Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (+Umfrage)

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  • Der Film ist chronologisch gesehen der fünfte Teil der Star Wars-Hauptsaga und insgesamt der zweite Teil, der 1980 in die Kinos kam. Endlich kann ich über meinen Lieblingsteil der Star Wars-Saga schreiben! Nicht ohne Grund wird er von der Mehrheit als einer der besten Filme und als die wahrscheinlich beste Fortsetzung aller Zeiten angesehen. Alles an diesem Film ist nochmal ein Schritt nach vorne im Vergleich zu Episode IV. Nach dem ersten Teil der Trilogie war die Vorfreude auf diesen Teil natürlich sehr groß und man fragte sich, wie die Fortsetzung nur Vorgänger herankommen kann. Sowohl die Charaktere, die Action, die Effekte und die Musik wurden hier massiv ausgebaut und ebnen den Weg für eine größere, komplexere Geschichte, als es noch bei Episode IV der Fall war.


    Story:


    Im Gegensatz zu Episode I-IV führte hier diesmal Irvin Kershner Regie, George Lucas hatte die Produktion von Episode IV gesundheitlich sehr mitgenommen, war aber auch für beide anderen Teile der Trilogie führende Kraft, schrieb zusammen mit anderen Autoren das Drehbuch und traf wichtige Entscheidungen für die Reihe.

    Die Handlung setzt drei Jahre nach Episode IV an. Das Imperium ist den Rebellen auf der Spur, welche sich inzwischen in der Echo-Basis auf Hoth, einem Eis-Planeten, versteckt halten. Obwohl das Imperium keinen Todesstern mehr hat, zieht sich die Schlinge um die Rebellion immer weiter zu. Währenddessen müssen sich Luke und Han mit der eisigen Kälte herumschlagen. Bei dem Versuch, etwas über die Such-Droiden des Imperiums herauszufinden, wird Luke von einem Wampa überfallen. Hier zeigt sich erneut, dass Luke weiterhin mit seiner Jedi-Ausbildung in den Kinderschuhen steckt. Er spürt keinerlei Gefahr und erst im letzten Moment gelingt es ihm mit äußerster Konzentration, sein Lichtschwert aus dem Boden der Wampa-Höhle zu ziehen. Beinahe erfriert er in der Kälte, doch Han gelingt es, ihn aus der Kälte zu retten und in den Gedärmen seines toten Tauntaun (eines der tollen Reittiere des Planeten) zu wärmen.



    Das erste Drittel des Films bietet direkt eines der größten Highlights. Das Imperium taucht mit seinen übermächtigen Bodentruppen auf und der Rebellion gelingt es geradeso, noch aus ihren Klauen zu entkommen. Meiner Meinung nach handelt es sich bei der Schlacht von Hoth um die beste Schlacht der gesamten Saga. Anstatt sich nur auf Weltraum-Schlachten zu beschränken, sieht man nun, wie der Krieg auf dem Boden aussieht. Die Rebellen sind auf simple, leichte Waffen beschränkt und nur die Luftgleiter können die nahezu unbesiegbaren AT-ATs des Imperiums wortwörtlich in die Knie zwingen. Letztendlich schafft es die Rebellion nicht, den Feind wie sonst zurückzuschlagen. Zusammen mit einem unglaublich guten Soundtrack bietet die Schlacht so viele Momente, von denen ich Gänsehaut bekomme, das Ganze ist herausragend inszeniert und die Verzweiflung der Rebellion wird perfekt herübergebracht.



    Während des Geschehens Entwickelt sich die Beziehung zwischen Han und Leia immer weiter. Leia, die sich offensichtlich unsicher ist, ob sie sich mehr zu Luke oder Han hingezogen fühlt, versucht, ihre Gefühle vor Han zu verstecken, während Han versucht, Leia aus ihrem Versteck zu locken. Diese Entwicklung über den ganzen Film über ist nicht nur lustig mit anzusehen, sondern wunderbar in das Geschehen mit eingebunden. Han, der ständig damit beschäftigt ist, sich über seine Schulden und die Kopfgeldjäger in seinem Nacken Sorgen zu machen, hat offensichtlich eine Verbindung zur Rebellion und vor allem eine Freundschaft zu Luke aufgebaut. Bei Dunkelheitseinbruch reitet er trotz der niedrigen Chancen, Luke zu finden, hinaus und will seinem Freund unbedingt helfen. Etwas, das der Han zum Anfang von Episode IV bestimmt noch nicht getan hätte (außer für Chewie). Die Flucht von Hoth entfaltet sich in eine lange, spannende Verfolgungsjagd, in der der Millennium Falke ständig den Geist aufgibt. Han versucht, sein Ego zu bewahren, während C3PO ihm ständig die richtigen Tipps gibt. Dieses Herumgekeife zwischen den beiden ist ebenfalls sehr amüsant anzusehen und wurde gut in die Handlung hineingeschrieben, ohne sich gezwungen anzufühlen.



