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Nintendo Switch: Wie nachhaltig ist das Spielen auf der Konsole? Kommentar

Mit der Einführung der Nintendo Switch in den Konsolenmarkt brachte die Firma aus Japan auch den Nintendo eShop als attraktive Alternative für den Erwerb von Spielen in das Blickfeld der Gamer. Erste vorsichtige Schritte Richtung digitalem Marktplatz unternahm Nintendo bereits mit der Wii, seitdem wird das Angebot nach und nach ausgebaut und erweitert. So profitierten auch die Wii U und vor allem die Geräte der 3DS-Familie vom digitalen Angebot und als Spieler fand man dort sowohl Spiele, Demos als auch anderen neuen Content wie Trailer oder Kurzfilme. Heute ist eine aktuelle Hardware im Konsolenbereich ohne digitalen Shop nicht mehr denkbar. Dennoch finden sich viele Spiele noch immer auch im Einzelhandel und werden als verpackte Alternative zum rein digitalen Angebot verkauft. Doch sind diese plastikumhüllten kleinen Software-Karten im Jahr 2022 nicht längst eine aussterbende Spezies? Kann man noch mit gutem Gewissen verpackte Spiele kaufen? Das möchte ich mir mit diesem Kommentar näher anschauen.


Sammler greifen lieber zur Verpackung


Für mich war es bis vor Kurzem immer ganz klar: Physische Spiele sind einer digitalen Variante vorzuziehen. Nur in Ausnahmen griff ich zu der rein digitalen Variante; entweder weil das Spiel nicht in einer physischen Form erschienen ist oder weil der Preisunterschied so hoch war, dass es ökonomisch keinen Sinn machte, die Retail-Version zu kaufen. Auch vom Standpunkt eines Sammlers aus geht selbstverständlich nichts über ein verpacktes Spiel mit Hülle, Anleitung und eventuell einigen Goodies. Insbesondere mit dem Boom des Retro-Sammler-Marktes vor 10, 15 Jahren wurde der Wert einer Verpackung, also CiB (Complete in Box), umso höher und alte Spiele sind und waren umso teurer auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen. Denn das ist auch heute noch ein Argument für Spiele mit Hülle: Wenn mir das Spiel nicht mehr gefällt, kann ich es einfach weiterverkaufen.


Früher wurden die Umverpackungen gerne entsorgt, für Retro-Sammler von heute ein Graus!

© ntower

Doch früher waren die Verpackungen noch aus Papier und Pappe, zumindest bei vielen NES- und SNES-Spielen von Nintendo. Erst mit dem GameCube wechselte auch Nintendo zu der standardisierten „DVD-Verpackung“, so wie sie bei PlayStation 2 und Xbox bereits Standard war. Heute finden sich in den Regalen der Einzelhändler fast ausschließlich Kunststoffhüllen. Seien es PlayStation-, Xbox-, Blu-ray-, DVD- oder auch Nintendo Switch-Datenträger: Alles wird von einem mehr oder minder einheitlichen Plastikcase umhüllt.


Während bei den Mitbewerbern von Nintendo noch Discs dazukommen, die ebenfalls keine gute Umweltbilanz aufweisen und aus Polycarbonat mit Aluminiumbeschichtung bestehen, befinden sich in den Hüllen von Nintendo derzeit nur die kleinen Softwarekarten. Dennoch werden auch bei der Herstellung der Hülle, des beschichteten Papiereinlegers und der Softwarekarte Treibhausgase freigesetzt, die sich in der Atmosphäre unseres Planeten festsetzen. Sollte es irgendwann einmal passieren, dass die Hülle weggeschmissen wird, stehen wir erneut vor einem Problem, weil sich Kunststoffe derzeit nur schwer recyceln lassen.


Aktuell werden diese Kunststoffe, nachdem sie im Müllkreislauf gelandet sind, zu einem großen Teil mit mechanischen Verfahren sortiert, gewaschen, eingeschmolzen und zu sogenannten Rezyklaten aufbereitet. Mit diesen können neue kunststoffhaltige Produkte hergestellt werden, wodurch wir Neumaterial einsparen. Eine Alternative ist die chemische Aufbereitung, die aber derzeit noch unwirtschaftlich ist und ebenfalls große Mengen an Ressourcen verbraucht.


Also führt euch das mal vor Augen: Nicht nur werden bei der ersten Herstellung wahnsinnig viel Wasser und andere Rohstoffe benötigt, auch bei der eben beschriebenen Wiederaufbereitung fallen erneut Rohstoffe an, die verunreinigt oder zum Prozess der Wiederaufbereitung benötigt werden. Nur um dann ein weiteres Kunststoffprodukt hergestellt zu haben, was irgendwann erneut entsorgt werden muss. Ein erschreckender Kreislauf, findet ihr nicht? Doch wie hoch ist denn aktuell der Anteil an physischen Einheiten beim Verkauf von Videospielen? Diesbezüglich habe ich mir mal den aktuellen Bestseller und Evergreen auf der Nintendo Switch als Exempel ausgesucht: Mario Kart 8 Deluxe.


