Schule - ist es wirklich so altmodisch dort? Teil 1

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  • Schule - ist es wirklich so altmodisch dort?

    In diesem Blog behandle ich ein häufig angesprochenes Thema. Sind Schulen wirklich so veraltet? Findet moderne Technik Anklang? Diese folgenden Fragen versuche ich im folgendem Text so gut es geht mit meiner eigenen Erfahrung zu beantworten.

    1. Was ist momentan vorhanden?

    Schon zum Zeitpunkt meines Schulwechsels im Zuge der 4./5. Klasse 2014 gab es iPads an meiner Schule. Das Standardmodell ist zwar das iPad 4 von 2012, dennoch reicht es vollkommen aus. Häufig brauchen wir diese iPads. Mich veranlasste es dazu, mein eigenes iPad anzuschaffen (wobei ich ein bisschen mehr Leistung wollte und erst ein Air 2, und seit März ein Pro 2018 habe). Die Lehrer besitzen meist eine Kombination aus iPhone, iPad und Mac Book. Zudem ist (fast) jeder Raum mit einem Apple TV und einem Laptop ausgestattet. Letztere werden allerdings kaum gebraucht, da sie noch mit Windows 7 laufen und teilweise nur als DVD-Spieler herhalten.
    Häufig genutzt werden auch die stationären PCs in unserem (Überraschung) Computer-Raum. Unsere Stundenpläne werden täglich im Bezug auf Vertretungen über eine App, auf welche alle Schüler/-innen und Lehrkräfte Zugriff haben, aktualisiert, Zusätzlich hängen in der Schule Bildschirme, auf denen das selbe Programm läuft. Auch gibt es Lego Mindstorms-Roboter, welche man im Zuge der MINT-Reihen oder in Zukunftstechnologie (spezielle, wählbare Fachmischung aus Biologie,Technik und Physik) mit den iPads programmiert. Im Laufe dieser Einheiten kommt auch oft ein 3D-Drucker zum Einsatz. Mit den Lehrern kommuniziert man über WhatsApp und per E-Mail.

    2. Was ist auf dem ,,Rückzug‘‘?

    Auf dem Rückzug befinden sich beispielsweise unsere ganz alten Laptops mit Windows XP. Auch OHPs habe ich (im funktionierenden Zustand) seit ca. 3 Jahren nicht mehr gesehen und/oder genutzt. Diese Aufgaben werden vom iPad übernommen. Ein weiteres Relikt vergangener Zeit sind Röhrenfernseher mit entsprechendem Zubehör, wie z.B. Anlagen. Es gibt einen Lehrer, welcher sie noch benutzt. Zwar hängt in vielen Räumen noch einer, doch werden diese oft nur, wenn überhaupt, von Physik-Lehrern für Experimente genutzt. Überraschend: Auch White-Boards sind nicht mehr aktuell. Sogenannte Active-Boards sind zwar im Prinzip der Steuerung mit einem Pencil schön und gut - doch funktionieren sie meist einfach nicht.
    Auch analoge Schreibutensilien werden abgeschafft. E.g.: Ich habe zu 90% meiner Mappen auf dem iPad, manche Lehrer akzeptieren nur Dropbox, Pages oder Word als Portfolios.

    3. Was ist geplant/was wird angeschafft?

    In naher Zukunft soll eine Schulcloud existieren. Testanläufe gibt es schon. Beispielsweise benutzen Lehrer sie schon seit einem Jahr und tragen z.B. dort Klausuren ein. Schüler können dort seit Jahren ihre Präsentationen hochladen. Ausgewählte AG‘s haben ebenfalls Zugriff. Ein weiteres Thema sind Glasfaser. Diese sollen in unserer Schule verlegt werden. Zwar gibt es ein Schul-WLAN, doch ist dies nicht für 1.000 Geräte ausgelegt. Immerhin ist es in jedem Raum vorhanden. Ohne dies wäre eine Schulcloud auch nicht möglich. Wie oben rauszulesen sind auch Kreidetafeln im Kommen - zu ihnen wurden bisher kaum Alternativen gefunden. Die Zahl der iPads wird zudem stetig erhöht. Im Informatikunterricht, welcher jedoch wählbar ist, wird auch beigebracht, wie man eine Internetseite und kleine Spiele programmiert. Lern-Apps sind momentan auf vielen iPads installiert. Als Beispiel kann man Minecraft, ,,Wo liegt?‘‘ oder auch (und da weiß ich nicht, wie es drauf gekommen ist) Life is Strange nennen.

