TLoZ - The Quest of Choice - Teil 5

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • The Legend of Zelda
    The Quest of Choice
    Teil 5

    Zeldas Inventar:
    Eisfeuerstab (Eis/Feuer: 4/4 Ladungen)| Rapier | Bogen, 2 Köcher, 18 Pfeile

    Zeldas Rubine: 200
    10x Grün (1) | 6x Blau (5) | 5x Gelb (10) | 3x Rot (20) | 1x Violett (50)

    Tode-Zähler: 0

    Zelda hatte sich entschieden. Die Eisseite des Eisfeuerstabes war die logischste Wahl. Ob Feuer so gut funktionieren würde, bezweifelte sie. Einige Gelehrte hatten herausgefunden, dass Knochen eine sehr hohe Feuerresistenz besassen und magische erst recht. Pfeil und Bogen würden keinen Sinn machen. Es gab keine Organe zum Verletzen und sie war sich nicht sicher, ob ein durchbohrter oder angeritzter Knochen, so einen Unterschied gemacht hätte.

    Sie kannte allerdings die Reichweite des Stabes nicht. Sie nahm den Eisfeuerstab aus dem Halfter.

    „Epona, etwas langsamer, ich will uns nicht einfrieren, falls wir schneller sind als der Eisstrahl!“

    Epona drosselte leicht ihren Galopp und Zelda schoss mit der Eisseite nach vorne weg. Sie wollte nicht, dass die Stalfos sahen, welches Ass sie noch in der Hinterhand hatte. Und das wäre der Fall gewesen, wenn sie zum Test zur Seite geschossen hätte.

    Der Strahl ging geschätzte 10 Meter weit.

    „Epona, wende bitte!“

    Epoan wendete und Zelda nahm die beiden Stalfos ins Visier. Nur um wenige Sekunden später knapp einen Pfeil an sich vorbei zischen zu spühren. „Verdammt!“ Sie schoss so schnell sie konnte auf beide Stalfos. Sie hatte Glück, denn sie traf dabei auch weitere Pfeile, die gerade durch die Luft flogen und Reiter sowie Ross. Das Momentum der Pfeile konnte sie mit dem Angriff ebenfalls stoppen und diese fielen zu Boden. Reiter und Pferd allerdings kippten um und zerbrachen. Hoffentlich genügte das. Zelda ritt weiter zu den Zoras.

    Im Reich der Zora folgte sie dem Zora-Fluss die Anhöhe hinauf. Unterwegs traf sie weitere Moblins, an denen sie aber schnell vorbei ritt. Am Wegesland lagen vereinzelt tote Tiere und im Wasser trieben bösartige Oktoroks.

    Epona blieb plötzlich stehen und ging im Schritt rüber zu einer der toten Kühe. Sie ging mit ihrer Schnauze an die Kuhglocke, der dem Paarhufer um den Hals hing, welche daraufhin natürlich Geräusche machte.

    „Komm jetzt! Wir müssen weiter!“

    Hinter den beiden Schrien die Moblins und Oktoroks auf. Doch Epona bimmelte erneut.

    „Komm schnell! Epona, verdammt!“

    Epona wieherte einmal laut. Was stark nach Protest klang. Das Pferd ritt dann aber weiter, da sich die Moblins bereits bis auf wenige Meter genährt hatten und die Oktoroks schon ein paar Mal erfolglos versucht hatten, die Zwei zu treffen.

    Wenig später erreichte sie den oberen Bereich der Stadt der Zoras. Dieser Teil war extra für Landlebewesen gebaut worden, damit diese mit den Zoras besser interagieren konnten. Dort machten sich bereits die Soldaten bereit um über den Fluss zurückzuschlagen. Zelda wandte sich an eine nahe Wache.

    „Ich würde gerne zum König und bitte schnell!“

    Er nickte und deutete mit seiner Lanze ins Wasser.

    „Wie tief?“

    „Zweihundert Meter!“

    Zelda rollte mit den Augen. Was für ein Scherzkeks. Er sah doch, dass sie so tief nicht tauchen konnte.

    „Hör mal, sag deinem König ich suche die drei Reliquien der Göttinnen! Wo ist die Glocke der Nayru?“

    „Ihr da, junges Fräulein!“

    Einer der anderen Wachen kam auf sie zu.

