Gewagte NX-Prognose 1.5

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  • Hallo zusammen,

    seit meinem letzten Beitrag ist etwas Zeit vergangen. Zeit genug um nochmal über Konzepte nachzudenken und sich durch die Gerüchte-(Fake)-Flut inspirieren zu lassen. Auch wenn ich an meinen grundsätzlichen Ideen immer noch fest halte, kamen mir in letzter Zeit immer mehr Zweifel, so dass es zu einer Überarbeitung des Konzeptes kam.

    Wer den ursprünglichen Blogeingtrag noch nicht gelesen hat, kann das hier tun.
    Zur Erinnerung aber noch eine kleine Zusammenfassung.

    Was bisher geschah

    Mein ursprüngliches Konzept umfasste 3 Komponente: Einen Controller, eine mobile schwarze Box und eine Docking Station, die aus der mobilen Box eine Heimkonsole macht.
    Zur besseren Übersicht taufe ich die mobile Box Nintendo NX Go(NXG) und die Docking Station Nintendo NX Home(NXH).
    NXG ist als mobile "Heimkonsole" gedacht. Sie kann per Funk über Smartphone-App oder einem HDMi-Dongle Verbindung zu jedem Bildschirm aufnehmen, den man bei sich hat, um darauf das Spielgeschehen anzuzeigen.
    Die NXH dagegen, ist eine Dockingstation, in die die NXG kommt um das ganze in eine vollwertige Heimkonsole zu verwandeln. Sprich sie kann den Akku der NXG aufladen und verbessert die Leistung auf Heimkonsolen-Niveau.
    Der Controller ist dann ein mehr oder weniger klassisches Pad, welches für NXG und NXH benutzt werden kann.
    Bei diesem Konzept würde die NXG zuerst erscheinen und dann später im Jahr 2017 die NXH als Erweiterung.

    Warum mir das nicht mehr so gefällt
    Das größte Problem sehe ich in der NXH. Nur als Dockingstation zwingt man dann quasi jeden die NXG zu kaufen, was einigen wohl nicht gefallen würde.
    Weiterhin ist der Aspekt der Leistungs-Erweiterung sehr schwer umzusetzen. Stopft man die ganze konkurrenzfähige Leistung in die mobile NXG samt Akku, kann man das Teil nicht mit einem vernünftigen Preis anbieten. Noch dazu werden auch noch Entwickler gezwungen eine funktionierende Version für die leistungsschwächere NXG zu erstellen.

    Ein sehr großes Problem ist das ganze aber im Bereich Marketing. Sicherlich kann man die NXG als geilen und starken Handheld sehen. Durch die Fähigkeit, sich an jedes Display anschließen zu lassen wird es aber gleichzeitig auch mit der PS4 und XBO verglichen werde. Hier hätte man aufgrund des mobilen Charakters aber das nachsehen.
    Im Weinachtsgeschäft also mit einer schwächeren (aber mobilen) Konsole anzutreten und dann das komplette Heimkonsolensystem erst später anzubieten, könnte direkt zur Fehlgeburt des neuen Systems werden.

    Was tun?
    Die Lösung ist relativ einfach. Die NXH muss eigenständig laufen und als traditionelle Konsole im Weinachtsgeschäft erscheinen, bis die NXG später im Jahr erscheint. Beide Systeme teilen sich wieder den gleichen Controller und die NXG kann dann später 2017 mit ungefährer Wii U Leistung erscheinen.

    2 Hardware eine Software:
    NX soll weiterhin mehr ein Ökosystem als zwei komplett getrennte Konsolen sein. Es soll daher ohne weiteres möglich sein für NXG und NXH mit der gleichen Software zu entwickeln. Die Stärke liegt in den geringen Hürden:
    Entwickler werden durch eine stärkere Leistung dazu getrieben ihre spiele auch auf der NXH erscheinen zu lassen. Ist das Spiel erstmal auf der NXH, ist es ein sehr geringer Aufwand, das Game auf die NXG runterzuschrauben. Somit hat man schnell ein Spiel für beide Konsolen geschaffen. Für den NXG-Launch stehen dann bereits viele Ports von NXH zur Verfügung. Nintendo könnte das auch noch etwas weiter treiben und NX-Ports von den erfolgreichsten WiiU-Spiele anbieten, die auf Grund der geringen WiiU-Verkaufszahlen sicherlich noch Anreize für nicht WiiU-Besitzer liefert.

    Als physische Speichermedien würde ich Disks und Cardriges empfehlen. Da viele Titel ja dann für beide Systeme erscheinen, kann man so auch den weniger informierten Kunden ein gutes Unterscheidungs-Merkmal liefern. Wenn man eine Version besitzt sollte dann auch über My Nintendo es möglich sein, die andere Version kostenlos/vergünstigt zu erwerben. Das letzte Wort hat da natürlich der Entwickler/Publisher.

    Man könnte auch einen Adapter für die NXH anbieten, der es ermöglicht NXG-Cadriges abzuspielen. Falls das hardwaremäßig zu schwierig wird, kann man aber die NXH über die NXG ansteuern um auch die mobilen Spiele auf dem großen Bilschirm zu zocken(falls man keine Lust hat den HDMi Dongle hinten am Fernseher zu befestigen und das Spiel nur für NXG erschienen ist). Weiterhin könnte auch die NXH das Bild auf Tablkets umleiten, sollte der Fernseher mal besetzt sein.

    Das OS:
    Es war ja schon oft die Rede, dass NXG und NXH sich die Firmware teilen könnte.
    Daraus ergibt sich natürlich auch, dass beide Systeme viel miteinander kommunizieren.
    Hierfür sehe ich grundsätzlich 3 Wege:
    1.Internet: Die Cloud schwebt dann auch endlich über Nintendo zum backup und Austausch von Speicherdaten.
    2.Handy: Die NXG wird nicht immer überall Internet haben. Die Kommunikation über das Handy via App ermöglicht das Handy als Zwischenspeicher zwischen NXG und NXH oder als Bindeglied zur Cloud, wenn die NXG mal kein Internet hat.
    3. Der Controller: Ein Controller für beide Systeme. Da bietet es sich auch direkt an einen kleinen 100mb Speicher einzubauen auf den man schnell nach der NXH-Session die neusten Speicherdaten drauf packt, um mit der NXG weiterzuspielen.

    Techspielereien wie damals der Schrittzähler erledigt einfach das Handy, mit dem beide Systeme kommunizieren können. Abwärtskompatibel wird das neue OS dann nicht sein, aber Nintendo wird betonen, dass WiiU Ports leicht zu bewältigen sind.

    Schlusswort
    So das wäre die überarbeitete Fassung zu meiner NX-Prognose.
    Die NXG ist hierbei etwas untergegangen, da sich im wesentlichen nicht viel ändert.
    Man könnte noch darüber nachdenken aus Kostengründen den HDMi-Dongle separat anzubieten.

    Wie immer freue ich mich über jegliche Anmerkungen und Kritiken.
    Bis dahin: Fröhliches NX-warten :)

    P.S: So eben hat mich mein Onkel angerufen, der Hausmeister im Nintendo HQ ist. Hat bestätigt, dass das alles so stimmt, daher: Confirmed.

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