    4. Gibt es, von der Technik abgesehen, noch andere Fortschritte?

    Ja, auch die gibt es. Da wäre die interne Schulversammlung. Sie besteht zu 1/3 jeweils aus gewählten Schülern, Eltern und Lehrern. Das Wahlsystem der Schüler ist dabei etwas komplizierter. Zuerst wählt jede Klasse und jeder Kurs, sofern letztere es möchten, eine Klassen, bzw. Kurssprecher. Diese treffen sich in der Schülervertretung, in die man auch freiwillig kann. Ab der 9.Klasse kann man sich dort zum Schulsprecher wählen. Aus dieser Konferenz geht wiederum die Schülervertretung in der Schulversammlung hervor. Deren Befugnisse sind weitreichend. Als unser neuer Schulleiter gewählt wurde, brauchte er, nach meinen Informationen, die Stimmen aller 3 ,,Fraktionen‘‘. Zudem hat der Schülersprecher verschiedenes durchgesetzt. Zum einen gibt es keine unangekündigten Tests und zum anderen konnte er auch ein Fest gegen Rassismus in Anknüpfung an das Siegel ,,Schule gegen Rassismus | Schule mit Courage‘‘ zu seinen Erfolgen verbuchen. Beraten wird die Schülervertretung von zwei gewählten Lehrern.

    Negativ kann man jedoch sehen, dass über diese Demokratie die Abitur-Feier, nur für unser Gymnasium, weit über 10.000 € kostet.

    Positiv gibt es abseits der Politik auch ein Schülermagazin, indem Lehrer und Schüler zu Wort kommen und andere Erfolge.

    Einer dieser ist die Teilnahme an ,,Formel 1 in der Schule‘‘. Hierbei sucht man sich Sponsoren um ein möglichst schnelles Auto zu kreieren. Der Wettbewerb findet weltweit statt. 2017 gelang es einem Team unserer Schule Vizeweltmeister im Bündnis mit einem australischen Team zu werden. Dazu reisten sie nach Asien.

    Durch solche Aktionen interessieren sich viele für Politik und Geschichte. Tatsächlich reden ich mit Mitschülern sehr oft über die aktuelle Bundespolitik oder auch mal über die Weltkriege.

    Hinweis: Zwar kann ich größtenteils nur von meiner Schule berichten, doch war ich an der ,,altmodischsten‘‘ Schule der Stadt mal für einen Wettbewerb und dort kam es mir von der Technik nur geringfügig anders vor.
    Die Angaben beziehen sich auf ein Gymnasium, sie schildern meine Sichtweise.

    Im 2.Teil werde ich mich auf die Zukunftsperspektiven beziehen.
    Hättet Ihr die aktuelle Schulsituation so eingeschätzt? [Anonym] 11

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    1.737 mal gelesen

Kommentare 24

  • Masters1984 -

    Zur meiner Schulzeit gab es höchstens einen Informatik-Kurs, aber die Geräte waren damals schon ziemlich alt, aber funktionierten noch einwandfrei. Zum Einsatz kam damals Windows 98. Alle anderen Schulfächer wie zum Beispiel Mathematik, Englisch, Deutsch und Co wurde noch ganz klassisch unterrichtet mit einer Tafel und Tafelkreide sowie Schreibbläcke bei den Schülern. Vermutlich würde ich heutzutage in der Schule nicht mehr zurechtkommen, weil ich mich mit den neuen Geräten gar nicht auskenne. Ich kann höchstens ein Handy bedienen und natürlich den PC. Bei Fachpraxis kamen PCs zum Einsatz mit dem Programm Lochmaster 3.0. Damit konnte man seine Platine planen, bevor man anfing diese zusammenzulöten.

