Retail VS Digital

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  • Einleitung <3
    Herzlich Willkommen zu meinem ersten Blog im Jahr 2018.

    Wir sind ja im Herzen alle leidenschaftliche Gamer und der eine bevorzugt vielleicht digitale Spiele aus dem Nintendo e-Shop und der andere bevorzugt vielleicht Retailspiele direkt aus dem Videospieleladen oder beides. In diesem Blog geht es darum die Unterschiede zwischen Retail und Digital herauszufinden und zu überlegen ob das was manche Third Party Entwickler machen in Ordnung ist oder nicht und wie ihr zu diesem Thema steht. Dieses Thema beschäftigt mich schon seit einiger Zeit und heute hatte ich die Lust dieses Thema mit euch zu teilen. Ich wünsche euch allen viel Spaß beim lesen meines Blogs.

    Retail, Digital? - Was ist denn das? =O
    Wie ihr sicher wisst gibt es ja bei den Videospielen eine Unterteilung in Retail und Digital.
    Nun klären wir erstmal, was diese beiden Begriffe "Retail" und "Digital" genau bedeuten. Retail bedeutet, dass es sich um eine physische Umsetzung mit Hülle und Disc bzw. Modul handelt, die man sich ins Regal stellen kann. In der Regel bedeutet dass, das man diese Spiele problemlos nach dem Einlegen spielen kann ohne irgendwas herunterladen zu müssen (außer normale Updates). Dann gibt es da noch die rein digitalen Spiele wie zahlreiche e-Shop-Titel unter anderem von Independent-Entwicklern kurz auch Indies genannt.

    Lohnen sich Retailspiele für die Third-Party-Entwickler nicht mehr? :thumbdown:
    Nun gibt es aber auch manche Entwickler wie Capcom, die meinen, dass sich eine Retailfassung gar nicht lohnen würde, nun ist halt die Frage woher diese Annahme kommt, wenn man es ja noch nicht einmal versucht hat. Nehmen wir mal das Beispiel von Capcom auf. Von Resident Evil Revelations 1+2. gibt es im Ausland beide Spiele zusammen als Retailfassung, nur Europa bekommt ausschließlich eine digitale Umsetzung der beiden Spiele. Bei Bayonetta bekommen wir zumindest den zweiten Teil als Retailfassung, aber den ersten muss man ebenfalls digital herunterladen. Ist es zumutbar, dass man für die Spiele, wenn man sich dafür interessiert bis zu 40 Gigabyte erst noch herunterladen muss oder könnte man das schon als Frechheit bezeichnen? Wieso gibt es nicht einfach beides, Digital und Retail?
    Wenn das im Ausland klappt, wieso dann nicht auch hier?

    Ist der Preis wirklich heiß? :whistling:
    Juggi83 hat mich da auf einen weiteren sehr wichtigen Punkt gebracht, den ich bisher in meinem Blog noch gar nicht aufgegriffen habe, ich danke dir sehr dafür. Es handelt sich dabei um die Preisgestaltung der Spiele. Üblicherweise betreibt der Einzelhandel einen Wettbewerb um die günstigsten Retail-Spiele. Da werden manche Third-Party Spiele (in der Regel im Genre: Sport) nach wenigen Wochen bereits deutlich im Preis nach unten korrigiert, diesen Vorteil hat man leider bei den digitalen Spielen im e-Shop oft nicht, dabei wird ja schon an allem gespart. Die Hülle, das Modul und so weiter, trotzdem werden diese Spiele in der Regel weiterhin zum vollen Preis angeboten, wie wäre es denn, wenn Retailspiele und digitale Spiele vom Preis her so angepasst würden, dass diese in etwa gleich viel kosten? Preisreduzierungen sind im e-Shop momentan eher selten der Fall. Im Grunde bindet man die E-Shop-Käufer an den Preis der Retailspiele wie sie zu beginn kosten, wenn sie auf den Markt kommen. Hinzukommt noch, dass die Cartridge-Spiele der Nintendo Switch in der Regel teurer sind als die Spiele der anderen Konsolen. Meistens wird da noch ein Zehner oben drauf geschlagen. Vermutlich um die teureren Herstellungskosten der Cartridges zu decken, möglicherweise ist dies auch der Grund, weshalb manche Hersteller lieber günstigere 8 Gigabyte Cartridges verwenden und den Rest Online zum downloaden auslagern, weil die 16 sowie 32 Gigabyte anscheinend deutlich teurer sind. Würde man auf den Retailmarkt verzichten, dann könnte man eventuell günstigere Preise im e-Shop anbieten, dann fiele aber ein beliebter Aspekt weg. Man könnte die Spiele nicht mehr im Regal einreihen und müsste dann egal bei ausnahmslos jedem Spiel unmengen an Daten herunterladen und ein weiterer Nachteil wäre dann natürlich, dass man sich zusätzlich mehrere Speicherkarten dazu kaufen müsste was ebenfalls richtig ins Geld gehen kann, je nachdem wieviele Spiele man denn nun haben möchte. Einer der beiden Märkte wird auf jeden Fall im Nachteil sein. Entweder der Retailmarkt, wenn es ihn nicht mehr gäbe oder der digitale Markt, wenn es so bleibt, wie es ist, da sich die digitalen im e-Shop Preise weiterhin an den Anfangspreisen der Retailspiele richten werden und Preisreduzierungen nur sehr selten der Fall sind.

