© FromSoftware / Bandai Namco Entertainment

Elden Ring für Xbox Series X|S im Test – Ein Fantasy-Epos sie zu knechten

Ringe und Fantasy-Literatur, das scheint zusammenzugehören wie Pech und Schwefel. J. R. R. Tolkiens Fantasy-Epos Der Herr der Ringe dreht sich bekanntermaßen um den einen Ring der Macht. Doch nicht nur Urgestein Tolkien hat seine Erzählung um das Schicksal Mittelerdes um einen Ring herum aufgebaut. Auch Game of Thrones-Autor George R. R. Martin wagt sich an eine Fantasy-Welt, in der sich alles um einen Ring dreht. Diese Erzählung ist Elden Ring, eines der am meisten erwarteten Spiele des Jahres 2022. Doch während Martin die Geschichte rund um das Reich der Zwischenlande beigesteuert hat, stammt das eigentliche Spiel vom Kultentwickler FromSoftware. Das japanische Studio blickt auf eine lange Geschichte zurück und entwickelt bereits seit den 1990er Jahren Spiele für diverse Plattformen. Besonders bekannt ist das Team für die Dark Souls-Reihe, eine Serie von Action-Rollenspielen, die vor allem für ihren hohen spielerischen Anspruch und ihre unerbittliche Härte bei Fehlern bekannt ist.


Mit Elden Ring wagt sich FromSoftware in neues Terrain, denn zum ersten Mal findet das Abenteuer in einer offenen Spielwelt statt. Einer der bekanntesten Autoren unserer Zeit und eines der ikonischsten Entwicklerteams arbeiten zusammen an einem völlig neuen Fantasy-Epos. Verständlich, dass die Erwartungen zum Start von Elden Ring extrem hoch sind. Wir haben uns auf einer Xbox Series X über zig Stunden in die Zwischenlande gewagt und schildern euch hier unsere Eindrücke. Ist Elden Ring „nur“ ein Dark Souls 4 oder verändert es die FromSoftware-Formel grundlegend? Und vor allem: Fällt der Einstieg für Souls-Neulinge leichter als in vorherigen FromSoftware-Spielen.


Erkundet eine ebenso schöne wie grausame Welt


Der Schauplatz von Elden Ring sind die Zwischenlande, im Englischen The Lands Between genannt. Die Zwischenlande waren zu Zeiten der sogenannten Goldenen Ordnung eine blühende Welt, die von der unsterblichen Königin Marika regiert wurde. Doch der Elden Ring, das magische Siegel, das diese Welt zusammengehalten hat, ist zerbrochen. Marikas Kinder, ihres Zeichens alle Halbgötter, haben die Gunst der Stunde ergriffen und einen Krieg um die Herrschaft begonnen. Dieser Krieg hat die Zwischenlande zerstört: Statt eines Fantasy-Reichs findet man hier nur noch Ruinen, die von der einstigen Blüte Zeugnis ablegen. In diese Welt werdet ihr als Befleckter entlassen. Die Befleckten sind die letzten treuen Anhänger der alten Ordnung, und mit Marikas Segen wird ihnen nach dem Tod das Leben geschenkt, um die Fragmente des Elden Rings zu finden und so selbst zum Eldenfürsten aufzusteigen. Hierfür müsst ihr Marikas Nachkommen in der Spielwelt aufsuchen und vernichten.


Die Welt von Elden Ring wurde in einem großen Krieg beinahe ausgelöscht.

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Doch bevor ihr euch aufmacht, die Zwischenlande zu erkunden, müsst ihr euch zunächst einen Charakter erstellen. Grundsätzlich bietet euch Elden Ring ein freies Talentsystem, das heißt, dass ihr durch die Auswahl einer Klasse nicht auf einen bestimmten Spielstil festgelegt seid. Ihr könnt so beispielsweise als gepanzerter Vagabundenritter beginnen und später trotzdem magische Angriffe lernen, wenn ihr beim Levelaufstieg entsprechende Werte verbessert. Zum Start stehen euch insgesamt zehn Klassen zur Verfügung, die euch eine gewisse Vorauswahl bieten. Der bereits erwähnte Vagabund, für den wir uns im Durchlauf entschieden haben, ist beispielsweise ein gut gepanzerter Ritter, der vor allem auf den Nahkampf setzt. Wer lieber auf Magie setzen möchte, hat mit dem Astrologen und dem Bekenner zwei Klassen zur Auswahl, die die reguläre und die sogenannte heilige Magie beherrschen. Wer vor allem auf List und schnelle Angriffe setzen will, kann mit der Banditen-Klasse durchstarten. Die Auswahl ist insgesamt sehr umfangreich und bietet euch viele Optionen zur Anpassung eures eigenen Spielstils. Daneben könnt ihr im Editor auch Geschlecht und Aussehen eures Charakters sehr feingliedrig einstellen.