  • bubisaurus -

    Ich muss gestehen, dass ich dachte, es würde um Methoden und Pädagogik gehen, als ich die Überschrift gelesen habe und war deshalb gleich super neugierig. Was Pädagogik betrifft, sind die Schulen in Deutschland nämlich extrem altmodisch. Es gibt gefühlt nur eine Hand voll Schulen in freier Trägerschaft, die eigene Lehrmethoden entwickelt haben und kindzentriert arbeiten (oder menschzentriert, wenn wir an die weiterführenden Schulen denken und da nicht mehr nur Kinder unterrichtet werden). Ich habe kürzlich ein Interview mit einem Kinderpsychologen gelesen - ich glaube im Focus? - und er meinte, unsere Schulen funktionieren nicht, weil die Schülerinnen und Schüler zu wenig Freiheiten genießen und zu wenig Struktur herrsche. Der Lehrer solle mehr und enger strukturieren, was, wann und wie gelernt wird. Ich war ein bisschen verwundert, weil ich in der Praxis das genaue Gegenteil beobachte. Da, wo enge Strukturen und Frontalunterricht stattfindet, werden auch eher schlechte Ergebnisse erzielt. Ich bin überrascht, dass ein Kinderpsychologe nicht weiß, dass Menschen - Kinder und Erwachsene gleichermaßen - besser lernen, wenn sie intrinsisch motiviert sind, also von sich heraus. Einfach ausgedrückt: Wenn Schule keinen Spaß macht, bleibt der Stoff auch nicht hängen. Eine enge Struktur, die alle Macht der Lehrperson gibt, existiert an vielen Schulen ja schon. Das war bei mir so und in allen Schulen, die ich in den letzten Jahren beruflich besucht habe, war das auch immer noch so - abgesehen eben von der in freier Trägerschaft.

    Das hat jetzt alles nichts mit moderner Technik zu tun. Ich entschuldige mich also mal für das Abschweifen. Ich glaube, es wollte jetzt einfach mal raus.

    • Maluigi | Leon -

      Du brauchst Dich nicht entschuldigen.

      Es ist ein sehr wichtiger Punkt.
      Vieles von dem, was Du gesagt hast, kommt mir aus meiner Ausbildung zum Mentor/Nachhilfelehrer bekannt vor. :)

    • Haby -

      Ich sag’s mal so wenn du jemanden fragst ob er gerne in die Schule geht, werden nur eine Handvoll sagen das sie gerne in die Schule gehen. Später mal wird man zurück denken und sehen das die Schule die entspannteste Zeit war.

      Muss aber hier auch sagen das gerade das enge Gestrüpp mir geholfen hat die Schule so gut zu bestehen. Deshalb bin ich auch der Schule sehr dankbar!

    • bubisaurus -

      Ich frage mich nur manchmal, ob man sich die Sache nicht nur romantisch verklärt. Also, meine Schulzeit war für das, was sie war, total okay. Ich hatte es nicht schlechter als andere oder so. Ich käme heute aber nie auf die Idee zu sagen, dass das meine beste Zeit war. Ich hatte nicht nur damals, sondern habe auch heute noch das Gefühl, einen Großteil meiner Zeit dort unwiederbringbar und ohne ersichtlichen Nutzen verloren zu haben. Dass ich fast alles, was ich da gelernt haben soll (de facto aber offensichtlich nicht gelernt habe, denn es ist ja nicht mehr in meinem Kopf) heute nicht hervorrufen kann, ist meiner Meinung nach ziemlich alarmierend. Das sind aber alles ziemlich tiefliegende strukturelle Probleme. Ich glaube aber, dass es zumindest ein paar Menschen gibt, denen das enge Gestrüpp, wie du es ganz passen bezeichnest, HabyX, hilft. Entspannt fand ich die Schulzeit auch, ja, aber so richtig schön nicht. Horrorgeschichten kann ich jetzt nicht erzählen, ich kam mit Schülerinnen und Schülern und auch mit den Lehrerinnen und Lehrern total gut aus. Mochte einfach nur die generelle Unterrichtsgestaltung nicht. Finde auch nach wie vor, dass es eine Sauerei ist, Kindern und Jugendlichen nach bis zu acht Schulstunden noch Hausaufgaben mit nach Hause zu geben; vor allem mit der Begründung, die für ihre Existenz angebracht wird. Also, ja, wenn ich so drüber nachdenke und das schreibe: ich habe mich während meiner Schulzeit zwar irgendwo wohlgefühlt, aber nicht zufrieden mit der Art und Weise. Und ich bin froh, dass ich aus dem System raus bin. Raus als Schüler zumindest.