    Ist das nun Retail oder doch schon Digital? ?(
    Wie sieht es eigentlich bei Spielen aus, bei dem zwar eine Retailfassung vorhanden ist, aber trotzdem ein großer Teil erst noch heruntergeladen werden muss wie beim aktuellen NBA 2K18. Ist das dann überhaupt noch ein Retailspiel? - Ohne den zusätzlichen Download von 17 Gigabyte wäre es nämlich gar nicht erst spielbar. Sind solche Spiele noch zumutbar oder sind diese eine Frechheit? Wo wird da die Grenze gezogen? Ist es der optionale Multiplayermodus, den man sich wie bei Doom herunterladen muss oder bei Teilen der Einzelspielererfahrung, die man sich herunterladen muss um das Spiel überhaupt erst starten zu können? Was ist noch in Ordnung und was ist es nicht mehr?

    Licht am Ende des Tunnels! :thumbsup:
    Dass solche Praktiken nicht die Regel sind beweisen unter anderem Third Party Entwickler wie Bethesda mit Skyrim oder Ubisoft mit Mario + Rabbids Kingdom Battle (Ok bei Skyrim muss man zwar die deutsche Sprachausgabe optional herunterladen, aber spielbar ist das gesamte Spiel auch ohne Zusatzdownload.) Reine First-Party-Entwicklungen von Nintendo selbst kommen in der Regel ebenfalls ohne zusätzliche Downloads aus, einlegen und Spaß haben lautet das Motto, es wäre nur sehr schön, wenn sich auch die anderen Entwickler daran halten würden oder nicht? Am Ende sind beide Märkte wichtig, vorallem aber sollte darauf geachtet werden, dass die großen Spiele nicht Überhand nehmen und man sich bei den digitalen Spielen eher auf Indiespiele oder Virtual Console beschränkt und nach Möglichkeit einfach beides anbietet. Digital Und Retail. Mit diesen Worten schließe ich meinen Blog ab, ich hoffe, dass es euch gefallen hat und bedanke mich bei euch fürs lesen meines Blogs.

    Eure Meinung zählt! ;)
    Nun ist eure Meinung gefragt, stimmt ihr mir da eher zu oder meint ihr, dass ich da völlig übertreibe? Jede Meinung ist herzlich Willkommen.
    Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge. Konstruktive Verbesserungsvorschläge sind ebenfalls sehr gerne gesehen.
    Ich werde dann schauen, wie ich eure Vorschläge noch mit einbauen kann, falls ich etwas in meinem Blog vergessen haben sollte.

