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DJI Mini 2 – Als Drohnen-Leichtgewicht zum Herrscher der Lüfte? Hardware-Test

Im Jahre 2006 gründete der chinesische Ingenieur Frank Wang das Unternehmen DJI, welches sich zu Beginn auf die Entwicklung und Herstellung von Quadrocoptern für die Fotografie aus der Luft fokussierte. In den folgenden Jahren erlangte und erarbeitete sich das chinesische Unternehmen aus Shenzhen einen großen Namen in der Welt der Drohnen. Schon die ersten Generationen der erstmals 2012 veröffentlichten Drohne „Phantom“ zeigte Eindrucksvoll, dass das Interesse an sowie das Potenzial von Drohnen für private Haushalte bisher nicht vollends ausgenutzt wurde. Bis zum heutigen Tage entwickelt und optimiert DJI die recht überschaubare Produktpalette und ist nicht ohne Grund eines der führenden Unternehmen im Bereich Drohnen.


Eine Drohne im Hosentaschenformat: DJI Mini 2


Gemeinsam zum Start unserer vor Kurzem eingeführten Kategorie Nerdkultur wollten wir nach Testberichten zu Headsets, Lautsprechern oder Karts mit Charakteren von Nintendo einen weiteren Probelauf starten und damit einen ersten größeren Schritt in die Technikwelt setzen. Unsere Wahl fiel dafür auf die kompakte und einsteigerfreundliche Drohne DJI Mini 2, welche sich besonders im vergangenen Jahr durch die anhaltenden Einschränkungen für Freizeitaktivitäten größter Beliebtheit erfreut. Wir haben uns das Leichtgewicht von DJI einmal genauer angeschaut und verraten euch in den folgenden Zeilen, ob sich die Investition einer Drohne lohnt und worauf ihr vor einem Kauf unbedingt aufpassen solltet – da gibt es nämlich durchaus eine Menge zu beachten.


Die "Fly More Combo" der DJI Mini 2 glänzt mit einer idealen Erstausstattung für den perfekten Einstieg als neuer Drohnenpilot.

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Der erste Eindruck der DJI Mini 2 und dessen Haptik war auf Anhieb positiv, denn die Drohe sieht hochwertig verarbeitet aus und fühlt sich dabei genauso an. Dies ist, aufgrund der Größe und der filigran zusammengestecken Einzelteile sicherlich eine Meisterleistung.

Der zweite Blick richtete sich sofort auf das Gewicht der Drohne, welches vom Gefühl her, ohne eingelegten Akku, nicht einmal wirklich Messbar ist. Dies ist auch wenig verwunderlich, immerhin bringt die DJI Mini 2 gerade einmal ein Grundgewicht von knapp 90 Gramm auf die Waage . Mit eingelegtem Akku hingegen beläuft sich das Gewicht dann schlussendlich auf ungefähr 249 Gramm – also auch damit noch ein absolutes Fliegengewicht.


Das Gewicht war und ist auch weiterhin sicherlich auch einer der Grundpfeiler des großen Erfolges der DJI Mini 2, denn in vielen europäischen und weltweiten Ländern sind Drohnen mit einem Gewicht von unter 250 Gramm gesetzlich nur handelsübliche Spielzeuge und unterliegen daher nicht jedem einzelnen Gesetz für unbemannte Luftfahrtsysteme der jeweiligen Behörden für Flugverkehr. Das Gesetz galt im vergangenen Jahr auch noch in Ländern wie Deutschland, allerdings wurden einige Punkte mit dem Start in das Jahr 2021 ein wenig angepasst und überarbeitet – weitere Informationen zu den Voraussetzungen und neuen Gesetzen findet ihr im unteren Bereich des Berichtes.


