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Apex Legends feiert zweijährigen Geburtstag und wir feiern mit Spezial

Am 04. Februar 2019 erblickte Apex Legends das Licht der Welt. Mittlerweile feierte der Titel seinen zweiten Geburtstag und freut sich über viele Tausend Spieler täglich. Zur Feier der Veröffentlichung der Nintendo Switch-Version wollen wir in Zusammenarbeit mit Electronic Arts einen Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre wagen und uns beginnend bei den Anfängen als geplanter Spielmodus für Titanfall 2 nach und nach der aktuellen Saison 8 und den sukzessive neu hinzugefügten Inhalten nähern. Dabei beleuchten wir nicht nur die Entwicklungsgeschichte, sondern berichten über den Erfolg des Battle-Royale-Titels, die unterschiedlichen Legenden im Spiel, die Besonderheiten der Nintendo Switch-Fassung und was uns zukünftig wohl noch bevorstehen mag. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und freuen uns auch über eure Erfahrungen mit Apex Legends in den Kommentaren.


Zur Entstehung von Apex Legends


Das Spiel, welches heute beinahe die ganze Welt kennt, sollte es ursprünglich eigentlich gar nicht geben. In einem Entwicklertagebuch verriet Game Director Chad Grenier, wie aus einer Idee zu einem neuen Spielmodus für Titanfall 2 einer der erfolgreichsten Battle-Royale-Titel wurde. Das Team hinter Titanfall 2 probierte nämlich spannende Ideen aus, welche von neuen Kampagnen bis hin zu weiteren Spielmodi reichten. Dabei entstand aus der Feder zweier Designer ein erstes Battle-Royale-Konzept, das auf den Namen „Survival“ hörte, wie Grenier in unserem Interview bestätigte. In diesem kämpften anfänglich noch Titanen und Piloten gegeneinander, wobei man nach und nach immer weniger an den Titanen festhalten konnte, sodass sie an einem Punkt in der Entwicklung aus dem Spiel entfernt wurden. Dafür schafften es erste Versionen der Legenden Gibraltar, Wraith und Bloodhound ins Spiel, was den Mehrspieler-Hit zwar im Tempo reduzierte, dafür aber Kämpfe auf Augenhöhe ermöglichte, unabhängig von der Wahl des Charakters.


Das interne Leaderboard der Entwickler zeigte die besten Spieler des Teams

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Die anfänglich zu zweit arbeitenden Designer wurden nach und nach von weiteren Mitarbeitern unterstützt, sodass die Zahl derer, die an „Survival“ arbeiteten, auf über 20 wuchs. Dabei war das Grundgerüst von Apex Legends bereits schnell gegeben. 24 Spieler sollten sich in Teams aus jeweils drei Legenden gegenseitig bekämpfen, um am Ende siegreich hervorzugehen. Schnell wurde allen Beteiligten jedoch klar, dass man sich mehr und mehr von Titanfall 2 entfernte und an etwas vollkommen Neuem arbeitete. Aus dieser Erkenntnis entstand dann auch der neue Name des Spiels „Apex Predator“. Firmenintern wurde der Titel dann ausgiebig in wöchentlichen Spiel-Sessions getestet (diese nannten sich Fridays Fight Nights) und die Begeisterung aller Teilnehmer war ungebrochen. So fanden nicht nur Spielrunden bis spät in die Nacht statt, sondern auch ein Leaderboard wurde ausgehängt, um die Erfolge der Teilnehmer zu dokumentieren. Gespielt wurde übrigens auf der Map „echt große Karte“, aus welcher sich die uns allen bekannte „Königsschlucht“ entwickeln sollte (doch dazu später mehr).