    „Schönes Tier!“

    Er streichelte es kurz und wandte sich dann wieder Zelda zu, die noch immer auf Epona saß.

    „Der König bat mich, euch mitzuteilen, Fräulein Zelda, dass auch wir nicht wissen wo die Glocke der Nayru sich befindet. Eine der Vorfahren des Königs, Königin Mipha-Ruto I., hat sie zwar versteckt aber die Spur der Glocke verlor sich im Laufe der Geschichte. Wir wissen nur, dass ihr Klang magische Kräfte hat und dem Gehör der Bösen nicht gut tut.“

    Epona ritt plötzlich ohne Grund los und folgte dem Pfad, den sie gerade erst beritten hatten.

    „Ey, sag mal spinnst du jetzt völlig?! Eponaaaaaaa!“

    Zelda schlug ihre Füße in Eponas Seite aber das trieb Epona nur noch mehr an.

    „Bleib doch stehen! Was soll das?! Ich rede mit dir!“

    Epona blieb erst an der toten Kuh wieder stehen und bimmelte mit ihrem Maul erneut an der Glocke. Wieder schrien die Oktoroks und Moblins auf und erst jetzt erkannte Zelda, dass die Aufschreie Schmerzensschreie waren und nicht nur zufällig mit dem Glockenschlag übereinstimmten, oder doch?

    „Kann das...“

    Sie stieg von Epona ab und sah sich die Glocke genauer an. Tatsächlich, Nayrus Symbol war darauf. Wie hatte Epona die Glocke erkannt? Sie blickte Epona ins Auge und sagte mit Bedacht:

    „Irgendwie krieg ich grade leicht Angst vor dir!“

    Sie nahm der Kuh die Glocke ab, indem sie das Halsband löste und band es wiederum Epona um.

    „So! Jetzt können die bösen Monster uns alle nichts!“

    Mit zwei der Reliquien im Schlepptau ging es zurück zu den Zora. Es war unhöflich einfach so zu gehen. Sie wollte die Zoras über den Fund informieren. Alleine schon deswegen, damit die Zoras nicht noch Suchtrupps entsandten. Die Soldaten hatte gerade wirklich wichtigeres zu tun.

    Wieder oberhalb der Zora Stadt traf Zelda bereits auf den König. Welcher an die Oberfläche gekommen war.

    „Ah, Kind! Da seid ihr ja! Und ihr habt Nayrus Glocke gefunden!“

    „Ja, ein Bauer hatte sie wohl seiner Kuh umgehangen! Unglaublich! Aber die Glocke hat meine Stute gefunden!“

    „Kluges Tier!“, fand der König und winkte einen der Diener zu sich, „Gib, Zelda zwei Flaschen mit Zora-Wasser mit!“

    „Wie ihr wünscht, eure Majestät!“

    Der Soldat ging weg und kam kurz darauf mit zwei gefüllten Flaschen wieder, die er Zelda überreichte.

    „Danke!“

    Der Diener nickte und ging. Zelda ließ noch einmal die letzten Ereignisse Revue passieren.

    „Jetzt fällt mir ein... das Hemd hab ich in die Hand gedrückt bekommen und die Glocke hat mein Pferd gefunden!“

    Sie hatte das in normaler Tonlage gesagt und rief dann aber laut aus.

    „Wozu bin ich überhaupt hier? Bin ich irgendein Prinzesschen, dem man alles hinterhertragen muss?! Nein verdammt!“

    „Äh!“, begann der König, wurde aber von Zelda unterbrochen.

    „Nein, verdammt! Ich rackerte mir Jahr um Jahr meinen Hintern auf der Farm ab!“

    Sie zog ihren Ärmel zurück und präsentierte dem König ihre Armmuskeln.

    „Und jetzt meint irgendwie jeder, mich bedienen zu müssen! Hab ich irgendwo dick und fett Prinzessin auf der Stirn stehen!“

    „Also, wenn ich dazu...“

    „Nein!“, mahnt Zelda mit erhobenem Zeigenfinger und wütendem Gesicht.

