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Die Oculus Quest 2 im Hardware-Test – Dank Air Link das ultimative VR-Erlebnis? Hardware-Test Nerdkultur

Die virtuelle Realität, kurz VR, ist bereits seit Jahrzehnten ein immer gern gesehenes Thema, dessen sich im Laufe der Zeit diverse Science-Fiction-Werke bedient haben. Stückweise wurde dieser Traum jedoch immer mehr zur Realität und selbst Nintendo hat 1995 mit dem Virtual Boy versucht, die Grenzen zwischen Spielwelt und realer Welt ein Stück weit einzureißen – wie wir heute wissen, war das Unterfangen nicht von Erfolg gekrönt. Doch spätestens seit dem Jahr 2012 wurde eine neue Ära in Sachen VR eingeläutet, als ein kleines Start-up mit dem Namen Oculus ein Virtual-Reality-Headset angekündigt hat, das auf den Namen Oculus Rift hörte. Der Rest ist Geschichte und heute wissen wir, dass die auf Kickstarter finanzierte Brille das erste von verschiedenen Headsets unterschiedlicher Hersteller darstellt, die den Anwender dazu ermöglichen, sich in eine virtuelle Umgebung zu versetzen und darin zu interagieren. In den vergangenen Jahren machte die Technik rund um die VR-Headsets rasante Fortschritte und neben Oculus, die mittlerweile zu Facebook gehören, buhlen unter anderem noch Microsoft, Pimax, HTC, der Steam-Entwickler Valve und auch Sony um die Gunst der Kunden. Und dabei handelt es sich nur um die bekannteren Hersteller, die um die Dominanz auf einem Markt kämpfen, der langsam, aber stetig wächst.


Allgemeines zur Oculus Quest 2


Die aktuelle Spitzenposition nimmt, zumindest wenn man den prozentualen Anteil an verwendeten VR-Headsets auf der Spieleplattform Steam als Messwert heranzieht, derzeit die Oculus Quest 2 von Facebook ein. Der Nachfolger der Oculus Quest, das erste wirklich erschwingliche, autarke VR-Headset auf dem Markt, gewinnt immer mehr an Beliebtheit und erhielt seit seiner Veröffentlichung im Frühjahr 2020 einige Updates, die immer neuere Funktionen hinzufügten. Das letzte Update, das eine neue Funktion namens Air Link lieferte, nehmen wir als Anlass, einen genaueren Blick auf Facebooks VR-Headset zu werfen. Im folgenden Test wollen wir näher auf die Stärken, Schwächen, aber auch auf den Umstand eingehen, dass die Quest 2 trotz all ihrer technischen Stärken auch den einen oder anderen Haken bereithält, der jedem bewusst sein sollte.


Bis ihr das gute Stück in den Händen haltet, müsst ihr aktuell noch einige Umwege gehen.

© ntower

Fangen wir mit dem ersten Problem an, denn bevor ihr die Quest 2 überhaupt in euren Händen halten könnt, müsst ihr sie erst einmal erwerben. Zumindest in Deutschland ist die VR-Brille derzeit aber gar nicht erhältlich. Der Grund dafür liegt bei zwei Verfahren, die derzeit in Deutschland seitens des Kartellamtes gegen Facebook laufen und von denen eines mittlerweile vor dem Europäischen Gerichtshof verhandelt wird. Denn das VR-Headset aus dem Hause Facebook verlangt für einen reibungslosen Ablauf ein aktives Facebook-Konto von euch. War es bei früheren VR-Headsets von Oculus durchaus möglich, die Geräte auch ohne ein entsprechendes Social-Media-Konto zu nutzen, verweigert die Quest 2 in diesem Fall den Dienst. Inwiefern sich dies ändern könnte und welche Alternativen euch in diesem Fall zur Verfügung stehen, werde ich in einem späteren Punkt thematisieren – genauso wie die Frage, welche Arten von Daten das VR-Headset sammelt und an Facebook übermittelt. Fakt ist jedoch, dass man die Quest 2 derzeit nur aus dem Ausland importieren kann. Ich habe meine zum Beispiel über Amazon Frankreich geordert, was außer dem einen oder anderen sprachlichen Stolperstein letztendlich aber kein Problem war.


Die Quest 2 von Oculus ist durchaus eine Kampfansage an die Konkurrenz und zweifelsohne darauf ausgelegt, auch auf dem Massenmarkt bestehen zu können. Das Headset kommt in zwei Varianten daher, die sich ausschließlich im internen Speicher unterscheiden. Die 64 GB-Version schlägt aktuell mit 349 Euro zu Buche, während die 256 GB-Variante schon 450 Euro von euch verlangt. Für welche der beiden Varianten ihr euch letztendlich entscheidet, hängt von mehreren Faktoren ab. Wer die Brille rein zum Spielen verwendet und ggf. noch über einen VR-tauglichen Spiele-PC verfügt, der kann getrost zu den 64 GB greifen. Die meisten VR-Titel verbrauchen zwischen 1,5 und 3 GB an Platz und nur größere Titel wie The Walking Dead: Saints and Sinners fordern 9 GB an Speicherplatz ein. Wer jedoch noch Filme und weitere anspruchsvolle Apps auf seiner Quest 2 genießen will, der kommt um die größere Variante kaum herum. Da in diesem Test jedoch der Fokus auf dem Aspekt des Gaming liegt, kann ich aus persönlicher Erfahrung sagen: Mit der günstigeren 64 GB-Variante werdet ihr gut auskommen.