In Linie mit anderen Souls-Spielen werdet ihr unmittelbar nach der Charaktererstellung zunächst mit einem Gegner konfrontiert, den die wenigsten Spieler bezwingen dürften. Euer Ableben ist an dieser Stelle allerdings eingeplant, denn nach der Niederlage findet ihr euch in einem Tutorial-Areal wieder, wo ihr an die grundlegenden Spielmechaniken herangeführt werdet. In spielerischer Hinsicht ist Elden Ring die Dark Souls-DNA eindeutig anzusehen. Wenn ihr schon einmal ein Souls-like gespielt habt, sollten euch die wesentlichen Angriffs- und Bewegungsmöglichkeiten also geläufig sein. Euch stehen sowohl Nahkampf als auch Fernkampfwaffen zur Verfügung, wobei sich die Erstausstattung eures Charakters nach der Wahl eurer Klasse richtet. In der ersten Spielstunde werdet ihr so schrittweise an die zentralen Mechaniken herangeführt. Eine wichtige Neuerung für Dark Souls-Veteranen: Diesmal kann euer Charakter aus dem Stand heraus springen, was nicht nur das Erreichen höher gelegener Orte erlaubt, sondern auch im Kampf für starke Angriffe eingesetzt werden kann.


Warum gelten die Souls-Spiele nun als besonders herausfordernd? Hierfür gibt es gleich mehrere Gründe: Zum einen sind eure Gegner schlicht und ergreifend sehr stark. Auch reguläre Feinde, auf die ihr beim Durchschreiten der Welt trefft, können euch in der Regel mit wenigen Schlägen den Garaus machen. Hinzu kommt, dass FromSoftware dafür verschrien ist, im Leveldesign immer wieder Fallen einzubauen und unvorsichtigen Spielern so eine unangenehme Überraschung zu bereiten. Es ist beispielsweise keine Seltenheit, in Dungeons aus dem Hinterhalt angegriffen zu werden. Dadurch ist ein besonders vorsichtiges Vorgehen nötig. Zum anderen setzen die Souls-Spiele auf eine sogenannte Seelenmechanik. Durch das Erledigen von Gegnern sammelt ihr Seelen ein, die ihr an vorgegebenen Punkten in Levelaufstiege investieren oder bei Händlern gegen Waren eintauschen könnt. Dieses Spielprinzip findet sich auch bei Elden Ring, wobei hier von Runen die Rede ist und die in der Spielwelt verteilten Checkpoints Orte der Gnade genannt werden. Solltet ihr auf dem Weg zu einem Ort der Gnade sterben, verliert ihr an Ort und Stelle eure eingesammelten Runen. Wenn ihr beim Versuch, diese am selben Ort einzusammeln, ebenfalls sterbt, ist euer Fortschritt unwiederbringlich verloren. Das Runensystem ist zu gleichen Teilen herausfordernd wie motivierend. Natürlich schmerzt es, den gesamten Fortschritt mit einem Schlag zu verlieren, wenn man den Weg zurück nicht schafft. Umgekehrt ist es aber gleich doppelt belohnend, wenn einem genau das gelingt. Dadurch verfügt Elden Ring über einen sehr motivierenden Gameplay-Loop, der über die gesamte Spieldauer hinweg aufrecht erhalten werden kann.


Die weitläufigen Zwischenlande könnt ihr mit eurem Spektralross erkunden.

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Habt ihr das Tutorial gemeistert, werdet ihr in das erste Areal der Spielwelt entlassen, das auf den Namen Limgrave hört. Dort erklärt euch ein NPC, das ihr der Spur der Gnade folgen müsst, einem angedeuteten Goldhauch, der euch durch die Welt führt. Das ist so ziemlich alles, was euch Elden Ring an die Hand gibt. Es gibt keine groß angelegte Erklärung eurer Mission, keine Städte, in denen ihr euch Informationen beschaffen könnt. Ihr seid in der ebenso wunderschönen wie abstoßenden Spielwelt auf euch gestellt und müsst euch euren Weg selbst suchen. Sogar auf einen Questlog verzichtet das Spiel komplett. Wenn ihr euch Informationen notieren wollt, müsst ihr wohl oder übel zu Stift und Papier greifen. Was dem Spiel als Schwäche ausgelegt werden könnte, ist aber tatsächlich die größte Stärke von Elden Ring. In den letzten Jahren häuften sich die Open World-Spiele, die ihre Karte gar nicht mit genug Icons und Markern in der Welt zukleistern konnten. Elden Ring ist das Paradebeispiel dafür, dass die Faszination zur Erkundung einer Welt eben nicht durch sinnlose Sammelaufgaben erzeugt wird. Stattdessen reiht sich das Spiel in dieselbe Reihe ein wie The Legend of Zelda: Breath of the Wild und Shadow of the Colossus: Es macht die Welt selbst zum Mysterium und lässt euch an jeder Ecke über Ruinen, Schlösser und Monster staunen.


