Türsteherblog #50: Die Jahreslisten 2018

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Das Jahr 2018 ging zu Ende und das neue Jahr hat bereits begonnen. Wieder einmal Zeit für einen Jahresabschlussblog! Wieder mit tollen Toplisten und jeder Menge Inhalt! Fangen wir mal mit Videospielen an. Am Ende habe ich dann noch ein paar persönliche Worte.





    Für viele war das Videospiel-Jahr nicht so großartig. Ich muss sagen, gerade im Multiplayer-Bereich konnte ich mich wieder gut austoben. Interessant ist dabei, dass ich diesmal keine Spiele auf den anderen Konsolen hatte, die mich begeistern konnten. Kommen wir aber nun zu den Flops.

    Flop 5

    Platz 5: Pokémon Lets Go Pikachu

    Trotz einiger Überraschungsmomente, ist dieses Spiel einfach nur langweilig und eine Enttäuschung für die Pokémon-Fans (ich rede von den Fans, die nicht alles abfeiern, wo Pokémon drauf steht). Das neue Fangsystem funktioniert nicht richtig, da die Bewegungssteuerung schlecht umgesetzt wurde. Zudem wird es schon nach dem vierten Orden richtig eintönig und langweilig. Der schon fast obszön einfache Schwierigkeitsgrad setzt dem Ganzen die Krone auf und von der katastrophalen Grafik mal ganz zu schweigen.

    Platz 4: Wanderjahr

    Sind wir mal ehrlich, ein Spiel wo man nicht einmal klicken muss, sondern nur zuguckt, ist nicht wirklich spannend. Hier hat man wenigstens versucht einen unfassbar hohen Schwierigkeitsgrad zu erstellen, der aber schon wieder unfair ist. Schlechtes Gamedesign, wie man es selten noch sieht. Unter meiner Kritik schrieb jemand, dass er mit der Engine ebenfalls einige Erfahrungen hat und ein besseres Spiel entwickeln könnte. Ich glaube ihm das!

    Platz 3: Neo ATLAS 1469

    Ein Aufbauspiel so ähnlich wie Anno? Warum nicht? Dazu noch ein wenig Menschheits-Geschichte und fertig ist das Spiel. Nur dumm, dass das Ganze so stumpf und langweilig ist und der Aufbau-Aspekt kommt viel zu kurz.

    Platz 2: Mad Carnige

    Ein Artdesign abgekupfert von Mad Max, so frech, dass das eigentlich illegal sein müsste und dann auch noch ein absolut unüberlegtes Spielkonzept. Mehr ein Brettspiel als ein Strategiespiel, weil dafür viel Glück notwendig ist. An manchen Stellen ist das Spiel dann einfach unausgereift und ist leider nach nur einer Stunde schon wieder archiviert.


    Platz 1: Titan Quest

    Was für ein Schund! Trotz schlechter Grafik aus dem letzten Jahrhundert ruckelt das Spiel ganz gern und stürzt gern ab. Nicht zu vergessen die unzähligen Bugs, die das Spiel zum Absturz bringen. Nicht zu vergessen das katastrophale Menüdesign, was noch dazu unübersichtlich ist und schon damals veraltet. Das Spiel ist für mich eine technische und spielerische Katastrophe.

    Top 10

    Platz 10: Mario Aces

    Bei aller Kritik zum Trotz, ich hatte mit diesem Tennis-Spiel meinen Spaß und auch online eher weniger Probleme. Der Abenteuermodus war zudem ganz nett. Schade, dass die Leute aus dem Team kaum spielten, ansonsten würde das Spiel noch immer in laufen. So bleibt nur der lokale Spaß, den wir auch weiterhin sicherlich haben werden.

