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Percy Jackson – Die letzte Göttin: Der finale Kampf in New York in unserer Comic-Rezension

Mit Percy Jackson ist Autor Rick Riordan eine tolle und spannende Jugendbuch-Reihe gelungen, die mit dem Buch „Die letzte Göttin“ ihren Abschluss fand. Mittlerweile existiert neben den 5 Büchern der Original-Reihe noch eine Spin-off-Serie namens „Helden des Olymp“, dann die Reihe um die ägyptischen Götter mit den „Kane Chroniken“ und schließlich noch „Magnus Chase“, wo die nordischen Götter eine wichtige Rolle spielen. Meine Frau hat alle Bücher der jeweiligen Reihen gelesen und die Hörbücher dazu gehört. Mittlerweile kommt mein Sohn auch auf den Geschmack und begibt sich in die Welt der griechischen Mythen und Götter.


Percy Jackson im Angesicht seines Feindes!

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Mir wurde nun vom Carlsen Verlag der letzte Band der Reihe als Rezensionsexemplar zugesandt, allerdings nicht der Roman, sondern die Comic-Umsetzung davon. Mittlerweile liegt nun also die komplette Percy Jackson-Hauptreihe auch als Comic-Umsetzung vor. Für all diejenigen wie ich selbst, hier eine kurze Zusammenfassung, was bis zum Beginn des vorliegenden Buches passiert ist.


Der Junge Percy kann es zuerst gar nicht glauben: Sein Vater soll der Meeresgott Poseidon sein? Nun ist dieser auch noch verschwunden, doch nun fügen sich ein paar Dinge zusammen, die vorher keinen Sinn ergeben haben. Percy versteht die griechische Sprache, er ist dem Element Wasser zugeneigt und das erklärt vielleicht auch, warum ihm immer wieder Monster aus der griechischen Mythologie begegnen. Für Kinder wie Percy gibt es mit dem Camp Half-Blood aber eine Zufluchtsstätte, die gleichzeitig auch als Informationsbasis dient. Hier lernt Percy nicht nur weitere Hintergründe der Geschichte, sondern mit Annabeth, der Tochter von Athene und dem Satyr Grover, auch neue Freunde kennen. Ihre große Aufgabe wird es sein, dem Titanen Kronos Einhalt zu gebieten. Dazu kommt es zum Showdown in New York, wovon das vorliegende Buch über die letzte Göttin erzählt.


Zu Beginn des Buches sehen wir Percy auf dem Kriegsschiff der Titanenarmee, wo er versucht Kronos davon abzuhalten, nach New York zu kommen. Immer wieder wechseln wir innerhalb von wenigen Seiten die Locations, bleiben kaum an einer Stelle. Hier ein kurzes Intermezzo in der Unterwelt, dort ein Scharmützel in Camp Half-Blood, Percy Jackson ist viel gefragt und muss sich an allen Orten zeigen. Das ist für Einsteiger wie mich nicht hilfreich, auch wenn ich durch die Dialoge einige Informationen bekomme, die ich als Nichtkenner der Vorgänger für die Geschichte benötige. Das Buch ist also nur für Kenner der Vorlage oder der vorherigen Bücher zu empfehlen. Das ist auch nicht weiter schlimm, schließlich bin ich auch nicht die Kern-Zielgruppe.


Es ist fraglich, ob man das 400 Seiten starke Original-Buch gekonnt in knapp 120 Seiten Comic unterbringen kann, ohne allzu sehr hin und herzuspringen. Vieles ergibt sich dabei, wie bereits erwähnt, aus den Dialogen der Protagonisten und Antagonisten, aber ein altes Credo lautet ja: „Show, don´t tell!“. Zu oft wird mir als Leser etwas erzählt, aber nicht gezeigt. Einen Teil davon finden wir mit Sicherheit in den vorherigen Büchern, die das Finale vorbereitet haben, aber ich hätte gerne mehr gesehen.


Zeichnerisch hat mir das Finale gut gefallen, insbesondere die unterschiedlichen Monster und Wesen sind meines Erachtens gut getroffen. Sie sind zugleich angsteinflößend aber nie zu bedrohlich inszeniert und natürlich fließt hier auch kein Blut. Es ist immerhin eine Reihe für ältere Kinder.


Fazit


Die Adaption der Geschichte durch Robert Venditi (The Surrogates, Green Lantern) ist nicht vollkommen geglückt, aber insgesamt stimmig und rund. Zeichnerisch finde ich das, was Orpheus Collar und Antoine Dodé abliefern durchaus überzeugend und passend zur Vorlage. Fans der Bücher sollten hier durchaus zugreifen, liegt doch die gesamte Reihe nun auch als Comic vor, durchgehend von denselben Künstlern geschrieben und illustriert. Als Einsteiger würde ich die vorherigen Bücher empfehlen, wer jedoch mit der Geschichte vertraut ist und die Romanvorlage kennt, kann auch hier bereits einen Blick wagen.


Percy Jackson 5: Die letzte Göttin (Comic) ist erschienen bei Carlsen Comics, ISBN: 978-3-551-77565-8, 128 Seiten, farbig, Hardcover, 14,00 Euro


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