FromSoftware hatte schon immer den Ruf, fantastische Spielwelten zu bauen. Mit den Zwischenlanden hat sich das Studio nun selbst übertroffen. Die Spielwelt von Elden Ring ist nicht nur unfassbar riesig und detailreich, sie schafft es darüber hinaus perfekt, die Melancholie und Verzweiflung einer verfallenen Zivilisation aufzuzeigen. Oft werdet ihr aus der Ferne ein Gebäude erblicken, das auf den ersten Blick wie eine majestätische Festung aussieht. Doch wenn ihr euch dem Schauplatz nähert, seht ihr, dass auch dieser Ort verfallen ist. Entweder sind die Gemäuer zerstört oder sie werden von monströsen Kreaturen bewohnt, die euch ans Leder wollen. Die Zwischenlande sind dadurch ebenso schön wie abstoßend. Sie sind aber vor allem eine unfassbar spannende Welt, in der man jeden Winkel gesehen haben möchte. Apropos Welt und Erkundung: Die weitläufigen Landschaften müsst ihr nicht zu Fuß durchschreiten. Noch im ersten Areal der Zwischenlande erhaltet ihr das Spektralross Sturmwind, das ihr danach jederzeit per Knopfdruck rufen könnt.


In den besonders anspruchsvollen Bosskämpfen könnt ihr euch Begleiter zur Hilfe rufen.

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Die offene Struktur des Spiels ist auf der einen Seite enorm motivierend. Auf der anderen Seite muss man allerdings festhalten, dass Elden Ring dem Spieler dadurch aber auch viel abverlangt. Tatsächlich müsst ihr euch verschiedene Spielelemente durch eine sorgfältige Studie von Menüs und Notizen selbst erschließen. Auch die Karte der Zwischenlande steht euch nicht von Beginn an zur Verfügung, sondern muss von euch erst durch das Auffinden bestimmter Meilensteine schrittweise freigeschaltet werden. Gerade Souls-Neulinge sollten etwas Einarbeitungszeit einplanen, wenn sie ihr Abenteuer starten. Dankenswerterweise zeigt euch das Spiel unmittelbar auf, welchen Effekt eine Statusänderung hat. Wenn ihr beispielsweise das Attribut Stärke verbessert, wird der Schadensmultiplikator von Waffen erhöht, die auf diesen Wert setzen. Großschwerter und Hämmer werden in der Nutzung dadurch stärker, magische Angriffe profitieren hingegen logischerweise nicht davon. Eure Waffen könnt ihr nicht nur durch ein Level-up stärker machen, sondern auch beim Schmied verstärken. Hierfür könnt ihr Schmiedesteine verwenden oder sogenannte Kriegsasche, die eurer Waffe zusätzliche Attribute verleihen und in der Spielwelt gefunden oder bei Händlern erworben werden kann. Elden Ring ist ein Action-Rollenspiel, bei dem die Betonung deutlich auf dem Rollenspiel-Aspekt liegt. Wer sich nicht ausführlich mit den Werten seines Charakters auseinandersetzt und seinen Spielstil entsprechend anpasst, wird schnell das Zeitliche segnen.


Doch obwohl Elden Ring dem Spieler viel aufbürdet, gibt es durchaus einige Spielelemente, die den Einstieg etwas erleichtern. Hierzu gehört zum einen die offene Spielwelt. In der Struktur vergangener Souls-Spiele war es oft vorgegeben, wann ihr euch welchem Gegner stellen müsst. Dadurch sind bestimmte Konfrontationen besonders herausfordernd gewesen, denn nicht jedem Spielertyp liegt jeder Gegner gleichermaßen. Gerade die toll inszenierten Bosskämpfe verlangen einem in FromSoftware-Spielen einiges ab. Durch die offene Struktur von Elden Ring steht es euch frei, zunächst andere Winkel der Welt zu erkunden. Eventuell findet sich ja in einem der optionalen kleineren Dungeons eine Waffe oder ein Amulett, das euch den entscheidenden Vorteil verschafft. Zum anderen bietet euch Elden Ring die Möglichkeit, vor Bosskämpfen NPC-Begleiter oder per Multiplayer andere Spieler zur Hilfe zu rufen. So seid ihr nicht gezwungen, besonders starken Feinden alleine gegenüber zu treten. Leicht wird Elden Ring dadurch zwar nicht, aber doch zugänglicher. Souls-Veteranen können auf die Hilfestellungen natürlich vollends verzichten und im Offline-Modus und ohne NPC-Hilfe ihr Glück suchen.