Durch das gemeinsame Spielen und Feedback fanden dann nach und nach weitere Elemente ihren Weg in den Titel. Hierzu gehören nicht nur die Möglichkeit des Respawns oder die Fähigkeiten der Legenden, sondern auch das interne Kommunikationssystem wurde in kleinschrittiger Arbeit entwickelt. Dazu wurden die Spielrunden der Mitarbeiter ohne jegliche Kommunikationsmöglichkeiten wie Headsets erprobt, um eben zu prüfen, wie gut die Absprachen zwischen den Legenden funktionieren. So schaffte es beispielsweise die Möglichkeit ins Spiel, interessante Gegenstände oder Feinde zu markieren, um seinen Mitspielern Points of Interest unkompliziert mitzuteilen.


Je weiter die Arbeiten voranschritten, desto begeisterter war zwar das Team hinter Apex Legends, die Unsicherheit über das Feedback der Fans wuchs jedoch. Viele erhofften sich nämlich ein weiteres Titanfall-Spiel. Um möglichen Enttäuschungen vorzubeugen, werkelte man im Geheimen weiter, um das Spiel überraschend zu veröffentlichten. Erstes „echtes“ Feedback holte man sich wenige Tage vor dem Start bei einem Event in Los Angeles ein, bei welchem unter anderem Vertreter aus den Bereichen Medien und Streaming erste Spielrunden starten konnten. Das eigentlich für zwei Stunden angesetzte Event zog sich auf acht Stunden, da niemand zu spielen aufhören wollte, was das Team enorm freute. Umso gespannter blickte man dem Release entgegen, da man nicht wusste, wie Apex Legends bei der Spielerschaft ankommt. Vor allem die Verantwortlichen für die Serverstrukturen dämpften die Vorfreude, da diese in den ersten Monaten nicht mit Teilnehmern in Millionenhöhe rechneten, womit sie jedoch vollkommen falsch lagen. Kurz nach Release spielten bereits Zehntausende den Battle-Royale-Titel und 24 Tage nach der Veröffentlichung waren es bereits 50 Millionen. All das verfolgte das Team auf einer Leinwand im Büro und ließ dank des Erfolgs die Champagnerkorken knallen.


Die Maps


Begonnen hat Apex Legends wie bereits erwähnt auf der Map „echt große Karte“, aus welcher sich dann die „Königsschlucht“ entwickelte. Diese besuchte man anfänglich noch in Landungskapseln, welche zum fertigen Spiel hin jedoch aus dem Battle-Royale-Shooter entfernt wurden. Auch gab es zu Beginn keinerlei Stadtnamen, die die unterschiedlichen Gebiete kennzeichneten. Stattdessen entschied man sich in der frühen Entwicklungsphase dazu, die Landschaften in Zonen einzuteilen, um sie zu unterscheiden.


Die „echt große Karte“ hatte anfangs nur wenig mit der „Königsschlucht“ gemein.

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„Königsschlucht“ gilt heutzutage als Heimat der Apex-Spiele, da sie den Ursprung für alles Kommende lieferte. Sie zeichnet sich durch eine abwechslungsreiche Landschaft wie zerstörte Industrieanlagen, kleinere Wälder und einen Fluss aus, wobei sich alles stets im Wandel befindet. Dies sorgt für abwechslungsreiche Gefechte, da jedes Terrain seine eigenen Tücken und Chancen bietet. Doch damit nicht genug: Im Laufe der Zeit wurde die Map dank des Feedbacks der Spieler und der Ideen der Entwickler immer wieder überarbeitet. So hat die gesamte Karte zuletzt mit dem Start der Saison 8 ein komplettes Makeover bekommen. Im Zusammenhang mit der zeitgleichen Einführung von Sprengstoffexperte Fuse wurden ganze Teile der Karte nämlich zerstört, was neue Gameplay-Szenarien ermöglicht. Solche Veränderungen der ursprünglichen Map finden bereits seit Saison 2 Einzug in Apex Legends, in welcher beispielsweise die riesigen Leviathane die Karte in großen Teilen zerstörten. Diese Karten-Updates werden zu Beginn einer neuen Saison immer mit einem neuen Trailer und detaillierten Informationen auf der offiziellen Webseite zum Spiel zelebriert und betreffen auch die weiteren Maps.