Der Lieferumfang der DJI Mini 2 variiert je nach Version, wobei im regulären Einzel- und Onlinehandel im Grunde nur zwei verschiedene Versionen erhältlich sind. Immer im Lieferumfang enthalten sind die Drohne mit Zubehör und Ersatzteilen, ein Akku sowie die Fernbedienung. Diese ermöglicht verständlicherweise die Steuerung der Drohne und besitzt eine ausziehbare Halterung für den sicheren Halt des eigenen Smartphones. In der im Durchschnitt 100 Euro teureren „Fly More Combo“ erhaltet ihr außerdem zwei zusätzliche Akkus mit einem USB-C-Ladedock, ein Set mit Ersatz-Propellern und eine schlichte Tragetasche für den sicheren Transport der DJI Mini 2 mit sämtlichen Zubehör. Vorweg: Ich empfehle definitiv den Kauf der Fly More Combo, alleine aufgrund der zusätzlichen Akkus, der dazugehörigen Ladestation sowie der Tragetasche. Außerdem enthält diese bei vielen Händlern gleich das gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichen mit euren Daten sowie den sonst kostenpflichtigen Service „DJI Care Refresh“. Dabei handelt es sich um eine Art Versicherung durch das Unternehmen DJI, die euch bei einem Kollisions- oder Wasserschaden eurer Drohne bis zu 3 Austauschgeräte innerhalb von 24 Monaten gestattet. Sämtliche wissenswerte Informationen zu der DJI Care Refresh-Versicherung findet ihr auf der dazugehörigen Seite des Unternehmens.


Ein beachtliches Datenblatt – und in der Luft?


Natürlich könnte ich euch nun auch noch das restliche Datenblatt niederschreiben, allerdings würde dies wohl nur einen Bruchteil der Leser interessieren und diesen Bericht in die Länge ziehen. Das zuvor angesprochene Gewicht und die hochwertige Verarbeitung gehören zu den spannendsten Eckdaten. Der heimliche Star versteckt sich aber an der Front der Drohne: Die Kamera. Diese hängt an einem schwenkbaren Gimbal und glänzt mit einer maximalen Auflösung von 4000x3000 im Format 4:3 sowie 4000:2250 in 16:9. Damit unterstützt die Kamera der Drohne Foto- und Videoaufnahmen in 4K, was aufgrund der Größe und des Gewichtes eine beachtliche Leistung ist. Ich würde die Aufnahmequalität eher mit der Kamera eines hochpreisigen Smartphones vergleichen. Es reicht definitiv für private Zwecke wie kurze Schnappschüsse aus der Luft und Videos von Landschaften, dennoch sollten keine Wunderwerke erwartet werden. Der Vergleich mit Smartphones passt gut, denn auch hier benötigt es gute Wetter- und Lichtverhältnisse, um das volle Potenzial der Kamera auszuschöpfen. Ein Pluspunkt: Selbst bei "Höchstgeschwindigkeiten" der Drohne sind wackelfreie Bilder und Videos möglich.


Die DJI Mini 2 bewahrt selbst bei stärkeren Windböen die Ruhe.

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Die Drohne und auch die Kamera werden durch die mitgelieferte Fernbedienung gesteuert. Zwar ist diese ebenfalls sehr hochwertig verarbeitet, aber im Gegensatz zu der kompakten und überaus leichten Drohne fühlt sich die Fernbedienung ziemlich wuchtig und schwer in der Hand an. Benötigt wird außerdem ein Smartphone mit mindestens Android 7.0 oder iOS 10 als Betriebssystem. Das Smartphone wird vor dem Flug in die integrierte Halterung gesteckt – was die Fernbedienung je nach Smartphone aber noch einmal ein Fünkchen wuchtiger erscheinen lässt – und wird mit der Drohne gekoppelt, quasi als Schaltzentrale für den leichten Wirbelwind der Lüfte. Des Weiteren ist das Smartphone auch mit der wichtigste Bestandteil, denn auf dem Display werden dem Piloten die (Live-)Übertragung der Kamera sowie alle wichtigen Informationen ,wie die aktuelle Flughöhe, der Akkustand, die Fluggeschwindigkeit und wichtige Warnhinweise, zum Beispiel eine erhöhte Windstärke oder gar Flugverbotszonen, angezeigt. Zusätzlich befindet sich dort auch eine kleine Karte der aktuellen Umgebung, inklusive der bisher geflogenen Route, um die Drohne im Zweifelsfall sofort lokalisieren zu können, wenn sich diese außerhalb des eigenen Sichtfeldes befindet.