    Luke macht sich unterdessen, nachdem er kurz vor der Bewusstlosigkeit in der Eiseskälte den Standort eines alten Jedi-Meisters durch den Macht-Geist von Obi-Wan mitgeteilt bekommen hat, zusammen mit R2 auf den Weg ins Dagobah-System. Dort trifft er auf Yoda, einer der ikonischsten Figuren der Star Wars-Saga. Endlich lernt Luke und auch der Zuschauer die Macht und die Werte der Jedi näher kennen. Und es wird auf eine Weise gemacht, die unerwartet, aber großartig ist. Yoda wird nicht durch einen Schauspieler oder einem Schauspieler in einem Kostüm dargestellt. Stattdessen wurde eine Puppe genutzt, die auf die genau gleiche Weise funktioniert wie z.B. bei „Die Muppets“ oder „Die Sesamstraße“. Und dank des großen Talents von Frank Oz ist es total überzeugend und man kann Yoda als Figur vollkommen ernst nehmen. Für mich ist dies der wunderbarste Teil des Films. Yoda stellt sich Luke erstmal als primitives Wesen vor, das dessen Sachen durchwühlt und sich über sein Essen her macht, um Luke näher kennenzulernen. Erst, nachdem Luke realisiert, dass Yoda bereits vor ihm steht, wird Yoda zum ernsten, weisen Jedi-Meister. Alle seine Monologe sind unglaublich inspirierend. „Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen“ oder „Groß machen Kriege niemanden“ sind einfach perfekt gewählt und immer wieder motivierend.



    Er lehrt Luke, dass es bei der Macht auf den Glauben undden Willen und nicht nur auf die bloße Anstrengung ankommt. Auch einenBruchteil der dunklen Seite lernt er kennen, wo Luke sich selbst in VadersMaske sieht. Luke zweifelt immer wieder an Yodas Urteilsvermögen, deshalbversagt er. Die Szene, in der Yoda großen Lukes X-Wing wieder aus dem Sumpfhebt, ist einer der kraftvollsten Momente des Films, denn Yoda zeigt endlichdas große Potenzial der Macht. Nachdem Luke später eine Vision hat, in der erdas Leiden von Han und Leia auf Bespin sieht, rät ihm Yoda wieder zur Ruhe undbittet Luke, zu bleiben. Luke hat inzwischen aber eine große Verbindung zu Hanund Leia aufgebaut und würde alles geben, um seine einzigen Freunde in derGalaxis zu retten. Luke verspricht zwar, zu Yoda zurückzukehren, bricht abersein Training ab, um seinen Instinkten zu folgen.

    Darth Vader wird diesmal viel mehr in den Fokus derHandlung gerückt. Er führt die Jagd auf die Rebellen an und bestraft jeden, dersich seinem Ziel, die Rebellion in seine Kontrolle zu bekommen, in den Wegstellt. Mehrere Offiziere des Imperiums müssen hier den Löffel abgeben, es wirddeutlich gemacht, dass das Imperium durch Angst aufgebaut ist. Jeder von VadersUntergestellten fürchtet, der nächste in seinem Würgegriff zu sein. Vader wirdunterdessen mit einem Identitätskonflikt konfrontiert. Der Imperator berichtetihm, dass es keinen Zweifel mehr daran gibt, dass Luke Anakins, also VadersSohn ist. Die Erwähnung seines Sohnes rüttelt Vader offenbar erstmals wieder sorichtig wach. Es ist offensichtlich, dass er sich selbst trotz seines Lebens inKnechtschaft des Imperators nie komplett aufgegeben hat. Luke an seine Seite zubringen ist sein neues Hauptziel. Vader zögert nicht, Versprechungen undAbmachungen immer wieder zu seinem Interesse umzuändern.



