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Gran Turismo 7 für PlayStation 5 im Test – Zum 25. Jubiläum kehrt die legendäre Reihe zurück

Mit Gran Turismo 7 erschien Anfang März endlich der neue Eintrag der populären Rennspielserie für die aktuellen Konsolen aus dem Hause Sony. Das Spiel ist dabei eine der Veröffentlichungen, die generationenübergreifend auf PlayStation 4 und PlayStation 5 erscheint, wir haben uns die Next-Gen-Fassung auf der PlayStation 5 näher angesehen. Nur so viel vorab, wer damals bereits die ersten Einträge auf der PlayStation 1 genossen hat, kann auch hier bedenkenlos zugreifen. Für alle unentschlossenen Leser gehe ich in meinem Test ein wenig mehr ins Detail. Bereits hier sei aber angemerkt, dass ich kein Hardcore-Rennspieler bin, sondern alle paar Jahre mal ein Rennspiel spiele und teste. Ihr werdet hier also von mir hauptsächlich den Einblick eines Casual-Gamers ohne passendes Lenkrad erhalten. Doch worum geht es denn genau beim „Real Driving Simulator“?


Die Gran Turismo-Spiele legen ihren Fokus nicht auf Arcade-Action sondern bieten den Spielern eine möglichst authentische Abbildung vom Fahren der unterschiedlichsten Automobile. Schon von Beginn der Reihe an lag der Fokus auf realen Fahrzeugen, die ihr hier auf Rennstrecken ausfahren, testen, anpassen und in die Leitplanken setzen könnt. Sei es ein Fiat 500, ein Suzuki Swift oder ein Ford Focus, zu Beginn des Spieles lernt ihr die Fahrweisen und Eigenschaften der Fahrzeuge kennen, mit denen ihr vielleicht in der Realität auch mal Kontakt hattet. Über 400 Fahrzeuge stehen euch im Verlauf von Gran Turismo 7 zur Verfügung, im Lauf der nächsten Monate sollen noch einige dazukommen. Bereits jetzt belegt das Spiel in seiner rein digitalen Form aus dem PlayStation Store knapp über 100 GB auf eurer SSD, da solltet ihr also vorher vielleicht ein wenig Platz schaffen.


Mit der Music Rally müsst ihr euren Beat finden!

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Nach dem letzten Ableger namens Gran Turismo Sport, der seinen Fokus eher auf den Online-Multiplayer-Aspekt legte, starten wir dieses Mal mit einer Neuerung ins Spiel. Direkt nach dem knapp 8 Minuten langen Intro werdet ihr in ein Fahrzeug gesetzt und müsst euch in einer neuen Herausforderung namens Music Rally beweisen. Hier zählt ein Countdown während der Fahrt herunter, der sich am Beat der jeweiligen Musik orientiert, die im Hintergrund abgespielt wird. Für jeden Beat nähert sich der Countdown der Zahl Null, es wird also knapp, wenn das Tempo des Liedes ansteigt. Jedes Mal, wenn ihr auf der Strecke einen Checkpoint passiert, erhaltet ihr wieder eine Anzahl an Punkten obendrauf und könnt weiterfahren. Sinkt der Countdown auf null, ist das Rennen vorbei. Ziel ist es also, so weit wie möglich zu kommen, bevor der Countdown abgelaufen ist. Ein sehr netter Einstieg, der Spaß macht und später im Spiel auch extra ein Menüpunkt ist, den ihr separat anwählen könnt und wo sich spezielle Tracks und Strecken befinden.


Habt ihr euren Beat gefunden, landet ihr in einem Ressort, in dem ihr verschiedene Gebäude und Pavillons aus der Vogelperspektive seht. Diese Gebäude stellen eure Fixpunkte im gesamten Spiel dar und sind quasi ein übergeordnetes Menü. Wählt ihr eines der Gebäude aus, gelangt ihr direkt zur entsprechenden Funktion. Zu Beginn stehen euch beispielsweise die sogenannten Weltstrecken zur Verfügung, dort findet ihr auf unterschiedlichen Kontinenten in den jeweiligen Ländern eure ersten Rennen, Cups oder weitere Veranstaltungen. Jeder Cup und jedes Rennen hat dabei bestimmte Voraussetzungen, die für eine Teilnahme festgelegt sind. Das ist insofern für Anfänger hilfreich, weil ihr dort dann sofort einen passenden Cup für euch findet, an dem ihr mit euren Boliden teilnehmen könnt. Überhaupt nimmt euch Gran Turismo 7 zu Beginn gut an die Hand, sodass auch Neulinge und Einsteiger gute Chancen haben. Anfangs sind nämlich noch nicht alle möglichen Pavillons im Ressort freigeschaltet, dies geschieht nach und nach mit eurem Fortschritt.