Rein digital oder physisch, ihr habt oft die Wahl


Derzeit ist das Spiel wieder in aller Munde, weil der Booster-Streckenpass angekündigt wurde, der uns Spielern bis zum Ende des Jahres 2023 mit alten Strecken erneut an die Konsole binden soll. Uns liegen keine ganz aktuellen Zahlen vor, aber bis zum 31. Dezember 2021 wurde Mario Kart 8 Deluxe insgesamt 43,25 Millionen Mal verkauft, ein Exemplar in physischer Form auch an mich. Nun stellt die Zahl aber die Gesamtverkäufe dar, wir wissen also nicht genau, wie hoch hier der Anteil an verpackten Einheiten ist. Allgemein entfallen knapp 22,7 Prozent der Gesamtverkäufe im Konsolenbereich auch heute noch auf die Retail-Version. Der Einfachheit halber gehe ich hier mal von 45 Millionen verkaufter Mario Kart 8 Deluxe-Einheiten insgesamt aus und erhöhe den Anteil von verpackten Verkäufen auf 25 Prozent. In Bezug auf Mario Kart 8 Deluxe wären demnach also ca. 11,25 Millionen Plastikhüllen weltweit nur für dieses eine Spiel im Umlauf. Tendenziell besitzen wir alle aber mehr als nur ein Spiel und auch mehr als nur eine Videospielkonsole – das gibt mir durchaus zu denken.


Mario Kart 8 Deluxe wird wohl das meistverkaufte Spiel auf der Nintendo Switch bleiben.

© Nintendo

Ein weiteres Problem, was hier nur angerissen werden soll: Nicht alle Plastikhüllen gehen zurück in den Recycling-Kreislauf, etliche werden weltweit einfach weggeworfen und landen letztendlich in der freien Natur oder sogar im Ozean. Man kann sich natürlich fragen, warum eine Nintendo-Switch-Hülle einfach so achtlos ins Meer geworfen werden sollte, aber wie anderer Plastikmüll könnte sie dort früher oder später landen. Im Alltag verwenden wir generell in vielen Bereichen Kunststoffverpackungen. Vielleicht gehen wir Gamer mit unseren Videospielhüllen sorgsamer um, aber in der Mittagspause wird im Supermarkt nebenan dennoch ein Salat in der Plastikbox gekauft. Es geht mir exemplarisch um den unachtsamen Umgang mit Ressourcen im Alltag. Landen diese Kunststoffe im Meer, bedrohen sie die Flora und Fauna und gelangen über Mikroplastik, das nicht zersetzt wurde, letztendlich auch wieder auf unserem Esstisch. Das würde ich derzeit einfach nicht ausschließen.


Nun will ich hier aber nicht nur die verpackten Videospiele verteufeln, denn auch das rein digitale Kaufen von Videospielen ist nicht der Heilsbringer für unser Hobby. So fallen beim Download von Produkten ebenfalls CO₂-Emissionen an, weil wir unsere Konsole am Strom haben und aufladen müssen und auf der anderen Seite der Welt Server stehen, von denen wir die Spiele herunterladen. Wenn der Download eines Spiels beendet ist, endet auch der lokale CO₂-Ausstoß beim Nutzer des Services. Die Server vor Ort laufen weiter und halten die Daten 24 Stunden und 7 Tage die Woche verfügbar. Ergänzend dazu existiert das Cloud-Gaming, bei dem kontinuierlich schädliches CO₂ freigesetzt wird. Insbesondere durch die zurückliegende Pandemie sind die Emissionen durch digitale Verkäufe, Streaming, Videokonferenzen und so weiter in die Höhe geschossen.


Was mich schon seit Jahren nicht loslässt, ist Folgendes: Warum zum Teufel gibt es für die Nintendo Switch und andere Konsolen im Einzelhandel Hüllen, in denen sich lediglich ein Download-Code des entsprechenden Spieles befindet? Wessen umweltbelastende Idee war das denn? Da hab ich dann sowohl den Plastikmüll als auch die CO₂-Belastung durch den Download – schlimmer geht es eigentlich nicht mehr.


Konsolen von Nintendo sind meist sparsamer als die der Mitbewerber


Aber ich will hier nicht nur Negatives notieren. Wir sind in Deutschland leider noch lange nicht so weit wie in einigen anderen Ländern, aber der Strom bei uns wird zumindest in Teilen bereits möglichst nachhaltig zur Verfügung gestellt. Das ist zwar bei Weitem noch nicht genug, aber wir sind immerhin auf einem guten Weg. Generell verbraucht eine Konsole Strom, egal ob mit digitalen Spielen oder Retail. Aber immerhin hat sich der sogenannte Emissionsfaktor für den Strommix in Deutschland auf 366 Gramm pro Kilowattstunde gesenkt. 30 Jahre früher lag dieser noch bei 764 Gramm pro Kilowattstunde, also ungefähr doppelt so hoch.


Man muss auch festhalten, dass mit der Nintendo Switch derzeit noch die sparsamste Konsole mit knapp 11 Watt bei uns zu Hause steht. Weiterhin lässt sich die Konsole im Handheld-Modus auch mit Akku betreiben. Da können Konsolen von Sony und Microsoft bei Weitem nicht mithalten, wie Zahlen zu den Konsolen der letzten Generation belegen. Pro Stunde erzeugt der Gebrauch der PlayStation 4 dabei ungefähr 47,71 Gramm Kohlendioxid, während die Xbox One für ungefähr 56,14 Gramm Kohlendioxid sorgt. Um das mal in Relation zu setzen: Ein Pkw erzeugt pro zurückgelegtem Kilometer pro Person im Schnitt 147 Gramm Kohlendioxid. Für einen Kilometer mit dem Auto könnt ihr also knapp drei Stunden zocken. Etwas umweltfreundlicher verhält es sich dabei mit der Nintendo Switch, sie erzeugt stündlich etwa nur 4,41 Gramm CO2, also nur knapp ein Zehntel.