Ob weite Felder oder imposante Bauten: die Zwischenlande ziehen euch durchgehend in ihren Bann.

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Blicken wir abschließend noch auf die Technik und Präsentation von Elden Ring. Wie eingangs bereits erwähnt, haben wir uns für den Test die Xbox Series X-Version des Spiels angeschaut. Diese Version bietet euch die Wahl zwischen einem Qualitäts- und einem Performance-Modus. Ersterer hält bei einer höheren Auflösung relativ konstant die angepeilten 30 FPS, wobei sich das Gameplay hier nach meinem Eindruck etwas verzögert angefühlt hat. Deshalb habe ich den Performance-Modus bevorzugt, bei dem das Spiel meistens die 60 Bilder pro Sekunde halten kann. Die Betonung liegt hier allerdings auf meistens, denn bei aufwändigen Szenen und in der offenen Welt kämpft Elden Ring mit Framerate-Einbrüchen. Diese waren zwar bemerkbar, aber insgesamt nicht so störend, dass der Spielfluss darunter gelitten hätte. Auffällig ist dabei, dass auch die Next-Gen-Fassung von Elden Ring relativ lange Ladezeiten aufweist, wenn der Charakter gestorben ist oder man per Schnellreise-Funktion in einen anderen Teil der Spielwelt wechselt. Offensichtlich stellt die massive Spielwelt auch für die modernsten Plattformen eine Herausforderung dar.


Während es mit Blick auf die Performance also ein paar Abzüge gibt, wissen der Artstyle und das Design der Welt vollständig zu überzeugen. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, sei hier noch einmal erwähnt, wie beeindruckend die Spielwelt ist. In ihrer Gesamtheit sind die Zwischenlande nicht nur riesig, sondern stecken voller Leben und voller Details, die einen begeistern können. Hinzu kommt, dass insbesondere die Beleuchtung der Welt mit ihrem dynamischen Tag-und-Nacht-Wechsel sehr gelungen ist. Daneben weiß auch der zurückhaltende Soundtrack sehr zu überzeugen und rundet die Präsentation der faszinierenden Welt gelungen ab.

Unser Fazit

10

Meisterwerk

Meinung von Adis Selimi

Nach zahlreichen Spielstunden habe ich noch immer das Gefühl, nur einen Bruchteil der Zwischenlande gesehen zu haben. Elden Ring ist ein modernes Spiele-Epos, das seinesgleichen sucht. Noch in Monaten und Jahren werden hier wahrscheinlich neue Geheimnisse entdeckt werden, die bisher noch nicht ans Tageslicht gekommen sind. Aus der Zusammenarbeit von FromSoftware und George R. R. Martin ist eine ebenso einzigartige wie faszinierende Welt hervorgegangen. Hinzu kommt, dass Elden Ring die Dark Souls-Formel mit leichten Anpassungen weiter perfektioniert und etwas zugänglicher macht. Die neue Open World fügt sich wunderbar in die bereits erprobte Formel ein und zwingt euch, jeden Weg den ihr beschreitet, sorgsam abzuwägen. Trotz dieser Lobeshymne sei hier die Warnung ausgesprochen, dass Elden Ring ein sehr anspruchsvolles und streckenweise auch unnachgiebiges Spiel sein kann. Hinzu kommen zum aktuellen Zeitpunkt leichte Performance-Probleme, die insgesamt aber nicht so schwer wiegen, dass sie angesichts der Genialität des Spiels ins Gewicht fallen. Eine gewisse Frustrationstoleranz vorausgesetzt, erwartet euch hier eines der besten Spiele seit Langem.
Mein persönliches Highlight: Die faszinierende Spielwelt, die an jeder Ecke Mysterien bereithält.

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Kommentare 35

  • Vank84man

    Nintendo Fan 4ever ✌

    10 von 10 <3

    Hab auch Bock auf Elden Ring.

    Hab aber gerade nicht die Zeit um es zu spielen,da ich demnächst ausgelastet bin mit Videospiele :D.

    Aber später werde ich es mir auch kaufen.

    Höre nur gutes dazu und soll ja wirklich einsteiger freundlicher für ein Souls Spiel sein.

    Da hat From Software perfekte Arbeit gemacht mit ELDEN RING :thumbup:

  • Taske

    Turmritter

    Ich kann die Meinung des Testers zu 100% unterstreichen!