Der mitgelieferte Akku für die Drohne besitzt eine Kapazität von 5.200 mAh und wird von DJI selbst mit einer maximalen Flugzeit von 31 Minuten beworben. Dies kann ich nach etlichen Ladezyklen und Flugstunden mit der Drohne unterstreichen, aber auch hier kommt es auf die Wetterverhältnisse an. In den vergangenen Wochen sanken die Temperaturen im hohen Norden rapide ab, hier hielt der Akku im Durchschnitt auch mal nur 20 Minuten bei voller Nutzung durch. Die Erfahrung zeigte aber schnell, dass ein einziger Akku allein nicht ausreichen wird, besonders nicht, wenn man als Stadtmensch je nach Ort häufig dazu gezwungen wird, einen weiteren Weg aufs Land hinaus zu fahren, um mit der Drohne fliegen zu dürfen. Sollte der Akkustand niedrig sein, so macht die Fernbedienung mit einem nervtötenden Geräusch darauf aufmerksam und die Drohne tritt automatisch den Heimweg an. Bereits erwähnt, zahlt sich auch hier also der Aufpreis für die "Fly More Combo“ definitiv aus, welche mit den beiden zusätzlichen Akkus die Flugzeit auf maximal 1,5 Stunden verlängert. Wer noch mehr Power benötigt, kann die Akkus auch im Einzel- und Onlinehandel zu einem Durchschnittspreis von 40 Euro erwerben.


Ich kann nicht einmal sonderlich viel über das Fliegen mit der Drohne schreiben, denn wie beschreibt man dies? Anfänger sollten da mit äußerster Vorsicht herangehen, denn in den ersten Flügen sind, auch durch die ungeahnte Schnelligkeit der Drohne, diverse Fehlmanöver oder gar kleinere Bekanntschaften mit Büschen oder anderen Objekten keine Seltenheit. Es ist dringend zu empfehlen, für die ersten Flüge auf ein Feld zu gehen, auch zum Schutz der Mitmenschen. Beachtlich hingehen ist die Gelassenheit der Drohne, denn selbst bei stärkeren Windverhältnissen, wie im Norden nun einmal üblich, lässt sich diese nur selten aus dem Gleichgewicht bringen – selbst bei einer Höhe von 100 Metern. Im Zusammenspiel mit der Kamera und dem Gimbal lassen sich also auch bei jedem Wetter großartige Bilder und Videos aufnehmen. Die DJI Mini 2 ist zackig unterwegs und wenn man nach einer gewissen Zeit in Übung ist, macht es auch noch einmal mehr Spaß, mit dieser durch die Luft zu düsen – und das eine oder andere Flugmanöver durch Bäume hindurch zu starten.


Buy & Fly? Ein weiterverbreiteter Irrglaube!


Aufmerksame Leser dürften sich jetzt vielleicht die Frage stellen, warum man für einen kurzen Flug als Stadtkind ggf. aufs Land fahren muss. Die Erklärung ist kurz, denn besonders in Großstädten gibt es nicht selten weitflächige Flugverbotszonen, welche sich meistens in einem großen Radius rund um Flughäfen, Krankenhäuser oder Militäranlagen befinden – auch zu Bahnschienen, Strommasten, Bundesstraßen und vielem mehr muss man einen gesetzlichen Abstand von 100 m einhalten. In Naturschutzgebieten ist das Fliegen mit einer Drohne gänzlich verboten, in Habitaten und Landschaftsschutzgebieten hingegen kann jede Gemeinde für sich entscheiden, ob und in welchen Umkreisen Drohnenflüge in dem Gebiet erlaubt sind.


Die DJI Mini 2-App zeigt diese teilweise an und im Falle einer verbotenen Zone steigt die Drohne nicht höher als bis zu 30 Meter in die Luft. Zwar wird mit einer maximalen Flugweite von 10 Kilometern und einer maximalen Flughöhe von 4 Kilometern geworben, allerdings ist dies nur theoretisch machbar und in der Praxis dann doch ein gutes Stück fernab der Realität. Dies ist so in Deutschland auch nicht erlaubt, denn gesetzlich muss sich die Drohne zu jeder Zeit im eigenen Sichtfeld befinden und durch den Flugverkehr ist eine maximale Höhe von 100 Metern festgesetzt, welche nur mit einer Genehmigung durch das Luftfahrt Bundesamt aufgehoben werden kann. Vor jedem Flugbeginn solltet ihr euch also vorab informieren, ob und in welchem Umkreis man die Drohne fliegen darf, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Die DJI Fly App bietet den Punkt „Fly Spots“ an, wo jedoch nicht alle Beschränkungen sichtbar sind. Hier ist die „AirMap“-App einen Schritt weiter und zeigt dem Fernflugpiloten alle erforderlichen Zonen vor Flugbeginn an.


In der Luft und einer freien Umgebung sorgt die Kamera der DJI Mini 2 durchaus für großartige Schnappschüsse.