Die technischen Details


Abseits der unterschiedlichen Speichergröße bleibt die Quest 2 einheitlich. Der größte Clou des VR-Headsets stellt zweifelsohne die Tatsache dar, dass keinerlei Kabel oder ein Spiele-PC notwendig ist, um die Quest 2 zu bedienen. Damit das gelingt, wurde als Prozessor ein Snapdragon XR 2 verbaut, der sich um sämtliche Berechnungen kümmert und dafür sorgt, dass die Auflösung des LCD-RGB-Displays pro Auge 1.832 x 1.920 Pixel beträgt und eine Bildrate von 90 bzw. nach einem Update wahlweise auch 120 Hz beträgt. Das Sichtfeld der Quest 2 beträgt 95° und im Gegensatz zur kabelgebundenen Oculus Rift S lässt euch die Quest 2 aus drei verschiedenen Augenabständen von 58, 63 bzw. 68 mm wählen. Das ist vor allem für all diejenigen vorteilhaft, deren Augenabstand nicht dem „Normwert“ entsprechen. Für Brillenträger gibt es zusätzlich eine Einlage, die verhindert, dass eure Brillengläser an den Linsen des Headsets entlang scheuern – für mich als Brillenträger ebenfalls ein sehr angenehmes Extra. Im Gegensatz zu anderen VR-Brillen wie der Valve Index oder der HTC Vive benötigt die Oculus Quest 2, ähnlich wie schon die Mixed Reality Headsets von Microsoft, keine externen Sensoren, die den genauen Standort der Brille festlegen. Stattdessen sind vier Kameras im Inneren des Headsets verbaut, welche die Umgebung sowie die Bewegung des Spielers stets im Blick haben. Die übrigen technischen Daten fallen nicht sonderlich spektakulär aus: WiFi, ein USB C-Anschluss, um den Akku des Geräts zu laden oder es mit einem PC zu verbinden sowie Bluetooth. Zudem sind noch zwei interne Lautsprecher verbaut und ihr habt die Möglichkeit, Kopfhörer via 3,5 mm Klinke anzuschließen.


Nach der schnellen Einrichtung befindet ihr euch bereits in eurem eigenen virtuellen Wohnzimmer.

© Facebook

Auf dem Papier macht die Quest 2 also schon einmal keinen so schlechten Eindruck, doch wie sieht es in der Praxis aus? Die Inbetriebnahme des Headsets geht so einfach wie möglich von der Hand: Einmal gestartet und aufgesetzt, geht es auch gleich an die Einrichtung der Quest 2. Das Festlegen des Spielbereichs, den ihr mithilfe eurer Controller abgrenzt, geht intuitiv und problemlos von der Hand und auch das übrige Einrichten nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Kurz darauf befindet ihr euch bereits in eurer virtuellen Startumgebung, die ihr individuell euren Bedürfnissen anpassen könnt und die euch als kleines Wohnzimmer dient, von wo aus ihr die verschiedenen Apps und Spiele startet. Nutzt ihr die Quest 2, ohne sie mit einem Spiele-PC zu verbinden, seid ihr in Sachen Spiele auf den hauseigenen Store von Oculus beschränkt. Zwar fällt die Auswahl hier nicht so umfangreich wie zum Beispiel auf der PC-Spieleplattform Steam aus, dafür könnt ihr euch sicher sein, dass die jeweiligen Spiele direkt auf das VR-Headset angepasst wurden.


Das merkt man den jeweiligen Titeln auch in Sachen Performance an. Egal, ob das schnelle Rhythmusspiel Beat Saber, der Puzzle-Shooter Super Hot VR, das Rogue-like Until You Fall oder das schon deutlich anspruchsvollere The Walking Dead: Saints and Sinner; die Spiele laufen allesamt flüssig ohne Einbrüche der Bildrate. Gleichzeitig sollte euch jedoch klar sein, dass der Prozessor der Quest 2 nicht gegen die GPU eines moderneren Spiele-PCs ankommen kann, wodurch VR-Spiele auf dem PC natürlich in deutlich besserer Grafikqualität daherkommen. Nichtsdestotrotz braucht sich das Standalone-Headset zu keinem Zeitpunkt vor der Konkurrenz verstecken, denn die Titel auf der Quest können sich allesamt sehen lassen. Dank des LCD-Displays wirkt das Bild im Vergleich zur Vorgängerversion noch einmal ein stückweit schärfer, auch wenn die Schwarzwerte nicht ganz überzeugen können. Dunkle Bereiche wirken hier eher grau als schwarz – ein allgemeiner Nachteil von LCD-Displays, unter dem vor allem Horror-Titel mitunter leiden können. Die integrierten vier Kameras liefern in puncto Bewegungserkennung eine gute Arbeit ab. Selbst in schnellen Titeln wie Beat Saber, in denen die Hände gerne mal auch schnell für einen Moment aus dem Sichtradius der Kameras gleiten, kam es zu keinerlei Fehlerkennungen. Zudem lässt sich dank integrierter Passthrough-Funktion jederzeit das aktuelle Geschehen pausieren und die Kameras zeigen euch in einer schwarz-weiß Ansicht eure direkte Umgebung an. So müsst ihr das Headset nicht extra abnehmen, wenn ihr euch kurz orientieren oder eure Umgebung im Auge behalten müsst, etwa wenn euch ein Haustier vor die Füße springt. Die eingebauten Lautsprecher erfüllen ihren Zweck, wer jedoch ein wirklich gutes Sounderlebnis beim Spielen erleben möchte, der wird um hochwertige Kopfhörer nicht herumkommen.


