da diese häufig durch Geheimnisse im Verborgenen liegen, ist der Entdeckerdrang schnell geweckt. Da der Titel auch mobil überzeugen konnte, bin ich froh, ihn stets dabei zu haben, da es immer wieder Spaß macht, noch ein Level abzuschließen, ein Geheimnis zu lüften oder auch einfach eine Runde den Soundtrack zu genießen. Bis jetzt reizt mich auch noch immer der Gedanke, den Titel nochmals einzulegen, um dem Erzfeind Capital B ohne jegliche Unterstützung der Bienen-Armee das Handwerk zu legen. Vielleicht wird dies ja mein Vorsatz fürs neue Jahr...


Hier geht es zum Testbericht von Yooka-Laylee und das Unerreichbare Versteck


© Team 17


Das Highlight von Ilja Rodstein war Luigi's Mansion 3


Plattform: Nintendo Switch
Genre: Action-Adventure


Neben den beiden Pokémon-Spielen wurde Luigi's Mansion 3 als das diesjährige Highlight von Nintendo angepriesen. Und tatsächlich war dieses Spiel, welches pünktlich zu Halloween erschien, ein voller Erfolg, denn nicht nur die Verkaufszahlen schlagen neue Rekorde, sondern auch die Kritiken klingen überaus positiv. Marios jüngerer Bruder Luigi muss sich durch viele Stockwerke eines Hotels durchkämpfen und dabei wie schon in den Vorgängern eine große Menge an Geistern einsaugen. Das Spiel ist prall gefüllt mit Rätseln, die manchmal sehr einfach, doch manchmal ziemlich kompliziert sein können. Besonders die Animationen fallen dabei stark ins Auge, denn noch nie sah ein Spiel aus dem Super Mario-Universum so detailliert und hübsch aus.


Während ich die letzten beiden Spiele der Luigi's Mansion-Serie aus Motivationsgründen nie durchspielen konnte, hat mich dieser Titel von Anfang bis Ende gefesselt. Die Rätsel waren immer sehr kreativ und besonders diese Hotelthematik gefiel mir wirklich besonders gut. Dadurch, dass jede Ebene ein eigenes Thema besaß und Luigi manchmal ein Filmstudio oder sogar die Pyramiden durchsuchte, entstand ein wenig das Gefühl mehrere Themenwelten in einem Freizeitpark zu durchlaufen. Auch wenn die Kämpfe mit den Geistern größtenteils einfach und wenig kreativ waren, so war die Gestaltung der Stockwerke wirklich großartig. Ich hoffe Nintendo setzt eines Tages wieder diese Serie fort, denn sie bietet eine breite Palette an kreativen Ideen, bei denen sich die Entwickler austoben können.


Hier geht es zum Testbericht von Luigi's Mansion 3.


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© Nintendo


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Was war eure liebste Neuerscheinung des Jahres 2019?


Berichtsbild: © Nintendo

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Kommentare 14

  • Linnea

    △○╳□

    Bei mir ist es vermutlich Fire Emblem Three Houses.


    Nachdem ich von den Vorgängern aufgrund der fragwürdigen Vermarktung (Mikrotransaktionen, zwei Editionen) total abgeschreckt war, hat mich Three Houses eines besseren belehrt.
    Sinnvolle Neuerungen, ansehnliche Optik, besseres Kampfsystem und ein fairer Season Pass zum ohnehin schon gigantischen Spiel.


    Einfach toll!


    Die ntower-Redaktion hat übrigens Geschmack! Woher ich das weiß? Keiner wählt Pokémon. :P

  • Vank84man

    Nintendo Fan 4ever ✌

    Es gab 2019 so einige tolle Spiele.


    Für mich auf Switch:Witcher 3,Ni No Kuni,FE 3 Houses,Luigis Mansion 3,Astral Chain und zur großen Überraschung auch noch Ring Fit.


    Auf Ps4: Resident Evil 2 Remake und Sekiro


    Das wahren für mich die Highlights des Jahres 2019.


    Hoffe 2020 geht auch gut weiter.

  • Guybrush

    Mighty Pirate

    Mein Game of the Year 2019 ist tatsächlich Luigis Mansion 3 geworden! :love:
    Es ist einfach so gut gemacht! Animation, Humor, Rätsel, das Design jedes einzelnen Stockwerkes! Einfach genial!