    Platz 9: Super Mario Party

    Gleich das nächste Multiplayer-Spiel. Besonders die Einbindung der Joy-Cons und die tollen Minispiele konnten mich begeistern. Immer wieder auf Partys ein Genuss und ein richtiger Spaß! Ich hoffe im kommenden Jahr auf weitere Bretter und vielleicht auch auf weitere Minispiele.

    Platz 8: Master of Anima

    Wenn ich eben kein Pikmin bekomme, müssen die Indie-Entwickler ran. Master of Anima kombiniert das System aus Pikmin geschickt mit ein paar Rollenspiel-Elementen. Dazu eine solide Story, die auch ein wenig witzig ist, und einem tollen Artstyle. Fertig ist die kleine Indie-Perle.

    Platz 7: Civilization VI

    Civ im Bett spielen oder im Büro? Ein Traum! Besonders beeindruckend, dass der Akku relativ lange hält. Bei dieser Grafikpracht keine Selbstverständlichkeit und Zuhause kann ich dann auch noch den tollen Soundtrack genießen. Dieses Spiel wird wohl ewig immer wieder gespielt werde und ist ein Muss für alle Strategie-Fans!


    Platz 6: Diablo 3

    Ich liebe Blizzard und dennoch war Diablo bisher das einzige Franchise von ihnen, mit denen ich weniger anfangen konnte. Doch im Laufe des Jahres konnte ich mehrere Diablo-Klone antesten und spielen. Nach dem Desaster mit dem Namen Titan Quest, kam dann aber Victor Vran und so langsam habe ich Blut geleckt. Gekrönt wurde es nur mit Diablo 3. Jetzt hat mich auch noch Blizzard hier bekommen. Nur dumm, dass diese mit Diablo Immortal dann alles wieder einreißen und mein Interesse für dieses Franchise ist bisher für die Zukunft eingefroren.

    Platz 5: Sushi Striker: The Way of Sushido

    Der Überraschungs-Hit des Jahres! Eine tolle Singleplayer-Kampagne mit einem unglaublich tollen Stil und die Zwischensequenzen könnten aus einem Anime-Film sein. Dazu viel Spieltiefe und gut durchdachtes Puzzle-Gameplay, das auch online richtig überzeugen kann. Am Ende der Lebenszeit von der Nintendo Switch, wird das Spiel als Geheimtipp in sämtlichen Listen auftauchen.

    Platz 4: NBA 2K 19

    Das Sportspiel des Jahres nun mit einer richtig tollen Singleplayer-Kampagne und Story, vielen kleineren Änderungen im Gameplay und der Physik. Eine konsequente Verbesserung und damit eine gelungene Fortsetzung, auch auf der Nintendo Switch.

    Platz 3: Paladins

    Innerhalb von weniger Tagen über 100 Stunden in diesem Helden-Shooter. Dieses Spiel darf also in meiner Top-Liste natürlich nicht fehlen. Nicht einfach nur ein Klon von Overwatch, sondern mit vielen eigenen und tollen Ideen und das Spiel wird ständig erweitert und hält euch noch lange bei der Stange. Dazu ein toller Online-Modus mit eigenen Servern und fertig ist der beste Multiplayer-Shooter für die Nintendo Switch. Damit ist Splatoon 2 endgültig für mich gestorben.

    Platz 2: Hollow Knight

    Das Indie-Spiel des Jahres 2018. Die komplette Atmosphäre und die Stimmung passen perfekt und für mich wohl eines der besten Metroidvanias überhaupt. Obwohl der Schwierigkeitsgrad so enorm hoch ist, war ich nie demotiviert und habe versucht das ganze Spiel zu knacken. Dies ist mir noch nicht gelungen aber ich bin auf einem guten Weg.

