Open World, Schnellreise, Immersion

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  • Guten Tag liebe Community von ntower,
    es mag sein, dass einige von euch jetzt eventuell ein Deja-Vu-Erlebnis verspüren, da es einen ähnlichen Blog bereits von eXpanda gibt, daher geht es ohne weitere Umwege direkt zur Einleitung.

    Einleitung
    Mein letzter Blog liegt ja schon etwas länger zurück und ihr erinnert euch sicher an den aktuellen Blog von eXpanda, deshalb das eventuelle Deja-Vu-Erlebnis, denn da ging es ja ebenfalls bereits um Spiele, die über eine Open World sowie einer Schnellreisefunktion verfügen. Seinen Blog möchte ich heute etwas aufgreifen, denn dieses Thema interessiert mich ebenfalls sehr. Nicht wundern, denn in diesem Blog gibt es sehr viele "???Fragezeichen???". Ich versuche in diesem Blog so objektiv und neutral wie möglich zu bleiben und meine eigene Meinung außen vor zu lassen, da ich gerne euch zu Wort kommen lassen möchte. Ich wünsche euch daher viel Vergnügen beim Lesen dieses Blogs.

    Open World gegen straffe Handlung
    Wie steht ihr generell zu Open World Spielen? Mögt ihr lieber eine Open World oder habt ihr stattdessen lieber eine straffe Handlung wie zum Beispiel in "Last Of Us" oder "Uncharted", die dann einmal durchgespielt zu Ende erzählt ist? Bei Open World Spielen geht es nach dem Ende ja noch weiter. Man hat die Möglichkeit noch zahlreiche weitere Nebenmissionen abzuschließen oder einfach nur so die Spielwelt zu erkunden sowie die vom Spiel gegebenen Freiheiten zu genießen. Was davon bevorzugt ihr?

    Die Schnellreise
    Open World Spiele sind heutzutage nicht mehr wegzudenken und so gut wie jede Open World verfügt auch über die Möglichkeit einer Schnellreise. Die Spielwelten werden immer größer und bei größeren Welten gibt es in der Regel auch eine Schnellreise. Wie fändet ihr es, wenn ihr jeden Weg zu Fuß oder Pferd gehen müsstet und wenn es gar keine Schnellreise gäbe. Würde euch das gefallen oder nach einiger Zeit dann doch sehr stören? Oft muss man ja von A nach B dann noch nach C und D und schließlich wieder ganz zurück nach A, dazu braucht man in der Regel einen guten Orientierungssinn oder eben die eingeblendete Mini-Map zur Orientierung. Nutzt ihr die Schnellreise überhaupt? Ist sie eher praktisch oder hinderlich für die Immersion? Schließlich erreicht man sehr weit entfernte Punkte in nur wenigen Sekunden, eine Reise, die normalerweise mehrere Minuten dauern würde. Wie sollte eurer Meinung nach eine gute Schnellreise aufgebaut sein? In den meisten Spielen ist man ja in nur wenigen Sekunden am Zielort, aber es gibt auch Spiele, da sieht man jedesmal eine kurze simulierte Sequenz, bevor man am Zielort eintrifft.

    Die Immersion
    Wie tief könnt ihr in die Spiele eintauchen, die ihr spielt? Sollte jedes Spiel über eine Open World verfügen oder fändet ihr das unpassend? Was zeichnet für euch Immersion aus. Eine Sprachausgabe oder Textboxen, belebte Städte und Dörfer, eine dichte Wildnis oder Interaktionsmöglichkeiten wie das Bäume fällen in "Zelda Breath Of The Wild"? Für manche ist es schon ein tolles Gefühl, wenn die NPCs einen geregelten Tagesablauf nachgehen und an bestimmten Tageszeiten woanders aufzufinden sind. Für manche ist es ein tolles Gefühl, wenn man mit der Spielwelt interagieren kann. Tiere jagen, Bäume fällen, Angeln gehen oder ähnliche Dinge. Was haltet ihr von diesen Dingen? Was trägt gut zu eurer Immersion bei, so dass ihr ein Mittendrin-Gefühl verspürt? Im aktuellen "Spider-Man" ist es möglich frei und sehr schnell durch die Stadt zu schwingen, gefällt euch sowas oder seid ihr davon eher gelangweilt?

    Der Orientierungssinn
    Wie steht es mit eurem Orientierungssinn? Findet ihr euch auch in dichter Wildnis zurecht oder würdet ihr euch ohne markante Orientierungspunkte verlaufen? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Orientierung, zum einem der Himmel und der Stand der Sonne am Tag oder der Sterne am Abend, wie sieht es aber aus, wenn es stark bewölkt ist, es sogar regnet und gewittert? Ohne eine Schnellreise müsste man sich irgendwie die Möglichkeiten zur Orientierung verschaffen, da man jeden Weg selber gehen müsste. Das erste "Dark Souls" zum Beispiel verfügte erst sehr spät über eine Schnellreise-Funktion. Man musste jeden Weg selber gehen und sich alles einprägen, da es in der Regel anfangs nur einen möglichen Weg zu diesem Ort gab, erst im späteren Verlauf öffneten sich weitere Möglichkeiten und auch Abkürzungen, besonders ärgerlich wird es, wenn man sich komplett verlaufen hat und eigentlich ganz woanders hin gemusst hätte. Wie aufmerksam beobachtet ihr eure Umgebung?

