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Triangle Strategy: Mit diesen Tipps und Begleitern seid ihr im Kampf erfolgreich Guide

Mit Triangle Strategy präsentiert Square Enix auf der Nintendo Switch ein Strategie-Rollenspiel im Stil von Klassikern wie Final Fantasy Tactics. In unserem Test glänzte der Titel mit einer packenden Story, toller HD-2D-Optik sowie anspruchsvollen Kämpfen. Doch während der hohe Anspruch der Auseinandersetzungen für Strategie-Veteranen für Freude sorgen dürfte, gibt es bestimmt viele unter euch, die sich an der ein oder anderen Mission die Zähne ausbeißen. Wenn ihr euch dazu zählt oder generell ein paar Tipps rund um das Abenteuer von Serenoa Wolffort haben möchtet, ist dieser Guide genau das richtige für euch. Wir präsentieren euch hier einige Tipps, mit denen der Weg zum Sieg einen Ticken leichter wird. Dabei beschränken wir uns auf allgemeine Ratschläge zur Kampfmechanik. Ihr müsst euch also weder vor Spoilern fürchten noch werdet ihr auf Lösungen für einzelne Missionen stoßen. Mit diesem Vorwort steigen wir auch direkt ein mit den allgemeinen Tipps.


Unsere Tipps für angehende Strategen


Die Zusammensetzung eurer Truppe: Die Mischung macht‘s


Wer schon mal ein Strategie-Rollenspiel gespielt hat, weiß, dass der erste und wichtigste Tipp wahrscheinlich die richtige Zusammensetzung eurer Truppe ist. In Triangle Strategy könnt ihr bis zu 10 Charaktere auf das Feld führen, wobei die genaue Anzahl von der jeweiligen Mission abhängt. Nutzt dieses Maximum unbedingt aus! Es bringt euch keine Vorteile, weniger Truppen zu platzieren. Tatsächlich warnt euch das Spiel sogar vor Beginn eines Kampfes, wenn ihr weniger Einheiten als möglich platziert.


Erador kann Gegner an sich binden und so euren Fernkämpfern den Rücken freihalten.

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Wie schon im Test erläutert, sind die einzelnen Charaktere in Triangle Strategy unterschiedlichen Klassen zugeordnet. Diese orientieren sich größtenteils an bekannten Vorlagen aus der Rollenspielwelt und weisen entsprechend auch ähnliche Werte auf. Das heißt: Magier sind stark im Fernkampf, aber sehr anfällig für physische Angriffe. Krieger wiederum halten im direkten Gefecht länger stand, verursachen aber potentiell weniger Schaden. Keiner dieser Typen ist anderen prinzipiell überlegen, ihr solltet vielmehr auf eine gesunde Mischung achten und in eurem Trupp immer eine Handvoll verschiedener Kämpfertypen vereinigen. Überlegt euch dabei auch immer, welche Rollen die jeweiligen Figuren übernehmen sollen. Der Schildträger Erador eignet sich mit seinen Fähigkeiten beispielsweise optimal dazu, die Aufmerksamkeit von Feinden auf sich zu ziehen und viel Schaden einzustecken. Platziert ihn sinnvoll auf dem Schlachtfeld und lasst die Gegner auf seine Abwehr einschlagen, während eure Magier und Bogenschützen aus der Distanz Schaden anrichten. In meinem Durchlauf haben sich Serenoa, Frederica, Benedict, Erador, Hughette und die Heilerin Geela als Kerntruppe herausgebildet. Diese sechs Charaktere sind eigentlich in jeder Mission hilfreich. Weitere Charaktere wie den Reiter Roland oder die Diebin Anna empfehlen sich je nach Missionstyp und Geländeverhältnissen.


Neue Charaktere freischalten


Im Rahmen der Haupthandlung bilden die sieben ersten Gefährten von Serenoa den Kern der Heldentruppe. Darüber hinaus habt ihr aber die Möglichkeit, im Rahmen von einigen Haupt- und mehreren Nebenmissionen zusätzliche Charaktere zu rekrutieren. Das erfolgt über sogenannte Rekrutierungsmissionen, die ihr über die Weltkarte ansteuern könnt, wenn in der unteren rechten Bildschirmecke ein entsprechendes Symbol auftaucht. Absolviert diese Missionen am besten umgehend. Die Hauptstory pausiert solange und die so gewonnenen Kämpfer können eine große Bereicherung für eure Armee darstellen.


In Nebenmissionen könnt ihr neue Charaktere rekrutieren. Nutzt diese Chance unbedingt!

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Die Auswahl der Charaktere, die sich euch anschließen wollen, richtet sich dabei nach eurer Gesinnung. Wer einen rechtschaffenen Serenoa spielt, wird potentiell auch rechtschaffene Charaktere um sich sammeln. Ein Beispiel aus den frühen Spielstunden ist hier vielleicht hilfreich: Wenn eure Gesinnung entsprechend ausgeprägt ist, schließt sich der königliche Berater Julio Lightman eurer Truppe an. Julio ist ein ausgezeichneter Unterstützungscharakter, weil er die Trumpfpunkte von Verbündeten wieder auffüllen kann. Wenn ihr Julio also in der Nähe von Magiern platziert, können diese in deutlich öfter Zauber wirken und euch so einen Vorteil verschaffen. Es gibt sehr viele optionale Verbündete dieser Art. Vergewissert euch nach jeder Mission, ob neue Kämpfer verfügbar sind!


