SSB WG - Krystals erster Tag

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  • Super Smash Bros Wohngemeinschaft - Krystals erster Tag

    (Aus der Ich-Perspektive von Krystal)

    Es war soweit, meine gefährlichste Mission lag vor mir. Ich würde all meine Erfahrung brauchen um diese zu überleben. Meine Mission: Zum ersten Mal in der neuen Super Smash Brothers Tournament #5 2018/2019-Wohngemeinschaft spülen. Samus war wirklich unmöglich.

    Es war nicht einfach die Neue in Smash zu sein und dann war ich auch nur als Assistenz-Kämpferin angestellt. Im SSB-Jargon hießen wir dann Helfertrophäe. Man wurde, beim Zerbrechen eines Einwege-Teleporters, zufällig ausgewählt und aufs Schlachtfeld gebeamt.

    Ich war erst vor wenigen Minuten angekommen. Und auch wenn Samus mich nicht darum gebeten hatte, musste ich jetzt einfach spülen. Wenn Samus das so intensiv riechen könnte wie ich, dann würde sie wahrscheinlich aus der Wohnung rennen. Da half es auch nicht, sich die Pfote vor die Nase zu halten. Ich stand noch im Wohnzimmer und hatte schon das Gefühl ich müsste mich übergeben. Samus lag in Sport-BH und Sport-Pants auf der Couch und sah fern. „Wie lange?“ Samus sah fragend von der Couch zu mir. „Wie lange, was bitte?“ „Wie lange habt Ihr nicht gespült?“ „So zwei Wochen? Bist du so lieb? Wir haben langsam kein Geschirr mehr!“ Ich war fassungslos. „Ist das dein ernst? Anstatt du es in die Spülmaschine stellst und die dann an machst, wenn sie voll ist!“ „Welche Spülmaschine?“, fragte Samus.

    Ich gab es auf. Das hatte doch alles keinen Sinn. Ich ging rüber in die Küche und stellte mich den unausstehlichen Gerüchen. Ich musste jetzt schnell machen sonst... oh bei meinem Schweif. War das denen ihr ernst? Berge an Tellern, Tassen, Tellern, Besteck und sonstigen Geschirr. Alles war kunterbunt über die komplette Arbeitsfläche verteilt. „Sag mal! Du hast doch nicht mehr alle Raketen im Speicher!“ „Doch! Sie sind alle noch da!“ „Du bist doch so eine! Bist du so auf die Welt gekommen oder muss man dafür einen Kurs belegen?“, rief ich rüber und begann schon mal die Schränke nach Handschuhen, Schwamm, Abtrockenhandtuch und Spülmittel zu durchsuchen. „So bin ich doch nur unter uns... äh Frauen!“ Was sollte diese Bemerkung denn jetzt? So langsam wurde ich sauer und fuhr sie von der Küche aus an. „Wie, äh? Bin ich keine Frau oder was?!“ Ich knallte wütend eine der unteren Schranktüren zu, aus dem ich zumindest schon mal ein Abtrockenhandtuch und Schwamm geholt hatte. „Äh, heißt das bei euch auch so?“ „Nein! Eigentlich haben wir Lylatianer als Anrede Weibchen und Männchen!“ „Echt?“ Darauf ging ich nicht mehr ein. Sollte sie doch selber entscheiden, ob das Sarkasmus oder Ernst war.

    Ich machte mich nun dran den Berg, nein, die Gebirgskette wegzuspülen. „Boha, es läuft so gar nichts im TV! Ich geh mal duschen! Bis später!“ „Bis später!“

    Als die Küche soweit fertig war ging ich rüber ins Wohnzimmer. Meine Taschen standen noch im Flur der Wohnung. Ich schnappte sie mir und ging in Richtung von unserem Schlafzimmer. Die Wohnung war recht klein. Küche, Diele, Bad, Wohnzimmer und Schlafzimmer. Alles auf 42 m². Mehr war nicht drin. „Willst du heute Abend auch Pizza? Ich weiß, du kannst mich hören!“, rief Samus aus dem Bad. Ich öffnete die Tür zum Schlafzimmer und stellte kurz die Taschen auf den Laminatfußboden. Lief zurück zur Badezimmertüre, öffnete diese und steckte meinen Kopf hinein. „Pizza? Nein, danke! Ich hab erst einmal selber Snacks für mich dabei und dann kann ich ja beim nächsten Einkauf schreiben, was ich so für mich brauche!“ „Okay!“ Ich schloss die Türe wieder. Wieso war sie eigentlich nicht abgeschlossen?