    Mit der Ankunft von Bespin mündet der Film in das Finale. Han, Leia, Chewie und C3PO sind aus dem Asteroidenfeld entkommen und fliehen nach Bespin, um dort Sicherheit bei Lando Calrissian zu finden. Doch das Imperium hat dank dem Kopfgeldjäger Boba Fett die Spur nicht verloren und die Falle ist bereits gestellt. Leia und Han haben inzwischen ihre Liebesgefühle füreinander gezeigt und stehen sich nun näher als zuvor und wägen sich in Sicherheit. Lando hat ein Geschäft mit dem Imperium abgeschlossen und führt Han, Leia und Chewie direkt in Vaders Arme. Um die Karbonit-Gefrierkammer auszuprobieren und Boba Fett zu entlohnen, stecken sie Han hinein, um gleichzeitig ihn zu bestrafen und herauszufinden, ob Luke die Kammer überleben würde. Han bittet Chewie, Ruhe zu bewahren und von nun an auf Leia aufzupassen. Etwas, das Chewie wegen seiner Lebensschuld bei Han ihm nicht ausschlagen kann. Han und Leia gestehen sich ihre Liebe, wobei Han es mit „Ich weiß“ auf seine ganz eigene Weise tut. Er wird in die Kammer herabgelassen und kommt quasi versteinert, im Schrei eingefroren wieder heraus. Obwohl Leia, Chewie, C3P0 und R2, der inzwischen zu ihnen bestoßen ist, mit Hilfe von Lando, der sich nach mehreren Planänderungen bezüglich der Sicherheit von Leia hintergangen fühlt, fliehen können, hat das Imperium diesen Kampf gewonnen. Einer der Hauptcharaktere bleibt in den Händen der Feinde.



    Luke trifft es jedoch am härtesten. Motiviert und hoffnungsvoll tritt er Vader entgegen und schafft es für eine Weile, Vaders Falle zu umgehen. Doch Vader behält die gesamte Zeit über die Oberhand. Er versucht nicht mal, Luke zu töten. Lukes Angriffe, die diesen viel Kraft kosten, wehrt er mit Leichtigkeit ab. Stattdessen quält er Luke, drängt diesen immer weiter zurück, zwingt ihn mehrmals zum Verstecken und Luke realisiert allmählich, wie untrainiert, wie unausgereift sein Können mit dem Lichtschwert ist. Dies ist auch der Lichtschwert-Kampf, den ich bis heute am meisten liebe. Er mag zwar nicht die Geschwindigkeit und den Fluss der anderen Kämpfe haben, aber dafür spürt man richtig, was zwischen Vader und Luke vorgeht. Dazu wurde Musik noch zurückhaltend eingesetzt. Der Kampf beginnt im Dunkeln, man sieht nur die Silhouette der Beiden. Das Aufeinandertreffen und das Surren der Lichtschwerter bestimmen die Sound-Kulisse. Sowie der Kampf wertergeht, desto schwächer wird Luke und man sieht Vaders Stärke als Antagonist der Trilogie immer mehr.



    Es kommt zur finalen Auseinandersetzung auf dem Steg über dem großen Lüftungsschacht. Luke versucht verzweifelt, noch irgendwie gegen Vader standzuhalten, doch als Luke aus Glück einmal Vaders Schulter berührt, macht Vader kurzen Prozess und schlägt Luke die Hand ab, wie es einst auch ihm geschehen ist. Vader versucht, Luke durch die dunkle Seite der Macht zu verführen, dieser klettert auf dem Gerüst immer weiter zurück. Vader offenbart ihm nun die Wahrheit über ihn und seine Familie: Vader ist Anakin, Lukes Vater. Zwar weiß man inzwischen durch das ewige Zitieren dieser Szene oder die Prequels meistens bereits davon, aber trotzdem bleibt es ein sehr emotionaler, ergreifender Moment. Luke, der all die Jahre geglaubt hat, dass sein Vater ein edler, mutiger Krieger war, der in den Klon-Kriegen gefallen ist, realisiert nun, dass er der Sohn des gefürchtetsten Mannes der Galaxis ist, er kann und will es aber nicht glauben. Komplett niedergeschlagen und entkräftet opfert er sich, egal, was passiert, er wird nicht in Vaders Hände fallen. Damals, als der Film zum ersten Mal über die Leinwände flimmerte muss dies absolut unglaublich gewesen sein. Der bis dato größte Plot-Twist der Kinogeschichte. Die Offenbarung ändert das, was man in Verbindung mit Vader bisher sah, fundamental und lässt einen alles aus einem komplett anderen Blickwinkel sehen. Es gibt dem bisher Geschehenen so viel mehr Kontext und Tiefe, es ist genial, wie sich die Handlung hier wendet und es wurde auf eine Weise gemacht, die innerhalb der Handlung trotz Obi-Wans früheren Erzählungen Sinn macht. Es ist die Art von Handlungswendung, die ich in den neuen Filmen bisher so sehr vermisse und die diese sicherlich gebrauchen könnten.