    Euer Masters1984

    848 mal gelesen

Kommentare 29

  • Fabinho84 -

    Ich habe eine Riesensammlung an Pc Big Boxen bspw.und liebe die Erinnerungen an die Zeit.Du hast eine Box bekommen,ein Handbuch,einen Guide ,einige Goodies. Teils ,wie in den heutigen Collectors Editions.Ich verstehe aber auch die Entwickler bzw. Publisher heutzutage.Verpackungen,Anleitungen ,Cartridges usw. kosten eine Menge Geld und der Handel will ja auch noch was verdienen.Bei digitalen Spielen ,drückt man nur die Gebühr ab.Zudem wird ein Risiko eingegangen,falls die Retailspiele nicht weggehen und unnötig viele produziert worden sind.Deswegen finde ich Publisher wie Limited Run Games klasse, die dann eine gewisse Marge wie etwa 1800-3500 Stück pro Spiel anbieten bei kleineren Titeln und wenn die Titel weg sind,sind sie auch weg und gibt es nie wieder(Hallo große Entwickler,bitte auch so machen).So hat keiner ein Risiko(Sammler wie ich freuen sich dann über seltene Stücke:)).Bei der Switch bspw.macht es Nicalis vor und bringt jeden Monat fast neue Cartridgereleases von klasse Indietiteln raus..Letztendlich finde ich für mich persönlich die Entwicklung aber sehr schade,da ich einen ganz anderen Bezug zu Spiele im Schrank habe als zu digitalen Titeln.Trotz alledem kaufe ich auch digitale Kracher wie Hollow Knight oder A Hat in Time und versuche mich mit weinenden Auge bestmöglichst bei der digitalen Welt anzupassen.In Zukunft wird es denke ich eh fast nur noch über Streambasierte Services laufen.Hoffe der Retailmarkt stirbt nicht ganz aus.

    • Masters1984 -

      Vielen Dank für deinen Beitrag. Als ich damals manche Klassiker noch auf dem PC gespielt habe, da gab es auch immer diese Big Boxen, das Auspacken alleine schon war ein riesen Spaß. Das blättern im Handbuch, bevor es überhaupt losging. Manchen Spielen wie z.B. Monkey Island lag sogar eine Code-Scheibe dabei, das waren noch Zeiten. Irgendwo habe ich diese Scheiben noch. Ich hoffe auch, dass uns der Retailmarkt noch einige Zeit erhalten bleibt.

  • otakon -

    Schöner Beitrag ^^ Gut geschrieben!
    Ich kaufe meistens Retail, zum einen ist das meist günstiger und ich kann die Spiele (noch) auch Jahre später noch spielen was bei Digital nicht unbedingt der Fall sein muss.
    Das Indie Spiele oder extreme Nischentitel nicht Retail angeboten werden kann ich schon verstehen und kaufe ich wenn sie mich interessieren auch trotzdem.
    Ein paar große Titel hole ich Digital wenn ich sie immer dabei haben will bzw die Bequemlichkeit nutzen will nicht immer die Karte wechseln zu müssen ^^ Bei Splatoon 2 hab ich das so gemacht.
    Das bei Bayonetta 2 zB der 1. Teil Digital dabei ist find ich nicht so schlimm - sehe den 1. mehr als Beilage (wie bei South Park 2+1).
    Das Resi Revelations nicht als Retail hier kommt find ich sehr schade und unverständlich... hab mir aber Teil 2 trotzdem geholt weil ich ihn endlich spielen wollte (hat sich gelohnt).
    Zu dem Punkt Retail oder doch schon digital
    Zwangs-Downloads sind ja gerade bei den Thirds schon lange üblich, auf PS und XB ist das ja auch nicht anders... Find ich nicht wirklich schön aber auch nicht so schlimm das ich mir ein Spiel deswegen nicht holen würde.

    Joa das ist meine Meinung zu dem Thema,

    • Masters1984 -

      Vielen Dank für deinen Beitrag, schön, dass dir mein Blog gefällt. :)
      Bei Indiespielen sehe ich das persönlich nicht so eng, aber bei Capcom finde ich das sehr sehr schade, da ich die beiden Resident Evil Revelations Spiele eigentlich sehr mag. Ich überlege mir ob ich mir die beiden Teile noch holen soll oder nicht, ich bräuchte dann nämlich zumindest eine 128 Gigabyte-Karte um auf Nummer sicher zu gehen.

    • otakon -

      Hast du denn beide Revelations Teile noch nicht gespielt oder wie ich nur den 2. nicht?
      Ansonsten wäre ja Import eine Möglichkeit da hast du Teil 1 Retail und nur Teil 2 digital - ich hab nur Teil 2 geholt da ich den ersten schon kannte.
      Fand die Revelations Teile beide nicht schlecht da die ne ganz schöne Atmosphäre haben.

    • Masters1984 -

      Habe beide damals auf der Xbox 360 gespielt.
      Ich habe den N-Zone- Test gelesen und der erste hat ja leider nicht so gut abgeschnitten und der zweite Teil soll wohl "brutal" lange Ladezeiten haben (wortwörtlich von N-Zone).