Die richtige Platzierung eurer Einheiten


Wie in vielen anderen Strategie-Rollenspielen auch, steht und fällt in Triangle Strategy alles mit der richtigen Platzierung eurer Einheiten, denn mit der Positionierung eurer Truppen könnt ihr euch wichtige Vorteile im Kampf sichern. Dabei spielen zwei Dinge eine wichtige Rolle. Ihr müsst zum einen das Gelände der Karte im Auge behalten. In Triangle Strategy haben Charaktere, die von einer erhöhten Position aus angreifen, einen Vorteil. Ihre Werte werden für den Angriff erhöht und weitere Boni wie eine höhere Reichweite von Fernkampfangriffen kommen ebenfalls hinzu. Achtet also nach Möglichkeit, das Terrain zu eurem Vorteil zu nutzen.


Wichtig ist dabei auch immer im Auge zu behalten, wie sich eure Charaktere bewegen können. Die Zugreichweite eurer Einheiten richtet sich nach ihrer jeweiligen Klassenzugehörigkeit. Schwer gepanzerte Kämpfer kommen langsamer voran als Diebe oder Kavallerie. Zu Beginn einer jeden Partie legt ihr innerhalb eines vorgegebenen Feldes die Startaufstellung eurer Einheiten fest. Achtet dabei auch auf die Reichweiten der jeweiligen Figuren. Es kann beispielsweise sinnvoll sein, schnelle Einheiten in die erste Reihe zu stellen, um schnell wichtige Punkte zu besetzen. Mit ihrem Greifvogel ist Hughette hier besonders nützlich, denn sie kann höher gelegene Orte erreichen, die für andere Truppenmitgliedern unerreichbar bleiben.


Nutzt das Gelände klug und verschafft euch so einen Vorteil!

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Der zweite relevante Punkt ist die Aufstellung der Charaktere zueinander. Einheiten, die von hinten angegriffen werden, erleiden unmittelbar kritischen Schaden. Hinzu kommt eine Besonderheit des Kampfsystems: Wenn ihr eine Einheit von der einen Seite aus attackiert und eine verbündete Figur auf der gegenüberliegenden Seite des Gegners platziert ist, führt diese automatisch einen Folgeangriff aus. Diese Konstellationen sind besonders effektiv, da man ohne einen weiteren Zug zusätzlichen Schaden verursachen kann. Die KI wird immer versuchen, eure Einheiten auf diese Weise in die Mangel zu nehmen. Achtet darauf, dass ihr die Umklammerung verhindert und euren Truppen den Rücken freihaltet! Attacken wie Eradors Schildangriff, der gegnerische Einheiten verschieben kann, sind hier besonders nützlich. Umgekehrt gilt für euch natürlich auch, dass ihr versuchen solltet, gegnerische Einheiten einzukreisen und so schnell niederzuringen.


Fähigkeiten der Charaktere und Trumpfpunkte


Neben der Platzierung auf dem Schlachtfeld entscheiden vor allem die Fähigkeiten eurer Charaktere über Sieg und Niederlage. Je nach Klasse hat jeder Charakter ein individuelles Fähigkeitenset, das im Kampf genutzt werden kann. Hierzu zählen sowohl spezielle Angriffe als auch magische Talente und andere Aktionen. Nehmt euch Zeit, die individuellen Fähigkeiten eurer Charaktere kennenzulernen. Charaktere wie die Diebin Anna wirken auf den ersten Blick recht schwach, allerdings kann sie in einer Runde zwei Aktionen ausführen und dadurch sehr nützlich sein. Darüber hinaus verfügt sie über die Fähigkeit, sich für einige Runden vor Gegnern zu verstecken und kann dadurch unbemerkt zu Feinden gelangen, die sich verschanzt haben.


Unabhängig vom jeweiligen Charakter solltet ihr allerdings immer die Trumpfpunkte eurer Figuren im Auge behalten. Diese sind nämlich limitiert und gerade Zauber benötigen in der Regel mindestens zwei Trumpfpunkte. Wenn ihr zu oft hintereinander Fähigkeiten nutzt, kann es sein, dass euren Charakteren genau im richtigen Moment keine Spezialattacken zur Verfügung stehen. Plant eure Züge also im Voraus und überlegt, wann eure Fähigkeiten ihre größte Wirkung entfalten.


Magiearten und ihre Effekte


In Triangle Strategy gibt es insgesamt fünf verschiedene Magiearten. Zum einen gibt es die Heilzauber, die eine eigene Gruppe bilden und relativ selbsterklärend sind. Eure Heilerin Geela bringt von Haus aus die wesentlichen Heilzauber mit und kann Verbündeten so in heiklen Situationen die Haut retten. Daneben gibt es insgesamt vier elementare Zauberarten: Feuer, Eis, Blitz und Wind. Jede dieser Zauberarten hat individuelle Vorteile und einige spezielle Anwendungsgebiete. Windzauber können beispielsweise die Richtung ändern, in die Gegner schauen. Eiszauberer wie der Magier Corentin können nicht nur unmittelbaren Elementarschaden verursachen, sondern auch eine Wand aus Eis beschwören, die euch vor gegnerischen Angriffen abschirmen kann.


