© Nintendo / Stadlbauer Marketing + Vertrieb GmbH, Bildmontage: © ntower

Vollgas im Mini-Format mit den Mario Kart Mini RC-Fahrzeugen Hardware-Test

Es gibt Tage, an denen freut man sich ganz besonders, wenn die Postbotin klingelt. Bei uns war es wieder einmal einer dieser Tage, an dem wir ein Paket von der Firma Carrera erhalten haben. Dank neulizenzierter Fahrzeuge, welche es nun auch im Mini-Format gibt, kann man immer und überall Fahrspaß genießen. Wir haben zwei der insgesamt sechs Karts ausprobiert und wollen euch im Folgenden erklären, für wen sich die kleinen Flitzer lohnen. Viel Spaß dabei!


Erst im Vergleich mit den großen Brüdern werden die Maße der Karts deutlich.

© Nintendo / Stadlbauer Marketing + Vertrieb GmbH, Bildmontage: © ntower

Wie gewohnt fangen wir mit dem Äußeren an: Jedes Mini-Kart kommt in einer Plastikbox daher, welche äußerlich bereits klasse aussieht. Nicht nur werden wieder einmal die beiden Welten von Nintendo und Carrera auf passende Art und Weise miteinander kombiniert, nein, die Box ist auch noch stabil und ist in jedem Zimmer ein echter Hingucker. Sowohl die Fernbedienung als auch das eigentliche Kart haben einen festen Platz, an dem beide auch ohne großen Aufwand nach dem Spielen erneut platziert werden können. Darüber hinaus findet man in zwei Schiebefächern auch allerlei Material zum Lesen sowie ein USB-Ladekabel für das Kart und Batterien für die Fernbedienung. Entsprechend kann man nach dem Auspacken direkt die ersten Runden im Wohnzimmer drehen.


Ärgerlich ist jedoch, dass wieder einmal Schrauben gelöst werden müssen, bevor der Fahrspaß überhaupt erst beginnen kann. Aufgrund der Größe der Karts und der Fernbedienung fallen diese besonders klein aus, sodass manch einer einen passenden Schraubenzieher wohl eher nicht zur Hand haben wird. Zudem werden Kinderhände Probleme beim Lösen der Karts aus der Box haben, da diese Angelegenheit insgesamt doch etwas fummelig ausfällt. Kann man über diese Startschwierigkeiten hinwegsehen, erhält man jedoch ein super praktisches Mini RC-Kart, welches dank USB-Kabel auch problemlos unterwegs an der Powerbank geladen werden kann. Doch Vorsicht: Dies gilt nur für das Kart selbst, da die Fernbedienung weiterhin mit Batterien betrieben wird, was ich als sehr umständlich empfinde. Warum man nicht in beiden Teilen Akkus verbaut hat, die bestenfalls sogar mit dem gleichen Kabel geladen werden können, ergibt sich mir nicht.


Die Mini RC-Karts passen samt Fernbedienung perfekt in die Hand eines Erwachsenen.

© Nintendo / Stadlbauer Marketing + Vertrieb GmbH, Bildmontage: © ntower

Aktuell gibt es sechs verschiedene Fahrzeuge zu kaufen, die entweder von Mario, Peach, Luigi, Gold-Mario, Yoshi oder Toad gefahren werden. Die Ladung des Akkus von Yoshi bzw. Toad, welche wir testen durften, mussten vor jedem intensiven Durchgang rund 25 Minuten geladen werden. Dafür konnte man dann etwa fünf bis zehn Minuten durch die Wohnung düsen und das mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5 km/h. Damit reihen sich die kleinen Flitzer zwar am unteren Ende ihrer großen Brüder ein, was die Fahrdauer betrifft, dafür muss der Akku aber auch nur etwa halb so lange geladen werden. Die Verarbeitung macht auf den ersten Eindruck einen guten Eindruck , wobei ich nicht empfehlen würde, die Autos im Freien zu verwenden. Dafür verspricht Carrera jedoch, dass aufgrund der 2,4 GHz-Technologie 16 Karts parallel betrieben werden können, was immensen Fahrspaß in den eigenen vier Wänden verspricht.


Das größte Highlight an den Karts ist jedoch die Größe selbst. Mit Abmessungen von 6,2 x 4 x 4,5 cm sind die Mini RC-Fahrzeuge wirklich winzig und passen perfekt in Kinderhände. Darüber hinaus lassen sie sich direkt in einem Fach auf der Fernbedienung verstauen, sodass man sie zu den Großeltern oder den Freunden mitnehmen kann, um dort einige Rennen zu starten. Somit sind sie gerade für Anfänger im Bereich der elektrischen Modellfahrzeuge eine tolle Möglichkeit, Fuß zu fassen. Erwachsene werden jedoch dank der doch recht kleinen Fernbedienung ihre Probleme haben, da diese nicht so gemütlich in den Händen liegt, wie die großen Vorbilder. Für einige Runden mit den eigenen Kindern funktioniert alles aber wunderbar.


Fazit


Bereits im vergangenen Jahr konnte mich das Mario Kart Bumble V vollends überzeugen, da es durch seinen Detailreichtum unheimlich gut aussah. Mit den Mario Kart Mini RC-Fahrzeugen gehöre ich zwar nicht mehr ganz zur Zielgruppe, Spaß hatte ich trotzdem damit. Gemeinsam die kleinen Autos durch die Wohnung zu fahren und eigene Strecken zu entwerfen, hat mich nicht nur wieder in die eigene Kindheit zurückversetzt, sondern mir mal wieder aufgezeigt, wie viel Spaß Mario Kart machen kann. Dies alles lassen sich Nintendo und Carrera jedoch einiges kosten, da pro Kart inklusive dem genannten Zubehör 29,95 Euro veranschlagt werden. Wer diese finanzielle Hürde jedoch stemmt, wird den Kauf vermutlich nicht bereuen. Zuletzt sei noch gesagt, dass unsere beiden Testprodukte keine Probleme mit der Steuerung aufwiesen, wie man es an vielen Stellen im Internet liest. Sowohl Yoshi als auch Toad sind etliche Runden gefahren, ohne dass die Steuerung versagte oder wir auffällige Verschleißerscheinungen feststellen konnten.

Teilen

Kommentare 0

  • Noch keine Kommentare verfasst :(