Die Hüllen für Nintendo-Switch-Spiele sind klein und handlich, dennoch so wie bei den Mitbewerbern aus Kunststoff hergestellt.

© Microids, Bildmontage: © ntower

Dafür liefern die Konsolen der Mitbewerber insgesamt eine bessere Performance, was Grafik und flüssiges Gameplay angeht. Bei den Mitbewerbern gut zu beobachten ist auch, dass beide mit der PlayStation 5 Digital-Edition sowie der Xbox Series S rein digital ausgelegte Konsolen ohne Laufwerk direkt von Beginn des Lebenszyklus angeboten haben. Insbesondere der vielgepriesene GamePass bei Microsoft feiert seit Jahren große Erfolge; ich nutze diesen selbst auf meiner Xbox Series S.


Doch was tun? Vielleicht könnte man sich zur Angewohnheit machen, freiwillige CO₂-Kompensation zu betreiben und damit zielgerichtet CO₂-Zertifikate aus Klimaschutzprojekten zu erwerben und zu unterstützen. Mir ist klar, dass das nicht der Weisheit letzter Schluss ist und sein kann, aber was wäre denn, wenn für jeden Download direkt solche Projekte gekoppelt unterstützt würden? Pro Download vielleicht 10–30 Cent mehr veranschlagen und dadurch zumindest teilweise für Kompensation sorgen. Am einfachsten wäre es dabei, wenn die großen Anbieter wie Xbox, Sony oder auch Nintendo diese direkt mit einpreisen und für Ausgleich sorgen. Denn wir Gamer sind nicht immer so engagiert und schnell, wenn es darum geht, sich ergänzend um weitere Maßnahmen wie CO₂-Kompensation zu kümmern. Ich würde es mit Sicherheit oft vergessen.


Bei den verpackten Spielen könnte man als Gamer überlegen, ob man sich vielleicht das eine oder andere Spiel mit Freunden zusammen kauft. Es wäre auch denkbar, sich Spiele in der Bibliothek auszuleihen oder diese bei einem der zahlreichen Re-Commerce-Anbieter zu erwerben. Das ist auch eine gute Möglichkeit, um Ressourcen und Geld zu sparen, wenn es nicht immer in der ersten Woche nach Release sein muss.


Aber was denkt ihr denn zum Thema umweltfreundliches Gaming? Sammelt ihr auch Hüllen oder habt ihr euch wie die PC-Gamer bereits mit dem rein digitalen Angebot angefreundet und ladet euch die Micro-SD-Karten mit den neuesten Spielen voll? Fändet ihr eine gleichzeitige Kompensation für Downloads direkt vom Hersteller sinnvoll oder habt gar eine andere Idee? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.

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Kommentare 38

  • Shulk meets 9S

    Meister des Turms

    Ihr schreibt die Hüllen sind klein, ich war geschockt als ich zum ersten Mal eine Switch Hülle in der Hand hatte und gesehen habe wie unnötig groß die eigentlich ist :D


    Ob Digital oder Retail, mag beides aber Retail mehr.

    Man wird definitiv faul wenn man die Cartridge nicht wechseln muss.


    Die Digitale Version fühlt sich dadurch für mich kompletter an, weil man nur noch den Knopf drücken muss zum Starten.


    Auch ist mir schon aufgefallen, dass ich schon öfters dann lieber ein digitales Spiel als nächstes auswähle um nicht aufstehen zu müssen.


    Neuer Trend der sich dadurch bei mir eingeschlichen hat ist das ich teilweise beides kaufe nur um das komplette "Paket" zu bekommen.

    Lasse die Retail dann zu.

    Nur wirklich logisch bzw lange Zeit oder bei vielen Spielen sollte man das nicht tun.


    Ich wäre froh wenn endlich alles wieder retail erscheinen würde oder halt gar nix mehr, dieses 50 - 50 ist auf Dauer teuer und solange beides verfügbar ist ist die Entscheidung teilweise schwer.


    Vorallem halt wenn man teuer aus Asien die Retail bestellt und dann sieht es ist digital 50-80% reduziert.


    In solchen Fällen bin ich dann froh die Retail nicht geöffnet zu haben und kaufe das dann auch digital im Sale.


    Was dadurch passiert ist, sobald ich das bei einem Spiel zb Jp Import so habe, neige ich dazu das dann bei allen Jp Versionen zu tun weil ich alle Jp spiele als eine Einheit betrachte.


    Ist einfach irgendwie meine eigene Art von Perfektion und ich bin Tod unglücklich wenn da irgendwas nicht so möglich ist wie ich das möchte bzw ich dann etwas übersehe.