    Platz 1: Super Smash Bros. Ultimate

    Tatsächlich war Hollow Knight bis zum Schluss mein Platz 1. Doch dann kam Super Smash Bros. Ultimate mit seinem Singleplayer-Kampagne, die zur großen Überraschung mich richtig überzeugen konnte und das Finale mich richtig umhaute. Ansonsten ist es selbstverständlich Super Smash Bros., was wohl wieder die meisten Stunden auf der Konsole verbuchen wird. Online läuft es bei mir super und ohne Probleme, die neuen Modi sind sinnvoll und im Multiplayer lokal wie online einfach nur großartig. Eine Liebeserklärung an alle Nintendo-Fans und Marken. Danke!






    Ein tolles Musikjahr mit einer Menge Überraschungen. Doch bevor es los geht, kommen wir wieder zu den Flop 5.

    Flops

    Platz 5: Bushido-Mythos

    Also man kann Bushido immer viel vorwerfen, die Beats sind und bleiben klasse. Nur dumm dass dieses Album absolut inhaltslos und leer bleibt und dazu auch noch mit stumpfsinnigen Phrasen daher kommt. Dazu die Features von Capital Bra, die irgendwie gar nicht zu Bushido passen wollen. Brauch niemand, will niemand. Wann beendet er eigentlich seine Karriere?


    Platz 4: Vanessa Mai-Schlager

    Also ganz ehrlich, ich glaube ja die Vanessa Mai ist ganz in Ordnung und cool drauf. Im Gegensatz zu den meisten anderen Schlager-Stars ist sie zumindest ganz in Ordnung. Ihre Musik bleibt aber weiterhin belanglos. Warum ich mir das Werk überhaupt anhörte? Das waren die Interviews, wo was völlig neues und interessantes versprochen wurde. Dass sie auch neue Wege gehen will oder sie die Grenzen austestet, glaube ich ihr sogar. Nur die Produzenten schaffen es leider nicht, ihre Vision in die Tat umzusetzen und am Ende bleibt der langweilige Einheitsbrei.

    Platz 3: Falco-Sterben um zu Leben

    Deutschrapper interpretieren die genialen Songs von Falco neu. Bis auf Junge Römer mit Zugezogen Maskulin, bleibt das hier aber eher uninsipiert. Dabei gefällt mir grundsätzlich die Idee und habe mir mehr erhofft. Als ob die ganzen Rapper das auf der Kloschüssel produziert hätten.

    Platz 2: Glasperlenspiel-Licht und Schatten

    Mehr Schatten als Licht. Welches Licht? Wieder unfassbar schlechter Schlager-, Techno-, Popsound mit unfassbar schlechten Texten. Warum hören gute Bands oft früh auf und solche bleiben zu lange erhalten?


    Platz 1: Helene Fischer - Helene Fischer

    Dazu nur ein Satz: Wann hört das endlich auf?

    Top 10

    Platz 10: Neonschwarz-Clash

    Gute Laune und politisch aktiv. Das ist Neonschwarz. Doch bei diesem Album gehen sie auch etwas andere Wege und sind aggressiver und teils gar düsterer unterwegs. Wohl notwendig in diesen Zeiten. Musikalisch eine gelungene Weiterentwicklung!

    Platz 9: Antje Schomaker-Von helden und Halunken

    Guter Singersongwriter-Pop aus Deutschland? Ist das Möglich? Ja, aber leider kaum in den Charts. Dennoch macht dieses Album richtig gute Laune und ist teils auch schön melancholisch. Auch live ist sie wirklich großartig und konnte mich voll überzeugen. Doof, dass sie jetzt durch ein Feature mit der Band Revolverheld bekannt wird...

    Platz 8: Isolation Berlin-Vergifte dich

    Diese Indie-Punk-Irgendwas-Band hörte ich zum ersten Mal bei einem Kumpel mit dem Titel Serotonin und sofort hatte mich die Band auf ihrer Seite. Jeder in Berlin lebte, aber auch in anderen deutschen Großstädten weiß, dass die Songs und die Texte absolut authentisch sind. Irgendwie zieht es dich runter und hat doch einen schon fast hoffnungsvollen Klang. Diese Ambivalenz gefällt mir!


