Among Us erklärt – Part I: Das Crewmitglied Guide

Einer der Überraschungshits des Spiele-Jahres 2020 war und ist eindeutig der Titel „Among Us“. Das Spiel an sich gibt es bereits seit längerer Zeit, doch in der jüngsten Vergangenheit fanden sich immer mehr neue Fans des Spiels und es mutierte so Stück für Stück zu einem der aktuell beliebtesten Multiplayer-Titel auf dem PC, Smartphones und neuerdings auch auf der Nintendo Switch. Anlässlich der kürzlichen Veröffentlichung auf Nintendos Hybridkonsole wollen wir all denjenigen unter euch, die noch nicht auf Tuchfühlung mit dem Multiplayer-Hit gehen konnten, mit diesem Guide eine kleine Starthilfe geben und die wichtigsten Einstiegshürden beseitigen.


Worum geht es in Among Us?


Die Inspirationsquelle von Among Us lässt sich wahrscheinlich unter beliebten Spielen wie "Die Werwölfe von Düsterwald" verorten. Dabei ist das Prinzip vergleichsweise simpel: Mehrere Spieler befinden sich auf einem Raumschiff oder in einer Forschungsstation und müssen dabei mehrere kleine Aufgaben, die sogenannten Tasks, erledigen. Das Problem an der ganzen Geschichte: Unter den Spielern befinden sich, je nach Spielerzahl und Servereinstellung, ein bis drei Verräter, in der englischen Version als Impostor bekannt. Deren Ziel ist es, die übrigen Crewmitglieder Stück für Stück zu ermorden, bevor es ihnen gelingt, all ihre Aufgaben zu erledigen. Gelingt es den Crewmitgliedern also, all ihre Aufgaben zu vollbringen, bevor ein Großteil der Crew ermordet wurde, gewinnen sie. Die Verräter hingegen haben dann gewonnen, wenn sie entsprechend den Großteil aller Spieler um die Ecke gebracht haben. Dabei müssen die Impostor allerdings sehr vorsichtig vorgehen, denn ein zu offensives und radikales Auftreten verrät schnell den Wolf im Schafspelz und die Crewmitglieder können bei auffälligem Verhalten oder beim Fund einer Leiche ein Meeting ausrufen, um darüber zu diskutieren, wer denn nun der Mörder in den eigenen Reihen ist. Am Ende dieser Runden wird dann per Mehrheitsbeschluss ein Mitspieler rausgewählt, der dann hoffentlich ein Verräter ist. Alternativ kann sich die Mehrheit auch enthalten und niemand wird zum Abschuss freigegeben. Durch die konstante Ungewissheit, wer aus dem Team nun der Verräter ist und der gleichzeitigen Vorsicht, die die Impostor an den Tag legen müssen, entsteht ein ungemein intensives Spielerlebnis.


Gilt es etwas zu beachten, wenn ich Among Us auf der Nintendo Switch spielen möchte?


Among Us ist ein Cross-Play-Titel. Das bedeutet, dass ihr sowohl mit PC- als auch Smartphone-Spielern zusammen spielt. Grundsätzlich empfiehlt es sich immer, Among Us in einer Gruppe aus Bekannten zu spielen oder wenigstens mit Unterstützung eines Voice-Chats (wie zum Beispiel auf unserem ntower Discord-Server, der auch einen Among Us-Voice-Chat bietet ;) ). Denn das größte Problem in Sachen Kommunikation auf der Nintendo Switch ist, dass ihr während der Diskussionsrunden mit der Bildschirmtastatur der Nintendo Switch auskommen müsst. Und gerade wenn es mal zu hitzigen Diskussionen kommt oder ihr euch unter Zeitdruck rechtfertigen müsst, ist das ein ziemliches Hindernis. Davon ab steht euch jedoch nichts im Weg und durch das Cross-Play-Feature werdet ihr euch auch nie über einen Mangel an Mitspielern beschweren können. Zudem sollte euch stets bewusst sein, dass ihr während der eigentlichen Partie absolute Funkstille wahren solltet. Seid ihr also in einem Voice-Chat, wird von euch erwartet, dass ihr euer Mikrofon stummschaltet. Selbiges gilt auch für den Fall, dass ihr von einem Verräter ermordet werdet. Natürlich sollt ihr dann keine Tipps geben oder, noch schlimmer, den Namen eures Mörders in die Runde plärren. Denkt stets daran, dass Among Us mehr ein Teamspiel ist als alles andere und nur wenn ihr euch an die Etikette haltet, haben auch wirklich alle ihren Spaß am Spiel.


