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Das Turtle Beach Recon 500 im Hardware-Test – Ein zuverlässiger Allrounder für Gaming und Alltag Hardware-Test

In der Vergangenheit haben wir schon so manche Gaming-Headsets für euch getestet und nun ist das Turtle Beach Recon 500 an der Reihe, welches letzten Sommer auf den Markt kam und mit dem PC und allen gängigen Konsolen – das heißt auch mit der Nintendo Switch – kompatibel ist. Zu einem besseren Zeitpunkt hätte uns die Testanfrage kaum erreichen können, da meine vorherigen Kopfhörer aufgrund diverser Makel immer unbrauchbarer wurden. In dem Sinne habe ich das Headset nur allzu gerne im Laufe des letzten Monats für euch ausprobiert und – um das einmal vorwegzunehmen – will es auch nicht mehr missen.


Außer Lautstärkeregler und Mute-Button gibt es keinen weiteren Schnickschnack.

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Werfen wir zuerst einmal einen Blick auf den Lieferumfang. Wie man es von Turtle Beach gewohnt ist, werden alle Inhalte in einer formgenauen und festen Schale geliefert, welche sicher in der Packung sitzt. Neben dem Turtle Beach Recon 500 finden sich hier das einsteckbare Mikrofon und unerwarteterweise ein Splitterkabel für die Nutzung am PC. Letzteres ist eine gelungene Überraschung, da ein solches normalerweise nicht enthalten ist und separat erworben werden müsste. In meinem Fall wurde die Beilage des Splitterkabels explizit durch einen Sticker auf der Frontseite der Box kenntlich gemacht. Meine Empfehlung lautet also, nach diesem Hinweis Ausschau zu halten.


Hierbei ist auch schon ein wesentlicher Unterschied zum Turtle Beach Recon 200 festzustellen, welches zuvor in verschiedenen Ausführungen in unserem Testlabor landete: Ein Ladekabel ist nicht enthalten, ergo das Gerät benötigt keine zusätzliche Aufladung. Wenn ihr das Klinkenkabel (3,5 mm) einsteckt, ist die Einrichtung bereits abgeschlossen und ihr könnt drauf los spielen. Das macht die Nutzung zwischen unterschiedlichen Geräten umso einfacher, wobei ihr bei PCs, welche getrennte Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon besitzen, auf ein – in meinem Fall beiliegendes – Splitterkabel zurückgreifen müsst, wenn ihr sowohl hören als auch sprechen wollt.


Die Nutzung eines Splitterkabels kann zudem den praktischen Nebeneffekt haben, die insgesamte Kabellänge zu vergrößern. Das fest verbaute, stoffummantelte Kabel am Turtle Beach Recon 500 misst etwa 130 cm, was ich in den meisten Situationen als ausreichende und komfortable Länge empfunden habe. Nun kann es aber manchmal vorkommen, dass man sich etwas weiter vom Ausgabegerät entfernen möchte. In solchen Fällen ist es durchaus nützlich, ein Splitterkabel als Erweiterung zur Hand zu haben. Beispielsweise dann, wenn ihr, anders als es euch die beiliegende Schnellstartanleitung weiszumachen versucht, den Nintendo Switch-Sound im TV-Modus über eure Kopfhörer hören wollt.


Nintendo Switch an, Kabel rein und auf der Couch gemütlich machen. Das Recon 500 verspricht angenehme Spielsessions.

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Machen wir uns jetzt einmal ans Eingemachte – und zwar das Turtle Beach Recon 500 selbst. Das Headset macht beim Auspacken sofort einen wertigen Eindruck und sieht noch dazu schick aus. Üblicherweise kommt das Gerät – so wie es uns auch vorliegt – im schwarzen Design mit grauen Akzenten daher, wobei auch eine „Arctic Camo“-Farbvariante mit hellem Design und Camouflage-Muster im Handel erhältlich ist. Beim Betrachten fällt wohl zuerst das Innere der Ohrmuscheln auf, da sich dort sichtbar die verbaute Technik befindet. Sie wird von einem feinen, aber nahezu durchsichtigen Netz vor Schmutz beschützt, welches sich über ein robust wirkendes, spinnennetzförmiges Gitter spannt.


Was ich sagen will: Ein Blick „hinein“ macht auf jeden Fall Eindruck und das ist wohl auch von Turtle Beach beabsichtigt. Für das Recon 500-Modell wurde nämlich nicht gespart. Zum einen setzt man in der Architektur auf einen eingearbeiteten Holzzellstoff, welcher für verbesserten Sound und ein realistischeres Klangbild sorgen soll. Zum anderen ist das Headset mit der neuen und patentierten Dual-Treiber-Technologie ausgestattet, welche hohe und tiefe Frequenzen voneinander trennt und so eine mächtige Soundkulisse erzeugen will. Ich bin keineswegs Experte auf diesem Gebiet, kann aber bezeugen, dass die Lautsprecher einen vollen, klaren Klang haben, der mich in den letzten Wochen zu überzeugen wusste.


