Mass Effect 3 - Ende gut, alles gut?

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  • WARNUNG: Wer Mass Effect 3 zurzeit selbst spielt und das Ende noch nicht gesehen hat, sich aber überraschen lassen möchte, sollte die folgenden Zeilen nicht lesen. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Lesen!

    Nach genau einem Monat und rund 37 Stunden Spielzeit habe ich das viel kritiserte Ende von John Shepard und dem Kampf gegen die Reaper gesehen. Ich möchte mit diesem Blogeintrag jenes Erlebnis wiedergeben und meine persönliche Meinung dazu niederschreiben. Und wieso der bereits angekündigte Zusatzinhalt "Extended Cut" von BioWare meiner Meinung nach gar nicht nötig ist.

    Bevor ich die eigentlichen Bewegtbilder erzähle, will ich euch noch wissen lassen, dass ich mich einzig und allein auf die Solokampagne konzentriert habe, sprich habe was die Bereitschaft angeht nur 50 Prozent gehabt. Somit wurden die Kriegsaktivposten nur zur Hälfte gezählt. Insgesamt kam ich auf circa 5.800 beziehungsweise 2.600. Somit habe ich laut BioWare nicht das optimale Ende erreicht. Des Weiteren habe ich mich für die "gute" Variante entschieden, sprich habe alle Dialogoptionen mit guten Antworten besetzt.

    Der große Kampf gegen die Monster auf der Erde war an sich schon ein Highlight an sich. Auch wenn die anderen Planeten wie Thessia in Mitleidenschaft gezogen worden waren, sah es auf "unserem" Planeten um einiges drastischer aus. Zugegeben, die Größe der Reaper waren insgesamt doch angsteinflößend. Dabei rede ich nicht von den Husks oder Rohlingen. Als ich mich dann durch die Straßen Londons gekämpft und meinen Zielort erreicht habe, blieb mir der Atem weg. Nach der Attacke war ich fest davon überzeugt, dass John Shepard diese nicht überlebt hat. Desto mehr überrascht war ich, dass er schwer verletzt doch noch das Innere der Citadel erreicht hat. Das letzte Gespräch mit Andersen und dem Unbekannten war durchaus aufschlussreich. Doch was dann passierte, war für mich unvorhersehbar. Wer hätte gedacht, dass jenes Kind der Katalysator ist...die folgende Entscheidung war dabei noch schwerer: Entweder ich setze die Feinde außer Gefecht, zerstöre damit aber gleichzeitig jenes synthetisches Leben (somit auch mein eigenes - wer Teil 2 gespielt hat, weiß wieso) sowie die Massenportale, die die Galaxien miteinander verbinden.

    Auf der anderen Seite hätte ich selbst, wie der Unbekannte es versucht hat, die Reaper zu kontrollieren. Da ich mich über das gesamte Spiel für die vorbildliche Variante entschieden habe, entschied ich mich für Ersteres. Sprich, habe den Zyklus unterbrochen, den Tiegel zum Einsatz gebracht und so die Reaper verjagt und mein eigenes Leben geopfert. Im Endeffekt war ich froh, dass Joker, James Vega und Liara (zumindest bekam ich jene Mitglieder nochmal zu Gesicht) auf einem Planeten notgelandet und ausgestiegen sind.

    Letztendlich empfinde ich dieses Ende wirklich gelungen, denn ein Happy End im eigentlichen Sinne ist doch einfach nur langweilig. Die Überschrift des Blogeintrags lautet ja "Mass Effect 3 - Ende gut, alles gut?" und dem kann ich nur beisteuern: Ja, es ist alles gut. Ich muss BioWare hier wirklich loben, dass man sich für so ein Ende entschieden hat. Deswegen werde ich, wenn der Zusatzinhalt "Extended Cut" erhältlich ist, es nochmal durchspielen (diesmal schlage ich die abtrünnige Route ein). Und bitte nicht verraten, was dann gezeigt wird. Bis dahin werde ich mir mal den Multiplayer-Modus anschauen.

    Was mich aber noch interessieren würde...mit welcher Person seid ihr intim geworden? Bei mir lief es auf Liara hinaus, obwohl auch unter anderem Diana Allers, die Reporterin von Battlespace, ein mehr oder weniger eindeutiges Angebot gemacht hat.


    PS: Ich versuche, meinen Blog jetzt regelmäßiger zu aktualisieren, mit verschiedenen Ereignissen aus der Videospielwelt. Würde mich freuen, wenn ich sowohl hier als auch später einige Kommentare zu lesen bekomme. Verbesserungsvorschläge sowie Kritik ist erwünscht.
    XBox Live: Joggable

    Playstation Network: Joggable2012


    Steam: onkelstahlbrecher

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Kommentare 3

  • Daniel -

    @ Wario: Richtig, du kannst auf (seit Teil 3 auch homosexuelle) Beziehungen eingehen. Je nachdem, wie man sich in bestimmten Situationen bzw. Gesprächen derjenigen Person gegenüber verhält, kann es am Ende auf ein Schäferstündchen mit ihr auslaufen.

    Dies wird dann aber nur in einer Cutscene dargestellt und es herrscht größtenteils Unterwäschezwang. Schade, dass dieses Thema in Videospielen noch so verklemmt ist.

    @codie-fz: Lustigerweise bin ich im gesamten Spiel nicht auf Jack gestoßen. Ich habe das Spiel neu begonnen, sprich meinen Charakter aus dem zweiten Teil nicht importiert, da ich es nicht "perfekt" abgeschlossen habe. Auch Thane blieb mir fern. ^^

  • codie-fz -

    Ob ein Happy End wirklich einfach zu langweilig ist, sei mal dahingestellt, wobei ich es mir gerade bei einer Reihe wie Mass Effect gewünscht hätte. In letzter Zeit ist es scheinbar in Mode gekommen, egal ob in Videospielen oder Filmen, die Enden zwielichtig zu gestalten. Das fängt beispielsweise bei SAW an, geht über Inception bishin zur Mass Effect Trilogie.
    Wäre ein Happy End bei Mass Effect wirklich so schlimm gewesen? Zu sehen wie die Völker der Galaxie sich zusammenraufen und Ihre Welten gemeinsam wiederaufbauen oder wie sich Geth und Quarianer nach Jahren der Feindschaft die Hand geben? Wie sich Menschen und Turianer vor Freude umarmen? Stattdessen, unabhängig der letzten Entscheidung, zerstört man die Massenportale und trennt somit die galaktische Gemeinschaft.

    Ich hoffe wirklich auf ein besseres Ende, welches ja als DLC angeboten werden soll. Ich hatte meine "Romanze" übrigens mit Jack, auch wenn es da nicht aufs Bett hinauslief xD

  • Wario -

    Wie intim geworden? Da kann man mit Frauen schlafen? :D Muss ich mir die Serie doch mal genauer anschauen ;)