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Außerdem spielen die neuen Gesetze, welche zum Jahreswechsel europaweit angepasst wurden, eine wichtige Rolle. So sind ab sofort auch Drohnen mit einer integrierten Kamera unter 250 Gramm keine Spielzeuge mehr und müssen dementsprechend noch vor dem ersten Flug einige Richtlinien erfüllen. Fernflugpiloten müssen sich mit einer DJI Mini 2 beim Luftfahrt Bundesamt registrieren. Außerdem wird empfohlen, einen Onlinelehrgang zu absolvieren, der in einer recht kurzen und durchaus machbaren Prüfung für den kleinen Drohnenführerschein endet. Dieser ist zwar nicht für die DJI Mini 2 verpflichtend, allerdings können die dort gesammelten Informationen hilfreich für einen sicheren Flug sein. Die Prüfung und auch die Registrierung können aktuell noch ohne jegliche Kosten auf der Internetseite des Luftfahrt Bundesamtes absolviert werden, allerdings soll die Prüfung zukünftig Geld kosten. Da ab dem 01.01.2023 neue Gesetze in Kraft treten, wäre es durchaus ratsam, den noch kostenlosen Führerschein schon jetzt vorausschauend mitzunehmen. Anschließend könnt ihr euch, gegen einen kleinen Aufpreis bei externen Anbietern, den Führerschein auch in physischer Form in der Größe einer Kreditkarte nach Hause schicken lassen. Der Drohnenführerschein ist insgesamt für 5 Jahre gültig, danach muss der Lehrgang erneut absolviert werden.


Seit diesem Jahr muss an der Drohne auch ein feuerfestes Kennzeichen mit eurem Namen, eurer Anschrift sowie eurer verkürzte Fernpiloten-ID angebracht werden, damit die Drohne bei einem Unfall oder Verlust dem Besitzer zugeordnet werden kann. Ihr benötigt zudem eine Haftpflichtversicherung, welche ihr bei der Registrierung nachweisen müsst. Hierbei ist unbedingt zu beachten, dass nicht jede Haftpflichtversicherung bei einem Versicherungsfall auch den Flug mit einer Drohne abdeckt, dies muss ausdrücklich in eurem Vertrag stehen. Sollte dies nicht der Fall sein, so gibt es mittlerweile einige Versicherungen die sich extra auf Drohnen spezialisiert haben und monatlich lediglich ein paar Euro kosten – und auch monatlich kündbar sind. Bei Nichteinhaltung der Gesetze drohen Bußgelder im drei- oder gar fünfstelligen Bereich. Informationen zu den (zukünftigen) Gesetzen findet ihr auf der Seite des Luftfahrt Bundesamtes.


Meine Einschätzung: Lohnt sich die DJI Mini 2?


Ich bin der persönlichen Meinung, dass man nicht eindeutig sagen kann, ob sich die DJI Mini 2 für jedermann lohnen würde – am Ende kommt dies auch auf die eigenen Interessen und Pläne an. Ja, es macht durchaus viel Spaß mit einer Drohne zu fliegen und sein Heimatdorf oder die Stadt auch mal aus einer völlig anderen Perspektive anzuschauen. Es sollte aber nicht davon ausgegangen werden, und dies wird in vielen Berichten eben nicht angesprochen, dass man überall und zu jeder Zeit die Drohne auspacken und in die Luft steigen lassen kann. Gerade die Verbotszonen wie Flughäfen, Krankenhäuser, Schulen oder ähnliche öffentliche Einrichtungen könnten einem einen Strich durch die Rechnung machen und möglicherweise auf Dauer den Flugspaß trüben. Informiert euch daher vor dem Kauf, ob ihr auch in eurer Nähe mit der Drohne fliegen dürft und wägt genau ab, ob sich die Investition lohnen würde. So schön sich das Fliegen mit einer Drohne auch anhört, so gehört auch eine große Portion Verantwortung dazu. Hierbei handelt es sich nicht um eine Drohne aus Plastik, die man für unter 50 Euro im Spielzeugladen erwerben kann, sondern um einen richtigen Flugkörper, welcher im schlimmsten Fall enormen Schaden anrichten kann.


Aus der Vogelperspektive entdeckt man auch gerne mal versteckte Schönheiten der Natur, welche man vom Boden aus nicht so wahrnimmt – eines meiner absoluten Lieblingsbilder der DJI Mini 2.