Bedienung und Komfort


In Sachen Bedienbarkeit hat sich im Vergleich zur ersten Quest wenig getan. Die neuen Touch-Controller kommen etwas kleiner daher, bieten aber ansonsten ein angenehmes Griffgefühl – auch wenn sie nicht mit den Controllern der Valve Index konkurrieren können. Betrieben werden sie mit jeweils einer AA-Batterie, die Batterielaufzeit ist vergleichsweise lang. Ich habe jetzt bereits an die 100 Stunden mit der Quest 2 verbracht und die erste Batterieladung hält noch immer an. Die Quest 2 hält leider nicht ansatzweise so lang durch: Je nach Spiel und ausgewählter Bildrate hält der Akku des VR-Headsets zwischen zwei und drei Stunden. Danach muss es via USB C-Kabel wieder aufgeladen werden. Ein Opfer, dass das kabellose Spielen einfordert.


In Sachen Tragekomfort gehen die Meinungen bezüglich der Quest 2 ziemlich auseinander. Mit ihren 516 Gramm ist sie jetzt zwar nicht besonders schwer, jedoch habe ich immer wieder Berichte über Nutzer gelesen, denen das Headset mit zunehmender Spielzeit unangenehm am Kopf liegt. Ich selbst konnte das bisher nicht bestätigen und hatte weder das Gefühl, dass das Headset nach hinten rutscht oder unangenehm aufdrückt. Habt ihr die Quest einmal aufgesetzt, müsst ihr ein wenig hin und her justieren, bis ihr die passende Haltung, den sogenannten Sweetspot, gefunden habt, an dem das Bild angenehm scharf erscheint. Nun könnt ihr mithilfe eines Klettverschluss und Laschen am hinteren Kopfband das Headset festzurren, sodass es auch bei schnelleren Bewegungen nicht hin- und herrutscht. Für all diejenigen, die sich etwas mehr Komfort wünschen, bietet Facebook auch einen Deluxe-Strap an, der den Tragekomfort erhöhen soll.


Air Link: Der Heilsbringer der Quest 2?


Im Laufe seines Produktzyklus wurden der Oculus Quest 2 diverse Verbesserungen per Updates hinzugefügt. Dazu gehören unter anderem der bereits erwähnte 120 Hz-Modus, ein Handtracking, das euch in der Oculus-Umgebung und in einigen Spielen eure Hände als Controller nutzen lässt aber auch die Möglichkeit, die Quest 2 per USB-C Kabel mit einem PC zu verbinden und dessen Hardware zu verwenden, um anspruchsvollere Titel wie zum Beispiel Half-Life: Alyx zu spielen, die der Prozessor der Quest 2 alleine nicht stemmen könnte. Hierfür bietet Facebook ein offizielles Link-Kabel an, welches jedoch mit einem recht hohen Preis von glatten 99 Euro daherkommt. In der Praxis ist das allerdings nicht nötig und deutlich günstigere Kabel tun es auch. Ich nutze zum Beispiel das folgende Kabel.


Der Vorteil dieser Methode liegt klar auf der Hand: Ihr könnt mithilfe des Kabels auf die Hardware eures Spiele-PCs zugreifen und auf ein deutlich umfangreicheres und mitunter auch grafisch anspruchsvolleres Spieleangebot zurückgreifen. Gleichzeitig sorgt diese Methode aber dafür, dass der große Vorteil der Quest 2, nämlich das kabellose Spielen, wieder hinfällig wird, denn das Link-Kabel schränkt euch dahingehend wieder ein. Seit April gibt es jedoch auch dahingehend eine weiteren Lösungsansatz und der nennt sich Air Link.


Auch gestreamt via Air Link sieht Half-Life: Alyx einfach fantastisch aus.

