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Mit diesen Tipps gelingt der Start in Apex Legends Guide

Auch wenn Apex Legends mittlerweile über zwei Jahre alt ist, haben wir von ntower die besten Tipps zusammengetragen, welche uns den Einstieg in den Battle-Royale-Titel vereinfachten. Dabei stützen wir uns rein auf Tipps, die für Einsteiger gedacht sind, um nicht mit zu viel Expertenwissen um uns zu werfen. Ziel ist es daher eher, denjenigen einen Zugang zu bieten, die noch keine oder wenige Erfahrungen mit einer anderen Version des Free-to-play-Titels sammeln konnten. Solltet ihr noch weitere hilfreiche Tipps auf Lager haben, teilt sie uns gerne in den Kommentaren mit. Wenn wir euer Interesse geweckt haben, könnt ihr auch einen Blick auf unser Spezial zum zweijährigen Geburtstag von Apex Legends werfen.


1. Nutzt das Training


Es mag belanglos klingen, doch das Training inklusive Schießanlage ist der beste Weg, ins Spiel zu finden. Nicht nur lernt ihr hier die Grundlagen kennen, sondern könnt darüber hinaus nach Herzenslust alles ausprobieren.


Es hilft, sich über die Fähigkeiten der Legenden bewusst zu werden.

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In diesem Modus stehen euch so alle Waffen und ausreichend Munition zur Verfügung, um ein Gefühl dafür zu bekommen, mit welchen ihr nicht nur treffsicher seid und welche euch im gesamten Handling zusagen. Genauso verhält es sich mit den Legenden und ihren individuellen Fähigkeiten. Ohne Gegneraufkommen habt ihr die Chance, euch mit den Stärken und Schwächen eines jeden Charakters vertraut zu machen, um sie anschließend in den Spielrunden zu erproben.


Fernab dieser grundlegenden Spielentscheidungen solltet ihr euch auch ausreichend Zeit nehmen, die Steuerung zu verinnerlichen. Neben Grundlegenden Aktionen wie Sprinten, Ducken und Klettern, könnt ihr Gegenstände wie auch Feinde markieren, was im Gefecht sehr hilfreich ist. Auch dürft ihr euch im Training von den höchsten Orten stürzen, um beispielsweise zu lernen, dass es keinen Fallschaden gibt. Praktisch, oder?


Daneben könnt ihr die Steuerung im Übrigen an eure Bedürfnisse anpassen. Dies solltet ihr auch tun, denn in den hitzigen Gefechten ist es unheimlich wichtig, die Steuerung im Blut zu haben. Vor allem das Zielen per Bewegungssteuerung bietet unheimlich viel Potenzial, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat. Damit ist man nämlich nicht nur schneller als mit den Sticks, sondern kann auch Schüsse deutlich genauer platziert setzen.


2. Charakterwahl


Apex Legends bietet seit dem Beginn der Saison 8 insgesamt 16 verschiedene Charaktere, wobei acht von Beginn an zur Verfügung stehen und die restlichen acht mit Echtgeld oder Ingame-Währung erworben werden müssen. Einteilen lassen sich alle in die vier Gruppen Angriff, Verteidigung, Aufklärung und Unterstützung, auch wenn die Legenden im Kern sehr ausgeglichen gestaltet sind. Ihre Unterscheidungen sind lediglich auf ihre Fähigkeiten zurückzuführen, welche den drei Kategorien Taktik, Passiv und Ultimativ zuzuordnen sind. Dies alles bewirkt, dass manche von ihnen perfekt darin sind, im Kampf mit Feuerkraft vorauszugehen, wohingegen andere sich im Hintergrund halten, um ihrem Team Unterstützung zu leisten.


Beherzigt ihr unsere Tipps, gelingt der Start in Apex Legends.

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Wichtig zu wissen ist, dass jede Legende pro Squad (Team) nur einmal vorkommen darf und die Reihenfolge des Auswählens zufällig ist. Dadurch kann es vorkommen, dass ein Spielpartner ausgerechnet den Charakter wählt, mit welchem man sich am wohlsten fühlt. Aus diesem Grund sollte man sich niemals nur auf eine Legende konzentrieren, sondern im besten Fall drei verschiedene Spielweisen erlernen, um je nach der Auswahl der Mitspieler eine passende Hilfe zu sein. Entscheiden sich eure Partner beispielsweise für Bangelore und Gibraltar, welche den Kategorien Angriff und Verteidigung zuzuordnen sind, wäre es eine hilfreiche Unterstützung, wenn ihr beispielsweise zur Sanitäterin Lifeline greift, um im Kampf zu heilen, oder ihr nutzt Bloodhound, um als Aufklärer feindliche Squads aufzuspüren.