    „Ich bin eine Macherin!“, Zelda deutete in Richtung Schloss, „Ich sitze nicht, wie dieser eitle, stumme Prinz den ganzen Tag im Schloss und lasse mir den Hintern nachtragen! Ja, vielleicht sogar noch abwischen danach aber... nein! Ich schwöre, wenn ich jetzt zu den Goronen reite und da ist es so wie hier! Dann raste ich komplett aus! Boha, so etwas kann ich ja gar nicht! Die Frau das schwache Geschlecht! Oh seht mal, die brauch Hilfe! Die kann das nicht! Schnell hin und helfen, vielleicht gibt's dann später ein Abenteuer im... !“

    Epona buckelte. Das beendete Zeldas Ausraster.

    „Na gut! Ich gehe! Boha, ich hoffe, ich werde im nächsten Leben kein verwöhntes Prinzesschen sein! Alles nur das nicht!“

    Der König und die umstehenden Soldaten sahen sich alle fassungslos an, während Zelda noch immer wütend und schimpfend im Schritt davon ritt.

    „Wieso habt ihr sie nicht unterbrochen?“, fragte der Hauptmann den König.

    „Ja bin ich den Lebensmüde, Hauptmann! Dann doch lieber unbewaffnet gegen Ganondorf! Und jetzt, wo ist meine Lanze?“

    Er sah kurz zu Zelda und widmete sich dann wieder der Suche seiner Ausrüstung. Zelda hatte nach einer Weile erneut im Kokiri Dorf halt gemacht. Sie war müde und hatte seit ihrer Abreise noch nicht geschlafen. Salia machte ihr ein Gästebett im Gras.

    „Ich dachte ihr schlaft in hohlen Baumstämmen, die ihr als Häuser benutzt?“, fragte Zelda Salia.

    „Früher mal! Das ist viele Jahrtausende her! Damals zur Ära des Helden der Zeit!“

    „Aber das ist schön! Sehr naturverbunden!“

    Epona legte sich neben Zelda und ruhte sich ebenfalls aus.

    „Ich wecke euch in acht Stunden! Es dürfte dann später Nachmittag sein!“

    „Danke!“

    Nach einer Mütze voll Schlaf ging es weiter zum Todesberg, der im Norden Hyrules lag. Dort angekommen schwitzte Zelda nicht schlecht. Und sie war noch nicht mal auf dem Hauptgelände des Berges, sondern noch in dessen Tal.

    „Boha, willst du hier bleiben?“

    Epona nickte.

    „Die Ausrüstung kann ich vergessen! Das Leder und Holz wären kaputt oder ganz zerstört und das Eisen so heiß, dass ich es nicht mehr anfassen könnte! Ich muss alles hier lassen! Am besten auch die Klamotten!“

    Zelda zog sich bis auf das Seidenkleid von Farore aus. Die Schuhe waren aus Leder aber selbst dass war keine gute Idee. Ihre Füße waren so gut wie nicht geschützt.

    „Folge mir nicht! Warte hier! Und bete, dass ich unterwegs niemandem oder etwas begegne, der oder das mich umbringen will!“

    Zelda holte aber noch Sachen aus ihrem Kleiderhügel hervor.

    „Das blaue Elixir, die zwei Wasserflaschen und die Rubine nehme ich mit! Bis gleich!“

    Sie streichelte Eponas Wange und machte sich dann auf den Weg, den Todesberg zu besteigen. Den tödlichsten Berg Hyrules. Wahrscheinlich hieß er deshalb so.

    Auf dem Weg zum Dorf der Goronen war es nicht nur die Hitze die ihr zu schaffen machte. Auf halber Strecke stand sie plötzlich vor einem riesigen Haufen noch nicht erkalteter Lava. Der Ausbruch musste erst kürzlich erfolgt sein.

    „Din!“, schrie Zelda Richtung Himmel, „Das ist doch dein Werk! Boha, wenn wir uns eines Tages, am Ende aller Zeit gegenüberstehen, dann...“

    Zelda hob den Zeigefinger Richtung Himmel und sah dann wieder auf den Lavawall vor sich. Der ganze Pfad war damit überdeckt. Umgehen war unmöglich. Sie sah sich weiter um und fand einige Meter über sich eine Höhle an einer der Bergwände.

    „Na, ohne Epona komme ich da nicht hoch!“

    Zelda ging zurück und holte also das Pferd. Über dem Höhleneingang blieb sie stehen, stellte sich auf den Sattel und sprang nach oben. Sie griff zu und erwartete, dass die heißen Oberflächen ihr die Hände verbrennen würden. Aber es geschah nichts dergleichen. Das Gestein fühlte sich normal an. Weder zu heiß, noch zu kalt.