Among Us erklärt – Part I: Das Crewmitglied


Als Crewmitglied ist euer oberstes Ziel, eure Aufgaben, die Tasks so schnell wie möglich zu erfüllen. Je nach Spieleinstellungen können das ein paar wenige Aufgaben sein oder eine lange Liste, die es abzuarbeiten gilt. Dabei unterscheidet das Spiel zwischen kurzen Aufgaben, die euch kaum Zeit kosten, sowie mittleren und langen Aufgaben, die euch mitunter mehrmals über die jeweilige Karte schicken – wie viele ihr von den jeweiligen Aufgabentypen erhaltet, hängt wiederum von den Einstellungen des individuellen Spiels ab. Eure Aufgaben werden dabei zu Spielstart zufällig ausgewählt und euch links oben in Form einer kleinen Liste angezeigt. Habt ihr eine Aufgabe erledigt, wird diese grün dargestellt. Zudem unterstützt euch das Spiel bei längeren Aufgaben insofern, dass es euch in Form von Pfeilen den Weg zum nächsten Zwischenziel anzeigt. Damit ihr während der Partie nicht völlig die Übersicht verliert, könnt ihr jederzeit mit einem Druck auf die ZL-Taste eine Übersichtskarte aufrufen, die euch eure aktuelle Position sowie die unterschiedlichen Räume auf der Karte sowie den Ort zeigen, an dem ihr eure Aufgaben erledigen müsst. Scheut euch nicht, immer wieder einen Blick auf die Karte zu werfen, sodass ihr schnell ein Gefühl für die einzelnen Räumlichkeiten bekommt. Denn je schneller ihr die jeweilige Karte verinnerlicht, desto effizienter könnt ihr euch zu eurer nächsten Aufgabe navigieren.


Wir erklären die unterschiedlichen Aufgaben im Spiel anhand der Karte "The Skeld".

© InnerSloth

Es gilt jedoch stets auf der Hut zu sein, denn jeder eurer Mitspieler könnte der Verräter sein und euch in einem unachtsamen Moment zur Strecke bringen. Es gilt daher stets auch einen Blick auf das Verhalten eurer Mitstreiter zu werfen: Benimmt sich jemand verdächtig? Läuft euch ein Spieler auffällig lange hinterher, ohne selbst Aufgaben zu lösen? Solltet ihr der Meinung sein, dass ihr einen potenziellen Verräter gefunden habt, könnt ihr einmal pro Spielrunde in die Cafeteria gehen und dort auf den Notfall-Knopf drücken. Dieser löst ein sofortiges Meeting aus, bei dem ihr innerhalb einer gewissen Zeit diskutieren könnt, was ihr beobachtet habt. Versucht dabei immer möglichst genau zu beschreiben, wieso euch das Verhalten des potenziellen Verräters verdächtig vorgekommen ist und hört auch auf das, was eure Mitspieler von sich geben.


Davon ab sollte eure Top-Priorität darin liegen, all eure Aufgaben möglichst schnell zu erledigen. Im Folgenden wollen wir näher auf die einzelnen Aufgaben eingehen und nehmen uns dabei die Standard-Karte „The Skeld“ vor. Im Anschluss daran werde ich noch auf die kartenspezifischen Aufgaben der anderen beiden Maps eingehen. Wir gehen dabei von Raum zu Raum vor und beginnen im Startraum, der …


Cafeteria: Hier gibt es zwei Aufgaben, die euch jeweils an einen weiteren Ort des Schiffes bringen, nämlich der Daten-Upload sowie die Müllentleerung.