    Das Zimmer war so gemütlich wie es eben ging. Im Zimmer standen ein 2 Meter Kleiderschrank für zwei Personen und ein Doppelbett. Was nicht zum Mobiliar gehörten, waren die Hanteln sowie Kleidung auf dem Boden und eine Zigarettenpackung auf dem Bett. Seit wann rauchte sie bitte? Seufz. „Dann wollen wir mal!“ Welche Bettseite gehörte denn jetzt mir? Beide waren total unordentlich. Ich stellte meine Taschen einfach mitten in den Raum und ging wieder rüber zum Bad, um mit ihr zu reden. Wofür ich diesmal aber nicht die Tür öffnete. Ich schrie einfach etwas lauter. „Samus! Welche Bettseite gehört mir?!“ „Egal! Such dir einfach eine Seite aus!“ „Danke!“ Ich ging zurück ins Schlafzimmer.

    Eigentlich konnte ich auf beiden Bettseiten schlafen. Gehen wir also nach Effektivität. Wenn man zur Tür reinkam, war links an der Wand von der Tür der Kleiderschrank, dazwischen war Luft und dann kam das Bett, das mit dem Fußende in etwa eine Linie mit der linken Seite des Türrahmens bildete. Dahinter war Luft und dann kam ein Ganzkörpertrainer. Der gehörte wahrscheinlich Samus. Ob ich den auch benutzen durfte? Ich entschied mich für die linke Seite des Bettes. Dadurch blieb der Gang am Fußende weitestgehend frei. Da hauptsächlich Samus den Gang benutzen würde, um zum Trainingsgerät zu laufen, wenn sie zur Tür reingekommen war. Ich hob die Sachen, die jetzt auf meiner Bettseite auf dem Boden lagen auf und legte sie behutsam auf Samus' Bettseite auf den Boden. Wo ich schon mal hockte konnte ich auch gleich einen Blick unter das Bett werfen. Ich befand mich zwar nicht auf meiner Seite aber egal. „Oh!“ Unter dem Bett lag zwar Staub aber sonst befand sich dort nichts. Musste ich da immerhin schon nichts von meiner Seite zu ihr rüber schieben. Als nächstes lief ich zurück und wäre dabei fast über die Hanteln gestolpert. Natürlich schlug ich mir dabei die Kralle an. „Ah! Verdammte Vibrationsaxt!“, rief ich wütend. Das tat so weh. Zum Glück war er nicht gebrochen. Während ich so auf einem Bein hüpfte wagte ich einen Sprung über die Hantel. Einfach weil mir gerade danach war. Das hätte ich besser nicht tun sollen. Beim Landen rutschte ich natürlich aus „Aaaaah!“ und landete mit meinem Becken voll auf einem der Gewichte, welches sich an den Seiten der Hantel befand. „Verdammt nochmal! Samus!“ Ich griff nach hinten und rollte wütend die Hantel von mir weg. Ich rieb mir mein Becken und erhob mich. Das war eine Lektion fürs Leben. Jetzt aber auf zum Schrank.

    Der Schrank sah relativ aufgeräumt auf. Manche Sachen waren zwar ungebügelt aber alles in allem steckte System dahinter. Dennoch belagerte Samus aktuell noch den kompletten Schrank. Sollte ich ihr System durcheinander bringen und ungefragt einfach ihre Sachen umräumen? Nein. Das war nicht richtig. Aber Samus kam gerade vom Duschen zurück. „Na!“ Sie trocknete sich noch ihre Haare ab. „Alles klar?“ „Ich hab mich hingelegt und am Becken verletzt! Dank deiner Hantel und meiner Schusseligkeit!“ „Ist mir auch schon passiert!“ Wir grinsten uns kurz an und Samus stellte sich neben mich. „Brauchst du Platz?“ „Etwas, ja!“ „Ich räume gleich um!“ „Ich pack dann schon mal meine Sachen aus!“

