Hardware-Test: Creative Sound Blaster G3

Hardware-Test

Die Nintendo Switch als Hybridkonsole ist für viele Dinge beliebt und bekannt, dazu zählt aber nicht unbedingt der Sound. Bitte versteht mich nicht falsch: Die Soundqualitäten der Nintendo Switch gehen allesamt vollkommen in Ordnung und erfüllen ihren Zweck aber mehr eben auch nicht. Um den Sound-Enthusiasten unter euch etwas entgegenzukommen, springt der für seine Soundkarten bekannte Hersteller Creative in die Bresche und verspricht mit dem Soundblaster G3 ein deutlich verbessertes Audio-Erlebnis. Ob das Versprechen auch eingehalten werden kann, wollen wir euch im Folgenden näher erläutern.

Die Ausstattung ist recht einfach gehalten, aber es ist alles vorhanden, was ihr für einen reibungslosen Betrieb des G3 braucht. © Creative, Foto: © ntower

Bei dem Sound Blaster G3 handelt es sich um einen externen USB DAC-Verstärker, der den Sound auf eurer Nintendo Switch verbessern soll. Dabei wird das Gerät mittels eines USB-C Kabels mit eurer Nintendo Switch verbunden, woraufhin ihr dann einen Kopfhörer an den Verstärker anschließen könnt. Im Idealfall klingt das akustische Endergebnis dann deutlich besser und euer Spielerlebnis wird dadurch aufgewertet. Dazu stellt euch Creative eine passende App zur Verfügung, die euch eine Equalizer-Funktion bietet, mit deren Hilfe ihr den Sound auf eurer Nintendo Switch ganz nach euren Vorlieben anpassen könnt, doch dazu später mehr. Auf dem PC und auf der PlayStation 4 bietet der Sound Blaster G3 euch zudem die Möglichkeit, mithilfe des sogenannten „Game Voice Mix“ das Verhältnis von Sprachchat und Spielsound ganz nach euren Wünschen zu regeln. Da diese Funktion auf der Nintendo Switch allerdings nicht unterstützt wird, soll der Fokus dieses Tests auf den anderen Funktionen liegen.

Der Lieferumfang des Sound Blasters G3 fällt recht simpel aus: Neben dem eigentlichen Verstärker findet ihr in der kleinen Verpackung lediglich ein USB-C Kabel mitsamt eines USB-Adapters sowie ein optisches Verbindungskabel, falls ihr das Gerät mit einem Fernseher oder einem Receiver verbinden möchtet. Zuletzt findet ihr noch eine kurze Anleitung zur Nutzung des Verstärkers sowie die üblichen Garantiebestimmungen, das wars dann auch.

Doch kommen wir nun zur allgemein wichtigen Frage: Taugt der Sound Blaster G3 etwas und ist man als reiner Nintendo Switch-Spieler gut mit dem Gerät beraten? Die Antwort auf diese Frage hängt ganz davon ab, was ihr für Kopfhörer besitzt und ob ihr eure Nintendo Switch eher im Handheld- oder im Docked-Modus nutzt. Ich habe den G3 mit drei verschiedenen Kopfhörern im Docked-Modus getestet: Mit einem Paar einfacher Smartphone-Kopfhörer, einem Sennheiser HD 595, die schon im Normalbetrieb ein deutlich besseres Klangerlebnis liefern sowie einem Logitech G432 Gaming-Headset. Um eine gewisse Abwechslung in der Klangkulisse zu haben, habe ich die drei Kopfhörer in den Spielen The Witcher 3: Wild Hunt - Complete Edition sowie Mario Kart 8 Deluxe miteinander verglichen. Neben der reinen Soundoptimierung durch den Sound Blaster G3 an sich habe ich zudem die dazugehörige App „Sound Blaster Command“ ausprobiert. Diese bietet euch die Möglichkeit, per Bluetooth-Funktion eures Smartphones auf den G3 zuzugreifen und mit dem dort integrierten Equalizer den Sound bis ins kleinste Detail ganz nach euren Wünschen einzustellen. Wem das zu kompliziert ist oder wer auf die Erfahrung von Creative setzt, kann auch aus diversen voreingestellten Profilen wählen, die sich merkbar auf den Sound auswirken sollen. Dabei reichen die Profile von Klassikern wie Kino, Musik oder Gaming bis hin zu spielespezifischen Profilen wie zum Beispiel Witcher 3, Project Cars beispielsweise. Praktisch: Die einzelnen Profile lassen sich während des laufenden Spielbetriebs problemlos per App umstellen und somit wird der Unterschied im Idealfall gleich hörbar.