Raus mit dem ganzen Müll!

© InnerSloth

Beim Datenupload müsst ihr an einer Stelle des Spiels Daten von einem Server auf euer Tablet ziehen. Dies geschieht ganz einfach dadurch, indem ihr auf den Download-Button drückt und wartet, bis der Vorgang abgeschlossen wurde. Anschließend weist euch ein Pfeil zu einem Terminal, an dem ihr die Daten uploaden müsst.


Die Müllentleerung verläuft ebenfalls recht simpel. Ihr müsst nur den gelagerten Müll in das All pusten, indem ihr mit dem rechten Analogstick nach unten drückt und diesen solange in dieser Position haltet, bis der gesamte Müll entleert wurde. Anschließend schickt euch das Spiel an eine weitere Stelle, wo ihr das Prozedere wiederholen müsst.


Weiter geht es nach links in die Klinik. Hier gibt es zwei Aufgaben, die ihr beide theoretisch erledigen könnt, ohne den Raum zu verlassen – nämlich das Untersuchen einer Probe sowie den Körperscan.


Der Körperscan verlangt von euch, auf einer Plattform zu stehen, die euren gesamten Körper einmal abscannt und analysiert. Ihr müsst nichts weiter tun, als stillzustehen, bis der Vorgang abgeschlossen wurde. Ein kleiner Tipp, um einen möglichen Verräter zu entlarven: Steht ein anderer Spieler auf der Plattform und ihr könnt den Scan trotzdem starten, wird euer Gegenüber wahrscheinlich ein Verräter sein, denn das Spiel informiert euch darüber, wenn ein Crewmitglied diese Aufgabe gerade selbst abarbeitet.


Beim Körperscan lohnt es sich aufmerksam zu sein, um potenzielle Verräter zu enttarnen!

© InnerSloth

Das Untersuchen der Probe ist ebenfalls eine recht einfache Aufgabe. Dazu müsst ihr nur die Konsole im Medizinraum auswählen und den Vorgang mit der A-Taste starten. Nun werden fünf Behälter mit einer Flüssigkeit gefüllt, die jedoch dann für eine Minute zur Analyse eingezogen werden. Ihr könnt nun theoretisch die eine Minute abwarten, bis der Vorgang abgeschlossen ist, was euch jedoch zu einem recht einfachen Ziel für einen mordlustigen Verräter macht. Es ist eher zu empfehlen, dass ihr euch euren anderen Aufgaben widmet und später hierher zurückkehrt. Wählt ihr nach der vollendeten Minute die Konsole erneut aus, seht ihr, dass sich eine der Flüssigkeiten rot verfärbt hat. Wählt diese mit eurem Analogstick aus und bestätigt eure Auswahl, woraufhin die Aufgabe erfolgreich erledigt ist.


Nun folgt der obere Antrieb, von dem es auch ein Gegenstück, nämlich den unteren Antrieb gibt. Beide Räume haben die jeweils gleichen Aufgaben, nämlich entweder umgeleiteten Strom zu bestätigen (worauf wir später zu sprechen kommen) sowie die Ausrichtung des Antriebs.


Um den jeweiligen Antrieb auszurichten, müsst ihr einfach nur eine gepunktete Linie mithilfe eures Analogsticks so bewegen, dass sie sich mit einer zweiten Linie überlappt. Daraufhin wird die Aufgabe automatisch als erfolgreich verbucht und ihr müsst zum jeweils anderen Antrieb und dort dieselbe Aufgabe noch einmal wiederholen.


Die Sicherheitskameras ermöglichen euch einen guten Überblick über das Geschehen.