    “Eigentlich" gehöre ich zu der Sorte Gamer für den diese ganzen "Souls"-Spiele ne ganze Ecke zu schwer sind, aber die hier erschaffene Welt ist tatsächlich so faszinierend, dass ich einfach nicht anders kann, als dran zu bleiben!


    Wer z.B. "Bloodbourne" (so wie ich) seinerzeit entnervt in die Ecke gefeuert hat:


    Hier ist unsere Gelegenheit die Geschichte auf eine wirklich faszinierende Art und Weise neu zu schreiben! ^^

  • Mattos313

    Turmheld

    Meine sehr hohen Erwartungen wurden übertroffen. Alter Falter, was ein Spiel.

    Bin fast ein bisschen überwältigt von der Qualität UND Quantität, die man hier abgeliefert hat.


    Ich glaube, Elden Ring wird mich auch noch die nächsten Wochen und Monate begleiten... :D

  • Heldissimo

    Turmbaron

    Hab es mir für die Ps5 geholt weil ich grade Urlaub hab. Das Spiel ist auf jeden Fall gigantisch. Erkundung macht wirklich Spaß. Schwierigkeitsgrad ist wie gewohnt kernig. Allerdings gibt es genug Checkpoints und Möglichkeiten zu Level. Hab schon ein paar mal Geflucht wie ein Droschken Kutscher :D

  • Mr.Schonso

    Turmbaron

    Für mich auch klar eine 10 von 10. Kleinere Mängel werden bei dieser enormen Qualität einfach im Keim erstickt. Könnte für mich eines der besten Spiele aller Zeiten werden, wenn diese Qualität beibehalten wird. Hier liefert From Software einfach ein Meisterwerk, welches sogar die nahezu perfekten Vorgänger in den Schatten stellt. <3


    Hoffe nur, dass George R.R. Martin die Geschichte auch zuende geschrieben hat.:D

  • BANJOKONG

    Xenoblade chronicles 3 Hy

    Es würde mich nicht wundern wen es zum game of the year 2022 werden wird.

    Ich bin ganze Zeit am hadern eine ps5 oder xbox zu holen oder nicht:S

  • NiFaBo

    Kleiner Tipp, wenn es zu schwer wird, einfach im Koop spielen. Der ist zwar wieder mal etwas unnötig umständlich zu initiieren, aber zu zweit oder dritt geht jeder Boss leichter.

    Das ist wenigstens mal eine stimmige Welt. Auch wenn die Wertungen von ntower mit dem neuen Pokémon sich ähneln, ist das doch ein ganz anderes Kaliber als diese verwaschene Leere und langweilige Welt von Game Freak und eher das, was ich mir unter einem guten zeitgemäßen Zeitvertreib vorstelle. Hab auch schon daran gedacht, dass Zelda auch sehr gut in diesem Stil funktionieren kann (nur leichter). 😅

    Vielleicht sieht pokemon in 15 Jahren auch so aus und holt mich dann wieder zurück. 😊

  • Ancore789

    Monster Hunter for Smash

    Lange auf das Spiel gewartet seit es angekündigt wurde, nach dem ersten gameplay war mir schon fast klar, dass es das Spiel des Jahres (welches es auch erscheint) für mich wird und nun ist es seit einigen Tagen endlich soweit.

    Ich bin völlig begeistert und weiß gar nicht wann mich ein letztes Spiel so dermaßen gefesselt hat wie Elden Ring.

    Als großer Fan der Soulsborne Reihe ist dies ein wahr gewordener Traum, denn wenn ich eins von den vorigen Spielen wollte, dann mehr Content, weil ich nicht genug kriegen konnte.

    Mit Elden Ring haben sie eine so heftige Content Bombe die sowohl Qualität und Quantität liefert, dass es meine Erwartungen in allen Belangen übertrifft.

    Einzig und alleine bereitet es mir Sorge, wie sie dieses Meisterwerk in der Zukunft gerecht werden wollen.

  • Solaris

    Elden Tower

    Ich spiele es seit ein paar Tagen und kann sagen, es verbindet das Beste aus allen Soul’s Weltrn. Es ist wie ein Zelda Breath of the Wild im Dark Fantasy Gewand. Die Welt lädt zum erkunden es gibt kleine Schreine wie in Zelda, aber auch die klassischen Anlagen die mit Abkürzungen wie in Dark Soul’s l-lll das Spiel so genial gemacht haben. Ich sag es Beileibe nicht oft aber the hype is really real. *Praise the sun*

  • KemoSabe666

    Turmheld

    Mit all den technischen Macken 10 zugeben ist lächerlich.