    Während Samus den Inhalt des Schrankes entsprechend ihrer Wünsche umräumte, packte ich meine Sachen aus den zwei Sporttaschen auf meine Matratze. Irgendwann hörte ich Samus hinter mir sagen: „Oh! Das ist ja schick! Du hast Geschmack!“ „Mein Abendkleid!“ „Abendkleid? Wozu brauchst du hier ein Abendkleid?“ „Vielleicht will ich ja mal mit Fox ausgehen!“ „Ach, stimmt! Na ja! Beziehungen sind nicht so meins! Aber ich gönne jeder Frau ihr erwachsenes Kind!“ „Ha, ha! Sehr witzig, Samus!“ Samus beugte sich jetzt neben mich, um in meine Tasche zu sehen. Irgendwann würde sie so oder so darin herumschnüffeln, also ließ ich sie gucken. „Interessant! Blaster, Kleidung, Unterwäsche, Kulturbeutel!“ Sie nahm den Beutel aus der Tasche und öffnete ihn. „Was haben wir den hier! Kein Make Up! Kein Parfüm! Gar nichts! Nur eine Zahnbürste, Fellpflegeshampoo und ... ist das eine Zeckenzange?“ Sie sah etwas enttäuscht zu mir rüber. War ihr das nicht exotisch genug? „Ist dir das nicht alien genug?“ „Kein Parfüm, kein Make Up! Wieso?“ Sie zuckte dabei ungläubig mit den Achseln. Ich nahm ihr lächelnd den Kulturbeutel aus den Händen. „Ein bisschen Lylat-Kultur für dich! Erstens! Fell schminken sieht... hässlich aus! Und Zweitens! Wieso sollte ich falsche Gerüche benutzen um meinen eigenen, natürlichen Geruch zu überdecken? Dadurch sende ich doch total falsche Signale aus!“ „Ääääh!“ Ihr Mund stand weit offen während die kleinen Zahnräder in ihrem Hirn sich drehten. „Du willst mir damit sagen, dass ihr eure natürlichen Gerüche über die künstlichen stellt?“ „Schon immer! Wir haben sehr empfindliche Nasen und erhalten sehr viele Informationen durch Gerüche! Da würden falsche Düfte einfach stören und Informationen verfälschen! Wir benutzen auch keine Deos. Es gibt aber zum Beispiel auf Corneria nur Parfüm-Läden für Touristen, in denen man synthetisch hergestellte, in der Natur vorkommende Gerüche kaufen kann!“ Samus drehte sich wieder zum Schrank. „Ich räum hier mal weiter um!“ „Tu das!“

    Nachdem Samus fertig umgeräumt hatte, fing ich an meine Kleidung im Schrank zu verstauen. Samus lag auf dem Bett und sah mir dabei zu. „Wir haben noch Kuchen von Peachs letztem Besuch im Kühlschrank. Willst du gleich ein Stück?“ Ich stoppte kurz und pendelte den BH hin und her. „Kein Kuchen! Kuchen ist eklig!“ „Du magst keinen Kuchen?“ „Von Schokolade kann ich sterben. Die ist giftig für mich.“ „ Na gut! Mehr für mich!“