© Valve

Bei Air Link handelt es sich um die Möglichkeit, eure Quest 2 per Drahtlosverbindung mit eurem PC zu verbinden und quasi von diesem auf euer Headset zu streamen. Das klingt im ersten Moment wie die perfekte Lösung, dafür sind jedoch einige Voraussetzungen zu erfüllen. Zum einen benötigt ihr, wie schon bei der Link-Kabel-Lösung, einen entsprechend gut ausgestatteten Spiele-PC. Zusätzlich dazu benötigt ihr noch einen AC- oder AX-Router mit Gigabit-Ethernet sowie einem 5-GHz-Band, der per Lan-Kabel mit dem PC verbunden sein sollte. In meinem Fall ist das eine Fritzbox 749. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, müsst ihr die Quest 2 mit einem 5 GHz-Drahtlosnetzwerk verbinden und auf eurem PC die Oculus-Software starten. Wenn alles glatt läuft, könnt ihr nun von eurem kabellosen Headset auf den PC zugreifen und auch Spiele zum Beispiel über Steam VR starten. In dem PC, von dem in meinem Fall gestreamt wurde, steckt ein AMD Ryzen 2700X, 32 GB Ram sowie eine Nvidia GeForce RTX 2080.


Diese Funktion, die aktuell noch manuell im experimentellen Modus aktiviert werden muss, hat mich angenehm überrascht. Die meisten Spiele wie zum Beispiel Half-Life: Alyx, I Expect You To Die, Subnautica VR, No Man‘s Sky oder der VR-Modus von Star Wars: Squadrons liefen ohne Probleme über die Air Link-Funktion. Einzig schnelle Reaktionsspiele wie Beat Saber zeigten dem drahtlosen Streaming noch seine Grenzen auf. Zudem musste ich sicherstellen, dass niemand anderes mit demselben 5 GHz-Netzwerk wie die Quest 2 verbunden war und dass sich mein Spielbereich auch nahe genug am Router befindet. Bei wem all diese Voraussetzungen eintreffen, der bekommt einen guten Geschmack davon, wie sich wirklich anspruchsvolles, drahtloses Spielen anfühlen kann. Es bleibt zu hoffen, dass Facebook weiterhin an dieser Funktion schraubt und entsprechend an diversen kleinen Stellschrauben zieht, ehe die Funktion final in die Software der Quest 2 Einzug hält.


Facebook und das Thema Daten


Kabelloses Spielen mit der Möglichkeit, auf euren PC zuzugreifen und all das zu einem recht humanen Grundpreis von 349 Euro. Das klingt zu gut, um wahr zu sein? Und das ist es zu einem gewissen Punkt auch, denn Facebook verdient auf eine zusätzliche Art an euch und euren Aktivitäten. Denn das verpflichtende Facebook-Konto lässt bereits erahnen, dass der amerikanische Konzern sich so manche Daten zunutze macht. Wie auch schon bei der Webversion von Facebook gilt: Eine eurer ersten Aktionen sollte das Anpassen eurer Privatsphäre-Einstellungen sein, denn hier könnt ihr zumindest ansatzweise festlegen, welche Art von Daten ihr mit anderen teilt (was ihr glücklicherweise bis auf euch selbst reduzieren könnt) und inwiefern Facebook manche eurer Daten weiterverwertet. Doch auf manche Faktoren habt ihr wiederum keinen Einfluss und ein Blick in die Richtlinien von Facebook offenbart schnell, welche das sind. Dazu gehören unter anderem:

  • Informationen über physische Funktionen wie eure Handgröße, wenn ihr das eingebaute Handtracking nutzt.
  • Informationen hinsichtlich eurer Umgebung, Bewegungen und Dimensionsangaben
  • Es werden Inhalte, die ihr selbst erstellt habt (wie Avatare, Audio-Inhalte oder von euch modellierte Objekte), erfasst.
  • Wenn ihr mit Oculus-Produkten wie dem Oculus Browser interagiert, werden ebenfalls Informationen gespeichert.

Wer sich die volle Liste zu Gemüte führen möchte, findet diese hier.


Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, ob er bereit ist, den günstigen Preis und den technischen Fortschritt der Quest 2 im Austausch zu diesen zusätzlichen Kosten in Kauf zu nehmen. Wer deutlich tiefer in die Tasche greift, der kann den Facebook-Zwang zumindest theoretisch umgehen. Denn der amerikanische Konzern bietet auch eine Business-Edition seines VR-Headsets an, welche jedoch mit 749 US-Dollar für die 256 GB-Version zu Buche schlägt und damit doppelt so teuer ist wie die Consumer-Version. Zudem ist der App-Store im Vergleich zur Consumer-Version deutlich entschlackt – ob man also an dieselben Spiele kommt, ist fraglich. Wie es um die Funktionen wie Air Link steht, ließ sich im Rahmen der Recherche zu diesem Test nicht herausfinden. Gerüchteweise scheint Facebook jedoch auch darüber nachzudenken, in Ländern wie Deutschland eine Quest 2 anzubieten, die auf diesem Prinzip beruht und ohne Facebook-Zwang daherkommt, jedoch entsprechend teurer ausfallen soll. Doch dabei handelt es sich bisher nur um Gerüchte, die weder bestätigt noch dementiert wurden.