    Kein Test weist auf die Mängel hin. Besonders auf PC ist das Spiel eine Katastrophe

  • BjDude64

    Turmritter

    Ich spiele auf der Series X und bin sehr zufrieden... Habe sogar den game pass pausiert um mich voll und ganz auf Elden Ring konzentrieren zu können. Und zu den technischen Mängeln die manch einer Mantra mäßig wiederholt. Die rechtfertigen meiner Meinung nach eine kleine Abwertung.. Ne 10 bleibt es trotzdem..

  • Guybrush

    Mighty Pirate

    Völlig verdiente 10 von 10.


    Nach knapp 30 Stunden kann ich nur zustimmen. Was soll ich sagen, nach Bloodborne und Sekiro das erste from Software Game was mich vollkommen überzeugt hat. Die Open world ist ein Meisterwerk. In jeder Ecke gibt's etwas zu entdecken, die Details sind scheinbar endlos. Die Höhlen und Untergrund Elemente perfekt!


    Ich muss gestehen Elden Ring hat es mir richtig angetan! Es gibt's nichts, außer den Wunsch einer Mini Map, was ich auszusetzen habe.


    Die Welt wirkt vollkommen stimmig, Soundtrack, Grafik, Lichteffekte, Kulissen, nichts zu meckern, mit das Beste was ich bisher je gespielt habe.


    Chapeau an From Software!

  • Dennis RPGKING.FOREVER

    Meister des Turms

    Na ja mein Fall ist es nicht.

  • TheKurt

    Turmritter

    Klare 10 von 10


    Spiele es sogar nur auf der Series S , reicht mir völlig.

    Das ist dieses eine Spiel bei dem sich alle realistisch einig sein werden , dass es das Spiel des Jahrzehnts werden wird. Das Skyrim dieser Generation.

    Selbst für Souls Anfänger super zu meistern mit einem Magier als Klasse. Kann ich nur empfehlen , da muss man nicht jeden Bewegungsablauf auswendig lernen.

    Bitte probiert es aus wenn ihr euch nicht sicher seit, es besteht eine gut Chance das ihr überrascht werdet.

  • playersdestiny

    DestinysPlayer

    Technisch ist es nicht optimal, zumal die Stärken von PC und Xbox nicht genutzt wurden, aber die Welt ist richtig atmosphärisch. Für mich macht es den Eindruck, dass man statt sich an der Ubisoft-Formel zu orientieren, sich sehr viel bei BotW abgeschaut hat.


    Wertungen sind subjektiv. Es ist für das, was es sein möchte, ein echtes Glanzstück. Aber an BotW reicht es meiner Meinung nach nicht ran.

  • Dark~ExxzoN

    Turmfürst

    playersdestiny

    Zelda und Dark Souls in einem Spiel verschmelzen, was gibt es besseres auf der Welt.

    Elden Ring reiht sich zu den Spielen Dark Souls und BotW ein als eines der besten Spiele allerzeiten.

  • playersdestiny

    DestinysPlayer

    Dark~ExxzoN

    BotW hat so viele tolle „Spielereien“, die vielleicht nicht notwendig sind, aber trotzdem sinnvoll und spannend genutzt werden können. Das macht BotW so toll und einzigartig in seinem Kontext. Elden hat eine tolle Atmosphäre, aber ist in vielen Dingen sehr konservativ, was es auch sein will. Und deswegen kommt es für mich nicht an BotW vorbei.

  • Mattos313

    Turmheld

    KemoSabe666 Also bei mir läuft das Spiel ziemlich problemlos, nur bei dem Tree Sentinel Boss im Anfangsgebiet gabs kleine Einbrüche. Grad heute ist auch n neuer Patch rausgekommen, der Performance-Probleme beheben soll

  • Schraubsel

    Gaming Veteran

    Elden Ring ist der pure Wahnsinn (im positiven Sinne). Ich spiel's auf meiner Series X und bis auf ein paar Mini Ruckler hab ich keine größeren technischen Probleme feststellen können. Ich persönlich präferiere zwar lieber die geradere Ausrichtung eines Dark Souls oder Bloodbourne aber was From Soft mit der Open World gemacht hat ist ohne Zweifel auf BotW Niveau. Wenn ich überhaupt einen größeren Kritikpunkt hätte dann wären es wohl die übermäßig vielen Overworld Bosse und die Wiederholung von Bossen. Durch diese Masse verlieren meiner Meinung nach die "richtigen" Bosse etwas am Wow Faktor, aber das ist wohl das Opfer dass man bringen musste für die offene Welt xD


    Eine glatte 10 find ich aber zu provokant denn das impliziert ein nahezu perfektes Spiel und dass ist es ganz klar nicht denn perfekte Spiele kann es nicht geben. Ne 9.5 von 10 wäre hier angebrachter

  • Matschbombe

    Turmritter

    Find's ehrlich gesagt ein wenig überbewertet.