    Platz 7: Die Nerven-Fake

    Nach dem Album "Out" waren die Erwartungen unfassbar hoch und ich wurde nicht enttäuscht. Fake ist die Antwort auf die YOLO-Musik der aktuellen Generation und kommt mit schweren Riffs daher, wie auch unbequemen Texten. Dabei macht es sich die Band nie einfach und hinterfragt auch die eigene Bewegung. Wohl mittlerweile einer der wichtigsten Bands aus Deutschland.

    Platz 6: The Carters-Everything is Love

    Jay-Z war sehr lange für mich uninteressant und erst in diesem Jahr habe ich mich mehr mit ihm beschäftigt und das gleiche gilt auch für seine Frau Beyonce. Nun bringen beide ein Kollabo raus, was mich wirklich umhaute. Die guten Beats und tollen Lines überzeugten mich, sogar die Rapskills von Beyonce überraschten mich positiv.


    Platz 5: Cardi B-Invasion of Privacy

    Gangsterrap von einer Frau mit feministischen Ansagen. Dazu einfach sau stark produziert und lud immer wieder zum Kopfnicken ein. Um es kurz zu machen, das Album unterhielt mich und war ein einziger Spaß.


    Platz 4: Kat Frankie-Bad Behaviour

    Deutscher Pop ist wahnsinnig unterschätzt. Gut, die erfolgreichen Acts sind auch nicht wirklich eine gute Werbung dafür. Kat Frankie, die ursprünglich aus Australien kommt, beweist, dass die Popmusik auch düster und intelligent sein kann. Nein, kein Song wird jemals im Radio laufen aber wem interessiert das? Dazu eine unglaublich gute und einzigartige Stimme. Ich wurde schnell zum Fan!


    Platz 3: Marteria und Casper-1982

    Wenn meine zwei absoluten Lieblingskünstler zusammen ein Album aufnehmen sind die Erwartungen hoch und doch wurden sie erfüllt. Dabei ist das Album weniger verkopft und die erste Hälfte ein klares Rapalbum. Doch beide schaffen es, trotz ihrer langen Karriere, mich auch noch zu überraschen. Besonders Casper entdeckt ganz neue Seiten seiner Stimme und das mag auch für viele ungewöhnlich klingen, mir hat es super gefallen und erwarte nun sehnsüchtig die nächsten Songs ab. Marteria findet dazu zur alten Stärke und auch er schafft es neue Seiten von sich zu zeigen. Das Besondere an diesem Album ist aber, dass trotz der Lockerheit beide wohl kaum so direkt und persönlich waren, wie auf diesem Album.

    Platz 2: Feine Sahne Fischfilet-Sturm und Dreck

    Feine Sahne Fischfilet erleben gerade einen Höhenflug und die Gefahr war groß, dass das neue Album eher für den Massenmarkt zugeschnitten wird. Doch die Band bleibt sich treu. Dazu auf der Bühne ganz klare Ansagen und so bleibt ihre Musik authentisch. Sie schrecken auch nicht zurück, den Begriff Heimat neu und ohne nationalen Hintergedanken zu benutzen. Die Stimme von Monchi tut dabei ihr Übriges.

    Platz 1: Drangsal-Zores

    80ś-Vibe, Schlager, Pop, Punk oder doch Synth-Rock? Egal, als ob Genre noch eine Rolle spielen. Drangsal jedenfalls durchbricht Mauern und verschiebt Grenzen. Dabei eine einzigartige Stimme mit vielen tollen Texten, die auch nach dem mehrmaligen Hören immer wieder neue Facetten aufzeigen. Mal in deutscher, mal in englischer Sprache. Trotz dieser Vielfältigkeit hat der Sound etwas eigenes und zieht sich wie ein roter Faden durch das Album. Einfach nur der Hammer! Dazu wohl auch noch das Musikvideo des Jahres für den besten Song des Jahres. Und Du? Vol.2 ist schon fast eher ein Kurzfilm einer Kunsthochschule. Wahnsinn!