Ein kleiner Seitenblick: Gaming und VR an sich


Ein Rogue-lite in VR – und ich liebe es: Until You Fall.

© Schell Games

Ich hoffe, dass ich euch in diesem Test die Vor- und Nachteile der Oculus Quest 2 etwas näherbringen konnte. In diesem Teil des Tests möchte ich von der Quest 2 als spezifisches Testobjekt nun aber etwas wegrücken und eher das Thema VR-Gaming im Allgemeinen beleuchten und hier meine absolut subjektive Wahrnehmung wiedergeben. Wer also kein Interesse daran hat und einfach nur wissen will, ob er die Quest 2 nun kaufen soll oder nicht, der springe sofort zum Fazit. Meine erste VR-Brille war damals eine Windows Mixed Reality Brille von HP, mit der ich meine ersten wackligen Schritte in die VR-Welt wagen durfte. Doch bereits damals war ich hin und weg von den Möglichkeiten, die einem das virtuelle Spielen offenbart. Die Möglichkeit, selbst im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen und eine Spielwelt direkt und um einen herum zu erleben, ist etwas, was sich schwer beschreiben lässt.


Es ist ein großer Unterschied, ob man zum Beispiel Subnautica auf einem Bildschirm spielt oder ob man selbst unter dem Meeresspiegel entlangtaucht, nach Ressourcen sucht und in den tiefen, dunklen Ecken auf feindselige Meereskreaturen trifft. Oder wenn man Horror-Titel wie Layers of Fear direkt aus der eigenen Perspektive erleben muss (ja, ich wurde dazu gezwungen) oder man in Richys Plank-Experience auf einem dünnen Balken meterhoch über den Boden balancieren soll und wirklich das Gefühl hat, in die Tiefe zu starren. Zudem machen Spiele wie das VR-exklusive Half-Life: Alyx deutlich, in welche Richtung die Reise mit VR gehen kann und wie viel Potenzial in dieser Technologie steckt.


Dass gerade eine Firma wie Facebook, von der ich persönlich nun wahrlich kein großer Fan bin, nun dabei hilft, diese Technologie voranzutreiben, hat Licht- wie Schattenseiten, doch gerade die Quest 2 mit ihrer autarken Technik und dem bisher unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis sorgt aktuell dafür, dass das Thema VR immer mehr an Bedeutung gewinnt und auch große Publisher sich für Spiele dieser Art erwärmen können. Daher hoffe ich, dass sich dieser Trend fortsetzt und dass Facebook zumindest so weit genug Erfolg hat, um der Technik an sich einen ordentlichen Schub zu verpassen, bis andere Hersteller folgen oder sogar noch eine bessere Arbeit abliefern.


Fazit


Falls ihr euch nach diesem Test immer noch nicht sicher seid, ob die Oculus Quest 2 etwas für euch ist, möchte ich versuchen, das Ganze etwas einzuengen.


Zur Oculus Quest 2 könnt ihr greifen, wenn …

  • … ihr ein technisch bereits ausgereiftes, kabelloses VR-Headset mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sucht.
  • … ihr euer VR-Headset gerne mit zu Freunden nehmen wollt.
  • … ihr zusätzlich über einen Spiele-PC verfügt, der grafisch und technisch anspruchsvollere VR-Titel zum Laufen bringt und auf den ihr entweder über Air Link oder per Link-Kabel zugreifen könnt.
  • … ihr, sofern ihr über keinen solchen Spiele-PC verfügt, auch mit einem etwas kleineren Angebot an Spielen und Apps (170 nach aktuellem Stand) zufrieden seid.
  • … ihr eine völlig neue Spielerfahrung machen wollt.


Ihr solltet die Finger von der Oculus Quest 2 lassen, wenn …

  • … ihr das technisch beste VR-Headset besitzen wollt.
  • … ihr kein Facebook-Konto anlegen bzw. mit eurem VR-Headset koppeln wollt.
  • … ihr nicht wollt, dass Facebook manche eurer Daten sammelt und verwertet.


Ich hoffe, dieser Test konnte euch etwas weiterhelfen. Habt ihr vielleicht auch in Zukunft Interesse am Thema VR allgemein? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!


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Kommentare 27

  • Pascal Hartmann

    I'm not a cat

    Dieser Facebook-Zwang ist für mich ein No-Go :luigi_stare:

  • HAL 9000

    Mobbingbeauftragter

    Ich habe noch einen der alten Oculus Accounts, vor dem Facebook Kauf. Zum Glück kann ich mich bisher immer noch mit dem anmelden. Ansonsten baue ich mir aber eh nur dafür einen Fake Account. Zumal ich auch keinen echten bei Fratzenbuch mehr habe.


    Ich habe derzeit 3 VR Brillen von Oculus. Bin da ein riesen Fan von, und gerade die Quest Brillen sind wirklich ein tolles Spielzeug. Nichts für den täglichen Gebrauch, aber die regelmäßige Runde VR gehört bei mir zum Gaming dazu.




    Florian McHugh Man kann direkt unter dem Artikel nicht kommentieren, ich zumindest musste übers Forum gehen.