      Edit: Ich habe mir stattdessen NBA 2K18 geholt, da die Umsetzung richtig gut sein soll und man es wenigstens ins Regal stellen kann. Klar die 17 Gigabyte sind auch viel, aber noch längst nicht so viel wie fast 40 Gigabyte. Ich bin eben Retail-Spieler durch und durch. Kleinere Indiespiele gönne ich mir ab und an, wenn die Datenmenge nicht so groß ist.

    • otakon -

      Achso wenn du die beide schon gespielt hast würd ich die auch nicht unbedingt nochmal holen. Joa die Ladezeiten sind zwischendurch schon etwas lang...
      Viel Spaß bei NBA ^_- soll ja ganz gut geworden sein.

  • Gast -

    Ich kaufe nur Retail. Nicht weil ich mich freue, dass die Verpackungen Platz einnehmen und Staub anziehen, sondern wegen Nintendos Eigenheit, Dinge schnell mal zu beenden. Physische Spiele kann dir keiner wegnehmen. Digitale schon. Okay, man kann auch Retails unbrauchbar machen. Und gerade Multiplayer-Titel sind ohne die Server irgendwann kaum noch spielbar. Wenn der eShop der Switch irgendwann abgeschaltet wird oder das Spiel aus Gründen aus dem Shop fliegt, hat man Pech und muss hoffen, dass man das Spiel nie versehentlich löscht.

    Nichtsdestotrotz glaube ich, dass die Switch sowieso die letzte Konsole ist, die nach dem Ende ihres Lebenszyklus noch (eingeschränkt) funktioniert. Wir werden immer mehr mit Kontenbindung und zeitlich beschränkten Downloads genötigt, dass es absehbar ist, dass Spiele schon bald ein Ablaufdatum erhalten. Rechtlich gesehen kauft man ja sowieso nicht das SPiel sondern nur eine beschränkte Nutzungserlaubnis.
    Von unserem Gedanken, Spiele "besitzen" zu wollen müssen wir uns also langsam verabschieden.

    • Masters1984 -

      Vielen Dank für deinen Beitrag.
      Ja die Zukunft ist da ungewiss und wenn es sich wirklich in diese Richtung entwickelt, dann werden ich Retro-Gamer. Physische Spiele habe ich immer griffbereit und digitale Spiele könnten in der Tat im Nirvana verschwinden, wenn mal etwas mit der Konsole ist oder die Server abgeschaltet werden.

    • 0cr4m -

      "man muss hoffen, dass man das Spiel nicht ausversehentlich löscht"? Wie soll das denn passieren? Ich hab eher Angst, dass die Switch irgendwann kaputt geht und die Server down sind und man sie somit nicht mehr nachladen kann.
      Ich finde du hast einen Punkt vergessen Master, und zwar die Preisgestaltung.
      - Retail und Download müssen gleich teuer sein
      - im Endeffekt ist Retail günstiger da der Einzelhandel Wettkampf betreibt
      - die Spiele sind teuer als auf anderen Konsolen weil die Cartridges so teuer sind. Könnte man eindämmen, wenn man auf Retail verzichten würde oder es seitens Nintendo subventioniert werden würde.
      - also im Endeffekt ist der EShop Käufer gebunden an den teuren Retail Preis bei Markteinführung und somit benachteiligt.
      Ich habe derzeit 4 Spiele als Retail und 20 als Download und festgestellt, dass ich die DL Spiele einfach öfters spiele. Spiele nur Mobile, hab also meine Retail Spiele auch nicht immer griffbereit.

    • Gast -

      Benutzt du keine Tasche? Es gibt doch eigentlich gar keine Switch Tasche in der man nicht die Karten rein stecken und mitnehmen kann...

    • Masters1984 -

      Danke für deinen Beitrag Juggi83, ja das mit der Preisgestaltung werde ich in meinem Blog ergänzen, das ist ein sehr wichtiger Punkt.

    • 0cr4m -

      Doch, meine Jackentasche. Im Sommer wurde sie einfach so in die Fahrradtasche gesteckt. Muss dazu sagen, dass mich kleine Macken nicht stören und die Display Schutzfolie alle halbe Jahr ausgewechselt wird. Für mich muss es praktisch sein. Solange das Display nicht bricht, die Joycons nicht abbrechen etc ist alles gut

  • cedrickterrick -

    Ich kaufe mir beides. Spiele wie Mario Odyssey oder Zelda BotW, die man einmal durchspielt und dann ne Weile nicht mehr anfässt hole ich mir natürlich als Retail. Ansonsten finde ich Download sehr praktisch. Grade wenn man seine Switch oft unterwegs mit hat, lohnt es sich Mario Kart immer direkt griffbereit heruntergeladen zu haben. Auch Spielel, die man täglich für eine halbe Stunde spielt sind hervorragende Download Titel. Danach kann man direkt wieder auf sein Hauptspiel "switchen" und so muss ich im Normalfall nur einmal im Monat an den Modulschacht.
    Dass Indie Spiele nicht als Retail erscheinen, ist mir egal, weil sie meistens ohnehin kaum Platz wegnehmen.