    Filme





    Für mich war das ein eher schwaches Filmjahr und so langsam gehen mir immer mehr Blockbuster auf den Sack. Kaum was neues und wenn doch, dann geht das Konzept kaum auf und kopiert eher von anderen Filmen. Dies zeigt die Flop-Liste ganz gut.

    Flops


    Platz 5: Spider-Man: A New Universe

    Die Vermischung von Videospielen und Filmen wird immer stärker. Auch im Film ist es schon spätestens seit dem Hobbit gefragt und in fast jedem Blockbuster gibt es eine Szene, die auch aus einem Videospiel stammen könnte. In diesem Spider-Man wird oft der Stil gelobt und ich kann das echt nachvollziehen, aber erinnerte mich zu stark an einem Videospiel. Dazu kommt die belanglose und schwache Story. Hurra noch mehr Witze von Spider-Man und schon sind alle glücklich? Ich nicht! Der Film ist völlig überladen und langweilig. So langsam ist die "Jeder kann ein Held sein"-Geschichte doch auch mal langweilig. Wie viele Spidy-Filme soll es eigentlich noch geben?


    Platz 4: Avengers 4: Infinity War

    Also was habe ich nicht alles gelesen über diesen Film? So viele positive und tolle Rezensionen. So habe ich beschlossen doch in diesen Marvel-Film zu gehen und was soll ich sagen? Eine absolute Enttäuschung. Kein Dialog hat irgendeine Relevanz und das Ende könnte mir nicht egaler sein. Emotionen können keine Entstehen, da diese vorher nie aufgebaut wurden. Überhaupt ist wohl mein größtes Problem gar nicht der Film selbst, sondern das ach so geile Universum von Marvel. Hier zeigt sich nämlich, wie schlecht das alles aufgebaut wird. Eine Verbesserung ist nicht in Sicht. Wer bei dem Ende geschockt ist, sollte lieber nicht die nächsten Projekte von Marvel abchecken. Ansonsten merkt ihr schnell, Konsequenzen sucht der Zuschauer in diesem Universum vergeblich.


    Platz 3: Black Panther

    Dass dieser Film auch von der Identitären Bewegung empfohlen wird, mag auf dem ersten Blick verwundern, doch auf dem zweiten Blick verwundert das kaum. Alles soll bitte da bleiben wo es ist und dann können wir andere Nationen und Völkler gleich ignorieren. Hauptsache uns geht es gut, was mit den anderen ist, ist doch egal. Dazu schlechtes CGI und wieder eine 0815-Story aus dem Hause Marvel. Ach, und weil ich bei Platz 4 über das Universum sprach, warum nicht einen Film über andere Charaktere die es bereits im Universum gibt und zu kurz kamen?

    Platz 2: IBIZA

    Hipster-Karriere-Party-Frauen reisen nach Spanien, um die Seele baumeln zu lassen. Dabei erfüllt er jedes Klischee und ist an Peinlichkeiten nicht zu überbieten. Unfassbar, dass er immer wieder versucht einen feministischen Hintergedanken zu etablieren. Hier wird der Zuschauer für dumm gehalten und obwohl hier junge Frauen die zentrale Rolle spielen und mit Einhörnern auf Hip tun, könnte das Drehbuch auch von Eltern geschrieben sein, die versuchen bei der jungen Generation anzukommen.

    Platz 1: Game Over, Man

    Nicht umsonst einer der schlecht bewertesten Filme überhaupt. In dieser Zeit hat Netflix lieber billig mehrere Filme an einem Tag gedreht und auf Fließband-Arbeit gesetzt. Gut dass das von den Zuschauern abgestraft wurde und Netflix zum Umdenken brachte. Verschont blieben wir aber von diesem Schund dennoch nicht. Game Over, Man kommt mit Pipi-Kacka-Humor, abgetrennten Penisen und infantilen Humor. Selbst Adam Sandler würde ich bei diesem Film schämen.