  • Florian McHugh

    Tellerrandwäscher

    HAL 9000 Geht's jetzt?

  • HAL 9000

    Mobbingbeauftragter

    Florian McHugh Ja, jetzt wird es angezeigt. :D

  • Ande

    Meister des Turms

    Oculus ist für mich an dem Tag gestorben als Facebook sie gekauft hat. :dk:

    Hätten sich lieber einen seriösen Partner gesucht, wenn sie Geld brauchen.

  • Geit_de

    geit

    Von Fielmann mit der passenden Sehstärke, aber von Facebook?


    Warum brauche ich einen Social Media Account für ein Gerät? Naja, selbst ein normaler Account wäre ja mit Facebook zusammen geworfen worden und am Ende ist man gearscht, wie bei WhatsApp.


    Sollen die ihren Kram behalten. Schon mit dem Facebook kauf ist das Teil gestorben.

  • Rob64online

    Turmheld

    Habe sie seit 1 Woche im Einsatz. Bin total begeistert. Unglaubliche verbesserung zur Oculus Rift.

  • Wunderheiler

    .

    Wo buhlt denn Microsoft um VR Kunden?

  • FloFibonacci

    Turmheld

    Lustig dass ihr jetzt berichtet, habe mir letzte Woche eine gekauft. Ich dachte bisher VR ist uwar bestimmt ganz nett aber weder überzeugend noch so richtig mein Geschmack. Oh wie ich mich geirrt habe :D Das letzte Mal als ich ein so ein krasses "Will-Haben-Weil-Fühlt-Sich-Neu-An" Gefühl wie beim ersten Mal VR mit der OQ2 hatte war als ich mein N64 auspackte und Mario in 3D sah.

  • Spielunke

    Turmritter

    Defacto schreibt keiner in den Rezensionen das es fast schier unmöglich ist so ein Gerät vom verlinkten FB Account zu trennen.
    Es ist sogar so schlimm das sich das Bundeskartellamt der Sachen angenommen hat in DE (wie im Artikel sogar erwähnt). Und die springen nicht bei Lappalien ein, im Gegenteil.

  • Mr_Ananas

    Turmbaron

    Ich hab die Brille seit Anfang Mai im Einsatz und den Kauf nicht eine Sekunde bereut.


    Endlich wieder einmal ein Gefühl wie in den Neunzigern, als Videospiele noch eine nerdige Nische waren.

    Wer Pixel Ripped, Beat Saber oder Moss auf der kabellosen Quest 2 gespielt hat, versteht was ich meine.

  • Spielunke

    Turmritter

    Solltest FB merken das du ein Fake Account dafür nutzt bannen sie diesen zu 99%.
    Das macht die Brille unbrauchbar (zum jetzigen Zeitpunkt) und du verlierst deine komplette Bibliothek.

  • Rye

    GBA-Freak

    "Denn das VR-Headset aus dem Hause Facebook verlangt für einen reibungslosen Ablauf ein aktives Facebook-Konto von euch"


    Bah, widerlich.

    Was die sich heute alles rausnehmen.


    Spielunke Denkbar...

    Und auch mit einer der Gründe warum mir 'Videospielgeräte' jeglicher Art nur ins Haus kommen wenn Nintendo draufsteht.

    Viele lachen über ihre 'Konservativität', aber schlussendlich sind sie die Einzigen, die sich vehement dem TrashTrend gegenüberstellen.

    Das ist keine Limitation, sondern eine Zuflucht.


    'Oculus'

    Temporäre Vorteile in den Gegenwart mit massiven Kosten in der Zukunft.

    Das ist das was einem zu diesem "wundervollen Stück Technik" einfällt.

    Ohne das Ding in Grund und Boden zu hacken und von allen nutzlosen Bedingungen zu lösen, würde ich das nicht mal mit ner Kneifzange anfassen...

  • HAL 9000

    Mobbingbeauftragter

    Spielunke


    Unbrauchbar sicher nicht, man kann die resetten (Quest/Go) bzw. einfach einen anderen Acc nehmen.


    Und man sollte sich auch keine Fantasynamen geben, würde eh nichts bringen wenn man vor hat etwas zu kaufen. Einen 2. Acc mit richtigen Namen, irgendeine eMail Adresse die man sonst nie nutzt, bei dem man den Account als solches nicht nutzt und der nur für Oculus da ist, den werden die nicht sperren.

  • Florian McHugh

    Tellerrandwäscher

    Das ist auch hier, wie in den meisten infotainment Medien, kein Test, sondern Werbung.


    Wäre das hier Werbung, hätten wir wohl nicht extra noch die ganzen Daten aufgezählt, die Facebook so sammelt und verwertet ;) Ich nehme gerne Kritik entgegen aber der Vorwurf, das hier wäre Werbung, ist doch etwas haltlos, von der Product-Placement Geschichte mal ganz abgesehen.