Gran Turismo feiert die Automobilkultur


Ein Fortschritt stellt auch das Fahrgefühl dar, was sich nun mit den DualSense-Controllern besser denn je anfühlt. Die Haptik und das Feedback in den Controllern lässt euch noch feiner und besser auf die Bedingungen der Straße reagieren. Ihr merkt am haptischen Feedback, wann euch das Fahrzeug in einer Kurve entgleitet und ihr entweder bremsen oder nachsteuern müsst. Weiterhin fühlen sich die Bodenbeschaffenheiten unterschiedlich an und ihr merkt, wenn ihr in Tokyo über die Straßen brettert, wo sich die Dehnungsfugen der Betonelemente befinden, weil es dann alle paar Meter klackert. Gran Turismo hat sich am Controller noch nie besser angefühlt.


In den Replays könnt ihr das gesamte Rennen nochmals analysieren.

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Falls ihr bereits einmal ein Spiel aus der Gran Turismo-Reihe gespielt habt, werdet ihr wissen, dass sich die unterschiedlichen Fahrzeuge auch entsprechend anders steuern. Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ihr euch in einem Fiat 500 F den Berg hochquält oder ob ihr mit einem Ford Mustang auf den weiten Strecken in den USA unterwegs seid. Hinzu kommt, dass ihr mit entsprechendem Tuning Änderungen an euren Fahrzeugen vornehmt und diese auf neue Herausforderungen und Cups anpasst. Das Gute daran ist, ihr merkt diese Anpassungen dann auch direkt im Anschluss im Spiel. Das kommt euch oftmals zugute, mir ist es aber auch passiert, dass ich ein Fahrzeug getunt habe und es danach zwar kraftvoller und schneller unterwegs war, aber sich die Steuerung zum Negativen gewandelt hatte. In den Kurven reichte ein kurzer Tipper auf die Bremse und das Fahrzeug brach sofort aus. Da hatte ich wohl zu viel auf einmal geändert und die Balance durcheinander gebracht. Geht hier also mit Bedacht vor.


Eure erworbenen Fahrzeuge findet ihr im Garagen-Gebäude, wo ihr die schier unendliche Auswahl an Fahrzeugen noch blanko hinterlegt seht. Erst wenn ihr ein bestimmtes Fahrzeug erworben oder gewonnen habt, erscheint dieses dann auch in voller Pracht in eurer Garage und kann von euch in Rennen eingesetzt werden. Dazu solltet ihr zunächst den Weg zum Gebrauchtwagenhändler nehmen, der ein paar tolle Fahrzeuge für euch parat hält. Denn es muss ja nicht immer gleich ein Neuwagen sein, oder? Erst recht nicht, wenn man gar nicht weiß, ob man das Fahrzeug am Ende des Rennens unbeschadet wieder mitbringt. Doch keine Angst, wer bereits schon mal ein Spiel der Reihe gespielt hat, weiß, dass die Fahrzeuge kein umfassendes Schadensmodell haben. Optisch werdet ihr also an euren Fahrzeugen kaum bis gar nichts sehen, jedoch wirken sich Unfälle sehr wohl auf die Fahreigenschaften aus, das merkt ihr unmittelbar.


Klassische Lizenzen sind wieder mit dabei – Wie wäre es mit einem Café?


Wenn ihr jetzt dachtet, Gran Turismo 7 dümpelt so dahin, dann seien euch mal ein paar Fakten und Zahlen um die Ohren gehauen. Von den über 400 Fahrzeugen habe ich euch bereits berichtet, weiterhin gibt es über 100 Veranstaltungen, an denen ihr teilnehmen könnt, 34 Kurse stehen zur Verfügung und diese sind in 97 Varianten im Spiel abgelegt. Bei den Kursen gibt es erneut einige neue Strecken, die von den Machern erdacht wurden, aber auch Klassiker wie Trial Mountain, Deep Forest oder der High Speed Ring finden sich im Portfolio wieder. Gran Turismo war noch nie für seine große Auswahl an Strecken bekannt, so fahrt ihr auf einigen bereits bekannten Strecken diese dann entweder gespiegelt oder startet in die entgegengesetzte Richtung. Bei Gran Turismo 7 findet ihr aber nun auch Strecken, auf denen es regnet oder wo sich im Verlauf der Fahrzeit die Tageszeit ändert und ihr auf einmal in der Nacht unterwegs seid.