Zusammen mit ein paar guten Kopfhörern leistet der Sound Blaster G3 vor allem in musikalisch gut inszenierten Spielen wie The Witcher 3 eine tolle Arbeit. © Creative, Foto: © ntower

Es dürfte niemanden überraschen, aber mit den einfachen In-Ear Smartphone-Kopfhörern, die damals meinem Huawei beilagen, konnte ich kaum Verbesserungen feststellen. In beiden Spielen ließ sich selbst mit aktiviertem Equalizer keine nennenswerte Optimierung heraushören. Anders sah es da dann schon beim Logitech G432 aus. Waren die Unterschiede zwischen angestöpseltem G3 und dem reinen Konsolen-Sound im ersten Moment nicht ganz klar zu unterscheiden, änderte sich dieser Umstand ab dem Moment, an dem ich die Smartphone-App mit dem Equalizer zugeschaltet hatte. Hier ließ sich nun eine deutliche Verbesserung feststellen, die Musik in Witcher 3 klang um einiges kraftvoller und die Geräuschkulisse rund um den Hexer Geralt ließ sich besser voneinander unterscheiden. Die im Equalizer eingebauten Schrittverstärkungen, die man wahlweise hinzuschalten kann, funktionierten problemlos und ließen mich selbst in größeren Städten klar heraushören, wo um mich herum andere NPCs entlangliefen. Die größten Optimierungen ließen sich allerdings mit dem Sennheiser HD 595 feststellen. Die Kopfhörer liefern schon ohne den Verstärker einen deutlich besseren Klang, mit dem G3 können diese jedoch ihre Muskeln spielen lassen. Selbst ohne den zugeschalteten Equalizer kam der Sound deutlich kräftiger und satter rüber und auch die Raumerkennung durch die Geräuschkulisse funktionierte tadellos. Sowohl in Mario Kart 8, wo ich dank des Equalizers in der Lage war, herauszuhören, von welcher Seite die Konkurrenz mich überholen wollte, als auch in Witcher 3 hat der Verstärker zu einer deutlichen Verbesserung des Soundgefüges beigetragen.

Der Test zeigt eindeutig, dass der Sound Blaster G3 eine gute Arbeit leistet, vorausgesetzt ihr verfügt über ein paar passende Kopfhörer. Denn mit einfachen bzw. billigen Kopfhörern kann selbst der Verstärker kein besseres Sounderlebnis aus der Nintendo Switch kitzeln. Verfügt ihr jedoch über das passende Equipment, dann kann sich die Anschaffung des G3s durchaus lohnen, denn die Unterschiede, ob ihr die Kopfhörer nur an den Kopfhörer-Ausgang der Nintendo Switch oder an den Verstärker stöpselt, sind durchaus hörbar. Gerade in Shootern wie Overwatch kann zudem der eingebaute Schrittverstärker sicher den einen oder anderen Vorteil mit sich bringen, denn wer den Feind schon hören kann, bevor er um die Ecke gebogen kommt, der kann auch schneller reagieren. Solltet ihr eure Nintendo Switch an einem Fernseher angeschlossen haben, solltet ihr zudem darauf achten, dass dieser einen optischen Mini-Digitalausgang hat. Dann könnt ihr den Sound Blaster G3 auch am heimischen Fernseher nutzen und euer Klangerlebnis entsprechend verbessern. Wenn ihr jedoch zu der gleichen Gruppe wie meine Wenigkeit gehört, die ihre Nintendo Switch über einen Receiver angeschlossen hat, dann fällt der G3 im Docked Modus für euch flach und ist nicht nutzbar. Was euch zudem auch klar sein sollte: Nutzt ihr den Verstärker im Handheld-Betrieb, habt ihr das Gerät fortwährend am USB-C Ausgang hängen und könnt eure Nintendo Switch auch nicht aufladen.

Zusammenfassend kann ich also all denjenigen unter euch den Sound Blaster G3 ans Herz legen, die über ein paar gute Kopfhörer oder einen Fernseher mit einem Digitalausgang verfügen. Je nach Gerät können die klanglichen Unterschiede und Verbesserungen enorm sein, das hängt jedoch letztendlich von eurem Equipment ab. Seinen Zweck erfüllt der Sound Blaster G3 jedoch allemal: Nämlich das Sounderlebnis auf der Nintendo Switch um einiges zu verbessern und auch angenehmer zu gestalten.