    Kurze Ergänzung: Tatsache ist dieser Test auch eher eine Reaktion darauf, dass im Nerdkultur-Feedback Beitrag (ich glaube zumindest dort war es) angemerkt wurde, dass der PC als auch das Thema VR bisher sehr kurz kamen. Da ich die Quest 2 privat besitze (ohne von Facebook irgendwas gestellt oder sonst was bekommen zu haben) und seit kurzem Air Link via Update hinzugefügt wurde, hielt ich das für einen angemessenen Grund, dem Headset einen Test zu widmen. Mir an dieser Stelle nun vorwerfen lassen zu müssen, ich würde hier Product-Placement betreiben, ist dann schon beinahe verletzend, denn in diesen Test ist durchaus einiges an Zeit, Recherche und Mühe geflossen. Man muss die Sammelwut und den Facebook-Zwang nicht mögen (tu ich btw auch nicht) aber man kann seinen Unmut normal und sachlich kundtun, ohne gleich mit Vorwürfen um sich zu werfen.

  • Spielunke

    Turmritter

    Spielunke


    Unbrauchbar sicher nicht, man kann die resetten (Quest/Go) bzw. einfach einen anderen Acc nehmen.


    Und man sollte sich auch keine Fantasynamen geben, würde eh nichts bringen wenn man vor hat etwas zu kaufen. Einen 2. Acc mit richtigen Namen, irgendeine eMail Adresse die man sonst nie nutzt, bei dem man den Account als solches nicht nutzt und der nur für Oculus da ist, den werden die nicht sperren.

    Die Quest 2 kann man resetten, allerdings gibt es viele Berichte darüber das sobald sie über einen anderen Account nochmal verlinkt wurde dieser gebannt wird.
    Glaub mir, das Bundeskartellamt und der Europäische Gerichtshof bewegen sich nicht ohne Grund.

    Übrigens kann man alte Geräte bald auch nicht mehr ohne FB Account betreiben.

    Die Idee mit dem richtigen Namen im Ghost account ist zwar gut, bringt dir aber nichts sobald du etwas mit einer Zahlungsmethode abwickelst in der deine Adressdaten usw. hinterlegt sind. Das wird im Hintergrund dann sicherlich aggregiert.

  • Holger Wettstein

    Administrator

    Spielunke

    Du weisst schon das sowas rechtswidrig wäre. Wenn wir Werbung machen kennzeichnen wir dies immer. Also bitte keine haltlose Unterstellung von illegalen Werbeplatzierungen. Wir haben für den Artikel keinen Cent gesehen und auch kein Produkt von irgendjemandem erhalten.


    Btw.: Ich persönlich kann mit den VR-Systemen überhaupt nichts anfangen. Ich hab schon alle Systeme ausprobiert und für mich bleibt es eine unausgereifte Spielerei für sehr eingeschränkte Usecases.

  • Spielunke

    Turmritter

    Spielunke

    Du weisst schon das sowas rechtswidrig wäre. Wenn wir Werbung machen kennzeichnen wir dies immer. Also bitte keine haltlose Unterstellung von illegalen Werbeplatzierungen. Wir haben für den Artikel keinen Cent gesehen und auch kein Produkt von irgendjemandem erhalten.


    Btw.: Ich persönlich kann mit den VR-Systemen überhaupt nichts anfangen. Ich hab schon alle Systeme ausprobiert und für mich bleibt es eine unausgereifte Spielerei für sehr eingeschränkte Usecases.

    Gut, dann entschuldige ich mich für die Unterstellung/Vermutung.
    Habe mein Beitrag editiert!

  • otakon

    Ssssssssswitch

    Freunde von mir haben die geholt und ich konnte schon einige Spiele darauf testen und finde die Quest 2 seht gut.

  • FloFibonacci

    Turmheld

    Ich hab die Brille seit Anfang Mai im Einsatz und den Kauf nicht eine Sekunde bereut.


    Endlich wieder einmal ein Gefühl wie in den Neunzigern, als Videospiele noch eine nerdige Nische waren.

    Wer Pixel Ripped, Beat Saber oder Moss auf der kabellosen Quest 2 gespielt hat, versteht was ich meine.

    Ich habe alleine bei der mitgelieferten Demo mit den Physik-Spielereien bzw. sogar bei der Umgebung des Hauptmenüs gestaunt 😁

  • HAL 9000

    Mobbingbeauftragter

    Worin genau unterscheidet sich nun Nintendo von Oculus? Wenn ich bei Nintendo digital kaufe, sind die Spiele an den Acc gebunden. Ich muss, um online spielen zu können, einen entsprechenden Dienst buchen. Ich muss, um Online spielen zu könne, somit alle Bedingungen die Nintendo mir auferlegt, akzeptieren. Und es gibt bisher keinen Konsolenhersteller, der so sehr auf Verknappung seiner Artikel setzt, und dessen Preise so hoch sind, und vor allem stabil hoch bleiben, wie Nintendo. Wie kann man Nintendo feiern, und Oculus hier kritisieren? Ich kann verstehen, wenn man die Politik von Oculus ablehnt, aber parallel Nintendo feiern passt dann einfach nicht.