Karte Nummer zwei namens „Rand der Welt“ schaffte es mit der Saison 3 ins Spiel. Diese befindet sich auf dem Vulkanplaneten Talos und fällt vor allem durch die riesigen Kühltürme auf, welche zur Bergung von Metallen benötigt wurden. Der Name „Rand der Welt“ geht übrigens auf die Stadt zurück, welche um die Anlage des Metallabbaus errichtet wurde. Mittlerweile ist die Karte der zweite Austragungsort der Apex-Spiele und erfährt genau wie „Königsschlucht“ regelmäßige Updates. Bereits mit Saison 4 wurde beispielsweise einer der größten Points of Interest, Capitol City, vollkommen verändert, indem eine riesige Schlucht diese in zwei Bereiche teilte. Dies sorgte für spannende Gefechte an dieser Kluft, da sie nur an zwei Stellen überwunden werden konnte.


Die „Königsschlucht“, wie wir sie kennen.

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Die aktuellste Karte Olympus wurde dann mit Saison 7 dem Spiel hinzugefügt. Diese hoch über den Wolken beheimatete Stadt besticht durch viele offene Areale und führte gleich zweierlei neue Spielmechaniken ein: Den „Phasenläufer“ und das erste Fahrzeug im Spiel „Trident“. Bei Ersterem handelt es sich um eine Art Portal, welches drei Hotspots von Olympus miteinander verbindet. Dadurch kann man schnell zwischen den Orten wechseln, wenn ein Gefecht zu hitzig wird. Da man jedoch nicht weiß, was einen bei der Ankunft im neuen Bereich erwartet, sollte der Finger stets am Abzug sein. Das Trident hingegen ist ein Luftkissenfahrzeug, welches rein eurer Fortbewegung auf der großen Karte dient. Andere Spieler verletzen kann man mit diesem nicht, dafür lassen sich aber die Fähigkeiten der Legenden mit dem Fahrzeug kombinieren, was vollkommen neue taktische Möglichkeiten schafft. Im Vergleich zu den beiden anderen Karten wurde Olympus übrigens noch nicht im Rahmen einer Saison überarbeitet, womit zukünftig aber zu rechnen ist.


Abschließend lässt sich zu den Maps noch festhalten, dass diese im Rahmen der Saisons einer Rotation unterliegen. Das heißt, als Spieler hat man nie die Möglichkeit, eines der drei Gebiete gezielt auszuwählen. Dies hängt jedoch mit der Tatsache zusammen, dass eben jede Saison auf imposante Art und Weise gefeiert wird und die Inhalte, Legenden und letztlich die Maps selbst an die jeweilige Saison angepasst sind. Vor allem durch die stetigen Veränderungen der Landschaften ist Abwechslung somit garantiert.


Neue Inhalte


Doch nicht nur neue Maps bereicherten das Spielerlebnis von Apex Legends. Angefangen bei neuen Waffen über Legenden bis hin zu neuen Skins für diese, befindet sich der Battle-Royale-Titel seit der Veröffentlichung vor zwei Jahren in einem stetigen Wandel. Diese Veränderungen sorgen dafür, dass man auch als erfahrener Spieler nie ausgelernt hat. Nur wer sich über die Stärken und Schwächen der Waffen und Legenden bewusst wird, kann am Ende einer Runde als Champion hervorgehen. Doch lasst es mich an einem Beispiel erklären:


Neue Legenden und Waffen bereichern das Spielerlebnis mit jeder Saison.