Wichtig ist es darauf zu achten, dass die verschiedenen Zauberarten sich auch gegenseitig beeinflussen können. Eine Eiswand kann so durch einen Feuerzauber zum Schmelzen gebracht werden. Umgekehrt führt die Anwendung eines Eiszaubers auf eine brennende Fläche dazu, dass die Flammen ausgehen und sich eure Einheiten unbeschadet über die entsprechenden Felder bewegen können. Kombiniert eure magischen Attacken also klug, um hier den maximalen Effekt zu erzeugen.


Beförderungen und Waffenveredelung


Schaut regelmäßig im Feldlager vorbei, um eure Charaktere stärker zu machen.

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Abschließend sei noch auf die Upgrades hingewiesen, mit denen ihr eure Einheiten verstärken könnt. Grundsätzlich stehen euch hierfür zwei Wege offen. Auf den Stufen 10 und 20 können eure Charaktere im Rang aufsteigen und sich von Rekruten erst zu Veteranen und dann zu Elite-Einheiten entwickeln. Dazu müsst ihr bei Archibald, der sich in eurem Feldlager aufhält, eine Beförderung anstoßen. Dafür benötigt ihr Auszeichnungen, die ihr durch das Abschließen von Missionen erhaltet oder in begrenzter Anzahl bei Archibald selbst gegen Verdienstpunkte eintauschen könnt. Da die Beförderungen eure Einheiten deutlich stärker machen, empfiehlt es sich, diese frühestmöglich anzugehen.


Die zweite Option zur Verbesserung eurer Truppe besteht in den Waffenveredelungen, die der Schmied im Feldlager anbietet. Hierfür braucht ihr zum einen Geld und zum anderen die richtigen Materialien, die mit aufsteigender Stufe immer schwieriger zu bekommen sind. Achtet darauf, dass euch nur ein möglicher Aufstieg im Waffenrang in der Übersicht angezeigt wird. Es lohnt sich also, bei jedem Charakter nochmal individuell in die Detailansicht zu gehen und zu schauen, welche Werte verbessert werden können

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  • Triangle Strategy

    Systeme: Nintendo Switch

    Genre: Strategie, RPG

    Yeah! 3
    Cover von Triangle Strategy

Kommentare 8

  • Skazz

    Steinbock

    Vorschlag:

    Macht daraus einen tollen PDF-Guide und hängt den an das Spiel als Rubrik „Guide“.

  • Daniel Kania

    Dösendes Obst

    Skazz Ich bin mir nicht ganz sicher, was du meinst, aber unsere Guides lassen sich auch immer im jeweiligen Spieleprofil des Titels finden. Dafür gibt es einen eigenen Bereich, wenn man herunterscrollt, und eine eigene "Karteikarte" im Menü. :)

  • Jacob H.

    Turmknappe

    Ich habe mir heute die kostenlose Demoversion gedownloadet, und ich muss sagen ich bin echt begeistert! Ich werde mir höchswahrscheinlich bald die Vollversion auch kaufen, da muss Kirby wohl warten xD

  • wonderboy

    Turmbaron

    Hallo Leute,


    hab das Glück das Game heute schon spielen zu können. Nachdem ich das Modul eingesetzt habe wurde ein ziemlich großes Update heruntergeladen.


    Weiß jemand was das bewirkt hat? Deutsche Sprachausgabe jedenfalls nicht!

  • Skazz

    Steinbock

    Das typische: “Several issues have been addressed to improve the gameplay experience.”

    Typischer DayOne Patch.

  • Wowan14

    Gamer aus Leidenschaft

    Also laut den Reviews scheinen die Kämpfe die einzige wirkliche Stärke des Spiels zu sein. Da passe ich wohl.

    SE kann einfach nichts mehr brauchbares liefern für mich

  • Don0815goN

    Turmknappe

    Wowan14hast du denn selber das spiel schon einmal getestet?ich bin selber ein Spielertyp für den reviews überhaupt keine Rolle spielen,hätte ich alle reviews egal von welchen Spiel ernst genommen,hätte ich ganz viele Spiele nie gespielt geschweige denn lieben gelernt.

    Falls du es nicht gespielt hast dann teste mal die demo.

    Mich jedenfalls zieht das Spiel absolut in den Bann....WOW

  • Wowan14

    Gamer aus Leidenschaft

    Don0815goN muss ich nicht. Manches reicht mir vollkommen aus zu sehen. Style ist nicht meins und die Story ist wohl total Banane und die Nebenfiguren größtenteils unwichtig. Auch die Kämpfe sollen wohl nicht so zahlreich, auch wenn gut sein. Ein Spiel das nur mit einem Feature wirklich punktet braucht nicht angespielt zu werden um bei mir zu verlieren