    • Maluigi | Leon -

      Tatsächlich gehe ich eigentlich gerne zur Schule, auch wenn es teilweise sehr anstrengend ist.

      Ob das Lernen mir etwas fürs Leben gebracht hat, sehe ich wahrscheinlich erst später.

    • bubisaurus -

      Auf jeden Fall. Das merkst du dann und das ist ja auch für jeden Menschen eine ganz individuelle Frage. Ich habe nicht viel mitgenommen. Vielleicht erweist sich für dich später noch sehr viel als nützlich. Ich freue mich auf jeden Fall für dich, wenn du gerne zur Schule gehst. Das bedeutet ja möglicherweise, dass da ein paar Leute was von ihrem Job verstehen und das finde ich ermunternd.

  • AinoHinode -

    Ich finde das Thema sehr interessant.

    Ich bin ja inzwischen schon recht lange aus dem Schulleben raus. Meine letzte Schule war die Berufschule bis 2011. Das war auch die "modernste". Es gab WLAN an beiden Schulen (aufgrund meines Ausbildungsberufes, der 2 Jobfelder vereinte, musste ich mehrmals am Tag zwischen 2 Schulen pendeln, die lagen aber nebeneinander). Es gab überwiegend klassische Klassenzimmer, also mit Kreidetafel und OHP. In den IT-Räumen waren die Computer für die damalige Zeit ok, Windows XP, Office 2007 und Visual Studio zum Programmieren und Internetzugang, der meistens gesperrt war (haben viele eh nie aufgepasst, wenn der an war). Jede Sommerferien wurde das Standardprofil wieder drüber gewälzt, dass alle Daten weg und die Systeme wieder flüssig liefen. Wir hatten sogar eine MSDNA-Lizenz von Microsoft bekommen und konnten in der Zeit unserer Ausbildung einiges kostenlos laden und auch auf privaten Geräten installieren. So konnte ich auf Windows 7 umsteigen, das zu meiner Ausbildungszeit ja recht neu auf dem Markt war. Ansonsten gab es bei der Schule, die uns verwaltete, auch eine Internetseite, auf der man sich über Blockpläne und Stundenpläne informieren konnte. Ausfälle wurden aber leider oft recht kurzfristig aktualisiert.

    Im Abschlussjahr war ich ausschließlich mit meinem Netbook unterwegs, weil hey IT-Beruf und nicht gerade schöne Handschrift. Alle Tafelschriften in Word mitgeschrieben und Arbeitsblätter habe ich aber trotzdem mit nem Stift ausgefüllt und eingeheftet. Wichtige Mitschriften konnte ich schnell entsprechend formatieren und hervorheben, was mir beim Lernen geholfen hat. Ich war die einzige in der ganzen Klasse, die zumindest halb digital gefahren ist. Der Rest: "Kann ich ein Blatt von deinem Block haben?" XD

    Man konnte arbeiten bzw. lernen, es war ok. Das wichtigste sind ja eigentlich eh die Lehrer. Wenn die ihren Stoff gut rüberbringen ist es egal, welche Medien genutzt werden. Ich denke manch alte Medien sollten nicht verschwinden, die OHP kann man aber gerne ins Museum geben. Für die Kinder ist es heutzutage auch wichtig, die aktuellen Medien zu kennen und auch von den mit der Nutzung verbundenen Gefahren gewarnt zu werden.