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Mit der Saison 2 schaffte es das L-Star ins Spiel, ein durchschlagkräftiges LMG (Light Machine Gun). Dieses verfügt über enorm große Projektile, welche bei einem Treffer großen Schaden anrichten, jedoch ist das Zielen aus der Entfernung umso schwieriger. Auch hat die hohe Feuerrate zugleich einen Nachteil, da das L-Star sehr schnell erhitzt und dadurch kurzzeitig unbrauchbar wird. Ebenso ist die Munition des LMG nicht nachfüllbar, was inmitten eines Gefechts zu Problemen führen kann. Ähnliche Vor- wie auch Nachteile bieten auch die anderen Waffen, welche ihr finden könnt. Lernt ihre Stärken und Schwächen, um am Ende die Oberhand zu behalten!


Damit nicht genug haben die einzelnen Saisons und Events an vielen Stellen die Wünsche der Fans erhört und stetig spannenden Content hinzugefügt. Hierzu gehören nicht nur die verschiedenen Herausforderungen, durch welche neue Inhalte freigeschaltet werden können, sondern vor allem die Story-Quests. Diese wurden im Rahmen der Saison 5 eingeführt und versprechen langanhaltenden Spielspaß. Die sogenannten Saisonquests sind stets an einen oder mehrere Legenden angelehnt und bieten abwechslungsreiche Aufgaben.


Mit dem Start der Saisonquests in Saison 5 war es beispielsweise die Aufgabe, insgesamt neun Teile eines Artefakts zu sammeln. Hierfür konnte man in täglichen Matches Schatzpakete finden, welche einen dem Ziel immer näher brachten oder andere spezielle Belohnungen bereithielten. Ähnlich verhält es sich auch gerade bei der Saisonquest zur Legende Fuse in Saison 8. Neben den verfügbaren Belohnungen sind die Quests aber auch dahingehend interessant, dass sie einen wirklichen Story-Content für den Battle-Royale-Titel bieten. Zwar sind diese nur in Form von Comics zu genießen, motivierend und zugleich spaßig sind sie trotzdem!


Zuletzt kann man noch auf die Ranglisten-Kämpfe und Clubs zu sprechen kommen. Beide stehen einem bei Erreichen von Stufe 10 zur Verfügung und sie bieten weitere Möglichkeiten, für die interessierten Spieler. Kann man im Ranglisten-Kampf innerhalb einer Saison eine bestimmte Stufe erreichen und dadurch weitere Belohnungen ergattern, könnt ihr euch in Clubs mit anderen Spielern zusammentun, um eine Gemeinschaft aus Gleichgesinnten aufzubauen, welche dann gemeinsam in die Kämpfe ziehen. Ansonsten hat Apex Legends in den letzten beiden Jahren so viel Neues erhalten und wurde mit vielen tollen Ideen erweitern, was den Rahmen dieses Rückblicks sprengen würde. Daher empfehlen wir stets den Blick auf die offizielle Seite zum Spiel, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben.


Die Legenden


Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Spezials verfügt Apex Legends über insgesamt 16 verschiedene Charaktere. Acht davon stehen von Beginn an zur Verfügung, wobei die restlichen acht entweder per Echtgeld oder erspielbarer Ingame-Währung erworben werden können. Einteilen lassen sich alle in die vier Gruppen Angriff, Verteidigung, Aufklärung und Unterstützung, auch wenn die Legenden im Kern sehr ausgeglichen gestaltet sind. Ihre Unterscheidungen sind lediglich auf ihre Fähigkeiten zurückzuführen, welche der drei Kategorien Taktik, Passiv und Ultimativ zuzuordnen sind. Dies alles bewirkt, dass manche von ihnen perfekt darin sind, im Kampf mit Feuerkraft vorauszugehen, wohingegen andere sich im Hintergrund halten, um ihrem Team Unterstützung zu leisten. Das alles macht die Apex-Kàmpfe umso spannender, weshalb wir den Blick auf einige der Legenden richten wollen.


Wraith macht nicht nur im Kampf eine gute Figur.