Kommentare 13

  • Muki Turmbaron - 17.03.2020 - 08:22

    ich habe so oft den Eindruck das selbst beim sound alles runtergerechnet wird...was soll das ding bringen wenn die Quelle schon schrott ist?
  • Florian McHugh Die Frühschicht - 17.03.2020 - 08:24

    @Muki Tatsächlich hat es beim Testen einiges an Unterschied gemacht. Wobei das auch vom Equipment abhing, sprich welche Kopfhörer ich an dem Verstärker angeschlossen hatte. Aber die Unterschiede waren deutlich hörbar und man konnte schon von einer Verbesserung sprechen.
  • monkee Turmritter - 17.03.2020 - 08:33

    Danke für den Test! Ich habe ein paar hoch-ohmige Kopfhörer, die sehr mau an der Klinke von den Switch klingen.
    Auch meine in-Ears an der Klinke sind meh. Werde mir das Gerät mal näher anschauen. :)
  • Teladon Turmknappe - 17.03.2020 - 08:38

    @Muki

    das war auch mein erster Gedanke - "Garbage in, Garbage out" - aber ich muss sagen, dass die Switch ansich schon mit angeschlossenen Profi-Kopfhörern über die Klinkenbuchse bei gut produzierten Titeln wirklich hervorragende Arbeit leistet und ich nicht den Eindruck habe, dass da groß an der Übertragungsrate gedreht wurde... ich brauche so einen Booster gefühlt nicht, würde aber durchaus mal Testhören wollen.
  • Antiheld Turmbaron - 17.03.2020 - 08:52

    Dank für den Produkttest. :thumbsup:

    Ich weiß es ist verpflichtend zu kennzeichnen, wenn solche Tests bezahlt/beauftragt wurden, womit die nicht vorhandene Kennzeichnung automatisch darauf hinweist, dass es sich nicht um Werbung handelt. Da dies aber im Internet oft nicht gemacht wird, fände ich es super, wenn man das in einem kleinen Absatz irgendwo erwähnt. So vermeidet man im Vorhinein unfaire Anschuldigungen. Auch ist es einfacher einen Absatz zu finden in dem steht, dass es sich nicht um Werbung handelt als wenn man den Bericht selbst so wie die News-Erwähnung noch einmal extra danach absucht.

    Inhaltlich finde ich den Test super. Dazu habe ich ein paar Fragen:
    - Hast du die Switch mal für den Test direkt an den Fernseher angeschlossen, um das Sound-Erlebnis im docked-Modus zu testen?
    - Wie wird das denn im docked Modus angeschlossen? Gerät an den USB-Port des Dock und dann an den Audio Eingang des Fernsehers oder anders?
    - Hast du es mal am mit der PS4 am Fernseher getestet? Wenn ja, wie sind da die Verbesserungen?

    Die Essenz habe ich schon aus dem passenden Abschnitt mitbekommen. Aber zur Übersicht wäre eine Tabelle in der man alle Kombinationen (Klangunterschiede der 3 Headsets ohne den Sound Blaster, Mit Sound Blaster ohne App und mit App) einmal für jeweils Mario Kart 8 und Witcher 3 bewertet. Gerade wenn man da mit einem Punkte-System arbeitet wird dann schneller klar, ob denn nun das Sennheiser HD bzw. ein Kopfhörer in der Preisklasse allein schon besser ist als das Logitech Headset mit Sound Blaster und dann kann man evtl. besser abwägen ob es vielleicht nicht sinnvoller wäre anstatt dem Sound Blaster bessere Kopfhörer zu kaufen.
  • bubisaurus Turmsaurier - 17.03.2020 - 08:53

    Ich wanke. Dem Sound auf der Switch fehlt eindeutig etwas. Ich frage mich nur, ob ich die knapp 60 Euro (bei amazon derzeit sechs Euro weniger) "nur" für die Switch ausgeben möchte. Selbst auf der Produktseite ist ja nur von der Switch, der PS4 und PCs/ Macs die Rede. Mir fehlt die Xbox, weil ich eher dort als auf der PS4 spiele, wenn ich eine Wahl habe. Da ich hauptsächlich auf der Switch spiele, wäre es dennoch eine Überlegung wert. Die richtigen Kopfhörer habe ich zumindest schon da. Danke auf jeden Fall an den Frühdienst für den Test! Ich gehe mal in mich.
  • Chris Holletschek Lektor - 17.03.2020 - 09:22

    @Antiheld Du wirst auf ntower keinen Test finden, der bezahlt oder beauftragt wurde. Natürlich erfolgt von der einen oder anderen Seite eine Anfrage, ob man ein bestimmtes Produkt (ob nun Hardware oder Software) testen möchte/darf, woraufhin eine Bereitstellung der Sache erfolgt. Aber etwaige Leistungen in Form von Geld erfolgen zu keinem Zeitpunkt. Das ist selbstverständlich auch bei diesem Test der Fall.