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Die DJI Mini 2 selbst ist technisch gesehen ziemlich beeindruckend, wird aber eben auch aufgrund der – definitiv nachvollziehbaren – europäischen und deutschen Gesetze aus technischer Sicht ein wenig zurückgehalten. Die Verarbeitungsqualität ist wirklich hervorragend und gibt einem das Gefühl, auch etwas für sein Geld in den Händen zu halten – auch wenn die Drohne selbst mit einem Akku gefühlt nichts wiegt. Die fest verbaute Kamera macht überdurchschnittlich gute Fotos und Videos, welche entweder auf einer in die Drohne eingesteckte Speicherkarte oder direkt auf dem Smartphone gespeichert sowie in der DJI App sogar bearbeitet werden können. In der Luft hingegen merkt man der Drohne ihr geringeres Gewicht zwischenzeitlich an, nicht selten machte diese bei einem stärkeren Windstoss einen Satz von mehreren Metern. Allerdings ohne dabei dem Piloten jemals das Gefühl zu geben, dass die Drohne gleich abstürzt oder sich nicht mehr kontrollieren lässt – so viel Gleichgewichtssinn wie die DJI Mini 2 hätte ich auch gerne. Die Steuerung mit der doch recht klobigen Fernbedienung ist anfangs etwas befremdlich, aber wie bei Videospielen macht auch hier erst die Übung den Meister. Das Gewicht aus Fernbedienung und Smartphone ist nach einer gewissen Zeit aber doch ganz schön anstrengend, da kommen die halbstündigen Pausen beim Wechsel des Akkus genau passend zur Erholung.


Solltet ihr auf der Suche nach einer kompakten, kostengünstigen, aber hochwertigen Drohne mit einer guten Kamera sein, dann könnt ihr hier bedenkenlos zugreifen. Die Zielgruppe der DJI Mini 2 richtet sich in erster Linie aber an Neueinsteiger, die ihre ersten Erfahrungen mit „richtigen“ Drohnen sammeln möchten. Natürlich sind 400 bis 500 Euro nicht gerade wenig Geld, jedoch stimmt hier definitiv das Verhältnis zwischen Preis und Leistung und ist für mich in diesem Preissegment unangefochtener Spitzenreiter. Ich kann es nicht oft genug sagen, aber beachtet unbedingt, dass es sicher hierbei nicht um eine „Buy & Fly“-Drohne handelt, sondern ihr insbesondere die oben genannten Dinge beachten müsst. Wer die zusätzlichen Kosten und Zeit nicht investieren möchte, schont mit einer handelsüblichen Drohne aus dem Spielzeugladen den eigenen Geldbeutel. Ich persönlich hatte in der Testzeit definitiv Spaß mit der DJI Mini 2 und kann diese bedenkenlos weiterempfehlen, sofern ihr eine Drohne für den idealen Einstieg benötigt.


Interesse geweckt? Hier könnt ihr euch die DJI Mini 2 sichern:


Sollte unser Bericht zur DJI Mini 2 euer Interesse geweckt haben, so könnt ihr euch die kompakte Drohne im Hosentaschenformat bei unseren Partnershops sichern – und uns damit finanziell ohne weitere Kosten eurerseits unterstützen. Vielen Dank für eure stetige Unterstützung! Bei der DJI Mini 2 stehen mit der normalen Drohne ohne Zubehör sowie mit der Fly More Combo zwei unterschiedliche Versionen zur Auswahl, dessen Inhalte wir zu Beginn vorgestellt haben.


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Unser Onlinemagazin ntower ist Mitglied der Affiliate-Netzwerke Amazon PartnerNet, Awin, Webgains, Media Markt E-Business GmbH und Saturn online GmbH. Bei einer Bestellung über einen unserer Affiliate-Links erhalten wir über den jeweiligen Shopbetreiber eine variable Provision. Für Endkunden entstehen keine Zusatzkosten.