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Kämpferin Wraith ist seit den Anfängen von Apex Legends teil der Legenden und gehört zu den beliebtesten Kämpfern überhaupt. Grund hierfür ist nicht nur, dass ihre Hitbox zeitweise die kleinste im Spiel war, sondern auch ihre Fähigkeiten machen sie zu einer tollen Ergänzung eines jeden Squads. So bekommt Wraith beispielsweise von einer geheimnisvollen Stimme mitgeteilt, wenn sich Gefahr nähert, was ihr euren Teamkameraden schnellstmöglich mitteilen solltet. Doch auch ein Angriff aus dem Hinterhalt ist mit ihr sehr gut möglich, da sie durch ihre Taktikfähigkeit ins „Nichts“ verschwinden kann, wodurch sie unbemerkt hinter ihre Feinde gerät. Dank ihres Dimensionstors ist außerdem ihr gesamtes Squad in der Lage, einen aussichtslosen Kampf zu verlassen, um sich zu heilen und neu zu formieren.


Im Gegensatz zu Wraith ist Gibraltar ein Mann für die Verteidigung des Teams. Auch er ist seit den Anfängen der Entwicklung ein Teil von Apex Legends und darauf spezialisiert, seine Mitspieler zu schützen, was er schon anhand seiner eindrucksvollen Rüstung sehr gut erkennen lässt. Dank seiner Fähigkeiten ist Gibraltar nicht nur in der Lage eine Kuppel entstehen zu lassen, welche ihn und sein restliches Squad schützt, sondern er verfügt darüber hinaus auch über das Talent, einen Mörserangriff zu starten. Mit ihm an der Seite ist man somit gut geschützt.


Wie Gibraltar und Wraith ist auch Bloodhound seit Beginn der Entwicklung von Apex Legends ein fest eingeplanter Charakter. Der Fährtenleser ist perfekt darin, feindliche Squads aufzuspüren, um diese in Zusammenarbeit mit seinem Team zu eliminieren. Hierzu trägt vor allem seine Fähigkeit bei, die Spuren feindlicher Legenden offen zu legen, um gemeinsam mit seinen eigenen Kameraden einen Angriff zu starten. Sollte es für ihn doch einmal brenzlig werden, kann er dank eines Geschwindigkeits-Boosts auch die Beine in die Hand nehmen, um einem Feuergefecht zu entkommen.


Der Roboter Pathfinder überzeugt bereits durch seine witzige Erscheinung.

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Lifeline ist eine 24 Jahre alte Sanitäterin, welche man meist erst zu Gesicht bekommt, wenn man denkt, das Zeitliche zu segnen. Dank ihres umfassenden Wissens darüber, andere zu heilen, ist sie nicht nur ein Unikat, sondern kann innerhalb eines Squads über Sieg oder Niederlage entscheiden. Grund hierfür ist nicht nur ihre Drohne, welche Kameraden im Umkreis heilt, sondern auch die Möglichkeit, während des Wiederbelebens eines gefallenen Teammitglieds weiter den Abzug zu betätigen. Außerdem kann sie eine Versorgungskapsel ordern, welche allerlei nützliche Materialien enthält, um das eigene Team zu stärken.


Der charmante Roboter Pathfinder gehört wohl zu den skurrilsten Charakteren von Apex Legends und kommt mit einer traurigen Geschichte daher. Er nimmt an den Apex-Kämpfen nämlich nur teil, um seinen Erbauer zu finden. Für ein Squad ist er dank seiner Fähigkeiten als Späher aber eine gute Verstärkung. So kann er dank Kletterhaken und Seilrutsche nicht nur selbst hoch gelegene Orte erreichen, sondern auch seinem restlichen Team diese Möglichkeit schaffen. Ein perfektes Vorgehen, um sich einen Überblick zu verschaffen!