Gleiches lässt sich zudem über den Tragekomfort sagen. Ich bin jedes Mal aufs Neue darüber begeistert, wie angenehm das Headset auf dem Kopf sitzt. Das resultiert aus zweierlei: Einerseits durch die weichen Memory-Foam-Ohrpolster mit atmungsaktivem Bezugsmaterial, welches mir deutlich besser gefällt als der übliche Kunstlederbezug, und andererseits der verstellbare Kopfbügel, der sich in meiner bisherigen Erfahrung als durchaus belastbar und flexibel erprobt hat. Zuerst schien selbst die maximale Einstellung des Kopfbügels für meinen Kopf zu eng zu sein, erwies sich bei längerer Nutzung dann aber doch als ideale Balance zwischen strammem Halt und gemütlichem Sitz.


Das Mikrofon ist ziemlich flexibel, wie hier zu sehen ist.

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Bei Titeln, welche einen In-Game-Voice-Chat bieten, könnt ihr auf der Nintendo Switch vom Mikrofon des Turtle Beach Recon 500 Gebrauch machen. Da sich die Anzahl der Spiele mit dieser Funktion jedoch in Grenzen hält, bin ich stattdessen auf PC und Smartphone ausgewichen und habe das Mikrofon in Discord-Anrufen mit Freunden ausprobiert. Basierend auf ihrem Feedback lässt sich wohl sagen, dass die Mikrofonqualität erwartbar nicht das Gelbe vom Ei ist, allerdings genügt, um verständliche Gespräche zu führen. Es fehle der Bass in der Stimme, wodurch man klinge wie aus einer Radio-Show. Zwischen PC und Smartphone gebe es aber immerhin keinen merkbaren Qualitätsunterschied. Für mich positiv hervorzuheben sind noch der externe Mute-Knopf am Headset und der individuell biegbare Mikrofonbügel.


Abschließend möchte ich noch feststellen, dass das Gerät keineswegs nur zum Gaming geeignet ist. In den letzten Wochen nutzte ich es praktisch als Allzweckkopfhörer für alle möglichen Medien und Anlässe. Egal ob Videospiele, Musik, Videos oder Voice-Chat – das Turtle Beach Recon 500 machte stets eine gute Figur und erwies sich als überzeugender Allrounder. Zuvor nutzte ich hauptsächlich Kopfhörer mit Noise-Cancelling-Funktion und während das Headset ohne solche Technologie keinesfalls diesen Grad an Geräuschunterdrückung erreichen kann, bin ich bei mittleren bis hohen Lautstärken durchaus mit der gebotenen Geräuschabschirmung zufrieden. Manchmal kann es auch förderlich sein, sich nicht vollständig von externen Geräuschen zu isolieren.


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Unser Fazit

Meinung von Daniel Kania

Seit dem ersten Auspacken bin ich verliebt in das Turtle Beach Recon 500. Nachdem meine vorherigen Kopfhörer von diversen Problemen geplagt waren, hätte ich mir kaum einen besseren Ersatz wünschen können. Das Headset konnte mich im Laufe des letzten Monats in nahezu jeder Hinsicht überzeugen. Es sieht schick aus, trägt sich gut und klingt fantastisch. Als jemand, der gut und gerne mehrere Stunden mit Kopfhörern verbringt, ist Komfort mein oberstes Gebot – und der ist hier definitiv vorhanden. Dafür sorgen die weichen Memory-Foam-Ohrpolster und der belastbare, aber flexible Kopfbügel. Besonders das atmungsaktive Bezugsmaterial ist für mich der Gewinner hier. Dazu kommt eine überzeugende Tonqualität dank der patentierten Dual-Treiber-Technologie von Turtle Beach. Einzig das Mikrofon ist erwartungsgemäß durchschnittlich, erfüllt seine Funktion aber ausreichend. Während das Gerät primär für Gaming beworben wird, kann es beherzt auch im Alltag verwendet werden und macht dabei stets eine gute Figur. Ich würde schätzen, in diesem Preissegment bekommt man kaum Besseres als das Turtle Beach Recon 500.
Mein persönliches Highlight: Nach dem Turtle Beach Recon 500 will ich nie wieder zu Ohrpolstern mit Kunstlederbezug zurückgehen.

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