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Dog Man Band 2 in unserer Comic-Rezension: Jetzt wird er von der Leine gelassen

In dieser Rezension probieren wir mal einen anderen Ansatz. Das Buch Dog Man 2 ist nun wirklich nicht für einen erwachsenen Menschen mit über 40 Lenzen konzipiert und erdacht worden. Aus diesem Grund überlasse ich hiermit meinem Sohn das Feld, der mit seinen 11 Jahren eher zur Zielgruppe gehört. Viel Spaß!


Ein Auszug aus Band 3, um einen Eindruck vom Artwork zu bekommen.

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Dog Mans zweiter Band ist, wer hätte das gedacht, die Fortsetzung der Dog Man-Reihe. Der Humor und der Zeichenstil sind gleich geblieben, doch es werden zwei neue Antagonisten eingeführt: der platte Petey und ein mysteriöser Fremder, dessen Identität wir hier noch nicht verraten möchten. Zuerst einmal zum platten Petey, einer Version von Petey, komplett aus Papier bestehend, der vom Original-Petey als Mittel zum Zweck erschaffen und durch das Lebensspray des Zauberdoktors Boog E. Fieba zum Leben erweckt wurde. Indem er seinen Kopf in feinster Origami-Manier zu einem Fächer faltete, konnte er das Gehorchespray des Doktors abwehren und auf ihn zurückfächern. Dadurch hat er auch gleich einen Untergebenen dazugewonnen. Sein fieser Plan ist es (wie könnte es auch anders sein), Dog Man zu vernichten. Zu diesem Zweck besprüht er ein Dinosaurierskelett mit einer Kombination aus Lebens- und Gehorchespray, um so eine mächtige Waffe gegen Dog Man zu schaffen. Wie Dog Man sich gegen ein riesiges Skelett wehrt, können sich einige von euch bestimmt schon denken.


Der böse alte Petey darf natürlich auch nicht fehlen. Dieses Mal versucht er mit allen Mitteln, die wahre Identität des mysteriösen Fremden aufzudecken. Da er durch einen Bericht der Journalistin Sarah Hatoff davon erfährt, dass der mysteriöse Fremde ganz verrückt nach Schatztruhen ist, beschließt er kurzerhand, eine riesige mobile Schatztruhe zu konstruieren. Doch da tut sich ein Problem für ihn auf: Wie füllt er die Schatztruhe mit Gold und Geschmeide? Dieses Problem ist schnell gelöst: Er nimmt einfach seinen Liebesstrahler aus dem Schrank und beschießt die Leute damit, um sie dazu zu bringen, ihm ihre Wertsachen auszuhändigen. (Bitte nicht zu Hause nachmachen.)


Kommen wir nun zum mysteriösen Fremden, dessen Aussehen stark an Graf Dracula mit einem Karton auf dem Kopf erinnert. Viel können wir hier noch nicht verraten, ohne euch das Buch zu vermiesen, doch was wir sagen können, ist, dass er telekinetische Kräfte zu besitzen scheint.


Das Abenteuer hat leider, wie eine Figur im Buch selbst sagt, keinerlei Storyline oder einen tieferen Sinn und besteht nur aus vielen zusammengewürfelten Abenteuern und Glück. Doch mal ehrlich, wer erwartet denn Weltliteratur, wenn er ein Buch namens „Dog Man: Von der Leine gelassen“ kauft?


Fazit Emil


Ein würdiger zweiter Teil der Dog Man-Reihe, der genauso viel Charme und Witz wie der erste in sich trägt. Ein Muss für Comic-Liebhaber. Ich selbst als Origami-Lehrling fand auch das Prinzip des platten Petey sehr erfrischend und war ziemlich überrascht, als die Identität des mysteriösen Fremden aufgedeckt wurde.


Dog Man Band 2: Von der Leine gelassen ist erschienen im Adrian Verlag, ISBN: 978-3947188598, 220 Seiten, farbig, Hardcover, 9,99 Euro


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