    Leider wurde hier das umstrittene Kampfsystem aus DS3 übernommen. Soll heißen dass man bedingt durch das träge Movement gegen aggressive Gegner eher mit einer defensiven statt offensiven Spielweise belohnt wird. Hier wäre mir der schnelle Stil von Bloodborne deutlich lieber gewesen.


    Ebenfalls zu kritisieren ist das Leveldesign. Keine Interessanten Szenerien wie Gebirge oder Dschungel, dafür eine äußerst langweilige Landschaft weitestgehend dargestellt aus den Farben Grün und Braun. Zudem ist durch das Konzept der offenen Spielwelt keine natürliche Progression gegeben. Man kann mit Hilfe des Pferdes einfach rushen und somit viel zu früh an sehr starke Ausrüstung gelangen.


    Ansonsten ist mir das Spiel viel zu einfach. Musste man die i - Frames denn so großzügig ansetzen? Definitiv der leichteste Teil der Reihe.

  • berlin_mario

    Turmritter

    Toll geschrieben stimme dem zu und habe auch ein Riesen Spaß an dem Game. Vielleicht bekommen wir in Zukunft ein neues from Software Game für die Switch 🙏

  • Florian McHugh

    Retro-TowerCaster

    Mit all den technischen Macken 10 zugeben ist lächerlich.

    Kein Test weist auf die Mängel hin. Besonders auf PC ist das Spiel eine Katastrophe

    Also ich spiele es jetzt zwar erst seit zwei Tagen aber bisher habe ich weder Performance-Probleme noch sonstige Bugs. Läuft also ziemlich gut - und das am PC.

  • berlin_mario

    Turmritter

    Also ich spiele es jetzt zwar erst seit zwei Tagen aber bisher habe ich weder Performance-Probleme noch sonstige Bugs. Läuft also ziemlich gut - und das am PC.

    Manchmal ist das Internet ein grausamer Ort 😇 immer nur am meckern 😩. Viel Spaß grandioses Game .

  • Ben10061987

    Turmbaron

    Ich bereue schon fast mir Horizon gekauft zu haben da ich dafür noch lange brauchen werde und erst dann bei Elden Ring zuschlagen werde.


    Horizon sieht super aus und macht Spaß aber kommt an Teil 1 nicht ran


    playersdestiny


    Hör mir bloß auf mit BOTW. Bei jedem guten Spiel kommt das BOTW zum Thema und für mich ist es total überbewertet, langweilig und sieht besch.... aus.

  • dr.retro

    Retrogamer aus Leidenschaft

    Da das Spiel, laut Fazit, noch nicht komplett gespielt wurde, finde ich eine Wertung 10 von 10 etwas fehl am Platz. Da erwarte ich eher eine Prognose, statt endgültiger Wertung. Natürlich sehe ich ein, ein gigantisches Spiel, so kurz nach Veröffentlichung zu bewerten, wo es mit Sicherheit zig Aufgaben gibt, ist sehr schwer. Aber für mein empfinden sollte zumindest die Haupt Kampagne gespielt worden sein. Und kleinere Aufgaben zumindest mal angespielt. So wirkt der Test eher wie ein Fan Projekt, statt objektiven Bericht. Vorab Prognosen kann sich aber wohl niemand mehr erlauben, schnell Test zusammen Knüppeln, passt schon.


    Das Spiel ist Top, der Test nicht, nicht bei diesem Ergebnis.

  • Florian McHugh

    Retro-TowerCaster

    Da das Spiel, laut Fazit, noch nicht komplett gespielt wurde, finde ich eine Wertung 10 von 10 etwas fehl am Platz. Da erwarte ich eher eine Prognose, statt endgültiger Wertung. Natürlich sehe ich ein, ein gigantisches Spiel, so kurz nach Veröffentlichung zu bewerten, wo es mit Sicherheit zig Aufgaben gibt, ist sehr schwer. Aber für mein empfinden sollte zumindest die Haupt Kampagne gespielt worden sein. Und kleinere Aufgaben zumindest mal angespielt. So wirkt der Test eher wie ein Fan Projekt, statt objektiven Bericht. Vorab Prognosen kann sich aber wohl niemand mehr erlauben, schnell Test zusammen Knüppeln, passt schon.


    Das Spiel ist Top, der Test nicht, nicht bei diesem Ergebnis.

    Da würde ich persönlich einmal widersprechen. Grundsätzlich ist es natürlich nie verkehrt, ein Spiel komplett durchzuspielen, doch gerade bei solchen Spielen lässt sich m.M nach einer längeren Testsitzung bereits sehr klar abzeichnen, wie der Spielverlauf bleibt. Bei einem Souls-like wie Elden Ring wirst du gegen Ende mit aller höchster Wahrscheinlichkeit nicht mehr damit rechnen müssen, dass plötzlich eine neue Mechanik dazu kommt, irgendwelche Elemente wegfallen oder sich so dermaßen umändern, dass es an der Gesamtwertung etwas rütteln dürfte.