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Kommentare 5

  • flo86wtal

    Turmknappe

    Liest sich alles nett, wenn man sich allerdings mit der rechtlichen Komponente beschäftigt, sollte man wissen, dass man in Zukunft diese Drohnen, die jetzt noch verkauft werden noch keine Einteilung haben und somit ab 2022 nur noch in der Kategorie A3 geflogen werden dürfen. Also weit weg von Personen und Häusern. Man müsste dann den teureren Nachweis zum führen einer Drohne absolvieren. Kostenpunkt ca 300€. Derzeit bekommt man bei LBA den kleinen Nachweis gratis. Man muss nur Lernen und einen kleinen Test absolvieren. Ich empfehle daher mal auf Youtube den Kanal Drohnen.de zu folgen. Alles super erklärt und bringt halt auch Licht ins dunkle. Gerade für Leute die mehr mit einer Drohne vor haben als diese nur mal eben etwas fliegen zu lassen.

  • hobbit2k

    Turmritter

    Hatte mir mal die Mini besorgt weil ich gerne Filme und Fotografiere... naja nachdem sie da war und ich mich erst dann ( ja sehr clever ich weiß) damit auseinander gesetzt habe wo ich überhaupt ganz legal fliegen darf... ging sie 1 Woche später retoure...

  • Chester

    Turmheld

    Super Beitrag, bin selber Kameramann und Fotograf und freue mich immer darüber, wenn ihr bei ntower Technik außerhalb der Nintendo Bubble testet!

    Eine Kleinigkeit möchte ich noch korrigieren, im Beitrag steht dass man einen kleinen Drohnenführerschein für die Mini 2 benötigt, das ist falsch. Bis dato benötigt man zum Flug der Mini 2 keinen Drohnenführerschein. Dieser wird erst ab dem 01.01.2023 benötigt.

  • Krispin Berndt

    Redaktionsleiter

    Liest sich alles nett, wenn man sich allerdings mit der rechtlichen Komponente beschäftigt, sollte man wissen, dass man in Zukunft diese Drohnen, die jetzt noch verkauft werden noch keine Einteilung haben und somit ab 2022 nur noch in der Kategorie A3 geflogen werden dürfen. Also weit weg von Personen und Häusern. Man müsste dann den teureren Nachweis zum führen einer Drohne absolvieren. Kostenpunkt ca 300€. Derzeit bekommt man bei LBA den kleinen Nachweis gratis. Man muss nur Lernen und einen kleinen Test absolvieren. Ich empfehle daher mal auf Youtube den Kanal Drohnen.de zu folgen. Alles super erklärt und bringt halt auch Licht ins dunkle. Gerade für Leute die mehr mit einer Drohne vor haben als diese nur mal eben etwas fliegen zu lassen.

    Die DJI Mini 2 wiegt unter 250 Gramm, daher wird sie – stand jetzt – voraussichtlich in Kategorie A1 bleiben. Sollte die Drohne verändert werden, zum Beispiel durch einen Rotorschutz, wiegt diese selbsterklärend über 250 Gramm und würde dann ab dem 01.01.2023 automatisch in Kategorie A3 hochgestuft werden. Den großen Führerschein für die Kategorie A2 (Offen), für Drohnen von 500 Gramm bis 2 Kilo, benötigt man allerdings nur, wenn man in der Nähe (unter 150 Meter) von Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Erholungsgebieten fliegen möchte. Dieser ist aber nicht als Besitzer einer DJI Mini 2 verpflichtend, sofern dieses Vorhaben nicht geplant ist – auch nicht nach dem 01.01.2023.


    Super Beitrag, bin selber Kameramann und Fotograf und freue mich immer darüber, wenn ihr bei ntower Technik außerhalb der Nintendo Bubble testet!

    Eine Kleinigkeit möchte ich noch korrigieren, im Beitrag steht dass man einen kleinen Drohnenführerschein für die Mini 2 benötigt, das ist falsch. Bis dato benötigt man zum Flug der Mini 2 keinen Drohnenführerschein. Dieser wird erst ab dem 01.01.2023 benötigt.

    Danke für dein Lob! Solche Berichte sollen natürlich keine Überhand nehmen, aber ich fand es auch einmal ganz erfrischend, etwas außerhalb von Videospielen und Nintendo zu testen. Dieser ganze Gesetzesdschungel kann für einen Laien in diesem Bereich ziemlich erschlagend sein, da habe ich wohl etwas missverstanden. Ich habe die jeweiligen Passagen natürlich angepasst – Danke für den Hinweis!

  • Falkit

    Turmknappe

    flo86wtal dies ist nicht korrekt. In einem aktuellen FAQ der europäischen Luftfahrbehörde wird bestätigt, dass die Mini 2 auch nach der Übergangszeit (also nach 01.01. 2023) in A1 weiter geflogen werden darf.