Fire Emblem Reviews: Genealogy of the Holy War

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    Fire Emblem Genealogy of the Holy War erschien am 14 März 1996 exklusiv in Japan für den Supr Nintendo und ist der vierte Teil des Fire Emblem Franchises, sowie der letzte Teil bei dem der legendäre Gunpei Yokoi als Produzent beteiligt war.
    Genealogy of the Holy War ist ähnlich wie schon Gaiden einer dieser Ableger eines Franchises, welcher haufenweise Änderungen macht und sich somit stark von den anderen Teilen des Franchises abhebt. Anders als Gaiden gilt Genealogy of the Holy War allerdings nicht als "schwarzes Schaf", sondern gehört zu den fünf Spielen, die am meisten von Fans als bestes Fire Emblem deklariert werden (die anderen vier sind: Blazing Sword, Path of Radiance, Radiant Dawn und Awakening). Ich selbst gehöre zu den Leuten, für die Genealogy of the Holy War das beste Fire Emblem ist, weswegen ich mich wahnsinnig freue euch mitzuteilen, was dieses Spiel so besonders macht und warum ich es für ein fantastisches Meisterwerk halte.

    Die Story von Genealogy of the Holy War spielt auf dem Kontinent Jugdral und spielt in der selben Welt, wie auch die vorherigen drei Teile, auch wenn Genealogy of the Holy War nur wenig hat was seine Geschichte mit der der vorherigen Teile verbindet.
    Lange vor den Ereignissen von Genealogy of the Holy War gab es auf dem Kontinent Jugdral nur die Republik Gran, diese wurde allerdings zerstört vom Bischof Galle, welcher einen Pakt mit dem Gott Loputousu eingegangen war. Anschließend ernannte Galle sich selbst zum Kaiser des neuen Lopto Imperiums unter dem alle, welche Loputousu nicht anbeteten, zu Sklaven wurden und großes Leid zu ertragen hatten.
    Lange nach Galle's Tod hatte sich eine große Befreiungsarmee gebildet, die es sich zum Ziel gemacht hatte das Lopto Imperium zu Fall zu bringen. Unglücklicherweise hatten sie keinen Erfolg und die Befreiungsarmee war schon bereit in der Wüstenfestung Darna eine letzte hoffnungslose Schlacht zu schlagen. Doch geschah das sogenannte "Wunder von Darna". Zwölf Götter, angeführt vom Gott Naga, traten zu zwölf außergwöhlichen Männern und Frauen der Befreiungsarmee und gaben jedem von ihnen eine heilige Waffe von unvergleichbarer Macht, die nur von ihnen und ihren Nachfahren geführt werden kann.
    Mit Hilfe dieser heiligen Waffen gelang es den zwölf Männern und Frauen, die später bekannt wurden als die "Zwölf Kreuzritter", dann auch das Lopto Imperium zu besiegen.

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    Nicht wenige Charaktere in Genealogy of the Holy War sind Nachfahren von einem oder mehreren Kreuzrittern.