Auch ist es von entscheidendem Vorteil, über alle Fähigkeiten aller Legenden Bescheid zu wissen. Wenn euch beispielsweise klar ist, dass Bangalore ihre Geschwindigkeit erhöht, sobald auf sie geschossen wird, könnt ihr euch besser auf einen möglichen Gegenangriff einstellen. Ebenso sollte man im Hinterkopf behalten, dass Legende Wraith ins „Nichts“ verschwinden kann, nur um euch dann von hinten aufzulauern. Auch solltet ihr eure Fähigkeiten nicht bis zum bitteren Ende aufbewahren, sondern diese durchaus nutzen. Falls ihr dahinscheidet, nutzt es euch auch nichts, davor sparsam mit euren Talenten gewesen zu sein. Wichtig ist jedoch, dass ihr ein Gefühl dafür bekommt, wie lange die Cooldown-Zeit eurer Talente ist, um nicht vollkommen blank in den nächsten Kampf zu laufen.


3. Teamplayer


Was Apex Legends einzigartig macht und klar von anderen Titeln des Genres unterscheidet, ist der Mehrspieler-Aspekt. Diese Besonderheit darf an keiner Stelle vernachlässigt werden, denn nur gemeinsam mit eurem Squad habt ihr die größte Chance auf den Sieg. Daher ist es ratsam, sich nie zu weit von den Kameraden zu entfernen, denn gemeinsam kämpft es sich eben besser gegen ein feindliches Squad, was unter anderem an den hilfreichen Fähigkeiten der Legenden liegt, welche auch Teammitglieder an der einen oder anderen Stelle unterstützen.


Das Trident dient als Fortbewegungsmittel auf der Map Olympus.

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Ist es auf dem Weg über die Maps zwar wichtig, sich mit neuen Ausrüstungen einzudecken, hilft es nur wenig, egoistisch vorzupreschen. Lasst Schilde oder Munition durchaus liegen, um sie eurem Team zu überlassen und wägt auch bei der Waffenwahl ab, ob ihr stets die Neueste braucht oder eben Bewährtes behaltet. Eure Mitglieder werden es euch danken!


Aufmerksam machen könnt ihr auf interessante Gegenstände übrigens sehr einfach dank des implementierten Kommunikationssystems. Per Tastendruck lassen sich nämlich spannende Gegenstände markieren, wodurch euer Team einen Hinweis bekommt, sich diese einmal anzusehen. Umgekehrt erhaltet auch ihr natürlich auch eine Nachricht, wenn die ultimative Wumme hinter der nächsten Ecke auf euch wartet. Auf die gleiche Art und Weise könnt ihr Feinde markieren oder eine gemeinsame Route vorschlagen, um auch ohne echte Kommunikation per Headset miteinander taktisches Vorgehen festzulegen.


Die eindeutig wichtigste Funktion in Apex Legends ist jedoch das Wiederbeleben. Gefallene Kameraden können nämlich von euch aufgesucht werden, um sie zurück auf die Beine zu holen. Da Feinde meist auf eure Ankunft warten, solltet ihr jedoch vorsichtig voranschreiten. Solltet ihr zu spät kommen und euer Teammitglied ist verstorben, ist dies noch kein Grund zur Trauer. An Respawn-Stationen könnt ihr eure Mitglieder nämlich zurück ins Spiel holen, jedoch müssen diese festgelegten Punkte erst aufgesucht werden. Nutzt zur einfachen Orientierung am besten die Map. Umgekehrt könnt ihr gefallene Feinde aber auch zu eurem Vorteil nutzen, denn gegnerische Squads werden ebenfalls versuchen, ihre Mitglieder zu retten. Solltet ihr also einen Feind besiegt haben, versteckt euch und wartet auf die Ankunft des restlichen Teams, um sie aus dem Hinterhalt zu überraschen.


4. Ein guter Landungsort


Zu Beginn einer jeden Spielrunde stürzt ihr euch aus der Luft auf die Map. Dabei übernimmt ein Teammitglied die Aufgabe, den Ort der Landung festzulegen. Zwar kann man sich auch von diesem Lösen, ein Zusammenbleiben ist jedoch vor allem am Anfang ratsam. Dafür dürft ihr aber dank des Kommunikationssystems auf Orte hinweisen, welche ihr bevorzugt. Sprecht euch bestenfalls also schon direkt von Beginn an gut ab!


Lernt die Maps kennen und sichert euch dadurch Vorteile.

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Meiden solltet ihr in euren ersten Runden vor allem Hotspots auf der Map. Zwar bieten diese meist sehr gute Waffen und Ausrüstungen, gleichzeitig trifft man hier jedoch sehr schnell feindlich Squads, womit der Überlebenskampf beginnt. Das kann zum schnellen Ende einer Runde führen, gerade wenn man mit den Spielmechaniken noch nicht sonderlich vertraut ist. Bereits aus der Luft solltet ihr euch daher umschauen, wohin die anderen Teams ungefähr fliegen, um nicht direkt nach der Landung in einen Hinterhalt zu geraten.