    Top 10

    Platz 10: 25 km/h

    Dieser deutsche Road-Movie überrascht durch einen schönen Humor und sämtliche Klischees werden gebrochen. Dabei wirklich tolle Landschaftsaufnahmen. An dieser Stelle möchte ich meine Kritik auf unserer Seite playto.de Empfehlen: Hier

    Platz 9: Fucking Berlin

    Wieder ein deutscher Film! Diesmal eine Netflix-Produktion. Der Film brilliert durch gute Schauspieler und gibt uns einen tiefen Einblick in das Rotlichtmilieu. Es zerstört ihr Leben und gleichzeitig baut es ein neues Leben auf. Ein tolles Drama!

    Platz 8: Flavours of Youth

    Ein Anime von den Machern von Your Name und eine Kooperation mit China und Japan. Mehrere sehr tolle Kurzgeschichten, besonders die Letzte, werden am Ende miteinander verbunden und funktionieren dennoch unabhängig voneinander. Dazu tolle Zeichnungen und wieder ein toller Soundtrack.


    Platz 7: Call me by your Name

    Diese Romanverfilmung ist schlichtweg ein toller Liebesfilm mit einem unfassbar schönem Setting. Bei dieser traumhaft schönen Kulisse, will man am liebsten in den Urlaub. Dabei spielen alle Schauspieler sehr gut und authentisch. Der perfekte Film für die gute Laune!

    Platz 6: Der Junge muss mal an die frische Luft

    Die Buchverfilmung über die Kindheit von Hape Kerkeling war gewagt und hätte in die Hose gehen können. Gerade Kinderdarsteller sind in Deutschland immer ein Wagnis. Doch am Ende wurde ich kalt erwischt. Trotz Humor und liebevollen Schauspielern, bekam ich auch feuchte Augen im Kino. Das liegt auch an Julius Weckauf, der ein richtiger Glücksgriff war und den jungen Hape Kerkeling sehr gut spielt. Der Film hat schlichtweg einfach nur Herz!


    Platz 5: In den Gängen

    Dieser deutscher Film gibt uns einen Einblick von sogenannten Wendeverlierern, ohne dabei mit dem Finger drauf zu zeigen. Dabei entsteht ein kleiner Mikrokosmos in einer Lagerhalle. Besonders toll, besonders wenn man aus Leipzig kommt, wo der Film gedreht wurde, sind die Dialoge und die Dialekte, die glaubwürdig rüber kommen und das Gefühl, was der Film vermittelt. Die Kurzgeschichte von meinem Lieblingsautor Clemens Meyer, der auch das Drehbuch schrieb, wurde perfekt in Szene gesetzt. Wunderschön melancholisch und auch herzlich. Diese Menschen haben keine Familie, finden diese aber auf der Arbeit.

    Platz 4: Der Brotverdiener

    Dieser Animations-Film wird bei den Oscars wohl nicht einmal nominiert werden und das ist sehr schade. Dieses Drama, spielend in Afghanistan, zeigt die komplexen und schwierigen Verhältnissen, denen Frauen ausgesetzt sind, unter der Taliban-Herrschaft. Traurig, nein bitter. Ein einziger Schlag in die Magengrube und dabei dennoch schön animiert. Ging in Deutschland leider viel zu sehr unter.

    Platz 3: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

    Filme über das amerikanische Hinterland und den verlorenen Menschen aus den USA interessierten mich schon immer. Von New York, LA oder so bekommen wir genug zu sehen. Frances McDormand spielt dabei herausragend und hat sich ihren Oscar wirklich verdient. Es geht um Gewalt, Rassismus und einer starken Frau, die allen Widerständen zu trotz, kämpft. Die Zeit schrieb zu ihr, wir sehen eine weibliche John Wayne. Passender könnte man das nicht schreiben und wohl einer der besten Spätwestern unserer Zeit.

