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The Witcher 4 – Von Fleisch und Flammen in unserer Comic-Rezension

Es gibt nicht wenige Menschen, die mit The Witcher 3: Wild Hunt das erste Mal mit Geralt von Riva und seiner Geschichte in Kontakt gekommen sind. Mit diesem Spiel wurde die Reihe und damit auch die Welt von Geralt auf die Karte von nicht wenigen Spielerinnen und Spielern gesetzt. Ich könnte mir vorstellen, dass einige daraufhin sich auch mit den Romanen beschäftigt haben. Mittlerweile ist daraus ein Franchise entstanden, was sich auch in eine erfolgreiche Realfilm-Serie und einen Anime-Film namens Nightmare of the Wolf auf Netflix entfaltet hat. Von den Comics habe ich euch bereits die erste Ausgabe vorgestellt, heute möchte ich euch das 4. Paperback aus der Reihe näherbringen.


Geralt muss sich manch Monster und Maid erweren.

© Panini Comics

Das Schöne an den Witcher-Comics ist, dass sie von unterschiedlichen Autoren und Künstlern gestaltet wurden. Das vierte Paperback von Panini Comics das auf den Namen „Von Fleisch und Flammen“ hört, wurde in diesem Fall von Aleksandra Motyka geschrieben und von Marianna Strychowska (Duplicant) gezeichnet. Motyka ist in diesem Fall auch keine unbekannte im Witcher-Kosmos, hat sie doch sowohl am Hauptspiel The Witcher 3: Wild Hunt als auch an dessen Erweiterung Blood and Wine mitgeschrieben. Sie kennt also die Welt und ihre Bewohner sehr gut und kann den Charakteren spielend Leben einhauchen.


Zu Beginn erleben wir die Ankunft von Geralt in Novigrad, der freien und unabhängigen Hafenstadt, die auch in den Videospielen eine wichtige Rolle einnimmt. Auch jetzt stößt Geralt mit seiner bloßen Anwesenheit einige der Bewohner und Händler vor den Kopf und gerät schnell ins Kreuzfeuer. Doch Rettung naht in Form eines befreundeten Meisters. In einer Schänke lassen er und Geralt sich nieder und besprechen die aktuelle Lage bei einem Getränk. Hier erhält Geralt den Auftrag, die Tochter des Meisters zu bewachen. Diese erhält des Nächtens immer wieder Männerbesuch und das obwohl sie in einem Turm wohnt, der von allen Seiten bewacht wird. Es geht also nicht mit rechten Dingen zu und möglicherweise ist Magie im Spiel.


Aus diesem Grund möchte der Meister, dass sich Geralt der Sache annimmt, welcher auch schnell in den Auftrag einschlägt. Des Abends wartet Geralt dann mit gezogener Klinge im Verborgenen in der Kammer der Tochter. Es dauert nicht lange und der Liebhaber erscheint auf dem Balkon seiner Liebsten. Geralt will gerade zum Streich ausholen, als er die liebliche Stimme seines Freundes Rittersporn vernimmt. Auf seine Liebschaft angesprochen, verrennt sich Rittersporn in Widersprüche, gleichzeitig offenbart sich aber, wie er es immer wieder ungesehen zur Tochter des Meisters geschafft hat. Eine magische Truhe, die imstande ist Dinge und Menschen zu transportieren, nicht immer an den gewünschten Ort, wie Geralt und Rittersporn dann auch prompt feststellen müssen. Ehe sie es sich versehen, stehen sie vor dem König von Ofir…


Als Leser merkt man schon, dass Aleksandra Motyka Ahnung von der Materie hat und diese auch in seiner Geschichte umsetzen kann. Leider gibt es alle paar Seiten einen Ortswechsel und wir springen von Location zu Location. Dadurch fühlte ich mich als Leser nicht immer mitgenommen und verlor schnell das Interesse. Atmosphärisch und inhaltlich schaffen es Motyka und Strychowska spielend, die Stimmung der Witcher-Welt einzufangen und uns eine neue Episode aus der Videospielwelt zu präsentieren.


The Witcher 4: Von Fleisch und Flammen ist erschienen bei Panini Comics, ISBN: 9783741609220, Paperback, 108 Seiten, 17,- Euro


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Wenn euer Interesse geweckt ist und ihr euch für die Witcher-Comics interessiert, habe ich ein besonderes Schmankerl für euch. Panini Comics veröffentlicht die ersten 3 Witcher-Comics in einem schönen Deluxe-Sammelband. So habt ihr keine 3 einzelne Paperbacks im Regal, sondern ein schönes Hardcover-Buch.


The Witcher Deluxe Edition ist erschienen bei Panini Comics, ISBN: 9783741623219, Hardcover, 444 Seiten, 49,- Euro


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Unser Fazit

Meinung von Dennis Gröschke

Um mal den Titel des Comics ein wenig zu bemühen, ich wurde gut unterhalten, aber ich hatte den Eindruck, dieser Comic ist nicht Fisch noch Fleisch. Alles ist ein wenig bunter gehalten – was in den DLCs des Hauptspiels ja auch schon vorkam – und die Geschichte dümpelt so vor sich hin. Im zweiten Teil des Buches soll Geralt einer Intrige auf die Schliche kommen, was ihm auch einige Begegnungen mit Kreaturen einbringt, aber es kommt einfach keine Spannung auf. Die Zeichnungen fangen die Geschichte durchaus gut ein, aber sie wirken auf mich zu steril und manchmal ein wenig hölzern. Das ist alles unterhaltsam aber leider auch nach einem Tag wieder vergessen. Schade.

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