    Jedes Stockwerk ist eine Überraschung für sich und man fragt sich welche Welt sich hinter jedem neuen Stockwerk befinden könnte! :thumbsup:


    Ansonsten gefielen mir noch sehr gut;
    Kingdom Hearts 3
    Resident Evil 2
    Astral Chain
    Fire Emblem Three Houses.


    :thumbsup:

  • Zarathustra

    😴

    Valfaris,the Witcher 3 auf Switch (oh,welch Bildungslücke, Gott sei Dank hab ich sie geschlossen)und Dragon Quest 11 waren meine Lieblinge in diesem Jahr aber auch Links awakening und death stranding sind im engeren Kreis der Kandidaten.


    War vor allem für die Switch ein gutes Jahr finde ich :)

  • Wichert

    Turmheld

    Tetris 99. Ein perfektes Spiel um einen Battle royale Modus erweitert.

  • Solaris

    NextGen is coming 💚💙

    Sekiro, DQ 11, Resident Evil 2, Zelda LA, Ori & The Blind Forrest, vielleicht noch FE3H. Sonst war das Jahr eher meh und nur durch Backlog ertragbar. 2020 wird dafür großartig, wenn auch nicht aus Switch Sicht. :)

  • VogelSwitcher

    Turmheld

    Bei mir waren es dieses Jahr (Ohne Reihenfolge):


    Mario Maker 2
    Gears 5
    Life is Strange 2
    Kingdom Heart 3
    Resident Evil 2 remake


    Alles super games und könnte nicht sagen welches am besten war^^

  • Pascal92

    Turmritter

    Mir hat dieses Jahr sehr gut gefallen:
    - DQ11S (Mein erstes DQ aber bin auf den Geschmack gekommen und werde jetzt aufm 3DS was nachholen)
    - Fire Emblem (Gilt wohl das gleiche wie bei DQ, hab seit dem DS keinen Teil gespielt)
    - Lugis Mansion 3 (Super kreativ und abwechslungsreich)
    - Yoshis Crafted World (An Yoshis Island wird wohl nie mehr ein Teil ran kommen, hab trotzdem irgendwie die positive Atmosphäre sehr genossen und 95% der Blumen noch gesammelt)
    - The Outer Worlds (Tolles Gesamtpacket und gefühlt an Fall Out NV angeknüpft)

  • Son of Sahasrahla

    Turmheld

    Verdammt! Mir ist gerade aufgefallen, dass ich dieses Jahr wegen meines großen Backlogs und des durch die finale Phase meines Studiums bedingten Zeitmangels keine einzige Neuerscheinung gespielt habe. X/
    Allerdings gab es einige Must-have-Titel, die ich entweder auf der Wunschliste oder bereits gekauft habe. Spontan fallen mir da Astral Chain, FE: Three Houses, DQ11, Yooka-Laylee, Ori, Bloodstained, My Friend Pedro, Metro: Exodus, Control, The Outer Worlds und Death Stranding ein.

  • Lycanroc

    Wolwerock

    Mein Spiel des Jahres ist wohl Luigi's Mansion 3. Ich fand es unfassbar hübsch, die Animationen und vorallem die Zwischensequenzen waren umwerfend und es war einfach für jemanden wie mich, der zuvor nur Luigi's Mansion 1, welches sich von vorne bis hinten wie eine Tech Demo anfühlt, einfach beeindruckend. ...

    ...An solche Szenerien hätte ich nach Luigi's Mansion 1 nicht einmal im Traum gedacht und alles war wirklich von Anfang bis Ende eine Augenweide. Klar waren viele Stockwerke auch für meinen Geschmack viel zu kurz, jedoch geht es danach meist eh mit einem Stockwerk weiter, welches das davor nochmal in den Schatten stellt. ;) Und mit den Bossen brauche ich gar nicht anzufangen, die waren ebenso kreativ und abwechselungsreich, wie die Thematiken der einzelnen Stockwerke.