    • cedrickterrick -

      Und noch eine Sache:
      Ich finds ja lustig, dass es Leute gibt die sich über amiibo aufregen, dass diese die Wohnung zu müllen, aber sich dann nur Retail-Spiele kaufen und damit die Wohnung zu müllen! :ugly:

    • Masters1984 -

      Vielen Dank für deinen Beitrag.
      Solange die Downloads recht klein ausfallen habe ich nichts dagegen, aber bei Spielen, die mehr als 10 Gigabyte benötigen nervt es mich persönlich schon.

      "
      Ich finds ja lustig, dass es Leute gibt die sich über amiibo aufregen, dass diese die Wohnung zu müllen, aber sich dann nur Retail-Spiele kaufen und damit die Wohnung zu müllen!
      "
      Der war echt gut :)

    • cedrickterrick -

      Ich schmeiß mittlerweile Nintendo-Schlüsselanhänger oder Buttons schon weg, weil ich nicht mehr weiß wohin damit. Limited Editionen kaufe ich mir nur noch, wenn eine CD für Soundtrack dabei ist oder etwas anderes, was ich unbedingt will.

  • Xenokah -

    Ich gehöre auch zu den Retail-Käufern. Sofern ich die Möglichkeit habe, wird ein Spiel bei mir immer Retail geholt. Mich nervt es, dass man bei vielem Spielen nicht mehr genau weiß, ob ne Retail-Version nachgereicht wird. Bei "Fe" ist das jetzt z.B. wieder der Fall. Ich möchte ungern doppelt zahlen... Ich möchte ein Spiel nämlich physisch besitzen und auch nicht ständig Speicherkarten nachkaufen müssen.

    Allgemein stört mich einfach dieser Trend, Retail-Versionen 3-6 Monate nach Release nochmal auf den Markt zu werfen. Das regt mich wirklich auf.. Dann sollen sie es einfach klarer kommunizieren. Bei vielen Indie-Entwicklern bleiben die Spiele digital only und das ist auch verständlich. Diese Spiele sprechen mich aber meistens sowieso nicht an.

    • Masters1984 -

      Vielen Dank für deinen Beitrag.
      Bei Indiespielen kann ich noch darüber hinwegsehen, die haben ja auch ein viel kleineres Budget und die Spiele sind selten größer als 5 Gigabyte, aber von den Third-Party-Entwicklern hätte ich sehr gerne eine Retail-Fassung und ich kann es verstehen, dass es einem aufregt, wenn nach ein paar Monaten dann doch eine Retailfassung erscheint, meistens genau dann, wenn man das digitale schon gekauft hat.

  • Albert -

    Bei der Switch kaufe ich digital, wenn das Spiel unter 25€ kostet und deren Speicherbedarf angemessen ist. Eine Ausnahmen für meine Regel sind lokale MP. Ein Mario Kart oder Super Bomberman R stets startbereit zuhaben ist schöner wie griffbereit zu haben.

    Bei den next gen Konsolen anderer Hersteller wird man um das downloaden nicht mehr drum herum kommen. Ich hab dazu auch keinen bock und werde diese Ps/Xbox wohl nicht kaufen. GTA5 download+installation auf der xbox/PS ist ein gutes Beispiel dafür, worauf ich keinen Bock habe.

    • Masters1984 -

      Vielen Dank für deinen Beitrag.
      Ja das mit dem "immer dabei und startbereit haben" ist ein Argument.
      Grundsätzlich sehe ich das so, dass es darauf ankommt, wie der Speicherplatzbedarf aussieht. Bei kleineren Spielen bis zu maximal 5 Gigabyte kann ich noch darüber hinwegsehen, alles darüber hinaus wäre mir persönlich dann zu viel zum downloaden.