    Es gibt gewiss viele schwarze Schafe da draußen. Aber das nun eine gesonderte Kennzeichnung in Erwägung gezogen werden soll, wenn es sich nicht um Werbung oder eine Anzeige handelt, spricht durchaus für eine traurige Entwicklung im journalistischen Bereich. Und damit möchte ich dich nun keineswegs angreifen, vielmehr ist es schade zu beobachten, dass dein Vorschlag an so mancher Stelle durchaus Sinn ergibt – nur hier auf ntower darfst du dir sicher sein, dass kein intransparenter Schabernack getrieben wird.
  • Florian McHugh Die Frühschicht - 17.03.2020 - 10:15

    @Antiheld Was Chris sagte. Wir haben das Produkt zwar zum Testen erhalten, das allerdings ohne irgendwelche Auflagen oder dergleichen. Ich habe auch keinen Betrag auf meinem Konto gutgeschrieben bekommen - glaub mir, das würde ich sofort merken ;)

    Zu deinen Fragen:

    1. Ich habe sie am Fernseher eines Bekannten getestet, da ich selbst Zuhause keinen Fernseher besitze sondern nur einen AV-Receiver mit angeschlossenen Boxen. Da läuft der Verstärker allerdings nicht drüber, da die Switch das Signal über das HDMI kabel zum Receiver sendet. Auf dem Fernseher meines Bekannten ließ sich schon eine Verbesserung feststellen, ich muss allerdings anmerken dass das Modell nicht gerade das Beste war. In diesem Punkt kann ich also nur eine rein subjektive Meinung abgeben: Es hört sich etwas besser an, mehr aber auch nicht.

    2. Genau so. Verstärker an den USB Anschluss mithilfe des USB Adapters und dann per optischen Kabel mit dem Fernseher etc. verbinden.

    3. PS4 habe ich nicht getestet, da ich keine besitze ;)

    Die Idee mit der Tabelle ist für mich persönlich notiert. Sollte etwas in der Art noch einmal bei mir zum Testen anstehen, werde ich wohl auf ein solches System zwecks der Übersicht zurückgreifen. Da ich nun allerdings auch noch anderes zum Testen habe (und noch nebenbei hauptberuflich Geld verdienen muss) ist das eher auf meiner "Das kann man das nächste Mal besser machen"-Liste. Aber danke für das konstruktive Feedback, es wurde vermerkt :)
  • Antiheld Turmbaron - 17.03.2020 - 10:26

    Ja das im Nachhinein zu ändern ist bei solch einem großen Test noch einmal viel Arbeit. Von daher kann ich verstehen, wenn es beim nächsten Mal umgesetzt wird, aber jetzt zu viel Arbeit darstellt. :) Wenn du aber jetzt einmal den Vergleich ziehst zwischen Logitech + Sound Blaster mit App und Sennheiser ohne Sound Blaster. Würdest du dann eher dazu raten einen besseren Kopfhörer zu kaufen oder ist der Sound Blaster mit Mittelklasse auch schon besser als bessere Kopfhörer ohne Soundblaster?

    Ich ging schon vorher davon aus, dass ntower-Berichte nicht gekauft sind. Auch bin ich niemand, der das zur Verfügung stellen eines Testmusters bereits verwerflich findet. Aber es macht ja auch einen Unterschied ob man das Produkt sowieso getestet hätte und man sich bewusst im Vergleich zwischen mehreren für das eine entscheidet oder ob man es als einziges dieser Kategorie testet, weil es einem zur Verfügung gestellt wurde. Auch wenn ich das in meinem ersten Post nicht geschrieben habe, macht es daher für mich sogar fest den größten Unterschied ob man selbst nach dem Testmuster fragt weil man es eh testen will oder ob man gefragt wird, ob man es testen möchte. Von daher fänd ich einen solchen kurzen Absatz sinnvoll um das einordnen zu können.
  • Florian McHugh Die Frühschicht - 17.03.2020 - 10:54

    @Antiheld Ich würde grundsätzlich sagen, dass man mit Mittelklasse-Kopfhörern und dem Verstärker schon einiges erreichen kann. Zumindest gefühlt mehr als nur mit Profi-Kopfhörern.
  • Solaris Pixel im Blut - 17.03.2020 - 11:35

    Ich hatte den Soundblaster G6 bestellt da er vor ein paar Wochen im Angebot für 100€ war. Der Sound war auch besser am Laptop und PS4, aber in meinen Augen keine 100€ wert. Am Ende wurde es ein Reciever von Onkyo der statt ehemals 600€ für 280€ um Angebot war. Es hängt halt vom Verwendungszweck ab, für schmales Budget sicher keine Fehlinvestition, aber man muss halt gegeben über einem Reciever klar Abstriche machen. Achja als Kopfhörer würden jeweils der Philips Fidelio X1 benutzt. ;)
  • Florian McHugh Die Frühschicht - 17.03.2020 - 11:47

    Zitat von Solaris:

    Es hängt halt vom Verwendungszweck ab, für schmales Budget sicher keine Fehlinvestition, aber man muss halt gegeben über einem Receiver klar Abstriche machen
    Das ist natürlich richtig, denn letztendlich ist das keine High-End Lösung ;)
  • Ziz_ Champignon der Dunkelheit - 17.03.2020 - 12:29

    Schade, mit Unterstützung für Bluetoothkopfhörer hätte ich es mir überlegt. :-\