Mein Spiel des Monats April

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  • Wenn das beste aus Harvest Moon und Rune Factory aufeinander trifft, was kommt dann dabei heraus? Richtig, eines der epischsten Indiegames der letzten Jahre! Als großer Fan der Harvest Moon Serie musste ich mir dieses Spiel natürlich zulegen. Im Gegensatz zu der zuletzt schwächelnden Serie von Natsume, macht Stardew Valley vieles richtig. Zunächst sei da die Vielfälltigkeit der Landschaften, Charaktäre und Gegenstände zu nennen. Während in Harvest Moon das Gebiet, das man erkunden konnte, doch fast immer recht überschaubar war, bietet Stardew Valley Bereiche, die erst nach und nach freigeschaltet werden.

    Im Kern habe ich mich sofort an das allererste Harvest Monn vom Super NES erinnert gefühlt. Der Grafikstil ist ähnlich, das Gameplay fühlt sich auch ähnlich an. Doch schon nach den ersten paar Tagen im Spiel, merkt man den Unterschied.

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    Was mir ganz besonders gefallen hat, ist die Story. Nicht nur, das es um das typische: junger Mann / junge Frau erbt Farm und muss sie wieder rentabel machen geht, im Spiel gibt es noch einige weitere Haupthandlungsstränge. Diese sind eng verwoben mit der Mine, dem Abwasserkanal, dem alten Gemeindegebäude und anderen Etablisements.

    Um so weiter ich im Spiel voran gekommen bin, um so weiter entfalteten sich auch die Geschichten hinter den genannten Orten. Fast könnte man sagen, Star Dew Valley hat auch eine gehörige Prise RPG Luft geschnuppert und sich Anleihen bei Spielen wie Secret of Mana, The Legend of Zelda und Dragon Quest geholt. Die Farm selbst kann man derart groß ausbauen, das man völlig unabhängig von den ressourcen um das Gebiet um die Farm herum leben könnte. Dann verpasst man allerdings die tolle Story und einige wirklich seltenen Ressourcen gibt es nur an den genannten Orten zu finden.

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    Der Soundtrack ist unglaublich liebevoll gemacht. Pro Jahreszeit gibt es, je nach Wetterlage, drei verschiedene Musikstücke. Zudem hat jeder Ort seine eigene, unverkennbare Musik. Auch die Sounds, wie Blätterrauschen, Vogelzwitschern oder Wasserplätschern sind sehr schön umgestetzt und untermalen die Atmosphäre des Spiels zusätzlich. Als Beispiel sei dieses Lied hier genannt, welches im Sommer zu hören ist:



    Fazit:

    Stardew Valley ist der wahr gewordene Traum aller Harvest Moon Fans, ohne dabei an Eigenständigen Ideen zu sparen. Seit Baum der Stille habe ich mir ein Spiel wie dieses gewünscht und es hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen. Jeden Tag mindestens 4 Spielstunden und das JEDEN Tag seit Ende März, sprechen wohl für sich. Für mich das beste Indiegame seit Jahren, Suchtfaktor sehr hoch, Mitsummgefahr bei den Liedern ebenfalls :) Tipp: Ich habe es mir, aus Gründen der DRM rechte, auf GOG geholt, nicht auf Steam.

    Das war mein Spiel des Monats April, vielleicht habe ich euch ja neugierig gemacht :) Bis Ende Mai dann.

    366 mal gelesen

Kommentare 1

  • Kraxe -

    Ich hab das schon beim letzten Mal gelobt, aber jetzt wieder. Solche Blogeinträge mag ich einfach. :) Deshalb gibts auch eine Bewertung was ich sonst nicht mache. Ich finde das echt super von dir. Es liest sich alles sehr gut, weshalb ich dem Spiel wohl eine Chance geben werde. Aber zuerst spiele ich Evoland II.