Seid ihr einmal auf dem Schlachtfeld gelandet, solltet ihr unbedingt verschiedene Wege einschlagen, ohne euch dabei jedoch zu weit voneinander zu entfernen. Dadurch kann jeder für sich einiges an Loot sammeln und es gibt keine Streitigkeiten, wenn man vor der gleichen Ausrüstung steht. Darüber hinaus solltet ihr aber bereits zu Beginn spannende Waffen und Schilde markieren und auf die Hinweise eures Squads hören. So seid ihr schnellstmöglich gut ausgerüstet, um euch in den Kampf zu wagen.


Wichtig ist auch, dass ihr die Maps nach und nach kennenlernt und euch interessante Orte und die Besonderheiten eines jeden Spielfeldes merkt. Dadurch lässt sich bereits bei der Landung eine Spielweise planen, mit welcher ihr anderen Squads zuvorkommen könnt. Wusstet ihr beispielsweise, dass die Karte Olympus über Fahrzeuge, sogenannte „Tridents“ verfügt, mit welchen ihr zwar keine Feinde überfahren, dafür aber mit euren Fähigkeiten ausstatten könnt? Diese Feinheiten bei den Maps sollten euch bekannt sein, um das Terrain zu eurem Vorteil zu nutzen.


5. Wechselnde Bedingungen


Im Hinterkopf behalten solltet ihr auch, dass die Saisons und Events vieles Bekannte verändern. Dies betrifft beispielsweise viele Points of Interest auf den Karten, welche immer wieder überarbeitet oder teilweise auch vollkommen entfernt werden. Ein Blick auf die offizielle Seite von Apex Legends ist daher lohnenswert. Da werden die Veränderungen nicht nur angekündigt, sondern man kann sich dank ausführlicher Bilderstrecken diese auch im Detail ansehen. Solche Vorbereitungen ersparen euch böse Überraschungen auf dem Kampffeld.


6. Sieh' zu und lerne!


Der abschließende beste Tipp dürfte wohl sein, andere Spieler zu beobachten. Durch sie lernt ihr nicht nur interessante Orte auf den Karten kennen, sondern seht die Legenden aus einer Beobachterrolle in Aktion. Diese Chance sollte man beispielsweise auch nutzen, wenn man in der aktuellen Runde bereits ausgeschieden ist. Dann darf man den Kampf nämlich bis zum Ende als Zuschauer mitverfolgen, wenn man das möchte. Dadurch kann man beispielsweise auch den Blick auf Charaktere richten, mit welchen man noch nicht so warm wurde, um mehr über ihre Stärken zu erfahren. Wichtig ist die Erkenntnis, dass man nicht von Beginn an zu den besten gehören wird, sondern sich hocharbeiten muss, wozu es unabdingbar ist, mehr über die Legenden, Maps, Events, Saisons und was uns zukünftig noch so alles erwarten wird zu erfahren. Dabei wünschen wir euch viel Spaß!

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Relevante Spiele

  • Apex Legends

    Systeme: Nintendo Switch

    Vertrieb: Electronic Arts

    Genre: Shooter

    8 Yeah! 1
    Cover von Apex Legends

Kommentare 7

  • carlocat

    Inselbewohner

    sehr toller Artikel werde mich mit apex noch die ein oder andere Stunde auseinandersetzen.

  • Maik Styppa-Braun

    Redakteur

    carlocatdas hört man doch gerne! Danke für dein Lob :-)

  • USER0815

    SMM2-ID: VT6-K90-7SG

    Cooler Artikel, aber ich werde mit dem Spiel nicht warm.
    Glaube auch das es auf der Switch nicht gut aufgehoben ist!
    Naja, Spiele mit IngameWährungen müssen halt überall abgreifen.
    Auch nichts Neues! ^^

  • carlocat

    Inselbewohner

    USER0815Ich bin auch super schlecht ich überlebe zwar lange aber immer wenn ein Gegner kommt ist mein aim und alles andere im Eimer.


    Eine Frage noch in meiner freundesliste ist jemand der hat in apex legends 5 stunden gespielt aber die spielzeiten werden doch erst nach 10 tagen angezeigt heisst das er hat apex schon 10 tage was jaeigentlich nict geht.

  • Maik Styppa-Braun

    Redakteur

    carlocat wenn er nicht gerade Entwickler ist, sollte er keinen vorzeitigen Zugriff gehabt haben. Auch Pressevertreter konnten nicht früher zugreifen, da es weltweit gleichzeitig freigeschaltet wurde.

  • qinn

    Turmbaron

    carlocat

    Bin mir nicht sicher, aber kann es vllt sein, das man bei Freunden immer die Spielzeit sieht und nur bei sich selbst erst nach zehn Tagen? (was zugegeben wenig Sinn ergeben würde -aber die 10-Tage-Regel ergibt ebensowenig Sinn)

  • carlocat

    Inselbewohner

    qinnEigentlich nicht ich sehe bei meinen freunden eigentlich immer die tage.