    Platz 2: Your Name

    Dieser Anime ist auch für die Leute, die mit Anime nichts anfangen können. Neben wunderschönen Bildern und einem tollen Soundtrack, konnte mich diese etwas andere Liebesgeschichte mit einem philosophischen Plot voll überzeugen. Ich bin froh, dass dieser Film in den deutschen Kinos lief und ich spreche eine absolute Empfehlung aus!

    Platz 1: Roma

    Dieser persönliche Schwarz-Weiß-Film gleicht einem Epos. Dabei geht es nur um die Kindheitserinnerungen des Regisseurs. Ein Film der auf Netflix lief und in den Kinos wohl kaum eine Chance gehabt hätte. Zu ruhig und ohne Show. Einfach nur das Leben einer mexikanischen Familie und der Haushälterin. Doch am Ende wird der Zuschauer belohnt. Denn dann überschlagen sich die Ereignisse und das Filmerlebnis ist sehr intensiv. Egal ob im Kino oder Zuhause. Wer dazu mehr lesen will, dem empfehle ich ebenfalls meine Kritik auf playto.de: Hier.

    Das waren sie also, meine Toplisten für das Jahr 2018. Und sonst so? Privat läuft alles sehr gut und ich habe mich von einem schwierigen Jahr 2017 erholen können. An dieser Stelle möchte ich aber auch sagen, dass sich dieses Jahr einiges verändern wird. Ich bin die persönlichen Angriffe gegen mich Leid, zuletzt sogar ohne überhaupt involviert gewesen zu sein. Auch bin ich es Leid, dass sogar Absprachen getroffen werden um mich zu provozieren und dann zu denunzieren. Ich habe bisher dennoch für alle ein offenes Ohr gehabt und wenn nötig, habe ich geholfen. Damit ist nun Schluss. Ich werde diese User in Zukunft nicht nur ignorieren, ich will mit ihnen nichts mehr zu tun haben und niemanden mehr Hilfe anbieten. Auch werde ich bei diesen Usern, die schon wissen wen ich meine, nicht mehr diskutieren. Weder öffentlich noch privat. Das gilt auch für User, die solche Angriffe gegen mich yeahen. Dazu werde ich solche Angriffe nicht mehr dulden und löschen, wie auch verwarnen. Ich gebe zu, dass ich meine Fehler habe und auch anecke. Ich muss mir dennoch nicht alles gefallen lassen von ein paar Usern, die ein Problem mit mir haben. In anderen Foren werden harmloserer Beiträge gelöscht und User gebannt. Ich war wohl zu nett in letzter Zeit. Ich bin Moderator aber eben auch gleichzeitig ein User und Fan der Seite, der hier gern diskutieren will und auch sich gern mit vielen Usern unterhält. Es kann nicht sein, dass diese Gespräche mittlerweile fast nur noch privat sind, weil ich mich nicht mehr traue etwas öffentlich zu schreiben. Alle anderen Usern, die wirklich die Mehrheit bilden, wünsche ich aber ein gutes neues Jahr. Ich freue mich, dass ich mich mit @Splatterwolf mittlerweile so gut verstehe und auch andere User sind bei mir weiterhin gern gesehen. Ich freue mich schon auf das Jahr 2019!

    723 mal gelesen

Kommentare 8

  • XenoDude -

    Der älteste noch aktiver Ntower-Blog ist zurück. Schade, dass deine Einträge nur noch jährlich sind.

    Ich finde es gut, dass du ein wenig strenger durchgreifen möchtest. Als Moderator bist du sehr exponiert und es gibt immer solche, die ihre rebellische Eigenart ausleben möchten und deshalb aktiv den Konflikt mit dem Moderator suchen.