    Das Leveldesign
    Open World Spiele werden stets immer mehr und erfreuen sich bei vielen großer Beliebtheit, aber welche findet ihr hatten eine schöne und spannend gestaltete Spielwelt, die nicht den Eindruck erweckt irgendwie generisch zu sein? Welche Spiele haben eurer Meinung ein schönes Leveldesign und welche fandet ihr generisch? Die "Elder Scrolls" Spiele stehen in den Ruf über große spielerische Freiheiten zu verfügen, aber stets eine generische Spielwelt zu haben, seht ihr das auch so oder seid ihr da ganz anderer Meinung? Wie steht ihr eigentlich zu "Assassin's Creed"? Macht es euch Spaß? - Wie steht ihr zum virtuellen Griechenland im aktuellen "Assassin's Creed Odyssey"? Fandet ihr eventuell die Vorgänger besser? Reicht euch die Spielwelt oder findet ihr diese schon zu groß oder gar generisch gestaltet? Falls ja, wie würdet ihr eine euch ansprechende Open World gestalten?

    Crafting und Auflevelsystem
    In vielen Open World Spielen ist es außerdem so, dass man seinen Charakter durch Erfahrungspunkte aufleveln und überall in der Spielwelt Ressourcen einsammeln sowie seine Ausrüstung verbessern kann. Mit der Zeit wird man somit immer mächtiger und vorherige Gegner immer einfacher. Oft gibt es aber eine Möglichkeit, das Mitleveln von Gegnern einzuschalten, somit Leveln die Gegner alle mit und man erhält immer eine angemessene Herausforderung. Was haltet ihr von diese Charakterisierung in manchen Spielen?

    Welches Spiel ist euer Open World Favorit
    Bevor wir zum Ende des Blogs gelangen möchte ich gerne von euch wissen, welches Open World Spiel ihr am liebsten spielt und warum? Ist es die Spielwelt oder eventuell die Charaktere oder doch ganz andere Aspekte? Jedes Spiel kann hier genannt werden, auch Spiele, die bereits sehr alt sind und nicht aus dieser Konsolengeneration stammen.

    Abschluss
    Ich bedanke mich für das aufmerksame Lesen liebe Community, bis zum nächsten mal!
    euer Masters1984

    1.191 mal gelesen

Kommentare 4

  • XenoDude -

    Wow da hast viele Fragen in diesen Artikel gesteckt ;)

    Schnellreisen sind mir sehr wichtig in Open World Spiele. Ich habe keine Lust ständig von A nach B zu laufen, wenn ich beispielsweise eine Nebenmission erledige. Grundsätzlich bewegt man sich trotzdem in solchen Spielen fort auch mit Schnellreisen.

    Ich mag die Spiele von Naughty Dog überhaupt nicht. Mir persönlich ist das Spielprinzip zu eintönig und ich fühle mich bei ihren Spielen alles andere als Frei. Für mich ist dies nur ein "pseudo" Open World Spiel. Die Geschichten sind sehr gut, aber dafür kann ich genau so gut ein spannenden Film anschauen. Ich bevorzuge freiere Open World Spiele, wo ich wählen kann, was ich wann mache.

    Beispielsweise mag ich Skyrim auch wenn mir die Dugeons etwas zu eindimensional sind oder auch Breath of the Wild.

    Noch lieber habe ich, wohl weniger überraschend, die Xenoblade Reihe. In der Regel hat es spannende Charaktere, eine große Freiheit wie schnell ich im Spiel vorangehen möchte und fantastische Musik.

    • Masters1984 -

      Früher mochte ich die Spiele von Naughty Dog, inzwischen spiele ich auch lieber Open World Spiele. Es hat sich bei mir so nach und nach gewandelt. Ich bemerke, dass ich mit diesen Levelschläuchen nicht mehr wirklich Spaß habe, weil mir da wie bei dir die Freiheit fehlt. Besonders während der ersten 3 Uncharted-Spiele ist mir das bewusst geworden. Uncharted 4 wurde ja deutlich weitläufiger gestaltet, bot aber leider auch diese Levelschläuche, nur eben in schöner. Ja Breath Of The Wild und Skyrim haben mir auch gefallen, weil man da frei entscheiden kann, wann man was macht. Xenoblade Chronicles ist leider nicht so meins, da ich mit J-RPGs leider nicht warm werde.

    • XenoDude -

      Ich habe Uncharted 4 nie gespielt, somit kann ich dieses Spiel nicht beurteilen. Anfangs machen diese Spiele zwar Spaß, aber irgendwann ist die Luft draußen und ich hatte nie Lust diese wiederzuspielen.

    • Masters1984 -

      Im Moment versuche ich mich in Batman Arkham Knight. Ich tue mich mit der Steuerung zwar noch etwas schwer, aber irgendwann klappt das schon irgendwie. Die meisten der Herausforderungen sind zum Glück optional. Das Batmobil ist ja echt bescheiden, das zieht das gesamte Spiel total runter. Insgesamt würde ich diesem Spiel nicht mehr als 70% geben. Da kann man lieber den Vorgänger oder Spider-Man spielen, die sind besser.