    Nun sind 100 Jahre vergangen seit dem Sturz des Lopto Imperiums und es bahnt sich erneut ein großer Krieg an. Das Königreich Isaac hat die Wüstenfeste Darna überfallen, was zu einem großen Massaker geführt hat. Die Bevölkerung des Königreiches Grandbell ist entsetzt von der Brutalität dieses Ereignisses und fordert Vergeltung für die Toten des Massakers von Darna.
    Aus diesem Grund führt Prinz Kurth die Armee Grandbells durch die Yied Wüste, um Krieg gegen Isaac zu führen.
    Allerdings nimmt das Königreich Verdane die Gelegenheit war, bricht ihr Bündnis mit Grandbell und fällt in Grandbell ein während dieses nicht über den größten Teil seiner Truppen verfügt.
    Zuerst fällt Verdanes Prinz Gandolf in die Grafschaft Jungby und erobert diese schnell, da die meisten Ritter Jungbys am Krieg mit Isaac teilnehmen. Hierbei wird auch Lady Aideen gefangengenommen.
    Nun liegt es an Sigurd, dem Sohn des Grafen von Chalphy und ein Nachfahre des Kreuzritters Baldur, und einigen ihm treu ergebenen Rittern und Freunden, Verdane zu vertreiben und Aideen zu retten.
    Zwar mag die Geschichte anfangs noch recht simpel erscheinen, aber im Laufe des Spiels gibt es noch viele Plottwists und die Geschichte wird deutlich komplexer. Auch ist alles lange nicht so simpel schwarz und weiß, wie es zu Anfang erscheinen mag. So begegnet der Spieler Charakteren aus verschiedenen Ländern, die mal sympathisch sind und mal eindeutige Antagonisten, wodurch sich klar zeigt, dass es kein gutes und kein böses Land gibt. Dies wird auch noch dadurch verstärkt, dass im Laufe des Spiels immer mehr Details über den Krieg mit Isaac ans Licht kommen und auch im eigenen Land nicht nur Verbündete zu finden sind, denn einige der anderen Grafen sind Sigurd und seinem Vater Byron nicht gerade freundlich gesinnt.
    Genealogy of the Holy War hat vor allem auch eine sehr epische Geschichte, die sich nicht nur über mehrere Länder eines Kontinents, sondern auch über zwei Generationen erstreckt. Wobei die zweite Generation hier ähnlich funktioniert als hätte man sowohl den ersten Teil einer Geschichte als auch dessen Nachfolger auf ein und dem selben Modul. Entsprechend spielt die zweite Generation auch mehrere Jahre nach dem Ende der ersten Generation und hat Sigurds Sohn Celice als Hauptcharakter. Genaueres über die Geschichte der zweiten Generation werde ich in diesem Review übrigens nicht sagen, da ich sonst die größten Plottwists der ersten Generation spoilern müsste.
    Eine Nebenwirkung der zwei Generationen ist im übrigen, dass der Spieler in jeder Generation weniger Einheiten zur Verfügung hat als in den meisten Fire Emblems. Allerdings hat dies den Entwicklern ermöglicht, trotz der großen Platzbeschränkungen, die Persönlichkeiten der Charaktere mehr zu entwickeln als dies zuvor in Fire Emblem der Fall war. Neu in Genealogy of the Holy War ist nämlich, dass Charaktere mitten in den einzelnen Kapiteln und unter bestimmten Bedingungen Gespräche mit einander zu führen, wodurch zum ihre Persönlichkeiten deutlicher Dargestellt werden, weitere Details über die Spielwelt etabliert werden und viele Charaktere nicht mehr so stark aus der Story zu verschwinden scheinen, nach ihrer Rekrutierung (ein Problem, welches auch in heutigen Fire Emblems noch immer stark vertreten ist). Natürlich sind die Entwickler trotz weniger Charakteren noch immer stark eingeschränkt in Sachen Speicherplatz und so haben nicht alle Charaktere gleich viele Gespräche, aber zu mindestens hat jeder welche und die Persönlichkeiten aller Charaktere sind durchaus sympathisch und nicht wenige haben auch interessante Hintergrundgeschichten.

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    Charaktere können nun innerhalb von Kapiteln Gespräche mit einander führen.