    Gute indies zb hab ich auch alle doppelt, damit hat das doppelt kaufen begonnen


    Zum Thema Umwelt, würde weder Hüllen wegwerfen noch einen Download mehrmals machen, ich speichere alle Spiele immer sofort für die Ewigkeit, deswegen fühle ich mich da "sauber"


    Stromverbrauch ist mir völlig egal, mehr Leistung = mehr Strom =logische Konsequenz da bewegt sich mMn alle Konsolen im Rahmen

  • Vank84man

    Nintendo Fan 4ever ✌

    Das die Switch sparsamer im Verbrauch von Strom ist,ist doch schon gut.

    Eine Ps5 oder Series X verbrauchen da schon viel mehr,da muss man sich aber auch nicht wundern,mit dem was da eingebaut ist.


    Bin und bleibe solange Retail Käufer <3Möchte bei einem Spiel das ich kaufe,einfach eine schöne Hülle haben.

    Aber,ich schmeiß doch die Hüllen nicht weg =O,nach jeder Konsolen Generation oder wen ich meine Konsole nicht mehr benutze,Packe ich alles schön sauber wieder ein.

    (Konsole+Spiele)

    Nichts aber rein gar nichts fliegt bei mir in den Müll.

    Selbst wen es kaputt ist.

    Das war dann doch einfach zu teuer um es in den Müll zu werfen.

  • Cirno the strongest

    Shulk meets 9Sdas stimmt man könntr die auf einen brukteil der größe verkleinern und hätte trotzdem platz für zb sticker bögen und so nur muss man hinten die ganzen hinweise so darstellen das es nicht den halben platz einimmt aber dennich lesbar ist

  • Animaniac

    Turmbaron

    Ich finde auch die Verpackung der Switchspiele unnötig groß.

    Das muss echt nicht sein.


    Ich kaufe ausschließlich Digital.

    Das hat für mich nur Vorteile.

    Ich kann die Spiele sogar auf Entfernung wunderbar teilen.

    So hat man auch noch Geld gespart.

    Zusätzlich spielt man so auch noch Spiele die man so st niemals gespielt hätte und es macht vlt sogar Spaß.

    Oder man kann es ausgiebiger testen als bei einer Demo.

    Und bei den allermeisten gibt es ja nicht einmal eine Demo.

    Ich muss keine Disc wechseln und habe auch noch etwas für die Umwelt getan.

    Wobei man hier sagen muss, dass die Menschheit wie sie heute existiert sowieso nur ein Schneeballsystem ist und früher oder später in sich zusammenkrachen wird.

  • 1232ditto

    Turmheld

    Ein guter Artikel zum Nachdenken.

    Ich glaube aber ihr habt einen Tippfehler. Die Switch verbraucht wohl eher 11 Watt als 11 Kilowatt. Das wäre sonst mehr als alle anderen Geräte im Haushalt zusammen.

    Ich finde Plastikverpackungen bei der Switch nicht ganz so schlimm, da man sie ja normalerweise länger behält. Plastik ist ja gerade dazu da sehr lange haltbar zu sein. Schlecht sind die ganzen Einmalverpackungen, die man sofort wegwirft.

    Interessant wäre es auch zu überlegen, wie nachhaltig digital ist. Die Server benötigen ja auch Ressourcen und Energie. Je mehr Leute digital einkaufen, desto mehr Kapazitäten werden benötigt. Ist aber vermutlich sehr schwierig, da konkrete Zahlen zu bekommen.

  • Artemis92

    Hüterin des Waldes

    Ein richtig guter Artikel!


    Bei den Download Codes in Verpackungen im Handel habe ich auch nur die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. 🙄


    Ich persönlich kaufe fast ausschließlich Retail. Wenn mir ein Spiel nicht gefällt möchte ich es wieder verkaufen können und nicht auf dem Kaufpreis von 30-60€ sitzen bleiben.


    Physische Spiele kann man auch gut ausleihen, das ist noch ein kleiner Pluspunkt.

    Und auch digitale Spiele benötigen Speicherplatz; an Ressourcen braucht man da dann Festplatten bzw. SD Cards. Müsste man mal schauen, was am nachhaltigsten und besten für alle ist. Aber von so einer Handlungslogik sind wir leider noch weit entfernt...

  • BlackLegends

    Turmknappe

    Das der Verpackungsmüll nicht unbedingt Nachhaltig ist ist schon klar

    Aber mir wären jetzt einige Zahlen lieb gewesen.

    Auch im Hinblick auf die Konkurrenz.

    Die Switch hat Stromtechnisch nur einen geringen Verbrauch, dafür ist die Konsole auch mehr Handheld als TV fähig.


    PS5/PS5 und Xbox One/Series One verbrauchen da definitiv mehr. Sind dafür auch rein TV gebunden.

  • Dennis Gröschke

    Nerdkulturist

    1232ditto
    Vielen Dank, das hab ich gleich mal ausgebessert, da wurde die falsche Einheit mit übernommen.

  • DecTher

    Turmheld

    Ich habe vor 2 Jahren meine Wii- und 3DS-Hüllen weggeworfen und wollte wissen, wo müssen die jetzt rein.

    In den gelben Sack oder Restmüll.


    Ich fand verschiedene Antworten im Internet.

    Bei Wiispielen gab es außerdem auf dem Inlay einen grünen Punkt.

    Also packte ich alles in den gelben Sack.

    Ich fuhr mit den Säcken zu einer Abgabestelle und erklärte einem Mitarbeiter, was ich dabei habe.

