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Q-R-T – Nächste Stunde: Ausserirdisch in unserer Comic-Rezension Nerdkultur

Lara ist ein ganz normales Mädchen, mit ganz normalen Problemen und Sorgen. Doch Lara hat ein Geheimnis, ein Geheimnis, das sie natürlich (sonst wäre es ja keines mehr) mit niemandem teilt. Denn wenn man einen Außerirdischen als Freund hat, könnte das mitunter zu zahlreichen Fragen vor allem von Erwachsenen führen. Doch das gilt es natürlich zu vermeiden, denn wer weiß, was die Erwachsenen mit ihm – es handelt sich um einen Jungen mit dem Namen Q-R-T – anstellen. Es kommt in der Folge dann auch zu einigen ungewollten Situationen und jede Menge Abenteuern, die Lara mitunter auch zum Schmunzeln bringen können, aber auch so manches Problem offenbaren, das man mit der Spezies Mensch haben kann.


Dabei ist es hilfreich, wenn der Außerirdische einem Kind ähnlich sieht. So fällt es nicht so sehr auf, wenn Lara mit Q-R-T (ausgesprochen dann: Kurt) unterwegs ist, oder ihn wie in diesem Buch mit in die Schule bringt. Q-R-T sieht aus wie ein ganz normaler Junge, ist aber schon über 100 Jahre alt. Er kommt von einem fernen Planeten, auf dem man sein Leben lang Kind bleibt. Auf der Erde nun beobachtet er bereits seit einiger Zeit die Menschen und ihr seltsames Verhalten. Zwei Bücher lang konnten wir seine Abenteuer bereits erleben. Mit seinem doch recht tollpatschigen Haustier Flummi, das jede beliebige Gestalt annehmen kann, zog er im ersten Buch in eine Plattenbausiedlung, umringt von neugierigen Nachbarn. Aufgrund seines Äußeren schöpfen sie aber keinen Verdacht, halten ihn allerdings für ein verschrobenes Kind.


Im aktuellen Buch namens Nächste Stunde: Ausserirdisch wechselt Lara nun die Schule und hat in Folge dessen nicht mehr so viel Zeit für Q-R-T und Flummi. Denn dort gibt es viel mehr Angebote auch am Nachmittag und abends muss Lara dann noch Hausaufgaben machen. Also keine guten Voraussetzungen für neue Abenteuer und gemeinsame Freizeit. Q-R-T hat auch kein großes Interesse mit Lara in der Schule zu sitzen, da schläft er viel lieber aus. Doch es kommt alles anders als gedacht: Lara verschläft am ersten Schultag und bittet nun Q-R-T sie mit seinem Raumschiff in die Schule zu bringen, anders kann sie dort nicht mehr pünktlich erscheinen. So kommt es, das Q-R-T nun doch mit Lara in der neuen Schule landet und aus Verlegenheit stellt Lara ihn als Kurt, den Austauschschüler vor. Doch dann nimmt das Chaos seinen Lauf.


Fazit


Mit Q-R-T – Nächste Stunde: Ausserirdisch stellt Autor und Zeichner Ferdinand Lutz bereits sein drittes Buch vom extraterrestrischen Besucher und seiner menschlichen Freundin vor. Vielleicht kennt jemand von euch Q-R-T auch aus „Dein Spiegel“, einem Nachrichtenmagazin für junge Leser, wo die Abenteuer monatlich abgedruckt werden. Für die jeweiligen Buchausgaben, werden die Geschichten nochmals überarbeitet und ergänzt, damit sich das Ganze auch wie ein zusammenhängendes Abenteuer liest. Nicht selten bringen diese Eskapaden, bei denen Q-R-T auch gerne mal seine außergewöhnlichen Fähigkeiten einsetzt, den Leser zum Schmunzeln. Schnell findet sich der Leser auf der Seite von Lara und Q-R-T wieder und amüsiert sich über die Auswirkungen und Beeinflussungen auf die Erwachsenen und in diesem Buch vor allem die Lehrer. Für die Zielgruppe ab 10 Jahren ein großer Spaß, der leider viel zu schnell durchgelesen ist.


Q-R-T – Nächste Stunde: Ausserirdisch ist erschienen bei Reprodukt – ISBN: 978-3-95640-223-4, 88 Seiten, farbig, 17 × 23 cm, Hardcover, 14,– €


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