    Eines der Highlights an Charakteren ist tatsächlich der Hauptcharakter Sigurd, welcher nicht nur sympathisch ist, sondern auch ein interessanter Charakter mit klar erkennbaren Stärken und Schwächen. Besonders ist zu bemerken wie sehr seine Persönlichkeit mit dem Setting harmoniert. Denn Genealogy of the Holy War spielt in einer Welt die wohl am ehesten von allen Fire Emblem Spielen dem europäischen Mittelalter nachempfunden ist. Folglich ist auf Jugdral Verrat, List und politisches Mächteranken an der Tagesordnung und das Spiel verschönert auch nichts an der Realität einer solchen Welt, in der es üblich ist nach einem Krieg die Herrscherfamilie des Verlierers vollends auszulöschen, wobei niemand egal welches Alter oder Geschlecht verschont wird und die Frauen der Herrscherfamilie mit ziemlicher Sicherheit vergewaltigt werden, bevor sie getötet werden.
    In dieser Welt befindet sich nun Sigurd, der ein ehrenvoller Mann ist, welcher fest an seinen Prinzipien hält und einfach versucht das Richtige zu tun und deswegen im Laufe des Spiels kein leichtes Leben hat. Tatsächlich lässt sich Sigurd gut vergleichen mit Thorolf Skallagrimsson aus dem Klassiker Egil's Saga (oder um ein Beispiel zu nehmen mit dem mehr Leute vertraut sind: Jon Snow aus Game of Thrones). Hier zeigt sich auch gleich deutlich wie stark die Geschichte von Genealogy of the Holy War von klassischer Literatur und auch Mythologie beeinflusst ist (so ziemlich jede Person und jeder Ort ist benannt nach einer mythologischen/historischen Person oder einem mythologischen/historischen Ort).
    Auch die Antagonisten haben ein großes Lob verdient, denn diese haben alle Gründe für ihre Handlungen und viele davon sind sehr realistisch und glaubwürdig. Manche Antagonisten liegt haben sogar recht ähnliche Ideale wie die Hauptcharaktere, allerdings schlagen sie völlig andere Wege ein, um ihren Idealen Geltung zu verschaffen. Oftmals ist der Spieler auch gezwungen gegen Leute zu kämpfen, die ihm sympathisch sind und eigentlich keine schlechten Menschen, sondern lediglich Leute die aus den verschiedensten Gründen auf anderen Seiten kämpfen als der eigenen.
    Besonders gegen Ende der zweiten Generation kämpft der Spieler gegen viele Gegner, die für Rache und Familienehre kämpfen, da ihre Verwandten im Laufe des Spiels von den Armeen Sigurds und Celices getötet worden sind.
    Im Endeffekt hat selbst beim Ende kein völlig glückliches Gefühl, da so viele gute Menschen gestorben sind und das Spiel einem auch klar macht, das auch wenn das Spiel vorbei ist, es noch viel Arbeit zu tun gibt, denn am Ende sind viele Nationen Jugdrals vom Krieg verwüstet und müssen wieder aufgebaut werden.

    Bevor ich nun gleich erkläre warum das Gameplay so anders ist als in anderen FEs, erst mal ein paar Worte zur Grafik und zum Sound. Grafisch ist Genealogy of the Holy War ein starke Verbesserung im Vergleich zu Mystery of the Emblem. Farben sind kräftiger, die Sprites (vor allem die Kampfsprites) haben viel mehr Details und auch die Animationen sind flotter und geschmeidiger. Auch die Portraits der einzelnen Charaktere sehen besser und es werden weniger Portraits wiederverwendet als noch in Mystery of the Emblem, Charaktere, die in beiden Generationen eine Rolle spielen, haben sogar zwei Portraits, um zu zeigen das sie gealtert sind.

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    Seit Mystery of the Emblem hat sich grafisch so einiges getan.

    In Sachen Musik hat sich Yuka Tsujiyoko wirklich selbst übertroffen. Die OST von Genealogy of the Holy War hat eine enorme Zahl von mehr als 100 Tracks und schafft es trotz dieser hohen Zahl eine Vielzahl an fantastischen Tracks abzuliefern. Besonders toll ist, dass die Musik im Spiel gut benutzt wird, um zur Stimmung beizutragen. So hat jedes der 12 Kapitel sein eigenes Theme, sowie auch jede Nation auf dem Kontinent (mit Ausnahme von Grandbell, welches sogar 3 hat).
    Besonders hervorzuheben sind hier: "Chapter 1: Girl of the Spirit Forest", "Isaac Army", "Yied Army", "Chapter 3: Lion King Eltshan", "Chapter 5: Doors of Destiny", "Grandbell Army 2", "Chapter 6: Light Inheritor", "Chapter 9: For Whose Sake", "Celice's Theme" und "Final Chapter: The Final Holy War".