© InnerSloth

Wir setzen unseren Weg nach unten fort und kommen an eine Gabelung. Rechts befindet sich die Security. Darin findet ihr ausnahmsweise keine zu erledigende Aufgabe vor, jedoch das Überwachungssystem. Wählt ihr dieses aus, kriegt ihr einen Überblick über vier Bereiche der Karte, nämlich den Bereich um die Navigation, den Gang vor dem Kommunikationsraum, den Gang zwischen der Cafeteria und dem Lager sowie den Gang zwischen der Security und dem Reaktor. Solange ihr die Überwachungskameras anschaut, könnt ihr dort jederzeit sehen, wer sich in den Bereichen hin und her bewegt. Das ist insofern nützlich, wenn ihr seht, wie zwei Leute einen Raum betreten aber nur einer rauskommt und kurz darauf eine Leiche gefunden wird. Bedenkt jedoch, dass ihr während eurer Beobachtungs-Session wie auf dem Präsentierteller sitzt und auch nicht mitbekommt, ob jemand direkt hinter euch steht.


Gegenüber der Security liegt der Reaktor. Darin erwarten uns zwei Aufgaben: Zum einen müssen wir den Reaktor starten sowie die Düsen freigeben.


Um den Reaktor zu starten, müssen wir eine kleine Runde „Simon says“ spielen. Ihr habt ein Tastenfeld vor euch, welches aus 9 Tasten besteht. Der Computer zeigt euch zu Beginn an, auf welche Taste ihr drücken müsst, anschließend folgt eine zweite, eine dritte und so weiter, die ihr alle in der richtigen Reihenfolge hintereinander betätigen müsst. Diese Aufgabe stellt auch diejenige mit der potenziell größten Fehleranfälligkeit dar.


Die Düsen freizugeben ist vergleichsweise einfach. Wenn ihr die entsprechende Konsole auswählt, wird euch ein Ziffernfeld von 1 bis 10 präsentiert. Ihr müsst jetzt einfach von der Ziffer 1 an aufsteigend bis zur 10 alle Zahlen in der richtigen Reihenfolge (also 1, 2, 3, 4 … bis 10) drücken. Danach ist die Aufgabe erledigt.


Manche Aufgaben, wie das Freigeben der Reaktordüsen, fallen sehr simpel aus.

© InnerSloth

Sollte der Verräter im Laufe des Spiels eine Reaktorschmelze starten, müsst ihr innerhalb eines 30-sekündigen Countdowns in den Reaktorbereich gelangen. Dort müssen dann zwei Konsolen gleichzeitig aktiviert werden. Dies tut ihr, indem ihr einfach die A-Taste solange gedrückt haltet, bis der Spieler an der zweiten Konsole diese ebenfalls aktiviert hat. Daraufhin ist die Schmelze erst einmal abgewendet.


Wir bewegen uns weiter nach unten, kommen zum unteren Antrieb und gehen nach rechts weiter, ehe wir an der Elektrik vorbeikommen, die wir auch sogleich betreten. Die Elektrik ist der Dreh- und Angelpunkt diverser Aufgaben, die sich alle damit befassen, Strom in die verschiedenen Räume zu leiten sowie Kabel zu verbinden.


Um Strom in einen anderen Raum umzuleiten, müsst ihr einfach an den jeweiligen aufleuchtenden Stromkasten diesen auswählen und entweder den linken oder rechten Analogstick nach oben bewegen. Daraufhin wird der Strom zum Zielpunkt weitergeleitet, der euch von nun an durch einen leuchtenden Pfeil auf eurem Bildschirm angezeigt wird. Kommt ihr an die entsprechende Zielstelle, müsst ihr nur mithilfe des linken Analogsticks einen Schalter umdrehen und die Aufgabe ist erledigt.


Beim Kabelverbinden solltet ihr schnell und genau arbeiten.