Soldatin Bangalore kann man als Allround-Talent beschreiben. Ihre einfache Handhabung macht sie vor allem für Anfänger zu einer willkommenen Legende, um in Apex Legends Fuß zu fassen. Dank eines Artillerieschlags, welches sie anfordern kann, ist sie nicht nur für den Angriff eine starke Mitspielerin sondern kann dank ihrer passiven Fähigkeit, die Geschwindigkeit unter Beschuss zu erhöhen, auch gefährlichen Situationen unbeschadet entkommen. Als letztes Hilfsmittel nutzt Bangalore ihren Rauchwerfer, welcher das Feld in Nebel hüllt und die Schüsse der Feinde ins Leere fliegen lässt.


Fuse hat erst mit Saison 8 seinen Weg als Legende ins Spiel gefunden, ist aber eingeschlagen wie eine Bombe. Sollte man irgendwo eine Explosion hören, kann er nicht weit sein, denn sein Spezialgebiet sind Granaten und Bombardements aller Art. Als Experte kann er so nicht nur zusätzliche Granaten mit sich führen, sondern schleudert diese auch noch weiter, schneller und präziser ab als alle anderen Legenden. Zudem kann er einen Luftschlag in Gang setzen, welcher beim Einschlagsgebiet eine Wand aus Feuer errichtet. Fuse ist somit brandgefährlich!


Diese Auswahl an Charakteren ist nur ein Teil dessen, was Apex Legends zu bieten hat. Es lohnt sich, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, sie auszuprobieren und immer an das eigene Team anzupassen. Wer den Umgang gleich mehrerer Legenden beherrscht, ist ein hilfreicher Kamerad bei den Apex-Spielen.


Apex Legends und die Nintendo Switch


Etwas mehr als zwei Jahre nach der Veröffentlichung von Apex Legends schafft es der Titel auch endlich auf die Hybridkonsole. Dabei erhalten Nintendo-Spieler ein Erlebnis, welches sich zumindest spielerisch nicht vor den anderen Versionen verstecken muss. So sind alle bisher erschienenen Inhalte mit an Bord und auch zukünftig erhält der Titel die gleiche Unterstützung. Das ermöglicht spannende Gefechte, welche sowohl am TV-Bildschirm als auch beim mobilen Spielen genossen werden können. Apex Legends nutzt somit die Stärken der Nintendo Switch vollkommen aus.


Zusammen mit Legende Fuse wird die Nintendo Switch zum Kampfplatz.

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Dies betrifft auch die Bewegungssteuerung. Dank des eingebauten Gyrosensors dürft ihr nämlich nicht nur per Stick das Fadenkreuz justieren, sondern könnt durch die eigenen Bewegungen die perfekten Treffer landen. Eingestellt werden muss sich jedoch auf Einschnitte bei der grafischen Darstellung. So läuft das Spiel auf der Nintendo-Konsole in 720p mit 30fps im Dock, erreicht hingegen mobil nur 520p. Trotzdem wird Crossplay mit Spielern anderer Konsolen vollumfänglich unterstützt, sodass ihr fernab des Konsolenkriegs mit all euren Freunden und Bekannten gemeinsame Schlachten bestreiten könnt.


Zum Start von Apex Legends auf der Nintendo Switch erwarten euch zur Feier des Geburtstages außerdem spannende Extras. Das Spiel steht bereits seit heute, dem 10. März, um 00:00 Uhr zum Download bereit. Solltet ihr euch den Battle Pass gönnen, erhaltet ihr 30 kostenlose Stufen für diesen für Saison 8, was euch gleich zum Start einige Extras wie neue Skins für eure Legenden und Waffen beschert. Außerdem dürfen sich Nintendo Switch-Spieler in der ersten beiden Wochen nach der Veröffentlichung auf doppelte Erfahrungspunkte freuen, was den Start in das Battle-Royale-Abenteuer vereinfacht. Da man Apex Legends als Free-to-play-Titel kostenlos starten kann und alle Inhalte auch ohne Echtgeld erspielt werden können, lohnt sich ein Blick durchaus.