    „Merkwürdig!“

    Sie zog sich hoch und musste geduckt durch die Höhle laufen, da diese nur knapp ein Meter hoch war. Nach ein paar Metern gelangte sie an eine Abzweigung. Sie hatte zwei Pfade zur Auswahl. Der linke Weg ging nach links oben und der rechte Weg nach rechts unten weiter. Da sie aus dem rechten Weg Tier- oder Monsterstimmen von unten hörte, ging sie den linken Weg und gelangte schließlich irgendwann zum Ausgang.

    Danach waren es nur noch wenige Meter bis zum Dorf der Goronen. Dort angekommen wurde sie zum Häuptling geschickt.

    „Eure Majestät!“

    „Du bist hier wegen der Lampe der Din, oder?“

    „Ja!“

    „Die gute Nachricht ist, die Lampe ist hier im Dorf! Die schlechte, dass ich sie dir nicht einfach so geben kann!“

    Eine der Wachen redete dazwischen.

    „Aufgrund des Magmas und der Lava brauchen wir eigentlich keine Lichtquellen. Wir nutzen die nur zu Deko-Zwecken.“

    Der Häuptling erhob sich aus seinem steinernen Thron und legte vorsichtig seinen Arm um sie.

    „Kommt! Wir werden euch testen! Der König der Zoras hat mir per Raben mitgeteilt, dass ihr etwas mehr in eure Quest involviert werden wollt! Also, gebe ich euch jetzt etwas zu tun! Beschwert euch also jetzt nicht!“

    Zelda lächelte nur still. Draußen ging es zu einem alten Goronen, der in die Ferne blickte.

    „Er wird euch prüfen!“

    Der Häuptling zeigte auf den Alten und ging.

    „Guten Tag!“, grüßte Zelda ihn.

    „Guten Tag, mein Kind!“

    „...“

    Er ging von Rand der Klippe weg und Zelda folgte ihm, bis in sein Haus.

    Dort drin lagen drei Erzbrocken. Ein roter, ein blauer und ein grüner. Der Alte ging zu den Erzen, die auf einem Steintisch lagen und stellte sich dahinter.

    „Das grüne und blaue Erz wiegen zusammen 28 Kilo, das grüne und rote Erz sind gemeinsam 24 Kilo schwer. Das blaue und rote Erz wiegen insgesamt 20 Kilo. Wie schwer sind alle drei Erze zusammen?“

    „Hmm...“

    Zelda dachte nach und kam schließlich auf die Antwort.

    „36!“

    „Das stimmt!“

    Er deutete an die Decke.

    „Da! Dins Lampe! Nehmt sie und beeilt euch!“

    „Danke!“

    Zelda schob einen größeren Stein unter die Lampe, stellte sich darauf und konnte sie so vom Haken nehmen, der in der Steindecke der Höhle befestigt war.

    „Wie habt ihr es gelöst?“, wollte der alte Gorone wissen.

    Zelda hackte die Lampe am Gürtel, neben dem Beutel fest und stieg vom Stein.

    „Die Summe aller Kombinationen ist 72. Darin kommt jedes Erz 2 mal vor. Und wenn man das durch zwei teilt, hat man die Summe für alle drei Erze! 36!“

    Der Gorone verabschiedete sich von Zelda und reichte ihr die Hand.

    „Bis dann, Kind!“

    „Bis dann!“

    Zelda verließ die Höhle und machte sich auf den Rückweg. Als sie dann schließlich wieder bei Epona angekommen war, sich angezogen hatte und in den Sattel stieg, ritt sie los. Aber wohin? Zelda fiel ein, dass sie nicht wusste, wie es jetzt weitergehen sollte.

    Waren die Reliquen für irgendwas gut? Wozu hatte sie die gesammelt? Sie entschied sich, erst einmal zurück nach Kakariko zu reiten. In ihr Heimatdorf.

    Dort angekommen bestand das Dorf nur noch aus Ruinen.