    Luke wird von Leia noch im letzten Moment von der Unterseite der Bespin-Anlage, schwer verwundet, gerettet. Gemeinsam schaffen sie es endlich zur Rebellen-Flotte zurück. Luke bekommt eine neue, künstliche Hand, Leia blickt währenddessen hinaus in das Weltall, wo Han nun verschleppt worden ist und wahrscheinlich für ein Kopfgeld eingetauscht wird. Diesmal gibt es kein Happy End. Das Imperium hat sich für die Zerstörung des Todessterns gerächt. Jeder der Hauptcharaktere hat die Folgen für ihr Handeln gegen das Imperium gespürt. Jeder von ihnen hat auf gewisse Weise versagt. Und doch hat es dazu geführt, dass sie wieder zusammenfinden, sich erholen und einen Plan schmieden können, um Han zurückzubekommen und das Imperium endgültig niederzuschlagen. Es fühlt sich richtig an, die Handlung entfaltet sich auf logische, aber überraschende Weise, auf eine Art, die viele Fortsetzungen heutzutage noch zu imitieren versuchen.


    Schauspieler:


    Es ist offensichtlich, dass die Schauspieler das Geschehen diesmal viel ernster nehmen, da man diesmal weiß, in was für eine Richtung sich der Film entwickeln wird und was genau hier überhaupt entsteht. Mark Hamill ist als Luke deutlich stärker als im Vorgänger, er bringt die Anstrengung und Verzweiflung seiner Figur hervorragend herüber und seine Fassungslosigkeit, als Vader ihm die Wahrheit über seinen Vater sagt, ist fantastisch. Das Gleiche gilt auch für Carrie Fisher und Harrison Ford. Man kann die Spannung zwischen den beiden wirklich spüren (was bestimmt auch daran liegt, dass die beiden zwischenzeitlich eine wirkliche Beziehung hatten) und sie machen dank der guten Dialoge die Liebesbeziehung wirklich glaubhaft. James Earl Jones ist furchteinflößend, kraftvoll als Darth Vader und sowohl er als auch der deutsche Sprecher erwecken die ikonische Rolle zum Leben. Frank Oz als Sprecher und Puppenspieler ist ebenfalls phänomenal. Es gibt wie in eigentlich allen Teilen der Original-Trilogie keinen Darsteller, der seinen Job nicht richtig gut macht.


    Spezial-Effekte und Sound:

    Während Episode IV zwar immer noch hervorragend aussieht, kann Episode V dank des höheren Budget und Möglichkeiten durch den Mega-Erfolg des Vorgängers richtig ausschöpfen. Die Raumschiffe und Fahrzeuge sehen nun noch besser aus als zuvor, vor allem die Schlacht von Hoth ist mit der Kombination von Stop-Motion Technik und Leinwänden fantastisch. Alles wirkt noch besser in das Bild integriert. Die Raumschlachten sind stark verbessert worden. Der Millennium Falke bewegt sich dynamischer, TIE Fighter drehen sich schneller und Sternenzerstörer tauchen in höherer Anzahl auf. Explosionen sowohl im Weltraum als auch auf dem Boden wirken echt, da sie wirklich simuliert und gefilmt wurden. Pappaufsteller, um Darsteller zu ersetzen, gibt es nicht mehr. Kreaturen sind noch lebensechter und die Masken lassen mehr Emotionen zu. Die Sets sind abwechslungsreicher und größer, auffällige Leinwände wie auf Bespin wurden in der Special-Edition (die in diesem Film ausschließlich gute Besserungen wie den Wampa oder den richtigen Imperator bringt) entfernt und ersetzt. Das einzige Manko, das eben vor allem auf einem großen TV auffällt, sind die Tauntauns. Diese sehen von nahem zwar gut aus, aber in ein paar Einstellungen sieht man eben doch, wie ihre Füße über den Boden gleiten, da man in Weitaufnahmen für Tauntauns Stop-Motion verwendet hat.