© InnerSloth

Die Kabel zu verbinden ist eine Aufgabe, die sich nicht exklusiv auf die Elektrik beschränkt, sondern im ganzen Schiff verfügbar sein kann. Hierbei gilt es, die einzelnen Kabel mit ihrer jeweils passenden Farbe zu verbinden, wofür ihr die A-Taste gedrückt halten müsst. Behaltet bitte stets in Erinnerung, dass ihr mehrere Kabelkästen verbinden müsst. Auch hier weist euch ein blinkender Pfeil den Weg zum nächsten Kasten.


Wir bewegen uns nach rechts weiter und kommen in den nächsten Raum, dem Lager. Darin gibt es neben einem weiteren Punkt zur Müllentleerung und einem Stromkabel-Kasten nur eine weitere Aufgabe, die jedoch zu den deutlich längeren gehört: Nämlich den Antrieb aufzuladen.


Um den Antrieb zu laden, müsst ihr zu dem Benzinkanister, der im Lager herumsteht. Habt ihr diesen ausgewählt, müsst ihr solange die ZR-Taste gedrückt halten, bis die Anzeige vollständig gefüllt ist. Danach schickt euch das Spiel zum oberen oder unteren Antrieb, wo ihr den aufgefüllten Kanister wieder durch ein Gedrückthalten der ZR-Taste entleert. Nun müsst ihr wieder zurück ins Lager, den Kanister erneut aufladen und das Spiel mit dem übriggebliebenen Antrieb wiederholen. Auch wenn diese Aufgabe ziemlich einfach von der Hand geht, frisst sie einiges an Zeit und zwingt euch dazu, in Bewegung zu bleiben.


Wir könnten nun nach oben in Richtung Cafeteria gehen und kurz vorher einen Schwenk in den Admin-Bereich machen. Hier findet ihr neben den Sicherheitskameras in der Security noch eine weitere Überwachungsmöglichkeit, nämlich das Admin-Terminal. Dieses zeigt euch an, in welchen Räumen sich andere Spieler befinden, jedoch ohne deren Farbe zu offenbaren. Zudem erwarten uns hier neben einem Upload-Terminal und einem weiteren Stromkasten noch zwei weitere Aufgaben: Nämlich die eine Karte am Admin-Terminal durchzuziehen sowie den O2-Alarm abzuschalten. Letzteres lassen wir erst einmal außen vor und widmen uns der Karten-Aufgabe.


Eine Aufgabe, die man schnell hassen lernt: Das Kartenziehen.

© InnerSloth

Die Aufgabe an sich klingt einfach: Nehmt eure Crewkarte aus eurem Geldbeutel und zieht sie einmal durch den Magnetleser, indem ihr die Karte durch eine Drehung mit dem linken Analogstick dort entlangzieht. Das Ganze ist natürlich etwas trickreich, denn ihr müsst den Vorgang weder zu schnell noch zu langsam durchführen, da der Lesevorgang ansonsten ungültig ist. Hier gilt es, ein Gefühl dafür zu entwickeln und auf keinen Fall die Geduld zu verlieren! Übung macht den Meister!


Statt jedoch vom Lager in Richtung Cafeteria zu gehen, bewegen wir uns stattdessen nach rechts und sehen, wie sich nach unten hin ein Raum offenbart. Hierbei handelt es sich um die Kommunikation. Darin befindet sich neben einem Upload-Terminal und einem Stromschalter noch die Kommunikationsanlage.


Die Kommunikationsanlage wird immer dann wichtig, wenn der Verräter eure Kommunikation stört. Spielerisch wirkt sich das insofern aus, dass ihr eure Taskleiste solange nicht einsehen könnt, bis die Anlage repariert wurde. Dafür wählt ihr sie aus und dreht mithilfe des linken Analogsticks so lange an dem Empfänger, bis die Stimme, die aus den Lautsprechern ertönt, nicht mehr statisch, sondern klar verständlich ist. Trifft dies ein, wird die Aufgabe automatisch als erledigt betrachtet und ihr könnt eure Aufgabenliste wieder einsehen.