Der Erfolg von Apex Legends


Dass Apex Legends auch zwei Jahre nach seiner Erstveröffentlichung noch immer ein Erfolg ist, dürfte jeder merken, der einmal ein Match bestreitet. Trotzdem insgesamt 60 Spieler pro Runde benötigt werden, dauert es meist nur wenige Minuten, bis ein Spiel zustande kommt, was für das noch immer hohe Aufkommen an Spielern spricht. Manche Quellen sprechen sogar davon, dass wöchentlich zwischen 8 und 10 Millionen Spieler den Free-to-play-Titel starten und sich einige Runden in die virtuellen Gefechte verlieren.


Apex Legends unterhält in den spannenden Kämpfen Millionen von Spielern.

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Doch dieser Erfolg war nicht selbstverständlich. Wie wir eingangs beschrieben haben, waren die Entwickler trotz der eigenen Begeisterung nur vorsichtig optimistisch. Dass man innerhalb der ersten vier Wochen nach der Veröffentlichung mehr als 50 Millionen Spieler zählte, war enorm. Den nächsten Meilenstein knackte Apex Legends im aktuellen Fiskaljahr. Mittlerweile hat der Battle-Royale-Shooter eine Milliarde US-Dollar eingespielt, was vor allem dahingehend erstaunlich ist, dass alle Inhalte vollkommen kostenlos sind. Entstanden sind diese Zahlen rein durch den Erwerb kosmetischer Objekte oder aufgrund des Battle Pass, welcher den Spielern mehr Herausforderungen ermöglicht. Neben Sims 4, FIFA Ultimate Team, und Madden Ultimate Team gehört Apex Legends nun zum festen Ensemble der der Live-Services von EA und das mit großem Erfolg.


Andrew Wilson, CEO und Director bei Electronic Arts, beschrieb in einem Q&A, dass es weiterhin das Ziel sei, die Zahl der Spieler aufzubauen, weshalb man vor allem auf die Langlebigkeit des Titels setze. Hierzu gehören unter anderem die Saisons, welche nicht nur neue Charaktere ins Spiel brachten, sondern eben auch die Maps veränderten, neue Waffen hinzufügten, die Spielmodi ergänzten oder eben kleine Geschichte erzählten. Dieses Gesamtpaket ist der Erfolgsgarant für Apex Legends. Dieser stetige Ausbau an Inhalten und Kombination mit den Legenden und den Spielen im Team tragen dazu bei, dass so viele Spieler weltweit den Battle-Royale-Titel lieben. Bedenken muss man hierbei immer wieder, dass wir von einem Free-to-play-Titel sprechen, welcher dank seiner Spielstrukturen auch ohne Echtgeld zu investieren alles bietet.


Und was bringt die Zukunft? Chaos!


Zukünftig wird das Spielerlebnis, wie wir es kennen, noch weiter ausgebaut. So sind wir uns sicher, dass weitere spannende Legenden ihren Weg in das Spiel schaffen werden und die Map Olympus wird bestimmt in einer der kommenden Saisons mit neuen Inhalten überarbeitet. Darüber hinaus hat Electronic Arts bereits angekündigt, auch auf Smart Devices zu setzen, sodass nach der Nintendo Switch-Version in naher Zukunft auch das mobile Spielen auf dem Smartphone möglich sein wird. Im Rahmen dessen wird es voraussichtlich auch neue Events geben, wie das aktuell angekündigte Chaostheorie-Sammel-Event“, welches vom 09. bis 23. März stattfindet.