Mit den Lizenzen lernt ihr einige Kniffe und Tricks kennen.

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Gran Turismo 7 kleckert auch mit den unterschiedlichen Modi nicht. So stehen euch anfangs weder die Multiplayer-Modi noch die Tuning-Werkstatt zur Verfügung, damit Neulinge nicht überfordert werden. Um euch eine Vorstellung davon zu geben, wie ein Gameplay-Loop bei Gran Turismo 7 bei mir aussieht, erkläre ich es euch an einem Beispiel:


Habt ihr zu Beginn eure ersten Rennen absolviert, solltet ihr euch an die sogenannten Lizenzen wagen. Dieser klassische Modus erfordert von euch unterschiedliche Fahrkünste ab. Für eine Lizenz müsst ihr euch in mehreren kleinen Abschnitten beweisen, die euch vorgegeben werden. Beispielsweise lernt ihr dort, wie ihr am besten eine enge Kurve nehmt. Das Spiel zeigt euch, wie es gemacht werden soll und ihr müsst diese Aufgabe dann mit einem vorgegebenen Fahrzeug nachfahren. Je nachdem wie erfolgreich ihr diese Aufgabe meistert, erlangt ihr einen bronzenen, silbernen oder goldenen Pokal. In der Regel besteht eine Lizenz aus 8-10 dieser kleinen Aufgaben, die euch schon eine Weile beschäftigen, weil sich in der Regel der Ehrgeiz meldet, es noch besser hinzubekommen als vorher. Habt ihr alle Aufgaben einer Lizenz erfolgreich absolviert, eröffnen sich euch neue Fahrzeuge und Strecken sowie Cups. Ihr schreitet im Spiel also weiter voran, erhaltet mehr Credits, euer Fahrerlevel steigt an und neue Möglichkeiten stehen zur Verfügung.


Ergänzend zu den Lizenzen gibt es in Gran Turismo nun eine neue Location namens Café. Hier trefft ihr auf Experten, die euch mit weiteren Aufgaben versorgen. Einmal müsst ihr in drei vorgegebenen Rennen mindestens einen der ersten drei Plätze belegen, ein anderes Mal sollt ihr euer erstes Auto tunen. Häufig sollt ihr beispielsweise drei italienische Kleinwagen oder amerikanische Klassiker sammeln und danach wieder zum Café zurückkehren, um dort eure Belohnung einzusammeln. Diese Belohnungen bestehen dann aus weiteren Autos oder neuen freigeschalteten Events auf der Weltkarte. Es gibt also jede Menge zu tun, auch wenn die optische Präsentation der Menüs und Locations eher nüchtern präsentiert wird.


Das Ressort mit den Pavillons in der Übersicht.

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Gran Turismo 7 wirkt zeitweise wie aus einem anderen Jahrzehnt. Während euch bei den Mitbewerbern auf anderen Konsolen ständig die Sprachausgabe und eine energetische Musik um die Ohren ballert, beschränkt sich die akustische Untermalung bei Gran Turismo gerne auf Jazz oder klassische Musik in den Menüs und Übergängen. Sprachausgabe findet so gut wie gar nicht statt, stattdessen gibt es viel auf Deutsch zu lesen. Dabei darf auch nicht vergessen werden, dass es bei Gran Turismo 7 keine Open World gibt, keine Rückspulfunktion in den Rennen, um Fehler auszumerzen und eben auch kein Schadensmodell bei den Fahrzeugen. Dafür bietet euch das Spiel auf der PlayStation 5 aber auch Raytracing in den Wiederholungen und Menüs, nicht aber während des Gameplays. Zudem könnt ihr wählen, ob ihr eure Rennen lieber mit 60 FPS und einer niedrigeren Auflösung absolvieren wollt oder die volle Pracht in 4K-Auflösung bei 30 Bildern die Sekunde genießt.


Zwei kleinere Stolpersteine möchte ich euch noch mit auf den Weg geben, zum einen benötigt Gran Turismo aktuell eine dauerhafte Online-Verbindung, um es starten und spielen zu können, zum anderen werdet ihr von Anfang an umschmeichelt, ob ihr nicht auch echtes Geld für Ingame-Credits ausgeben möchtet. Während ihr den ersten Part nicht umgehen könnt, braucht ihr auf keinen Fall echtes Geld investieren, um in Gran Turismo Fortschritt zu erreichen, der kommt von ganz allein. Klar dauert es dann länger, aber das macht in meinen Augen auch den Reiz des Spieles aus. Schließlich wächst mit dem Fortschritt auch euer Erfahrungswert im Umgang mit den Fahrzeugen.