Direkt rechts von der Kommunikation befinden sich die Schilde. Auch hier findet sich ein Stromschalter sowie die einzige Aufgabe, die exklusiv diesem Bereich vorbehalten ist: Das Kalibrieren der Schilde.


Um diese Aufgabe erfolgreich zu absolvieren, müsst ihr mehrere Hexagons gleich einfärben. Dafür navigiert ihr mit dem linken Analogstick auf die jeweils weißen Felder, haltet den Stick in der Position und drückt die A-Taste. Das wiederholt ihr, bis alle Flächen rot eingefärbt sind und die Aufgabe erfolgreich abgeschlossen wurde.


In der Navigation gilt es stets, den richtigen Kurs festzulegen.

© InnerSloth

Wir bewegen uns wieder nach oben und folgen einer Weggabelung nach rechts, die uns in die Navigation führt. Neben einem weiteren Kasten voller Kabel, einem Upload-Terminal sowie einem Stromschalter, findet ihr hier auch zwei weitere Aufgaben. Zum einen könnt ihr den Kurs des Raumschiffes festlegen, zum anderen das Steuer stabilisieren.


Um den Kurs des Raumschiffs festzulegen, müsst ihr einfach nur eine vereinfachte Darstellung eures Raumschiffs von einem Punkt zum anderen schieben, indem ihr den Analogstick entsprechend bewegt.


Das Steuer zu stabilisieren ist ebenfalls nicht schwer. Ihr müsst einfach nur die A-Taste gedrückt halten und anschließend den Kreis in Richtung Fadenkreuz zielen. Voilà, die Aufgabe ist erfolgreich abgeschlossen.


Schräg gegenüber der Navigation finden wir den O2-Bereich vor. Hier kann zum einen wieder Müll entleert werden, zum anderen könnt ihr die O2-Filter reinigen. Außerdem ist hier die zweite Konsole stationiert, die ihr aktivieren müsst, wenn der Verräter die O2-Zufuhr abschalten will.


Um den Filter zu reinigen, müsst ihr mit dem linken Analogstick eines der umherfliegenden Blätter auswählen und mit dem rechten Stick in Richtung des Lüftungsschlitzes schieben. Sind alle Blätter darin verschwunden, gilt die Aufgabe als abgeschlossen.


Ein Minispiel ist auch noch in der Aufgabensammlung enthalten!

© InnerSloth

Sollte der Verräter die O2-Zufuhr abschalten wollen, beginnt ein 30-sekündiger Countdown. Innerhalb dieser 30 Sekunden muss sowohl im O2-Bereich als auch im Admin-Bereich eine Konsole mithilfe einer Ziffernfolge, die als gelber Post-It am Bildschirm hängt, aktiviert werden. Sind beide Konsolen aktiviert worden, wird der Countdown abgebrochen. Die Konsolen müssen im Gegensatz zum Reaktor nicht zeitgleich aktiviert werden. Ihr könnt den Code also sofort eingeben und euch zur Not selbst auf dem Weg zur zweiten Konsole machen.


Last but not least folgt der Waffenbereich. Dort befindet sich neben einem Stromschalter und einem Uploadterminal noch der Zugang zu den Waffensystemen, die ihr für eine Aufgabe nutzen müsst.


Mithilfe der Waffensysteme könnt ihr ein kurzes Minispiel starten, in dem ihr 20 Asteroiden abschießen müsst. Habt ihr dies geschafft, gilt die Aufgabe als erfolgreich abgeschlossen. Auch hier gibt euch das Spiel, sofern in den Spieleinstellungen nicht deaktiviert, ein optisches Feedback, indem die Kanonen am rechten Rand bei jedem Schuss eine Salve abgeben. Auf diese Art und Weise könnt ihr einen Verräter enttarnen, der nur so tut, als würde er die Aufgabe erledigen, bei dem sich die Geschütze aber nicht bewegen.


