Kapitel 5: Tutorial-Projekt - Versuchskan...Yoshi wird farbig und bunt!

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Hallöchen ihr Lieben,

    vielen Dank schonmal vor ab das Ihr euch mein kleines Tutorial wieder zu Gemüte führt und ohne langes Geschwafel geht es dann auch gleich mal los.
    Ihr habt in der letzten Umfrage und durch die Kommentare, bzw. PNs entschieden, dass ich Yoshi in diesem Kapitel einen neuen Look verpassen soll und das sozusagen für euch direkt dokumentiere. Das Ganze läuft ein wenig anders, als in den vorherigen Kapiteln, weil ich die einzelnen Schritte mit Überschriften kennzeichnen werde, dann gibt es ein kleines Bild dazu und dann entsprechend die Erklärung dazu, was ich genau gemacht habe und bestenfalls noch warum.

    Ich möchte hierbei vorab noch betonen, das ich mit dieser Reihenfolge und Herangehensweise die bestmöglichen Erfahrungen gemacht habe, das bedeutet nicht das ich Allwissend bin oder man das so machen muss. Es soll einfach mal einen Anreiz geben und zeigen, wie aus einem Amiibo mit Bemalung allein, schon einiges verändert und angepasst werden kann.


    Vorbereitung und mein kleines Chaos:

    Mein kleines Chaos, noch ist es relativ unspektakulär. Die Farben sind bereit gelegt, das Malerkrepp ist auch schon zurecht gelegt, etwas weißes Papier (dazu komm ich noch genauer), die Bilder sind am Pc aufgerufen, Musik oder ein Let's Play habe ich mir vorsorglich auch schon aufgerufen, die Pinsel sind schon leicht eingweicht bzw. befeuchtet, das Wasser ist bereit und gleich kanns losgehen.
    Ich weiß, es ist viel Kram und in der Regel brauche ich bei den Miniaturen des Tabletop sehr viel weniger, was aber meistens daran liegt das ich mein Farbschema schon habe, Farbe auf der Base völlig egal ist und ich mir aber auch keine Gedanken machen muss, ob Wasser oder Farbe irgendwo reinlaufen kann.
    Warum ein weißes Stück Papier bzw. eine Pappe? Ganz einfach, dann kann der Pinsel rumkullern oder meine Finger irgendwo abwischen und das stört letztlich kein Stück. Hinterher schmeißt man die Pappe einfach weg (ich nehme meistens Pizzakatrons, von Fertigpizzen).
    Warum Farbe auf der Base egal ist? Ganz einfach: Beim Tabletop wird hinterher meistens die Base beklebt und bemalt. Darum sind unsaubere Farbfehler egal ^^
    Bei den Amiibo ist das aber wichtig.

    Kleiner TIpp am Rande von mir:
    Setzt euch bequem hin, sorgt dafür das ihr ein wenig Platz habt um euch herum. Wenn sich das Malen hinzieht, dann ist das auf Dauer nicht gut für den Rücken und Nackenbereich. Bewegt euch ab und an ein wenig, streckt euch... Wenn dann etwas Platz da ist, braucht ihr auch keine Angst zu haben, gegen den Tisch zu stoßen oder ähnliches.


    Vorbereitungen Teil 2 - Fesselt das Versuchsobjekt!





    Klingt schlimmer als es ist. Ich habe nur die Base abgeklebt mit Malerkrepp und Frischhaltefolie, bzw. Klopapier. Grund ist simpel, denn ich möchte meinen Amiibo nicht beschädigen, den NFC Chip also schonen, aber vor allem verhindern, dass Wasser in den Sockel läuft. So ist es dicht. Klebeband würde ich übrigens nicht empfehlen, weil die Klebereste sich manchmal schwer entfernen lassen und durch die glatte Oberfläche ist es ein ziemliches gefummel, das wieder ab zu kriegen.
    Klopapier drumherum wickeln, Frischhaltefolie drüber, dann noch Malerkrepp drumherum und es hält, man kann es anfassen ohne Farbe auf dem Sockel zu verteilen und das sind Dinge, die man eigendlich immer Zuhause hat.


    einmal Bleachen kommt sofort:

    Tja, was soll ich sagen... Er ist weiß. Ich habe bisher jetzt die Grundierung aufgetragen (1 Schicht bisher) und jetzt darf er erst einmal ein wenig trocknen.

    So, jetzt ist genug Grundierung drauf. Es waren 3 Schichten (Schuhe 4x und das Grün sogar 6x -.-). Lieber öfter dünne Schichten machen, als zu dick und nur einmal. Dauert etwas länger, dafür ist das Ergebnis wirklich schön sauber. Die Grundierung kann ein wenig dickflüssig sein, vorallem bei den Farben von Gamesworkshop und Vallejo. Einfach mit etwas Wasser verdünnen, bis ihr die Konsistenz von Milch habt. Wirkt unglaublich dünn, aber mit zwei, drei Schichten wirkt es einfach perfekt.

    Daran sieht man auch sehr gut, wie Nintendo den Amiibo gefertigt hat, denn auf dem gefärbten Plastik hält die Farbe wesentlich besser, als auf der Farbe von Nintendo. Was bemerken wir also? Yoshi ist im Grunde aus weiß, der Panzer zumindest ist gefertigt und verklebt, das Grün ist gemalt. Manche Amiibo lassen sich super einfach bemalen (Pikachu, Lucario, Daraen) und andere sind ein absoluter Albtraum (Mario, Bowser, Link). Vorallem bei den ersten Amiibo hat Nintendo viel auf Farbe gesetzt. Zumindest sprechen meine Erfahrungen stark dafür.