    Er sagte mir, das gehört alles in den Restmüll.

    Im Nachhinein fand ich raus warum der grüne Punkt auf dem Inlay war.

    Dieser bezieht sich nur auf die äußere Folie, die das Inlay festhält.

    Wenn man also die Mülltrennung genau nimmt müsste man bei jeder Hülle die Folie abschneiden und diese dann in den gelben Sack werfen, während die Hülle selbst im Restmüll landet.

    Und beim Restmüll wird nichts recycelt, dass wird alles verbrannt.

  • Darkmariopanther

    Nintendo Freak

    Cirno the strongest

    Hätten bei der Größe vom DS bleiben können. Hätten wahrscheinlich Angst, daß die Kunden durcheinander kommen.

    :dk:

  • Christian 1984

    Jetzt ist die Klimadebatte also schon da angekommen ,ich sehe so eine Plastikhülle von einem Spiel jetzt nicht als Klimaproblem ,denn diese wird oft Jahrelang genutzt ,bevor man sich darüber gedanken macht sollte man sich erstmal über Plastikverpackungen von Produkten gedanken machen die man nach dem Kauf aufreißt und danach weg wirft .


    Ich liebe Spiele Verpackungen ,auch die Einleger ,man kann es in die Hand nehmen und sich anschauen ,ich finde es sogar schade das man die Bookletts gestrichen hat ,gerne hätte ich zu jedem Spiel noch ein kleines Büchlein mit Zeichnungen usw. beiliegen.

  • Mamagotchi

    Do a barrel roll!

    Bis auf meinen Gewinnspiel Gewinn "Wer weiß denn sowas Vol. 2", Ring Fit Adventure sowie Xenoblade Chronicles Definitive Edition und Xenoblade Chronicles 2, bin ich rein Digital auf der Switch unterwegs. Meine 512GB microSDXC ist bis zum Anschlag voll und ich muss demnächst auf 1TB aufrüsten.


    Ich könnte mir gut vorstellen, dass man in Geschäften Installationsterminals bereitstellen könnte. Diese Terminals würden den Kauf technisch über den eShop abwickeln, eine Provision an den Handel auszahlen, aber das Spiel ist bereits lokal in dem Terminal vorhanden und wird nur auf die Switch kopiert.

  • dr.retro

    Retrogamer aus Leidenschaft

    Ein grundsätzlich richtig guter Artikel, auch mal aus dieser Sicht Digital und Einzelhandel gegenüber zu stellen. Natürlich haben auch wir viel Plastik im Haus, Hüllen, Spielzeug, 3Fach verpackte Corona Tests. Mit Sicherheit kann vieles eingespart werden, wird aber nur durch Zwang erreicht (so wie beim Gendern, ist zwar kein Zwang, aber es wird einen in den Medien ja aufgedrückt).

    Spielehüllen, DVD Hüllen usw. könnten kleiner werden. Oder erinnert sich noch jemand an manche DVD und 3DS Hüllen? Die waren mit Löchern ausgestattet, um Plastik einzusparen. Denkt heute niemand mehr drüber nach. Auch zurück zur Pappverpackung wäre aus recyceltem Papier doch denkbar. Aber wohl auch nicht mehr zeitgemäß.

    Ein Einschnitt habe ich trotzdem vor, denn wenn es keine Spiele mehr im Einzelhandel gibt, kaufe ich keine Konsole mehr. Ergo erzeuge ich auch keinen Dreck bei digitalen Downloads. Problem, zumindest von meiner Seite, wenn meine Kinder sich für Konsolen und Videospiele interessieren, erzeugen die den Dreck. Aber vielleicht wird es irgendwann auch hier Möglichkeiten geben, das zu verringern.

  • Mondspiegel

    Turmknappe

    Gaming verbraucht nur aus Spaß Ressourcen,es werden umweltschädliche Stoffe benötigt um die Konsolen,Chips und Verpackungen herzustellen,und es wird Strom unnötig in warme Abluft umgewandelt.

    Nachhaltig ist garnichts daran daran ändert auch kein sammeln was drann.

    Macht aber trostdem Spaß, und ich habe trostdem kein schlechtes Gewissen deswegen 🤣🤣💥💣

  • SasukeTheRipper

    Meister des Turms

    Ein sehr spannendes Thema und besonders die Vergleiche der einzelnen Konsolen mit Autofahrten finde ich interessant – jedoch sollte man nicht in "Game-Shaming" verfallen, nur weil jemand Spiele gerne in physischer Form kauft. Konkrete Zahlen, was die Unterschiede zwischen Retail und Download anbelangt, fehlen mir aber (sofern es diese überhaupt gibt bzw. überhaupt objektiv messbar sind).


    Ich habe mich gestern noch mit einem Kumpel darüber unterhalten, wie viel Speicherplatz aktuelle Konsolenspiele einnehmen – erschreckend mussten wir feststellen, dass Call of Duty: Cold War inzwischen bei über 200 GB angelangt ist – besonders nachhaltig ist das jedenfalls auch nicht, vor allem, da die Konsolen nicht unendlich viel Speicherplatz bieten und man Dinge von der Festplatte löschen und eventuell irgendwann nochmal neu installieren muss.