    Wie üblich in Fire Emblem führt der Spieler auch in Genealogy of the Holy War verschiedene Charaktere über eine Karte, die in Quadrate unterteilt ist und hat dabei ein bestimmtes Ziel auf jeder Karte zu erledigen, um fortfahren zu können. Anders in Genealogy of the Holy War ist nun das es zwar nur 12 Kapitel/Karten gibt, diese aber so groß sind, dass sie im Grunde 2-4 Kapiteln in einem gewöhnlichen Fire Emblem entsprechen. Natürlich hat diese Größe auch einen Sinn, denn jedes der Kapitel stellt einen bestimmten Teil des Kontinents Jugdral dar. Dabei stimmen die Karten der einzelnen Kapitel tatsächlich mit der Weltkarte des Spiels überein. Somit hat der Spieler im gesamten Spiel das Gefühl wirklich Schlachten in Gebieten auszutragen, die es auf diesem Kontinent auch wirklich gibt, anstatt nur einen Ort vorgesetzt zu bekommen, welcher nur für diese eine Schlacht zu existieren scheint. Teilweise sind einzelne Karten in diesem Spiel sogar ganze Länder, was perfekt die epische Geschichte des Spiels widerspiegelt.
    Auf jeder dieser Karten ist Aufgabe des Spielers feindliche Burgen zu erobern, während er auch dafür sorgen muss, dass seine eigene Burg nicht erobert wird, denn sonst winkt ein Game Over.

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    In diesem Spiel haben alle Armeen auf der Karte ihre eigene Phase, sowie ihre Heimatburg und ihren eigenen Anführer.

    Weiterhin kämpft man auf diesen großen Karten auch nicht Gegner, die wie in anderen FEs über ide ganze Karte verstreut sind, sondern gegen organisierte Armeen, die in Formationen auf den Spieler einmarschieren. Hierdurch spielt sich Genealogy of the Holy War deutlich anders, da es viel wichtiger ist ,als in anderen Teilen, die eigenen Leute so zu positionieren ,dass man eine große Welle an feindlichen Angriffen überstehen kann.
    Leider haben diese großen Karten auch einen Nachteil. Es kann schonmal etwas lange dauern die eigene Armee über die großen Karten zu bewegen und die großen Armeen, denen man sich im Spiel stellt, sorgen dafür das einzelne Runden auch mal ziemlich lange dauern können.
    Genealogy of the Holy War erhöht auch deutlich die Klassenvielfalt, vor allem durch die Anwesenheit von mehreren Hybrid-Klassen, die sowohl Magie als auch physische Waffen verwenden, da Magie und Stärke nun zwei getrennte Werte sind. Außerdem sind Klassen viel individueller als zuvor, da alle Klassen nun eigene Maximalwerte besitzen. Auch Waffenränge tragen zur Individualität der Klassen bei. Waffenränke sind ein neues System, bei welchem Buchstaben von C-A verwendet werden, um zu zeigen wie gut die Waffen eines Waffentyps sind, die die Einheit verwenden kann. Der Waffenrang einer Klasse ist sehr wichtig, da dieser festgelegt ist und nur steigen kann, wenn der Charakter promoted wird.
    Promotion funktioniert auch anders, als in anderen FEs, denn besondere Items sind hier unnötig, um zu promoten und ein Charakter kann erst ab Level 20 promoten. Das Level des Charakters wird auch nicht länger zurückgesetzt, stattdessen ist das Maximallevel nun 30.
    Geneaology of the Holy War hat auch einiges an den Waffentypen verändert, so gibt es nun deutlich mehr magische Waffen als zuvor, Stäbe wurden um Stäbe erweitert, die Statuseffekte wie zum Beispiel Schlaf auslösen können und Magie wurden nun aufgeteilt in fünf verschiedene Typen: Donner, Feuer, Wind, Licht und Dunkel. Damit verbunden wird auch zwei Features eingeführt, welches Fans späterer Teile durchaus bekannt sein dürfte, das Waffendreieck und das Magiedreieck.
    Dies bedeutet es gibt nun Waffentypen, die besser sind gegen andere Waffentypen, ganz nach den altbekannten Schere-Stein-Papier-Prinzip. So sind Schwerter nun stark gegen Äxte, welche wiederum stark gegen Lanzen sind und diese sind wiederum stark gegen Schwerter und Bögen sind neutral gegen alle anderen. Bei Magie verhält es sich ähnlich: Feuer ist stark gegen Wind, Wind ist stark gegen Donner und Donner ist stark gegen Feuer, wobei Licht und Dunkel neutral zu einander sind, aber beide stark gegen Feuer, Wind und Donner sind. Hierdurch ergibt sich ein Bonus, den der Spieler zu seinem Vorteil nutzen kann, der weder zu klein ist, um unnütz zu sein und auch nicht zu groß ist, wodurch dieses Feature keine dominante Rolle im Spiel hat.
    Ein Problem in Genealogy oft the Holy War ist leider das Balancing der Waffentypen, welches alles andere als optimal ist, besonders Äxte und Feuermagie sehr eindeutig anderen Waffentypen unterlegen. Außerdem sind heilige Waffen viel zu mächtig.