    Alles in allem ein absolut großartiges Spiel, welches ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte! ^^

  • Orikuro

    Turmbaron

    Ein Lieblingsspiel hab ich dieses Jahr eigentlich nicht, aber sehr viel Spaß hatte ich mit folgenden Spielen:


    Fire Emblem: Three Houses (Tolles Spiel, besonders nach dem miesen Fates)
    Astral Chain (Nicht mein Lieblingsspiel von Platinum, aber die Action war echt geil)
    Zelda: Link's Awakening (Das Original war mein erstes Videospiel und ich liebe es bis heute)
    Dragon Quest XI S (Einfach nur ein großartiges JRPG)
    Luigi's Mansion 3 (Grafisch absolut top für die Switch und viele tolle Ideen für die Levels)


    Und meine größten Überraschungen sind diese drei Spiele. Hätte nie gedacht, dass die am Ende so gut werden wie sie es geworden sind. AI hatte ich z. B. überhaupt nicht auf dem Radar.


    AI: The Somnium Files (Großartige Visual Novel mit genialer Story)
    Yooka-Laylee and the Impossible Lair (Nach Teil1 habe ich nichts erwartet und wurde total überrascht)
    Ring Fit Adventure (Das einzige Fitness Spiel mit dem ich Spaß habe und auch Erfolge erziele :thumbsup: )


    Und meine größten Enttäschungen dieses Jahr waren:


    Yoshi's Crafted World (Einfach nur öde am Ende, auch wenn ich einige Sachen gut fand)
    Super Mario Maker 2 (War einfach viel zu schnell die Luft raus)
    Pokemon Schwert / Schild (Dazu ist alles gesagt :dead: )

  • LegendaryFabii

    Turmheld

    Mein Game of the Year is Fire Emblem Three Houses, gefolgt von Luigis Mansion 3 und Resi 2 Remake

  • Raveth

    Meister des Turms

    Game of the Year


    Astral Chain einfach nur umwerfend. Konnte den Controller teilweise nicht mehr aus der Hand legen. Das Kampfsystem, die Story, das Settung, crazy Charaktere.


    knapp dahinter Three Houses. Das Spiel hat mich ebenfalls sehr gefesselt. Und noch mehr die einzelnen Charaktere. Man baut eine echte Bindung zu seinen Charakteren auf.


    Zur Zeit Spiele ich DQ11 eigentlich hätte ich es mir nicht geholt wegen dem Kampfsystem. Das Setting ist nicht schlecht. An oberen beiden Spiele kommt es aber bis jetzt nicht ansatzweise ran.


    AI hab ich die Demo gespielt. Nicht schlecht. Vllt ein Spiel für die Zukunft. Hab viel positives gelesen.


    Hab mir dieses Jahr Y&L den ersten geholt schönes Spiel. Gelungener 3D Plattformer. Da hab ich mich direkt zu Hause gefühlt. Leider ist Teil 2 2D.


    Und gestern hab ich noch ein kleines verspätetes Weihnachtsgeschenk bekommen. Luigis Mansion 2 für den kleinen 3DS. Eigentlich ist das ja nicht meine Welt, aber werd's abends im Bett ausprobieren.

  • Sp00by

    (°-°)

    Unser GotY 2019 ist das Remake von Resident Evil 2 auf der PS4... allerdings ist es auch das einzige Spiel aus dem Jahr 2019 was wir besitzen. :D


    Im Normalfall kaufen wir Spiele niemals in dem Jahr, in dem sie erscheinen. Fast immer warten wir 1-2 Jahre, denn dann ist es nicht nur günstiger zu haben, sondern hat auch schon alle wichtigen Patches/Updates hinter sich und die dazugehörigen DLCs sind dann auch schon erschienen. Im Idealfall gibt es auch gleich alles in einem Bündel, perfekt :love:


    Resident Evil 2, was gerade mal Anfang diesen Jahres erschien, war sogar in seiner Deluxe Version im Weihnachtsangebot für 25€, da haben wir natürlich zugeschlagen. Und daß wir die Deluxe Version gekauft haben, hat sich für uns auch gelohnt. Die Kostüme gefallen uns zwar nicht, aber dadurch können wir mit dem Soundtrack aus dem Original spielen, der paßt nämlich viel besser zur gruseligen und beklemmenden Atmosphäre. =O


    Resident Evil 2 war aus unserer Sicht schon immer der beste Teil der ganzen Reihe und das Remake kommt, trotz seines modernen Gameplays und einiger erfrischender Neuerungen sehr nah an das ursprüngliche Spiel heran. Hoffentlich bleibt das auch bis zum Ende so, denn momentan sind wir immer noch in der Leon A Kampagne, da liegt also noch viel vor uns :)