    An vorherigen Schulen gab es noch weniger Modernes. Aber zu der Zeit war der Begriff Digitalisierung wohl noch nicht mal vorstellbar. Das außergewöhnlichste für mich war damals in der 9. Klasse ein IT-Raum mit Linux-Systemen und Open Office mit 3D-Objekten, wow. Alle anderen Räume hatten Windows.
    In der 8. Klasse haben wir sogar ne HTML-Seite programmiert. Damals waren Internetseiten kaum so stylisch und dynamisch wie heute. Damals fand ich das seltsam, war aber später froh dadurch einen wichtigen Grundstein gelernt zu haben, den ich später in der Ausbildung und auch heute noch gelegentlich in der Arbeit anwenden kann.

    Bei uns war es damals Schnuppe wie aktuell die Systeme in den IT-Räumen waren, da gab es noch wenig Gefahren und man ging vielleicht 3-5 mal im Schuljahr online, weil einem beigebracht wurde was Suchmaschinen sind oder um ein Postfach bei einem Mail-Anbieter einzurichten (das war bei uns ab der 7. Klasse!). Viren kamen damals noch am wahrscheinlichsten über Disketten, USB-Sticks oder Mails von unbekannten Absendern (ok das gilt heute noch!). Wenn ich denke, dass wir Zuhause erst nach meiner Mittleren Reife ne Flatrate hatten, fühle ich mich echt alt inzwischen. :D
    Dei meiste Zeit haben wir das 10 Finger-System gelernt oder wie man Briefe richtig schreibt, PowerPoint-Präsis und Excel-Kalkulationen (war im kaufmännischen Zweig unterwegs).

    Zur individuellen technischen Ausstattung durften wir uns damals so ab der 7. Klasse glücklich schätzen, denn wir durften von da an so tolle programmierbare Taschenrechner, die sogar Grafiken erstellen konnten, verwenden. Aber die musste jeder schön selbst kaufen. Mysteriöser Weise hat meiner danach auf der FOS nicht mehr funktioniert. Die waren da eh nicht erlaubt...

    Boah, ich erinnere mich an die FOS-Zeit, als es tatsächlich (mehrere!) Leute in meiner Klasse gab, die nicht mal nen PC bedienen konnten. "Was ist Copy&Paste?" Kann man sich heute gar nicht vorstellen.

    Ich weiß nicht, wie es inzwischen hier an den Schulen ist, aber ich glaube dass hier im a####-konservativen Bayern sicher immer noch einiges auf dem Stand vom letzten Jahrhundert ist und wohl nur wenige Schulen modern sind, weil sie für Pilot-Projekte ausgewählt wurden. Ich schätze, es mangelt den Schulen an Geld zur Finanzierung von Modernisierungen. Das und Lehrermangel, lassen unsere Schulen sicher sehr altbacken wirken, obwohl Bayern ja oft oben mitmischt (wenn das noch stimmt). Solange keine Schule mehr mit Windows XP (OMG, mein Herz) rumgurkt. Windows 7 Extended Support endet auch schon Januar 2020. Alte Systeme und unerfahrene User sind eine üble Kombination, wenn dann die Seuche aufs Schulnetz kommt, gute Nacht.

    Die IT-Welt ist immer präsenter geworden und man kann sicher in 5-10 Jahren weitere Wandel merken. Das Thema Cloud ist sicher durchaus denkbar, dass das an vielen Schulen umgesetzt wird, vor allem für Hausaufgaben.

    So, ist leider recht viel Text geworden. Aber bei so nem Thema komme ich voll in Fahrt. Vermutlich weil ich zu Schulzeiten noch viel mehr Freizeit hatte und daher vieles Positives damit verbinde, auch wenn manches nicht so schön war.
    Andererseits kann man anhand älterer Erfahrungen vergleichen, wie es damals war und so erkennt man den Wandel, der seitdem statt gefunden hat.

    • Maluigi | Leon -

      Vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar.

      Sehr interessant!