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    Insbesondere Holsety ist berüchtigt selbst im Vergleich mit anderen heiligen Waffen zu mächtig zu sein.

    Neu sind auch die sogenannten Führungssterne, die darstellen wie gut ein Charakter im führen von Truppen ist. Durch diese bekommen Charaktere im Umkreis von 3 Feldern eine höhere Trefferchance und es erhöht sich auch ihre Chance Angriffen auszuweichen. Da Feinde Führungssterne oft in größerer Quantität haben, als der Spieler, ändert sich so auch die Strategie des Spielers, denn oft ist es sehr wichtig den Anführer einer Armee als erstes auszuschalten, da er seinen Untergebenen einen großen Bonus gibt.
    Neu sind auch Skills, die Charakteren besondere Fähigkeiten geben, die je nach Fähigkeit entweder passive Bonusse sind, oder aktive Fähigkeiten, die eine bestimmte Chance haben im Kampf aktiviert zu werden. Skills sind in zwei Kategorien unterteilt Soldaten- und Bürgerskills. Soldatenskills sind Skills, die von der Klasse des Charakters festgelegt sind und Bürgerskills sind persönliche Skills des Charakters und auch die einzigen Skills, die an Kinder vererbt werden.
    Eine der wohl größten Neuerungen von Genaealogy of the Holy War ist das Generationensystem. Im Laufe des Spiels können zwei Charaktere sich verlieben, wodurch sie zum einen besser kämpfen, wenn sie nebeneinander stehen (ähnlich wie Supportboni) und zum anderen ergeben sich aus jedem Paar immer zwei Kinder, welche sich dann in der zweiten Generation dem Spieler anschließen. Zwar gibt es Ersatzcharaktere, die der Spieler bekommt falls er eine oder mehrere Frauen nicht verkuppeln sollte, allerdings sind diese für gewöhnlich nicht so gut wie die Kindercharaktere. Der Spieler muss auch darauf achten, was er den Charakteren der zweiten Generation vererbt, denn sowohl Skills als auch das Inventar der Eltern wird vererbt. Außerdem haben die Werte, sowie die Wachstumsraten der Eltern auch Einfluss auf die Startwerte und die Wachstumswerte der Kinder. Ein besonders wichtiger Faktor ist auch heiliges Blut, denn Charaktere mit heiligem Blut haben bessere Wachstumsraten und automatisch einen höheren Waffenrang in dem Waffentyp mit dem ihr Kreuzritter Vorfahre verbunden wird und Charaktere mit einer starken Konzentration an heiligem Blut sind die Einzigen, die heilige Waffen verwenden können.
    Durch das Generationenystem hat das Spiel einen großen Wiederspielwert, da einfach eine Menge an Kombinationen möglich sind.

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    In Genealogy of the Holy War können sich zwei Charaktere verlieben....

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    ....wodurch auch Kinder entstehen, die mit den richtigen Kombinationen zu wahren Bestien auf dem Schlachfeld werden können.

