Historien eines Turms - Teil 2: Ein Königreich gerät ins Wanken!

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  • Historien eines Turms - Teil 2: Ein Königreich gerät ins Wanken!
    von Masters1984

    Das Königreich im Gaming-Land

    Es war einmal ein Gaming-Land, in dem ein sehr schönes Königreich existierte. In diesem blühenden Königreich befanden sich drei unterschiedlich alte Burgen. Die älteste der existierenden Burgen bestand bereits seit über 130 Jahren, die zweitälteste Burg kam auf stolze 70 Jahre und die jüngste der Burgen war 40 Jahre alt. Jede dieser drei Burgen stellte ein ganz bestimmtes Getreide her, woraus anschließend jeweils eine bestimmte Brotsorte gebacken wurde. Das Königreich beherbergte in der Nähe dieser drei Burgen auch noch einen Turm. Dieser Turm war mit seinen 12 Jahren noch recht jung. Der noch junge Turm bestand aus sehr vielen Steinen, die den Turm zusammenhielten. Die Steine im Turm repräsentierten den regierenden König, die Prinzessin, den Prinzen und das Volk. Der König regierte gemeinsam mit der Prinzessin und dem Prinzen, um die Regeln des Turms festzulegen, die für das Volk galten um eine funktionierende Gemeinschaft sowie ein gutes Miteinander zu gewährleisten. Die Prinzessin und der Prinz halfen dem König, damit die Regeln vom Volk auch wirklich eingehalten wurden, denn Regelverstöße wurden direkt an den König weitergeleitet.

    Streit um das beste Getreide im Gaming-Land

    Das Volk, das im Königreich lebte, konsumierte sehr gerne Brot aus Getreide aus einer der drei Burgen. Wie es nun einmal im Königreich so war, kam es wegen des Getreides des Öfteren zu Meinungsverschiedenheiten. Manche der Meinungsverschiedenheiten waren harmlos und andere brachten sogar den gesamten Turm ins Wanken. Das Volk war sich nämlich oft uneinig, welches Getreide der drei Burgen denn nun das beste sei und woraus man das beste Brot backen könnte. Manche hatten für eine bestimmte Getreidesorte sehr viel Geld ausgegeben, also sollte es auch gutes Getreide sein, doch leider herrschte darüber absolute Uneinigkeit. Dieser Streit wurde sehr schnell sehr Ernst, vor Allem für den noch jungen Turm und so kam es erneut zu einem riesigen Erdbeben. Dadurch geriet der gesamte Turm in Gefahr. Das machte den König sehr traurig, denn es wackelte schon öfters im Turm und es flogen nach einem starken Erdbeben bereits einige Steine aus dem Turm, dennoch stand der Turm noch immer, aber die einst so schöne Fassade bröckelte allmählich. Der König war sehr besorgt um den jungen Turm und befahl seinen ergebenen Dienern alles mögliche zu versuchen, damit sich das Volk im Turm wieder beruhigte, das Erdbeben endlich aufhörte und sich die Ordnung im Königreich wiederherstellte. Die Prinzessin und der Prinz gerieten oft an ihre Grenzen und waren nicht immer erfolgreich. Es kam manchmal sogar vor, dass noch weitere Steine aus dem Turm herausflogen oder gar neue hinzukamen und den Turm somit wieder vervollständigten.

    Die neuen Regeln des Königs

    Der König ordnete für den dauerhaften Erhalt des Friedens neue Regeln an
    und versuchte somit die Ordnung im Königreich für alle Zeit zu bewahren, weshalb eines Tages die Prinzessin und der Prinz vor das Volk traten und die neuen Regeln verkündeten, die der König kürzlich erst festgelegt hatte: „Für ein gutes Miteinander sei es wichtig zu akzeptieren, dass jeder von uns individuell ist und völlig andere Dinge mag. Wir sind alle Individuen und möchten respektiert und akzeptiert werden, auch wenn es zu gegensätzlichen Meinungen kommt. Jeder sollte ab sofort seine Meinung frei äußern
    dürfen, ohne dafür von Leuten des Volkes dafür angepöbelt oder ausgelacht zu werden. Regelverstöße sollten entweder direkt dem König oder der Prinzessin und dem Prinzen vorgebracht werden. Der König prüfe dies dann.“ Manche Leute vom Volk protestierten gegen die neuen Regeln, andere nahmen diese Regeln dankend an.

    Eine Ungewisse Zukunft

    Das Volk war größtenteils bereit, Kompromisse einzugehen und probierte jetzt auch mal das Getreide aus einer der anderen Burgen aus. Es bemerkte sehr schnell, dass der Streit eigentlich völlig sinnlos war, da jede der drei Getreidesorten auf ihre Art sehr gut schmeckte. Eventuell könnte man ja mal Brot aus dem einen Getreide machen und ein
    anderes Mal ein anderes Getreide verwenden, weil man ja aus allen drei Getreidesorten ein gut schmeckendes Brot backen könnte. Die Prinzessin, der Prinz sowie auch der
    regierende Königie waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden und hofften, dass der Frieden diesmal von Dauer sei. Die Zeit würde es zeigen, vor Allem, wenn die Burgen irgendwann
    anfingen noch besseres Getreide herzustellen...

    Vielen Dank fürs Lesen!

    Dieser Beitrag ist im Rahmen des Historien-Projektes entstanden. Weitere werden folgen. Verbesserungsvorschläge nehmen wir gerne an. Eine Mitarbeit ist möglich. Interessierte können sich an @Maluigi|Leon wenden.

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    Dankeschön an @Masters1984 für die Bereitstellung dieses Inhalts!

    1.478 mal gelesen

Kommentare 2

  • XenoDude -

    @Master1984
    Sehr schön geschrieben. Die ganze Geschichte ist klar und nachvollziehbar. Danke für den Inhalt und danke @Maluigi für die Initiative für diese Reihe.

    • Masters1984 -

      Danke XenoDude, ich habe versucht mich am Stil der ersten Geschichte von Maluigi zu orientieren und habe die Idee vom Königreich aufgegriffen und meine zuerst aufgeschriebene Geschichte im Königreich-Stil umgeschrieben. Ich danke auch Maluigi für die Initiative, ich finde das eine sehr gute Idee, die Community mit einzubinden in diese Blog-Reihe.