    Soundtechnisch ist dieser Film der beste der Original-Trilogie, obwohl alle auf einem sehr guten Niveau sind. Die Laser-Schüsse der AT-ATs, die Geräusche der Tauntauns, die Such-Droiden, das Surren der Karbonit-Kammer und letztendlich wieder der Millennium Falke sind außergewöhnlich und lassen quasi keine Verwechslung zu. Bässe beim Aufstampfen der AT-ATs oder Explosionen der Asteroiden haben richtig Wucht und wurden wunderbar für die neuen Fassungen angepasst. Das alles wird dann noch durch den herausragenden Soundtrack übertrumpft, der nicht nur die alten Themes mitbringt, sondern auf ihnen ausbaut und komplett neue einführt. Alleine die Schlacht von Hoth hat ein 15-minütiges, ununterbrochenes Stück, das das epische Geschehen perfekt untermalt. Yodas Theme bringt die Weisheit und Ruhe der Lehren Yodas super herüber. Die Jagd durch das Asteroidenfeld hat ebenfalls ein eigenes Theme. Selbst der legendäre „Imperial March“ wurde erst hier eingeführt, was viele vergessen, da er in Verbindung mit der Trilogie so selbstverständlich ist.


    Fazit:


    Es ist schwierig, eine Kritik zu einem Film zu schreiben, der quasi perfekt ist und so gut wie keine Kritikpunkte aufweist. Alles, was bereits Episode IV gemacht hat, ist hier genauso gut oder wird übertroffen. Von der Handlung her ist dies der Teil, der die Handlung um die Skywalker-Familie so richtig ins Rollen gebracht hat. Alles bekommt mehr Bedeutung und wirkt nicht wie bei anderen Abenteuer-Filmen beliebig austauschbar. Dieser Teil löste so heftige Diskussionen über einen Film aus, wie es in der Pop-Kultur vorher wohl noch selten zuvor passiert war. Nicht, weil der Film mittelmäßig umgesetzt ist, sondern weil man hier etwas geschaffen hat, in das man den tieferen Sinn finden kann. Der Hype um Star Wars ist durch den Plot-Twist am Ende noch größer geworden und es gab wohl kaum jemanden, der irgendwie enttäuscht wurde. Der Film ist deutlich düsterer, erwachsener als der Vorgänger und hat Star Wars endgültig als ernstzunehmendes Franchise, das sich sowohl an Jung und Alt richtet, etabliert.

    10/10
    Was für eine Bewertung von 10 Punkten würdet ihr Episode V geben? 13

    Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

    :triforce: Der allgemeine „The Legend of Zelda“-Thread :triforce:

    „The game is fun. If it's not fun, why bother?“ - Reginald „Reggie“ Fils-Aimé

    Auf den Konsolen findet ihr mich unter... :rolleyes:
    Switch: SW-2163-2180-4354
    PS4: AdamantiumLive

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Kommentare 7

  • dr.retro -

    Auch von mir volle 10 Punkte, hier passt (fast) einfach alles. Die Schlacht von Hoth ist ein großer Sieg für das Imperium, obwohl unsere Helden flüchten können, ist ein Rebellenstützpunkt vernichtet.

    Der düstere, erhabene Moment, wenn im All die Sternenzerstörer vom Schatten eingenommen werden und der Super Sternenzerstörer auftaucht. Für mich der beste Moment.

    Dagobah hingegen, finde ich noch heute wie damals ein bisserl anstrengend, dafür entschädigt dann die Wolkenstadt. Und der Moment/Spruch: "ich weiß!"

    Rundherum kämpft die Rebellion hier ums nackte Überleben, es ist nicht selbstverständlich, das die "Guten" gewinnen. Hier ist am Ende des Films, ganz klar das Imperium der Sieger. Und eine solche Geschichte zu erzählen, in Zeiten wo die Guten immer gewinnen mussten, verdient Respekt und Anerkennung. Ganz großes Kino.