    Ich wünsche dir alles Gute für 2019 und dass du mit deinem Banhammer gerecht ausschlägst.

    • Dirk -

      Ich versuche immer neue Einträge zu schreiben aber zeitlich ist das nicht so einfach. Vielleicht in diesem Jahr.

  • Nauzgo -

    Yoo Dirk! Also denselben Musikgeschmack teilen wir schonmal nicht, aber immerhin hab ich hier jetzt ne Liste mit den Filmen, die ich nachholen muss xD Ich hab nicht mal Your name gesehen, aber bin froh, dass auch Anime eine Chance in Dtl. haben, wenn sie gut sind.

    Und mach dir nix draus. Ich denke du bist halt ne Person, die sehr gerne diskutiert und bei den Diskussionen auch nicht nur oberflächlich bleibt. Da ist es klar, dass du hin und wieder mal aneckst. Ich glaube, sogar ich war da mal involviert ... :ugly:

    Ist auf jeden Fall wichtig, dass du dir auch selbst Schwächen eingestehst. Vlt solltest du aber insgesamt etwas positiver an die Sache rangehen. Neues Jahr und so.

    Aber wer bin ich, einem Mod in der Hinsicht Ratschläge zu geben? hm XD

    • Dirk -

      Ich würde meinen Musikgeschmack nie definieren, da ich echt alles und jede Richtung höre. Egal ob Mainstream Pop oder so ne kleine unbekannte Indie Punk irgendwas Band xd.

      Ja dann viel Spaß mit den Filmen :)

      Also anecken und so odrr Diskussionen mit sind das Eine. Aber wenn ich nicht mal involviert bin und dennoch angegriffen werde oder es Absprachen gibt mich zu provozieren, dann hört es auf. Bei allen anderen bin ich gern bereit über meine Fehler zu sprechen, wenn auch lieber privat und nicht öffentlich im Forum.

    • Nauzgo -

      Ich finds immer schwer zu sagen, man hört "alles", weil es so viele komische und seltsame Untergenres gibt xD aber ich verstehe was du meinst. Sagen wir Mal, wir präferieren andere Genres. Bin quasi nur mit Gitarren aufgewachsen :D

      Jo klar, verstehe ich dich vollkommen. Hab das ein oder andere auch mitbekommen und fand's auch nicht in Ordnung. Kann dir nur raten, dich von solchen Troll Postings anonymer User im Internet nicht zu sehr triggern zu lassen. Ist die Zeit nicht wert :P

    • Dirk -

      Liegt auch an meiner musikalischen Erziehung. Mit HipHop angefangen aber Freunde hörten Punk oder so was man als Indierock bezeichnen würde und dann neue Freunde alles Metaller oder Electro Beats. So kam ich von eins ins nächste und dann hat band x Einflüsse aus Richtung y usw.. Ganz verrückt. Die letzten Jahre waren etwas raplastiger, dieses Jahr mehr Pop und Indie irgendwas Kram.

      Ja und Nerven. Ich chill eh meistens und über Nacht ist der Frust oft weg :D

  • Zarathustra -

    Sehr liebevoll und aufwändig geschrieben, hat Spaß gemacht zu lesen.

    Nur die Filme habe ich nur überflogen, da ist mir durch den Serienthread bewusst das du da weit weg von meinem Geschmack bist, was aber nix macht, bin einfach schwer für Filme mit Anspruch zu begeistern. Da hab ichs einfach gern, wenns kracht.

    Wünsche dir viel Erfolg mit deinen Bemühungen, Angriffe gegen dich abzuwehren, wenn es Cyber-Mobbing wie im Falle des Switch-Threads diese Woche ist bin ich sogar bereit aus meiner Komfortzone des passiven Lesens hier herauszutreten. Gutes Neues also.

    • Dirk -

      Ich habe ja nichts gegen Actionfilme. Vor drei Jahren war mad Max auf Platz 2 oder so.^^