Dieses kommt nämlich mit einer neuen Spielmechanik daher, die Kämpfe noch actionreicher werden lässt. So erscheinen überall auf der Karte kleine sogenannte Ringflares, welche innerhalb des Events verschiedene Intensitäten haben, wodurch sie beispielsweise häufiger erscheinen oder sich in ihrer Größe unterscheiden. Als Spieler sollte man ihnen nicht zu nahe kommen, um die eigene Lebensenergie nicht in die Knie zu zwingen, außer man verfügt über das neu hinzugefügte Item „Hitzeschild“. Dieses schützt einen vor den gefährlichen Ringflares und erweitert das Spielerlebnis auf spannende Art und Weise. Darüber hinaus wird das Event unter anderem auch neue kosmetische Objekte für die Legenden Caustic, Gibraltar, Revenant, Pathfinder und Fuse bereithalten, welche super in das apokalyptische Setting passen. Doch auch das Bangalore-Erbstück, ein ursprünglich altertümliches Messer, findet seinen Weg dank des Chaostheorie-Sammel-Events“ ins Spiel. Verpasst also nicht die Chance, Apex Legends noch heute auf eure Nintendo Switch zu laden.


Solltet ihr noch mehr Spannendes über Apex Legends wissen oder habt weitere Fragen zum Spiel, dann schaut doch in unseren Test hinein oder hinterlasst einen Kommentar. Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen!

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Relevante Spiele

  • Apex Legends

    Systeme: Nintendo Switch

    Vertrieb: Electronic Arts

    Genre: Shooter

    8 Yeah! 1
    Cover von Apex Legends

Kommentare 4

  • Darkseico

    Turmbaron

    Bin ich der Einzige der diesen Port als wirklich schlecht empfindet? :/

    Die Auflösung und Frames sind bei solchen Spielen richtig wichtig. Ich habe es getestet und finde das solche Ports nicht wirklich für den Cross-Play geeignet sind. :/

  • N-Switcher

    Turmbaron

    Mobile spielen gibt es ja mittlerweile viele Möglichkeiten.


    Switch ist nur eine.


    Aber auf Handy oder Tablet, kann man ja eine mobile Version machen oder macht Apex eine cloud gaming Version.


    Ich finde das cloud gaming eine unverzichtbares Feature der switch werden muss. Die Konsole muss nicht zwangsweise bessere hardware bekommen, dadurch bleibt sie erschwinglich für die Masse und hätte dann die Möglichkeit mit Cloud gaming auch eine echte Alternative zur Ps5 oder series x sein.


    Zuhause sollte Datenvolumen nicht die rolle spielen. Aber unterwegs sollte die Switch dann ein LTE Modul bekommen.

  • Champ

    Turmheld

    N-Switcher


    Unterwegs nutze ich mein Handy und mach einfach n Hotspot auf.

    Klappt bisher bei allen Spielen tadellos.


    Ein LTE modul würde den Preis nur doppelt in die höhe treiben (Siehe Sony handhelden & man bräuchte ne extra simkarte samt Vertrag).

    Handy hat jeder immer dabei



    Alsonsten könnten sie von mir aus gerne mehr mit vloudgaming versuchen.

    Aber bitte das bezahlmodell überdenken, z.b

    Eher richtung netflix.

  • N-Switcher

    Turmbaron

    Champ


    Ich nutze Android auf der alten switch Revision per RCM hack. Und ich kann dir da schonmal sagen das hotspot per handy für streaming nicht optimal geht. Es kommt immer zu gleichmäßigen Schwankungen. Für online spielen ok. Aber streaming ging es weder bei google stadia noch xbox game pass app. Zuhause im wlan geht alles tip top mit stadia. Spiele zur zeit cyberpunk 2077 auf der switch über stadia.


    Vielleicht ist mein Handy auch scheiße für hotspot bei streaming. Aber das Handy musd ja daten Empfangen, zur switch senden... keine Ahnung ob das parallel geht oder immer nur hintereinander.


    Ich kann z.b. stadia aufdem Handy rückefrei spielen, nur als hotspot ist es mist. Darum sollte die switch ohne Hotspot mobil auskommen und ein simkarten modul bekommen.