  • Gast -

    Ich finde, dass bereits die Notwendigkeit, zu einem Spiel Updates zu bringen, damit es weniger ruckelt o.ä. (sowohl Zelda BotW als auch Super Mario Odyssey haben solche Updates bekommen) ein Geschmäckle hat.
    Klar, es ist besser als das Spiel mit Rucklern zu lassen aber ich wünsche mir, dass so ein Entwickler wie Nintendo, der ja wirklich für die hauseigene Plattform entwickelt, es als seine Pflicht sehen muss, die Spiele so weit vor dem Release auf Qualität zu testen, dass solche Patches nicht notwenig sind.

    Zum Thema generell: das einzige Spiel, was ich als Download holte war Snipperclips. Genau 7 Monate später hat Nintendo mich "belohnt" indem sie eine Retail-Version herausbrachten. Insofern war es das erste und auf absehbare Zeit das letzte Mal, dass ich für ein Download-Spiel Geld ausgegeben habe.
    Ich erkenne einfach keine Vorteile, die reiner Downloadtitel gegenüber einem Retail-Titel hat. Sicher, es gibt gute Download-Only-Indie-Spiele, aber bei der Masse an Games, die bereits vorhanden sind und noch kommen werden, verschmerze ich die Tatsache, dass ich wohl diese Indies nicht spielen werde. Oder ich hole sie mir ganz einfach nochmal später, wenn der Switch-Nachfolger bereits da ist und es 100% sicher ist, dass das Spiel keine Retail-Version bekommt.

    • Masters1984 -

      Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich sehe im Bezug auf Retail-Spiele auch die Vorteile, ich habe das Spiel sehr gerne physisch im Regal und schaue mir das Cover an.
      Patches sind ok, solange diese Spiele auch ohne anständig laufen, wenn ein Spiel erst spielbar gepatcht werden muss, dann würde mich das auch sehr stören.

    • Gast -

      Ich weiß noch, wie man als Kind die Spiele mit Kumpels für eine oder zwei Wochen mal getauscht hat... das geht mit Download-Only-Titeln halt nicht ;)

  • LadyBlackrose -

    Gut geschrieben und interessanter Ansatz.

    Ich gehöre zu denen die lieber oder fast ausschließlich Retail kaufen. Natürlich habe ich auch viele Indies und gute Spiele digital, wenn es eben nicht anders geht, weil es sich für einen Indie-Entwickler nicht immer lohnt auch eine Cartridge rauszubringen aber wenn es eine Retailfassung gibt greife ich eher zu der.
    Warum?
    Auch wenn es erst Mal albern klingt... Ich mag das Gefühl ein Spiel wirklich physisch zu besitzen. Viele Verpackungen sind obendrein wirklich schön gemacht und stehen dann im Regal meiner Mediathek. Wenn mir das Spiel nicht gefallen sollte, kann ich es verkaufen oder verleihen ohne an meine Konsole gebunden zu sein.
    Deshalb ärgern mich auch viele Spiele, die zwar Retail sind aber in dessen Inneren dann nur ein Steam Code o.ä. ist.

    • Masters1984 -

      Vielen Dank für deinen Beitrag, bei mir ist das ganz genauso.

  • XenoDude -

    Danke für deine Gedanken zu diesem Thema.

    Grundsätzlich kann ich jeden Publisher irgendwie verstehen, der lieber Spiele nur als digitale Version herausbringt. Besonders für Indies ist dies häufig der einzige Weg, wie sie ihre Spiele gewinnbringend an den Endkunden bringen.

    Grundsätzlich kaufe ich wenn möglich jedes Spiel Retail, jedoch bin ich mir bewusst, dass in einigen Jahren möglicherweise Spiele gar nicht mehr als Retail angeboten werden. Ich sehe in der Hinsicht zwei Szenarien:

    1. Spiele können nur noch digital gekauft werden
    2. Spiele können nur noch digital gekauft oder gemietet werden

    • Masters1984 -

      Vielen Dank für deinen Beitrag :)
      Dieses Szenario wäre natürlich möglich, aber ich fände das dann sehr schade und weiß nicht, ob mich dieses Hobby dann noch interessieren würde, da die Datenmengen immer größer werden.

      Ansonsten wäre eine reine Streaming-Konsole ohne Downloads denkbar, allerdings müsste dann auch die Internetverbindung sehr stabil sein. Grundsätzlich kaufe ich meine Spiele auch Retail ein, digitale Spiele kaufe ich eigentlich nur, wenn diese nicht größer als 5 Gigabyte. Es sei denn das Spiel packt mich so sehr, dass ich gar nicht anders kann.