    Wie bei allen Dingen gilt auch hier: Man kann nicht jeden Kampf kämpfen und gewinnen. Man kann sehr viel zocken und dafür bei anderen Themen sparsamer leben. Die Mischung macht das Gift.


    Mamagotchi Solche "Installationsterminals" gab es in der Vergangenheit bereits in Japan für ältere Nintendo-Konsolen. Kann dir nur leider gerade keine Quelle dazu liefern, weil ich nicht den genauen Begriff kenne… :D

  • TheJoker

    Turmheld

    Mir gefällt es nicht wie jedes kleinste Thema auf Nachhaltigkeit geprüft wird. Gaming ist nicht Medizin oder (Wirtschaft) Produktion. Man soll Spaß daran haben und sich nicht schlecht fühlen, weil man eine Plastik-Hülle kauft in der eine kleine Plastik-Cartridge steckt. Zumal dieses Plastik nur selten irgendwo landet, wo es nicht landen soll (z.B. im Meer). Stromsparend schont vor allem den Geldbeutel in Deutschland, ansonsten hat es insgesamt ja so gut wie keine Auswirkungen auf Nachhaltigkeit.

    Ich mag da eine isolierte Meinung haben, aber habt Spaß am Spielen und denkt nicht mit schlechtem Gewissen dabei an die Umwelt, die lässt sich anders deutlich besser schützen.

  • FireFly

    Turmritter

    Ich persönlich kaufe so gut wie immer Retail und werfe ein Spiel, so schlecht es auch sein mag nicht weg. Höchstens würde ich es weiterverkaufen oder weiterverschenken. Daher dass andere für ihren Arbeitsweg jeden Tag 100KM mit dem Auto fahren und ich zu Fuß gehen kann, werde ich es mir auch weiterhin erlauben physische Spiele zu kaufen die ich nicht wegwerfe ;D

  • Lucine

    Turmheldin

    Ich finde es in Ordnung, dass man sich über das Thema Gedanken macht, aber werde jetzt auch kein schlechtes Gewissen bekommen, wenn ich meine Spiele physisch kaufe.

    Ich bin bei Spielen hybrid unterwegs - meine Series S ist rein digital, da stellt sich die Frage nicht, aber für Nintendo schlägt das Fanherz, da möchte ich die meisten Spiele im Regal stehen haben und mich freuen, genauso wie bei manchen Buchreihen. Das ist ein emotionaler Wert, der da mit reinspielt.


    Ich hätte allerdings nichts dagegen, wenn Nintendo wieder auf Pappverpackungen umsteigt, wie damals beim GameBoy, SNES, N64.

  • Aoi

    Sehr nachhaltig.


    Zur verkorksten Konkurrenz braucht man gar nicht schauen.


    Konsolen am Stromnetz ? Warum ?


    TheJoker

    Dahinter stecken wirtschaftliche Gedanken.

    Mit dem Konsumergewissen spielen sozusagen.


    Letztendlich juckt es 89,97% der Endverbraucher eh nicht.


    Und der Rest gilt als "Spinner" oder " Querulant"


    Dazu nur das:

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  • Ninjasexparty

    Turmfürst

    Oder erinnert sich noch jemand an manche DVD und 3DS Hüllen? Die waren mit Löchern ausgestattet, um Plastik einzusparen.

    Ich habe mir seit ewigkeiten mal wieder eine BluRay gekauft (meine 5te :whistling:) und da war auf der einen Seite das Grüne Punkt Zeichen groß ausgestanzt und hinter der Disc waren auch Sechs Stücke ausgestanzt. Scheint es also immer noch zu geben. Find ich auch in Ordnung. So wird etwas Plastik eingespart und die Disc wird trotzdem noch genug geschützt (wenn man normal damit umgeht).


    Ich mach mir bei meinem (mittlerweile fast einzigen) Hobby auch weniger Sorgen darum wie Umweltfreundlich es ist. Dafür schau ich das ich bei anderen wichtigeren Sachen klimafreundlicher handele. So fahre ich kaum noch 3tkm im Jahr und ernähre mich nicht mehr von tierischen Produkten. Und auch bei kleineren Sachen achte ich darauf ob es nicht evtl. unnötig ist.

  • Wowan14

    Gamer aus Leidenschaft

    Nur blöd dass all die Nachhaltigkeit nichts auf Dauer bringen wird, solange die großen Umweltprobleme nicht instant gelöst werden. Aber dazu wäre die Menschheit eh nicht bereit, auf viel Komport, wie zum Beispiel auf alle möglichen Transportmittel, jemals zu verzichten. Nicht verringern oder austauschen, sondern komplett abschaffen.

  • Maexiko

    Old Man of the Sea

    Der Punkt ist nicht das Kunden die Hüllen wegschmeißen könnten.


    Das sie überhaupt produziert und konsumiert werden ist das Problem.


    Denn die Frage ist doch: Worauf können wir im Sinne von Umwelt, Frieden und Gesundheit verzichten?


    Und wir könnten all unsere Games auch digital zocken. Müssten gar nicht auf die Spiele verzichten. Welch ein Glück:)

    Jedoch: Auf das Stehen des Produkts im Regal. Das Sammeln zum hinstellen. Ist in meinen Augen ein guter Deal für oben genanntes nur darauf verzichten zu müssen.