    • Haby -

      Da ich eben auch aus Bayern komme, besser gesagt aus der Oberpfalz,
      kann ich das was du schreibst so nicht bestätigen! Aber wie gesagt es kommt auch auf die Schule an wie modern sie ist. Ich bin im Jahre 2010 aus der Schule gekommen und kann nur sagen das in die Schule in die ich gegangen bin schon damals recht fortschrittlich war. Damals gab es schon einen 3 Jährigen Informatik Kurs in den man einfaches Programmieren lernen konnte. Klar die Computer sind damals noch mit Windows 7 / Vista gelaufen. WLAN gab es schon damals in der Schule, aber keiner hat es genutzt. Damals waren aber auch wir noch nicht so weit. In den Informatik Kurs waren wir gerade mal zu Fünft! Hier muss man eben auch sagen das sich die Zeit eben auch sehr verändert hat!

    • AinoHinode -

      Ja, ich denke da gibt es teils große Unterschiede. Ich wohne gegenüber von einer Grundschule, die erst vor wenigen Jahren erbaut wurde, und ein paar der Räume sind mit Beamer anstelle einer Tafel ausgestattet, vielleicht ist es sogar ein modernes Whiteboard, das mit dem Lehrer-PC verbunden ist.
      Bei mir an der Realschule gab es damals auch Wahlfächer, die man nach der Schule besuchen konnte. Die gingen aber nur ein Schuljahr lang. Ich hatte mich damals beim Informatik-Kurs angemeldet. Da wir aber auch Hauptschule und Gymnasium mit dabei hatten, waren die Wissenstände total unterschiedlich. Wir waren vielleicht 10 Leute oder so. Ich weiß auch nicht mehr, was wir da gemacht haben. Vermutlich waren es auch nur Grundlagen, wie Bedienung des Computers, "Was ist das Internet", Briefe erstellen, Kalkulationen, usw. Ich weiß nur, dass der Dozent ein externer war und keiner von unseren Lehrern.
      Damals an der Berufschule kamen zu der Zeit die Smartphones auf und das WLAN war brennend wichtig für uns. ;) Es lief sogar relativ stabil. Heute sicher noch mehr wegen WhatsApp, Insta u.ä.

    • Haby -

      Man darf aber auch nicht vergessen das sich in den letzten Jahren Technologisch einiges getan hat. Zu unserer Zeit, gab es noch kein WhatsApp oder Insta.
      Wie du ja selbst gesagt hast kamen da gerade mal die Smartphones auf.
      Wir leben gerade jetzt eben in einer Zeit die sich in einen sehr schnellen Wandel befindet und daher tut sich auch einiges in der Schule. / Auch ich war erstaunt was sich in meiner alten Schule getan hat technologisch! Und hieran merkt man das sich eben auch durch die Jahre viel verändert hat.

  • LegendaryFabii -

    also ich hab 2016 Abi gemacht und damals war es makaber
    Die Laptops und PC waren veraltet und langsam, wir hatten ein whiteboard, kreidetafeln und tablets exakt 0

    also war altmodisch bei uns

  • Nauzgo -

    Da Bildungspolitik vor allen Dingen Ländersache ist, wäre es interessant, aus welchem Bundesland du kommst. Vieles was du hier als normal schilderst, ist in BW nicht so.

    • Maluigi | Leon -

      NRW.

      Da könnte tatsächlich etwas dran sein.

    • Haby -

      Also ich komme aus Bayern, und hier kann ich auch nur Positives berichten!
      Es kommt aber auch auf die Schulen an was sie machen und umsetzen!

  • Haby -

    Insgesamt hat sich sehr viel in den Schulen getan! Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht wie du (@Maluigi | Leon)./ Erst vor kurzen war ich an meiner alten Schule und war sehr überrascht was sich dort im Digitalen Bereich getan hat! Wobei ich sagen muss das es zu meiner Zeit einen Informatik–Kurs gab. In den man sich anmelden konnte und dort einfaches
    Programmieren in 3 Jahren lernen konnte. | Aber ja, die Schulen haben sich sehr Digitalisiert.
    Da ich in nächster Zeit eine Future–Schule besuche, denke ich werde ich darüber auch so einen Blog schreiben. Bin echt gespant wie modern sie dort ausgestattet sind. Hier muss man aber auch sagen das diese Schule ein Model ist zum Testen. / Aber wie schon gesagt:
    Insgesamt hat sich echt viel getan in den Schulen.