Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung (+Umfrage)

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  • Der Film ist chronologisch gesehen der vierte Teil der Star Wars-Hauptsaga und insgesamt der erste Teil, der 1977 in den USA und 1978 in Deutschland in die Kinos kam. Ein Meilenstein der Filmgeschichte war geboren. „Krieg der Sterne“ brach alle Rekorde und war der Beginn eines der am längsten andauernden, größten Franchises aller Zeiten, das heute Generationen von Fans hat. George Lucas nahm große Risiken auf sich, um seine Vision auf die Leinwand zu bringen. Dank viel Vertrauen von Menschen, die ihm in der Branche nah standen und Leuten, die dem Film nach der chaotischen Produktion bis zur Ziellinie halfen, wurde etwas geschaffen, das es in so einer Größe und mit so einem kulturellen Einfluss noch nie zuvor gab. Wie wirkt der Film also noch heute, nachdem über sieben weitere Filme die Reihe inzwischen weitergeführt haben?

    Story:

    Die Art und Weise, wie der Zuschauer in diese unglaublich interessante, außergewöhnliche Welt hineingezogen wird, ist einfach toll. Erst jetzt, beim letzten Anschauen, habe ich bemerkt, wie viel Zeit eigentlich damit verbracht wird, um einem diese Galaxis näher zu bringen. Fast eine dreiviertel Stunde verbringt der Film damit, C3PO und R2D2 auf ihrer Reise nach Tatooine und Luke in seinem Leben als Farmerjungen zu zeigen, bis es auf nach Mos Eisley und zum Todesstern geht. Dabei wird aber die Situation, in der die Story spielt, bereits in der ersten Einstellung des Films etabliert. Die Kamera schwenkt herunter, man sieht einen Teil von Tatooine. Dann kommt aus dem Nichts der kleine Rebellenkreuzer Tantive IV ins Bild geschossen, kurz darauf folgt ein riesiger Sternenzerstörer. Man hat eine kleine Gruppe von Rebellen und mit dem Imperium eine gewaltige Übermacht, die die Galaxis regiert. Die Einschüchterung des Imperiums, als der Sternenzerstörer laut andockt und die Sturmtruppen die Tür aufschweißen, wird hier super herübergebracht.



    Der Zuschauer begleitet C3PO und R2D2 auf ihrer holprigen Reise mit den Jawas, bis sie mit der Nachricht von Leia Organa endlich auf Luke treffen, dem Hauptcharakter dieser Trilogie. Die Motive sind hier klar. Luke sehnt sich nach der Ferne, etwas Neues in seinem Leben zu entdecken, wie seine anderen Freunde auch die Galaxis erkunden, von der Farm endlich wegzukommen. Etwas, das jeder junge Erwachsene im Laufe seines Lebens wohl erfahren wird. Von seiner Vergangenheit und seiner Herkunft weiß er gar nichts, denn seine Tante und sein Onkel haben dies all die Zeit vor ihm geheim gehalten. Die ikonische Einstellung, als Luke auf den Felsvorsprung mit den zwei Sonnen zuläuft, den Sand mit seinen Schuhen wegtritt, in den Sonnenaufgang blickt und dazu John Williams „Force Theme“ anschwillt, ist ein purer Gänsehaut-Moment und einer der besten der gesamten Saga. Wenig später trifft Luke auf Obi-Wan, der sich nun Ben Kenobi nennt, um auf Luke seit dem Ende der Klon-Kriege ein Auge zu haben. Obi-Wan erzählt Luke von der Vergangenheit, dem Leben vor dem Imperium, die durch die Prequels noch mehr Bedeutung bekommen hat. Luke lernt zum ersten Mal die Macht und das Lichtschwert seines Vaters kennen. Zum ersten Mal erfährt man als Zuschauer von der Macht, die im Laufe der Geschichte so eine Wichtigkeit bekommt. Es ist offensichtlich, dass er Luke vieles verschweigt, aber er eröffnet ihm durch Leias Hilferuf eine große Möglichkeit, von Tatooine wegzukommen. Doch kurz darauf wendet sich das Blatt. Das Imperium, das hinter den Droiden her ist, hat die Jawas, die Luke die Droiden verkauft haben, aufgespürt. Lukes bis dahin einzige Verwandte werden vom Imperium überfallen und ihre Leichen bis auf Knochen verbrannt. Die Feuchtfarm wird zu einem emotionalen Anker der Saga, erneut ist sie ein Wendepunkt im Leben der Skywalker-Familie. Die einzigen Verwandten, die Luke bis dahin jemals kannte, werden ihm genommen. Ebenfalls eine der duzenden großartigen Szenen des Films.