    Sammeln ist ohnehin etwas das nie ganz befriedigend wird. Wäre eine Sanmlung komplett, macht das Sammeln nicht selten keinen Spaß mehr. Man muss sich das nächste Objekt suchen. Oder Mann verliert irgendwann die Lust daran und merkt wie viel Zeit und Ressourcen man investiert hat.


    Zumal Sammeln häufig für etwas anderes als Ersatzbefriedigung steht.

    Als das Festhalten an vergangenem, der Angst vor persönlichen Entwicklungsschritten. Sich individuellen Themen zu stellen.

    Deswegen wird es auch nie ganz befriedigen. Weil man sich einfach an der falschen Stelle kratzt;)


    Ich persönlich kaufe Spiele nur gebraucht, und verkaufe sie wieder nachdem ich sie durchgespielt habe.

    Das ist nicht frei von einer Ökobilanz, durch Postwege z.B., Mitarbeiterbedingungen von Hermes Angestellten etc…


    Aber entscheidend ist die Haltung: Es zu schaffen an den Dingen nicht festhalten zu wollen. Das Spiel spielen und wenn es ein tolles Erlebnis war es als solches in Erinnerung und manchmal vielleicht sogar im Herzen zu behalten und es damit gut sein lassen.

    Haben oder Sein.


    Ich würde mir wünschen das konkret entweder die digitalen Produkte einen stärkeren Kaufanreiz durch günstigere Preise im Vergleich zur Retailversion haben oder aber die Produktion nicht zwingend notwendiger Produkte gänzlich eingestellt wird. Selbst Papier wird knapp und benötigt in der Produktion Ressourcen, sonst wären Supernintendo Verpackungen aus recyceltem Papier cool.


    Wir können froh sein uns überhaupt damit aktiv auseinandersetzen zu können. 1000km von hier schlagen Raketen ein.

    Bei so etwas gibt es auch immer einen Kontext zu Erdressourcen.

    Plastik entsteht aus Erdöl.

  • Tomek2000

    Meister des Turms

    Digital oder Physisch? Ich kaufe das was an bequemsten ist , also mittlerweile Digital…

  • Ande

    Meister des Turms

    Ihr schreibt die Hüllen sind klein, ich war geschockt als ich zum ersten Mal eine Switch Hülle in der Hand hatte und gesehen habe wie unnötig groß die eigentlich ist :D

    Da geht es natürlich auch um Sichtbarkeit im Laden. Das Cover soll ins Auge springen und auch auf der Rückseite soll es grundsätzliche Infos geben, die gut lesbar sind. Theoretisch könnte man die Hülle auf die Grösse des USK-Logos schrumpfen, aber dann ist ja nur das USK-Logo zu sehen... :troll:

    Die Switch-Hüllen sind aber trotzdem noch ein kleines bisschen leichter als die 3DS-Hüllen, brauchen also weniger Plastik.


    Dumm sind für mich vor Allem die Code in a Box-Dinger. Die Hülle ist ja dazu da die Spielekarte zu schützen, wenn es kein Modul in der Hülle hat ist das doch totaler Schwachsinn. Einen Code kann man doch auch einfach wie die Guthaben-, DLC-, oder Abo-Codes auf ein Stück Pappe mit Feld zum aufrubbeln drucken. Die Hersteller wollen hier aber wohl auch das Gefühl vermeiden, man bekomme ein minderwertigeres Spiel wenn es keine Hülle hat.:mm:

  • Pirotess

    Turmheldin

    Guido Maria Kretschmar hat für mich dazu mal einen sehr klugen Satz gesagt: "Leute, die so excessiv etwas Sammeln, denen fehlt was im Leben"

    (muss jetzt nicht der genaue Wortlaut sein, ist schon ein paar Jahre her, dass ich das gehört habe) und er hat Recht. Auch ich kann mich davon nicht Freisprechen.


    Dinge loslassen kann eine tolle Eigenschaft sein, aber Dingen einen emotionalen Wert zu geben, kann auch viel schönes geben. Ich werde mein Abi-T-Shirt wohl nie wieder anziehen, aber es löst bei mir trotzdem schöne Gefühle aus;)

  • playersdestiny

    DestinysPlayer

    Ich finde diesen Vergleich vor dem Hintergrund, dass vermutlich jeden Tag mehr Wegwerf-Plastik konsumiert wird als Spielehüllen in einem Leben, etwas befremdlich.


    Möglicherweise ist die Herstellung der Module/Discs sogar umweltfreundlicher als der Betrieb von Rechenzentren, um Download und Streaming bereitzustellen, da Retailspiele nur einmalig produziert werden.


    Zudem ist die Switch beim Verbrauch eine sehr umweltfreundliche Konsole, die deutlich weniger Energie als Konkurrenzprodukte benötigt.


    Ohne echte belegbare Zahlen ist diese Diskussion schwierig.

  • Darkmariopanther

    Nintendo Freak

    Sind wir doch mal ehrlich. Türlich, gibt Verschwendungen ohne gleichen. Aber Digitale Spiele? Nein Danke! Was ich aber persönlich zum k(m)otzen finde, sind mogel Games. Für was ne coole Hülle, wegen nem Downloadcode. 🤮

  • otakon

    Ssssssssswitch

    Wenn möglich kaufe ich fast Immer eher Retail statt digital, habe ich auch auf keinen Fall ein schlechtes Gewissen bei X/

  • Ben10061987

    Turmbaron

    Man ist das ne lange News 🤪


    Der Ansatz ist richtig.