    Nachdem ich alles fertig eingeräumt und den Kulturbeutel inklusive Zahnbürste im Bad verstaut hatte, ging ich rüber ins Wohnzimmer. Der TV lief und Samus saß auf der Couch. „Da läuft gerade ein Matsch zwischen Luigi und Melinda!“, sprach sie. „Schön!“ Interessierte mich nicht. Ich roch den Kuchen, der direkt vor Samus auf dem kleinen TV-Tisch stand. „Der Kuchen hier ist übrigens ohne Schokolade!“ Sie drehte sich zur Seite und streckte mir die Hand mit dem Kuchenteller entgegen. Ich winkte angewidert ab. „Nein, danke!“ „Wie kann man nur keinen Kuchen mögen?“ Sie zog ihren Arm wieder weg und aß weiter. Ich stellte mich hinter die Couch und legte meine Arme um ihren Oberkörper. „Ich habe mich eben etwas unklar ausgedrückt. Ich mag Kuchen aber nicht den, welchen ihr Menschen backt!“ „Warum? Nehmt ihr andere Grundzutaten dafür?“ „Ja!“ „Versteh ich trotzdem nicht!“ „Schau mal, was ist den alles in Kuchen drin?“ „Eier, Milch...“ „Stopp! Da hast du deine Gründe!“ „Willst du damit sagen, ihr esst unsere Kuchen nicht, weil da Hühnereier und Kuhmilch drin sind?“ „Exakt! Ihr seid alle so daran gewöhnt und seht es als normal an. Doch bei uns gilt so etwas als abnormal! Wir reden hier immerhin von unbefruchteten Eiern einer fremden Spezies und der industriell abgemolkenen Muttermilch einer fremden Spezies und beide können sich nicht dagegen wehren! Ihr widert mich in dem Punkt echt an!“ Ich löste die Umarmung und setzte mich neben Samus auf die Couch. „Aber ich war mal im Urlaub auf Corneria und da meine ich, hätte ich Milch als auch Milchprodukte wie Käse und Eiscreme gesehen!“, sprach Samus. „Richtig! Wir synthetisieren ja auch Milch und Eier! Ihr Hylianer und die Menschen tut das nicht! Bei euch werden weiter weniger hochentwickelte Tiere ausgebeutet und müssen wegen eurem Konsum leiden! So richtig kotzübel wurde mir mal bei Peach! Sie bot mir doch echt an, mich auf eine Ledercouch zu setzen! Eine verdammte Echt Leder-Couch!“ Samus überlegte kurz. „Okay, wir überziehen unsere Sitzmöbel manchmal mit der Haut anderer Lebewesen!“ „Samus, findest du das bei genauerer Überlegung nicht auch abartig?“ „Ich hab da ehrlich gesagt nie drüber nachgedacht! Wird euer Fleisch eigentlich auch synthetisch hergestellt?“ „Natürlich! Tierhaltung gibt es bei uns schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr! Wir reden hier immerhin von den Vettern einiger unserer Mitglieder!“ „Hä? Erkläre mir das jetzt bitte mal, Krystal!“ Jetzt hatte ich sie verwirrt. „Du warst auf Corneria und weißt das nicht? Jeder Außenstehende ist immer der Meinung, dass Lylatianer der Name unserer Spezies ist, dabei handelt es sich nur um den Name des Bündnisses unter dem wir verschiedenen humanoid-animalischen Spezies alle leben! In letzter Zeit bezeichnen wir uns aber auch als Spezies! Was natürlich biologisch gesehen völliger Quark ist!“ „Natürlich! Du hast vollkommen recht!“ Ich bekam langsam Hunger. „Ich geh mir mal kurz was zu Essen machen!“ Mir war eingefallen, dass ich noch etwas nicht zubereitetes Fleisch in einer kleinen Tiefkühlbox dabei hatte.

    Nachdem ich mit der Zubereitung fertig war, setzte ich mich mit einer Schale voll gebratenem Frikadellen zu Samus auf die Couch. „Probieren?“ Ich piekste mit zwei meiner Krallen in eine hinein und hielt sie Samus vors Gesicht. „Gern!“ Samus nahm sie mir von den Klauen und biss kurz darauf hinein. „Hmm! Lecker! Interessanter Geschmack aber wieso ist da Gele drin?“ „Für den Geschmack und für Proteine!“ „Okay!“ Ich brachte es nicht über mich, weiter ins Detail zu gehen. „Ist das Schweinefleisch oder Hühnerfleisch?“ Samus. Bitte, hör auf zu fragen. „Weder noch!“ „Okay! Dann ist es Lamm?“ „Nein!“ „Rind?“ „Nein!“ „Äh, okay, dann habe ich keine Ahnung! Sag!“ „Die Frikadellen sind nach einem alten Familienrezept gemacht.“ „Krystal, ich habe Insekten verspeist! Lebend! Was ist da drin?“ Ich holte tief Luft. Also gut. Sie wollte es so. „Maus- und Kaninchenfleisch mit gehackten Regenwürmern! Zufrieden?!“, fragte ich entnervt. „Geht doch!“ Samus sah mich an während sie das sagte und biss noch einmal demonstrativ und ohne zu zögern hinein. „Ich komme fiel herum und wenn meine Vorräte aufgebraucht sind, muss ich sehr oft mit dem Vorlieb nehmen, was die lokalen Spezies auf den einzelnen Planeten so zu sich nehmen!“ Ich war beeindruckt. Erstens von der breiten Palette an Speisen sie die bereits schon gegessen haben musste. Und zweitens von meiner eigenen Inkompetenz, nicht so weit zu denken oder darauf zu schließen, dass Samus als Kopfgeldjägerin durchaus schon merkwürdigeres gegessen haben musste als diese Frikadellen.