    Luke und Obi-Wan begeben sich nun auf die Suche nach einem Raumpiloten, um Leias Hilferuf, nach Alderaan zu fliegen, nachzukommen. Sie betreten Mos Eisley und die berühmte Cantina, in der der große Reichtum an verschiedenen Kulturen, Spezies und Lebewesen, das George sich für sein Universum vorgestellt hat, zum ersten Mal so richtig gezeigt wird. Luke stellt sich hier wieder als unerfahren heraus, als er mit zwei Verbrechern aneinander gerät. Er hat viel Mut, muss aber noch lernen, mit vielen der Situationen, mit denen er im Laufe der Trilogie konfrontiert wird, zurechtzukommen. Immer wieder passieren im Fehler, muss sich mit den Gefahren in der Galaxis auseinander setzen und ist oft auf die Hilfe seiner Freunde angewiesen. Obi-Wan schneidet nun mit seinem Lichtschwert einem der Verbrecher den Arm ab. Es wird still in der Cantina. Ein paar Sekunden drehen sich alle wieder um und gehen ihren Gesprächen nach. Dies ist eine der Szenen mit den dezent gesetzten Comedy-Einlagen des Films, aber gleichzeitig sieht man auch, was für Abschaum es in so einer vom Krieg heimgesuchten Welt gibt. Han Solo wird nun als nahezu furchtloser Schmuggler eingeführt. Er handelt mit gefährlichen Individuen und geht viele Risiken ein, um an Geld zu kommen. Er schießt Greedo (egal, ob aus Notwehr oder nicht) einfach nieder, um Problemen aus dem Weg zu gehen. Erst, als er zum ersten Mal den Todesstern sieht, bekommt er es mit der Furcht zu tun. Im Laufe des Films lernt er, nicht immer direkt in die Offensive zu gehen und auch auf die Ratschläge seiner Begleiter zu hören. Er realisiert, dass es da draußen mehr gibt, als sich in Raubzügen und Schmuggelleien das Geld zusammenzukratzen. Die Rebellion ist für ihn eine Gelegenheit, endlich etwas wirklich Gutes für die Galaxis zu tun. Eine Entwicklung, die noch bis zum letzten Teil der Trilogie andauern wird.



    In der Zwischenzeit hat das Imperium angefangen, Prinzessin Leia, die am Anfang des Films, kurz nachdem sie die Pläne für den Todesstern und die Nachricht an Obi-Wan an R2 weitergegeben hat, festgenommen wurde, unter Druck zu setzen, um den Standort der Rebellion, dem einzigen wirklichen Widerstand gegen das Imperium, herauszufinden. Immer wieder wird im Laufe des Films klar, was für eine starke Persönlichkeit sie ist. Sie widersetzt sich dem Einfluss von Darth Vader und Tarkin, dem Befehlshaber des Todessterns. Selbst im schwersten Moment, in dem der Todesstern an Alderaan zielt an man ihr droht, den ganzen Planeten auszulöschen, hält sie stand und erzählt von einem alten, nicht mehr besetzten Stützpunkt. Nachdem Luke und Han den Zellenblog erreichen und sie zusammen in die Sackgasse getrieben wurden, ist sie es, die nach dem Blaster greift und durch den Müllschacht einen Fluchtweg findet. Sie zeigt Han, dass es nicht immer nach seiner Nase laufen und er ebenfalls nach etwas größerem suchen kann. Ihr einziges Ziel ist zu diesem Zeitpunkt die Bekämpfung des Imperiums und sie tut alles, um mit der Rebellion immer wieder zurückzuschlagen. Eine Darstellung, die für damalige Zeiten ebenfalls ungewöhnlich und teilweise bahnbrechend war, in der Frauen oft als hilflos, die immer auf die Hilfe von Männern angewiesen sind, dargestellt wurden.