Auf den weiteren Karten gibt es noch ein paar zusätzliche Aufgaben, die nur kurz angeschnitten werden sollen. Prinzipiell gibt es auf allen Karten die Standard-Aufgaben wie das Umleiten von Strom oder dem Down- und Upload von Dateien. Manche Aufgaben sind auch dieselben wie auf den anderen Karten, nur in ein anderes Design verpackt. Auf diese werden wir entsprechend nicht weiter eingehen.


Karte Mira-HQ:

Im Labor könnt ihr zwei Minispiele erledigen, nämlich ein Artefakt sammeln und Proben zuordnen.


Auf den anderen beiden Karten finden sich noch einige leicht variierende Aufgaben.

© InnerSloth

Um das Artefakt zu „sammeln“, müsst ihr es aus den richtigen Teilen zusammensetzen. Dafür wählt ihr die einzelnen Teile aus, indem ihr mit dem Cursor drüberfahrt und sie bei gehaltener A-Taste in die Mitte des Tisches setzt. Wenn es sich um die passenden Teile handelt, setzen sich diese automatisch zusammen. Beim Zuordnen der Proben müsst ihr die jeweiligen Proben in einen der drei passenden Kartons legen: Entweder es ist eine pflanzliche, tierische oder mineralische Probe.


Im Büro sollt ihr an einem Automaten etwas zu Essen kaufen.


Dafür müsst ihr einfach nur schauen, welches Nahrungsmittel rechts unten auf den Zettel gemalt wurde und gebt den entsprechenden Code ein.


Karte Polus:

Im Labor müsst ihr die Temperatur richtig einstellen, sowie das Teleskop ausrichten.


Um die richtige Temperatur einzustellen, müsst ihr einfach nur die Anzeigen auf die gleiche Temperatur stellen. Um das Teleskop auszurichten müsst ihr mithilfe eures Analogsticks den Planeten finden, der rechts unten abgebildet ist.


Außen müsst ihr einen Wetterknotenpunkt reparieren.


Dazu müsst ihr einfach bei gedrückter A-Taste und mithilfe des linken Analogsticks die Energie von einem Punkt zum anderen umleiten.


Ein paar abschließende Tipps und Hinweise


Ihr werdet einen Großteil eurer Spielzeit als Crewmitglied verbringen, da die Chance, zufällig als Verräter auserkoren zu werden, deutlich geringer ist als ein Crewmitglied zu spielen. Dementsprechend solltet ihr euch möglichst schnell mit der Karte und den einzelnen Aufgaben, die es auf ihr gibt, vertraut machen. Je schneller und effizienter ihr eure Aufgaben erledigt, desto größer ist die Chance, dass ihr und eure Crewmitglieder letztendlich siegreich hervorgehen werdet. Ansonsten noch ein paar grundsätzliche Tipps und Hinweise:


  • Beachtet bitte stets, dass das Spiel für euch noch lange nicht vorbei ist, wenn ihr umgebracht werdet! Wenn euch ein Verräter erwischt hat, könnt ihr als Geist über die Karte huschen und müsst weiterhin eure offenen Aufgaben abschließen. Nur dann kann euer Team letztendlich auch gewinnen.
  • Wenn ihr merkt, dass der oder die Verräter immer mehr Mitglieder eures Teams ausschalten, bietet es sich auch an, wenn man in kleinen Gruppen unterwegs ist. Doch Vorsicht: Nur weil euch euer Begleiter nicht gleich bei der erstbesten Gelegenheit ein Messer in den Rücken rammt, heißt das nicht automatisch, dass er kein Verräter ist.
  • Da hat es wohl den blauen Spieler erwischt – die Mehrheit hält ihn für den Verräter.

    © InnerSloth

    Gleichzeitig kann es bei schwindender Spielerzahl durchaus nötig sein, einen Spieler auf Verdacht herauszuwählen, wenn bereits ein gewisser Grundverdacht besteht. Das Risiko, dass es einen unschuldigen Spieler erwischt, besteht zwar immer, andererseits kann ein zu langes Zögern gleichzeitig bedeuten, dass der Verräter die Crewmitglieder immer leichter isolieren und ausschalten kann.