    Genealogy of the Holy War ist ein geniales Spiel, welches mit viel Wiederspielwert punkten kann, sowie zahlreichen Neuerungen, die sowohl helfen das Spiel von anderen seiner Art abzuheben und auch das Fire Emblem Franchise als ganzes voran gebracht haben. Außerdem hat das Spiel auch die meiner Meinung nach beste Story, die je in einem Fire Emblem erzählt wurde, sodass die Probleme des Spiels, also das schlechte Balancing und die Langatmigkeit mancher Momente im Spiel kaum ins Gewicht fallen. Genealoyg of the Holy War ist für mich ohne Frage das beste Fire Emblem aller Zeiten.

    Danke das ihr euch die Zeit genommen habt diese wirklich lange Review zu lesen und hoffe ihr lest meinen Blog auch das nächste mal, wenn ich euch ein Combo-Review präsentiere.
    Also bis zum nächsten mal wo ich sowohl BS Fire Emblem Akaneia Saga als auch dessen Remake für den DS unter die Lupe nehmen werde.

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    Vorherige Fire Emblem Reviews:
    Dark Dragon and the Sword of Light
    Gaiden
    Mystery of the Emblem

    Nachfolgende Fire Emblem Reviews:
    Akaneia Saga
    Týr er einhendr áss
    ok ulfs leifar
    ok hofa hilmir

    478 mal gelesen

Kommentare 6

  • rakuen -

    @Lolidragon:
    Danke das mich auf die Rechtschreibfehler hinweißt, ich werd zu sehen, dass ich in Zukunft meine Texte genauer durchgehe.

  • Lolidragon -

    Auf Genealogy of the Holy War hatte ich mich in deiner Reihe am meisten gefreut, weil es mich am meisten interessiert hat :)
    Und jetzt bekomme ich lust es zu spielen, haha. (bin noch nicht dazu gekommen die älteren Teile mal zu testen, aber on Genealogy hört man viel gutes :))Wirklich sehr gut geschrieben, ohne Spoiler wie es sein soll!
    Mit diesem Spiel wurde ja noch ein richtiger Schritt in die "richtige" Richtung gemacht - immerhin wurde viel von hier auf die weiteren Teile übernommen :)
    Freue mich schon auf die weitere Spiele!

    Eins noch: Liest du das was du liest nochmal durch? Teils sind kleine Rechschreibfehler oder auch Satzfehler wo ein Wort fehlt drin. Es stört den Lesefluss nicht wirklich, aber man wills erwähn haben ;)

    Dann noch ein Danke für die wunderbare Blogreihe und mach weiter so!

  • rakuen -

    @EinName:
    Danke für das Lob und es freut mich das ich als Veteran mit gut 11 Jahren an FE Erfahrung jemandem, der noch recht unerfahren mit dem FE-Franchise als ganzes ist, etwas mitteilen kann, was ihn interressiert. Was natürlich auch genau das ist was ich mir erhofft habe, als ich diese Blog-Reihe gestartet habe.

    Übrigens hab ich gerade eben noch ein Bild am Ende eingefügt (als kleine Vorschau auf BS Fire Emblem Akaneia Saga).

  • EinName -

    Ich habe den Blog auch gleich mal mit 5 Sternen benotet. Es ist echt ausführlich und gut geschrieben und für jemanden wie mich, der nur Teil 13 und 8 spielte, ist das echt interessant. Freue mich schon auch Teil 5 :)

  • rakuen -

    @Minority:
    Das freut mich natürlich das es dir so gefällt und keine Sorge im Moment habe ich nicht vor mit dieser Blog-Reihe aufzuhören.
    Übrigens lustig das Path of Radiance dein erster Teil, der war zwar nicht mein erster Teil, aber es war durchaus derjenige der mich zu dem Fire Emblem Fan gemacht hat, der ich heute bin.

  • Minority -

    Wollte nur kurz erwähnen dass ich diese Blog-Reihe liebe, da ich selber ein großer Fire Emblem Fan bin seit dem Gamecube Teil, habe auch alle in Deutschland erhältlichen Fire Emblem Spiele gezockt, jedoch weiß ich relativ wenig über die "Oldies" der Serie und liebe deswegen diese Reviews , bitte weiterführen
    ( 5 Sterne :D )