  • AnimalM -

    Definitiv der beste Star Wars Film ever. Ich habe ihn als Kind geliebt und schaue ihn auch heute noch gerne. Damals waren Dinosaurier und Roboter das Größte. Und dann diese Schlacht. Riesige Roboterpanzer, die wie schwerfällige Dinosaurier unaufhaltsam voranschreiten. Wahnsinn! Heute mag ich den Film für so viele Dinge. Zum Beispiel die Liebesgeschichte um Leia und Han, die an keiner Stelle schnulzig wirkt. Das Setting sucht seinesgleichen. Die Musik ist atemberaubend. Überhaupt die Handlung. Die Helden erfahren die Ganze Härte des Imperiums und gehen durch die Hölle. Es ist in kein Feel-Good-Movie. Und dennoch gibt es so viel Hoffnung, so viel Dramatik. Ja, das Imperium schlägt zurück gehört definitiv für mich zu den besten Filmen aller Zeiten.

    Vielen Dank für diesen sehr schönen Blog :)

  • Haby -

    Super gut geschrieben; es ist interessant zu lesen wie du einen mit deinen Blogs ins Star Wars Universum rein ziehst! Echt spitzenmäßig! Alleine für diese Aufarbeitung der Episode 5 gebe ich eine 9. / Natürlich muss man hier auch den Irkonischen Spruch der Filmgeschichte nennen.
    Kein Spruch hat es so geschafft immer wieder vor zu kommen wie dieser: Ich bin dein Vater!
    Echt grandios. | Muss aber sagen das es mich nie so ins Star Wars Universum gezogen hat;
    aber deine Blogreihe ist so grandios das ich mich immer wieder auf den nächsten Teil freue.
    Danke dir dafür!

    • Masters1984 -

      Den Dialog fand ich auch überragend:

      Darth Vader:"Du bist geschlagen, es ist sinnlos Widerstand zu leisten, lass es nicht Dein Leben kosten wie einst Obi-Wan."

      Kampfgeräusche (Luke verliert seinen Arm).

      Darth Vader: "Es gibt kein Entkommen, zwinge mich nicht Dich zu töten. Luke Du hast noch nicht begriffen, wie wichtig Du bist. Du hast gerade erst begonnen Deine Kräfte zu entdecken. Verbünde Dich mit mir und ich werde Deine Ausbildung beenden. Mit vereinten Kräften können wir den tödlichen Konflikt beenden und der Galaxis Frieden und Ordnung wiedergeben."

      Luke Skywalker: "Nein, niemals werde ich das tun."

      Darth Vader: "Wenn Du nur wüsstest welche Überlegenheit einem die dunkle Seite der Macht verleiht. Obi-Wan hat dir nie erzählt, was wirklich mit Deinem Vater passiert ist."

      Luke Skywalker: "Er hat mir genug erzählt. Er hat mir gesagt, dass Sie ihn umgebracht haben."

      Darth Vader: "Nein, ich bin Dein Vater."

      Luke Skywalker: "Nein, das ist nicht wahr. Das ist nicht wahr, niemals."

      Darth Vader: "Erforsche Deine Gefühle, Du weißt, dass es wahr ist."

      Luke Skywalker: "NEEEEEIIIIINNN. Nein."

      Darth Vader: "Luke, Du kannst den Imperator vernichten, er hat es vorrausgesehen. Es ist Deine Bestimmung. Verbünde Dich mit mir, gemeinsam können wir als Vater und Sohn über die Galaxis herrschen."

    • Haby -

      Kann den Dialog nicht so viel abgewinnen. / Es macht dieser Irkonische Spruch;
      der immer wieder in anderen Filmen genutzt wird. Das finde ich so mystisch. |
      ¥ Ich habe den Spruch das erste mal bei Raumschiff Surprise gehört. Aber auch
      andere Filme nutzen ihn. ¥ Und daran merkt man wie sehr sich dieser Spruch ins Filmuniversum eingezogen ist.

    • Haby -

      Star Wars selbst kann ich eigentlich gar nichts abgewinnen. Für mich machen es eben
      nur diese Merkmale aus; sowie ihre Filmische umsetzung.
      Bin eben ein Treckie!

  • Masters1984 -

    Natürlich bekommt dieser Film von mir volle 10 Punkte, es ist einfach der perfekte Star Wars Film meiner Meinung nach.