    „Ich hoffe Impa und den anderen geht es gut!“

    Sie schritt auf Epona sitzend, langsam auf ihr altes Haus zu. Was nun? Sie stieg ab und durchsuchte die Trümmer. Irgendwas leuchtete da drunter. Sie musste ein paar verbrannte Holzbalken beiseite heben und fand schließlich einen alten Telepathie-Stein. Damit konnte man telepathische Nachrichten aufzeichnen. Allerdings konnten nur Telepathen diese Steine benutzen. Sie hob ihn auf und versuchte ihn zu benutzen. Immerhin wusste sie von Impa, dass alle Hylianer Telepathen waren. Ohne Training war es aber nicht möglich, diese Fähigkeit richtig beziehungsweise überhaupt zu nutzen.

    „Zelda, hör zu! Ich habe nicht fiel Zeit, Suche die drei Großen Schlüssel! Den Flügelschlüssel der Orni, den Oasenschlüssel der Gerudo und den Schattenschlüssel von uns Shiekah! Dann... Ah, nein! Lass mich! Nein!“

    Zelda war geschockt und betete im selben Augenblick zu den Göttinnen. Auf das sie Impa beschützen mögen.

    Wo sie schon einmal hier war konnte sie sich auch gleich nach dem Schattenschlüssel umsehen. In den Häuserruinen selbst fand sie keinen derartigen Schlüssel. Blieb noch der Brunnenschacht. Sie ging rüber zum Brunnen. Aber wie kam sie jetzt nach unten? Sie suchte eine noch nutzbare Leiter. Als sie schließlich eine fand und in den Schacht runter gelassen hatte, kletterte sie hinunter.

    Sie war verwundert. Neben dem Wasserzulauf gab es am Grund noch eine großes, eisernes Doppeltor. Auf jeder Seite war das Symbol der Shiekah eingearbeitet. In der Mitte der Türen gab es auf Kniehöhe ein großes Schlüsselloch.

    „Oh, okay! Das merke ich mir für später! Hier brauch ich bestimmt diesen Schattenschlüssel!“

    Zelda kletterte wieder hoch und zog die Leiter wieder hoch. Niemand durfte auf die Idee kommen, dort runter zu gehen. Die brachte die Leiter zurück an ihren Fundort. Was nun? Sie wusste, dass es in der Nähe noch eine Höhle gab, in der eine große Gohma-Spinne lebt. Ob die den Schlüssel bewachte? Es war einen v
    Versuch wert. Mit Lampe und Seidenkleid im Gepäck ging sie rüber zu Epona. Sie wollte wenn, alle drei Reliquien mitnehmen. Sie nahm Epona die Glocke ab, zog eine Schnur durch und band sie sich an den Gürtel, auf der gegenüberliegenden Seite der Lampe und Geldbörse.

    „Warte hier!“

    Epona wieherte zustimmend.

    Zelda musste ein paar Anhöhen erklimmen, stand aber wenig später vor der Spinnenhöhle. Sie atmete einmal tief durch.

    „Und los!“

    In der Höhle kam lange Zeit nichts. Es war nur ein langer Gang. Die Orientierung fiel ihr nicht schwer. Dins Lampe spendete ihr genug Licht. Am Ende stand Zelda in einer großen Höhlenraum. Vor ihr lag Gohma. Sie war wach und sah direkt auf sie. Einen Schlüssel konnte sie nirgendwo erblicken. Gohma sah Zelda einfach nur an. Lange Zeit geschah nichts. Zelda überlegte mit Blick auf Gohma. Wieso griff sie Zelda nicht an?

    Sie wagte sich tiefer in den großen Raum. Langsam. Bloß nicht provozieren. Doch Gohma tat nichts. Sie folgte Zelda nur mit ihrem Auge. Zelda konnte sich frei im Raum umsehen, fand aber keinen Schlüssel. Die Glocke bimmelte die ganze Zeit über aber ihr Klang schien auf Gohma keinen Effekt zu haben. Sie verließ daher die Höhle wieder und ging zurück zu Epona. Sie hatte nun erst einmal zwei Optionen. Zum Orni-Dorf auf den höchsten Fels Hyrules oder zu den Gerudo in die Wüste zu gehen.
    Wohin soll Zelda zuerst reiten? 7
    1.  
      Zu den Orni auf dem Fels. (5) 71%
    2.  
      Zu den Gerudo in die Wüste. (2) 29%

    21.412 mal gelesen

Kommentare 1

  • Cristiano -

    Scheint für Zelda bisher gut zu laufen :) Außer der Tatsache, dass der Schattenschlüssel vorerst nicht auffindbar ist und Impa tot ist.

    Bin schon gespannt, wie es weiter geht.