© Nintendo / Stadlbauer Marketing + Vertrieb GmbH, Bildmontage: © ntower

Das ntower-Team gibt Gas: Mario Kart Bumble V von Carrera RC Hardware-Test

Wie bereits in den letzten Jahren erreichte uns kurz nach der Ankündigung eines neuen Karts mit einer Nintendo-Lizenz ein Paket von der Firma Carrera, welches in diesem Jahr den Mario Kart Bumble V beinhaltete. Der gelbe Flitzer möchte durch neue Details in die Fußstapfen der bisherigen Ableger treten und Spielspaß für die ganze Familie bieten. Erscheinen wird er am 15. September und wir haben einen ersten Blick darauf geworfen, um zu sehen, ob der Plan aufgegangen ist.


Yoshis Bienenmobil hat alles dabei, was man braucht.

© Nintendo / Stadlbauer Marketing + Vertrieb GmbH, Bildmontage: © ntower

Wie jedes Jahr ist der erste Hingucker die Verpackung des Karts. Die Verbindung der beiden Firmen Carrera und Nintendo ist wunderbar umgesetzt und vor allem beim Auspacken ein echter Blickfang. Yoshis Bienenmobil, wie das Kart auch genannt wird, ist auf einem wunderschön verzierten Pappaufsteller befestigt, welchen man sich genau so auch in das Regal stellen kann. Da für jedes der vier Räder Aussparungen vorhanden sind, passt das Bienenmobil perfekt hinein und bekommt dadurch seinen festen Platz im Kinderzimmer. Neben dem Kart selbst findet man in der Verpackung noch eine Fernbedienung, den Akku für das Bienenmobil, ein USB-Ladegerät und Batterien für die Fernbedienung.


Wer andere Carrera-Modelle kennt, weiß, dass vor dem ersten Spielspaß einige Schrauben gelöst werden müssen. Dies haben wir bereits im letzten Jahr bemängelt und auch diesmal muss sich Carrera dieser Kritik stellen. Vor allem die Schraube am Bienenmobil ließ sich trotz passendem Schraubenzieher nur mühsam entfernen. Ohne Hilfe eines Erwachsenen ist dies für Kinder nur schlecht möglich. Hat man diese Hürde jedoch einmal überwunden, können der Akku und die Batterien eingesetzt werden, sofern diese im Vorfeld ausreichend mit Strom versorgt wurden. Gerade die Verwendung des Akkus empfinde ich persönlich jedoch als sehr nervig und fummelig, da man diesen samt hervorstehender Kabel in der passenden Box an der Unterseite des Karts befestigen muss. Wünschenswert wäre eine Möglichkeit, das Fahrzeug auch ohne Entnahme des Akkus erneut zu laden.


Im Vergleich mit anderen Karts kann das Bienenmobil äußerlich trumpfen.

© Nintendo / Stadlbauer Marketing + Vertrieb GmbH, Bildmontage: © ntower

Vor jeder Benutzung muss der Akku rund 50 Minuten aufgeladen werden, um etwa 20 Minuten Fahrspaß zu haben. Je nach Gegebenheiten schafft der kleine Flitzer eine Geschwindigkeit von etwa 9 km/h und kann sich dadurch gut mit seinen Vorgängern messen. Die aus Gummi bestehenden Reifen versprechen einen guten Halt auf jedem Untergrund, egal ob man das etwa 27 cm lange Kart drinnen oder draußen benutzt. Besonders schön sind die beiden Scheinwerfer, welche beim Fahren leuchten und vor allem in der Abenddämmerung wunderbar zur Geltung kommen. Ebenfalls toll ist, dass Yoshi sich bei jeder Kurve auf die jeweilige Seite lehnt, was sich positiv auf den Fahrspaß auswirkt.


Im direkten Vergleich mit dem Carrera Mario Kart RC-Modellen fallen jedoch kleinere Qualitätsmängel auf, mit denen man sich rumärgern muss. Zum einen sind hier die Reifen zu nennen. Diese werden zwar damit beworben, dass sie wunderbar für den Innen- und Außenbereich genutzt werden können, was ich jedoch so nicht unterschreiben kann. Da sie im Vergleich zu anderen Modellen sehr glatt sind und keinerlei Profil haben, rutscht das Auto nicht nur sehr leicht weg, die Reifen büßen auch schnell an Qualität ein. Nimmt man das Kart in die Hand, fällt zudem auf, dass es sich sehr leicht und wackelig anfühlt. Zwar kann ich nicht beurteilen, ob dies beim Mario Kart Mach 8 im letzten Jahr ebenfalls so war, im Vergleich zu den früheren RC-Modellen wirkt jedoch alles etwas simpler. Dafür gefallen mir die Farben und kleines Details beim neuesten Kart-Ableger deutlich besser. Zuletzt macht mir aber ein eigentlich schönes Detail die größten Sorgen: Der Stachel an der Front des Bienenmobils. Gerade Kinder werden beim Erlernen des Umgangs mit dem Kart gegen so manche Wand fahren, was zur Folge hat, dass der Stachel alle Crashs abbekommt und über kurz oder lang wohl kaputt gehen wird. Versteht mich nicht falsch, das Bienenmobil ist toll umgesetzt und für die Zielgruppe ein gutes Einsteigermodell. Die kleineren Mängel müssen einem jedoch bewusst sein.


Fazit


Ich hatte in den vergangenen Tagen mit meinen Söhnen eine Menge Spaß mit dem Mario Kart Bumble V. Das Kart ist wunderbar detailreich, lässt sich gut steuern und vor allem im Dunkeln versprüht es dank der Scheinwerfer unheimlich viel Charme. Die Fahrtzeit von etwa 20 Minuten dürfte für Kinder aber wohl zu wenig sein, wenn man bedenkt, dass man anschließend fast eine Stunde auf die nächste Fahrt warten muss. Schade ist auch, dass man den Akku jedes Mal ausbauen muss, um ihn erneut zu laden. Zwar ist es praktisch, dass man diesen an jedes USB-Ladegerät anschließen kann, etwas mehr Komfort wäre jedoch wünschenswert gewesen. Nichtsdestotrotz werden Kinder auf ihre Kosten kommen, eigene Parcours entwerfen und vielleicht sogar gegen andere im Rennen antreten. Wer die rund 55 € investiert, bekommt eine tolle Mario Kart-Umsetzung zum Anfassen und Spielen und auch die Älteren unter uns werden wohl die Fernsteuerung einmal in die Hand nehmen, um selbst eine Runde um den Block zu fahren.


Solltet ihr den Mario Kart Bumble V vorbestellen wollen, könnt ihr dies beispielsweise über den folgenden Link tun und uns dabei sogar unterstützen:


Jetzt bei Amazon vorbestellen: Mario Kart Bumble V


Unser Onlinemagazin ntower ist Mitglied der Affiliate-Netzwerke Amazon PartnerNet, Webgains, Media Markt E-Business GmbH und Saturn online GmbH. Bei einer Bestellung über einen unserer Affiliate-Links erhalten wir über den jeweiligen Shopbetreiber eine variable Provision. Für Endkunden entstehen keine Zusatzkosten.

Teilen

Kommentare 2

  • Ngamer

    Son of a Patriot

    Oh ihr habt MArio KArt Home schon angespielt :ugly:

  • Tarik

    Turmbaron

    Yoshi und DK mal bitte für das neue AR-Mario-Kart, das wäre nice. Nur Mario und Luigi sind da bissl mau.