Der Umfang von Gran Turismo 7 ist wirklich gewaltig!


Alles das, was ich euch bisher aufgezählt habe, spielt sich in der Kampagne und im Singleplayer-Modus ab. Nach ein paar Stunden schaltet ihr automatisch den Multiplayer-Modus frei, der im Grunde so umfangreich ist, wie das komplette Gran Turismo Sport auf der PlayStation 4. Hier könnt ihr Online in selbst erstellten Lobbys und Rennen gegen andere Fahrerinnen und Fahrer auf der ganzen Welt antreten. Eine große Auswahl an Modi und Möglichkeiten erwartet euch hier. Weiterhin besteht die Möglichkeit, mit einem Kumpel gemeinsam im Splitscreen auf der Couch ein paar Runden zu drehen.


Abschließen möchte ich mit der Tatsache, dass ich mit diesem Review bisher nur an der Oberfläche des Spiels gekratzt habe, alles andere würde den Rahmen sprengen. Nur so viel: Ihr könnt euch noch stundenlang mit den Wiederholungen eurer Rennen beschäftigen, diese selbst gestalten, indem ihr die Kameras wählt und diese auch speichern. Dann könnt ihr eure Boliden von vorne bis hinten dekorieren, neu lackieren oder mit Spoilern und anderem Schnickschnack ausstatten. Oder ihr belegt einen kleinen Fotografie-Kurs, indem ihr eure Fahrzeuge in realen Hintergründen mit veränderbarer Blende und Belichtung fotografiert und mit der Welt teilt. Gran Turismo 7 kann euch locker über 100 Stunden beschäftigen, wenn ihr voll in den Real Driving Simulator einsteigen wollt.

Unser Fazit

8

Ein Spiele-Hit

Meinung von Dennis Gröschke

Wenn ihr bereits eines der älteren Gran Turismo-Spiele gespielt habt, lade ich euch ohne Umschweife zum aktuellen Ableger ein. Ihr werdet euch schnell heimisch fühlen und alle klassischen sowie einige neue Funktionen kennenlernen. Falls ihr zuvor noch keinen Teil der Reihe gespielt habt, wäre Gran Turismo 7 der optimale Zeitpunkt, um in die Reihe einzusteigen. Hierbei handelt es sich um den ersten vollwertigen Teil der Reihe seit dem Jahr 2013. Der Einstieg wird Anfängern leicht gemacht, ihr werdet unmittelbar an die Hand genommen und in die Welt der Automobile eingeführt. Habt ihr euch erst einmal eingespielt, könnt ihr locker mit ein paar Änderungen die Schwierigkeit anpassen und so selbst neue Herausforderungen gestalten. Das Spiel bietet dabei so viele unterschiedliche Möglichkeiten, von einstellbaren Fahrhilfen bis hin zum professionellen Tuning. Dabei gelingt Gran Turismo 7 der Spagat zwischen Zugänglichkeit und professionellem Fahren spielend und macht das Spiel somit zu einem der besten Rennspiele auf der neuen Konsole.
Mein persönliches Highlight: Mit einem VW Käfer in einer Mission gegen drei VW-Busse der ersten Generation antreten!

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Kommentare 15

  • BANJOKONG

    Xenoblade chronicles 3 Hy

    Endlich mal wieder ein richtiges neues gran turismo:thumbup:

    Trotzdem ist das ärgerlich mit online Zwang :(

  • metetelaenterona

    Fels von Torna

    Zur Schande mein letztes GT war GT3 A spec auf der Ps2 😅 mit dem Erwerb der Ps5 im Dezember wollte ich dann mal wieder in GT einsteigen und bin positiv überrascht es macht Spaß und ich hab nicht das Gefühl das ich unbedingt echtes Geld investieren muss, auch nicht bei den Legendären Fahrzeugen, für mich ist der payout eigentlich ganz okay, und da ich nicht wie bei Pokemon alle Fahrzeuge sammel, sondern nur die ich "Cool" finde passt das. Das einzige negative ....Wo zur Hölle ist meine Suzuki escudo pikes peak? ;( Und Toyota GT One und Mazda 787B ich hoffe das diese noch nachträglich kommen.