    Die Idee mit dem richtigen Namen im Ghost account ist zwar gut, bringt dir aber nichts sobald du etwas mit einer Zahlungsmethode abwickelst in der deine Adressdaten usw. hinterlegt sind. Das wird im Hintergrund dann sicherlich aggregiert.

    Ich verstehe nicht wo das Problem ist, wenn man sonst keine FC Account hat und sonst nichts von denen nutzt (wovon ich bei so einer Kritik ausgehe), haben die dann halt deine Zahlungsdaten. Und? Man kauft halt digital. Nintendo hat die auch von mir. Sony auch. Microsoft auch. Bei denen juckt es keinen, aber bei Facebook geht die Welt unter? Wie gesagt, bei einem Account (ob du ihn nun Fakeaccount, Leeraccount, VR-Account oder wie auch immer nennst) den ich nur für Oculus zum dortigen anmelden nutze und halt für den Shop, besteht kein Unterschied zu anderen Online-Shops, bei denen ich online Dinge kaufe.


    Übrigens kann man alte Geräte bald auch nicht mehr ohne FB Account betreiben.

    Selbst wenn sehe ich hier nicht das Problem. Ich kann den größten Teil meiner Hardware, vom Smartphone übers Tablet bis zur Konsole, nicht vernünftig und in vollem Umfang ohne Account beim entsprechenden Hersteller betreiben. Warum das überall anders ok ist aber bei meiner VR Brille ein Problem sein soll entzieht sich meinem Verständnis.



    Zum eigentlichen Thema: VR ist eine tolle Technologie. Sie steckt noch in den Kinderschuhen, aber gerade mit den Quest HMDs hat Oculus sie ein gutes Stück voran gebracht. Aktuell ist zumindest im privaten Bereich Oculus ganz klar der Technologietreiber bei VR Brillen. Ich sehe im VR Bereich, und zukünftig auch bei AR, eine Menge Potenzial. Im Gamingbereich, als auch in ganz anderen Bereichen (Industrie, Gewerbe, Meden allgemein).

  • Spielunke

    Turmritter

    Ja ok. Wenn du nicht verstehst wo der Unterschied oder das Problem liegt dann will ich mir auch gar nicht die Mühe machen es dir zu erklären.
    Viel Spaß mit deiner VR Brille und dein FB Account

  • HAL 9000

    Mobbingbeauftragter

    Spielunke

    Ach ja, der FB Hate. Der kommt gerade von vielen. Die Tauschen sich dann via Instagram und Whatsapp über das Dumme Facebook aus, und merken nicht einmal, das sie die Dummen sind. Und einen FB Blocker als Addon hat sicher auch keiner von denen im Browser. Also schön ausspionieren lassen ohne es zu merken, aber dann aufregen, über Leute, die es bewusst nutzen. Die Dummheit der Menschen ist halt immer noch grenzenloser wie die Daten-Sammelwut von Facebook. Nicht auf dich bezogen, keine Ahnung wie du das handhabst. Finde es nur witzig wenn Leute sich über Facebook und Co aufregen, und die meisten von denen dann Whatsapp, TicToc, Instagram und den ganzen anderen Scheiß von FB und anderen Datensammlern nutzen, am besten brav auf ihren idiotPhone. Alles Idioten, aber Hauptsache schlau tun. Wie gesagt, nicht gegen dich, da ich keine Ahnung habe wie du deinen Browser und ggf. Smartphone abgesichert hast.

  • VR-Neuling

    Turmknappe

    Hallo, herzlichen Dank für den informativen Artikel! Ich habe noch eine Frage zur OQ2: Lassen sich bei Verbindung mit dem PC auch Anwendungen wie etwa Google Earth VR nutzen, die ansonsten nur für die Oculus Rift und Rift S gemacht sind? Im Onlineportal wird hier ja ganz deutlich unterschieden. LG

  • HAL 9000

    Mobbingbeauftragter

    VR-Neuling


    Ja, du kannst mit dem PC Kabel jede Anwendung starten, die für die Rift /Rift S erstellt wurde. Auch SteamVR kann mit den Quest Brillen genutzt werden.

  • Florian McHugh

    Tellerrandwäscher

    Hallo, herzlichen Dank für den informativen Artikel! Ich habe noch eine Frage zur OQ2: Lassen sich bei Verbindung mit dem PC auch Anwendungen wie etwa Google Earth VR nutzen, die ansonsten nur für die Oculus Rift und Rift S gemacht sind? Im Onlineportal wird hier ja ganz deutlich unterschieden. LG

    Ich habe es jetzt mal direkt ausprobiert und Google Earth VR via Steam gestartet, nachdem ich die Quest 2 per Air Link mit dem PC verbunden habe und wie man sieht: es funktioniert. Bisher hatte ich per se noch keine Anwendung, die mit der Quest 2 nicht starten wollte, wenn sie via Air Link oder Link-Kabel verbunden war.


  • VR-Neuling

    Turmknappe

    Vielen herzlichen Dank für die prompte Antwort!