    Der Teil, in der der Film auf dem Todesstern spielt, zeigt zwar erneut, was für eine Macht und Größe das Imperium besitzt, aber gleichzeitig auch, dass es unmöglich ist, diese komplett zu kontrollieren. Durch die Größe des Imperiums finden sich schnell Lücken, die die Helden der Geschichte ausnutzen können, um wieder zu fliehen und Leia zu befreien. Obi-Wan macht sich derweil alleine auf den Weg und nutzt seine Jedi-Fähigkeiten, um den Traktorstrahl, der den Millennium Falken festhält, zu deaktivieren. Doch ständig spürt er Darth Vaders, Anakins Anwesenheit, was dieser bei Obi-Wan ebenfalls tut. Die langjährige Verbindung ist es letztendlich, die die unbemerkte Flucht zum Scheitern bringt. Kurz davor kommt es zum ersten Duell der Saga. Beide treffen sich auf dem Gang zum Hangar. Obi-Wan bedauert viel von dem, was in der Vergangenheit passiert ist. Darth Vader will von dem nichts hören und will nur seine Überlegenheit über dem inzwischen gealterten Obi-Wan zeigen. Darth Vader schafft es, Obi-Wan immer mehr in Bedrängnis zu bringen, bis Obi-Wan sieht, dass es lebend keinen Ausweg mehr für ihn gibt. Stattdessen entscheidet er sich, einen anderen zu nehmen. Luke muss von nun an den Weg alleine gehen, erwachsener werden und seinen Instinkten mehr trauen, um Entscheidungen zu treffen. Als Luke, Han und Leia den Falken erreichen, wird Obi-Wan eins mit der Macht und Luke von nun an auf andere Weise zur Jedi-Ausbildung führen.



    Die Flucht vom Todesstern mit dem darauffolgenden Kampf mit dem Falken ist für mich der aufregendste Teil des Films. Die ganze Zeit sind ihnen die Sturmtruppen auf der Spur und jagen sie durch den ganzen Todesstern. Eine großartige Szene folgt auf die nächste, in der sich Luke, Han und Chewie den Weg in den Inhaftierungsblock freischießen, dann im Müllschacht festsitzen, aus dem sie im letzten Moment durch die Droiden befreit werden, Han und Chewie durch die Gänge mit den Panzertüren fliehen und Luke mit Leia über die tiefen Schächte des Todessterns schwingt. All das gipfelt dann in der Verfolgungsjagd mit dem Falken. Lukes Zielfähigkeiten werden ihm auch in der finalen Schlacht zu Gute kommen. Die finale Schlacht über dem Todesstern ist großartig, man spürt richtig, wie sehr die Rebellen verzweifelt sind. Selbst Lukes alter Freund aus Kindheitstagen gibt in diesem Kampf sein Leben. Im entscheidenden Moment entschließt sich Luke, nur der Macht zu vertrauen und die Zielgeräte seines X-Wings abzuschalten. Im wichtigsten Moment entschließt sich Luke, nur auf Obi-Wans Rat zu hören und sich blind auf seine Instinkte zu verlassen. Nichts Bildliches, Greifbares wird gezeigt, aber trotzdem ist da dieses mystische Energiefeld, diese Macht, an die die Figuren in den Filmen glauben können.



    Allerdings werden erst in den darauf folgenden Filmen die Charaktere so richtig weiterentwickelt und dem ganzen wird mehr Kontext gegeben. Selbst Darth Vader, der einer der Haupt-Charaktere der Saga ist, dient hier im Film eigentlich nur als linke Hand von Grand Moff Tarkin und bekommt nicht allzu viel zu tun. Aber genau das war erstmal das Ziel, schließlich wurde mit Episode IV nur ein Teil der Geschichte erzählt, die schon vor dem Film ganze Teile der Trilogie gebildet hat. George Lucas wollte genau das. Ein ernsteres Weltraum-Abenteuer, mit dem sich sowohl Jung und Alt identifizieren können, das viel Inspiration von klassischen Abenteuer-Filmen nimmt, um daraus dann etwas ganz Neues zu schaffen.