  • Taske

    Turmritter

    Hab seit "Ridge Racer" (Teil 1) ein bisschen den Anschluss an Playsi-Racer verloren...


    Gibt's was neues? 8)

  • flxwitte

    Turmheld

    metetelaenterona


    Den 787B gibt es glaube ich.

    Mir macht das Spiel ziemlich viel Spaß, habe jetzt ca. 50 Autos und 1,2 Mio. Coins.

    Gekauft bis jetzt nur den AMG GT R. (Mit kaufen sollte man auch wohl warten bis man die Cafe Aufgaben durch hat und ggfs. auch die Lizensprüfungen so weit es geht auf Gold bekommt.)


    Wenn es gegen Cheater hilft finde ich das Always On nicht so dramatisch, die Playstation hängt eh immer am Internet und bei einem kompetetiven Spiel macht das meiner Meinung nach schon Sinn.


    Dass man die Ingame Währung auch gegen Echtgeld bekommt finde ich auch nicht soooo dramatisch, ist halt für die super ungeduldigen Spieler…Bis jetzt habe ich noch nicht das Gefühl, dass da ein übermäßig großer Grind für nötig ist um sich auch ein paar 1 Mio.+ Autos zu kaufen.

  • Dennis Gröschke

    Nerdkulturist

    metetelaenterona gerade heute ist erneut ein Patch rausgekommen, müsste schon der dritte inkl. Day-One-Patch sein (innerhalb einer Woche). Da sind jede Menge Musikstücke unter anderem hinzugekommen. Ich denke es werden auch noch Fahrzeuge hinzukommen...


    flxwitte ich hatte auch überhaupt nicht den Eindruck, dass man in irgendeiner Form auf die Ingame-Käufe zurückgreifen müsste, das kann man sich alles gut erspielen, da stimme ich dir zu :thumbup:

  • playersdestiny

    DestinysPlayer

    flxwitte

    Inwiefern hilft Online-Zwang im Singleplayer-Modus gegen Cheater?

  • BANJOKONG

    Xenoblade chronicles 3 Hy

    playersdestiny

    Na gegen die CPU Cheater natürlich, das ist doch klar 😉

  • Tomek2000

    Meister des Turms

    Ich fand diese Spiele schon immer sehr uninteressant und langweilig…

  • NiFaBo

    Ich fand den letzten Ableger schon nicht so spannend und hab dann mal Forza Horizont probiert. Ist zwar schon anders, aber kann mich mehr motivieren und macht dann auch mehr Spaß. Aber GT ist dennoch ein echt gutes Spiel, wenn man eher auf Simulation steht. Zumindest die Missionen fand ich ziemlich gut.

  • Wunderheiler

    .

    Ein Test der nach eigener Aussage nur an der Oberfläche kratzt, großartig :D

  • freeman_86

    Turmknappe

    Ich hab mich unheimlich auf das Spiel gefreut, aber jetzt nach knapp 15 Spielstunden, bin ich immer noch nicht warm geworden mit dem Spiel.

    Die letzten GT Teile die ich gespielt habe, habe ich besser in Erinnerung. Ich finde die ganze Weltkarte und Menüführung viel zu Vollgepackt.

  • nec3008

    Turmbaron

    Gran Turismo auf der ersten Playstation war damals mein erstes realistischeres Rennspiel, nachdem man mit Ridge Racer und Need for Speed hauptsächlich im Arcade-Sektor unterwegs war. Gleichtzeitig hat Sony mit dem Spiel den DualShock Controller mit zwei Analogsticks eingeführt (Nintendo hat beim N64 ja gezeigt, das Analogsticks der neue "Shit" war ;)) und damit das Spielen von Rennspielen mit Controllern wesentlich verbessert.

    Ein paar Nachfolger habe ich dann auch immer gespielt, aber dann kam ca. 8 Jahre später das erste Forza Motorsport von Microsoft und 2009 bin ich mit dem dritten Teil dann eingestiegen und bin seit dem bei Forza heimisch. Ich kann nicht mal genau sagen warum, aber die Spielreihe gefällt mir besser als Gran Turismo. Mit dem Horizon Spin-Off hat Forza dann auch noch eine spaßige Arcadereihe, die man einlegt, wenn's einfach nur Spaß machen soll.