    Ich unterstütze ein wenig durch verkaufen und gebraucht kaufen, aber mal ehrlich, das Problem betrifft andere Branchen. Wenn ich mir mal Obst und Gemüse in Plastik anschaue, vergeht es mir.

  • SlamDunker

    Turmknappe

    Finde es sehr gut, dass auf dieses Thema aufmerksam gemacht wird. Danke dafür!

  • nicknyan

    Turmknappe

    Wenn ich schon wieder höre ", nachhaltig" könnte ich im Strahl 🤮 warum aber wirklich alles dreht sich um dieses schreckliche Modewort.

  • kraid

    Turmbaron

    Das zu viel unnötig in Plastik verpackt wird stimmt.

    Allerdings sehe ich den Beitrag zum Plastikmüllaufkommen bei Videospielen jetzt nicht unbedingt als entscheidenden Faktor an, gerade bei Nintendo.


    Verglichen z.B. mit einem jährlichen Sportspielaufguss haben Nintendo-Spiele doch eine recht hohe Lebensdauer.

    Ich hab jetzt noch alle Spiele seit dem Gameboy und alles in funktionstüchtigem Zustand.

    Letztens erst meinen alten Gameboy Color an nen Freund verkauft, weil er gerade wieder mit Retrogaming anfängt.

    Batterien rein, Modul durchgepustet, funktioniert.


    Was man auf jeden Fall weglassen könnte wären die dünnen Plastikfolien mit denen die Plastikhüllen! eingeschweist sind.

    Ein kleines Klebesiegel über dem Öffnungsmechanismus würde den Zweck genauso erfüllen.

    Die Größe der Hüllen ist auch ein guter Kompromiss und bei richtigen Zockern landet diese nicht so schnell im Müll.


    Ich besitze noch jede Spieleverpackung, jedes meiner Retail Spiele seit dem N64.

    Für SNES fehlen die auch nur, weil ich damals aus Geldmangel meinen Bestand zur finanzierung des N64 verkaufen musste.

    Rückblickend ein großer Fehler, den ich nie ganz kompensieren konnte, da viele Leute die Verpackungen wohl doch entsorgt haben.

    Von Super Metroid zum Beispiel konnte ich zwar die große Verpackung wieder erstehen, aber der Guide fehlt mir bis heute.

  • DecTher

    Turmheld

    Die Spieleverpackungen sind so groß, weil die Größe auch ein Diebstahlschutz darstellt.


    Wenn die Hüllen nur so groß wären, wie das Spiel selbst, dann gehst du mit einem kleinen Behälter in den Laden, den du vorher mit Aluminium ummantelt hast.

    Dort steckst du das Spiel rein und läufst aus dem Laden raus.


    Wenn dich keiner auf einer Kamera gesehen hat, wird es keiner mitbekommen.


    Deshalb sind Zigaretten im Supermarkt direkt an der Kasse.

    Der Artikel ist begehrt , leicht zu verstecken, weil der Artikel klein ist und er ist teuer.

    Solche Artikel müssen extra geschützt werden.

  • Ely

    Turmheld

    Wir leben zu 100% auf eigenem Solarstrom und Batterien, das ganze Jahr hindurch. Selbst mobil habe ich meinen eigenen Strom in Form einer Powerstation (ggf. mit faltbarem Solarmodul) dabei.


    Die Switch (zweite Generation) nimmt im TV-Modus zwischen 5 und 11 Watt Leistung aus den Batterien, die erste Generation nahm etwa 12 bis 17 Watt.


    Spiele kaufe ich teils Retail, teils digital.


    Grüner kann man kaum daddeln 8)

  • Christian 1984

    Wenn ich schon wieder höre ", nachhaltig" könnte ich im Strahl 🤮 warum aber wirklich alles dreht sich um dieses schreckliche Modewort.

    Weil es ein Modewort ist genau so wie Vegan oder Bio .

  • Wanturo

    Turmknappe

    Super, dass ihr euch dem Thema annehmt.


    Bin aus den genannten Gründen mittlerweile digital only + öko strom. Klar der download ist wiederrum mist. Aber aktuell wohl die beste Variante.

  • nicknyan

    Turmknappe

    Weil es ein Modewort ist genau so wie Vegan oder Bio .

    Na ja vegan wiederum nicht.

  • Lecce

    Paperplane Pilot

    Sind Retailversionen nicht auch automatisch nachhaltig sobald man diese dann wieder verkauft oder gegen andere Spiele tauscht (ebay Kleinanzeigen)?

    Letzten Endes wird Second Hand Mode auch als nachhaltig eingestuft, muss aber wie Retailversionen vorab produtziert werden um sich irgendwann als Second Hand wieder im Umlauf zu befinden.


    Denke das sind zwei Seiten der Medaille was Retailversionen betrifft.

    In meinen Augen sind die Hüllen auch zu groß und richtige Plastikfresser.

    Aber wie oben angesprochen, kann ich im Vergleich zu digitalen Versionen (die wiederum Serverkosten verursachen / mehr Stromfresser sind), die physische Variante wieder in den Umlauf bringen und verhindern das diese neu gekauft werden muss.