    Jetzt aber, bitte mit Farbe! Und Bunt!:



    Jaha, jetzt geht es endlich an die Farbe. Und schon das erste Problem: Von Hell nach Dunkel oder von Dunkel nach Hell? Schwer. In diesem speziellen Fall ist es eigendlich egal, weil Yoshi schwarz wird, um ihn mehr an sein Smash Style anzupassen.
    Auch hier sei aber gesagt, lieber in schichten arbeiten. Tragt mehr Schickten auf (ca. 3x schwarz, 4x weinrot, 1x silber), um sauberer zu arbeiten. Mehr Schichten machen sattere Farben viel besser, als es eine dicke Schicht tut und ihr macht zwar vielleicht häufiger Fehler, könnt diese aber schöner wieder korrigieren. Wichtig vorallem: Es ist egal ob ihr euch vielleicht ein wenig bemalt, tue ich auch (sieht man an den Schuhen, an der Nase oder bei dem letzten Kapitel, an Gluraks Augen. Es passiert, aber wenn ihr dünne Schichten macht und euch Stück für Stück heranarbeitet, ist es garnicht so schlimm.

    Nach der Session muss der Gute erst mal trocknen. Lasst ihm immer genug Zeit zu trocknen, wascht zwischendurch auch den Pinsel und das Wasser aus, damit es nachher frisch und gut weiter gehen kann.

    Jetzt machen wir uns auf die Socken! Ähm an die Schuhe ^^' für den letzten Akt!



    Nach dem er getrocknet ist, habe ich die Sohlen bemalt, natürlich in mehren Schichten wieder. Hat auch gedauert, das seht ihr an dem Licht weil ich inzwischen die Zimmerlampe anmachen musste.
    Kleine Ausbesserungen habe ich auch schon vorgenommen, eine Schicht weiß noch mal über den Körper, damit es schön strahlt und auch entsprechend gut wirkt im Kontrast zu dem Schwarz.
    Bei Metallfarbe aufpassen, die lässt sich sehr schwer schichten und wird schnell matt, was aber in dem Fall bei dem Goldton wunderbar passt.

    Die kleinen Farbfehler auf dem Sockel war leider ein Missgeschick beim Entpacken, die Farbe war noch nicht ganz trocken <.< Das bessere ich aber morgen dann noch in aller Ruhe aus.
    Jetzt kann er ersteinmal austrocknen. Wichtig vor allem, aufpassen! Die Farbe ist jetzt noch relativ frisch, kann noch bröckeln oder Stoßschäden bekommen (später auch, aber nicht so extrem). Also gut trocknen lassen, darum steht er jetzt auf dem Regal und ich mach Schluss für heute ^^
    Morgen kommt dann der Lack auf den kleinen Kerl, nachdem ich den Sockel ausgebessert habe und dann ist er auch schon fertig und darf seinen verdienten Platz auf meinem Regal einnehmen.


    Fertig





    So, da ist er. Fertig, bemalt und bereit ordentlich auf die Mütze zu kriegen. Normalerweise besprühe ich meine Amiibo mit Lack, in dem Fall habe ich den aber mit einem Pinsel aufgetragen. Das sorgt für sauberes Arbeiten, verschwendet nicht zu viel Lack, sorgt für mehr Schutz für den kleinen Kerl und außerdem, wollte ich Klarlack auf seinen Schuhen, um den Glanz des Metalls hervorzuheben, aber Mattlack auf dem Rest seines Körpers. Welchen Lack und ob ihr welchen verwendet, könnt ihr natürlich selbst entscheiden.
    Aufpassen, testet den Lack vorher an etwas anderem, damit ihr sicher seid dass die Oberfläche nicht klebrig wird.

    Aufgeräumt habe ich schon gestern Abend ^^


    Schlusswort

    So, das war jetzt das kleine Kurs bzw. Tutorial-Projekt zum reinen Bemalen. Vielleicht hat es dem einen oder anderen Weselein ja geholfen, dass er zumindest nicht nur in stumpfer Theorie das alles sieht, sondern auch die direkte Wirkung dazu hat. Wie immer Kommentare und Fragen, Wünsche und co gern gesehen wenn ihr möchtet, PN's schreiben könnt ihr mir natürlich auch ^^

    Und nu?

    Tja, im nächsten und damit vermutlich letzten Kapitel, geht es ums modellieren und bemalen, aber großteils wirklich nur um das "Erschaffen" einer Figur. Ich möchte einfach grundsätzlich wie auch bei dem Kapitel hier, Stück für Stück zeigen wie man soetwas angehen kann, weil ich aus eigener Erfahrung weiß wie schwer es sein kann, vor der Masse zu sitzen, zu wissen was man machen möchte aber beim besten Willen keine Ahnung hat... Wie man das überhaupt jetzt genau richtig anfängt, damit es wird, wie es werden soll.

    Auf jeden Fall bedanke ich mich recht herzlich bei meinen Lesern, wünsche euch viel Spaß und Erfolg, wenn es für einige an den eigenen, bemalten Custom Amiibo geht und... vielleicht bis zum nächsten Kapitel, ich würde mich jedenfalls sehr freuen.

    Eure Lady
    Der größte Feind des Menschen, ist der Mensch selbst. Welche Maus wäre schon so blöd, eine Mäusefalle zu erfinden? xD

    ~~~~~~~~~~~

    In meinem Blog entsteht bald ein Custom-Amiibo Tutorial ^,..,^

    117 mal gelesen