    Zum anderen würde ich schon fast meine Hand für meinen Kollegen ins Feuer legen, dass er es so weit und ausführlich gespielt hat, dass die Wertung auch gerechtfertigt ist. Ich verstehe dein Argument und ich würde es bei einigen Spielen / Genres auch bedingungslos unterschreiben, doch bei manchen reicht es halt auch, wenn man ein Großteil des Spiels gesehen und erlebt hat. Und Elden Ring ist meiner Meinung nach solch ein Kandidat.

  • Tomek2000

    Meister des Turms

    Zelda 2 oder Elden Ring? Einer wird sicherlich Game of the year…

  • Guybrush

    Mighty Pirate

    Tomek2000


    Ich glaube irgendwie nicht daran das Breath of the wild 2 das gleiche wie der erste Teil schafft. Dafür wirkt das bisherige zu sehr bekannt. Vor allem wenn wirklich die gleiche Welt genutzt wird, mit der Wolken Welt dazu. Muss man Mal abwarten, aber ich erwarte nicht den gleichen Erfolg oder das gleiche Feeling.


    Lasse mich aber gern eines besseren belehren.

  • playersdestiny

    DestinysPlayer

    Guybrush

    Ich glaube schon, dass BotW2 diesen Erfolg wiederholen kann, da die meisten anderen OW-Spiele immer noch nicht die Freiheit und die Atmosphäre eines BotW erreicht haben.


    Elden Ring hat diese tolle Atmosphäre, aber nicht diese Freiheit, und die meisten anderen OW-Spiele sind nach Schema U(bisoft) aufgebaut.

  • Guybrush

    Mighty Pirate

    playersdestiny


    Es stimmt. Die Freiheit ist bisher noch nie gegeben gewesen, bist heute nicht. Da ist und bleibt Breath of the Wild einzigartig. Schätze des deswegen auch sehr.


    Nur gab es trotzdem auch vieles was man hätte besser machen können. Die schreine, Höhlen zum erkunden, tauchen, mehr zu entdecken in der Welt als hunderte Krogs, keine zerstörbaren Waffen und und und.


    Wenn der zweite Teil das alles besser macht und eine irgendwie neues Welt bietet, trotz der Wiederholung. Dann ja. Dann wird es genauso ein Erfolg. Aber noch glaube ich leider nicht dran.

  • playersdestiny

    DestinysPlayer

    Guybrush

    Viele dieser Dinge passen, so wie sie sind, sehr gut ins Gesamtkonzept des Spiels. Daher glaube ich nicht, dass sich so viel ändern wird. Die Waffen bekommen vielleicht eine längere Haltbarkeit, aber die meisten Waffen werden weiterhin zerbrechlich sein.


    Ich fand die Schreine super. Sie waren klein, und es gab überall welche zu entdecken. Das hat den Entdeckerdrang gefördert.


    Bin auf jeden Fall gespannt, in welche Richtung Nintendo bei der Entwicklung des Spiels geht.

  • Psycon

    Turmritter

    Elden Ring hätte eher eine Cloud Version verdient, wie manches Disney RPG.


    Weiß jemand, ob man auf die Server Struktur zurückgreift, die von Nintendo gehostet wird, oder ob sich jeder Entwickler eine eigene Cloud aufbauen muss? Wenn zweites der Fall ist, kann man verstehen, wieso nicht mehr Next Gen AAA Titel diese Lösung nutzen.

  • Shulk meets 9S

    Meister des Turms

    Kein Mensch kann sagen was Goty wird 2022, dafür kommen neben Elden Ring und Botw 2 viel zu viele Spiele raus

  • Florian McHugh

    Retro-TowerCaster

    Psycon Wenn mich nicht alles täuscht, nutzen viele Anbieter den Cloud Service von Ubitus, um ihre Ports auf der Switch spielbar zu machen. Das war zumindest bei Control, Hitman und A Plague Tale bisher der Fall. Wie es bei Kingdom Hearts aussieht weiß ich jetzt aus dem Stand heraus nicht.

  • BjDude64

    Turmritter

    Shulk meets 9Sich glaube das Elden Ring Spiel des Jahres wird. Kein anderes Projekt dieses Jahr wird daran etwas ändern. Und ich liebe beispielsweise xenoblade. Jedoch kann und werde ich weiterhin Elden Ring spielen weil es ein wahres Kunstwerk ist in vielerlei Hinsicht.