    Schauspieler:


    Anfangs war nicht wirklich klar, was Star Wars eigentlich werden sollte, als die Produktion des Films startete. Jüngere Darsteller wie Mark Hamill, Carrie Fisher und Harrison Ford hatten Probleme, ihr Schauspiel angemessen in das Geschehen einzubringen, da anscheinend einfach der Kontext des Gesamtbilds fehlte. Angeblich wurde am Set vorerst viel herumgealbert, während sich die Produzenten die Haare zerzausten. Mit hochkarätigen Schauspielern wie Alec Guinness (Obi-Wan) und Peter Cushing (Tarkin) hatte man sich aber richtige Experten an Bord geholt, die positiven Einfluss auf das ganze Team hatten. Vor allem Alec Guinness ist in diesem Film am überzeugendsten und liefert als weißer Jedi-Meister eine großartige Rolle, dessen Fußspuren später auch wieder von Ewan McGregor gefüllt werden würden. Allerdings hat Alec dem Film auch ein wenig geschadet. Die Produktionskapazitäten waren begrenzt und Alec sagte ursprünglich, dass er selbst den Lichtschwert-Kampf machen würde. Dass dabei nur ein langsamer Fecht-Kampf herauskommen würde, hatte wohl keiner gedacht. Zwar ist der Kampf eigentlich der schlechteste der ganzen Reihe, er schafft es meiner Meinung nach aber durch den starken Dialog zwischen Obi-Wan und Darth Vader die Qualität des Films nicht herunterzuziehen. Anthony Daniels und Kenny Baker als C3PO und R2 sind ebenfalls super und schaffen es, durch bloße Gesten und die Dialoge den steifen Roboter-Anzügen, wie auch in allen anderen Filmen später, Leben einzuhauchen. Gleiches gilt auch für Peter Mathews, der mit Chewbacca in seinem dicken, bärenartigen Anzug nur auf Bewegungen beschränkt ist, da seine Bärengeräusche nachträglich eingefügt wurden. Letztendlich machen alle Schauspieler in diesem Film einen richtig guten Job, die Dialoge sind gut geschrieben, keine Darstellung fällt auf, die den Film irgendwie herunterzieht.


    Special-Effekte und Sound:

    Vor allem in diesen Aspekten war Star Wars revolutionär. Nie zuvor hatte es einen Film gegeben, der Spezial-Effekte und eine Story, die aber durch Schauspieler getragen wurde, so sehr verband. Es war George Lucas immer wichtig, mit seinen Filmen neue Spektakel zu bieten, neue technische Innovationen zu zeigen, auch wenn ihm das später bei den Prequels auf die Füße gefallen ist. Er hatte so viele kreative Ideen und wollte so viel in seinem Film einbauen, dass kein Studio in Hollywood dies produzieren wollte oder so viel Geld dafür ausgeben wollte. Somit gründete er ILM, “Industrial Light and Magic“, die heute der Marktführer in der Branche für Visuelle Effekte sind. Mit seinem eigenen Studio konnte er genau das machen, was er wollte und viele seiner visionären Ideen umsetzen. Und bis heute halten nahezu alle Effekte dem Zahn der Zeit stand. Die Raumschiffe und Miniaturen sehen immer noch verdammt gut und überzeugend aus, alles wirkt unheimlich greifbar. Die Rüstungen, die Waffen, die Raumschiffe, alles hat viel Inspiration von anderen Epochen geschöpft, vor allem den Weltkriegen, was man auch an der Art und Weise, wie die Raumschlachten gefilmt sind, umso mehr sehen kann.



    Die Kostüme der Aliens sind absolut fantastisch, egal, ob das das Walross-artige Gesicht einer der Kriegsverbrecher, die süßen, leuchtentenden Augen der Jawas oder das Gesicht von Greedo mit dem Saugknopf-Mund ist. All dies gibt der Saga seine Identität und macht sie nahezu unverwechselbar. Und das gleiche kann man nur über die Sets sagen. Nie ist es offensichtlich, dass man hier ein limitiertes Budget hat. Vor allem die Todesstern-Sets sehen einfach so gut aus! Klar musste man hier und da auf Bild-Leinwände oder Pappaufsteller zurückgreifen. Stellen, an denen sie offensichtlich waren, wurden aber im Nachhinein nach dem Erfolg des Films nochmal überarbeitet.