    Auf der Switch spiele ich auch sehr gern GRID, aber auch Nintendos Hybriden hat man auch keine wirklichen Alternativen, wenn's Richtung Realismus gehen soll. :D

  • barnacleboy

    Turmheld

    Ich hab es schon im PS5 Thread geschrieben: Es macht mir sehr viel Spaß und die Ingame Währung motiviert, aber enttäuscht bin ich trotzdem.


    Die größte Enttäuschung: Während Horizon 2, Ratchet oder auch das Uncharted 4 (PS4 Version) mich begeistert haben, find ich die Grafik einfach nur ok. Fahrzeuge sind natürlich super, Strecke und Umgebung könnten besser sein. Teilweise liegt's an den realistischen Strecken in der Wüste oder im nirgendwo, aber auch die Stadtkurse sind zu steril.


    Das mit den Missionen und dem Café als Hub find ich ganz gut und motivierend. Es führt den Anfänger gut ein in die Welt von GT. Allerdings: Die Menüführung ist zu altbacken und verschachtelt. Wenn man das falsche Auto für ein Rennen gewählt hat, darf man wieder rüber in die Garage navigieren. Die Präsentation im Menü ist generell an allen Ecken und Enden etwas verstaubt, wenig intuitiv und bieder. Die Übersicht mit der Stadt erinnert an deutsche Wi Sims aus den 90er Jahren. Und auch an Nintendo Spiele - natürlich ist es nur das Menü, aber kann es sein, dass der Verzicht auf Sprachausgabe und die durchgehende Unaufgeregtheit im Menü typisch japanisch sind?


    Viele haben gesagt, dass GT7 ein Rennspiel für alle ist. Stimmt nur teilweise finde ich. Wäre die KI nicht strunzdumm und Fahrzeug aufmotzen via Tuningteile so trivial, dass es man es fast schon streichen könnte, dann wäre es mir wohl zu schwierig.


    Der Soundtrack ist irgendwie lustig. Auf der einen Seite sind reihenweise gute Scheiben dabei, aber die sind irgendwie Themenverfehlung für ein Rennspiel. Jedes 08/15 NFS oder EA Sports Spiel hat den cooleren Soundtrack, der besser zu Höchstgeschwindigkeiten passt und das Geschwindigkeitsgefühl besser vermittelt. Der GT7 Soundtrack kann teilweise Major Lazor sein, dann chillige Lounge, nachdenkliche Klassik, japanischer Rock und wenn man Glück hat, doch die Musik, die einem beim Fahren antreibt. Super hingegen auf der PS5, dass Spotify relativ gut über den original Soundtrack drübergelegt werden kann - hab zur Zeit die Hospital D&B Tracks von FH am laufen... :D


    Was ich schon vorab gewusst und in Kauf genommen habe: Das Streckendesign mag realistisch und schön sein, aber ich will weitläufigere Strecken, wo ich mich nicht wegen jeder Kurve gefühlt auf 10 km/h runterbremsen muss; aber bitte kein amerikanisches Oval. Und Etappenstrecken wären ab und zu cool gewesen - ich fahr nicht so gern im Kreis.


    Alles in Allem ein Spiel wo man schon merkt, das sehr viel Liebe und Aufwand drinsteckt - im Vergleich zu den NFS Reinkarnationen der letzten 10 Jahre. Aber irgendwie ist es mir zu erwachsen, zu unaufgeregt, ein bisschen Streber. Ich hoffe noch auf einen würdigen FH Konkurrent auf der PS5, denn eine weitere Konsole darf ich eher nicht mehr im Wohnzimmer aufstellen... ;)

  • SasukeTheRipper

    Meister des Turms

    Always on ist bei einem Singleplayer-Spiel keine Option für mich. Vor allem, da Microsoft für solche Praktiken im Vorfeld des Xbox One Launches einen riesigen Backlash bekam, aber bei Sony kann man wohl inzwischen fast alles mit seinen Kunden machen.

  • Hightower76

    Turmritter

    SasukeTheRipper


    Ich hab ja alle Konsolen, also Nintendo, Sony und Microsoft. Aber mir kam es immer schon so vor, dass sehr viele Sony-Fans in ihrer eigenen Blase leben und ihre Konsole als das Ultimative sehen. Sie kennen nicht die Vorzüge der Xbox, auch, weil sie sich nur mit ihrer Sony-Konsole beschäftigen. Ich sag nicht, dass dies alle sind, aber meinem Gefühl nach (und meinen Gesprächen nach mit Sony-Fans), sind das dann doch sehr viel mehr als bei Microsoft und Nintendo.