  • Zu Beginn solltet ihr wiederum nicht zu voreilig sein. Ihr habt jederzeit die Möglichkeit, euch eurer Stimme zu enthalten. Wenn sich die Mehrheit der Spieler enthält, fliegt am Ende der Runde niemand raus. Je weiter das Spiel voranschreitet, desto weniger ist diese Vorgehensweise jedoch zu empfehlen.
  • Wenn eine Reaktorschmelze oder das Abschalten der O2-Zufuhr droht, verlasst euch nicht blind auf eure Crewmitglieder. Lauft selbst zum Reaktor oder dem O2-Zentrum und helft dabei, den Notfall abzuwenden. Denn es gibt nichts Ärgerlicheres als eine Niederlage, die nur deswegen zustande gekommen ist, weil sich niemand zuständig gefühlt hat.
  • Haltet stets die Augen offen und achtet auf Crewmitglieder, die sich auffällig benehmen. Ein Mitspieler steht verhältnismäßig lange an einer Aufgabe und bewegt sich immer dann weiter, wenn ihr auch gerade loslauft? Bei einer Reaktorschmelze macht ein Crewmitglied keine Anstalten, diese auch zu beenden, obwohl es ganz in der Nähe steht? Oder euch kommt jemand aus einem Raum entgegen, in dem plötzlich eine Leiche in der Ecke liegt? In solchen Fällen solltet ihr eure Bedenken immer in den Diskussionsrunden äußern und die Verdächtigen auch zur Rede stellen!
  • Gleichzeitig solltet ihr auch immer klar und ohne großes Umhergerede auf mögliche Fragen, die während der Diskussionsrunde aufkommen, antworten. Wenn ein getöteter Spieler gefunden wird, solltet ihr auf Nachfrage stets angeben, wo ihr euch aufgehalten habt, damit euch niemand zu Unrecht verdächtigt und wenn ihr selbst die Leiche findet, solltet ihr zu Beginn gleich angeben, wo ihr sie gefunden habt. Doch Achtung: Manche Spielergruppen arbeiten auch mit der Methode, dass sie nicht sofort preisgeben, wo eine Leiche gefunden wurde und erst jeden Spieler fragt, wo er sich gerade aufhält. Das soll dafür sorgen, dass sich unvorsichtige Verräter verplappern oder in Widersprüchen verheddern.
  • Werft außerdem stets einen Blick auf die Aufgabenleiste, die sich immer weiter füllt, je mehr Aufgaben euer gesamtes Team erledigt. Wenn ihr ein Crewmitglied beobachtet, dass augenscheinlich eine Aufgabe erledigt, sich die Aufgabenleiste aber kein bisschen bewegt, nachdem der Verdächtige fertig ist, kann es sich um einen möglichen Verräter handeln. Achtung: Es kann passieren, dass der Spielersteller die Aktualisierung der Fortschrittsanzeige auch deaktiviert! Dann ist diese Methode, den Verräter ausfindig zu machen, natürlich hinfällig.
  • Und ganz wichtig: Wenn ihr Fragen habt, stellt sie. Der Großteil der Spielerschaft ist Neulingen gegenüber ziemlich wohlgesonnen eingestellt und steht euch gerne Rede und Antwort.


Wie immer gilt: Wir sind nicht immer (wenn auch meistens) allwissend und perfekt. Wenn ihr also Ergänzungen oder Anmerkungen zu diesem Guide habt, schreibt sie gerne in die Kommentare. Bei guten Ergänzungen und Einwänden werde ich diese entsprechend einfügen. Wollt ihr mehr darüber erfahren, was es alles als Verräter zu beachten gilt, schaut euch doch den folgenden Guide an!

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Relevante Spiele

  • Among Us

    Systeme: Nintendo Switch

    Vertrieb: Innersloth

    Genre: Party

    8 Haha 1
    Cover von Among Us

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