    Die einzigen Effekte im Film, die wirklich ihr Alter zeigen, sollten eigentlich die sein, die das Gegenteil bewirken sollten: Das CGI der Special Edition. Hier wird offensichtlich, in was für Kinderschuhe das CGI damals noch steckte. Zwar wurden ein paar gute Änderungen gemacht, wie zum Beispiel das dynamischere, besser aussehende Fliegen einiger Raumschiff-Einstellungen. Aber vor allem Mos Eisley wird durch das ganze CGI total ruiniert. Die Schatten sind unscharf, als würden sie nicht zum Bild gehören. Die Animationen und Texturen von Kreaturen und Sturmtruppen im Hintergrund sind unausgereift. Jabba sieht überhaupt nicht aus wie in Episode VI und zudem nimmt man durch die Szene die Überraschung, den bisher geheimnisvollen Jabba, dem Han immer etwas schuldet, zum ersten Mal zu sehen. Diesem Film haben die Special Editions am meisten wehgetan und hier würde ich am liebsten zur Original-Version zurückkehren, auch wenn es natürlich noch den Darth Vader-Moment in Episode VI gibt.



    Durch die unglaubliche Sound-Kulisse ist dieser Film ebenfalls ein Meilenstein. Ob das die Laser-Schüsse der Blaster sind, der Antrieb des Millennium Falken, die Rufe und Geräusche der Kreaturen (Rodianer, Jawas oder Banthas), das ikonische Summen des Lichtschwerts oder Darth Vaders Atem: Spiele einen dieser Sounds und es wird für viele sofort klar sein, um welche Filmreihe es sich handelt. Diese Geräusche sind in den Köpfen von Generationen eingebrannt und manche haben ihre ganze Kindheit damit verbracht, diese Geräusche in ihrer Freizeit nachzuahmen. Der Soundtrack von John Williams ist dann noch das Sahnehäubchen. Mit vielen dieser Themes hat er den Grundstein für Star Wars gelegt. Ob das das Titel-Thema ist, das Force-Theme, Leias Theme oder viele weitere während den dramatischen Momenten, Kämpfen und Schlachten, sie sind einfach so ein Meisterwerk und ich komme nicht darum herum, immer wieder den Soundtrack der Filme mir während anderer Tätigkeiten oder einfach nur so anzuhören. Die Bilder des Films und die Musik sind Eins und machen so viele Szene noch kraftvoller und unvergesslich.


    Fazit:


    Auch wenn der Film der Trilogie insgesamt die vorhersehbarste Handlung hat, bleibt sein kulturelles Wirken unbestreitbar. In manchen, kleinen Aspekten ist er nicht so gut gealtert wie die anderen beiden Filme der Original-Trilogie, aber er ist trotzdem ein Meisterwerk, das den Grundstein für diese Saga legte und weiterhin den Großteil aller anderen Star Wars-Filme in den Schatten stellt. Vor allem damals muss es unglaublich, fast schon beängstigend gewesen sein, so ein Geschehen zum ersten Mal auf einer Leinwand zu sehen. Insgesamt kratzt Episode IV das Star Wars-Universum quasi erst an. Objektiv gesehen ist der Film mit klassischen Charakteren, wichtigen Themen für den Lebensweg und einem Bösen, das bekämpft werden muss, ein relativ simples gehaltenes Abenteuer, das aber absolut großartig umgesetzt ist.


    9/10
    Was für eine Bewertung von 10 Punkten würdet ihr Episode IV geben? 11

    Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

    :triforce: Der allgemeine „The Legend of Zelda“-Thread :triforce:

    „The game is fun. If it's not fun, why bother?“ - Reginald „Reggie“ Fils-Aimé

    Auf den Konsolen findet ihr mich unter... :rolleyes:
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Kommentare 10

  • Masters1984 -

    Sehr gut geschrieben, wie immer. Die meiner Meinung nach besten Episoden stehen dir jetzt bevor, nämlich V und VI. Vorallem in Episode V wird einiges enthüllt, was in Episode IV noch völlig im Unklaren lag. Ich glaube dir werden die beiden Teile sehr gefallen. Episode IV finde ich von der Trilogie als den schwächsten Teil, was aber immer noch sehr gut ist. Insgesamt finde ich aber die Originaltrilogie als die mit Abstand beste der gesamten Reihe. Am schlechtesten gefallen mir bisher die Filme von Disney und ich hoffe, dass Episode IX einiges noch retten kann. Von den Prequels fand ich Episode II am schwächsten und Episode III am stärksten, vorallem das sehr düstere Setting finde ich echt super und die Story nimmt einen noch einmal richtig mit. Episode II hatte auch seine Momente, vorallem die Geschehnisse um Anakins Mutter Shmi. Insgesamt gesehen ist der Film aber der meiner Meinung nach schlechteste der gesamten Hauptreihe und Episode III macht dieses Manko aber wieder mehr als wett und vielleicht wird ja die Episode IX ähnlich gut und toppt den Abschluss in Episode VI noch einmal, ich habe da aber ein ganz ungutes Gefühl.