    Den Rest des Abends verbrachten wir noch mit ein bisschen Training. Bevor es dann ins Bett ging. Samus war erstaunt, dass ich meine Bettdecke zusammenrollte und unter das Bett schob. „Darf ich fragen was das soll?“, fragte Samus. Sie hatte sich bereits zugedeckt. „Samus! Du als Kopfgeldjägerin, sage mir bitte eines! Magst du fremde Kulturen?“ „Oh, ja!“ „Dann versuche doch mal nachzudenken um auf die Antwort zu kommen!“ „Wegen eurem Fell! Es wärmt euch genug! Wir stecken unsere Haushunde ja auch nicht unter die Bettdecke!“ „Richtig! Siehst du, geht doch!“ Ich hielt kurz inne. Ich hätte fast etwas vergessen. Ich zog eine der Sporttaschen unterm Bett hervor und holte daraus den Reviermarkierer für die Steckdose. Als ich das Gerät in eine freie Steckdose neben meiner Bettseite steckte, fragte Samus: „Und was ist das jetzt? Gegen Mücken?“ „Nein! Das ist mein Reviermarkierer!“ „Verstehe ich nicht!“ „Manchmal fällt es uns schwer simple Antworten als die richtige zu akzeptieren!“ „Nein! Das ist nicht! Nein!“ Ich nickte ihr zu. „Es war genau das, wonach es sich anhört!“ „Ich kann die Duftintensität verringern wenn du magst!“ „Ach, ich hab eh nur eine Menschennase! Das geht schon in Ordnung! Und so verklemmt oder konservativ bin ich nicht, dass mich dein Urinduft stören würde! Ist halt Natur pur! Aber jetzt weiß ich, wozu diese Geräte gut sind, die ich auf Corneria in manchen Zimmern gesehen habe!“ „Ja, viele menschliche oder hylianische Touristen bemerken diese Reviermarkierer zwar aber hinterfragen sie meistens nicht! Sie halten sie meist für Mückenstecker, weil ihre Nasen so schwach sind. Und wenn sie es riechen, können sie den Bezug meist nicht herstellen.“ Samus setzte sich aufrecht hin. „Ich finde das alles sehr interessant! Du weißt ja, ich stehe total auf fremde Kulturen und Bräuche! Wären wir auf Corneria in einer WG...“ „Genau! Dann müssten wir beide unseren Urin dort hineingeben!“ Ich hatte bisher nicht so viel mit Samus zu tun aber ich wusste, dass sie mutig war und hatte Dinge gesehen, die anderen Menschen Alpträume bescheren würden. Daher war ich nicht überrascht als sie Aufstand, das Gerät aus der Steckdose nahm und damit aus dem Zimmer ging. „Nicht ganz auskippen!“, rief ich noch hinterher. „Geht klar!“, rief sie vom Gang aus zurück.

    Samus kam kurz darauf zurück und steckte den Reviermarkierer wieder in die Steckdose. „Nur gut, dass die Steckdosen hier auto-adaptiv gebaut sind!“, sprach sie. „Ja, auf der Erde hätte ich das Gerät nicht verwenden können!“ Sie legte sich wieder zurück und drehte ihren Kopf zu mir. Ich lag auf der Seite, mit dem Rücken zur Bettkante und sah ihr dadurch ins Gesicht. „Erzähl mir mehr! Ja?“, bat Samus. „Morgen, Samus! Ich bin müde! Gute Nacht!“ „Gute Nacht! Wer macht das Oberlicht aus?“ „Ich! Ich kann im Dunkeln besser sehen als am Tage!“ „Ah, okay! Wieder was gelernt!“ Ich stand auf und machte das Licht aus. Im Gegensatz zu Menschen konnten wir Nachts noch bestimmte Farben sehen. Ich legte mich zurück auf das Bett und schloss meine Augen. Das würden einige interessante Wochen werden. Vor allem für Samus' Interesse an fremden Kulturen und mein Training mit ihr. Auch wenn ich in diesem Turnier nur Assistenz-Kämpferin war, würde ich beim nächsten Mal bestimmt eine vollwertige Kämpferin sein. Ganz bestimmt.

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Kommentare 3

  • Green-Link84 -

    Achja blaue Fuchsweibchen haben es nicht einfach. Erst ist sie die der einzige StarFox Charakter, der sich komplett von den anderen Unterscheidet und anstatt endlich als Newcomer ins Spiel zu kommen, wird sie zur Helfertrophäe...

    Achja sie wäre eine bessere Wahl gewesen, als ein Waluigi :D

  • Masutari -

    Super gut geschrieben!
    Da ich nicht ansatzweise so wortgewandt bin, ist es sehr schön, dass du deine Kurzgeschichte mit uns teilst. Vielen Dank, weiter so!

    • Kiramos -

      Vielen Dank für das Lob!