    Mit Star Wars fing es bei mir erst sehr spät an und zwar 1999. Von Darth Vader und Anakin Skywalker habe ich zwar schon etwas gehört, aber wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass es ein und dieselbe Person sind. Erst mit der Schulklasse sah ich Episode 1 im Kino. Vorallem von den Lichtschwertduellen war ich sehr begeistert und mir gefiel Jake Lloyd als junger Anakin Skywalker sehr gut. Es ist im nachhinein zwar nicht die beste Episode, aber auch nicht die schlechteste. Danach lieh ich mir von einem damaligen Bekannten die VHS-Bänder zu Episode IV-VI und ein paar Jahre später erschien dann die Ur-Trilogie als DVD-Umsetzung mit einigen Änderungen. Dann kaufte ich mir zusätzlich noch die Episoden 1-3 auf DVD und schaute mir alle nacheinander an und wurde erst zu dieser Zeit ein Fan der Reihe. Meiner Meinung nach hätte man die Episoden VII - IX auch weglassen können, da Episode VI ein fulminanter Abschluss war, der einfach gepasst hat. Ich hoffe einfach, dass Rey keine Skywalker ist, das würde für mich irgendwie alles ruinieren.

    • Adamantium -

      Naja, ich habe selbstverständlich schon alle Teile vor Jahren gesehen. Jeden der ursprünglichen sechs Filme habe ich jetzt sicherlich schon zum zehnten Mal gesehen. Episode V und VI sind auch meine Favoriten und selbst Episode VI finde ich fast auf einem Level wie Episode V, trotz der teils kindischen Ewoks. :)

    • Masters1984 -

      Ja das sehe ich genauso wie du. Die Episoden V und VI mag ich am meisten und ich kann mir die Filme auch immer wieder ansehen. Habe die Filme bestimmt auch schon mehr als zehnmal angesehen.

  • dr.retro -

    9

    Ich wurde im Kindesalter an die Saga geführt, habe in den 90igern die Special Edition im Kino sehen können, davor halt die Original Filme und Star Wars ist ein wichtiger Teil in meinem Leben. Nicht fanatisch, mir ist es egal, wer zuerst schoss, ob Han oder Greedo. Ich werde durch die Filme gut unterhalten, weil sie für mich eben Science Fiction, Märchen und Western wunderbar vereinen. 1, 2x im Jahr werden die Filme in Chronologischer und in Produktions-Reihenfolge angeguckt.

  • Haby -

    Da ich diesen Film auch nicht so überragend empfinde habe ich auch nur eine 5 gegeben!
    Mag Star Wars 3 am meisten von den alten Filmen!
    Die neuen lassen mich komplett kalt!

    War aber nie so der Star Wars Fan bin eher Star Treck Fan.
    Wobei ich bei Star Treck auch nur die Filme mag, Serien davon können mir auch gestollen bleiben!

    • Masters1984 -

      Also eigentlich Episode VI - Die Rückkehr der Jediritter?
      Mit Star Trek konnte ich nur wenig anfangen, das was ich mochte war Voyager mit der Janeway (ich hoffe, dass es richtig geschrieben ist, ist schon viele Jahre her).

    • Haby -

      Ne ich meine Die Rache der Sith, dies ist der 3 Teil.

    • Adamantium -

      Naja, inzwischen kann man bei der Anzahl der bereits existierenden und kommenden Filme (und beim Alter von Episode III) Episode I-VI durchaus als „die alten“ Filme bezeichnen. ;)

    • Masters1984 -

      Achso, dachte du meintest mit den alten Filmen die Episoden IV-VI, da die früher kamen als die Prequels. Episode III mag ich von den Prequels übrigens auch am meisten. Die neuen von Disney lassen mich auch komplett kalt, die mag ich überhaupt nicht.

  • Maluigi | Leon -

    Ich habe eine 7 gegeben.

    Mir persönlich hat er tatsächlich eher weniger gefallen, als EP.3 und 8.